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Re: Mein Sternenhimmel
von Ruivo am 19.03.2026 10:04Den " Quatsch" der Menschen sieht man weiter und weiter. Wir können das Böse nicht abschaffen und müssen daran reifen.
Ständig müssen wir entscheiden, welchen Weg wir gehen, und uns an unser Leben anpassen.
Der Weg der Bibel ist auch ein Weg, wenn man die Zitate der Bibel richtig interpretiert, das ist die Schwierigkeit. Nicht jeder hat die Zeit, sich damit zu beschäftigen. Eine Antwort erhalten wir, wenn wir zu Asche geworden sind. Wer sich im Glauben, zum Nächsten versucht hat, sich richtig zu verhalten, wird nichts zu befürchten haben.
Gott der Bibel, sofern man daran glaubt, schaut sich den Quatsch an und greift nicht ein. Wir versuchen uns, passen uns optimal auf Erden nur an.
Für mich denke ich, dieser Zustand des Perfekten ist nur für Gott angebracht. Der Kosmos ist unendlich, so wie Gott auch unendlich ist.
Unendlich können wir nicht erfassen. Wir sind so unbedeutend, wir dürften eigentlich nicht existieren, weil positive und negative Materie sich auslöschen.
Ruivo
Re: Mein Sternenhimmel
von Ruivo am 18.03.2026 17:55Das Wort "Gott" hat deshalb leider immer weniger Inhalt für die Gesellschaft, weil die Kirchen uns das nicht mehr vermitteln können.
"Aber – der König Jesus, unser Christus?" Er hat sich so gefühlt, und das haben wir leider bis heute nicht verstanden, sonst wäre die Welt eine andere.Der beste Christ ist derjenige, der nach dem lebt, was Jesus machen würde. Dazu braucht es keine Kirche, so hatte ich hier geschrieben.
Wenn du meine paar Gedanken liest, verstehst du auch, wie ich denke.
Du: Und wir - Juden und Christen? Wir haben die Schrift - und jeder macht daraus, was er meint, das Richtige zu wissen, zu tun.
Die 10 Gebote sind Richtlinien und wurden von UN festgeschrieben, eine sinnvolle Sache, was die heutigen Könige daraus machen, sehe ich jeden Tag im TV.
Meine Mutter, hat die Bibel bedauerlicherweise falsch verstanden, und da ist sie nicht die einzige bei den ganzen Auslegungen, die böse enden können.
Deshalb begnüge ich mich mit dem, was ich sehe, im Nachthimmel.
Re: Mein Sternenhimmel
von Ruivo am 18.03.2026 13:39Man kann sich eine Transzendenz Gottes denken, als Geist im Jenseits. Aber egal wie, zumindest glaubt man an einen Gott, und ist im Glauben mit ihm verbunden.
Aber so einfach ist das nicht mit dem Glauben, der Mensch muss sich einfach mit seiner eigenen Fehlbarkeit auseinandersetzen.
Es kam das Thema vom tausendjährigen Reich auf, was im Alten Testament wohl steht.
Hierbei denke ich, an die Menschen, sich in den 12 Jahren des tausendjährigen Reiches, als die Deutschen glaubten, dafür auserwählt zu sein, schienen, und 6 Millionen Juden umgebracht haben.
Man kann es sich auch einfach machen: „Bleibe, wie du bist, der Himmel, dir dann sicher ist", und nicht weiter nachdenken und andere Sprüche.
Lieben Gruß
Ruivo
Re: Mein Sternenhimmel
von Ruivo am 17.03.2026 22:59Ein Atheist würde behaupten, hinter „Zweck" muss nicht immer ein Lebewesen mit einer irgendwie gearteten Absicht oder einem bewussten Willen stehen.
"Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst", schrieb einst Johann Wolfgang von Goethe.
Re: Mein Sternenhimmel
von Ruivo am 17.03.2026 22:36Re: Mein Sternenhimmel
von Ruivo am 16.03.2026 18:51Es fehlt an der Liebe unter uns, denn wir werden nicht mehr lange dieses Paradies erleben. Mit der Erde sind wir in einem relativ großen Raumschiff im Universum unterwegs, wir sind bereits in Schieflage.
Ich habe gerade an 2 Tagen die M51 Galaxie fotografiert (30 (Millionen Lichtjahre) eine von 2 Billionen Galaxien im beobachtbaren Universum.
Mein Sternenhimmel
von Ruivo am 15.03.2026 21:43Als Nichtchrist hatte ich mir diese Zitat herausgeschrieben, was zu meiner Astronomie passt.
Re: Wohl das falsche Forum
von Ruivo am 09.03.2026 15:42@ Burgen
Re: Wohl das falsche Forum
von Ruivo am 08.03.2026 22:49In den USA stehen 40 Prozent der Bevölkerung der Evolutionslehre äußerst skeptisch gegenüber. Mache glauben, dass die Erde erst 6000 Jahre alt ist. "Glauben kann aber auch blind machen", neben den bekannten "Fake News".
Glaube beschert ein Gottesreich im Geiste, wenn er in der echten Welt das Materielle hinter sich gebracht hat. Glaube ist am ehesten ein Gefühl von
Geborgenheit des Menschen in sich selbst.
hier noch so ein Vers von früher:
"Der Wind weht, wo er will, du hörst sein Brausen, weißt aber nicht,
Woher er weht, wohin er geht."
Ein Glaube gehört offenbar genauso zum Menschen wie sein
Verstand. Der Glaube bedarf dabei keiner Organisation, wenn man das Göttliche als „Ursprung alles Seienden" annimmt. (Deismus) nur darum geht es mir.
Einen Gott mit Rauschebart, Maria wurde durch den Heiligen Geist schwanger usw. kenne ich noch aus der Schule.
Einen Schöpfer und einen übergeordneten Verwalter und Aufpasser des Universums gibt es nicht. Die Unterscheidung von Geschlechtern in einem biologischen Sinn, istnnur bei Entitäten sinnvoll, die bestimmte körperliche Voraussetzungen erfüllen. Der Glaube an einen Engel könnte somit auch helfen.
"Gott ist der, der etwas sich selbst Organisierendes geschaffen hat", Er war schlau genug, so zu planen, daß er nicht eingreifen muss" (Basler Genetiker und Nobelpreisträger Werner Arber)
Bis heute hat sich, zumindest das Christentum in Aufarbeitung u. Toleranz Andersgläubigen gegenüber weiterentwickelt, was man von anderen Religionen nicht so behaupten kann. Das Christentum ist dabei etwas weitergekommen.welt
Es ist aber noch nicht lange her, da haben die Christen das Gefühl für die Nächstenliebe ausgeschaltet. Egoismus bringt uns um!
"Wo aber das Gefühl ausgeschaltet wird, dort gibt es auch keine Hemmung für die restlose Vernichtung der Mitmenschen, für die Vergiftung ganzer Bevölkerungsteile, auch wehrloser Männer, Frauen und Kinder". (Irene Harand 1935) In ihrer frühen Analyse der Ideologie Adolf Hitlers.
"Handle so, dass du die Menschheit, sowohl in deiner Person als in der Person eines jeden anderen, jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst." (Immanuel Kant)
Es geben nicht nur naturwissenschaftliche Tatsachen, sondern auch moralische Fakten, nach denen wir handeln müssen, um nicht blind durchs Leben zu wandern.
Wenn nicht, so müsste man als Gläubige sagen, die Verfehlung des göttlichen Zieles.
„Ich denke, dass ein enormer Schaden von der Religion angerichtet wurde, nicht nur im Namen der Religion, sondern tatsächlich von der Religion." (Steven Weinberg Physiker).
Ich hatte ja geschrieben, dass ich zum Pantheismus neige, was etwas Befreiens ist, es liegt kein allgemeingültiges Glaubensbuch zugrunde, und das macht das Konzept interessant. Man kann den Pantheismus als eine göttliche Botschaft des Friedens begreifen, der nur in einem selbst beginnen kann, mit den ethischen, menschlichen Grundwerten. So wie Jesus ein Erlöser für die Menschen war.
Giordano Bruno, dehnt den Gedanken der Unendlichkeit Gottes auch auf die Welt aus, er vertrat die Transzendenz, Gott in der physischen Welt völlig präsent und somit für alle Geschöpfe zugänglich und mit unseren fünf Sinnen wahrnehmbar, als "Objekt menschlichen Enthüllens" und somit seiner Diesseitigkeit bzw. seiner Innerweltlichkeit. Ich glaube, die Kirche sieht das heute anders.
Dieser Gott ist das vollendete Leben, die Summe aller Dinge, aller Massen, aller Energien, meiner Gedanken, meines Bewusstseins. Der Mensch, ist unbedeutend im Kosmos, niemand kann sich ein genaues Bild von "Gott" machen.
Grundsätzlich besteht aber erstmal kein Grund, warum sich pantheistische Vorstellungen nicht mit Elementen des Christentums kombinieren lassen sollten.
Verneine ich aber nicht "die Prädikate", kann ich durchaus ein religiöser Mensch sein, ohne mich zu einer religiösen gleichgesinnten Religionsgruppe zu bekennen, und habe dabei für mich keine Abhängigkeit mit Wahrheitsanspruch.
Schleiermachers Vorstellungen von Glauben und Religion brachten in der Zeit der Aufklärung die christl. Religionen in Erklärungsnot. Seine Vorstellung war an die Gebildeten und Atheisten gerichtet und war der damaligen Zeit voraus.
Für mich ein modernes Denken in der Zeit, in der der Geist als Bestandteil als Forschungsobjekt naturwissenschaftlich betrachtet wird und der lebendige Geist somit quantenmechanisch beurteilt wird.
übrigens: Albert Einstein („Gott würfelt nicht") stand pantheistischem Denken auch nahe.
Wenn ich hier doch nicht richtig platziert, so melde ich mich ab, ist auch ok. für mich. Normalerweise schreibe ich auch nicht so viel, war jetzt für eine Woche alleine im Hause.
Ruivo
Re: Wohl das falsche Forum
von Ruivo am 08.03.2026 22:35Energie ist keine eigenständige Substanz. Es ist die Differenz zwischen Seienden und dem Mentalen. Letztendlich bestehen nur reine mathematische Formen in der theoretischen Physik.Jedes Elementarteilchen bestimmte Merkmale und Zustände hat.
Um es mit der „zentralen Ordnung" (Heisenberg bedeutendstenPhysiker des 20. Jahrhunderts, Nobelpreis 1932) begreiflich zu machen,wäre die Aussage der Physik, dass der ganze Kosmos sich aus lediglich drei Elementarteilchen (Protonen, Neutronen, Elektronen)zusammensetzt, und mit 4 verschiedenen "Klebe-Modellierstoffen".
Das alles fließt wussten die Griechen schon, aber das mein Körper kein Ende hat und mit allem verbunden wussten sie nicht, soweit war die Wissenschaft noch nicht.
"Der Mensch hat die Fähigkeiten das Universum zu erforschen. Er wird aber immer wieder auf neues stoßen - ähnlich wie die schwarze Löcher - und wird nicht weiter kommen, weil die Fähigkeiten Gottes Ihm unerklärlich weiter bleiben werden. letztlich wird es eines Tages möglich sein, die gesamte Physik, ja sogar alle Naturwissenschaften, in der Sprache der Information auszudrücken."
Anton Zeilinger (* 1945) Quantenphysiker Nobelpreis 2022
Atheismus ist kein Weg für mich, selbst. K. Marx sagte: "Der Mensch kann relative Wahrheiten erkennen, jedoch nicht die absolute Wahrheit erreichen. Die ist nicht an Materie gebunden, sondern ewig und unendlich."
Alles, was sich in den Sternen abspielt mit den Elektroden, ist auch in dir. Diese mikroskopischen Kraftwerke transportieren Energie durch unseren Körper.
Früher sagte man Seele, heute ist es die Information in kleinen Teilen, die wir mit den Teilchenbeschleunigern aufspüren. Das Higgs-Boson oder Feld, hat man vor kurzem entdeckt. Es ist so etwas, wie ein "Gottesteilchen".
Aber dann Argo, dann kommt die Grenze, da gibt es keine Materie, keinen Raum, keine Zeit. Was da ist, ist nur noch Information und für mich der Gottesgeist, dem ich mein Leben auf dem schönen Planeten zu verdanken habe. Das Bewusstsein muss auch bei diesem Geist irgendwo liegen.
René Descartes glaubte, dass das Gehirn als oberste Instanz den Körper steuert. „Selbst wenn ich mich täusche, bin ich.
Ich bin, und mein Gehirn ist der Empfänger der Information.
"Anfang ist die Beziehung, die Menschlichkeit. Ich kann kein Ich ohne die Welt sein". (Philosoph Martin Buber *1878)
Die Liebe, der einzige Weg, mit der Welt eins zu werden: Verhalten wir uns so, so brauchen wir nichts zu befürchten.
Schau alle Wirkungskraft und Samen, und tu' nicht mehr in Worten kramen." (Goethes Faust).
Alle richtig, was du sagst, aber was Jesus gesagt hat, habe ich nicht selbst gehört. Au sochen Geschichten baue ich kein Leben auf. Es war den Menschen damals bewusst, dass sie nur eine Geschichte erzählt bekamen. Da wurde einiges hereininterpretiert. Das Neue Testament wurde 30 Jahre nach Jesu Tod geschrieben.
Jesus folgte Johannes dem Täufer. Die folgende Kirche war nicht die, die Jesus prädigte. Über die Nachfahren Johannes, die Mandäer, fliegen heute im Irak wieder die Bomben.
Du siehst, ich habe meine Zeit und meinen Verstand eingesetzt.
Meine Mutter hat fast ihr ganzes Leben lang die Bibel gelesen, apostolisch, neuapostolisch, Gemeinde Morgentau usw. Die war krank geworden. Wo waren in ihren letzten Tagen ihres Lebens die Glaubensbrüder und ‑schwestern? Wo war die Nächstenliebe?
Wir waren zu fünft Kinder und sie hatte keine Zeit, wir waren teilweise woanders untergebracht. Zwei Brüder, einer sogar Baptistenprediger, leiden bis heute noch an ihrer Glaubenssuche. Ich hatte meine eigenen Erfahrungen und bin früh aus der Kirche ausgetreten. Im Ort hatten sich zwei Kinder Jehovas Zeugen umgebracht.
hier noch ein Lieblingszitat für dich:
„Wenn ich die kurze Dauer meines Lebens bedenke, zwischen der vorhergehenden und der folgenden Ewigkeit, die kleine Strecke, welche die meine ist, wenn ich die ungeheuren, unendlichen Räume sehe, die ich nicht kenne, und die mich nicht kennen, so erschrecke ich und staune, dass ich hier bin und nicht dort, denn es ist kein Grund, warum ich nicht anderswo sein sollte anstatt hier, nicht zu anderer Zeit leben sollte anstatt jetzt. Wer hat mich hier hergestellt?" (Blaise Pascal* 1623 Mathematiker, Physiker, Philosoph)
Lieben Gruß
Ruivo


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