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nusskeks

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Re: Gott hilft durch Übung?

von nusskeks am 10.04.2026 07:32

Waeteyd: Wenn ich Gott um Hilfe bitte für meine Drogensucht, wird Gott mich dann in Versuchung führen? Das ist für mich nicht vorstellbar.

Wir wissen aus der Schrift, durch wen wir in Versuchung geführt werden. Gott führt nicht auf die Weise in Versuchung, um uns zu schaden. Was die Drogensucht (Nikotin, Alkohol, schwere Suchtdrogen usw.) selbst angeht, so ist der Weg daraus sehr unterschiedlich. Mir persöhnlich sind da bislang alle möglichen Beispiele begegnet. Das reicht von jahrelanger Therapie bis hin zur sehr kurzfristigen Heilung. Es entspricht genau dem, was wir in der Schrift an Beschreibungen vorfinden. Sehr individiuell also.

Waeteyd: Bei solchen Sätzen schwingt mit (so empfinde ich es)...
Genau deshalb sind die von Dir genannten Beispiele in ihrer Pauschalität nicht das, was wir in der Bibel vorfinden. Sie sind nicht vollständig falsch, denn wir sollen ja tatsächlich dazulernen, der Weg zur Heilung ist auch tatsächlich Teil der Hilfe und die Hilfe zur Selbsthilfe kann im Einzelfall auch extrem hilfreich sein. Gott handelt jedoch nicht immer so. Er handelt sehr dynamisch, da er Geist ist und immer schaut, wem da geholfen werden muss.

Waeteyd: Als Jesus seine Jünger erfolglos beim fischen vorfand. Jesus sagt ihnen gleich, sie sollen das Netz auf die andere Seite werfen um Fische zu fangen. Er hatte vorher keine Lektion erteilt. (Johannesevangelium)

Das stimmt. Allerdings hat er seine Jünger die Fische fangen lassen und ihnen gezeigt wo sie fischen sollen. Er hätte die Fische auch anweisen können, direkt in das Boot zu springen. Die Hilfe bestant also nicht darin, dass Jesus alles alleine tut, was für ihn kein Problem gewesen wäre. Die Jünger werden miteinbezogen und sie lernen bzw. zeigen dabei gleichzeitig, das und ob sie Jesus vertrauen. Für alle Anwesenden sind also nicht allein Jesu Worte und Taten sehr aufschlussreich. Auch was die Jünger tun ist lehrreich und zeugnishaft, bis zum heutigen Tag.

Waeteyd: Wenn die Leute zu Jesus gegangen sind wegen Krankheit, dann hat Jesus sie geheilt und gesagt sie sollen nicht mehr sündigen. Er hat nicht erst gesagt sündige nicht mehr und mach dieses und jenes bevor er sie geheilt hat.

Genau darauf hatte ich oben bereits angesprochen. Es ist sehr spannend, sich die vielen Heilungen in der Bibel mal anzuschauen. Manchmal hat der Glaube geholfen. Manchmal war gar kein Glaube vorhanden. Manchmal ist eine Handlung erforderlich, machmal genügt ein Wort und der Kranke hört es nicht einmal selbst. Eine große Dunkelziffer an Menschen wird zu menschlichen Ärzten gegangen und auch auf diesem Weg Gott für Heilung dankbar gewesen sein. Egal welches Beispiel man nimmt, ist keines von ihnen in der Position allein aus sich heraus eine andere Gesetzmäßigkeit abzuleiten als die, Gott sind alle Dinge möglich. 

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nusskeks

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Re: Impulse

von nusskeks am 09.04.2026 13:58

Sollen wir nicht viel und ständig beten?

Prediger 5,1:"Bewahre deinen Fuß, wenn du zum Hause Gottes gehst, und komm, dass du hörst. Das ist besser, als wenn die Toren Opfer bringen; denn sie wissen nichts als Böses zu tun. Sei nicht schnell mit deinem Munde und lass dein Herz nicht eilen, etwas zu reden vor Gott; denn Gott ist im Himmel und du auf Erden; darum lass deiner Worte wenig sein."

Prediger 5 steht nicht gegen ein beständiges Leben vor Gott. Der Abschnitt warnt vor etwas anderem: vor unbedachtem, leichtfertigem, religiös geschwätzigem Reden vor Gott. Der Zusammenhang ist wichtig. In Prediger 5,1–6 geht es um den Weg zum Haus Gottes, um Opfer, um das Hören, um unüberlegte Worte und um vorschnelle Gelübde. Der Punkt ist also nicht: „Rede nur selten mit Gott." Der Punkt ist: „Wenn du vor Gott trittst, vergiss nicht, wer Gott ist und wer du bist."

Das merkt man besonders an der Aussage, man solle mehr bereit sein zu hören als Opfer der Toren darzubringen, und dann: „Sei nicht schnell mit deinem Munde." Das ist keine Verurteilung inniger Zwiesprache, sondern eine Mahnung gegen oberflächliche Frömmigkeit. Menschen können sehr viel von Gott reden und sehr wenig wirklich vor ihm leben. Sie können Worte machen, ohne Ehrfurcht, ohne Wahrheit, ohne inneres Hören. Genau davor warnt Prediger.

Wenn unser Reden mit Gott aus Vertrauen, Dank, Abhängigkeit und echter Gemeinschaft kommt, dann ist das nicht das Gegenteil von Prediger 5, sondern kann gerade in seinem Sinn geschehen. Denn Prediger 5 verbietet nicht Nähe, sondern Gedankenlosigkeit. Es verbietet nicht Gebet, sondern fromme Wortfülle ohne Herz und ohne Ehrfurcht.

Man könnte es so sagen: Die Bibel kritisiert nicht das häufige Reden mit Gott, sondern das leere Reden vor Gott. Das passt auch zu anderen biblischen Aussagen. Die Psalmen sind voller beständiger Anrede Gottes. David redet immer wieder spontan mit dem Herrn. Im Neuen Testament heißt es, man solle „ohne Unterlass beten". Das kann kaum bedeuten, dass man möglichst wenig mit Gott reden soll. Es bedeutet vielmehr: ein Leben in dauernder Ausrichtung auf Gott.

Worauf Prediger 5 aufmerksam machen will, ist: Auch ein reiches Gebetsleben braucht nicht nur Reden, sondern auch Hören. Nicht nur Bitten, sondern auch Stillwerden. Nicht nur spontane Worte, sondern auch ehrfürchtiges Verweilen vor Gott. Nicht nur „Herr, ich sage dir etwas", sondern auch: „Herr, lehre mich. Herr, prüfe mich. Herr, ich will hören."


Wenn du dich fragst, woran man merkt, ob das eigene Gebetsleben gesund ist, dann wären wohl solche Fragen hilfreich: Rede ich mit Gott nur aus Gewohnheit oder wirklich zu ihm? Werden meine Worte achtlos, mechanisch oder fromm-routiniert? Höre ich auch auf sein Wort? Bin ich ehrlich vor ihm? Will ich ihn wirklich suchen oder nur meine Gedanken loswerden? Führt mein Reden mit Gott auch zu Gehorsam?

Wenn das Herz sagt: „Herr, ich will mit dir leben, ich will dir danken, ich will dich in allem suchen", dann ist das kein Missstand, sondern etwas Schönes. Prediger 5 ruft dich dann nicht weg von der Zwiesprache, sondern hinein in eine tiefere Ehrfurcht innerhalb dieser Zwiesprache.

Du darfst viel mit Gott reden. Aber du sollst nie vergessen, dass du mit Gott redest. Gerade beides zusammen macht ein reifes Gebetsleben aus: kindliche Nähe und heilige Ehrfurcht.

Hoditai, Mensch des Weges 
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Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.04.2026 13:59.

nusskeks

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Re: Woher kommt wahrer Friede?

von nusskeks am 09.04.2026 12:23

libertyinjoy: Wenn wir alle, die wir Wiedergeborene aus Gott sind, dies immer und überall praktizieren und auch darum bemüht sind, brauchen wir niemanden auf die Nase zu binden, daß wir Christen sind und uns womöglich besser fühlen dadurch, denn an unseren Früchten sollen wir erkannt werden.

Da der Glaube aus der Predigt kommt, alles Sein aus dem Wort Gottes entsteht und Jesus selbst das Wort Gottes ist, würde ich dezent anmerken, dass unser Bekenntnis zu Jesus schon noch wichtig ist. Den Auftrag, den Jesus uns für die Welt gab, völlig ohne Worte ausführen zu wollen, halte ich für wenig praktikabel.

Das fängt schon bei Kolosser 3,12-14 die uns klar machen, dass Paulus nicht ohne Worte in der Stadt gelebt hat und rein durch sein Verhalten das Evangelium hatte predigen wollen.

Auch sonst legt Gott in der Schrift ausgesprochen viel Wert auf das Wort und wie sich Jesusnachfolger danach in ihrem Tun richten. Natürlich sollte unser Bekenntnis zu unserem Tun und zu unseren Worten passen. Weder sollte die Jesusnachfolge nur durch Worte noch nur durch Taten bezeugt werden. Das ist dieses Pferd, von dessen beide Seiten man herunterfallen kann.

gruß
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Re: Gott hilft durch Übung?

von nusskeks am 09.04.2026 09:24

Cleo: Ich denke, dass es die Erfahrung ist, die man hier weitergibt.

Wann man sich anschaut, wie Gott in der Schrift Gebete erhört und dann die eigene und die Erfahrung anderer Jesusnachfolger hinzunimmt, bekommt man schon eine gute Vorstellung davon, wie Gott handelt. Da ist die Bandbreite sehr weit, eben von der akuten fast spontan wirkenden Reaktion bis hin zur Verweigerung und letzteres nicht nur aus Gründen des Gerichts. Paulus bekam beispielsweise die Rückmeldung, er solle sein Leiden tragen und sich an der Gnade genügen lassen und das völlig ohne weitergehende Kritik an ihn.

Als Grundlage gilt: Gott will das Beste für uns, gerade für seine Kinder, also die Jesusnachfolger. Was das Beste genau ist, müssen und dürfen wir Gott überlassen. Dazu gehört sowohl die Art seiner Reaktion als auch das Timing. 

Weateyd: Aber, was sagt die Bibel wirklich dazu? Stimmen die Aussagen?

In der von Dir angeführten Pauschalität nicht, nein. Sowohl Geduld, Höhenangst als auch die Versorgung können von Gott auch spontan angegangen werden. Die Versorgung ist zum Beispiel etwas, was er den Jesusnachfolgern explizit und grundsätzlich zugesagt hat. Mir sind einige Fälle bekannt, wo das "tägliche Brot" sehr kurzfristig auf dem Tisch stand, frisch gebacken. Und nicht nur Brot. Auch weitere Gegenstände die notwendig sind, können von Gott sehr kurzfristig besorgt werden. Alles schon erlebt und bestaunen dürfen. Er ist der HERR über alle Schöpfung, über alles Sein.

Daher auch meine Frage weiter oben:

Weateyd: Neulich bin ich allerdings etwas stutzig geworden.

Weshalb bist Du denn stutzig geworden? Denn die Fragestellung ist sehr weit und man kann leicht am eigentlich Anliegen vorbeireden.

gruß
nk

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Re: Gott hilft durch Übung?

von nusskeks am 09.04.2026 07:18

Hallo Weateyd,

einen Gedanken solltest Du bei Deinem Faktencheck ausschließen und zwar den, dass Gott etwas nicht könne. Zumindest wenn Du vom Gott der Bibel sprichst, geht es nie und zu keinem Zeitpunkt darum, Gott wäre etwas nicht möglich. So steht es in der Schrift und so habe ich es in meinem Leben erfahren und erlebt.

gruß
nk

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Re: Gott hilft durch Übung?

von nusskeks am 08.04.2026 11:22

Hallo Weateyd,

spontan würde ich sagen, Gott reagiert bei und beantwortet unsere(n) Anliegen immer so, dass es seinem Wesen nach ist und wir in seinem Sinne (nach seinem Willen) den größten Nutzen / Segen / Gewinn daraus ziehen können. Das reicht dann von der direkten Erfüllung der Bitte bis hin zu seinem Schweigen und der Nichterfüllung unserer Bitte. Für den konkreten Einzellfall kann man da also keine pauschale Antwort geben. Gott reagiert nicht statisch, sondern dynamisch.

Weshalb bist Du denn stutzig geworden?

Gruß
nk


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Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.04.2026 12:40.

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Re: Impulse

von nusskeks am 04.04.2026 18:15

Auferstehung

Die Auferstehung Jesu ist nicht ein freundlicher Nachsatz nach Karfreitag. Sie ist Gottes Antwort auf das Kreuz. Am Kreuz trägt Christus die Sünde. In der Auferstehung erklärt Gott öffentlich: Das Opfer ist angenommen. Der Tod hat ihn nicht festhalten können. Der Sohn ist nicht gescheitert. Darum ist Ostern nicht bloß Trost für traurige Menschen, sondern der Durchbruch einer neuen Wirklichkeit. Wenn Christus auferstanden ist, dann ist die Macht der Sünde nicht die letzte Macht, dann ist das Grab nicht das letzte Wort, dann ist die Hoffnung der Gläubigen nicht fromme Selbstberuhigung, sondern Wahrheit.

Dabei ist die Auferstehung keine Erfindung des Neuen Testaments. Schon das Alte Testament kennt diese Hoffnung. Hiob ringt sich mitten im Leid zu der Gewissheit durch, dass er Gott schauen wird (Hiob 19,25–27). David spricht davon, dass Gott seinen Frommen nicht der Verwesung preisgeben wird (Ps 16,10). Jesaja bekennt, dass Gott den Tod auf ewig verschlingen wird (Jes 25,8), und sagt sogar: „Deine Toten werden leben" (Jes 26,19). Daniel redet unmissverständlich von einer kommenden Auferstehung, zum Leben oder zum Gericht (Dan 12,2). Das Neue Testament bringt also nicht einen fremden Gedanken, sondern die Erfüllung dessen, was Gott längst angekündigt hat. Was im Alten Bund wie Morgenlicht am Horizont aufscheint, steht in Christus in vollem Tageslicht vor uns.

Darum ist es auch so bezeichnend, dass Paulus in 1. Korinther 15 nicht sagt: Bewahrt einfach den Geist Jesu in euren Herzen. Er sagt: Christus ist gestorben für unsere Sünden nach den Schriften, er ist begraben worden, und er ist auferweckt worden am dritten Tag nach den Schriften. Dann nennt er Zeugen. Kephas. Die Zwölf. Mehr als fünfhundert Brüder. Jakobus. Zuletzt sich selbst. Das ist keine Sprache eines Märchens. Das ist die Sprache eines Mannes, der weiß, dass der christliche Glaube fällt oder steht mit einem wirklichen Geschehen. Paulus versteht die Auferstehung also als historische Tatsache; die genannten Augenzeugen werden gerade deshalb angeführt, weil sie die Auferstehung als objektives Geschehen bezeugen sollen. Die neutestamentlichen Berichte sprechen nicht von bloß visionären Innerlichkeitserlebnissen, sondern von Begegnungen mit dem Auferstandenen.

Wenn man also weltanschauliche Prämissen einmal beiseitelässt und die Texte zunächst als das liest, was sie sein wollen, dann ist die Auferstehung Jesu erstaunlich stark bezeugt. Natürlich kann ein Mensch sich trotzdem weigern zu glauben. Aber er sollte wenigstens ehrlich sagen, woran es liegt: nicht zuerst an der Schwäche der Zeugnisse, sondern an der Frage, ob man Gott zutraut, dass er wirklich handelt. Das Neue Testament redet jedenfalls nicht tastend, symbolisch oder verlegen. Es redet mit der Ruhe von Menschen, die wussten: Das Grab war nicht das Ende.

Darin liegt die geistliche Kraft dieser Wahrheit. Die Auferstehung Jesu bedeutet nicht nur, dass er lebt. Sie bedeutet, dass alle, die ihm gehören, in ihm Leben haben. Der auferstandene Christus ist nicht nur ein Beweisstück der Vergangenheit, sondern der lebendige Herr der Gegenwart. Wer an ihn glaubt, ist nicht an einen Toten gebunden, nicht an eine Erinnerung, nicht an ein weit entferntes Vorbild, sondern an den Lebendigen selbst. Darum kann ein Christ auch in Dunkelheit hoffen. Darum kann er gegen die Sünde kämpfen. Darum kann er leiden, ohne innerlich zu zerbrechen. Darum kann er sterben, ohne verloren zu sein. Die Auferstehung ragt in das Hier und Jetzt hinein. Die Wirklichkeit der Auferstehung reicht so in die Gegenwart hinein, dass Christen Mut haben, das Evangelium in einer gottlosen Welt zu glauben, zu verkündigen und zu leben.

Vielleicht ist das das Schönste an Ostern: Dass Gott nicht nur eine Lehre gesandt hat, sondern seinen Sohn. Nicht nur Worte, sondern ein Werk. Nicht nur Trost, sondern Sieg. Jesus ist nicht im Grab geblieben. Und weil er nicht im Grab geblieben ist, muss auch der, der an ihn glaubt, nicht in Verzweiflung, Schuld oder Todesfurcht bleiben. Die Auferstehung ist Gottes helles, unüberhörbares Wort über seinen Sohn und über alle, die in diesem Sohn geborgen sind: Das Leben hat gesiegt.

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Re: Nikodemus

von nusskeks am 01.04.2026 19:21

Krass. So viele Menschen und das zur Zeit des Nikodemus.

gruß
nk

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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von nusskeks am 01.04.2026 09:19

Die Trennung von Gott hatte weitreichende Konsequenzen, sowohl physisch als auch psychisch. Nicht nur der Menschen und seine Beziehung zu Gott wurde dabei auf allen Ebenen des Seins beschädigt. Der Schaden zieht sich durch die gesamte Schöpfung und er muss repariert bzw. beseitigt werden. Dies ist eines der Ziele von Gottes Heilsgeschichte, die sich durch die ganze Bibel und damit durch die ganze Geschichte der Welt zieht. 

Das Menschen diese Trennung leugnen, liegt in ihrer beschädigten Natur. Denn das was in dere Bibel als Sünde bezeichnet wird zielt nicht nur auf das ab, was gegen den Willen Gottes getan wird. Der Mensch wird nicht zum Sünder, sobald er sündigt. Sünde wird in der Bibel als das beschädigte, da von Gott getrennte, Sein der Schöpfung bezeichnet. Aus diesem Sein heraus treten entsprechende Gedanken und Taten heraus. Der Mensch wird nicht zum Sünder, sobald er sündigt, sondern er ist Sünder und deshalb sündigt er.

Wer das leugnet, bezeichnet Gott einen Lügner, wie der Apostel Johannes es in seinen Briefen formuliert hat.

gruß
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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von nusskeks am 31.03.2026 09:45

Geist-Licht: Schönen guten Abend Cleopatra, nusskeks, Burgen, Da sind sie doch, die harmonischen Eigenschaften in den Antworten.

Das liegt daran, dass die Antworten sich an den Schriften orientieren. 

Geist-Licht: Diese Harmonie ist auch eine Allversöhnung.

Nein. Allerversöhnung meint, alle Menschen kommen letztendlich in die ewige Gemeinschaft mit dem Gott der Bibel. Die (harmonischen) Antworten aus der Schrift sagen, nur jemand der den Heiligen Geist innewohnend hat kommt in diese Gemeinschaft. Dies bedeutet gleichzeitig, auch nach der Schrift, dass nicht jeder Mensch diesen Geist automatisch innewohnend hat.

Wie bekommt man den Heiligen Geist innenwohnend? Auch da ist die Schrift klar. An Jesus Christus, seinem stellvertretendem Opfer für die Sünden der Welt, seinem Sühnetod, dem Tod am Kreuz und seiner leiblichen Auferstehung, kommt niemand vorbei. Im Gegenteil, er allein und damit das was er getan hat, ist der Weg zurück zu Gott. Jeder Mensch, der Jesus Christus, das was er laut Schrift ist und getan hat, nicht als seinen Herrn und Erlöser annimmt, bleibt in der Gottesferne.

Auch Dir kann ich das nur ans Herz legen, auch wenn es Deinen, in diesem Forum bisher geäußerten, Gedanken diametral entgegensteht.

gruß
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