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Re: Bibelstellen zur Warnung vor Irrlehren
von nusskeks am 29.04.2026 09:10Hallo Cleo,
danke für die Sammlung. Ich finde es wichtig, dass man bei diesem Thema nicht nur Bibelstellen zusammenträgt, sondern auch fragt: Woran erkennt man nach der Schrift eigentlich Irrlehre? Denn nicht jeder Irrtum, jede Unklarheit oder jede unterschiedliche Auslegung ist schon im vollen Sinn „Irrlehre". Die Bibel warnt besonders dort scharf, wo eine Lehre das Evangelium, Christus selbst, das Wesen Gottes, die Autorität des Wortes Gottes oder den Weg des Heils verdreht.
Ergänzend zu deinen Stellen fallen mir beispielsweise diese ein:
5. Mose 13,2–6: Selbst Zeichen und Wunder sind kein Beweis für Wahrheit, wenn sie von dem lebendigen Gott wegführen. Das ist ein sehr grundlegender Maßstab: Nicht das Beeindruckende entscheidet, sondern ob die Lehre zu dem Gott führt, der sich selbst offenbart hat.
Jesaja 8,20: „Hin zur Weisung und hin zum Zeugnis!" Wenn eine Lehre nicht mit Gottes Offenbarung übereinstimmt, ist sie kein Licht. Das ist im Alten Testament schon ein Grundprinzip geistlicher Prüfung.
Matthäus 24,4–5.11.24: Jesus selbst warnt davor, dass viele verführen werden, auch mit religiösem Anspruch. Besonders ernst ist, dass Verführung nicht immer grob gottlos aussieht, sondern fromm, überzeugend und geistlich klingen kann.
Markus 7,6–13: Jesus tadelt, dass menschliche Überlieferung Gottes Wort außer Kraft setzen kann. Das zeigt: Irrlehre besteht nicht nur darin, offen gegen die Bibel zu reden, sondern auch darin, menschliche Gedanken so über Gottes Wort zu stellen, dass dessen Sinn verdrängt wird.
Apostelgeschichte 17,11: Die Beröer prüften selbst die apostolische Verkündigung anhand der Schriften. Das ist eine gesunde Haltung: nicht misstrauische Rechthaberei, aber prüfende Ehrfurcht vor Gottes Wort.
1. Korinther 15,1–4.12–19: Paulus macht deutlich, dass die Auferstehung Jesu kein Randthema ist. Wer sie leugnet, zerstört das Evangelium. Hier sieht man sehr klar: Es gibt Lehrfragen, bei denen nicht bloß verschiedene Meinungen nebeneinanderstehen können.
2. Korinther 11,3–4: Paulus warnt vor einem „anderen Jesus", einem „anderen Geist" und einem „anderen Evangelium". Das ist vielleicht eine der wichtigsten Prüfstellen überhaupt. Irrlehre kann dieselben Begriffe benutzen, Jesus, Geist, Evangelium, und sie doch mit anderem Inhalt füllen.
Kolosser 2,8: „Seht zu, dass euch niemand einfange durch Philosophie und leeren Betrug." Hier geht es um Denkweisen, die Christus nicht als Mitte haben, sondern Menschen an religiöse Systeme, menschliche Maßstäbe oder geistliche Sonderwege binden.
1. Timotheus 1,3–7 und 1. Timotheus 6,3–5: Paulus warnt vor „anderer Lehre", die nicht mit den gesunden Worten Jesu Christi übereinstimmt. Interessant ist: Falsche Lehre zeigt sich oft auch an ihrer Frucht, Streit, Spekulation, Hochmut, geistliche Unruhe.
2. Johannes 7–11: Besonders scharf wird Johannes dort, wo Christus selbst verfälscht wird. Wer den Sohn nicht recht bekennt, bleibt nicht in der Lehre Christi. Das betrifft vor allem die Person Jesu: wahrer Mensch, wahrer Sohn Gottes, der vom Vater gekommen ist.
Judas 3–4: Judas fordert dazu auf, für den „ein für alle Mal den Heiligen überlieferten Glauben" zu kämpfen. Zugleich beschreibt er Menschen, die Gottes Gnade in Zügellosigkeit verkehren. Auch das ist wichtig: Irrlehre kann nicht nur lehrmäßig falsch sein, sondern auch Gottes Gnade so verdrehen, dass Heiligung bedeutungslos wird.
Römer 16,17–18: Paulus mahnt, auf solche zu achten, die entgegen der empfangenen Lehre Spaltungen und Ärgernisse verursachen. Dabei geht es nicht um jede Meinungsverschiedenheit, sondern um Lehre, die vom apostolischen Evangelium wegführt und die Gemeinde beschädigt.
Vielleicht könnte man es so zusammenfassen:
Irrlehre erkennt man nicht daran, dass sie ungewohnt klingt oder nicht zur eigenen Tradition passt, sondern daran, dass sie gegen das klare Selbstzeugnis der Schrift steht. Besonders ernst wird es, wenn Christus verkleinert, das Evangelium verändert, Gottes Wort relativiert, Sünde verharmlost, Gnade verdreht oder Menschen an Lehrer, Systeme und Sondererkenntnisse gebunden werden statt an Christus.
Gleichzeitig sollte man vorsichtig bleiben: Nicht jeder Bruder oder jede Schwester, die in einer Frage irrt, ist deshalb gleich ein falscher Lehrer. Paulus konnte Schwache zurechtbringen, Irrende belehren und zugleich vor Wölfen warnen. Diese Unterscheidung ist wichtig. Gegenüber Irrenden braucht es Geduld und Schriftklärung; gegenüber zerstörerischer Irrlehre braucht es Wachsamkeit, klare Warnung und Schutz für die Gemeinde.
Auffällig ist für mich auch Apostelgeschichte 20: Paulus warnt „unter Tränen". Das ist kein kalter Kampfbegriff, sondern Hirtenliebe. Echte Warnung vor Irrlehre kommt nicht aus Rechthaberei, sondern aus Liebe zu Christus, zu seinem Wort und zu den Menschen, die nicht verführt werden sollen.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Träume - gelebte Wirklichkeit
von nusskeks am 28.04.2026 09:14Nein. Lies am besten nochmal nach. Und dann, frage Dich, was für ein Sieg da gemeint sein kann. Dazu gehört allerdings, dass Du Dir aneignest, was ein biblischer Engel Gottes ist, welche Aufgabe er hat, über welche Fähigkeiten er verfügt und worum es in dem Bibelbaschnitt den Du falsch zitierst hast tatsächlich geht.
@Alle,
mich wundert, dass ich euch weiterhin auf einen derart esoterischen Austausch einlasst. Ihr seht doch, dass keines der Bibelzitate von Geist-Licht dessen Bedeutung entspricht. Von den Zusammenhängen und den Schlüssen die daraus dann gezogen werden ganz zu schweigen. Nachdem was man hier im Forum lesen kann, hatte Geist-Licht noch nie Kontakt zu einem Engel, zumindest zu keinem aus der Gefolgschaft des biblischen Gottes.
Naja, ihr müsst wissen, was ihr tut.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...
von nusskeks am 26.04.2026 14:37Danke für die Erklärung. Dann überlasse ich den Rest jetzt Cleo.
Ich halte es mal mit Paulus wenn er sagt:
Der Herr am Ende und vorher Cleo.
Ich warte mal ab und halte mich fern von einer weiteren Auseinandersetzung hier.
gruß
nk
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Träume - gelebte Wirklichkeit
von nusskeks am 26.04.2026 14:07Nein, davor warnt hier niemand. Das scheinst Du zu verwechseln.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...
von nusskeks am 26.04.2026 12:59Es gibt kein Wort in der Schrift das sagt, messianische Juden wären lauwarm und fielen damit unter die Gerichtsworte Jesu, lediglich weil sie messianische Juden seien und dies auch bleiben wollten. Was sollten sie denn auch noch ändern? Sie haben Jesus als ihren Messias angenommen und folgen seinen Worten und den Lehren des Neuen Bundes. Darauf kommt es an.
Ich bin mit jedem Eins der mit mir eins ist in Christus. Weder bilogisch / kulturelle / historische Herkunft, noch Geschlecht, noch sozialer Status spielt da eine Rolle. So sagt es Gott in der Schrift.
Ich kenne Dich nicht. Was ich lese ist das, was ich von Dir weiß. Darauf habe ich reagiert. Persönlich beleidigen wollte ich Dich nicht. Deine Aussagen waren es, auf die ich reagiert habe. Cleo wird es sich durchlesen und sich eine Ansicht über meine Kritik an Deinen Äußerungen bilden.
Ich soll es für mich behalten, wenn ich die Bibel anders auslege als Du? Oha. Na, Prost.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Der schmale Weg
von nusskeks am 25.04.2026 07:06Das ist richtig, und zugleich noch zu wenig gesagt. Die Bibel ist nicht einfach ein „starres" religiöses Dokument, dem Christus erst nachträglich Lebendigkeit geben müsste. Sie ist Gottes geschriebenes Wort, durch den Geist gegeben, und gerade der lebendige Christus hat sich immer wieder auf die Schriften berufen. Wer die Bibel als „starr" abwertet und demgegenüber die eigene unmittelbare Verbindung mit Christus betont, stellt einen Gegensatz her, den Jesus selbst nie hergestellt hat. Jesus hat das Alte Testament als Gottes Wort behandelt, auch dort, wo er nicht nur direkte Gottesrede zitiert. Er hat aus den Schriften gelehrt, aus ihnen seine Sendung erklärt, aus ihnen seine Messianität bezeugt und seine Jünger zu ihrem Verständnis geführt.
Auch die Apostel haben nach Pfingsten nicht so gesprochen, als seien die Schriften nun zweitrangig oder bloß äußerlich. Ihre Verkündigung gründete auf den Schriften des Alten Testaments, auf der Lehre Jesu und auf dem Wirken des Heiligen Geistes. Der Geist führte sie nicht von der Schrift weg, sondern tiefer in Gottes offenbarte Wahrheit hinein.
Darum halte ich diese Sicht für geistlich gefährlich: Wenn die Bibel als „starr" gilt, während eigene innere Eindrücke als lebendige Führung Christi erscheinen, ist der Maßstab verschoben. Dann prüft nicht mehr Gottes Wort unsere Gedanken, sondern unsere Gedanken beginnen, Gottes Wort zu relativieren.
Man kann darüber reden, aber irgendwann stellt sich auch die Frage, ob noch ein echtes Hören auf die Schrift vorhanden ist. Denn wenn jemand die Schrift fortwährend niedriger stellt als seine eigenen geistlichen Eindrücke, dann wird Erklärung allein kaum helfen. Die biblische Antwort darauf ist jedenfalls klar: Christus und die Schrift stehen nicht gegeneinander. Wer Christus wirklich hören will, wird sein geschriebenes Wort nicht als starr abtun.
Die Frage „Was ist mehr: das geschriebene Wort oder der Lebendige?" stellt bereits einen Gegensatz auf, den Jesus selbst nicht aufgestellt hat. Im Gegenteil: Jesus hat sich immer wieder auf die Schriften berufen, wenn es um seine Sendung, seine Lehre und seine Messianität ging. Natürlich ist Jesus mehr als ein geschriebenes Buch. Aber der lebendige Christus steht nicht gegen Gottes geschriebenes Wort. Er erfüllt es, bestätigt es und führt seine Jünger gerade in Gottes Wahrheit hinein.
Auch die Behauptung, Christus gebe uns „unentwegt augenblicklich" die richtige Antwort oder den richtigen Gedanken, halte ich biblisch nicht für tragfähig. Dann bräuchten Christen keine Belehrung, keine Korrektur, kein Prüfen und kein Wachsen in Erkenntnis. Das Neue Testament zeigt aber genau das Gegenteil.
Der Geist Gottes ersetzt die Schrift nicht, sondern öffnet sie und richtet unser Denken an ihr aus. Wer innere Eindrücke über das geschriebene Wort stellt, verliert den Maßstab, an dem diese Eindrücke geprüft werden müssen. Darum ist es kein geistlicher Fortschritt, die Bibel weniger ernst zu nehmen, sondern ein gefährlicher Irrweg.
Ich halte diese Gleichung für geistlich gefährlich und biblisch nicht tragfähig. Dass Christus durch den Geist in einem Gläubigen wohnt, bedeutet nicht, dass dieser Mensch nun automatisch biblisch denkt, biblisch urteilt oder biblisch redet. Wäre das so, bräuchten Christen keine Belehrung, keine Ermahnung, keine Korrektur und kein beständiges Prüfen an der Schrift. Genau das Neue Testament zeigt aber das Gegenteil.
Der Heilige Geist ersetzt die Bibel nicht. Er führt nicht an der Schrift vorbei, sondern in Gottes offenbartes Wort hinein. Darum ist es ein schwerer Fehler, aus der inneren Verbindung mit Christus abzuleiten, man habe damit gewissermaßen den Inhalt der Bibel schon in sich. Christus wohnt im Gläubigen; aber unsere Gedanken, Deutungen und inneren Eindrücke sind deshalb nicht automatisch Gottes Wort.
Gerade wer die Bibel lesen könnte, sie aber kaum liest oder nicht ernsthaft an ihr prüft, sollte sehr vorsichtig sein, seine eigenen Gedanken geistlich aufzuwerten. Ohne die Schrift fehlt der Maßstab, an dem man unterscheiden kann, was wirklich aus Gottes Wort kommt und was nur eigene Vorstellung, religiöse Sprache oder persönliche Deutung ist.
Deshalb widerspreche ich hier deutlich: Christus in uns macht die Bibel nicht überflüssig und macht unsere Aussagen nicht automatisch biblisch. Im Gegenteil: Wer wirklich in Christus leben will, wird sich vom geschriebenen Wort Gottes prüfen, korrigieren und formen lassen müssen.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Träume - gelebte Wirklichkeit
von nusskeks am 25.04.2026 06:30Ich habe mich gerade gefragt, welche Unterstützung dieser Thread und die darin geschilderten Träume, bieten können, um die Stimme Gottes (des Gottes der Bibel) aus all den eigenen Gedanken, Phantasien und Stimmen, von einander zu unterscheiden.
Man muss, einmal mehr, die Bibel schon recht gut kennen. Sie ist unsere einzige normative Richtschnur, unsere Thora.
Mittlerweile wäre es wohl sinnvoll, diesen Thread hier in einen Bereich zu verschieben, den man mit "Esoterik", "Außerbiblische Erfahrungen" oder ähnlichem betitelt.
gruß
nk
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...
von nusskeks am 23.04.2026 14:55Das ergibt Sinn, auch für mich.
@Burgen, sorry für Beiträge meinerseits, die nicht dem Thema dienen.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...
von nusskeks am 23.04.2026 13:33Hallo Argo,
Du zitierst diese Bibelstelle und beziehst es auf die Identität oder den gelebten Glaubensweg derer, die aus den Juden zum Messias Jesus Christus gefunden haben? Die Frage ist rhetorisch und Dein Bezug ziemlich eigentümlich.
Jeder der die von Dir zitierte Bibelstelle und deren Zusammenhang liest wird sofort verstehen, dass sie in keinem Bezug zu der Frage nach jüdischer bzw. messianisch-jüdischer Identität steht. Denn was sagt die biologische oder historische Herkunft eines Menschen über dessen Liebe zu Jesus aus? Richtig, gar nichts.
Also lass doch die messianischen Juden bitte messianische Juden sein. Sie wollen einfach nur dem Messias Jesus Christus dienen. Mehr nicht. Mehr will ich auch nicht. Darin bin ich mit den messianischen Juden also eins. Und genau darum geht es. Eins zu sein, in Jesus dem Messias.
Das scheint Dir schwer zu fallen zu verstehen oder zu akzeptieren. Ich hoffe, es ist ein Verständnisproblem, denn das kann man durch etwas Bibelstudium beheben. Vielleicht ist es auch ein geistliches Problem, dann kann ich nur für Dich beten, was ich gerne mache. Denn bei fehlendem Heiligen Geist sind die Möglichkeiten menschlicher Unterstützung ansonsten sehr begrenzt
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Apostelgeschichte 21
von nusskeks am 22.04.2026 15:44Ich finde Gottesdienst und Predigt gut.
Gerade der Grundgedanke, dass man sowohl jüdische als auch heidnische Identität als legitim ansieht, finde ich wichtig.
Ein paar Anfragen hätte ich, da ich denke, dass ein paar Schlussfolgerungen etwas zu kurz greifen, oder biblische Aussagen übersehen. Aber das tut der Gesamtqualität der Predigt keinen Abbruch. Daher kann ich es auch einfach dabei belassen.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel


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