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Re: biblische Nächstenliebe
von nusskeks am 02.09.2026 09:28Es ist die praktische Art. Wie ich darauf komme? Zum Beispiel durch Gal. 5,22+23, wo neben Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit auch Liebe als Frucht des Geistes bezeichnet wird.
Eine Frucht ist das sichtbare Zeichen eines lebendigen Organismus. Wir Menschen können nichts ins Herz schauen, aber Frucht können wir erkennen (Math. 7,16) Da tut sich also was. Das passt gut, denn der Heilige Geist ist Leben (Rö 8,10). Liebe ist also das sichtbare bzw. praktische Zeichen des Glaubens.
Deshalb ist fehlende Frucht in der Bibel auch keine harmlose Angelegenheit. Wenn uns nachhaltig intrinsisch, also aus uns selbst heraus, der Drang zu den Dingen aus Gal 5,22+23 fehlt, ist das ein ernstes Zeichen, welches bis zum Fehlen des Heiligen Geistes und damit nicht vorhandener Erlösung gehen kann.
Das ganze Evangelium ist eine Einmischung in der Leben von Menschen. Gott mischt sich bei uns ein und wir sollen uns bei unserem Nächsten einmischen. Das Einmischung in unserer Gesellschaft sehr negativ gesehen und in einigen Bereichen sogar bestraft wird, erschwert unseren Auftrag und es erfordert generell die genannte Frucht, um nicht in jeder Hinsicht unangemessen zu sein.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Träume - gelebte Wirklichkeit
von nusskeks am 01.09.2026 07:07Matthäus 22, 36-40: "36 Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz? 37 Jesus aber sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt« 38 Dies ist das höchste und erste Gebot. 39 Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« 40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten."
Darum geht es mir. Aus Deiner Sicht wäre es vermutlich ein Ausdruck von Nächstenliebe, hätte ich meine Beiträge zu Deinen Inhalten nicht verfasst. Das träfe vielleicht zu, wären Deine Beiträge das, wofür Du sie ausgibst. Leider sind diverse Inhalte von dem was Du schreibst so sehr entfernt von dem, was man in der Bibel findet, dass ein Schweigen vieles wäre, jedoch kein Ausdruck von Nächstenliebe.
Dabei hast Du es selber zitiert. Denn wenn Jesus in Matth. 22,36-40 schreibt, das Liebesgebot wäre der Aufhängepunkt für das ganze Gesetz und die Propheten, dann kann ich Dir nur raten, Dir diese Gesetze und Propheten mal durchzulesen. Sie alle sind Ausdruck dessen, was Gott unter Liebe versteht. Es könnte also möglich sein, dass Du unter dem Wort "Liebe" etwas vollkommen anderes verstehst, als es der Gott der Bibel tut.
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Der Fernsehevangelikalismus näher betrachtet und beurteilt
von nusskeks am 28.08.2026 18:37Hm. Ich finde es schade, dass Katechon das Forum verlassen hat. Was er hier wohl wollte? Es fing so vielversprechend an. Tatsächlich habe ich mir einiges von seinen Aktivitäten versprochen, besonders, nachdem er etwas mehr über sein Ansinnen und Hintergrund mitgeteilt hatte.
Das ist etwas OT, ich weiß. 'Tschuldigung, dafür.
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Der Fernsehevangelikalismus näher betrachtet und beurteilt
von nusskeks am 28.08.2026 07:40Hallo pausenclown,
ja, das hatte ich verstanden. Da habe ich auch gar keinen Widerspruch.
Mir geht es um den Gedanken, was man generell tun kann, wenn man als Prediger eine immer größer werdende Zielgruppe hat. Denn auf der einen Seite kann man die Medien prima nutzen, um das Evangelium zu verbreiten. Auf der anderen Seite läuft man halt Gefahr dabei reich zu werden, auch wenn man es gar nicht geplant hatte.
Zum Glück habe ich dieses Problem nicht, da ich nicht vor Leuten reden kann.
gruß
nk
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Der Fernsehevangelikalismus näher betrachtet und beurteilt
von nusskeks am 28.08.2026 07:00Mit Sicherheit gibt es Leute, deren Predigt auch im TV ausgestrahlt werden, die jedoch nicht reich geworden sind. Es gibt da eine größere Gemeinde in Hamburg, deren Livestreams und Predigten schon auf etlichen Kanälen laufen, auch abseits von rein christlichen Sendern. Mir ist gar nicht bekannt, ob sie damit überhaupt Geld verdienen. Die Gemeinde ist missionarisch ausgerichtet und genau diesem Zweck dienen deren Übertragungen.
Nun kann man das vermutlich nicht mit den USA und generell der englischsprachigen Welt vergleichen. Deren Zielgruppe ist viel größer und deren Mentalität ist je nach Nationalität eine andere. Wenn man wirklich nur das Ziel hat, das Evangelium zu verbreiten, und dafür auch Insta, Youtube, TikTok und eben Standard- TV Kanäle nutzt, kann die Monetatisierung vielleicht sogar zum Problem werden.
Ok, anfangs nimmt man das Geld, spendet es oder nutzt es, um die Kosten der Übertragung und Ausrüstung zu bezahlen. Hat man jedoch einen immer größer werdenden Zuschauerkreis, der dann auch noch dazu bereit sind zu spenden oder sonst wie finanziell zu unterstützen, tut sich ein weiteres Verantwortungsfeld auf. Wie bleibt man dauerhaft transparent, nutzt das Geld zur Ehre des Herrn und verfällt nicht darin einen Lebensstil zu entwickeln, der weit über die Erfüllung von grundbedürfnissen hinausgeht? Leicht ist das in jedem Fall nicht.
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Der Fernsehevangelikalismus näher betrachtet und beurteilt
von nusskeks am 27.08.2026 13:38Das würde mich interessieren.
p.s.: @Cleo, besteht die Möglichkeit die komplette Löschung von Beiträgen zu verhindern? Ist vermutlich nur selten nötig. Hier im Thread ist durch die umfangreiche Löschung jedoch das ganze Thema in Schieflage geraten, was ich schade finde.
p.p.s: Wenn ich darüber nachdenke.... lasse ich meine Frage zwar stehen, sehe sie jedoch nicht mehr als Anliegen an. Ein gewisses Maß an Kooperation ist in dem Forum wichtig. Einschränkung von Rechten würde dem entgegenlaufen.
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Der Fernsehevangelikalismus näher betrachtet und beurteilt.
von nusskeks am 27.08.2026 08:07Weshalb auch nicht? Wenn euer Verhältnis zu dem Prediger in Ordnung ist, kann er auch Geld von euch annehmen. Muss ja nicht bei jeder Gemeinde so sein, wie bei Paulus und Korinth. Von den Korinthern wollte Paulus nichts annehmen, weil einige Gemeindemitglieder sich bereits von irgendwelchen "Super-Aposteln" hatten auf eine falsche Vorstellung bringen lassen. 1Korinther 9 berichtet da ausführlich drüber.
Es gibt zwar die Ansicht, für das Evangelium dürfe mein kein Geld verlangen, dabei wirft man jedoch oft verschiedene Dinge zusammen. Denn natürlich ist die Botschaft selbst nicht durch eine Art von "Bezahlschranke" zu blockieren. Der Bruder, dessen Berufung die Verkündigung ist, muss jedoch trotzdem von irgendwas Essen und Kleidung kaufen können.
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Gott hilft durch Übung?
von nusskeks am 26.08.2026 11:32Da geringe Beteiligung angesprochen wurde: Mir fällt es schwer mich bei Themen zu beteiligen, wenn thematisch wild hin- und hergesprungen wird. Worum geht es gleich noch?
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Gott hilft durch Übung?
von nusskeks am 26.08.2026 08:43Gott ist souverän. Gleichzeitig fordert er uns auf, ihn zu bitten, ihn zu loben, ihm die Ehre zu erweisen, ihm zu danken und ihn anzuflehen. Alles richtig und wichtig und kein Garant, Gottes Handeln zu erwirken.
Für mich bleibt Gott in dem Punkt ein Stück distanziert, fremd oder unberechenbar. Das sind negativ besetzte Begriffe und Gefühle. Gleichzeitig bin ich mir bewusst, dass es so sein muss. Denn die Alternative wäre ein Gott, der nach meiner Pfeiffe tanzt, oder den ich lenken kann, egal wie edel meine Absichten im Einzelnen auch sein mögen. Das ist für mich ein weitaus erschreckenderer Gedanke.
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Träume - gelebte Wirklichkeit
von nusskeks am 20.08.2026 11:08Da die Bibel Wort Gottes ist, konntest Du mir kein schöneres Kompliment machen. Danke.
Mit der Aussage betritst Du für Dich unbekanntes Terrain. Daher sehe ich es Dir nach.
Hoditai, Mensch des Weges
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