Suche nach Beiträgen von nusskeks
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Re: Nachfolge gemäß Lk. 14.25-27
von nusskeks am 12.04.2026 09:51Das meinte ich mit "vorschnell". Du hast Dir nicht die Mühe gemacht uns kennenzulernen. Sehr schade. Da frage ich mich tatsächlich: Welcher Auftrag? Wie kommst Du dazu allen Anwesenden das "Leben" abzusprechen?
Vielleicht hätten das hier gerne einige User verstanden. Leider kamst Du nur kurz vorbei, hast irgendwas abgelassen und bist dann wieder gegangen. Ich hoffe, dass Du das nicht immer so machst. Gerade im realen Umfeld ist das Leben als Jesusnachfolger eines, welches als Gemeinschaft mit anderen Jesusnachfolgern angelegt ist. Ein kurzes Auftauchen für Belehrungen, ohne sie dann auch zu begründen, ist nicht vorgesehen. Zumindest nicht von dem Jesus Christus, von dem die Bibel redet.
So bleibt Dein Besuch seltsam, selbst für Dich. Du fühlst Dich unverstanden, was ich gut verstehen kann. Würde mir auch so gehen, hätte ich einen Auftritt hingelegt, wie Du es gemacht hast. Ich wünsche Dir jedenfalls alles Gute.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Der schmale Weg
von nusskeks am 11.04.2026 16:03Schade, aber verständlich.
Auch Dir: Shabbat Shalom
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Der schmale Weg
von nusskeks am 11.04.2026 15:33Wäre vielleicht hilfreich, wenn jemand aufschreibt, was der schmalen und der breite Weg in Matthäus 7 vor dem jüdischen Hintergrund wirklich bedeutet. Das würde auch diverse Aussagen in diesem Thread hier besser einordnen.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Der schmale Weg
von nusskeks am 11.04.2026 13:32Puh. Ich dachte, Deine unpassenden Worte weiter oben, wären eine unbedachte Entgleisung. Spätestens jetzt wird es jedoch seltsam, wobei "seltsam" ein Euphemismus für ein sehr unangehnemes Verhalten ist.
Da ich die Beiträge von Merciful schon einige Jahre verfolge weiß ich, dass er seine Worte mit Sicherheit nicht einer lieblichen oder netten Vorstellung entnommen hat und nicht wüsste, was Jesusnachfolge bedeutet. Du scheinst Merciful offensichtlich nicht zu kennen, weshalb mir Deine Antwort an ihn sehr unfreundlich erscheint.
Hinzu kommt, dass Deine Zitate von Galater 5 und Johannes 15 kein Widerspruch zu dem ist, was Merciful oben geschrieben hat. Er weiß das, denn aus seinen Beiträge hier im Forum konnte man entnehmen, dass er sich intensiv mit der Schrift beschäftigt. Weißt Du es auch? Denn Christus hat uns ausführlich überliefern lassen, was es bedeutet, ihm nachzufolgen. Dazu gehört übrigens auch, seinen Mitmenschen nicht vorschnell mangelne oder fehlende Jesusnachfolge zu unterstellen.
Daher werde ich auch genau das bei Dir nicht machen, denn ich kenne Dich nicht. Nimm Dir doch gerne etwas Zeit hier im Forum. Lies Dir die Beiträge durch und lerne die Menschen kennen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich Dein Verhalten dann sehr schnell ändern könnte.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Der schmale Weg
von nusskeks am 11.04.2026 08:31Ja, weil sie das NT missverstehen. Denn die Konsequenzen, schon bei den Beispielen die ich genannt habe, sind wesentlich ernster als das, was man im Alten Testament findet.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Der schmale Weg
von nusskeks am 11.04.2026 07:59Hm. Was könntest Du meinen?
Vielleicht Hesekiel 3,18–21 "18 Wenn ich dem Gottlosen sage: Du musst des Todes sterben!, und du warnst ihn nicht und sagst es ihm nicht, um den Gottlosen vor seinem gottlosen Wege zu warnen, damit er am Leben bleibe, – so wird der Gottlose um seiner Sünde willen sterben, aber sein Blut will ich von deiner Hand fordern. (Hes 14,10) 19 Wenn du aber den Gottlosen warnst und er sich nicht bekehrt von seinem gottlosen Wesen und Wege, so wird er um seiner Sünde willen sterben, aber du hast dein Leben errettet."
Oder vielleicht: Matthäus 25,31–46 wo ist um ganz schlichtes Handeln tätiger Nächstenliebe geht und die Konsequenzen daraus enorm sind?
Passend wäre auch: Jakobus 4,17 "Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut's nicht, dem ist's Sünde."
Oder Sprüche 24,11-12 "11 Errette, die man zum Tode schleppt, und entzieh dich nicht denen, die zur Schlachtbank wanken. (Ps 82,4) 12 Sprichst du: »Siehe, wir haben's nicht gewusst!«, fürwahr, der die Herzen prüft, merkt es, und der auf deine Seele achthat, weiß es und vergilt dem Menschen nach seinem Tun."
Du kannst auch alle Aussagen aus den Briefen nehmen, die Jesusnachfolger zur gegenseitigen Ermahnung, Ermutigung und Auferbauung aufrufen und sie in den Rahmen dessen stellen, was Gott durch Johannes sagt: 1Joh 4,20 "Wenn jemand spricht: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, der ist ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, der kann nicht Gott lieben, den er nicht sieht." Denn das, was Gott unter Liebe verstehe sind nicht nur romantische oder verwandschaftliche Gefühle, sondern immer auf Tat. Gott selbst ist dafür das größte Vorbild.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Der schmale Weg
von nusskeks am 11.04.2026 07:38Diesen Rat kann ich nur zurückgeben. Bitte, lass Dich einladen!
Welcher?
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Der schmale Weg
von nusskeks am 10.04.2026 16:55Das halte ich für einen weisen Gedanken. Denn unser Gewissen, so hilfreich es im Einzelfall auch ist, kann uns auch ziemtlich kräftig in die Irre führen. Wie alles an uns, ist auch das Gewissen von der Sünde beschädigt. Daher tun wir gut daran, unser Gewissen nicht als Maßstab für unser Tun zu nehmen. Die Schrift, das Wort Gottes, ist unser normativer Maßstab, und der Heilige Geist erschließt sie uns. Aus der Schrift wissen wir, das dort das Gewissen so eingestuft wird, wie ich es beschrieben habe.
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Gott hilft durch Übung?
von nusskeks am 10.04.2026 07:32Wir wissen aus der Schrift, durch wen wir in Versuchung geführt werden. Gott führt nicht auf die Weise in Versuchung, um uns zu schaden. Was die Drogensucht (Nikotin, Alkohol, schwere Suchtdrogen usw.) selbst angeht, so ist der Weg daraus sehr unterschiedlich. Mir persöhnlich sind da bislang alle möglichen Beispiele begegnet. Das reicht von jahrelanger Therapie bis hin zur sehr kurzfristigen Heilung. Es entspricht genau dem, was wir in der Schrift an Beschreibungen vorfinden. Sehr individiuell also.
Das stimmt. Allerdings hat er seine Jünger die Fische fangen lassen und ihnen gezeigt wo sie fischen sollen. Er hätte die Fische auch anweisen können, direkt in das Boot zu springen. Die Hilfe bestant also nicht darin, dass Jesus alles alleine tut, was für ihn kein Problem gewesen wäre. Die Jünger werden miteinbezogen und sie lernen bzw. zeigen dabei gleichzeitig, das und ob sie Jesus vertrauen. Für alle Anwesenden sind also nicht allein Jesu Worte und Taten sehr aufschlussreich. Auch was die Jünger tun ist lehrreich und zeugnishaft, bis zum heutigen Tag.
Genau darauf hatte ich oben bereits angesprochen. Es ist sehr spannend, sich die vielen Heilungen in der Bibel mal anzuschauen. Manchmal hat der Glaube geholfen. Manchmal war gar kein Glaube vorhanden. Manchmal ist eine Handlung erforderlich, machmal genügt ein Wort und der Kranke hört es nicht einmal selbst. Eine große Dunkelziffer an Menschen wird zu menschlichen Ärzten gegangen und auch auf diesem Weg Gott für Heilung dankbar gewesen sein. Egal welches Beispiel man nimmt, ist keines von ihnen in der Position allein aus sich heraus eine andere Gesetzmäßigkeit abzuleiten als die, Gott sind alle Dinge möglich.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Impulse
von nusskeks am 09.04.2026 13:58Sollen wir nicht viel und ständig beten?
Prediger 5,1:"Bewahre deinen Fuß, wenn du zum Hause Gottes gehst, und komm, dass du hörst. Das ist besser, als wenn die Toren Opfer bringen; denn sie wissen nichts als Böses zu tun. Sei nicht schnell mit deinem Munde und lass dein Herz nicht eilen, etwas zu reden vor Gott; denn Gott ist im Himmel und du auf Erden; darum lass deiner Worte wenig sein."
Prediger 5 steht nicht gegen ein beständiges Leben vor Gott. Der Abschnitt warnt vor etwas anderem: vor unbedachtem, leichtfertigem, religiös geschwätzigem Reden vor Gott. Der Zusammenhang ist wichtig. In Prediger 5,1–6 geht es um den Weg zum Haus Gottes, um Opfer, um das Hören, um unüberlegte Worte und um vorschnelle Gelübde. Der Punkt ist also nicht: „Rede nur selten mit Gott." Der Punkt ist: „Wenn du vor Gott trittst, vergiss nicht, wer Gott ist und wer du bist."
Das merkt man besonders an der Aussage, man solle mehr bereit sein zu hören als Opfer der Toren darzubringen, und dann: „Sei nicht schnell mit deinem Munde." Das ist keine Verurteilung inniger Zwiesprache, sondern eine Mahnung gegen oberflächliche Frömmigkeit. Menschen können sehr viel von Gott reden und sehr wenig wirklich vor ihm leben. Sie können Worte machen, ohne Ehrfurcht, ohne Wahrheit, ohne inneres Hören. Genau davor warnt Prediger.
Wenn unser Reden mit Gott aus Vertrauen, Dank, Abhängigkeit und echter Gemeinschaft kommt, dann ist das nicht das Gegenteil von Prediger 5, sondern kann gerade in seinem Sinn geschehen. Denn Prediger 5 verbietet nicht Nähe, sondern Gedankenlosigkeit. Es verbietet nicht Gebet, sondern fromme Wortfülle ohne Herz und ohne Ehrfurcht.
Man könnte es so sagen: Die Bibel kritisiert nicht das häufige Reden mit Gott, sondern das leere Reden vor Gott. Das passt auch zu anderen biblischen Aussagen. Die Psalmen sind voller beständiger Anrede Gottes. David redet immer wieder spontan mit dem Herrn. Im Neuen Testament heißt es, man solle „ohne Unterlass beten". Das kann kaum bedeuten, dass man möglichst wenig mit Gott reden soll. Es bedeutet vielmehr: ein Leben in dauernder Ausrichtung auf Gott.
Worauf Prediger 5 aufmerksam machen will, ist: Auch ein reiches Gebetsleben braucht nicht nur Reden, sondern auch Hören. Nicht nur Bitten, sondern auch Stillwerden. Nicht nur spontane Worte, sondern auch ehrfürchtiges Verweilen vor Gott. Nicht nur „Herr, ich sage dir etwas", sondern auch: „Herr, lehre mich. Herr, prüfe mich. Herr, ich will hören."
Wenn du dich fragst, woran man merkt, ob das eigene Gebetsleben gesund ist, dann wären wohl solche Fragen hilfreich: Rede ich mit Gott nur aus Gewohnheit oder wirklich zu ihm? Werden meine Worte achtlos, mechanisch oder fromm-routiniert? Höre ich auch auf sein Wort? Bin ich ehrlich vor ihm? Will ich ihn wirklich suchen oder nur meine Gedanken loswerden? Führt mein Reden mit Gott auch zu Gehorsam?
Wenn das Herz sagt: „Herr, ich will mit dir leben, ich will dir danken, ich will dich in allem suchen", dann ist das kein Missstand, sondern etwas Schönes. Prediger 5 ruft dich dann nicht weg von der Zwiesprache, sondern hinein in eine tiefere Ehrfurcht innerhalb dieser Zwiesprache.
Du darfst viel mit Gott reden. Aber du sollst nie vergessen, dass du mit Gott redest. Gerade beides zusammen macht ein reifes Gebetsleben aus: kindliche Nähe und heilige Ehrfurcht.
Hoditai, Mensch des Weges
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