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nusskeks

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Re: Der schmale Weg

von nusskeks am 11.04.2026 15:33

Wäre vielleicht hilfreich, wenn jemand aufschreibt, was der schmalen und der breite Weg in Matthäus 7 vor dem jüdischen Hintergrund wirklich bedeutet. Das würde auch diverse Aussagen in diesem Thread hier besser einordnen.


Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.04.2026 15:36.

Argo

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Re: Der schmale Weg

von Argo am 11.04.2026 14:51

Hallo - libertyinjoy.

Deine Worte haben eine Überzeugungskraft die, die Realität des Wort Gottes entsprechen. So stelle ich mir das auch vor. Aber unter welchen Umständen lässt sich eine selbst Überzeugung, dass ich es gut mache, bewahrheiten? Oder brauche ich doch noch die Gnade Gottes?


Römer 7,19: "Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich."

Was steckt dahinter? Unsere Realität: Wir machen oft das was wir nicht machen sollten. Erkennen wir das oder nicht? Wenn wir es nicht erkennen leben wir weiter nicht nach den Willen Gottes, weil wir weiter das Schlechte dienen. Wir leben schlecht. Erkennen wir es durch den Einsatz unseres Gewissens, dass wir was Schlechtes gemacht haben, steuern wir dann dagegen und verbessern wir uns. Uns geht es im Leben besser. Aber bis zum welchem Grad können wir uns verbessern?

Um so weniger Herausforderungen vor uns liegen, um so besser geht es uns, wenn wir nach dem was unser Gewissen sagt, leben. Ein Mönch hat weniger Herausforderungen als ein Mensch der in der heutigen Gesellschaft voll integriert ist. Um so mehr brauchen wir dann die Gnade Gottes. Sie kommt durch Jesus und dem Heiligen Geist.

Also die einzige Waffe die wir echt haben um gerettet zu werden ist unserer Glaube an Jesus, der sich nur durch den Einsatz des Gewissens bestätigen lässt.

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pausenclown

-, Männlich

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Re: Der schmale Weg

von pausenclown am 11.04.2026 14:01

Verstehe ich das richtig?

Bis auf eine Person sind alle auf dem falschen Weg und sollen die Einladung annehmen?

Achso, ich bin überzeugt, dass die damaligen Zuhörer wussten, was auf was Jesus abspielt.
Welche Pforte damit gemeint und wohin der breite Weg zb führt. Tief in unserer Tradition verwurzelt das zwei Wege Prinzip.
Dazu wurde auch der breite Weg zum Hulda Tor vollständig ausgegraben.


Shabbat Shalom 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.04.2026 14:02.

nusskeks

56, Männlich

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Re: Der schmale Weg

von nusskeks am 11.04.2026 13:32

Puh. Ich dachte, Deine unpassenden Worte weiter oben, wären eine unbedachte Entgleisung. Spätestens jetzt wird es jedoch seltsam, wobei "seltsam" ein Euphemismus für ein sehr unangehnemes Verhalten ist.

libertyinjoy: das ist eine nette und liebliche Vorstellung über eine bequeme Nachfolge gemäß eigenen Vorstellungen und nicht Christusgemäß.

Da ich die Beiträge von Merciful schon einige Jahre verfolge weiß ich, dass er seine Worte mit Sicherheit nicht einer lieblichen oder netten Vorstellung entnommen hat und nicht wüsste, was Jesusnachfolge bedeutet. Du scheinst Merciful offensichtlich nicht zu kennen, weshalb mir Deine Antwort an ihn sehr unfreundlich erscheint.

Hinzu kommt, dass Deine Zitate von Galater 5 und Johannes 15 kein Widerspruch zu dem ist, was Merciful oben geschrieben hat. Er weiß das, denn aus seinen Beiträge hier im Forum konnte man entnehmen, dass er sich intensiv mit der Schrift beschäftigt. Weißt Du es auch? Denn Christus hat uns ausführlich überliefern lassen, was es bedeutet, ihm nachzufolgen. Dazu gehört übrigens auch, seinen Mitmenschen nicht vorschnell mangelne oder fehlende Jesusnachfolge zu unterstellen.

Daher werde ich auch genau das bei Dir nicht machen, denn ich kenne Dich nicht. Nimm Dir doch gerne etwas Zeit hier im Forum. Lies Dir die Beiträge durch und lerne die Menschen kennen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich Dein Verhalten dann sehr schnell ändern könnte.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.04.2026 13:34.

libertyinjoy
Gelöschter Benutzer

Re: Der schmale Weg

von libertyinjoy am 11.04.2026 12:17

Hallo Mercful,

das ist eine nette und liebliche Vorstellung über eine bequeme Nachfolge gemäß eigenen Vorstellungen und nicht Christusgemäß.

24 Die aber Christus angehören, die haben das Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Lüsten.
25 Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln.
26 Lasst uns nicht nach leerem Ruhm streben, einander nicht herausfordern noch einander beneiden!
Galater 5 (Schlachter 2000)

Und das ist nicht lustig, denn das ist ein ständig währender Prozess, dem sich jeder unterzieht, der zu IHM gehört.  Die Freiheit im Geist ist dann ein Stück Seiner Herrlichkeit, die wir erleben. 

Wer seine eigenen Vorstellungen über Nachfolge hat und sich nicht vom Weingärtner beschneiden lassen will, der wird irgendwann als abgestorbene Rebe ins Feuer geworfen. Jeder prüfe sich selbst. 

1 Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner.
2 Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg; jede aber, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt.
Johannes 15 (Schlachter 2000)

Wenn Du wirklich wiedergeboren bist und Jesus nicht nur als Retter sondern als Deinen HERRN angenommen hast, dann weißt Du genau, was ich meine.

Ich wünsche Dir die richtigen Entscheidungen und das Vertrauen, mit IHM tiefer zu gehen. 💖🍇✨

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Merciful

55, Männlich

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Re: Der schmale Weg

von Merciful am 11.04.2026 11:24

1) Der schmale Weg zum Leben ist Christus selbst. Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.
 
2) Wir gehen und laufen auf diesem schmalen Lebensweg, indem wir Jesus nachfolgen.
 
3) Wir folgen Jesus nach, indem wir an ihn glauben und Gottes Gebote lernen und tun.
 
4) Es muss nicht so sein, dass wir den schmalen Weg als einengend erleben.
 
Ich tue meinen Mund weit auf und lechze, denn mich verlangt nach deinen Geboten.
HERR, dein Wort bleibt ewiglich, so weit der Himmel reicht.
Und ich wandle in weitem Raum; denn ich suche deine Befehle.
 
(Psalm 119,131+89+45; Lutherbibel 2017 [(C) Deutsche Bibelgesellschaft])
 
Merciful

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Burgen

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Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27

von Burgen am 11.04.2026 08:34


Samstag   Sabbat   


Meine Schuld ist mir über den Kopf gewachsen;  
sie wiegt zu schwer, ich kann sie nicht mehr tragen.    Psalm 38,5   

Lukas 23,42-43  
Der Übeltäter sprach: 
Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst!  
Und Jesus sprach zu ihm:  
Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.   


TagesL: Lukas 24,1-12  Die Frauen am leeren Grab - Verkündigung der Aufersehung  
fortlL: Johannes 21,20-25  ... Wir haben den Herrn gesehen   




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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nusskeks

56, Männlich

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Re: Der schmale Weg

von nusskeks am 11.04.2026 08:31

Burgen: Deswegen lieben die vielen Menschen wohl hauptsächlich das NT?

Ja, weil sie das NT missverstehen. Denn die Konsequenzen, schon bei den Beispielen die ich genannt habe, sind wesentlich ernster als das, was man im Alten Testament findet.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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Burgen

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Re: Der schmale Weg

von Burgen am 11.04.2026 08:22


Danke, nusskeks. 

Hatte nur aus dem Gedächtnis, aus Erinnerung geschrieben und mir nicht die Zeit genommen in der Bibel nachzuschauen.  

Das sind die 'gängigen' Bibelstellen. Und ich fragte mich, ob sie selbst nachdem Jesus nun zur Rechten Gottes sitzt, nachdem er die Schuld des Versagens, der Sünde und viel mehr, auf sich genommen hat, auch diese 'Unvollkommenheit' auf seinem Leib und in seiner Seele getragen hat?  Aus Gnade und Liebe zu Gott, seinem und unserem Vater getragen hat. 

Und das nimmt uns einerseits die Last ab, 
andererseits hinterlässt es wohl einen Schatten auf userer Seele, bis wir ernsthaft um Vergebung bitten ... 

Unsere, des Christen 'Auftrag' ist es doch in Jesus seiner Nachfolg selbst die Schatten abzugeben und duch seine unermessliche Gnade leben und wirken ... 

Das Gesetz ist jetzt kein Buchstabe mehr, sondern gelebtes Leben aus Gnade. Dennoch sagte er, kein Jota wird vergessen. Vielleicht könnte man stattdessen sagen, die Gesetzesleiter ist nun eine aus der Gnade und Vergebung gespeiste Gnadenleiter ? im Wachstum zu Ihm hin, mit Ihm im Leben.  

Deswegen lieben die vielen Menschen wohl hauptsächlich das NT? 


Gruss 
Burgen  






Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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nusskeks

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Re: Der schmale Weg

von nusskeks am 11.04.2026 07:59

Burgen: Es gibt ja auch das Bibelwort, dass Menschen von Gott einmal echte Konsequenzen tragen werden, sollten sie seinem Nächsten unterlassen haben zu helfen oder ähnlich.

Hm. Was könntest Du meinen?

Vielleicht Hesekiel 3,18–21 "18 Wenn ich dem Gottlosen sage: Du musst des Todes sterben!, und du warnst ihn nicht und sagst es ihm nicht, um den Gottlosen vor seinem gottlosen Wege zu warnen, damit er am Leben bleibe, – so wird der Gottlose um seiner Sünde willen sterben, aber sein Blut will ich von deiner Hand fordern. (Hes 14,10) 19 Wenn du aber den Gottlosen warnst und er sich nicht bekehrt von seinem gottlosen Wesen und Wege, so wird er um seiner Sünde willen sterben, aber du hast dein Leben errettet."

Oder vielleicht: Matthäus 25,31–46 wo ist um ganz schlichtes Handeln tätiger Nächstenliebe geht und die Konsequenzen daraus enorm sind?

Passend wäre auch: Jakobus 4,17 "Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut's nicht, dem ist's Sünde."

Oder Sprüche 24,11-12 "11 Errette, die man zum Tode schleppt, und entzieh dich nicht denen, die zur Schlachtbank wanken. (Ps 82,4) 12 Sprichst du: »Siehe, wir haben's nicht gewusst!«, fürwahr, der die Herzen prüft, merkt es, und der auf deine Seele achthat, weiß es und vergilt dem Menschen nach seinem Tun."

Du kannst auch alle Aussagen aus den Briefen nehmen, die Jesusnachfolger zur gegenseitigen Ermahnung, Ermutigung und Auferbauung aufrufen und sie in den Rahmen dessen stellen, was Gott durch Johannes sagt: 1Joh 4,20 "Wenn jemand spricht: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, der ist ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, der kann nicht Gott lieben, den er nicht sieht." Denn das, was Gott unter Liebe verstehe sind nicht nur romantische oder verwandschaftliche Gefühle, sondern immer auf Tat. Gott selbst ist dafür das größte Vorbild.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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