Siehe, deine Mutter!

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Merciful

55, Männlich

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Siehe, deine Mutter!

von Merciful am 15.09.2026 12:09

Als nun Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er lieb hatte,
spricht er zu seiner Mutter: Frau, siehe, das ist dein Sohn!
Danach spricht er zu dem Jünger: Siehe, das ist deine Mutter!
Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.
 
(Evangelium nach Johannes 19,26-27; Lutherbibel 2017 [(C) Deutsche Bibelgesellschaft])
 
Johannes war der Jünger, den Jesus lieb hatte.
 
Zu Tisch lag er an der Brust Jesu.
 
Diesem Jünger überträgt er die Sorge für seine Mutter.
 
Mehr noch: Der Jünger wird zum Sohn der Frau und die Frau zur Mutter des Jüngers.
 
Denn Jesus ging zurück in seine himmlische Heimat.
 
Es waren unter den Menschen, die Jesus nachfolgten, auch etliche Jüngerinnen.
 
Aber nicht ihnen vertraut er seine Mutter an.
 
An seine Stelle kann nur der Jünger treten, den er lieb gehabt hatte.
 
Dieser übernimmt die Verantwortung für Maria und nimmt diese zu sich.
 
In der Apostelgeschichte lesen wir:
 
In diesen Tagen aber, als die Zahl der Jünger zunahm, erhob sich ein Murren unter den griechischen Juden in der Gemeinde gegen die hebräischen, weil ihre Witwen übersehen wurden bei der täglichen Versorgung. Da riefen die Zwölf die Menge der Jünger zusammen und sprachen: Es ist nicht recht, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen und zu Tische dienen. Darum, liebe Brüder, seht euch um nach sieben Männern in eurer Mitte, die einen guten Ruf haben und voll Geistes und Weisheit sind, die wollen wir bestellen zu diesem Dienst. Wir aber wollen ganz beim Gebet und beim Dienst des Wortes bleiben.
 
(Apostelgeschichte 6,1-4; Lutherbibel 2017 [(C) Deutsche Bibelgesellschaft])
 
Die Versorgung der (griechischen) Witwen kann nicht von den Aposteln geleistet werden.
 
Dieser Dienst wird sieben Männern inmitten der Schar der Jünger übertragen, die voll Geistes und Weisheit sind.
 
Die Apostel aber bleiben beim Gebet und beim Dienst des Wortes.
 
Merciful

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