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Re: Impulse
von nusskeks am 04.04.2026 18:15Auferstehung
Die Auferstehung Jesu ist nicht ein freundlicher Nachsatz nach Karfreitag. Sie ist Gottes Antwort auf das Kreuz. Am Kreuz trägt Christus die Sünde. In der Auferstehung erklärt Gott öffentlich: Das Opfer ist angenommen. Der Tod hat ihn nicht festhalten können. Der Sohn ist nicht gescheitert. Darum ist Ostern nicht bloß Trost für traurige Menschen, sondern der Durchbruch einer neuen Wirklichkeit. Wenn Christus auferstanden ist, dann ist die Macht der Sünde nicht die letzte Macht, dann ist das Grab nicht das letzte Wort, dann ist die Hoffnung der Gläubigen nicht fromme Selbstberuhigung, sondern Wahrheit.
Dabei ist die Auferstehung keine Erfindung des Neuen Testaments. Schon das Alte Testament kennt diese Hoffnung. Hiob ringt sich mitten im Leid zu der Gewissheit durch, dass er Gott schauen wird (Hiob 19,25–27). David spricht davon, dass Gott seinen Frommen nicht der Verwesung preisgeben wird (Ps 16,10). Jesaja bekennt, dass Gott den Tod auf ewig verschlingen wird (Jes 25,8), und sagt sogar: „Deine Toten werden leben" (Jes 26,19). Daniel redet unmissverständlich von einer kommenden Auferstehung, zum Leben oder zum Gericht (Dan 12,2). Das Neue Testament bringt also nicht einen fremden Gedanken, sondern die Erfüllung dessen, was Gott längst angekündigt hat. Was im Alten Bund wie Morgenlicht am Horizont aufscheint, steht in Christus in vollem Tageslicht vor uns.
Darum ist es auch so bezeichnend, dass Paulus in 1. Korinther 15 nicht sagt: Bewahrt einfach den Geist Jesu in euren Herzen. Er sagt: Christus ist gestorben für unsere Sünden nach den Schriften, er ist begraben worden, und er ist auferweckt worden am dritten Tag nach den Schriften. Dann nennt er Zeugen. Kephas. Die Zwölf. Mehr als fünfhundert Brüder. Jakobus. Zuletzt sich selbst. Das ist keine Sprache eines Märchens. Das ist die Sprache eines Mannes, der weiß, dass der christliche Glaube fällt oder steht mit einem wirklichen Geschehen. Paulus versteht die Auferstehung also als historische Tatsache; die genannten Augenzeugen werden gerade deshalb angeführt, weil sie die Auferstehung als objektives Geschehen bezeugen sollen. Die neutestamentlichen Berichte sprechen nicht von bloß visionären Innerlichkeitserlebnissen, sondern von Begegnungen mit dem Auferstandenen.
Wenn man also weltanschauliche Prämissen einmal beiseitelässt und die Texte zunächst als das liest, was sie sein wollen, dann ist die Auferstehung Jesu erstaunlich stark bezeugt. Natürlich kann ein Mensch sich trotzdem weigern zu glauben. Aber er sollte wenigstens ehrlich sagen, woran es liegt: nicht zuerst an der Schwäche der Zeugnisse, sondern an der Frage, ob man Gott zutraut, dass er wirklich handelt. Das Neue Testament redet jedenfalls nicht tastend, symbolisch oder verlegen. Es redet mit der Ruhe von Menschen, die wussten: Das Grab war nicht das Ende.
Darin liegt die geistliche Kraft dieser Wahrheit. Die Auferstehung Jesu bedeutet nicht nur, dass er lebt. Sie bedeutet, dass alle, die ihm gehören, in ihm Leben haben. Der auferstandene Christus ist nicht nur ein Beweisstück der Vergangenheit, sondern der lebendige Herr der Gegenwart. Wer an ihn glaubt, ist nicht an einen Toten gebunden, nicht an eine Erinnerung, nicht an ein weit entferntes Vorbild, sondern an den Lebendigen selbst. Darum kann ein Christ auch in Dunkelheit hoffen. Darum kann er gegen die Sünde kämpfen. Darum kann er leiden, ohne innerlich zu zerbrechen. Darum kann er sterben, ohne verloren zu sein. Die Auferstehung ragt in das Hier und Jetzt hinein. Die Wirklichkeit der Auferstehung reicht so in die Gegenwart hinein, dass Christen Mut haben, das Evangelium in einer gottlosen Welt zu glauben, zu verkündigen und zu leben.
Vielleicht ist das das Schönste an Ostern: Dass Gott nicht nur eine Lehre gesandt hat, sondern seinen Sohn. Nicht nur Worte, sondern ein Werk. Nicht nur Trost, sondern Sieg. Jesus ist nicht im Grab geblieben. Und weil er nicht im Grab geblieben ist, muss auch der, der an ihn glaubt, nicht in Verzweiflung, Schuld oder Todesfurcht bleiben. Die Auferstehung ist Gottes helles, unüberhörbares Wort über seinen Sohn und über alle, die in diesem Sohn geborgen sind: Das Leben hat gesiegt.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Nikodemus
von nusskeks am 01.04.2026 19:21Krass. So viele Menschen und das zur Zeit des Nikodemus.
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nk
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32
von nusskeks am 01.04.2026 09:19Die Trennung von Gott hatte weitreichende Konsequenzen, sowohl physisch als auch psychisch. Nicht nur der Menschen und seine Beziehung zu Gott wurde dabei auf allen Ebenen des Seins beschädigt. Der Schaden zieht sich durch die gesamte Schöpfung und er muss repariert bzw. beseitigt werden. Dies ist eines der Ziele von Gottes Heilsgeschichte, die sich durch die ganze Bibel und damit durch die ganze Geschichte der Welt zieht.
Das Menschen diese Trennung leugnen, liegt in ihrer beschädigten Natur. Denn das was in dere Bibel als Sünde bezeichnet wird zielt nicht nur auf das ab, was gegen den Willen Gottes getan wird. Der Mensch wird nicht zum Sünder, sobald er sündigt. Sünde wird in der Bibel als das beschädigte, da von Gott getrennte, Sein der Schöpfung bezeichnet. Aus diesem Sein heraus treten entsprechende Gedanken und Taten heraus. Der Mensch wird nicht zum Sünder, sobald er sündigt, sondern er ist Sünder und deshalb sündigt er.
Wer das leugnet, bezeichnet Gott einen Lügner, wie der Apostel Johannes es in seinen Briefen formuliert hat.
gruß
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Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32
von nusskeks am 31.03.2026 09:45Das liegt daran, dass die Antworten sich an den Schriften orientieren.
Nein. Allerversöhnung meint, alle Menschen kommen letztendlich in die ewige Gemeinschaft mit dem Gott der Bibel. Die (harmonischen) Antworten aus der Schrift sagen, nur jemand der den Heiligen Geist innewohnend hat kommt in diese Gemeinschaft. Dies bedeutet gleichzeitig, auch nach der Schrift, dass nicht jeder Mensch diesen Geist automatisch innewohnend hat.
Wie bekommt man den Heiligen Geist innenwohnend? Auch da ist die Schrift klar. An Jesus Christus, seinem stellvertretendem Opfer für die Sünden der Welt, seinem Sühnetod, dem Tod am Kreuz und seiner leiblichen Auferstehung, kommt niemand vorbei. Im Gegenteil, er allein und damit das was er getan hat, ist der Weg zurück zu Gott. Jeder Mensch, der Jesus Christus, das was er laut Schrift ist und getan hat, nicht als seinen Herrn und Erlöser annimmt, bleibt in der Gottesferne.
Auch Dir kann ich das nur ans Herz legen, auch wenn es Deinen, in diesem Forum bisher geäußerten, Gedanken diametral entgegensteht.
gruß
nk
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32
von nusskeks am 30.03.2026 08:44Seitens der Schrift, also seitens Gottes, wird diese Frage durch eine Aktivität Gottes beantwortet. Der Vater macht einen Menschen dazu bereit, zu Jesus zu kommen. Der Vater zieht diesen Menschen also aktiv hin zu Jesus. Niemand kann zu Jesus kommen, ohne diese Aktivität des Vaters. Da ist die Schrift sehr deutlich.
Man findet also nicht zum Heiligen Geist, man findet zu Jesus. Denn es geht dabei um Erlösung und dieses Heil ist allein im Namen und damit in der Person Jesus Christus.
Bei all dem ist der Heilige Geist aktiv beteiligt. Hat ein Mensch final zu Christus gefunden, versiegelt der Heilige Geist diesen Menschen, bewohnt diesen Menschen dauerhaft und macht ihn dadurch zum Eigentum Gottes. Es gibt noch weitere Folgen dieser Innewohnung, aber ich will nicht ausschweifen.
gruß
nk
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Namen Gottes - Name Jesus Christus ...
von nusskeks am 27.03.2026 09:37Oh. Wirklich? Das war mir neu. Vielleicht gehe ich dem nach.
Die Bezeichnung "Christ" war zunächst eine Fremdbenennung. Jesusnachfolger gaben dem Glauben an Jeshua anfänglich keinen eigenen Namen und die Nachfolge wurde als "Weg" bezeichnet (Apg 9,2; 19,9+23; 24,14+22).
Die Zurückhaltung über eine solche Gabe zu sprechen hat viel mit Mißverständnissen über die Gabe selbst zu tun und damit, wie damit in den letzten 125 Jahren umgegangen wurde. Mir wurden in meiner Jugend Dinge über die besonderen Gaben beigebracht, die nicht wirklich zur Schrift passen und immer so ein gewisses "Geschmäckle" bei mir hinterließen. Trotz meiner Zweifel bin ich mit der Vorstellung herumgelaufen, eine Gabe wie die der Heilung wäre eine Art Werkzeug, über das der begabte Mensch verfügen und sie nach seinen Vorstellungen einsetzen könne.
Letztere Gedanken sollen bitte nicht dazu führen, dass wir hier vom gesetzten Thema abkommen.
gruß
nk
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32
von nusskeks am 26.03.2026 12:35Selbst wenn man sich zunächst nur auf die von dir genannten Verse beschränkt und sie in ihrem ursprünglichen Zusammenhang liest, kommt man nicht zu dem Ergebnis, dass ‚Zebaoth' der einzige Name Gottes sei. Im Gesamtzeugnis der Bibel ist diese Behauptung erst recht nicht haltbar. Das ist deshalb nicht einfach eine Frage verschiedener Meinungen, sondern sachlich falsch.
Mich irritiert, dass du Aussagen in den Text hineinliest, die dort so nicht stehen. Für ein ernsthaftes Gespräch mit Bezug auf die Bibel müsste doch zuerst die Frage sein: Was sagt der Text tatsächlich, und was sagt er nicht?
gruß
nk
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Ich erwecke Jesus in mein Leben.
von nusskeks am 26.03.2026 09:29Amen.
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Ich erwecke Jesus in mein Leben.
von nusskeks am 26.03.2026 08:57Hallo Burgen,
Du beschreibst das ziemlich gut.
In der Bibel ist ein geistlicher Mensch jemand, der den Heiligen Geist innewohnend hat. Das hat also erstmal nichts mit der Qualität oder der Moral des Verhaltens des jenigen Menschen zu tun. Geistliches verstehen zu können, geht laut Schrift nur, wenn man ein geistlicher Mensch ist, also den Heiligen Geist innewohnend hat. Das wiederum hat also nichts mit Intelligenz zu tun. Fehlt der Heilige Geist, kann sich ein Mensch geistliche Sachverhalte und SItuationen nicht erschließen, egal wie klug er ansonsten ist.
Als Wiedergeburt wird in der Schrift der Vorgang bezeichnet, der mit dem Einzug des Heiligen Geistes in einen Menschen zusammenhängt. Mit irgendwelchen esoterischen Ideen hat das nichts zu tun und unterscheidet sich auch in fast allem von diesen.
Welcher Mensch erlöst wird liegt allein bei Gott. In seiner Vorsehung und in seinem Ratschluß. Die Schrift ist da sehr klar in ihrer Beschreibung, dass nur derjenige zu Jesus kommen kann, der zuvor bereits vom Vater gezogen, also dafür vorbereitet wurde. Denn selbst der Glaube, also das Vertrauen in Vater und Sohn, wird von Gott geschenkt. Da können wir nichts selber "erwecken". Die Bibelstellen dazu sind zahlreich und deutlich. Denn der Ruhm und der Dank für jede einzelne Erlösung soll allein bei Gott selbst liegen und ihm zugeschrieben werden. Kein Mensch wird jemals behaupten können, "er habe sich bekehrt". Denn das ist nicht möglich. Glaube und Erlösung sind Gnade. Unverdient und mit menschlichen Möglichkeiten unerreichbar.
gruß
nk
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32
von nusskeks am 26.03.2026 07:36Hallo Cleo,
In der Bibel findet man auch Gottes Aussagen zu seinem Namen. Aussagen wie:
würde ich nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Welchen Namen Gott hat und wie er genannt werden will und darf, ist etwas, was Gott ziemlich deutlich gemacht und erklärt hat. Denn bei seinem Namen ist er sehr eigen. Da geht es um seine Ehre, seinen Ruhm und nicht um eine menschliche Vielfalt oder Phantasie. In diesem Bereich ist Gott ziemlich streng.
Aussagen wie die von Geist-Licht gehen aus der Perspektive Gottes also nicht in Richtung Harmonie, sondern genau in die andere Richtung. Denn in wessen Namen das Heil, die Ehre und der Ruhm ist, hat Gott festgelegt.
Welchen Namen wir anrufen dürfen, hat Gott festgelegt. Gott aus irgendeinem menschlichen Grund andere Namen zu geben, ist gefährlich. Da würde ich die Finger von lassen.
gruß
nk
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel


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