Der 1. Korintherbrief
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Re: Der 1. Korintherbrief
von Merciful am 03.08.2024 11:11Wir lesen heute, am 03. August 2024, im ersten Brief des Paulus an die Korinther 08,01 - 08,13.
Was sodann das Götzenopferfleisch betrifft, so wissen wir, daß wir allesamt im Besitz der Erkenntnis sind.
Ja, aber die Erkenntnis macht dünkelhaft, die Liebe dagegen erbaut.
Wer sich auf seine Erkenntnis etwas einbildet, der hat noch nicht so erkannt, wie man erkennen muß.
Wer dagegen Gott liebt, der ist von ihm erkannt.
Was nun den Genuß des Götzenopferfleisches betrifft, so wissen wir, daß es keinen Götzen in der Welt gibt.
Und daß es keinen anderen Gott gibt als den einen.
Denn mag es auch sogenannte Götter, sei es im Himmel oder auf der Erde geben –
es gibt ja viele solche Götter und viele Herren –,
so gibt es doch für uns Christen nur einen Gott, nämlich den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm,
und nur einen Herrn, nämlich Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.
Ja, aber es besitzen nicht alle Christen solche Erkenntnis.
Vielmehr gibt es manche, die infolge ihrer früheren Gewöhnung an den Götzendienst
das Fleisch noch als ein dem Götzen geweihtes Opfer essen.
Und so wird ihr Gewissen, schwach wie es ist, dadurch befleckt.
Der Genuß von Speise wird für unsere Stellung zu Gott nicht maßgebend sein.
Essen wir nicht, so haben wir dadurch keinen Nachteil, und essen wir, so haben wir dadurch keinen Vorteil.
Ja, aber sehet wohl zu, daß diese eure Freiheit für die Schwachen nicht zu einem Anstoß werde!
Denn wenn jemand dich mit deiner Erkenntnis in einem Götzentempel am Mahl teilnehmen sieht,
muß da nicht sein Gewissen, weil er schwach ist, dazu ermutigt werden, ebenfalls das Götzenopferfleisch zu essen?
So wird dann der Schwache durch deine Erkenntnis ins Verderben gebracht,
der Bruder, um dessen willen Christus gestorben ist!
Wenn ihr euch aber auf diese Weise an den Brüdern versündigt und ihr schwaches Gewissen verwundet,
so versündigt ihr euch an Christus.
Darum, wenn Speise meinem Bruder zum Anstoß wird, so will ich in Ewigkeit kein Fleisch genießen,
um meinem Bruder kein Ärgernis zu bereiten.
(1. Korintherbrief 8,1-13; Menge Bibel 1939)
Merciful
Re: Der 1. Korintherbrief
von Merciful am 22.07.2024 19:55Wir lesen heute, am 22. Juli 2024, im ersten Brief des Paulus an die Korinther 07,39 - 07,40.
Eine Ehefrau ist so lange gebunden, als ihr Mann lebt.
Wenn aber ihr Mann entschlafen ist, so steht es ihr frei, sich zu verheiraten, mit wem sie will, nur geschehe es im Herrn!
Glücklicher aber ist sie zu preisen, wenn sie so bleibt.
Das ist meine Ansicht, und ich denke doch auch den Geist Gottes zu besitzen.
(1. Korintherbrief 7,39-40; Menge Bibel 1939)
Merciful
Re: Der 1. Korintherbrief
von Merciful am 20.07.2024 13:09Wir lesen heute, am 20. Juli 2024, im ersten Brief des Paulus an die Korinther 07,35 - 07,38.
Dies sage ich zu eurem Nutzen: nicht um euch eine Fessel anzulegen,
vielmehr, damit ihr euch in rechter Weise und ungestört immer an den Herrn haltet.
Wer sich gegenüber seiner Verlobten ungehörig zu verhalten glaubt, wenn sie herangereift ist und es so geschehen soll,
der soll tun, wozu es ihn drängt, nämlich heiraten, er sündigt nicht.
Wer aber in seinem Herzen fest bleibt, weil er sich in der Gewalt hat und seinem Trieb nicht ausgeliefert ist,
wer also in seinem Herzen entschlossen ist, seine Verlobte unberührt zu lassen, der handelt gut.
Wer seine Verlobte heiratet, handelt also gut; doch wer sie nicht heiratet, handelt besser.
(1. Korintherbrief 7,35-38; Einheitsübersetzung 2016 [(C) Katholische Bibelanstalt])
Merciful
Re: Der 1. Korintherbrief
von Merciful am 18.07.2024 17:18Wir lesen heute, am 18. Juli 2024, im ersten Brief des Paulus an die Korinther 07,29 - 07,34.
Das aber sage ich euch, liebe Brüder: Die Frist ist nur noch kurz bemessen.
Künftighin müssen auch die, welche eine Frau haben, sich so verhalten, als hätten sie keine.
Ebenso die Weinenden, als weinten sie nicht, die Fröhlichen, als wären sie nicht fröhlich.
Die Kaufenden, als ob sie nicht behielten, und die mit der Welt Verkehrenden, als hätten sie nichts mit ihr zu schaffen.
Denn die Welt in ihrer jetzigen Gestalt geht dem Untergang entgegen!
Da möchte ich nun wünschen, daß ihr frei von Sorgen bliebet.
Der Unverheiratete ist um die Sache des Herrn besorgt: Er möchte dem Herrn gefallen.
Der Verheiratete dagegen sorgt sich um die Dinge der Welt: Er möchte seiner Frau gefallen. So ist er geteilten Herzens.
Ebenso richten die Frau, die keinen Mann mehr hat, und die Jungfrau ihr Sorgen auf die Sache des Herrn:
Sie möchten an Leib und Geist heilig sein.
Die verheiratete Frau dagegen sorgt sich um die Dinge der Welt: Sie möchte ihrem Manne gefallen.
(1. Korintherbrief 7,29-34; Menge Bibel 1939)
Merciful
Re: Der 1. Korintherbrief
von Merciful am 17.07.2024 22:08Wir lesen heute, am 17. Juli 2024, im ersten Brief des Paulus an die Korinther 07,25 - 07,28.
In Betreff der Mädchen aber habe ich kein Gebot des Herrn, spreche aber meine eigene Ansicht aus als einer,
der Barmherzigkeit vom Herrn erfahren hat, so daß ich Vertrauen verdiene.
Ich halte also dafür, daß dieser Stand empfehlenswert ist wegen der gegenwärtigen schweren Zeitlage,
daß ein jeder gut tut, so zu bleiben.
Bist du an eine Gattin gebunden, so suche keine Lösung des Verhältnisses.
Bist du ledig, so suche keine Gattin.
Doch hast du, wenn du heiratest, damit keine Sünde begangen, und auch ein Mädchen sündigt nicht, wenn es sich verheiratet.
Freilich – Not im äußeren Leben werden die Betreffenden haben, und ich möchte euch doch davon verschont sehen.
(1. Korintherbrief 7,25-28; Menge Bibel 1939)
Merciful
Re: Der 1. Korintherbrief
von Merciful am 16.07.2024 19:10Wir lesen heute, am 16. Juli 2024, im ersten Brief des Paulus an die Korinther 07,12 - 07,24.
Den übrigen aber sage ich von mir aus, nicht der Herr:
Wenn ein Bruder eine Nichtchristin zur Frau hat und diese einverstanden ist, mit ihm weiterzuleben, so soll er sie nicht entlassen.
Ebenso, wenn eine gläubige Frau einen nichtchristlichen Mann hat und dieser einverstanden ist, mit ihr weiterzuleben,
so soll sie ihren Mann nicht entlassen.
Denn der ungläubige Mann ist durch seine Frau geheiligt, und die ungläubige Frau ist durch den Bruder geheiligt.
Sonst wären ja auch eure Kinder unrein, und sie sind doch in Wirklichkeit heilig.
Wenn jedoch der ungläubige Teil durchaus die Trennung will, so mag er sich trennen:
In solchen Fällen ist der Bruder oder die Schwester nicht sklavisch an eine Ehe gebunden.
Vielmehr hat Gott uns zu einem Leben in Frieden berufen.
Denn wie kannst du, o Frau, wissen, ob du deinen Mann wirklich retten wirst?
Oder wie kannst du, o Mann, wissen, ob du deine Frau wirklich retten wirst?
Nur wie der Herr einem jeden sein Los zugeteilt, wie Gott einen jeden berufen hat, so lebe er weiter:
Diese Vorschrift gebe ich in allen Gemeinden.
Ist jemand als Beschnittener berufen worden, so suche er seine Beschneidung nicht rückgängig zu machen.
Und wer als Unbeschnittener berufen worden ist, lasse sich nicht beschneiden: Die Beschneidung hat keinen Wert.
Und auch das Unbeschnittensein hat keinen Wert, sondern nur die Beobachtung der Gebote Gottes.
Jeder bleibe in dem Stande, in dem er berufen worden ist! Bist du als Sklave berufen worden:
Laß dich's nicht anfechten, nein, selbst wenn du frei werden kannst, so bleibe nur um so lieber dabei.
Denn der im Herrn berufene Sklave ist vom Herrn freigekauft, und ebenso ist der Freie nach seiner Berufung ein Knecht Christi.
Ihr seid teuer erkauft worden: Werdet nicht Knechte der Menschen!
Ein jeder, liebe Brüder, möge in dem Stande, in dem er berufen worden ist, bei Gott verbleiben!
(1. Korintherbrief 7,12-24; Menge Bibel 1939)
Merciful
Re: Der 1. Korintherbrief
von Merciful am 31.12.2023 18:44Wir lesen heute, am 31. Dezember 2023, im ersten Brief des Paulus an die Korinther 07,08 - 07,11.
Den Unverheirateten aber und den Witwen sage ich:
Sie tun gut, wenn sie ehelos bleiben, wie auch ich es bin.
Können sie aber nicht enthaltsam leben, so mögen sie heiraten.
Denn in der Ehe leben ist besser als vom Begehren verzehrt werden.
Den Verheirateten aber gebiete ich – nein, nicht ich, sondern der Herr:
Daß eine Frau sich von ihrem Manne nicht trennen soll.
Hat sie sich aber doch getrennt, so soll sie unverheiratet bleiben oder sich mit ihrem Mann wieder versöhnen.
Und ebenso soll auch der Mann seine Frau nicht verstoßen.
(1. Korintherbrief 7,8-11; Menge Bibel 1939)
Merciful
Re: Der 1. Korintherbrief
von Merciful am 09.12.2023 19:20Wir lesen heute, am 09. Dezember 2023, im ersten Brief des Paulus an die Korinther 07,01 - 07,07.
Auf die Anfragen in eurem Briefe aber antworte ich:
Ein Mann tut gut, kein Weib zu berühren.
Aber um der Vermeidung der Unzuchtsünden willen mag jeder Mann eine Ehefrau und jede Frau ihren Ehemann haben.
Der Mann leiste seiner Frau die schuldige Ehepflicht, ebenso auch die Frau ihrem Manne!
Die Frau hat nicht über ihren Leib zu verfügen, sondern ihr Mann.
Gleicherweise besitzt aber auch der Mann kein Verfügungsrecht über seinen Leib, sondern die Frau.
Entzieht euch einander nicht, höchstens aufgrund beiderseitigen Einverständnisses für eine Zeit, um euch dem Gebet zu widmen.
Aber dann wieder zusammenzukommen, damit der Satan euch nicht infolge eurer Unenthaltsamkeit in Versuchung führe!
Übrigens spreche ich dies nur als ein Zugeständnis aus, nicht als ein Gebot.
Ich möchte freilich wünschen, daß alle Menschen so wären wie ich.
Doch jeder hat hierin eine besondere Gabe von Gott, der eine so, der andere anders.
(1. Korintherbrief 7,1-7; Menge Bibel 1939)
Merciful
Re: Der 1. Korintherbrief
von Merciful am 05.12.2023 04:32Wir lesen heute, am 05. Dezember 2023, im ersten Brief des Paulus an die Korinther 06,12 - 06,20.
Alles ist mir erlaubt!
Ja, aber nicht alles ist zuträglich.
Alles ist mir erlaubt!
Ja, aber ich darf mich nicht von irgend etwas beherrschen lassen.
Die Speisen sind für den Bauch da, und der Bauch ist für die Speisen da.
Ja, aber Gott wird sowohl diesen als auch jenem ein Ende bereiten.
Doch der Leib ist nicht für die Unzucht da, sondern für den Herrn, und der Herr ist da für den Leib.
Gott aber hat den Herrn auferweckt und wird auch uns durch seine Macht auferwecken.
Wißt ihr nicht, daß eure Leiber Glieder Christi sind?
Soll ich nun die Glieder Christi nehmen und Glieder einer Buhlerin aus ihnen machen?
Nimmermehr! Oder wißt ihr nicht, daß, wer sich an eine Buhlerin hängt, ein Leib mit ihr ist?
Es heißt ja: Die beiden werden ein Fleisch sein.
Wer dagegen dem Herrn anhängt, der ist ein Geist mit ihm.
Fliehet die Unzucht!
Jede Sünde, die ein Mensch begeht, bleibt außerhalb seines Leibes.
Der Unzüchtige aber sündigt gegen seinen eigenen Leib.
Oder wißt ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden heiligen Geistes ist,
den ihr von Gott empfangen habt, und daß ihr nicht euch selbst gehört?
Denn ihr seid teuer erkauft worden. Macht also Gott Ehre mit eurem Leibe!
(1. Korintherbrief 6,12-20; Menge Bibel 1939)
Merciful
Re: Der 1. Korintherbrief
von Merciful am 12.11.2023 06:29Wir lesen heute, am 12. November 2023, im ersten Brief des Paulus an die Korinther 06,09 - 06,11.
Wißt ihr nicht, daß keiner, der Unrecht tut, das Reich Gottes erben wird?
Irret euch nicht!
Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Lüstlinge und Knabenschänder,
weder Diebe noch Betrüger, auch keine Trunkenbolde, keine Verleumder und Räuber werden das Reich Gottes erben.
Und Leute solcher Art sind manche [von euch früher] gewesen.
Doch ihr habt euch [in der Taufe] reinwaschen lassen, seid geheiligt worden, habt die Rechtfertigung erlangt
durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unsers Gottes.
(1. Korintherbrief 6,9-11; Menge Bibel 1939)
Merciful