16) Gemeinsame Bibellektüre - der Römerbrief - Kapitel 12, 1 - 21
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Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: 16) Gemeinsame Bibellektüre - der Römerbrief - Kapitel 12, 1 - 21
von Henoch am 18.06.2014 22:22Hallo Geli,
klar geht es mir auch so, allerdings "erinnert" mich der Herr inzwischen daran.
Mir hilft folgender Vers,...
Jes 30,15 Denn so spricht Gott der HERR, der Heilige Israels: Wenn ihr umkehrtet und stille bliebet, so würde euch geholfen; durch Stillesein und Hoffen würdet ihr stark sein. ...
....wenn ich gerade mal mit einer Sünde zu kämpfen habe, die ein Bollwerk darstellt (bei mir das Rauchen, eine starke Sucht)
und folgender Vers, wenn ich gerade meine, ich müsste und mich unter Druck setzen.
Phil 2,13 Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.
Aber ganz komme ich aus meiner "Werkelei" auch nicht heraus.
Da trösten mich dann die Galater, die auch so unverständig waren wie ich, und im Geist begonnen haben, aber im Fleisch vollenden wollten.
Ach, wie ich das kenne.
Im Moment ist es allerdings gerade mal still geworden, ich bin in seiner Ruhe, an seinem Vaterherz, angekommen und kann zutiefts vertrauen, dass er es in meinem Herzen bewirken wird, egal was dran ist.
Die nächste Anfechtung kommt bestimmt...
Grüßle
Henoch
geli
Gelöschter Benutzer
Re: 16) Gemeinsame Bibellektüre - der Römerbrief - Kapitel 12, 1 - 21
von geli am 18.06.2014 21:54Ja, genau, Henoch - das ist genau das, was ich gemeint hab.
Wir dürfen in die Ruhe Gottes eingehen - das bedeutet gleichzeitig, auch zu ruhen von unseren "eigenen" Werken.
Das nimmt jeden Druck zur "Leistung" von uns weg.
Allerdings macht es mir oft zu schaffen, dass ich bestimmte Dinge will, die Gott aber wohl gar nicht für mich vorgesehen hat.
Dann bin ich zwar nicht unter Druck, etwas leisten zu müssen - aber doch enttäuscht, weil Dinge nicht passieren, oder anders ausgehen, wie ich es mir vorgestellt hab
Das bringt mich manchmal in die Versuchung, durch eigene Werke etwas nachhelfen zu wollen
Ich weiss nicht, ob es euch manchmal ebenso geht...
Lg, geli
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: 16) Gemeinsame Bibellektüre - der Römerbrief - Kapitel 12, 1 - 21
von Henoch am 18.06.2014 21:35Hallo Geli,
Hallo Solana,
Im Kontext von Römer 12, Vers 3 ergibt sich für mich Gewaltiges:
Ich darf in die Ruhe Gottes eingehen, weil ich mich nicht unter Druck setzen muss. Ich darf mir sicher sein, dass ER mir das rechte Wollen und Vollbringen schenkt, das zu tun, was der Herr für mich vorbereitet hat und ich darf mir gewiss sein, dass ich es erkennen und tun werde.
Sach 4,6b ....... Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth.
Ja Amen
Ich kann das für mein Leben bestätigen.
Henoch
geli
Gelöschter Benutzer
Re: 16) Gemeinsame Bibellektüre - der Römerbrief - Kapitel 12, 1 - 21
von geli am 18.06.2014 20:48Ja, und das alles müssen wir nicht tun, UM gerettet zu werden, sondern das alles wird Gott in uns bewirken, WEIL wir gerettet sind und neue Kreaturen geworden sind!
Wir sind durch die Wiedergeburt nicht mehr Kinder Adams, sondern Kinder Gottes geworden.
Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, dass niemand mehr von sich halte, als sich's gebührt zu halten, sondern dass er maßvoll von sich halte, ein jeder, wie Gott das Maß des Glaubens ausgeteilt hat
Dieser Satz ließ mich einmal sehr entspannen - denn ich hörte früher sehr oft: "Du musst nur glauben... Du musst mehr glauben..." - als Argument, wenn z.B. keine Heilung oder dergleichen passierte. Und dann folgten große Anstrengungen, um endlich den "Forderungen" gerecht zu werden und Gott sooo gut zu gefallen (durch selbst erzeugten Glauben), dass er handeln könnte.
Gott ist es, der das "Mass" des Glaubens austeilt - wie er will. Und er ist es auch, der die Gaben verteilt - ganz wie er will.
So kann sich niemand rühmen, aber es braucht auch niemand Angst zu haben, dass er "nicht genug Glauben" hat, und dass er nun "schuld" sei, wenn bestimmte Dinge nicht passieren.
Lg, geli
16) Gemeinsame Bibellektüre - der Römerbrief - Kapitel 12, 1 - 21
von solana am 18.06.2014 12:29In der letzten Zeit ging es ein wenig turbulent zu - nicht nur im Forum, auch in meinem "real life" - deshalb bin ich mit dem Lektüreprojekt gar nicht weiter gekommen.
Und das gerade jetzt, wo es ganz "praktisch" wird und auch so gut zu der an anderen Stellen im Forum diskutierten Thematik passt; die Frage, wie das Leben im Dienst, als "Sklave Gottes", ausgesondert und ihm allein vorbehalten = "heilig" in der Praxis aussehen soll.
1 Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst. 2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
3 Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, dass niemand mehr von sich halte, als sich's gebührt zu halten, sondern dass er maßvoll von sich halte, ein jeder, wie Gott das Maß des Glaubens ausgeteilt hat. 4 Denn wie wir an "einem" Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder dieselbe Aufgabe haben, 5 so sind wir viele "ein" Leib in Christus, aber untereinander ist einer des andern Glied, 6 und haben verschiedene Gaben nach der Gnade, die uns gegeben ist. Ist jemand prophetische Rede gegeben, so übe er sie dem Glauben gemäß. 7 Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er. 8 Ist jemand Ermahnung gegeben, so ermahne er. Gibt jemand, so gebe er mit lauterem Sinn. Steht jemand der Gemeinde vor, so sei er sorgfältig. Übt jemand Barmherzigkeit, so tue er's gern.
9 Die Liebe sei ohne Falsch. Hasst das Böse, hängt dem Guten an. 10 Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor. 11 Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn. 12 Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet. 13 Nehmt euch der Nöte der Heiligen an. Übt Gastfreundschaft. 14 Segnet, die euch verfolgen; segnet, und flucht nicht. 15 Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden. 16 Seid eines Sinnes untereinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch herunter zu den geringen. Haltet euch nicht selbst für klug. 17 Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann. 18 Ist's möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden. 19 Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben (5.Mose 32,35): »Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.« 20 Vielmehr, »wenn deinen Feind hungert, gib ihm zu essen; dürstet ihn, gib ihm zu trinken. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln« (Sprüche 25,21-22). 21 Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver