Suche nach Beiträgen von nusskeks
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Re: Begriffe aus der Bibel im tägl. Sprachgebrauch
von nusskeks am 17.08.2026 14:27Außerhalb der Bibel ist mir "Pharisäer" als ein Kaffeespezialität und als ein veraltetes Schimpfwort bekannt. Ich selbst nutze dieses Wort nicht ebenso wie ich die anderen von Dir genannten und die mit noch bekannten Redewendungen nicht nutze. Also auch kein "ToiToiToi" kein "Herrje!" oder ähnliches mit nahem oder fernen religiösem Bezug.
Ich nutze den Begriff "Pharisäer" halt, wenn er in einem Gespräch vorkommt. Beispielsweise im Hauskreis oder wenn ich mit anderen Menschen über Pharisäer rede, wie ich es hier gerade mache. Meiden tu ich also nur den negativen Kontext, der in wenigen Kreisen noch dazu vorhanden ist. Die Jugend kenne "Pharisäer" gar nicht mehr. Spreche ich also mit meinen inzwischen erwachsenen Kindern, so kennen (kannten) sie den historisch negativen Gebrauch des Wortes gar nicht.
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Seid gegrüßt!
von nusskeks am 16.08.2026 19:20Willkommen!
gruß
nk
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Träume - gelebte Wirklichkeit
von nusskeks am 16.08.2026 17:09Ich bin nicht einmal sicher, ob die Texte von Geist-Licht überhaupt Diskussionsbeiträge sind. Da ist nicht einmal echtes Interesse am Gott der Bibel erkennbar. Weshalb sonst sollte man so viele vermeintliche Aussagen Gottes anbringen, die außerhalb ihrer Träume nirgendwo zu finden sind?
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Prophezeiung der Endzeit?
von nusskeks am 05.08.2026 07:37Ja, wir sind aufgefordert Prophezeiungen zu prüfen. Dazu gehört die Frage, ob die Botschaften des Propheten zum Herrn führen oder von ihm weg. Außerdem stellt sich immer die Frage, ob der als Prophet auftretende Menschen jemals eine Botschaft hatte die nicht eingetroffen ist.
Wie will man das bei solchen Leuten machen, die lediglich mittels eine dünnen Heftchens vorgestellt werden? Allein aus dieser Perspektive heraus kann man den Botschaften eines solchen Menschen keine Bedeutung beimessen. In diesem Fall ist jedoch der einsehbare Teil der Botschaft bereits reichlich dünn und bietet über den überlieferten biblischen Text hinaus keinen erkennbaren Mehrwert.
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Prophezeiung der Endzeit?
von nusskeks am 04.08.2026 07:53Ambivalent. Es gibt die in einigen christlichen Kreisen weitverbreitete Ansicht, dass die Menschen des Neuen Bundes entrückt werden, bevor das eintrifft, was als "Große Trübsal" bezeichnet wird. Diese Ansicht vertrete ich nicht.
Daher freue ich mich darauf, bei meinem Herrn zu sein. Gleichzeitig habe ich Bedenken wegen all der Opfer, die es zum Ende hin noch geben wird.
Die Menschen zur Zeit des Neuen Testaments gingen zurecht davon aus, dass die Rückkehr Jesu noch in den ersten Jahren des Neuen Bundes erfolgen könnte. Diese Perspektive ist heute zu Unrecht etwas verloren gegangen. Daher hat die Ernsthaftigkeit in der Nachfolge oftmals nachgelassen.
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Prophezeiung der Endzeit?
von nusskeks am 03.08.2026 09:01Auf Amazon gibt es das "Buch". Im Selbstverlag erschienen. 11 Seiten Umfang, mit einem KI Cover Bild.
Der zitierte Text erscheint wie eine Mischung biblischer Aussagen und eigenen Formulierungen.
Inhaltlich gibt uns das Wort Gottes bereits alles, was wir in Bezug auf die Endzeit brauchen und haben sollen. Da wir in dieser Zeit bereits seit über 2k Jahren leben, sind solche Texte wie in dem "11-Seiten-Buch" mindestens genauso lange veraltet.
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Träume - gelebte Wirklichkeit
von nusskeks am 28.07.2026 15:41Mir fällt da so einiges zu ein. Allerdings ist nichts davon, was Geist-Licht gefallen würde. Ihr Unfall und die anderen Diagnosen sind davon natürlich ausgenommen. Das ist schrecklich und ich bin froh, dass es Geist-Licht heute besser zu gehen scheint.
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Re: Die metaphysische Dimension der menschlichen Existenz: Die Unsterblichkeit der Seele
von nusskeks am 24.07.2026 07:02Offenbarung 6, also. Na, schauen wir mal.
Die Märtyrer sprechen eindeutig zu Gott. Der griechische Text lautet:
„καὶ ἔκραξαν φωνῇ μεγάλῃ λέγοντες· ἕως πότε, ὁ δεσπότης ὁ ἅγιος καὶ ἀληθινός, οὐ κρίνεις καὶ ἐκδικεῖς τὸ αἷμα ἡμῶν ..."
Wörtlich:
„Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Wie lange, du heiliger und wahrhaftiger Herrscher, richtest und rächst du nicht unser Blut ...?"
Woran wird deutlich, dass sie sich an Gott wenden?
Erstens steht hier eine direkte Anrede: „du heiliger und wahrhaftiger Herrscher". Das griechische „ὁ δεσπότης" steht formal im Nominativ, wird hier aber als Anrede verwendet. Das ist im Griechischen möglich und durch das anschließende „du richtest und rächst" eindeutig.
Zweitens wird der Angesprochene als „heilig" und „wahrhaftig" bezeichnet. Das sind in der Offenbarung Kennzeichnungen Gottes beziehungsweise Christi, nicht eines beliebigen himmlischen Wesens.
Drittens erwarten die Märtyrer von ihm, dass er die Bewohner der Erde richtet und ihr vergossenes Blut rächt. Gericht und gerechte Vergeltung sind in diesem Zusammenhang Gottes Handeln.
Viertens befindet sich die Szene im himmlischen Thronsaal. Seit Offenbarung 4 stehen Gott auf dem Thron und das Lamm im Mittelpunkt. Das Lamm öffnet die Siegel; beim fünften Siegel erscheinen die getöteten Zeugen unter dem Altar und richten ihren Klageruf an den göttlichen Herrscher.
Funfact: Es steht dort auch nicht, dass die Märtyrer „vor dem Altar sitzen" und Gott „bejubeln". Johannes sieht ihre Seelen unter dem Altar. Sie jubeln nicht, sondern klagen: „Wie lange?" Das entspricht den Klagegebeten der Psalmen, in denen Menschen Gott direkt anrufen.
Vers 11 sagt anschließend, dass ihnen weiße Gewänder gegeben werden und dass ihnen gesagt wird, sie sollten noch eine kurze Zeit ruhen. Wer genau die Antwort ausspricht, wird grammatisch nicht ausdrücklich genannt. Das ändert aber nichts daran, an wen ihr Ruf gerichtet ist.
Präzise formuliert: Die Märtyrer wenden sich in einem Gebets- und Klageruf direkt an den heiligen und wahrhaftigen göttlichen Herrscher. Die Behauptung, sie sprächen nicht zu Gott, widerspricht Satzbau, Wortlaut und Kontext von Offenbarung 6.
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Re: Die metaphysische Dimension der menschlichen Existenz: Die Unsterblichkeit der Seele
von nusskeks am 23.07.2026 08:15Ich finde, Cleo hat schon einige wichtige Dinge angesprochen. Sowohl in ihrem letzten Beitrag, als auch in denen davor.
@Cleo: Danke für Deine Richtigstellungen.
Es dauert immer eine Weile, bis man die "roten Fäden" in der Bibel gesehen hat. Sie legt sich meist selbst aus. Dann ist es oft auch schwer zu akzeptieren, dass die Worte der Bibel so gemeint sind, wie sie dort stehen (2Kor1,13) und nicht so, wie es der eigenen Vorstellung entspricht. Ein manchmal anstrengender Prozess der vom Leser verlangt zu fragen, "was steht dort?".
Ich denke, dass es oft nicht einmal ein bewusster Porzess ist in der Bibel das zu lesen, was man dort gerne vorfinden möchte. Es schließen sich dann Fragen zur Umwelt, zur Kultur, zum Hintergrund und zum Anlaß an, in die Gott bei der Abfassung des jeweiligen Bibelwortes hineingesprochen hat. Diese Sorgfalt wird spätestens dann nötig, wenn man auf das, was man meint erkannt zu haben, eine Lehre aufbauen möchte.
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Was hilft, hoffnungsvoll zu bleiben?
von nusskeks am 22.07.2026 17:52Oh, da leite ich mal an Cleo weiter:
Aber ich stimme ihr da zu. Das gilt also auch für mich.
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