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Re: Gott öffnet Türen
von solana am 13.09.2018 09:24Liebe Anne, ich freue mich mit dir und ich möchte dich auch ermutigen und dir sagen: Wenn Gott etwas schenkt und eine Tür auftut, dann schenkt er auch all das, was nötig ist, um richtig damit umzugehen. Die Kraft, auch geistig, und alles, was du sonst noch brauchst. So dass du befreit von der Sorgenlast und mit Freude und Zuversicht deine neue Aufgabe anpacken kannst.
Ich wünsche dir einen ganz tollen Start unter Gottes Segen.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Moderne Verführung - Evangelium light?
von solana am 13.09.2018 09:16Einen Punkt finde möchte ich dazu ergänzen.
Unser Auftrag lautet ja, dass wir "Zeugen" sein sollen.
Dh wir sind keine Handelsvertreter, die andere von etwas überzeugen müssen durch tolle Argumentation und durch unsere Darbietung des Evangeliums in der optimalen Form.
Als Zeugen bezeugen wir in erster Linie das, was wir selbst mit Gott erfahren haben, was er in unserem Leben macht und laden damit andere dazu ein, auch daran teilzuhaben und Gott auch in ihr Leben zu lassen.
Deshalb ist es auch so wichtig, dass dabei Wort und Tat zusammenpassen - denn sonst wird das Gesamtzeugnis unglaubwürdig und schreckt eher ab, als dass es einlädt.
Wenn wir von erfülltem Leben, Liebe, Friede und Freude erzählen und sind dann griesgrämig und nicht liebevoll, dann können wir noch so eine perfekte Verkündigungspredigt halten, die Sprache unseres Tuns wird den Inhalt relativieren und evtl sogar in Frage stellen.
Als Zeugen sollen wir wie Lichter scheinen in der Dunkelheit.
Ein Licht scheint, weil es gar nicht anders kann, weil das seine Natur ist. Es muss sich nicht überlegen, ob es beim Scheinen auch wirklich alle wichtigen Punkte beachtet und ob es nicht die Helligkeit zu stark betont hat und zu wenig von der Farbe des Lichts wiedergegeben hat .....
Ein Licht scheint so, dass es hell und warm wird für andere und wir als "bezeugende Lichter" sollen so scheinen, dass Menschen unsere guten Taten sehen und unseren Vater im Himmel preisen (nicht uns 😉).
Und bspw in unserer Zuversicht und Freude - in einer Zeit, in der "Murren" und Unzufriedenheit dazu gehört.
"Tut alles ohne Murren und Zweifel, damit ihr scheint als Lichter in der Welt, mitten unter dem verdorbenen Geschlecht ...." ( Phil 2,14).
Das ist heute vielleicht sogar aktueller als damals, in unserer Zeit ist Kälte, Dunkelheit und Unzufriedenheit sehr dominierend.
Und schon ein bisschen Wärme durch einen freundlichen Blick oder ein gutes Wort kann ins Herz treffen.
Und wenn wir Freude und Zuversicht ausstrahlen in einer Situation, in der andere nur meckern und unzufrieden sind, bleibt das nicht unbemerkt ....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Moderne Verführung - Evangelium light?
von Cleopatra am 13.09.2018 07:27Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Wie kann man anderen Menschen klar machen, dass Jesus der Weg ist?
von Cleopatra am 13.09.2018 07:23Gott hat dich so erschaffen, wie du bist.

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Gott öffnet Türen
von Cleopatra am 13.09.2018 07:14Wie schön, dass Gott alles so hat gelingen lassen.
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Wie kann man anderen Menschen klar machen, dass Jesus der Weg ist?
von geli am 12.09.2018 23:40Hallo Anne, ja, ich kann gut verstehen, dass Du frustriert darüber bist, dass niemand so richtig Interesse am Glauben hat, trotz aller Bemühungen.
Vor einigen Wochen war ich genau darüber auch sehr frustriert und entmutigt.
Dabei fiel mir eine Andacht von Spurgeon in die Hände - da beschreibt er, wie die Ägypter ihren Samen auf das Wasser des Nils warfen, wenn er Hochwasser trug. Zu seiner Zeit nimmt dann die Flut ab, der Samen sinkt in den fruchtbaren Schlamm, und dann sprießt eine Ernte auf.
Den Samen "aufs Wasser werfen" - man weiß zuerst mal nicht, was daraus wird.
Vor vielen Jahren sprach mich die Speisung der 5000 an - da beauftragte Jesus seine Jünger, für alle Brot zu besorgen. Es war nichts da - nur ein kleiner Junge hatte 5 Brote und 2 Fische, die stellte er Jesus zur Verfügung.
Er gab Jesus, was er hatte - und überließ es Jesus, was er damit machte - er "streute seinen Samen aufs Wasser" - beides das gleiche Bild dafür, dass wir das, was wir tun, das, was wir geben, in Jesu Hand geben (denSamen ausstreuen), und es dann loslassen.
Wir sehen nicht mehr, was damit passiert - aber wir haben es ja Jesus gegeben. Es gehört nun ihm, und er alleine hat das Recht, darüber zu entscheiden, was er damit macht.
Ich habe auch viele Jahre lang ausgesät und Jesus das gegeben, was ich hatte.
Aber ich habe erst jetzt begriffen, dass es nicht meine Aufgabe ist, zu kontrollieren, was aus dem Samen geworden ist. Viele Jahre lang habe ich immer wieder geschaut, ob irgendeine "Frucht" entsteht, und war enttäuscht, wenn ich das nicht erkennen konnte.
Das will ich jetzt nicht mehr machen.
Das, was ich Jesus gebe - meine "5 Brote und 2 Fische" - oder den Samen, den ich "aufs Wasser säe" - das gehört ihm, ist sein Eigentum, und er kann damit machen, was er will. Ich vertraue einfach, dass er es nimmt und sein Wille damit ausgeführt werden kann.
Ich weiß nicht, ob Dir das hilft - das ist etwas, was Gott mir persönlich gezeigt hat, und es kann sein, dass Du damit gar nichts anfangen kannst. Aber ich hab es einfach mal geschrieben.
LG, geli
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Wie kann man anderen Menschen klar machen, dass Jesus der Weg ist?
von Leah am 12.09.2018 21:34Hallo Anne,
gehst Du in eine Gemeinde? Wenn ja, dann könntest Du einen kleinen Gebetskreis organisieren, der für die Gemeinde und für alle unerlösten menschen betet, die Euch auf dem Herzen liegen. Manchmal braucht uns der Herr nicht, um einen Menschen zu retten. Aber wir dürfen alles im Gebet vor einen allmächtigen Gott bringen. Ist es nicht so, dass das die größte Kraft hat? Sieh und staune.
Leah
Re: Wie kann man anderen Menschen klar machen, dass Jesus der Weg ist?
von Anne am 12.09.2018 20:00Hallo nennmichdu,
danke für deine Antwort.
Ich könnte jetzt einen Roman schreiben, was ich alleine in den letzten Jahren meiner Arbeitslosigkeit an Hilfe angeboten, gegeben, zu gehört habe etc. etc, aber anscheinend war alles selbstverständlich. Ich hingegen habe keine Hilfe bekommen, auch nicht, wenn ich gefragt habe. Z.B. habe ich einer Nachbarin (keine Freundin oder ähnliches, einfach nur Nachbarin) wochenlang geholfen, weil sie eine Fuß-OP hatte. Als Dank hat sie danach schlecht über mich geredet.
Zitat: "Wenn Menschen an uns erkennen, das wir etwas haben, was sie nicht haben..."
Mein sehr kleiner Bekanntenkreis weiß zum Teil von meinen Pakten, die ich zu tragen habe. Auch meine Nachbarschaft bekommt mit, dass ich so gut wie immer alleine bin. Trotzdem bin ich immer freundlich, mit einem lächeln auf den Lippen. Manchmal spreche ich 2 Wochen am Stück gar nicht. Im Winter waren es auch mal 4 Wochen. Aber nicht ein einziger hat mich je gefragt, wie ich das aushalte. Keine Bekannten, keine Nachbarn. Niemand.
Ich deute das als Desinteresse. Würde jemand mal fragen, könnte ich von Jesus erzählen. Viele denken eben nur an sich, an ihre Probleme. Obwohl ich auf einem Dorf wohne, und wir im Haus, jedenfalls oberflächlich gesehen, ein gutes Miteinander haben, weiß ich leider, wenn ich mal sterbe, ich hier einige Zeit nicht gefunden werde. Ok, bald vielleicht doch, wegen meiner neuen Arbeit. 
Lukas 16,20-31
Offenbarung 21,4
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: Fürbitte~ wer möchte für andere mitbeten
von Poola am 12.09.2018 19:41Re: Gott öffnet Türen
von Anne am 12.09.2018 19:35Hallo Burgen,
danke für deine aufbauenden Worte. 
Ja, ich bin wirklich froh, dass Jesus an meiner Seite ist. Und ich bin mir 100 % sicher, dass ich diesen Job nicht bekommen hätte, wenn ich nicht gläubig wäre.
Ja, ich habe sogar schon für bessere Denkfähigkeit gebetet.
Ich habe Mut, und gebe auch nicht auf. Ich bin immer schon bei neuen Arbeitsstellen die erste Zeit nervös (jedenfalls innerlich, ich glaube, man merkt es nicht). Im ersten halben Jahr träume ich auch oft von den Arbeitsstellen, und arbeite im Traum einiges ab.
Ich weiß ja, dass es sich legt.
LG.
Anne
Lukas 16,20-31
Offenbarung 21,4


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