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pausenclown

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Re: Die metaphysische Dimension der menschlichen Existenz: Die Unsterblichkeit der Seele

von pausenclown am 22.07.2026 10:56

Hallo Argo, 

irgendwelche Ausführungen über meine Worte kannst du dir sparen.

Ich werde die eh nicht lesen und ich verscheende meine Zeit nicht damit.
Vermutlich denken hier die meisten Schreiber wie ich.
Cleo sieht sich in der Verantwortung darauf zu reagieren und schreiben und damit die Arbeit.

Alle checken das, bis auf? 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.07.2026 10:59.

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Re: Die metaphysische Dimension der menschlichen Existenz: Die Unsterblichkeit der Seele

von pausenclown am 22.07.2026 09:13

Hallo.

Ob esoterisch oder doch christlich?
Das wird vermutlich Auslegungssache sein.
Woher stammen Argos Ansichten?

Zb. Aus der griechische Philosoph Platon Für ihn war die Seele (Psyche)
eine geistige Substanz, die vollkommen unabhängig von der Materie existiert. 
Präexistenz: Die Seele existierte laut Platon schon vor der Geburt in einer vollkommenen Ideenwelt und wurde bei der Geburt in einen Körper „hineingeworfen“. 
Unsterblichkeit aus eigener Kraft: Die Seele kann im griechischen Denken gar nicht sterben, weil sie unzerstörbar ist. Sie braucht Gott nicht, um ewig zu leben; sie tut es von Natur aus.
Liest man diese Idee in Argos Texten? 

Weshalb es christlich ist, weil diese Ideen in der frühen Kirche Einzug gefunden haben. Deshalb muss es ja nicht biblisch sein….

Der Gegensatz ist die Bibel und die jüdische Sichtweise.
Nicht ich habe eine Seele, sondern ich bin eine lebendige Seele.
Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den lebendigen Odem in seine Nase. Und so ward der Mensch eine lebendige Seele.
Ich bin eine lebendige Seele.

Im Gegensatz zu: "Die Seele muss befreit werden“ ist der absolute Kernsatz des antiken griechisch-gnostischen Dualismus. Er steht im Gegensatz zur jüdischen Weltsicht Jesu, hat aber das Christentum über Jahrhunderte tiefgreifend geprägt.
In der Tradition Platons galt der menschliche Körper als Gefängnis oder Grab der Seele (Soma-Sema-Topos).
Das Ziel: Die unsterbliche Seele ist durch die Geburt in die dunkle, materielle Welt herabgestürzt. Geistige Befreiung geschieht durch die Philosophie und die Vernunft, die die Seele lehren, sich von den fleischlichen Bedürfnissen (Hunger, Sexualität, Emotionen) zu lösen.
Zusammengefasst: Seelenarbeit.

Der Knackpunkt ist das Wort Christlich. Es ist weder ein geschützter Begriff noch ein Gütesiegel.

Shalom Pausenclown 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.07.2026 09:14.

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Re: Die metaphysische Dimension der menschlichen Existenz: Die Unsterblichkeit der Seele

von pausenclown am 21.07.2026 20:31

Argo,

du verwechselt was, der Jude bin ich, Nusskeks ist Christ.


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Re: Die metaphysische Dimension der menschlichen Existenz: Die Unsterblichkeit der Seele

von pausenclown am 20.07.2026 14:19

Hallo.

Öhm, die Seele wiegt 21 Gramm?
MacDougall konstruierte eine spezielle Balkenwaage, auf der er ein Bett platzierte, um das Gewicht von sechs sterbenden Tuberkulose-Patienten vor und nach ihrem Tod präzise zu messen.Das Ergebnis: Nur bei einem einzigen Patienten stellte er im Moment des Todes einen plötzlichen Gewichtsverlust von exakt 21,3 Gramm fest. Bei den anderen fünf Probanden schwankten die Werte stark oder das Experiment verlief fehlerhaft.

Nix weiter als ein Wissenschaftler wertloser Versuch.

Shalom Pausenclown 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.07.2026 14:19.

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Re: Was hilft, hoffnungsvoll zu bleiben?

von pausenclown am 13.07.2026 16:32

Hallo Sterntaler.

Ich weiß nicht, ob ich mit meiner Antwort dir gerecht werde.
Grundsätzlich ist es möglich, dass du trotz des Schmerzes über deinen gescheiterten Lebensentwurf, Frieden und Ruhe findest.
Leider geht es nicht über Nacht weg oder mit einem Gebet.
Hast du schon mal was von den 7 Phasen der Trauer gehört oder gelesen?
Schmerz und Trauer gehören dazu.
Am Ende des Prozesses geht es wieder aufwärts, versprochen.
Shalom 

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Re: Was hilft, hoffnungsvoll zu bleiben?

von pausenclown am 13.07.2026 10:57

Hallo Sterntaler.

Ich tue mich schwer mit pauschalen Antworten.
Vielleicht magst du deinen Wunsch hier schreiben?

Ein herzliches Shalom Pausenclown 

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Re: Rettungsschiff MS Jesus.

von pausenclown am 02.07.2026 09:00

Hallo Burgen.

Also, meine persönliche Überzeugung ist, um Jesus zu verstehen reicht eine deutsche Übersetzung erstmal aus.
Bestimmt kennt jeder das: Öhm, über was reden die im Augenblick?

Johannes 4, 11 ff
Die Frau spricht zu ihm: Herr, du hast kein Schöpfgefäß, und der Brunnen ist tief. Woher hast du denn das lebendige Wasser? 12 Du bist doch nicht größer als unser Vater Jakob, der uns den Brunnen gab, und er selbst trank daraus und seine Söhne und sein Vieh? 

Um etwas mehr Verständnis zu bekommen schlägt Guido 4 Punkte vor:
Der Blick in unser Herz: Was ist mein Vorverständnis?
Der Blick in die jüdischen Quellen: Was sagen die Texte von damals?
Der Blick zurück in den Text: Was steht wirklich da und was lese ich hinein?
Der Blick in unser Leben: Was sollen wir aus diesem Text lernen?

Zum Punkt zwei, was jüdische Quellen sagen, oder unsere Tradition.
Ich habe in meiner Unterweisung folgendes dazu gelernt.
 Nach der jüdischen Tradition stieg das Wasser bei Jakob am Brunnen von alleine an. (In Bereschit Rabba steht diese Begebenheit exakt in Kapitel 70, Abschnitt 11-12). 
Gut möglich, dass sowohl Jesus als auch die Frau diese mündliche Überlieferung schon kannten, Jakob musste das Wasser nicht schöpfen, sondern es stieg an.

Vielleicht kann man den Textabschnitt auch so lesen:
Wenn die samaritanische Frau Jesus fragt: 
Bist du größer als unser Vater Jakob, der uns den Brunnen gegeben hat?
Schwingt in Worten im Kontext genau diese Tradition mit.
Vielleicht könnte man es so formulieren:
Für unseren Vater Jakob stieg das Wasser damals von alleine hoch. Wer bist du, dass du behauptest, mir lebendiges Wasser zu geben, ohne ein Schöpfgefäß zu haben?

Jetzt widerspreche ich mir selbst, einerseits reicht die deutsche Übersetzung und andererseits kann es kompliziert werden.
Viele Prediger legen den Fokus auf, ein Rabbi würde nie mit einer Frau sprechen. Juden und Samaritaner sind Feinde usw, was kommt dann als Evangelium raus?
Am Ende wird vergessen, dass die Frau am Brunnen erkennt, das ist der Messias, das ist unser Messias, an der wir glauben und hoffen. Ja, er ist größer wie unser Vater Jakob.

Shalom.

PS Wem ist das jemals aufgefallen, die samaritanische Frau benutzt das Wort unser und nicht euer bezüglich Jakob.


Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.07.2026 09:02.

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Re: Rettungsschiff MS Jesus.

von pausenclown am 02.07.2026 07:42

Ahoi von der MS Jesus.

 

Guido Baltes, einer meiner Helden, hat letzten Monat nur wenige Kilometer von mir einen Studientag gehalten.
Leider war ich krankheitsbedingt verhindert.

Das Thema: Jesus groß zu machen, ohne Israel klein zu machen.


Ich bin ein absoluter Fan, wie Guido es immer wieder schafft, Bilder und Metaphern zu kreieren. Im ersten Beispiel geht Guido auf die blutflüssige Frau ein und wie in vielen Predigten, wird das Judentum dunkel gezeichnet , damit Jesus heller erscheint.


Eine Meisterleistung und danke Guido Baltes

Guido geht auf drei Begebenheiten aus der Bibel ein:
Die blutflüssige Frau.
Die Frau am Jakobsbrunnen.
Das Gleichnis vom verlorenen Sohn.

Leider gibt es in vielen Predigten falsche Annahmen über die damaligen Juden. Zb ein Rabbi hätte nie mit einer Frau gesprochen und schon gar nicht mit einer Samariterin und am Ende der Predigt ist die Feststellung: Jesus ist anders....

Diese Vortragsreihe lohnt sich für Menschen, die einen kleinen Einblick in die damalige Welt Jesu bekommen möchten.

https://youtu.be/eiiOPJkZbt0?is=cJDG_H2iNFNUxADA

Oder auf Spotify unter Glauben Denken.

Shalom vom Sonnendeck der MS jesus

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.07.2026 07:43.

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Re: Die Freiheit eines Christen ? anhand des Dekalog?

von pausenclown am 30.05.2026 10:11

„Die Schrift sagt: Und die Tafeln waren ein Werk Gottes, und die Schrift war die Schrift Gottes, eingegraben auf die Tafeln. (Ex 32,16) Was bedeutet hier eingegraben? Rabbi Jehuda sagt: Lies nicht, eingegraben (charuth), sondern, Freiheit (cheruth), nämlich die Freiheit von irdischen Herrschaften. Rabbi Nechemja sagt: Freiheit vom Todesengel; unsere Rabbinen sagen: Freiheit von Leiden. Rabbi Eleasar, der Sohn des Rabbi Joses, des Galiläers, sagte: Wenn der Todesengel käme und vor Gott spräche: Du hast mich umsonst in der Welt erschaffen, so würde er ihm antworten: Über jede Nation in der Welt lass ich dich herrschen, nur über diese nicht. Denn dieser habe ich die Freiheit (cheruth) verliehen. Das also bedeuten die Worte: „Freiheit (cheruth) auf den Tafeln. 

Midrasch Shemot Rabba 41 zu Ex 31.18

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Re: Entrückung - Trübsal - wie ein Dieb in der Nacht, oder

von pausenclown am 08.05.2026 11:18

Dankeschön Burgen, für deine ausführliche Antwort.

Shalom Pausenclown 

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