Gnade und Werke
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Re: Gnade und Werke
von ElCid am 19.12.2014 13:28Cleo, ja, so verstehe ich das Erlösungswerk Jesus. Sein Wort, seine Botschaft gilt es zu leben.
Wie kann unserer vollkommener Gott einen Menschen bestialisch quälen und töten lassen, auf das wir von unseren Sünden befreit werden um dann weiter machen können wie bisher, denn die "Gnade soll ja lt. Bibel grösser sein als die Sünde"!

Cleo, ist das wirklich Dein Bild von Gott?
PS: Ein arabisches Sprichwort sagt: "Man kann ein Kamel zur Tränke führen, saufen muss es aber alleine"

"Die Wahrheit lieber Sohn, richtet sich nicht nach unserem Glauben. Wir müssen uns nach der Wahrheit richten".
- Matthias Claudius -
"Was ich im Forum schreibe, kann potentiell falsch, aber auch potentiell richtig sein" - ElCid -
cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Gnade und Werke
von cipher am 19.12.2014 13:27Eph. 2,10 Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.
Re: Gnade und Werke
von solana am 19.12.2014 13:12Hallo ElCid
Ich hatte dich an diesen Thread verwiesen und auf die offene Frage.
Tut mir leid, da hab ich mich vertan - die steht im Thread ob Gott sterben kann.
(Irgendwie scheint überall gerade dieses Thema herumzugeistern ).
Also jetzt nochmal hier:
Solana, Du verstehts mich (fast) richtig. Jesus (Gott) muss sich nicht erlösen. Wo von auch?
Ah, danke für die Berichtigung. Dann also neuer Versuch - ist es so richtig verstanden:
"Das Erlösungswerk bestand darin, dass Jesus uns das richtige Leben gepredigt und vorgelebt hat und niemanden dabei erlöst, denn er selbst musste nicht erlöst werden und wir müssen uns jeder selbst erlösen, indem wir so leben, wie er es gelehrt und vorgelebt hat."
Jetzt habe ich das mit Jesu Selbsterlösung weggelassen und der Rest ist sinngemäss gleichgeblieben.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Gnade und Werke
von ElCid am 19.12.2014 13:07Von wem?

Kann etwas überbewertet werden, was von Gott kommt. In der Regel bedeutet "überbewertet" Angst vor eigener Verantwortung!
Hast Du ein Beispiel?
Unsere? Cipcher, du darfst gerne von und über Deine Werke sprechen, von meinen Werken zu sprechen steht Dir nicht zu.
Im übrigen sind Gottes selbsttätige Gesetze so vollkommen, dass eine besondere "Überprüfung" nicht stattfindet, denn Jesus spricht lt. Bibel: "Was der Mensch sät das wird er ernten"!
Cipcher, mit Verlaub, Jesus hat und will keine "Knechte"!
Jesus/Gott will wache, aufgeschlossene, mit denkende, selbstbewusste, vollkommene Menschen. Menschen die Fragen haben, hinterfragen, auch in Frage stellen was nicht in die Vollkommenheit unseres Schöpfers und seiner vollkommenen Schöpfung passt.
PS: Ich wünsche Dir ganz, ganz viele Fragen.
"Die Wahrheit lieber Sohn, richtet sich nicht nach unserem Glauben. Wir müssen uns nach der Wahrheit richten".
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cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Gnade und Werke
von cipher am 18.12.2014 23:42Re: Gnade und Werke
von ElCid am 18.12.2014 23:27Wenn das wirklich so wäre, wozu hat Gott uns dann den "freien Willen" geschenkt?


Aha, wir haben also keinen eigenen "freien Willen"?



Cipher, jeder darf das Glauben was er mag. Jeder darf aber auch das überprüfen was er z.Z. glaubt! Ich glaube nicht daran, dass mich Jesus nach den Werken seines "Vaters" richtet.
Ich persönlich halte mich da vorsichtshalber an Gottes Gesetze: "Was der Mensch sät das wird er ernten" (Schöpfungsurgesetz der Wechselwirkung) und Jesus lt. Bibel: "Ich komme bald und richte Dich nach deinen Werken".
"Die Wahrheit lieber Sohn, richtet sich nicht nach unserem Glauben. Wir müssen uns nach der Wahrheit richten".
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cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Gnade und Werke
von cipher am 17.12.2014 16:21"Erlösung durch Gnade durch eigenes Tun" ist ein Widerspruch in sich, denn kein Geschöpf kann etwas zu seiner eigenen Errettung / Erlösung beitragen. Die Werke, die wir tun, wenn wir errettet sind sind Werke, die auch nicht aus uns heraus kommen, sondern die Gott bereits für uns zubereitet hat.
Re: Gnade und Werke
von ElCid am 17.12.2014 16:04Ich habe nicht alles hier gelesen, aber vieles.
Ich denke, dass Wort "Gnade" sollte einmal definiert werden, damit wir vom gleichen Fundament ausgehen.
Für mich bedeutet Gnade, eine neue Chance zu erhalten. Eine neue Chance mit der ich eine Kursänderung meines Lebens in Richtung "Licht/Paradies"gestalten kann. Und diese Gnade erhielten wir von Jesus durch das Bringen seines Wortes, denn das war sein Erlösungswerk!
Aber auch ein Tröster" wurde in Johannes gekündet, der uns an das erinnern wird, was Jesus einst lehrte, denn Jesus hinterlies nichts Schriftliches.
Und was sagte uns Paulus lt.Bibel?: "Euer Wissen ist Stückwerk! Wenn jedoch das Vollkommene kommt wird das Stückwerk aufhören" Bemerkenswerk ist, das Paukus hier vom Wissen spricht und nicht vom Glauben.
Erlösung durch Gnade, kann nur durch eigene/s Tun/Bewegung geschehen. (Nur Bewegung ist Leben)
Es wurde uns dazu alles in die Hand gelegt. Wie da sind: Die Worte Jesus + unsere "freier Wille".
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- Matthias Claudius -
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Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Gnade und Werke
von Wintergruen am 10.12.2014 23:44Liebe Solana..
ja .. richtig.. dann ist dem auch nichts mehr hinzu zu fügen..
ein gutes nächtle
Re: Gnade und Werke
von solana am 10.12.2014 23:12Ja, liebe Wintergruen, ich sehe das auch als ein "Zusammenwirken.
Aber nicht als "Zusammenarbeit von 2 gleichberechtigten Arbeitskollegen in einem Team."
Paulus drückt das so aus, dass er sich als παυλος δουλος ιησου χριστου (Röm 1, 1) bezeichnet.
Das "Zusammenwirken" ist ein Dienst, in dem der Mensch sich in totaler Abhängigkeit von Gott sieht wie ein "Sklave". Weil alles das, was zum neuen Leben nötig ist, nicht aus ihm selbst kommt, sonders ihm aus Gottes Gnade geschenkt wird:
2. Petr 1, 3 Alles, was zum Leben und zur Frömmigkeit dient, hat uns seine göttliche Kraft geschenkt
Und alles "eigene" von uns muss diesem Neuen Platz machen.
Also ist "unser Teil der Zusammenarbeit" ist eigentlich ein "Opfer", dass wir uns selbst ganz "als Opfer in den Dienst Gottes geben".
Röm 12,1 Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst. 2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
Um so ganz aus dem zu leben, was "uns seine göttliche Kraft geschenkt hat", seine Gnade in uns wirksam werden zu lassen.
Ist das so klarer geworden, wie ich es meine?
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver