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nusskeks

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Re: Träume - gelebte Wirklichkeit

von nusskeks am 28.07.2026 15:41

Cleo: Hm, wie sollte man da jetzt am Besten drauf reagieren...?

Mir fällt da so einiges zu ein. Allerdings ist nichts davon, was Geist-Licht gefallen würde. Ihr Unfall und die anderen Diagnosen sind davon natürlich ausgenommen. Das ist schrecklich und ich bin froh, dass es Geist-Licht heute besser zu gehen scheint.


Hoditai, Mensch des Weges 
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nusskeks

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Re: Die metaphysische Dimension der menschlichen Existenz: Die Unsterblichkeit der Seele

von nusskeks am 24.07.2026 07:02

Offenbarung 6, also. Na, schauen wir mal.

Die Märtyrer sprechen eindeutig zu Gott. Der griechische Text lautet:

„καὶ ἔκραξαν φωνῇ μεγάλῃ λέγοντες· ἕως πότε, ὁ δεσπότης ὁ ἅγιος καὶ ἀληθινός, οὐ κρίνεις καὶ ἐκδικεῖς τὸ αἷμα ἡμῶν ..."

Wörtlich:
„Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Wie lange, du heiliger und wahrhaftiger Herrscher, richtest und rächst du nicht unser Blut ...?"

Woran wird deutlich, dass sie sich an Gott wenden?


Erstens steht hier eine direkte Anrede: „du heiliger und wahrhaftiger Herrscher". Das griechische „ὁ δεσπότης" steht formal im Nominativ, wird hier aber als Anrede verwendet. Das ist im Griechischen möglich und durch das anschließende „du richtest und rächst" eindeutig.

Zweitens wird der Angesprochene als „heilig" und „wahrhaftig" bezeichnet. Das sind in der Offenbarung Kennzeichnungen Gottes beziehungsweise Christi, nicht eines beliebigen himmlischen Wesens.

Drittens erwarten die Märtyrer von ihm, dass er die Bewohner der Erde richtet und ihr vergossenes Blut rächt. Gericht und gerechte Vergeltung sind in diesem Zusammenhang Gottes Handeln.

Viertens befindet sich die Szene im himmlischen Thronsaal. Seit Offenbarung 4 stehen Gott auf dem Thron und das Lamm im Mittelpunkt. Das Lamm öffnet die Siegel; beim fünften Siegel erscheinen die getöteten Zeugen unter dem Altar und richten ihren Klageruf an den göttlichen Herrscher.

Funfact: Es steht dort auch nicht, dass die Märtyrer „vor dem Altar sitzen" und Gott „bejubeln". Johannes sieht ihre Seelen unter dem Altar. Sie jubeln nicht, sondern klagen: „Wie lange?" Das entspricht den Klagegebeten der Psalmen, in denen Menschen Gott direkt anrufen.

Vers 11 sagt anschließend, dass ihnen weiße Gewänder gegeben werden und dass ihnen gesagt wird, sie sollten noch eine kurze Zeit ruhen. Wer genau die Antwort ausspricht, wird grammatisch nicht ausdrücklich genannt. Das ändert aber nichts daran, an wen ihr Ruf gerichtet ist.

Präzise formuliert: Die Märtyrer wenden sich in einem Gebets- und Klageruf direkt an den heiligen und wahrhaftigen göttlichen Herrscher. Die Behauptung, sie sprächen nicht zu Gott, widerspricht Satzbau, Wortlaut und Kontext von Offenbarung 6.

Hoditai, Mensch des Weges 
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Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.07.2026 07:03.

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Re: Die metaphysische Dimension der menschlichen Existenz: Die Unsterblichkeit der Seele

von nusskeks am 23.07.2026 08:15

Ich finde, Cleo hat schon einige wichtige Dinge angesprochen. Sowohl in ihrem letzten Beitrag, als auch in denen davor. 

@Cleo: Danke für Deine Richtigstellungen.

Cleo: Und wenn Dinge eben entgegen der Bibel geschrieben werden oder eben etwas nicht so in der Bibel steht, dann sind Reaktionen natürlich klar in einem Forum, in dem die Bibel der MAßstab ist

Es dauert immer eine Weile, bis man die "roten Fäden" in der Bibel gesehen hat. Sie legt sich meist selbst aus. Dann ist es oft auch schwer zu akzeptieren, dass die Worte der Bibel so gemeint sind, wie sie dort stehen (2Kor1,13) und nicht so, wie es der eigenen Vorstellung entspricht. Ein manchmal anstrengender Prozess der vom Leser verlangt zu fragen, "was steht dort?".

Ich denke, dass es oft nicht einmal ein bewusster Porzess ist in der Bibel das zu lesen, was man dort gerne vorfinden möchte. Es schließen sich dann Fragen zur Umwelt, zur Kultur, zum Hintergrund und zum Anlaß an, in die Gott bei der Abfassung des jeweiligen Bibelwortes hineingesprochen hat. Diese Sorgfalt wird spätestens dann nötig, wenn man auf das, was man meint erkannt zu haben, eine Lehre aufbauen möchte.

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Re: Was hilft, hoffnungsvoll zu bleiben?

von nusskeks am 22.07.2026 17:52

Sterntaler: Mich hat besonders angesprochen, dass du schreibst: „Das wird wohl ein Teil meines Lebens bleiben."

Oh, da leite ich mal an Cleo weiter:

Cleo: Das wird ein Teil meines Lebens bleiben.

Aber ich stimme ihr da zu. Das gilt also auch für mich.

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Re: Die metaphysische Dimension der menschlichen Existenz: Die Unsterblichkeit der Seele

von nusskeks am 21.07.2026 13:59

Cleo: Deshalb bin ich immer froh, wenn klar wird, dass etwas nicht einfach nur eine andere Meinung ist, sondern wenn eben klar ist, wenn etwas nicht nach der biblischen Wahrheit geht, sondern andere Dinge da mit reinschwimmen.

Hm. Also gut.

Argos Beiträge verwenden christliche Begriffe, vertreten in wesentlichen Punkten aber keine biblische Lehre. Es geht nicht nur um einzelne missverständliche Formulierungen. Hier wird ein eigenes metaphysisches System entworfen und anschließend mit Bibelversen versehen, die dieses System überhaupt nicht tragen.

Die Bibel lehrt, dass der Tod nicht das Ende des Menschen ist. Sie lehrt Auferstehung, Gericht und ewiges Leben. Sie lehrt jedoch nicht, dass die menschliche Seele bereits vor der Geburt existierte, von Natur aus ewig sei oder sich nach dem Tod auf eine „Reise zum Licht" begebe.

Nur Gott besitzt Unsterblichkeit in sich selbst (1. Timotheus 6,16). Ewiges Leben ist keine natürliche Eigenschaft der menschlichen Seele, sondern „die Gnadengabe Gottes" in Jesus Christus (Römer 6,23). Christus hat „Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht" (2. Timotheus 1,10). Die christliche Hoffnung ruht deshalb nicht auf einer angeblich unzerstörbaren Seele, sondern auf Jesus Christus und der Auferstehung der Toten.

Auch das biblische Menschenbild wird verkürzt. Nach 1. Mose 2,7 wurde dem Menschen nicht einfach ein unsterblicher Seelenkern in einen austauschbaren Körper eingesetzt. Gott bildete den Menschen aus Erde, hauchte ihm den Lebensatem ein, und so wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen. Die endgültige Erlösung besteht daher nicht in der Befreiung der Seele vom Körper, sondern in der Auferstehung und Verwandlung des ganzen Menschen (1. Korinther 15,42–54; Philipper 3,20–21).

Besonders problematisch ist die Behauptung, Verstorbene hielten sich nach dem Tod noch in ihrer bisherigen Umgebung auf, durchliefen eine Übergangsphase und sendeten kodierte Botschaften an ausgewählte Angehörige. Für keine dieser Aussagen wird ein biblischer Beleg genannt. Hebräer 9,27 sagt lediglich, dass dem Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben und danach vor das Gericht zu kommen. Von einer Zwischenstation, einer Abschiedsphase oder Botschaften an Hinterbliebene steht dort nichts.

Auch das Gleichnis vom reichen Mann und Lazarus stützt diese Vorstellung nicht. Im Gegenteil: Eine Rückkehr des Lazarus als Botschafter zu den Lebenden wird abgewiesen. Die Antwort lautet: „Sie haben Mose und die Propheten; auf diese sollen sie hören" (Lukas 16,29). Nicht Zeichen Verstorbener sollen Glauben schaffen, sondern das offenbarte Wort Gottes.

Noch deutlicher ist Jesaja 8,19:
„Soll nicht ein Volk seinen Gott befragen? Soll man die Toten für die Lebenden befragen?"
Die Bibel lenkt den Menschen nicht zu Botschaften Verstorbener, sondern entschieden von ihnen weg. Auch 5. Mose 18,10–12 verbietet jede Form der Totenbefragung. Das bedeutet nicht, dass jede ungewöhnliche Wahrnehmung bewusst herbeigeführt wurde. Es bedeutet aber sehr wohl, dass Christen solche Wahrnehmungen nicht als Botschaften Verstorbener annehmen und daraus eine Lehre entwickeln dürfen.

Dass eine Tonaufnahme ein unbekanntes Geräusch enthält, beweist nicht, dass ein Verstorbener gesprochen hat. Sie dokumentiert ein Geräusch, nicht dessen Ursache. Persönliche Erfahrungen können aufrichtig berichtet und dennoch falsch gedeutet werden. Gerade deshalb fordert die Bibel: „Glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind" (1. Johannes 4,1). Geprüft wird nicht daran, ob eine Erfahrung tröstlich, eindrucksvoll oder persönlich eindeutig erscheint, sondern daran, ob sie mit Gottes Wort übereinstimmt.

Auch 2. Korinther 1,3 und Johannes 11,25 werden unzulässig erweitert. Gott ist der „Gott allen Trostes". Daraus folgt nicht, dass er Verstorbene Botschaften senden lässt. Jesus sagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben." Er verweist damit auf sich selbst, nicht auf Zeichen aus dem Jenseits. Der biblische Trost für Trauernde ist die Wiederkunft Jesu und die Auferstehung der Toten (1. Thessalonicher 4,13–18), nicht die vermeintliche Gegenwart verstorbener Angehöriger.

Ebenso unbiblisch ist die Vorstellung, die Seele müsse durch „Seelenarbeit", Gebotserfüllung und moralische Entwicklung für das Jenseits stabilisiert werden. Der Mensch wird nicht durch die Pflege seiner Seele oder sein Bemühen gerettet. Er wird „aus Gnade durch Glauben" gerettet, „nicht aus Werken" (Epheser 2,8–9). Gott rettet „nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hätten", sondern nach seiner Barmherzigkeit (Titus 3,5). Gehorsam ist die Folge der Rettung, nicht ihre Voraussetzung. Gott tritt in Vorleistung und er tut es quer durch die Bibel. Er vollendet. Sein Geist ist es, der Wiedergeborene antreibt.

Auch die Behauptung, Terroristen seien „keine Menschen wie wir Christen", widerspricht dem Evangelium. Alle Menschen sind Geschöpfe Gottes, und alle haben gesündigt (Römer 3,23). Christen sind nicht von Natur aus eine bessere Menschenart. Paulus erinnert die Gläubigen daran, dass auch sie einst in Sünde lebten und allein durch Gottes Gnade gerettet wurden (Epheser 2,1–5; Titus 3,3–7).

Schließlich schützt auch das Bekenntnis, Christ zu sein, nicht automatisch vor esoterischem Denken. Ein Christ kann sehr wohl Vorstellungen übernehmen, die ihrem Wesen nach esoterisch sind. Die Behauptung eines nur für geistig offene Empfänger wahrnehmbaren, kodierten Kommunikationssystems Verstorbener ist geradezu ein klassisches Kennzeichen esoterischer Erkenntnis: Einige Menschen sollen Zugang zu einer unsichtbaren Wirklichkeit besitzen, die sich der allgemeinen Prüfung entzieht.

Das Problem liegt deshalb nicht in der Verwendung des Wortes „Esoterik". Das Problem liegt darin, dass persönliche Erfahrungen und menschliche Schlussfolgerungen zur geistlichen Wahrheit erklärt und anschließend in die Bibel hineingelesen werden.

Die Bibel kennt Leben nach dem Tod. Sie kennt Auferstehung, Gericht und ewiges Leben durch Jesus Christus. Sie kennt aber keine Reise der Seele zum Licht, keine Abschiedsphase in der Nähe der Angehörigen, keine kodierten Botschaften Verstorbener und keine Erlösung durch Seelenarbeit.

Was hier vorgetragen wird, ist daher nicht lediglich eine andere christliche Auslegung. Es ist eine mit christlichen Begriffen vermischte, außerbiblische Jenseitslehre.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.07.2026 14:11.

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Re: Was hilft, hoffnungsvoll zu bleiben?

von nusskeks am 20.07.2026 14:50

Cleo: Das wird ein Teil meines Lebens bleiben.

*nickt* Den Eindruck habe ich bei meiner Einschränkung auch. Ich habe einen Sprachfehler und er hat mich, auch in jungen Jahren, in sehr sehr schlimme Situationen geführt. Manchmal wundere ich mich, dass ich noch da bin.

Heute weiß ich, dass Gott diesen Weg genutzt hat. Vielleicht, da bin ich mir noch nicht sicher, hat er diesen Weg herbeigeführt. Ich sehe da in meinem Leben zumindest Hinweise, die darauf hindeuten.

Dazu kommt noch ein großer Korb mit Erlebnissen, Bewahrungen, Freunden, Segnungen und Gebetserhörungen, die ich meinem Jesus gerne zum Lob bringe. Das Wort Gottes ist einfach wahr. Ich habe mich darauf verlassen und wurde nicht verlassen. Das lässt mich hoffnungsvoll bleiben.

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Re: Die metaphysische Dimension der menschlichen Existenz: Die Unsterblichkeit der Seele

von nusskeks am 20.07.2026 14:37

Na, hier geht es ja wieder wild zu.

Auch wenn ich es nicht als Fehler ansehe, bei Argos führeren Themen ausführlich reagiert zu haben frage ich mich trotzdem, ob ich es wiederholen sollte.?

Daher mal eine Frage an euch Leser: Ihr seht schon, dass Argo einen bunten Mix aus Esoterik, eigener Vorliebe für das Thema "Gewissen" und einen Hauch von biblischen Inhalten als Basis für seine waghalsigen Thesen verwendet, oder? Da muss man nichts mehr klärendes zu schreiben, oder?

gruß
nk

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.07.2026 14:38.

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Re: Die metaphysische Dimension der menschlichen Existenz: Die Unsterblichkeit der Seele

von nusskeks am 19.07.2026 12:40

@Cleo, danke für Deine Gedanken. Einen "Like-Button" hätte ich jetzt geklickt. *schmunzelt*

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Re: Die metaphysische Dimension der menschlichen Existenz: Die Unsterblichkeit der Seele

von nusskeks am 18.07.2026 16:37

Burgen: Dein Beitrag ist flüssig (für mich) - gut durchdacht.

Das wäre nicht die erste Einschätzung, die mir zu Argos Beitrag einfiele. Nach seinen letzten Reaktionen hier im Forum bin ich mir allerdings nicht sicher, ob er überhaupt an einer inhaltlichen Diskussion interessiert ist. Rückfragen und biblische Einwände schienen ihm bisher eher unangenehm zu sein; schließlich hatte er deshalb sogar seinen Abschied angekündigt.

Was also tun?

Einigen Aussagen seines Beitrags kann man als Jesusnachfolger zustimmen. Der Mensch lässt sich nicht auf materielle Vorgänge reduzieren, und mit dem körperlichen Tod endet nicht seine Verantwortung vor Gott. Anderes widerspricht dem biblischen Selbstzeugnis jedoch grundlegend.

Argos Beitrag ist deutlich esoterisch geprägt. Er verwendet zwar Begriffe wie Seele, Gewissen, Gott, Ewigkeit und Licht, füllt sie aber mit Bedeutungen, die sich aus der Bibel nicht ableiten lassen. Die Präexistenz der Seele, geistige Zeichen Verstorbener, die Entwicklung der Seele für eine „Reise zum Licht" und eine natürliche Vereinigung jeder Seele mit Gott gehören nicht zur biblischen Lehre.

Seine Gedanken mögen auf den ersten Blick in sich geschlossen und gut durchdacht erscheinen. Legt man sie jedoch neben das Gesamtzeugnis der Bibel, trägt diese Einschätzung nicht mehr. Dann zeigt sich, dass hier kein biblisches Menschen- und Heilsverständnis entfaltet wird, sondern ein eigenes metaphysisches System, das mit christlichen Begriffen beschrieben wird.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.07.2026 16:39.

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Re: Was hilft, hoffnungsvoll zu bleiben?

von nusskeks am 13.07.2026 16:33

Sterntaler: Den konkreten Wunsch möchte ich hier lieber nicht öffentlich benennen. Mir geht es bewusst um die allgemeinere Frage, wie man mit einem tiefen, länger unerfüllten Wunsch so leben kann, dass er nicht dauerhaft das ganze Lebensgefühl bestimmt.

Hm. Dann wird es aber schwierig. Denn gleichzeitig besteht Deine Frage darin, wie man ohne Erfüllung Frieden finden kann. Geht es da denn überhaupt ohne das konkrete Beispiel, wenn man konkret und praktisch werden möchte?

Ich zum Beispiel habe eine Behinderung. Etwas, von dem mich Jesus mit Leichtigkeit befreien könnte. Er tut es nicht und zwar schon sehr lange nicht, da ich diese Behinderung seit meiner Kindheit habe. Ich bin mit etwa 22 Jahren von Jesus errettet worden. Meine Behinderung hat Gott dafür genutzt, dass ich ihn kennenlernen durfte. Puh. Harter Stoff. Ich kann Jesus also nach meinem Empfinden nicht einmal böse sein, da er mein Leid dazu benutzt hat, den größten Schatz der Menschheitsgeschichte zu finden. "Alle Dinge müssen zum Besten dienen..." diesen Vers habe ich also nicht aus blanker Theorie zitiert. Da ist es ganz konkret geworden, in meinen Leben.

Das meine ich. Man muss konrket oder zumindest konkreter werden.

Sterntaler: Deshalb möchte ich die Diskussion an dieser Stelle beenden.
So sei es.

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