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nusskeks

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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von nusskeks am 30.03.2026 08:44

Geist-Licht: Eine Frage, von mehrern, habe ich da: Wie findet ein Mensch zum Heiligen Geist, ohne diesen Geist?

Seitens der Schrift, also seitens Gottes, wird diese Frage durch eine Aktivität Gottes beantwortet. Der Vater macht einen Menschen dazu bereit, zu Jesus zu kommen. Der Vater zieht diesen Menschen also aktiv hin zu Jesus. Niemand kann zu Jesus kommen, ohne diese Aktivität des Vaters. Da ist die Schrift sehr deutlich.

Man findet also nicht zum Heiligen Geist, man findet zu Jesus. Denn es geht dabei um Erlösung und dieses Heil ist allein im Namen und damit in der Person Jesus Christus.

Bei all dem ist der Heilige Geist aktiv beteiligt. Hat ein Mensch final zu Christus gefunden, versiegelt der Heilige Geist diesen Menschen, bewohnt diesen Menschen dauerhaft und macht ihn dadurch zum Eigentum Gottes. Es gibt noch weitere Folgen dieser Innewohnung, aber ich will nicht ausschweifen.

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Re: Namen Gottes - Name Jesus Christus ...

von nusskeks am 27.03.2026 09:37

Burgen: Dieser Name: JHWH steht auf dem Querbalken des Kreuzes

Oh. Wirklich? Das war mir neu. Vielleicht gehe ich dem nach.

Burgen: ...genau wie die Menschen nach Ausschüttung des Heiligen Geistes der ersten sich Christen nennende Menschen.

Die Bezeichnung "Christ" war zunächst eine Fremdbenennung. Jesusnachfolger gaben dem Glauben an Jeshua anfänglich keinen eigenen Namen und die Nachfolge wurde als "Weg" bezeichnet (Apg 9,2; 19,9+23; 24,14+22). 

Burgen: Manche heute lebende Menschen haben auch heutzutage die Gnaden-Gabe der Heilung

Die Zurückhaltung über eine solche Gabe zu sprechen hat viel mit Mißverständnissen über die Gabe selbst zu tun und damit, wie damit in den letzten 125 Jahren umgegangen wurde. Mir wurden in meiner Jugend Dinge über die besonderen Gaben beigebracht, die nicht wirklich zur Schrift passen und immer so ein gewisses "Geschmäckle" bei mir hinterließen. Trotz meiner Zweifel bin ich mit der Vorstellung herumgelaufen, eine Gabe wie die der Heilung wäre eine Art Werkzeug, über das der begabte Mensch verfügen und sie nach seinen Vorstellungen einsetzen könne. 

Letztere Gedanken sollen bitte nicht dazu führen, dass wir hier vom gesetzten Thema abkommen.

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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von nusskeks am 26.03.2026 12:35

Geist-Licht: Was für mich die zwingende Folge hat, es gibt nur einen Namen: Zebaoth

Selbst wenn man sich zunächst nur auf die von dir genannten Verse beschränkt und sie in ihrem ursprünglichen Zusammenhang liest, kommt man nicht zu dem Ergebnis, dass ‚Zebaoth' der einzige Name Gottes sei. Im Gesamtzeugnis der Bibel ist diese Behauptung erst recht nicht haltbar. Das ist deshalb nicht einfach eine Frage verschiedener Meinungen, sondern sachlich falsch.


Mich irritiert, dass du Aussagen in den Text hineinliest, die dort so nicht stehen. Für ein ernsthaftes Gespräch mit Bezug auf die Bibel müsste doch zuerst die Frage sein: Was sagt der Text tatsächlich, und was sagt er nicht?

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.03.2026 16:29.

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Re: Ich erwecke Jesus in mein Leben.

von nusskeks am 26.03.2026 09:29

pausenclown: Kein biblischer Autor hat je vorhergesagt und behauptet, dass diese Offenbarung Gottes jeder Mensch von Geburt an in sich trägt und bekommen hat.

Amen.


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Re: Ich erwecke Jesus in mein Leben.

von nusskeks am 26.03.2026 08:57

Hallo Burgen,

Du beschreibst das ziemlich gut.

In der Bibel ist ein geistlicher Mensch jemand, der den Heiligen Geist innewohnend hat. Das hat also erstmal nichts mit der Qualität oder der Moral des Verhaltens des jenigen Menschen zu tun. Geistliches verstehen zu können, geht laut Schrift nur, wenn man ein geistlicher Mensch ist, also den Heiligen Geist innewohnend hat. Das wiederum hat also nichts mit Intelligenz zu tun. Fehlt der Heilige Geist, kann sich ein Mensch geistliche Sachverhalte und SItuationen nicht erschließen, egal wie klug er ansonsten ist.

Als Wiedergeburt wird in der Schrift der Vorgang bezeichnet, der mit dem Einzug des Heiligen Geistes in einen Menschen zusammenhängt. Mit irgendwelchen esoterischen Ideen hat das nichts zu tun und unterscheidet sich auch in fast allem von diesen.

Welcher Mensch erlöst wird liegt allein bei Gott. In seiner Vorsehung und in seinem Ratschluß. Die Schrift ist da sehr klar in ihrer Beschreibung, dass nur derjenige zu Jesus kommen kann, der zuvor bereits vom Vater gezogen, also dafür vorbereitet wurde. Denn selbst der Glaube, also das Vertrauen in Vater und Sohn, wird von Gott geschenkt. Da können wir nichts selber "erwecken". Die Bibelstellen dazu sind zahlreich und deutlich. Denn der Ruhm und der Dank für jede einzelne Erlösung soll allein bei Gott selbst liegen und ihm zugeschrieben werden. Kein Mensch wird jemals behaupten können, "er habe sich bekehrt". Denn das ist nicht möglich. Glaube und Erlösung sind Gnade. Unverdient und mit menschlichen Möglichkeiten unerreichbar.

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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von nusskeks am 26.03.2026 07:36

Hallo Cleo,

Cleo: Wie du Jesus aufnehmen kannst, wird in der Bibel sehr gut beschrieben, in dem Link, den ich einen Beitrag vorher geschickt habe, ist es sehr gut zusammengefasst.

In der Bibel findet man auch Gottes Aussagen zu seinem Namen. Aussagen wie: 

Geist-Licht: So viele Namen, für den einigen, zeitlosen Schöpfergeist. Je nach Volk, Land und Verständnis. Als wenn ich einige Länder besuche und erhielte in jedem Land einen anderen Namen.

würde ich nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Welchen Namen Gott hat und wie er genannt werden will und darf, ist etwas, was Gott ziemlich deutlich gemacht und erklärt hat. Denn bei seinem Namen ist er sehr eigen. Da geht es um seine Ehre, seinen Ruhm und nicht um eine menschliche Vielfalt oder Phantasie. In diesem Bereich ist Gott ziemlich streng.

Aussagen wie die von Geist-Licht gehen aus der Perspektive Gottes also nicht in Richtung Harmonie, sondern genau in die andere Richtung. Denn in wessen Namen das Heil, die Ehre und der Ruhm ist, hat Gott festgelegt.

Welchen Namen wir anrufen dürfen, hat Gott festgelegt. Gott aus irgendeinem menschlichen Grund andere Namen zu geben, ist gefährlich. Da würde ich die Finger von lassen.

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Re: Ich erwecke Jesus in mein Leben.

von nusskeks am 25.03.2026 08:51

Hallo Cleo,

Cleo: Also ich habe schon ganz oft Dinge gegenargumentiert, aber du wiederholst die falschen Behauptungen immer wieder.

Da kann man kaum etwas gegen tun. Alle seine Gedanken wurden bereits mehrfach wiederlegt, nicht allein von Dir. In den letzten Jahrzehnten musste ich lernen, dass in solchem Austausch der Erfolg, jemanden an die biblischen Wahrheiten heranzuführen, sehr begrenzt ist. Oft hat man das Gefühl, der Gesprächspartner liest sich Beiträge, die auf seine Aussagen hin verfasst wurden, gar nicht in Ruhe durch. Mühe erscheint vergebens.

Allein der Gedanke, man könne Jesus im eigenen Leben erlösungswirksam erwecken, widerspricht so vielen Aussagen und Zusammenhängen in der Bibel, dass Eigenwahrnehmungen wie "ich studiere die Bibel" sehr relativ erscheinen. "Studieren" ist offenbar ein großes Wort und viel passt hinein. 

Ganz unabhängig davon erinnert mich die ganze Situation etwas an die Korinther. Mitten in der ganze griechischen Philosophie und Götterwelt hinein setzt Gott seine Gemeinde. Paulus hat im Auftrag Gottes viel Arbeit damit, menschliche Weisheiten als solche zu deklarieren und ihre Nutzlosigkeit klar zu machen. Mitten dort hinein findet man eine bemerkenswerte Aussage:

2Kor 1,13: Denn wir schreiben euch nichts anderes, als was ihr lest und auch versteht. Ich hoffe aber, ihr werdet es noch völlig verstehen,

Einfach, oder? Man könnte es fast eine Binsenweisheit nennen. Aber genau darüber fallen so viele Leute die meinen, in der Bibel eine andere Bedeutung dessen erkannt haben zu wollen als das, was schlicht geschrieben steht. Hier in diesem Thread ist es nicht anders. Und so bekommen Aussagen der Schrift plötzlich vermeintliche Bedeutungen, die sie offensichtlich gar nicht haben können. Man fragt sich, woran das liegt. Die Gründe sind vielfältig.

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Re: Ich erwecke Jesus in mein Leben.

von nusskeks am 24.03.2026 08:38

Hallo Burgen,

Burgen: Es lässt mich eher an einen Irr-Glauben denken, der auf eigene Werke zielt.

Ja, viel mehr ist es auch nicht. Das trifft es ziemlich gut.

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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von nusskeks am 20.03.2026 08:19

Geist-Licht: Es ist gut, sich von statischen Begriffen zu lösen und den Sinn, den Geist, zu erkennen.

Wenn Du statische Begriffe nutzt von denen Du Dich lösen solltest, dann mach das gerne. Sich von biblischen Begriffen zu lösen ist hingegen nie eine gute Idee. Gottes Wort ist nie statisch, sondern Geist.

Geist-Licht: Das besagte Weizenkorn stirbt - wirklich?

Das klingt so ähnlich wie "Sollte Gott gesagt haben?" Was bleibt ist, dass Christus durch sein Opfer und seine Auferstehung den Tod besiegt und Erlösung gebracht hat. Und ja, Jesus ist gestorben, so richtig. Nur auf diesem Weg konnte der Tod besiegt werden und die Gleichnisse nehmen genau das auf.

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Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......

von nusskeks am 13.03.2026 09:13

Geist-Licht: Wie kann ein Samenkorn Frucht bringen, wenn es stirbt?

Es wäre besser gewesen, den Bibeltext vorher zu lesen, bevor darauf Bezug genommen wird.

Der entscheidende Fehler liegt darin, dass hier biblische Bilder vermischt und dann esoterisch umgedeutet werden. Beim Senfkorn spricht Jesus nicht vom Sterben des Korns, sondern vom Wachstum des Reiches Gottes aus einem kleinen Anfang. Wenn es im Neuen Testament tatsächlich um das Sterben des Korns geht, dann vor allem in Johannes 12,24 und 1. Korinther 15,36. Dort steht im Grundtext ausdrücklich das normale Wort für sterben und nicht ein Wort für innere Verwandlung oder geistige Höherentwicklung.

In Johannes 12,24 sagt Jesus vom Weizenkorn: Wenn es nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein. Wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht. Das steht im Zusammenhang mit seinem bevorstehenden Kreuzestod. Jesus redet also nicht von einer mystischen Rückverwandlung zum Schöpfer, sondern von seinem wirklichen Tod, aus dem Heil für viele hervorgeht. Ebenso sagt Paulus in 1. Korinther 15,36: Was du säst, wird nicht lebendig, wenn es nicht stirbt. Auch hier wird das Sterben nicht weg erklärt, sondern vorausgesetzt.

Natürlich geht es bei diesem Bild nicht um Vernichtung, als würde aus dem absoluten Nichts etwas Neues entstehen. Aber ebenso falsch ist die Behauptung, das Korn sterbe gar nicht, sondern verwandle sich nur. Das biblische Bild lautet vielmehr: Das Alte geht in seiner bisherigen Gestalt zu Ende, und gerade daraus schafft Gott Frucht und neues Leben. Nicht Selbsterlösung, nicht verborgene Seelenkräfte, nicht „Geist Licht", sondern Gottes Handeln durch den wirklichen Tod und die wirkliche Auferstehung Christi.

Darum verfehlt diese esoterische Deutung den Text. Sie ersetzt das biblische Zeugnis vom Kreuz durch eine nebulöse Spiritualität. Entscheidend ist nicht ein angeblich geschulter Blick für höhere Zusammenhänge, sondern ob man Jesu Worte in ihrem Zusammenhang stehen lässt. Andernfalls kommen "interessante" Ergebnisse dabei heraus.

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