"Randnotizen"
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cipher
Gelöschter Benutzer
Re: "Randnotizen" - Wasserknappheit im Westen der USA
von cipher am 07.09.2014 15:59Praktisch helfen kann jeder einzelne von uns dort, wo er sich hingestellt weiß. Auf welche Weise, das zeigt Gott uns gerne, wenn wir danach fragen.
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: "Randnotizen" - Wasserknappheit im Westen der USA
von Wintergruen am 07.09.2014 14:09Probleme und Nöte gibt ist zahlreich auf der ganzen Welt
...Nuklearwaffenverbreitung,, ansteckende Krankheiten ...
Internationaler Terrorismus, ... Klimawandel... Hungersnöte in Afrika , Armut in vielen Ländern... Wasserknappheit in USA .. usw..
da fällt mir ein ganz toller Satz von A. Einstein ein :
Wer die Ärmsten dieser Welt gesehen hat, fühlt sich reich genug zu helfen....
aber eigentlich können wir nur wahrnehmen was überall gschieht.. Helfen kann man recht wenig .. oder ?
LG
cipher
Gelöschter Benutzer
"Randnotizen"
von cipher am 07.09.2014 09:48Was kaum je in den "normalen" Nachrichten Beachtung findet, nimmt sich vor Ort dramatisch aus. Insbesondere Kalifornien ist von einer bisher beispiellosen Dürre betroffen.
Vor sechs Jahren waren wir bei Bekannten in Vernon, Canada. Er war aus dem Heimatort meiner Frau ausgewandert, hatte dort inAlberta eine Farm und war zu einem bescheidenen Wohlstand gekommen. Nun verleben sie in Vernon ihren Lebensabend.
An einem Nachmittag berichtete er uns, was dort, unter einiger Geheimhaltung, geschehe. Es werden große Tankschiffe mit Wasser beladen und die hinunter an die kaliforische Küste gebracht, weil dort das Wasser immer knapper werde. Niemand spreche gerne darüber, weil die Canadians den Amerikanern das Wasser, ähnlich wie Strom und auch Öl, fast zum Nulltarif überlassen. Angeblich sei auch schon über gigantische Pipelineprojekte nachgedacht worden. Die Angst der Canadier, dass der "geliebte Bruder" sich mit Gewalt holen könnte, was ihm zu teuer ist, ist in vielen Köpfen gegenwärtig, das haben wir damals schon häufiger feststellen können.
Hier Kostbares Wasser: Kalifornien verbietet Autowaschen und Blumengießen ist zu lesen, wie dramatisch die Situation bereit ist. Wenn man dann noch erfährt, dass private Konzerne sich alle Mühe geben, natürliche Wasservorkommen zu privatisieren, kann man sich vorstellungen, dass Unruhe nahezu vorprogrammiert ist. Die Behörden vor Ort arbeiten nur zu gerne mit den Konzernen zusammen, denn sie zahlen ordentlich Steuern - Geld, woran auch US-amerikanische öffentliche Hand immer knapp ist. "Immerhin", so die Behörde vor Ort, "schaffe der Konzern lokal und regional Arbeitsplätze..."
Doch eine andere Folge, die befürchtet wird ist, dass die Menschen in den trocken werdende Gebieten fluchtartig ihre Häuser und Grundstücke verlassen, die Immobilienpreise zusammenbrechen. Las Vegas denkt darüber nach, Einwohner zum Umsiedeln zu zwingen.