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Merciful

54, Männlich

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Re: Raum der Stille und des Gebets

von Merciful am 27.10.2024 16:27

 
(Clemens Bittlinger, SannaSound)
 
CD: Mensch sing mit: Volume 2 Lied 20
 
Wir wenden die Gedanken
zu Ländern dieser Welt,
die tief am Hass erkranken,
wo scheinbar nichts mehr zählt.
Herr, lass doch Ruhe finden
die Krieger dieser Welt
und zeige auch uns Blinden,
wo unsre Hilfe fehlt.
 
(Strophe 2)
 
Merciful

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Re: Andacht: Bei Gott ist alles anders

von Merciful am 27.10.2024 10:33

Noch ein Gedanke.
 
Wenn du das Thema von beiden Aspekten, von beiden Seiten her betrachtest,
 
also sowohl "ähnlich" als auch "ganz anders",
 
und beide Seiten (in ihrer Unterschiedlichkeit und (scheinbaren) Unvereinbarkeit!)
 
zur Sprache und nebeneinander zur Geltung bringst,
 
näherst du dich der Wahrheit und Wirklichkeit der Gesamtthematik am besten.
 
Im Grunde bist du dann auch mittendrin in der dialektischen Theologie Karl Barths.
 
These und Antithese führen auf einer höheren Ebene zur Synthese.
 
Wobei gerade die gegensätzlichen Aspekte miteinander die Wahrheit und Wirklichkeit annähern.
 
Merciful

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Merciful

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Re: Andacht: Bei Gott ist alles anders

von Merciful am 27.10.2024 09:08

Hallo, liebe Cleo,
 
ich finde es immer auch wichtig, im Gleichgewicht und ausgewogen zu bleiben.
 
Die Bibel selbst relativiert ja auch an einigen Stellen die Aussage, Gott sei ganz anders als wir Menschen.
 
Man denke etwa an die Lehre, dass wir Menschen nach dem oder zum Bilde Gottes geschaffen worden sind.
 
Dann sprach Gott:
Laßt uns Menschen machen nach unserm Bilde, uns ähnlich,
die da herrschen sollen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels,
über das Vieh und über alle Landtiere und über alles Gewürm, das auf dem Erdboden kriecht!
 
Da schuf Gott den Menschen nach seinem Bilde:
Nach dem Bilde Gottes schuf er ihn. Als Mann und Weib schuf er sie.
 
(1. Mose 1,26-27; Menge Bibel 1939)
 
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Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.10.2024 09:11.

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Re: Der Prophet Daniel

von Merciful am 27.10.2024 08:42

Wir lesen heute, am 27. Oktober 2024, im Buch des Propheten Daniel 02,24 - 02,35.
 
Deshalb begab sich Daniel zu Arioch.
Diesen hatte der König mit der Hinrichtung der Weisen in Babylon beauftragt.
 
Er ging hin und sagte zu ihm:
 
Richte die Weisen von Babylon nicht hin! Führe mich hinein vor den König!
Ich will dem Könige die Deutung des Traumes kundtun!
 
Da führte Arioch den Daniel eiligst hinein vor den König und sagte zu diesem:
 
Ich habe unter den in der Verbannung hier lebenden Judäern einen Mann gefunden,
der dem Könige die Deutung geben will.
 
Da antwortete der König und sagte zu Daniel, der den Namen Beltsazar führte:
 
Bist du wirklich imstande, mir den Traum, den ich gesehen habe,
nebst seiner Deutung kundzutun?
 
Daniel gab dem Könige folgende Antwort:
 
Das Geheimnis, das der König zu wissen verlangt, können Weise und Beschwörer,
Zauberer und Wahrsager dem Könige nicht kundtun.
 
Aber es gibt einen Gott im Himmel, welcher Geheimnisse enthüllt.
Und dieser hat dem Könige Nebukadnezar kundgetan, was in der Endzeit geschehen wird.
 
Dein Traum und die Gesichte, die dir auf deinem Lager vor Augen gestanden haben,
sind folgende gewesen:
 
Dir, o König, stiegen auf deinem Lager Gedanken darüber auf,
was wohl in der Zukunft geschehen würde.
 
Und da hat der, welcher die Geheimnisse enthüllt, dir kundgetan, was geschehen wird.
 
Mir aber ist dieses Geheimnis nicht infolge eigener Weisheit,
als ob diese bei mir in höherem Maße als bei allen anderen Lebenden vorhanden wäre,
geoffenbart worden, sondern zu dem Zweck, daß dem Könige die Deutung kundgetan würde
und du Aufschluß über die Gedanken deines Herzens erhieltest.
 
Du, o König, hattest ein Gesicht und sahst eine Bildsäule.
Diese Bildsäule war gewaltig groß und von außerordentlichem Glanz.
Sie stand vor dir, und ihr Aussehen war erschrecklich.
 
Das Haupt dieser Bildsäule war von feinem Gold, ihre Brust und ihre Arme von Silber,
ihr Unterleib und ihre Hüften von Kupfer, ihre Beine von Eisen,
ihre Füße teils von Eisen teils von Töpferton.
 
Du warst im Anschauen versunken, bis ein Stein sich plötzlich vom Berge
ohne Zutun einer Menschenhand loslöste.
 
Der traf die Bildsäule an ihre eisernen und tönernen Füße und zertrümmerte sie.
 
Da wurden auf einen Schlag das Eisen und der Ton, das Kupfer, das Silber und das Gold
zertrümmert und zerstoben wie die Spreu im Sommer auf den Tennen, und der Wind
verwehte sie, so daß keine Spur mehr von ihnen zu finden war.
 
Der Stein aber, der die Bildsäule zerschmettert hatte,
wurde zu einem großen Berge, der die ganze Erde erfüllte.
 
(Daniel 2,24-35; Menge Bibel 1939)
 
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Re: Der Prophet Daniel

von Merciful am 19.10.2024 16:27

Wir lesen heute, am 19. Oktober 2024, im Buch des Propheten Daniel 02,13 - 02,23.
 
Als nun der Befehl ergangen war, die Weisen zu töten,
sollten auch Daniel und seine Genossen ums Leben gebracht werden.
 
Da wandte sich Daniel in kluger und verständiger Weise an Arioch,
den Obersten der königlichen Leibwache, der zur Hinrichtung
der Weisen in Babylon ausgezogen war.
 
Er richtete nämlich an Arioch, den Bevollmächtigten des Königs, die Frage:
 
Warum ist ein so strenger Befehl vom Könige erlassen?
 
Als Arioch hierauf dem Daniel den Sachverhalt mitgeteilt hatte, begab sich Daniel
in den Palast und erbat sich vom Könige die Gewährung einer Frist,
um dem Könige dann die Deutung zu geben.
 
Hierauf begab sich Daniel in seine Wohnung und teilte seinen Freunden
Hananja, Misael und Asarja die Sachlage mit, auf daß sie den Gott des Himmels
um Erbarmen in betreff dieses Geheimnisses anflehen möchten, damit Daniel und
seine Freunde nicht samt den übrigen Weisen von Babylon hingerichtet würden.
 
Darauf wurde dem Daniel in einem Nachtgesicht das Geheimnis enthüllt.
Da pries Daniel den Gott des Himmels, indem er so betete:
 
Gepriesen werde der Name Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit!
Denn er besitzt beides, Weisheit und Macht.
 
Er ist's, der die Zeiten und Verhältnisse wechseln läßt, der Könige absetzt und Könige einsetzt,
der den Weisen Weisheit verleiht und den Verständigen Verstand.
 
Er ist's, der das Verborgene und Geheime enthüllt.
Er kennt, was im Finstern liegt, und das Licht wohnt bei ihm.
 
Dich, den Gott meiner Väter, rühme und preise ich, daß du mir Weisheit und Tüchtigkeit verliehen
und mir jetzt geoffenbart hast, was wir von dir erfleht haben.
Denn die Sache des Königs hast du uns kundgetan.
 
(Daniel 2,13-23; Menge Bibel 1939)
 
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Re: Der Prophet Daniel

von Merciful am 13.10.2024 10:02

Wir lesen heute, am 13. Oktober 2024, im Buch des Propheten Daniel 02,01 - 02,12.
 
Im zweiten Jahre seiner Regierung hatte Nebukadnezar einen bedeutungsvollen Traum,
durch den er innerlich beunruhigt wurde, so daß es um seinen Schlaf geschehen war.
 
Da befahl der König, man solle die Gelehrten und Beschwörer, die Zauberer und Chaldäer
berufen, damit sie ihm Auskunft über sein Traumgesicht gäben.
 
Als sie nun gekommen und vor den König getreten waren, sagte dieser zu ihnen:
 
Ich habe einen Traum gehabt und fühle mich nun beunruhigt durch das Verlangen,
den Traum zu verstehen.

Da antworteten die Chaldäer dem Könige auf Aramäisch:

O König, mögest du ewig leben!
Teile deinen Knechten den Traum mit, dann wollen wir dir die Deutung angeben!
 
Darauf gab der König den Chaldäern zur Antwort:

Mein Entschluß steht unwiderruflich fest:

Wenn ihr mir den Traum und seine Deutung nicht anzugeben wißt, so sollt ihr
in Stücke zerhauen und eure Häuser sollen in Schutthaufen verwandelt werden.

Wenn ihr mir aber den Traum und seine Deutung kundtun könnt,
so sollt ihr reiche Geschenke und große Ehre von mir erhalten.

Tut mir also den Traum und seine Deutung kund!

Da antworteten sie zum zweitenmal:

Der König wolle seinen Knechten den Traum mitteilen, dann werden wir die Deutung angeben.

Darauf erwiderte der König:

Ich erkenne klar, daß ihr nur Zeit gewinnen wollt, weil ihr seht, daß mein Entschluß in dieser Sache feststeht:
Wenn ihr mir demnach den Traum nicht angeben könnt, so verbleibt es bei eurer Verurteilung.

Ihr habt euch nämlich verabredet, Lug und Trug vor mir zu reden, bis die Verhältnisse sich ändern.
Darum gebt mir den Traum an, damit ich erkenne, daß ihr mir auch seine Deutung anzugeben vermögt!

Da erwiderten die Chaldäer dem König:

Es gibt in der ganzen Welt keinen Menschen, der dem Verlangen des Königs nachkommen könnte,
wie denn auch noch nie ein König, so groß und mächtig er sein mochte, ein derartiges Verlangen
an irgendeinen Wahrsager oder Beschwörer oder Chaldäer gestellt hat.

Was der König verlangt, ist zu schwer, und es gibt keinen anderen, der dem Könige Auskunft darüber
zu geben vermöchte, außer den Göttern, die ja aber nicht bei den sterblichen Menschen wohnen.

Hierüber wurde der König aufgebracht und geriet in solche Wut, daß er den Befehl gab,
alle Weisen in Babylon hinzurichten.

(Daniel 2,1-12; Menge Bibel 1939)

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Re: Andacht: Bei Gott ist alles anders

von Merciful am 07.10.2024 19:13

Theologiegeschichtlich war es die Dialektische Theologie in den 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts,
 
die den "unendlichen, qualitativen Unterschied" zwischen Gott und Mensch, zwischen Gott und Welt betonte.
 
"Gott ist der ganz Andere" formulierte der berühmte Theologe Karl Barth im Widerspruch zur Liberalen Theologie.
 
Ich erwähne dies hier am Rande, da es einfach zum Thema passt.
 
Wenn es dich, liebe Cleo, interessiert, kannst du dir gegebenenfalls den folgenden Beitrag ansehen und verwerten.
 
 
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Re: Kopfbedeckung tragen als Frau/Kurze Haare als Mann

von Merciful am 07.10.2024 12:23

Man kann und darf es vielleicht so sehen:
 
In der Argumentation des Apostels greifen zwei Ebenen ineinander.
 
Eine Ebene ewig gültiger Regeln, die Schöpfungsordnung Gottes.
 
Und eine Ebene eher zeitlich bedingter Regeln, die jeweils kulturell vorhandene Sitte.
 
Gott ist das Haupt des Mannes. Der Mann ist das Haupt der Frau.
 
Der Mann soll mit seinem Leben Gott die Ehre geben. Die Frau verleiht ihrem Mann Ansehen und Ehre.
 
Die Umsetzung des Dienstes und Gehorsams mag jedoch von Kultur zu Kultur unterschiedlich aussehen.
 
Wenn eine bestimmte Haartracht als unschicklich galt, sollten die Gemeindeglieder diesbezüglich keinen Anstoß geben.
 
Es gab Zeiten, in denen es Frauen nicht gestattet wurde, Hosen zu tragen.
 
Heute werden solche Regeln als äußerlich und gesetzlich empfunden.
 
Menschen finden neue Formen, Gott zu ehren in Anstand und Würde.
 
Der Apostel Paulus war kein Sozialrevolutionär.
 
Er kämpfte z.B. nicht für die Abschaffung der Sklaverei.
 
Er ordnete lediglich an, wie Herren und Sklaven dem Evangelium gemäß sich zueinander verhalten sollten.
 
In der heutigen Zeit würde er sicherlich nicht die alten Verhältnisse einfordern.
 
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Re: Andacht: Bei Gott ist alles anders

von Merciful am 07.10.2024 11:23

Zu der Zeit fing Jesus an und sprach:
 
Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde,
dass du dies Weisen und Klugen verborgen hast
und hast es Unmündigen offenbart.
 
Ja, Vater; denn so hat es dir wohlgefallen.
 
(Evangelium nach Matthäus 11,25-26; Lutherbibel 2017 [(C) Deutsche Bibelgesellschaft])
 
Wo sind die Klugen? Wo sind die Schriftgelehrten? Wo sind die Weisen dieser Welt?
Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht?
 
Denn weil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte,
gefiel es Gott wohl, durch die Torheit der Predigt selig zu machen, die da glauben.
 
(1. Brief des Paulus an die Korinther 1,20-21; Lutherbibel 2017 [(C) Deutsche Bibelgesellschaft])
 
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Re: Kopfbedeckung tragen als Frau/Kurze Haare als Mann

von Merciful am 07.10.2024 10:43

Frisuren.jpg
 
Ich habe hier einmal einige Frisuren kopiert und eingefügt.
 
Haben wir überhaupt eine Vorstellung, was Paulus diesbezüglich unter lang oder kurz versteht?
 
Die Dame ganz links z.B., hat sie lange Haare oder kurze Haare?
 
In den Jesus-Filmen, die ich bisher gesehen habe, hat der Jesus-Darsteller meist eine mittellange Haarfrisur.
 
Jedenfalls nicht so lang, wie man es von Frauen kennt, deren Haar weit über die Schultern herabfällt.
 
Ich gehe davon aus, dass Jesus seiner Zeit und Kultur gemäß sein Haar normal getragen hat.
 
Weder Römer noch Juden nahmen an seiner Haartracht Anstoß.
 
Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.10.2024 10:46.
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