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Re: Können Gläubige verloren gehen? Können Erlöste wieder verloren gehen?
von Cleopatra am 13.12.2014 13:10Das Gleichnis vom Sämann aus Markus 4:
1 Und wieder fing er an, am See zu lehren. Und es versammelt sich eine sehr große Volksmenge zu ihm, so dass er in ein Boot stieg und auf dem See saß; und die ganze Volksmenge war am See auf dem Land.
2 Und er lehrte sie vieles in Gleichnissen; und er sprach zu ihnen in seiner Lehre: (Hinweis von mir- es wird zu allen gesprochen, zu allen Zuhörern. Nicht nur zu den Jüngern, nicht nur zu Juden, nicht zu bestimmten Personengruppen)
3 Hört! Siehe, der Sämann ging hinaus, um zu säen.
4 Und es geschah, indem er säte, fiel das eine an den Weg, und die Vögel kamen und fraßen es auf.
5 Und anderes fiel auf das Steinige, wo es nicht viel Erde hatte; und es ging sogleich auf, weil es nicht tiefe Erde hatte.
6 Und als die Sonne aufging, wurde es verbrannt, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es.
7 Und anderes fiel unter die Dornen; und die Dornen sprossten auf und erstickten es, und es gab keine Frucht.
8 Und anderes fiel in die gute Erde und gab Frucht, indem es aufsprosste und wuchs; und es trug eines dreißig-, eines sechzig- und eines hundertfach.
9 Und er sprach: Wer Ohren hat zu hören, der höre!
10 Und als er allein war, fragten ihn die, die um ihn waren, samt den Zwölfen nach den Gleichnissen.
11 Und er sprach zu ihnen: Euch ist das Geheimnis des Reiches Gottes gegeben, jenen aber, die draußen sind, wird alles in Gleichnissen zuteil,
12 "damit sie sehend sehen und nicht wahrnehmen und hörend hören und nicht verstehen, damit sie sich nicht etwa bekehren und ihnen vergeben werde".
13 Und er spricht zu ihnen: Begreift ihr dieses Gleichnis nicht? Und wie wollt ihr all die Gleichnisse verstehen?
14 Der Sämann sät das Wort.
15 Die an dem Weg aber sind die, bei denen das Wort gesät wird und, wenn sie es hören, sogleich der Satan kommt und das Wort wegnimmt, das in sie hineingesät worden ist.
16 Und ebenso sind die, die auf das Steinige gesät werden, die, wenn sie das Wort hören, es sogleich mit Freuden aufnehmen,
17 und sie haben keine Wurzel in sich, sondern sind Menschen des Augenblicks; wenn nachher Bedrängnis oder Verfolgung um des Wortes willen entsteht, ärgern sie sich sogleich.
18 Und andere sind die unter die Dornen Gesäten, es sind die, die das Wort gehört haben,
19 und die Sorgen der Zeit und der Betrug des Reichtums und die Begierden nach den übrigen Dingen kommen hinein und ersticken das Wort, und es bringt keine Frucht.
20 Und die auf die gute Erde Gesäten sind jene, die das Wort hören und aufnehmen und Frucht bringen: eines dreißig- und eines sechzig- und eines hundertfach.
Fragen meinerseits:
- wer ist hier erlöst? wer hat die "Adoption angenommen" aus dem Beispiel?
- wer hat hier etwas von sich aus getan, damit die Frucht kommt?
- was kann die Saat dafür, dass sie auf die gute Erde fällt und nicht nebenan in die Dornen...?
- wird der in Vers 20 genannte irgendwann wegrutschen und unter die Dornen oder auf die Straße kommen...?
Das meinte ich damit, liebe solana, kannst du die Gedankengänge nachvollziehen?
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Können Gläubige verloren gehen? Können Erlöste wieder verloren gehen?
von Cleopatra am 13.12.2014 13:01Liebe solana, ich nehme mal jetzt diesen einen Satz als Beispiel:
Richtig und das hat nämlich auch niemand geleugnet.
Ich glaube, es geht hier gerade paralel um zwei Themen, wie ich schon schrieb.
- wann sind wir sicher?
- was tun wir in der Sicherheit?
Vielleicht hilft es, wenn ich es so ausdrücke..?
Ich finde das Beispiel eines Prinzen so schön, welcher ohne besonderen Hinzuverdienst vom König adoptiert wurde.
Da der Prinz von der Straße kommt, weiß er noch nicht, wie er sich als Prinz benehmen soll.
Isst er also einmal ohne Besteck, duscht er einmal nicht richtig oder noch schlimmer- trifft er sich doch regelmäßig mit anderen alten Kumpeln auf der Straße, dann sagt der König, dass dies alles nicht gut sei und dass der Prinz sich nun als Prinz verhalten soll.
Aber immt er dann den Adoptivbogen und zerreist ihn...?
Der Prinz bleibt trotzdem der Prinz. Aber der Prinz wird trotzdem erzogen und soll sich wie ein Prinz verhalten.
Aber ja du hast Recht. Wir können uns nicht die Verse herauspicken, die uns gefallen. Etwas, was ich selbst auch garnicht gut finde. Den Zusammenhang finde ich allerdings dann wichtig, wenn einzelne Verse anders genutzt werden, als sie im Zusammenhang bedeuten (allgemein gesprochen). Denn dann kann eben der Vers etwas ganz anderes sagen.
Mir fällt gerade ein Beispiel ein, ich zitiere es mal im nächsten Beitrag, sonst wird dieser zu groß
Lg Cleo
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Re: Können Gläubige verloren gehen? Können Erlöste wieder verloren gehen?
von Cleopatra am 13.12.2014 11:35Hallo Pal,
die Verse, die du zitiert hast, stehen in einem anderen Zusammenhang.
Der erste zitierte Vers steht im Zusammenhang der Motivation zur Evangelisation. Es geht darum, dass die Jünger rausgehen sollten. Jesus sagte alles um sie zu ermutigen, sich nicht vor Menschen zu fürchten.
Der zweite Vers redet gerade mit den Pharisäern, die Jesus gerade unterstellt hatten, im Auftrag des Teufels Dämonen auszutreiben.
Der Vers besagt außerdem, dass jeder Rechenschaft abzulegen hat, ja. Aber besagt doch nicht, dass ein Kind Gottes in der Gefahr steht, nicht mehr Gottes Kind zusein aufgrund von dem, was er mal gesagt hatte, oder..?
Oder meinst du etwas anderes in dem Zusammenhang?
Ich kenne kein einziges Beispiel, welches mir eine Unsicherheit Jesu zeigt, ob Jesus nun Gottes Sohn sei oder nicht.
Jesus durchlitt sehr vieles als Mensch. Aber er war sich immer ganau bewusst, wer er war. Und naja- wohin hat ihn wohl dieses Wissen gebracht...?
Oh das kann ich dir erklären, als kleinen Exkurs, der nicht zu weit vom Thema abkommen soll, dir aber kurtz etwas erklären soll:
Ist dir aufgefallen, dass nur Lukas, der Arzt von dem Phänomen schreibt, dass der "Schweißt so groß wie Blutstropfen" waren, die auf die Erde fielen (Lukas 22,44)?
Das tritt sehr selten vor, nämlich, wenn der Druck so groß wird, dass die winzigen Kapillaren in der Stirn aufplatzen und mit dem Schweiß gemeinsam aus der Haut komme. Mal ganz kurz und knapp und grob erklärt, wen es interessiert, es gibt bestimmt auch gute besser erklärende Artikel dazu. Es lohnt sich, es durchzulesen.
Aber, wie cipher eben schon schrieb- es war ein extrem großer Druck von Jesus, weil er die Zukunft kannte. Weil er wusste, was ihm bevorstand. Er bat sogar darum, dass der Kelch an ihm vorrüber ginge. Von einer Unsicherheit, ob er nun in der Hölle oder im Himmel landete, sehe ich da eben nichts.
Lg Cleo
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Re: Ist Zorn erlaubt?
von Cleopatra am 13.12.2014 09:06Tut mir leid, wenn ich so "reinplatze", aber seit es dieses Thema gibt, brennt mir da eine Frage auf:
Was ist eigentlichd er Unterschied zwischen Zorn und Wut..?
Es werden immer Bibelstellen mit "Zorn" genannt, nie mit "Wut", das fiel mir auf
Gibt es da einen Unterschied?
Lg Cleo
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Re: Können Gläubige verloren gehen? Können Erlöste wieder verloren gehen?
von Cleopatra am 13.12.2014 09:03Aber Pal- das verstehe ich nicht so ganz- das tut er doch eben wohl... sieh dir mal die vielen Bibelverse durch, die die anderen User extra alle herausgesucht und zitiert haben....
Ich meine, Sina hat ja ein Beispiel genannt in dem man sehe kann, wie man eben nicht als Erlöste leben sollte (Sünden sind eh vergeben, also können wir weiter sündigen).
Aber Gott hat uns doch so viele Bibelverse gegeben, damit wir nicht in dieser Unsicherheit leben müssen. Damit wir diese Unruhe, Ängste und Sorgen nicht haben.
Wir dürfen uns sicher sein. Wir sind Kinder Gottes. Eine neue Kreatur und so weiter, die vielen Bibelstellen wurden schon mehrmals zitiert.
Kann es vielleicht sein, dass du über ein etwas anderes Thema sprichst (so kam es mir gerade beim Lesen vor), nämlich über das Thema, was nach der Erlösung ist...? Wie wir uns eben zu verhalten haben..?
Nach dem Motto "nicht in den Sessel setzen und genießen, auch etwas tun"...?
Also ich für meinen Teil erlebe gerade im Privaten sehr viel Unsicherheit, was die Zukunft angeht.
Viele Fragen, die offen sind, die aber auch sehr wichtig sind.
Ich bin wirklich froh und es gibt mir Kraft und Mut, zu wissen, dass selbst, wenn ich falle und mit Gott schimpfe und mal heute nichts tue, Gott trotzdem auf mich wartet und mir mein Heil gesichert hat.
Ich darf mich verbessern und mein Vertraue zu ihm darf wachsen. Aber nicht mit dem Druck, es zu müssen, weil meine Seele verloren gehen könnte.
Das gibt mir viel Mut und Zuversicht.
Lg Cleo
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Re: Selbstaufgabe - wie weit muss sie gehen
von Cleopatra am 12.12.2014 09:01Ich nochmal 
Ich habe nun versucht, alle Beirtäge in diesen Thread zu kopieren.
Bitte besprecht dort weiter das Thema Zorn.
Ich würde gerne hier die kopierten Beiträge löschen, damit wir hier wieder zum ursprünglichen Thema zurück kommen können.
Bitte schaut daher kurz nach, ob ich bei einem eurer Beiträge etwas falsch gemacht habe und gebt mir dann Bescheid.
Wenn ich nichts mehr höre, dann lösche ich hier die themenfernen Beiträge.
Lg Cleo
PS: Liebe Kayla, mich würde deine Reaktion interessieren auf die Beiträge, die noch zu deinem Problem gehörten. Konnten dir einige helfen? Konntest du Antworten finden?
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Re: Ist Zorn erlaubt?
von Cleopatra am 12.12.2014 08:58Henoch schrieb:
Hallo Wintergrün,
stimmt, das ist der Punkt.
In meinem Link wird der Mensch, und nicht böse Geister, zur Ursache von sündigem Zorn erklärt und es wird erörtert, warum die Emotion Zorn eigentlich gegeben ist.
Da steht nichts zwischen den Zeilen, man muss nur fertig lesen.
Henoch
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Re: Ist Zorn erlaubt?
von Cleopatra am 12.12.2014 08:57Henoch schrieb:
Hallo Solana,
Ich denke, das würde Dich weniger irritieren, wenn Du doch mal die beiden Links lesen würdest.
Henoch
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Re: Ist Zorn erlaubt?
von Cleopatra am 12.12.2014 08:56cipher schrieb:
@Solana,
Zorn ist doch nicht gleichbedeutend mit Rache. Jedenfalls scheint es in Deinem obigem Beitrag, als würdest Du diesen Zusammenhang herstellen. Rache kann ein Ziel des Zorns sein - ein Ziel. Das habe ich an mir allerdings noch nicht festgestellt.
Dieser Satz umfasst eine ganze Palette an Verhaltensweisen. Mich vom Zorn "überwältigen lassen" oder mich ihm "hinzugeben", davon halte ich auch nichts. Allerdings halte ich es nicht für grundsätzlich verkehrt, mich vom Zorn motivieren zu lassen. Wie ich schon einmal in einem anderen Thread schrieb, ist Zorn die Motivation für sehr viele meiner Geschichten, Artikel, Beiträge usw. (Allerdings nicht, oder doch sehr selten, hier im Forum)
Zorn kann ein zuweilen sehr guter Motivator sein, wenn wir die Mahnung Pauli aus Eph. 4,26 berücksichtigen: "Zürnt ihr, so sündigt nicht".
Wenn wir wirklich das Wagnis eingehen, Begriffe und Tatsachen nicht ausschließlich aus der uns schon lange bekannten Perspektive zu betrachten, kommen wir nicht umhin, dem Zorn auch positive Kraft zuzubilligen.
So, wie Gott liebenden Zorn haben kann, kann auch ein Vater liebenden Zorn für sein Kind empfinden und aus diesem heraus erzieherisch sinnvoll handeln. Schließlich ist unser Vater im Himmel unser Vorbild.
Zorn kann viele Gesichter haben und einige davon, unbestritten, sind häßlich und fratzenhaft. Aber Gott hat uns Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen, wozu der Zorn gehört. Und er nannte seine Schöpfung "sehr gut".
Aber es ist vielleicht sinnvoll, darüber etwas ausdauernder nachzusinnen.
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Re: Ist Zorn erlaubt?
von Cleopatra am 12.12.2014 08:55MichaR schrieb:
SOO hat das hier ja auch kein Mensch gesagt, nur das es Quasi auch eine "Gabe" Sein kann, das zu beherrschen im Sinne Gottes - so meine ich auch.
Aber dazu habe ich ja vorher schon geschrieben.
Wir verteidigen doch nicht den Zorn in dem sinne, das wir sagen, das das besser wäre als Liebe oder sonstwas ... so hat das kein Mensch hier gesagt!
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