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nennmichdu

53, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 693

Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...

von nennmichdu am 22.04.2018 11:37

Hallo Beroeer,


ich kann noch nicht recht verstehen, wie du dem Satan soviel Souveränität und Machtfülle einräumen willst, als ob er willkürlich Menschen Schaden zufügen kann, sie in leidvolle Prüfungen führen dürfte.

Der Satan tritt vor Gott und bittet um Erlaubnis Hiob prüfen zu lassen. Ja, letztendlich bleibt es Gott selbst, der hier die Prüfungen kommen lässt:

Hiob 1,
11 Strecke (du, Gott!) jedoch nur einmal deine Hand aus und taste alles an, was er hat, ob er dir nicht ins Angesicht flucht!

Gott möge also seine Hand ausstrecken und Hiobs Prüfungen einleiten - nicht der Teufel. Und Gott erlaubt es dann dem Teufel, hier ganz gezielt - erst Hab und Gut und Kinder und dann Leib und eigene Gesundheit anzutasten.

Hiob 1
12 Da sprach der HERR zum Satan: Siehe, alles, was er hat, ist in deiner Hand. Nur gegen ihn selbst strecke deine Hand nicht aus! Und der Satan ging vom Angesicht des HERRN fort.


Und das finde ich nun wieder sehr tröstlich, das alles, was einem Menschen an leidvollen Prüfungen wiederfahren kann, an Gott zuvor vorbei muss. Von ihm abgesegnet und gebilligt werden muss. Das hier der Teufel nicht nach eigenem Gutdünken Menschen quälen darf.


Weiterhin sprichst du immer davon, das Gott Hiob als rechtschaffen und fromm bezeichnet. Vergisst aber, das auch Hiob ein Sünder wie jeder andere Mensch auch war. Und damit halt nicht durch seine guten gerechten Taten vor Gott bestehen kann, oder hier ein Anrecht auf Segen geltend machen kann.

Wenn Gott uns segnet, uns ansieht, uns zu ihm zieht, uns in den Stand von Gotteskindern bringt, dann ist das alles Gnade und nicht auf den Verdienst unserer Werke zurückzuführen. Und hier liegt auch ein Irrtum Hiobs begründet. Das er halt meinte, Gott müsse ihn segnen. Weil er sich nichts hat zu schulden kommen lassen.


Gruß,
Thomas

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Burgen

-, Weiblich

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Beiträge: 822

Re: Joh 14, 1-13 "Wer mich (Jesus Christus) sieht, der sieht den Vater (Gottvater)"

von Burgen am 22.04.2018 10:23


Wie "sieht" man Jesus?

Die Aufforderung Jesu, wer mich sieht, sieht den Vater, ist für jeden Christen lebensverändernd.

Rein menschlich gesehen, betrachten wir einerseits die Bibelbücher,

andererseits haben die meisten Menschen ein mehr oder weniger lebhaftes Gedankengespräch über den Tag,

manchmal in den Schlaf hinüber reichend.

Aufgewachsen in einer christlichen Gemeinde, lernt schon ein Kind zu beten.

Später wird Gebet oft vergessen. Der Grund scheint auf der Hand zu liegen.

Die Ausbildung, Umzug, neue Freunde oder auch keine, andere Interessen usw.

Manchmal scheinen die Wellen des Lebens über den einzelnen Menschen zusammen zu schlagen.

Der junge, ältere oder alte Mensch denkt in seinem Herzen, dass es so nicht weitergehen kann

und beschließt eine Änderung vorzunehmen.

Er beginnt zu beten, oder liest in einer Bibel, hört und sieht auf YouTube Videos an, die sich mit christlichen

Inhalten beschäftigen. Musik und Gesang rührt die Seele an.

Jedoch, geschieht das Wunder Jesus zu sehen und durch Jesus Gott als Vater zu sehen?

Wie und wo sind hier die Menschen gefordert, die eine Beziehung mit Jesus leben und in ihm Beziehung zum Vater leben?

Das Internet kann eine gute Möglichkeit darstellen, aber auch eine Verführerung, Augenwischerei sein.

Denn niemand weiß, wie christliche Glaubenswahrzeitsvermittlung die Herzen oder die Gedanken anderer bewegt.

Es ist jedenfalls "lebensrettend" Jesus zu 'sehen' und durch ihn den Vater als Vater erfahren.

Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben. Offb 2,10 b
Ich will, HERR hilf!  

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Burgen

-, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 822

Re: Oase (44) Halt im Gedächtnis Jesus Christus, der HERR lebt, er ist auferstanden

von Burgen am 22.04.2018 09:56


JUBILATE = Jauchzet Gott, alle Lande!    Psalm 66,1

Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.    2.Korinther 5,17 

Johannes 15,1-8
1.Johannes. 5,1-4
Predigt 2.Korinther 4,16-18       Psalm 66

Losung

Auf dich, HERR, mein Gott, traue ich!
Hilf mir von allen meinen Verfolgern und erretten mich.    Psalm 7,2

Jesus betet:
Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahret vor dem Bösen.    Johannes 17,15

Nun Lob, mein Seel, den Herren, was in mir ist, den Namen sein.
Sein Wohltat tut er mehren, vergiss es nicht, o Herze mein.
Hat dir dein Sünd vergeben und heilt dein Schwachheit groß, errett' dein armes Leben,
nimmt dich in seinen Schoß, mit reichem Trost beschuettet, verjüngt, dem Adler gleich;
der Herr schafft Recht, behütet, die leidn in seinem Reich (Johann Gramann)

Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben. Offb 2,10 b
Ich will, HERR hilf!  

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Beroeer

60, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 199

Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...

von Beroeer am 22.04.2018 07:29

Hallo Thomas,

Beroeer
Wenn Gott Hiob „beispiellos „untadelig" bezeichnete, wieso sollte er dann überhaupt
geprüft werden, noch dazu beispiellos?
Thomas
Hierzu fällt mir Jesu Aussage aus Johannes 15 ein: 2 Jede Rebe an mir, die nicht Frucht bringt, die nimmt er weg; und jede, die Frucht bringt, die reinigt er, dass sie mehr Frucht bringe.
Dies nun geht nicht auf meine Frage ein. Gott bezeichnet Hiob als so treu,

wie ein Mensch sein kann. Satan sieht das anders - Nicht Gott, oder sollte er Gottes Sprachrohr sein?
Doch dies soll die Aufforderung sein diesen treuen Mann bis aufs Blut zu quälen?
Wie verfährt Gott dann mit schlimmen Sündern?


Und ich kann nicht sagen, das Gottes Prüfung mit Abraham (als dieser seinen Sohn opfern sollte) hier - wie Du sagst - angemessener und schonender war, als bei Hiob. Abraham muss das Schlimmste auf diesen mehrtägigen Marsch zum Opferplatz durchgemacht haben. Da würde ich Hiobs Leid und Prüfung noch hinten anstellen.

Ich stelle mal die beiden Prüfungen nebeneinander.
Abrahams Prüfung finden wir in 1.Mose 22.
Vermutlich wurde geprüft wie stark sein Glaube wäre, und ob Abraham würdig wäre
ein Segensspender für andere zu sein , denn Gott hatte viel mit Abraham vor,
will viele andere DURCH ihn segnen.
Wie geht Gott vor?
Gott tritt direkt an Abraham heran, nicht hinterhältig, unerkannt, wie es der Teufel tut.
Gott rechnet mit der Gottesfürchtigkeit Abrahams, er unterstellt nicht das Negative,
Wie es der Teufel tut.
Abraham hatte jahrelang Erfahrungen mit Gott gemacht, hatte eine „sichere" Welt
Verlassen, wurde aber in einer „feindlichen" Umgebung immer bewahrt.
Schließlich erlebte er das Wunder der unmöglichen Spätgeburt seines Sohnes
Durch Sarah - er WUSSTE dass diese direkte Gottesprüfung gut ausgehen würde.
Gott geht nicht unmenschlich vor, er lässt Abraham nicht ins Hoffnungslose fallen,
denn jener rechnet (zurecht) damit seinen Sohn (schlimmstenfalls) durch die
Auferstehung zurück zu bekommen. Hebr. 11,19
Und: er hätte sich ja auch - im Gegensatz zu Hiob - verweigern können.

Welche Absicht treibt Satan an? Will er Menschen für Gott „veredeln"?
Er will ihre Gottestreue zerstören, er lässt seine ganze Wut auf sie los.
Je treuer jemand ist, umso brutaler geht er vor - siehe Hiob:
Er will solche Menschen um jeden Preis brechen!

Welcher Werkzeuge bediente sich Satan im Falle Hiobs?
Er führt die scheibchenweise, sich steigernde physische und psychische Drangsalierung durch:
Verlust materieller Güter bis zur Existenzvernichtung.
Schmerzhafte Krankheit.
Verlust des Vertrauensverhältnisses zu seiner Frau.
Verlust der Kinder, durch deren Tod. Für Hiob gab es kein Entkommen
Und er wusste nicht warum ihm das widerfuhr.
Am schlimmsten aber war dies:
Die Boten, welche die Hiobsbotschaft von der Feuerbrunst brachten sagten:
16 ......: Feuer Gottes fiel vom Himmel und verbrannte Schafe und Knechte und verzehrte sie,
Seine Frau fordert ihn auf:
9 ...............: Hältst du noch fest an deiner Frömmigkeit? Fluche Gott und stirb!
Seine „Freunde" reden ihm ein all das selbst , durch eigene Fehler heraufbeschworen
zu haben - das Missfallen Gottes zu haben.
Ein Gedanke der aber grundfalsch war, wie Gott selber bezeugte, was Du aber
Ausblendest.


Gruß
Beroeer

Weiter dann mit:
Worum es im Falle Hiob eigentlich ging

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Pal

59, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2326

Re: Bibelklar

von Pal am 22.04.2018 04:57

Gottes Geheimnis gerechter Gnade 4 Teil

Die Befreiung durch Glaubens von den eigenen, mühevollen Werken.
Nur durch Jesu Blut und Gerechtigkeit geht mein Kamel durch´s Nadelöhr!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.04.2018 04:58.

Cosima
Administrator

77, Weiblich

  fester Bestandteil

Chatadmin

Beiträge: 531

Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von Cosima am 21.04.2018 22:46

                           Geborgen.jpg
                                     Geborgen und getröstet bei Jesus!

Seid getrost und unverzagt alle, die ihr des HERRN harret! Psalm 31,25 LUT


In der letzten Woche habe ich diesen Satz so oft für andere zitiert und ihn auch für mich
gebetet, weil es Anlässe gab, bei denen ich Mut gebraucht habe. Wenn ich an meine
Grenzen komme, bin ich dankbar für solche Zusagen Gottes: „Sei getrost und unverzagt!"
Und Gott steht zu seinem Wort, ich kann mich darauf verlassen, dass ER mir hilft.

 

Welche Erfahrungen habt Ihr da gemacht? Darüber wollen wir unsere Gedanken dazu
Austauschen. Wir laden alle Hauskreisteilnehmer herzlich ein

am Sonntag, den 22. April 2018 um 20:30 Uhr in den Hauskreis-Miteinander-Chatraum.

Wir freuen uns auf euch,
Chestnut und Cosima.

Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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Pal

59, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2326

Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...

von Pal am 21.04.2018 19:14

Ja, Thomas ich stimme mit dir überein!

Tho: Er (Hiob) bleibt ein Sünder.

Ich würde sagen, er bleibt ein Egoist. - Eben ein ganz normal selbstbezogener Mensch. Und genau dort kam auch Hiob ins Straucheln. Es ging los mit seinem Selbstmitleid, wo er seine Geburt verflucht... und dann weiter mit vielen selbstbestimmten Argumenten.

Ist das nicht unser aller Naturell?
Gott kann Umstände zulassen, das jeder von uns in sich selbst fallen muß.
Doch das ist gar nicht das Entscheidende!

Hier ist (für mich) der springende Punkt:
Thormas: Und das kein Mensch letztendlich vor Gott bestehen kann, wenn Gott ihm nicht gnädig ist.

Es kann gar nicht um menschliche Fähigkeiten (irgendwelcher Art) gehen, sondern eben um SEINE GNADE!
Und genau die hat Hiob schlußendlich erfahren!

Der "Prototyp Mensch", der sowohl der Allerbeste / Edelste, als auch der am härtesten Geschlagene war, ist unser Heiland, Jesus Christus.
Ich denke mir, sein wirklicher Erfolg kam nicht aus ihm (selbst als Mensch), sondern aus dem Festhalten an der Gnade / Liebe des VATERS.
- falls man das unfaßbare Wunder überhaupt so in Worte fassen kann.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.04.2018 19:16.

nennmichdu

53, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 693

Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...

von nennmichdu am 21.04.2018 18:55

Hallo Beroeer,


wenn Satan hier der Urheber von Hiobs Prüfung wäre, würde Gott nicht allmächtig sein und hilflos den Forderungen Satans ausgeliefert sein, Menschen Schaden zu fügen zu wollen.
Gott lässt es zu, das der Teufel Hiob prüfen darf. Weil Gott selbst hier diese Prüfung will, aus der Hiob ja gestärkt und gesegnet hervor geht, letzten Endes. Was auch im Plan Gottes lag. Das Hiob am Ende sagen konnte, nun hat mein Auge dich gesehen. Das Hiob erkennt, das vor Gott jeder Mensch schuldig ist und hat kein Anrecht auf Segen hat, wenn er gute Taten vorweist.

Und auch wenn Hiob von Gott als rechtschaffen, fromm und gottesfürchtig herausgestellt wird. Er bleibt ein Sünder. Ein Mensch, der immer wieder auch einmal fehlen wird, der nicht nur Gutes tut (wie es in Prediger 7,20 heißt). So wie es seit dem Sündenfall für alle Menschen gilt - Hiob eingeschlossen. Und wie es auch in Jesaja 53,6 heißt: Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn.

Züchtigung erfahren, oder durch Prüfungen Gottes gehen, betrifft nun alle Gottes Kinder (Offb 3,19 Welche ich lieb habe, die weise ich zurecht und züchtige ich. So sei nun eifrig und tue Buße! Heb. 12,6 Denn wen der Herr lieb hat, den züchtigt er, und er schlägt jeden Sohn, den er annimmt).
Hiob ist hier ein Beispiel. Und ich kann nicht sagen, das Gottes Prüfung mit Abraham (als dieser seinen Sohn opfern sollte) hier - wie Du sagst - angemessener und schonender war, als bei Hiob. Abraham muss das Schlimmste auf diesen mehrtägigen Marsch zum Opferplatz durchgemacht haben. Da würde ich Hiobs Leid und Prüfung noch hinten anstellen.


Wenn Gott Hiob „beispiellos „untadelig" bezeichnete, wieso sollte er dann überhaupt geprüft werden, noch dazu beispiellos?


Hierzu fällt mir Jesu Aussage aus Johannes 15 ein:

2 Jede Rebe an mir, die nicht Frucht bringt, die nimmt er weg; und jede, die Frucht bringt, die reinigt er, dass sie mehr Frucht bringe.


Das also auch ein Hiob am Ende Gott noch tiefer kennenlernen konnte. In seinem weiteren Leben noch mehr Frucht bringen konnte. Weil er erkannt hatte, das er sich Segen nicht verdienen konnte. Das es nicht auf seine guten gerechten Taten ankam. Das es um Gnade geht. Seine Fürbitte bei Gott um Gnade seinen drei Freunden dann half. Auf das Gott ihnen nicht schimpfliches antat. Das es dem Gerechten im Leben ergehen kann, wie dem Ungerechten (Prediger 8,14). Und das kein Mensch letztendlich vor Gott bestehen kann, wenn Gott ihm nicht gnädig ist.  Wenn er letztendlich in Jesus nicht einen Fürsprecher findet, der ihn mit Gott versöhnt.


Gruß
Thomas

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ELISABETHA

69, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 2

Re: Was hört, lest, schaut, tut ihr gerade?

von ELISABETHA am 21.04.2018 12:41

mit gottes augen

I
ch höre auf yuohtube das Lied von Anja Schraal .Sie kommt aus den Niederlanden und 
Singt ihre eigenden Lieder.

Antworten

ELISABETHA

69, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 2

Re: Lieber Gott, ich danke dir

von ELISABETHA am 21.04.2018 12:14

lieber Gott ,ich danke dir ,das die Sonne heute scheint,für den Schlaff in der Nacht,
für die Natur 

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