Dankbarkeit

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christ90

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Re: Dankbarkeit

von christ90 am 03.10.2015 07:16

Neulich erhielt ich einen Einblick in die Praxis des Lobpreises einiger Gemeinden, was mich veranlasste das Verhältnis von Dankbarkeit und Lob/Jubel etwas näher zu beleuchten.

Beide hängen m. E. untrennbar zusammen. Lob ist vornehmlich ein Ausdruck von Dankbarkeit; Dankbarkeit ob der Teilhabe, des Hineingenommen seins in die göttliche Herrlichkeit. Im Jubel findet jene Dankbarkeit auch nach außen hin sichtbaren Ausdruck, als ein unmittelbarer Ausfluss des Herzens; drückt sich aus in freudiger Erregtheit und Leichtigkeit, bisweilen in Jauchzen.

Dankbarkeit bildet für mich somit den Ausgangspunkt echter Freude und Jubels; aus ihr leiten sie sich ab.

Was mich bei besagtem Lobpreis nun bedenklich stimmt, ist die scheinbare Verwechslung jenes unwillkürlich nach außen drängenden Jubels mit gezielt herbeigeführter Ekstase; genauer: das Bestreben Jubel auf diese Weise künstlich herbeiführen, forcieren zu wollen. In Wahrheit wird jener natürliche, aus der besonderen Situation erwachsende Jubel hierdurch entweiht, um nicht zu sagen pervertiert. Anstatt sich von Gott - ganz individuell - zu gegebener Zeit beschenken zu lassen, ergreift man selbst die Initiative; redet ihn gewaltsam herbei und suggeriert sich eine Nähe, die so in Wahrheit nicht besteht. Auf Außenstehende wirkt das Ganze dann reichlich befremdlich...

Es erübrigt sich wohl noch näher darauf einzugehen; es dürfte einigermaßen klar geworden sein was ich meine...vielleicht konnte ich dem ein oder anderen einen Denkanstoß geben.

Wohlgemerkt spreche ich mich nicht gegen Lobpreis an sich aus, der ja seine biblische Berechtigung hat, lediglich gegen seine institutionalisierte Form.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.10.2015 07:18.

Rapp
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Re: Dankbarkeit

von Rapp am 23.03.2015 20:10

Ich will noch ein Bild aufzeigen.

Ein Maler hatte den Auftrag erhalten ein Bild zu malen, das die Heimkehr des verlorenen Sohnes zeigte. Den Vater, den Bruder und die Tagelöhner hatte er problemlos in seinem Bekanntenkreis ausgesucht. Nun war er seit Wochen täglich unterwegs. Er suchte einen Burschen der völlig verwahrlost und heruntergekommen war. Ein schwieriges Unterfangen in unserer Wohlstandsgesellschaft.

Endlich glaubte er sich am Ziel. Die Suche hatte sich gelohnt. An einem Morgen sehr früh kroch er aus seinem Versteck in einem Hinterhof hervor. Der Meister schnappte nach Luft. So einen jämmerlichen Anblick konnte er kaum ertragen. Unter Papschachteln hatte er gelegen. etliche Fetzen an seinem Körper deuteten an, dass er mal gut gekleidet war. So etwas hatte der Mann noch nie gesehen. Er sprach den Jungen an. "Hier ist meine Karte. Kommen sie heute Nachmittag um drei zu mir in mein Atelier, ich brauche sie dringend." Um ihm zu zeigen, dass er es ernst meinte gab er ihm auch noch ne gute Anzahlung...

Es klingelt punkt drei. Der Meister öffnet und ist irritiert. Vor ihm steht ein gut gekleideter, sauber gepflegter junger Mann. "Sie wünschen?" "Sie haben mich hergebeten." "Sie? Nein!" Der Junge zeigt dem Maler die erhaltene Visitenkarte. Jetzt versteht der Meister: "Ich muss einen total verwahrlosten jungen Mann malen. Warum haben sie sich selbst herausgeputzt?" "Sie haben mir mit ihrer Anzahlung ermöglicht, mich anständig zu baden und zu kleiden. So wie ich aussah, dachte ich, tauge ich nicht für ein Bild." Dem Meister kamen Tränen. "Sie hätten so kommen sollen wie sie waren. Neue Kleider, alles was sie brauchen hätten sie von mir über ihren Lohn auch noch erhalten. Schade, aber so kann ich sie nicht brauchen."

Ja, ist es  nicht so: man versucht doch gut dazustehen, auch vor Gott. Er aber will mich festlich kleiden und für meine Wege will er die Verantwortung übernehmen: Bedingung ist so zu kommen wie er mich findet. Alles andere ist Gottes Part in unserem Deal. Am dankbarsten zeigt sich wer kommt wie er ist...

Aufgeschnappt und frei nacherzählt

Willy

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solana

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Re: Dankbarkeit

von solana am 23.03.2015 16:11

Ganz genau, Willy!
Wir sind die Beschenkten und danken Gott am besten dadurch, dass wir uns beschenken lassen, es einfach mit Freuden annehmen.

So meinte ich es, als ich die "Haltung der undankbarkeit" beschrieb:

Dabei gerät in unserem Bewusstsein aber völlig in den Hintergrund, dass Gott nicht "Geschenke" von uns will und schon gar nicht auf die "Perfektion" unserer Geschenke angewiesen ist.
...
- ist das nicht auch eigentlich Undank? Wenn wir meinen, Gott fordert Geschenke von uns, anstatt zu sehen, was für ein grosses Geschenk er uns damit macht?

Wenn wir erst mal alles selbst machen wollen und nur da Gottes Hilfe in Anspruch nehmen, wo wir allein nicht mehr weiter kommen.
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.03.2015 16:11.

Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Dankbarkeit

von Rapp am 23.03.2015 15:55

"Das kann ich nicht annehhmen. Ich kann dir ja gar nichts geben!" Das war der Standardsatz, den Schwester X immer wieder sagte. Da wollte man der alten Frau ne kleine Freude bereiten. Aber sie meinte immer, sie müsste dann eine Gegenleistung erbringen.

Aber wie ist das Gott gegenüber? Er gab restlos alles für mich. Was kann ich bringen??

Er war Missionar in Westafrika. Seine Hauptaufgabe war es, die Bibel in die Stammessprache zu übertragen. Nun schien sein Projekt einfach festgefahren zu sein, denn in diesem Stamm gibt es keinen Begriff für Dank, danken und Dankbarkeit. Seit Wochen grübelte er daran. Mit von der Partie war auch sein Sprachhelfer, ein ganz junger Bursche.

Eines Tages scheint es auf dem Missionsgelände Großaufmarsch zu geben. Er geht hin um zu sehen, was denn los sei. Der Sprachhelfer jubelte, rannte umher und schlug das Rad. Immer wieder rief er "Ich habs, ich habs!" "Was hast du denn?" "Das Wort, das Wort das wir suchen!" "Na, dann schieß los: wie willst du das überssetzen?" "Ich-greife-zu!"

Der Junge hatte in der Nacht davor seine Entscheidung für Jesus getroffen. Da ist ihm klar geworden, wie er sich dankbar zeigen kann: Er griff zu, nahm Gottes Geschenk an.

Wie könnte man sich besser ausdrücken. Dankbarkeit ist doch, ein Geschenk einfach anzunehmen!

Willy

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christ90

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Re: Dankbarkeit

von christ90 am 23.03.2015 14:26


Dem was du schriebst kann ich weitgehend zustimmen. Die Gegenüberstellung der Zitate eingangs zeigt unsere Übereinstimmung sehr gut auf. 
   

Vor dem Hintergrund, dass Dankbarkeit eine das ganze Leben umfassende Einstellung ist, ergibt sich dann - umgekehrt - auch folgende Frage: "Was ist in der Zeit, wenn ihr euren Dank Gott gegenüber nicht ausdrückt? Empfindet ihr dann das als Undankbarkeiit? Ist euch das überhaupt so bewusst?"

Diese Aussage scheint mir zu deinem Selbstzitat davor nicht recht zu passen.

Als Undankbar erweist man sich Gott gegenüber m. E. dann, wenn man nicht darauf bedacht ist, der hohen Würde, die einem durch Ihn zu Teil wird durch angemessenes Handeln zu entsprechen. Da dies jedoch einen fortwährenden Prozess darstellen sollte, bedarf es hierzu keiner gesonderten Zeiten, in denen man seinen Dank im speziellen bezeugt.    

Wie gesagt, denke ich nicht dass Dank etwas ist, das wir Gott "schulden". Die Annahme - wenn auch in wohlmeinender Absicht - in verstärktem Ausmaß etwas für Ihn tun zu müssen geht fehl. Dem zugrunde liegt das - in zwischenmenschlichen Verhältnissen zuweilen durchaus berechtigte - Prinzip der Wiedervergeltung: Eine Vermessenheit, resultierend aus der Verkennung - im besten Falle aus Unkenntnis - von Gottes wahrem Wesen, gepart mit maßloser Überschätzung der eigenen Bedeutung. Es ist naheliegend, dass derartige Selbstüberschätzung sich nicht positiv auf den Menschen auswirken kann, sondern im Gegenteil dazu führt, dass er sich auf sich selbst fixiert, fortwährend unter Druck setzt und - ins Extreme fortgesetzt - unter der Belastung letztlich zerbrechen muss. Wahre Dankbarkeit geht somit immer auch einher mit innerem Frieden und Gelassenheit.

Wenn wir nun nicht diesem Wissen entsprechend leben - drücken wir damit nicht eigentlich Gott gegenüber Folgendes aus: "Nein, danke, ich lasse mein Leben lieber von Stress und Sorgen bestimmen, die Sorgen will ich nicht loslassen, denn deiner Versorgung vertraue ich nur so weit wie ich das Ganze selbst unter Kontrolle habe."


Mit einer derart ichzentrierten Grundhaltung "bis hierher und nicht weiter" wird man Gott auch nie wirklich erfahren. Dies kommt dann zur Verkennung der Uneigennützigkeit Gottes noch hinzu. Die beiden Belange hängen sehr stark mit einander zusammen, bedingen einander. Man will Gott aus Pflichtbewusstsein zufrieden stellen, "Abfertigen", und lässt ihn, aus welchen Gründen auch immer, nicht wirklich an sich ran. Von Dankbarkeit kann in diesem Zusammenhang dann nicht mehr die Rede sein.
    


   

     

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solana

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Re: Dankbarkeit

von solana am 23.03.2015 11:02

Christ 90 schrieb:

Dankbarkeit zu Gott äußert sich m. E. nicht darin, dass man Ihn denkt, sich Ihn - außerhalb der Person Jesu - gedanklich vorzustellen versucht; sondern im liebevollen aufnehmen und Gewahr werden seiner Liebe und Zuwendung, seiner Größe, dem tiefen Bewusstsein, dass letztlich ER dahintersteckt, sowie einem Handeln, das danach trachtet sich seiner würdig zu erweisen.

 

Ja, Christ, in diese Richtung gingen meine Gedanken auch:

Dann hört sich das für mich eher an wie eine Lebenseinsstellung, eine "Perspektive der Dankbarkeit", die das ganze Leben durchdringt - die in allen Dingen Fröhlichkeit und Freude weckt und die dazu führt, Gott als den Schenkenden und Ursprung dieser Freude in alles mit einzubeziehen, alles "von ihm her" und "auf ihn hin" zu erleben, sich seiner Gegenwart bewusst zu sein und mit ihm zu kommunizieren.

Ich hatte ja auch gefragt: "Und wie drückt ihr euren Dank Gott gegenüber aus?"

Vor dem Hintergrund, dass Dankbarkeit eine das ganze Leben umfassende Einstellung ist, ergibt sich dann - umgekehrt - auch folgende Frage:
"Was ist in der Zeit, wenn ihr euren Dank Gott gegenüber nicht ausdrückt? Empfindet ihr dann das als Undankbarkeiit? Ist euch das überhaupt so bewusst?"

Um mal ein paar praktische Beispiele zu nennten:

Joh 10,10 Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen.

und uns ist gesagt:


1Petr 5,7 Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.

Das wissen wir eigentlich.

Wenn wir nun nicht diesem Wissen entsprechend leben - drücken wir damit nicht eigentlich Gott gegenüber Folgendes aus: "Nein, danke, ich lasse mein Leben lieber von Stress und Sorgen bestimmen, die Sorgen will ich nicht loslassen, denn deiner Versorgung vertraue ich nur so weit wie ich das Ganze selbst unter Kontrolle habe."

Sind wir uns dessen überhaupt bewusst, wie undankbar das im Grunde ist?

Oder wenn es darum geht, in seinem Dienst etwas für ihn zu tun.
Dann passiert es leicht, dass es uns wichtiger ist, ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen - von dem wir denken, dass wir Gott damit ehren und ihn erfreuen. Und auch auf eine ganz bestimmte Art und Weise das zu erreichen, wie es uns am "richtigsten" erscheint.
Dabei gerät in unserem Bewusstsein aber völlig in den Hintergrund, dass Gott nicht "Geschenke" von uns will und schon gar nicht auf die "Perfektion" unserer Geschenke angewiesen ist.
Im Gegenteil - dass er uns in seinen Dienst nimmt, ist ein Geschenk an uns. Dadurch zeichnet er uns aus, will uns darin Freude schenken und durch uns wirken - nicht unser Wirken für ihn fordern. Er ist es, der durch uns Frucht bringen will und in seiner Hand liegt das Ergebnis.
Wenn wir ihm mit "verbissener Ergebnisfixiertheit" dienen und statt Freude Pflichtbewusstsein uns antreibt - ist das nicht auch eigentlich Undank? Wenn wir meinen, Gott fordert Geschenke von uns, anstatt zu sehen, was für ein grosses Geschenk er uns damit macht?

Nur mal so als Gedankenanstoss ...
Gruss
Solana

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christ90

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Re: Dankbarkeit

von christ90 am 23.03.2015 00:13

Dankbarkeit ist ein Thema, das mich vor einiger Zeit selbst beschäftigt hat. Daher hier - bloß als Impuls - einige Gedanken, die ich mir, in unterschiedlichen Zusammenhängen, dazu selbst gemacht habe. Dabei ging es mir vor allem um das Grundphänomen. Sie sind gewissermaßen „vorbiblisch", ohne spezielle in Betrachtnahme der biblischen Offenbarung, doch lassen sich ohne weiteres auch dahingehend fortführen.

Zunächst halte ich die Wortherkunft für aufschlussreich - sie bildet auch den Ausgangspunkt zu meinen Überlegungen: „danken" ist sprachgeschichtlich verwandt mit „denken" und bedeutet ursprünglich „jemanden in (seinen) Gedanken halten"; daraus entwickelte sich dann die heutige Bedeutung.

Daher würde ich zunächst Dankbarkeit von bloßer Wertschätzung unterscheiden. Im Gegensatz zu Wertschätzung ist Dankbarkeit immer an eine menschliche oder göttliche Person gebunden. Erstere kann sich auch auf ein wie auch immer geartetes Objekt an sich beziehen, losgelöst von der in Betracht Ziehung eines göttlichen Urhebers. Sie nimmt dann die Form an: „schön, dass es das gibt", „ich bin froh, das erleben zu können", während letztere immer auf eine Person/persönliche höhere Macht als Urheber abzielt: „danke Gott, dass du das gemacht hast".

Die Grundlage jeglichen lebendigen Glaubenslebens ist eine innere Bindung, ein Bezogen sein auf einen persönlichen Gott. Das Gotteserlebnis gleicht dabei dem Erahnen einer hinter allem Geschöpflichen und dessen Wahrnehmung und Erlebnis stehenden Intention, die man an sich erfährt. Diese Ahnung geht einher mit einem Gefühl der Ehrfurcht, Demut und Dankbarkeit, der Angehörigkeit, Kindschaft, sowie einem Bewusstsein der Angewiesenheit und Notwendigkeit der Ein- und Unterordnung unter Gott; folglich ein Gefühl/Bewusstsein das sich wesentlich unterscheidet von den mannigfaltigen Natureindrücken und auch ganz wesentlich beiträgt zu einem positiveren, würdigen Selbstgefühl; denn erst indem man sich vor Gott gestellt weiß, trachtet man wahrhaft danach sich dergestalt zu veredeln um sich diesem Gott würdig zu erweisen. Man wird aufgerichtet, gewinnt an Selbstachtung, erkennt seine Fehler und kommt mit sich ins reine.

Der einfachste, direkteste Weg, Gott dankbar zu sein, ihn in seiner Größe und Liebe zu erkennen und wert zu schätzen führt daher, dass man sich wirklich bewusst macht, dass jegliches wahrhaft schöne, dass man erlebt, letztlich auf ihn zurückgeht. So gewinnt man eine Vorstellung von seiner wahren Größe, dem wahren Ausmaß seines Wirkungsfeldes, gleichzeitig einen unmittelbar persönlichen Bezug. Auch das Erleben der Natur gewinnt eine ganz neue Qualität; man entwickelt eine gewisse Ehrfurcht ihr gegenüber, erfährt in ihr die Intention eines uns zugewandten Schöpfers. Gott will uns so viel mehr sein als moralisch-gebietende Instanz. Man verkennt Ihn in seinem Wesen, so man ihn bloß als den erhabenen Gebieter anerkennt, seiner in der Schönheit der Natur, wie auch jener intimer Zwischenmenschlichkeit jedoch nicht in entsprechendem Maße gewahr wird.
Ich denke, dass Ehrfurcht und Dankbarkeit etwas darstellen, das im Menschen von Natur aus angelegt ist. Erst in Anerkennung eines Schöpfers, dem er sich als würdiges Du gegengestellt sieht, kann der Mensch seinem wesensmäßigen Bedürfnis nach Dankbarkeit adäquaten Ausdruck verleihen, die Schönheiten dieser Welt richtig erfassen, würdigen und zu schätzen wissen.

Dankbarkeit zu Gott äußert sich m. E. nicht darin, dass man Ihn denkt, sich Ihn - außerhalb der Person Jesu - gedanklich vorzustellen versucht; sondern im liebevollen aufnehmen und Gewahr werden seiner Liebe und Zuwendung, seiner Größe, dem tiefen Bewusstsein, dass letztlich ER dahintersteckt, sowie einem Handeln, das danach trachtet sich seiner würdig zu erweisen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.03.2015 00:14.

Greg

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Re: Dankbarkeit

von Greg am 15.02.2015 16:08

Das sag ich mal dem MichaR Shalom und ciao, bis zum nächsten mal auf dem Pony Hof deiner Wahl! 


Bitte hiermit, das ich nicht gesperrt werde.

Aber ich finde es gut, was die Kanzlerin gemacht hat, ich denke so an die friedensstifter und so. Dafür bin ich dankbar. 

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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wideawake
Gelöschter Benutzer

Re: Dankbarkeit

von wideawake am 15.02.2015 02:44

Beziehend auf Burgens Beitrag, da hat sie vollkommend Recht ! Wer Gott sucht, erfährt von seiner grenzenloser Gnade und wird immer wieder darüber ertaunt sein über was sich Gott freut und wieviel Gnade er hat. Für uns Menschen echt erstrebenswert und für mich oft den Tränen nah !

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solana

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Re: Dankbarkeit

von solana am 14.02.2015 23:40

Ja, liebe Burgen, da muss ich  an diesen Ausspruch denken:

"Wer Gott sucht, der findet Freude."

(Augustinus Aurelius) 

Gruss
Solana 

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