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nusskeks

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Re: Apostelgeschichte 21

von nusskeks am 22.04.2026 15:44

Ich finde Gottesdienst und Predigt gut.

Gerade der Grundgedanke, dass man sowohl jüdische als auch heidnische Identität als legitim ansieht, finde ich wichtig.

Ein paar Anfragen hätte ich, da ich denke, dass ein paar Schlussfolgerungen etwas zu kurz greifen, oder biblische Aussagen übersehen. Aber das tut der Gesamtqualität der Predigt keinen Abbruch. Daher kann ich es auch einfach dabei belassen.

Hoditai, Mensch des Weges 
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Re: Apostelgeschichte 21

von nusskeks am 22.04.2026 11:03

Apostelgeschichte 21


Hoditai, Mensch des Weges 
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Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.04.2026 11:04.

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von nusskeks am 22.04.2026 11:00

Sprichwörtlich haben alle Jesusnachfolger das große Los gezogen. Eindeutig. Denke ich weiter, dann gibt gar keinen Lostopf. Es gibt Erwählung, Liebe, Gnade und Vorsehung. 

Wir haben einen Messias. Jesus Christus. Wenn er sagt, es gibt ein einziges Volk, eine einzige Herde, welches aus den Hebräern (Juden) und den Nicht-Juden (Heiden) besteht, dann nehme ich es so an. Er selbst, der Messias, hat den Zaun durchbrochen, der die Völker trennte, so sagt es Paulus. Ich will das gerne annehmen.

Es ist jedoch so wundersam, dass ich weiter erforschen muss, worin mein Erbe genau besteht. Denn Paulus nennt mich einen Erben, gleichwie Isaak. Das hätte ich mir selbst nicht zugeschrieben. Ich nehme es an, weil es in der Bibel so steht.

Das Heil kommt aus den Juden. Auch das nehme ich an. Mein Messias hat es gesagt und der muss es wissen.

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von nusskeks am 22.04.2026 09:38

pausenclown: Vermutlich wirst du mir zustimmen, nicht unbedingt eine christliche Lehre.

Da bin ich mir nicht sicher. Muss ich drüber nachdenken.

Wenn es da Unterschiede gibt stellt sich mir die Frage, woher die kämen, denn Jesus und die Apostel haben zum Thema Nächstenliebe und Gerechtigkeit eine Menge gelehrt das dem, das Du schreibst, entspricht. Was kein Wunder ist, da sie Juden waren. Der neue Weg ist von seinem jüdisch-hebräischen Ursprung ja nicht abgeschnitten, wie Paulus im Römerbrief auch formuliert. Im Gegenteil, er trägt auch uns Jesusnachfolger die nicht aus den Juden sondern aus den Heiden sind. 

Da stellt sich mir auch die Frage, wenn Jesusnachfolger Teil der einen Herde sind, wie Jesus es sagt, und sie wie Isaak ebenfalls als Erben eingesetzt sind, wie Paulus schreibt, was bedeutet das konkret? Da werde ich schauen, was Herr Fruchtenbaum dazu sagt. Obwohl er bisher kein Buch zum Römerbrief geschrieben hat. Ich hoffe, er bekommt das trotz seines hohen Alters noch hin. Ich kenne kaum andere messianische Juden die so ausführliche Schriften verfasst haben.

Leider kann ich für mich nicht herausfinden, ob ich jüdische Wurzeln habe. Ich habe in meiner Verwandtschaft niemanden den ich noch fragen könnte. Alle Bemühungen endeteten sehr schnell, da sich niemand besonders weit erinnern kann.

Hoditai, Mensch des Weges 
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Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.04.2026 09:38.

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von nusskeks am 22.04.2026 08:13

pausenclown: Und eine Frage die ich oft Stelle ist die, was ändert sich konkret in deinem Leben, nachdem du herausfindenst, das die Mishna eine Rolle spielt, oder das NT jüdisch ist?

Eine gute Frage.

-> Nachdem ich die Bücher von Herrn Fruchtenbaum gelesen hatte, stieg mein Vertrauen in die Schrift. Sowohl in das Alte als auch in das Neue Testament.
-> Das gesteigerte Vertrauen in das Wort Gottes wiederum hatte zur Folge, dass auch mein generelles Vertrauen in den Vater und in Jesus gesteigert wurde. Vertrauen in Gottes Gerechtigkeit, Fürsorge in seine Liebe und in seine Barmherzigkeit.
-> Das wiederum hat Einfluss auf meinen Alltag, auf Entscheidungen die ich treffen muss in Bezug auf Beruf und Familie. Ich werfe meine Sorgen mit größerem Vertrauen auf Gott, kann besser Dinge loslassen, die ich nicht ändern kann und mache dadurch auch Menschen Mut, die dieses veränderte Vertrauen an mir sehen.

-> Dann machen mir solche Erklärungen wie die von Herrn Fruchtenbaum einfach Freude. Mit einer größere Begeisterung lese ich die Schrift, blicke hinter die vielen Details, die mir bisher verschlossen blieben und bin quasi "ansteckend" darin, diese Freude auch anderen Menschen zu vermitteln. Ihnen Mut zu machen, der Schrift mehr zu vertrauen als sie es bisher taten und vielleicht auch mit einer größeren Liebe darin zu lesen und zu forschen.

-> Durch das erhöhte Verständnis der hebräischen-jüdischen und messianisch-jüdischen Lebens- und Denkweise steigert sich mein Verständnis für Israel und die Juden. Vorurteile die ich vielleicht noch hatte, werden und wurden reduziert. Mein Interesse am Land Israel, also das Land in dem das Alte und das Neue testament angesiedelt ist, steigerte sich noch mehr. Damit auch mein Wunsch, es persönlich zu erleben. Dies alles hat wiederum zur Folge, dass ich Nachrichten aus und über Israel besser einordnen kann und meine Solidarität mit und zu Israel gesteigert wurde.

Mehr fällt mir spontan nicht ein.

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von nusskeks am 22.04.2026 07:28

Zum Titel dieses Threads:

Burgen: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

will vermutlich die jüdische Lehre mit der christlichen Lehre vergleichen. So wie der erste Beitrag von Burgen geschrieben wurde, wird das Thema etwas eingegrenzt, was auch notwendig ist. Es soll um die Unterschiede in den Lehren zur Zeit des Neuen Testaments gehen. Soweit ich weißm waren damals die Mishna und die Thora Grundlage für lehrmäßige Aussagen, jedenfalls lese ich das bei Herrn Fruchtenbaum so.

Neben den Büchern von Herrn Fruchtenbaum ist mir da noch das Buch

"Die jüdische Mischna und das jüdische Neue Testament: Parallelen und Unterschiede" von Jacob Thiessen

aufgefallen. Ich habe bereits angefangen es zu lesen. Es ist sehr ausführlich und mit vielen Quellenangaben.

Jacob Thiessen ist Rektor an der STH-Basel und dort auch Professor für Neues Testament. Die STH Basel ist eine unabhängige aber staatlich anerkannte Hochschule für Theologie. Was ich gut finde ist, dass dort regelmäßig Studienreisen nach Israel unternommen werden und bereits viele Kontakte dorthin geknüpft wurden.

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von nusskeks am 21.04.2026 09:28

Argo: Dient niemanden die Geschichte aufzuwirbeln. Sie bringt Unruhe, Stress und fördert den Hass. Einmal im Jahr sich zu errinern ist genug.

Das halte ich für keine gute Haltung. Ich würde umgekehrt sogar sagen, wer sich mit Geschichte nicht befasst, tut sich und seinen Nächsten keinen Gefallen.

Wer sich für die Geschichte der Bibel und in der Bibel nicht interessiert, wird zwangsweise sehr viele falsche oder mindestens schräge Erkenntnisse aus ihr gewinnen und diese dann sogar noch weiter verbreiten. Das hat, wie die Geschichte gezeigt hat, schon in der Beziehung zwischen Christen und Juden zu viel Leid und Elend geführt. 

@Alle,

als ich vor ein paar Jahren anfing, mich mit dem hebräisch-jüdischen Hintergrund der Bibel zu beschäftigen und mir Bücher messianisch-jüdischer Theologen besorgte, war es, als erschließe sich mir eine völlig neue Welt. In kurzer Zeit kamen so viele neue Erkenntnisse bei mir hinzu, dass ich fast überwältigt war. So viele Details gerade im Neuen Testament wurden plötzlich klar, verständlich oder ergaben erstmals überhaupt einen Sinn. Man ist ja gewohnt, dass man in der Bibel nicht alles versteht, aber sich damit zufrieden zu geben ist halt nie gut. Die messianisch-jüdische Perspektive eröffnet ganze Meere an Wissen. Lasst euch das nicht entgehen!

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von nusskeks am 21.04.2026 06:56

Argo: Mit wem sollten die Christen sich versöhnen? Mit den Juden? Sie sind immer den eigenen Weg gegangen. Die Versöhnung ist unmöglich. Parallel gehen ist machbar und die Praxis zeigt, dass es funktioniert.

Hm. Das liest sich nun aber wirklich so, als hättest Du zu dem Thema die Bibel noch nicht sonderlich ausfürhlich oder intensiv studiert. Man könnte fast meinen, Du hättest sie gar nicht gelesen. Am Ende dann ein Verweis auf die Praxis. Wessen Praxis? Kennst Du überhaupt Juden oder gar messianische Juden? So, persönlich meine ich. Und wenn nicht, solltest Du über die normalen Vorurteile bald mal hinaus kommen. 

Aus meiner Sicht ist ein Teil der Entfremdung zwischen Juden und "Christen" dadurch entstanden, dass die Christen vergessen haben woher Christsein überhaupt kommt. Die Bibel ist jüdisch / hebräisch. Sowohl AT also auch NT. Jesus, der alles was im AT vorbereitet wurde vollendet, ist Jude. Alle Apostel-Jünger sind jüdisch und sie erklären das jüdisch-hebräische Evangelium und dessen jüdisch-hebräische Historie den Nicht-Juden, die sich dem neuen Weg angeschlossen haben.

Dieser letzte Punkt ist weitgehend verloren gegangen. Dies ging Hand in Hand mit allen möglichen Vorwürfen, mit denen Juden beschudligt wurden und werden, die jedoch in der Schrift lediglich exemplarisch dafür stehen, was alle Menschen betrifft. Oder glaubt tatsächlich noch jemand, dass lediglich Juden auf die Idee kommen, all die Fehler zu machen, von denen die Leser der Bibel bis zum heutigen Tag lernen sollen? Das wäre ziemlich kurzsichtig und am Ende ziemlich arrogant. Denn die Geschichte zeigt uns, dass alle Menschen solche Fehler machen und sie machen sie immer wieder.

Argo, nach Deinem letzten Beitrag fällt es mir schwer, Deine Äußerungen hier noch ein Gewicht zuzusprechen.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.04.2026 15:53.

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von nusskeks am 20.04.2026 14:00

Ich kann folgende drei Bücher empfehlen. Wobei... es sind zwei, aber das zweite in zwei Versionen. Beide Bücher sind von Arnold Fruchtenbaum, einem messianischen Juden.

Zuerst ein schmales Buch:
Das Leben des Messias: Zentrale Ereignisse aus jüdischer Perspektive
Hat nur 168 Seiten Seiten, enthält aber schon viele Hinweise und Einblicke.

Dann ein wesentlich ausführlicheres Buch, zum selben Thema:
Jeschua - Das Leben des Messias: Aus messianisch-jüdischer Perspektive
Ist mit 664 Seiten wesentlich umfangreicher, aber auch wesentlich informativer. Ebenfalls sehr zu empfehlen. Von diesem Buch gibt es außerdem die englischsprachige Original-Version.

Yeshua: The Life of Messiah from a Messianic Jewish Perspective-Vol. 1-4
Ja, es sind vier Bände und ich kann sie sehr empfehlen. Man muss des Englischen mächtig sein, dass könnte ein Hindernis sein. Da kann man sich mittlerweile natürlich technische Hilfe holen. Es lohnt sich. Hier findet man auch diverse Quellenverweise auf jüdische Schriften.

Herr Fruchtenbaum zeigt in seinen Büchern nicht hauptsächlich die Unterschiede auf, sondern er schreibt einfach, wie ein messianischer Jude auf das Neue Testament bzw. den Messias schaut und wie sich das den damilgen Menschen darstellt. Daraus kann man als Europäer extrem viel lernen.

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Re: Der schmale Weg

von nusskeks am 20.04.2026 08:52

Geist-Licht: Jesus Christus sprach in Gleichnissen mit den Menschen, weil diese nur so begriffen und heute ist da kaum eine Verbesserung zu bemerken.

Tatsächlich sprach Jesus nicht in Gleichnissen mit den Menschen, weil diese nur so begriffen und bis heute da kaum eine Verbesserung zu bemerken wäre. Er sprach in Gleichnissen aus folgendem Grund: 

Matthäus 13: 10 Und die Jünger traten hinzu und sprachen zu ihm: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen? (Mk 4,10; Lk 8,9) 11 Er antwortete und sprach zu ihnen: Euch ist’s gegeben, zu wissen die Geheimnisse des Himmelreichs, diesen aber ist’s nicht gegeben. (1Kor 2,10) 12 Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat. (Spr 9,9; Mt 25,28; Mk 4,25) 13 Darum rede ich zu ihnen in Gleichnissen. Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit hörenden Ohren hören sie nicht; und sie verstehen es nicht. (5Mo 29,3; Joh 16,25) 14 Und an ihnen wird die Weissagung Jesajas erfüllt, die da sagt: »Mit den Ohren werdet ihr hören und werdet nicht verstehen; und mit sehenden Augen werdet ihr sehen und werdet nicht erkennen.

Es ging also nicht um eine allgemeine Verständlichkeit dessen, was Jesus den Menschen sagte. Im Gegenteil. 


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