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geli

61, Weiblich

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Beiträge: 787

Re: Gibt es ohne die Erlösung durch Christus "Gerechte", die eine Erlösung nicht mehr benötigen?

von geli am 17.10.2017 12:46

Also ehrlich gesagt, ich glaube nicht, dass in der Bibel Dinge nur als (unwichtiges) "Beiwerk" gesagt werden. 
Alles ist von Bedeutung.

Ich bin froh, dass ich persönlich mich in den letzten Tagen mit diesem Gleichnis beschäftigt habe (aus einem bestimmten Anlass heraus), und dass ich es nun besser verstehe. Gerade das, was die "99" betrifft.

Aber ich denke auch, dass die Auslegung dieses Gleichnisses nicht heilsnotwendig ist - also können wir sehr gut verschiedenen Ansichten darüber vertreten  

LG, geli

Ich bin dabei, durch Gottes Gnade das zu werden, was ich seit meiner Wiedergeburt schon bin

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solana

-, Weiblich

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Re: Geheiligt werde dein Name...

von solana am 17.10.2017 10:50

Pray schrieb:

Seit ich das s o sehe, bedeutet mit die Bitte: Dein Name werde geheiligt! sehr viel, denn ich "gucke" im Gebet nicht nur auf mich, dass ich Gottes Namen nicht beschmutze durch Ungehorsam, sondern wünsche das natürlich auch für alle die, die Christen sind....dass wir seinen Namen durch unser Verhalten und Gehorsam heiligen.

Hallo Pray

Ja, gerade in diesem ersten Teil des Vaterunser geht der Blick ja ganz auf Gott, er wird angebetet und gesagt, dass sein Name uns heilig ist, wir sein Reich und seine Herrschaft erwarten und erbitten und dass sein Wille geschehen soll.

Im Mittelteil geht es dann um Bitten, die unsere Bedürfnisse betreffen.

Und im Schlusssatz geht der Blick wieder auf Gott, sein Reich, die Macht und Herrlichkeit, was am Anfang schon als Bitte angesprochen wurde, wird hier jetzt als eine Art Bekenntnis ausgesprochen, unter das man sich selbst mit seinem Gebet stellt (so verstehe ich es).
Auch das bedeutet, Gottes Namen heiligen - indem man bekennt: "nur du bist für mich an erster Stelle, du regierst in meinem Leben und ich erwarte alles von dir." 

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen

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Re: Gibt es ohne die Erlösung durch Christus "Gerechte", die eine Erlösung nicht mehr benötigen?

von Burgen am 17.10.2017 10:07

Hallo geli, 

In MK 4 steht zum Sinn der Gleichnisse: 10-12

Und als er allein war, fragten ihn, die um ihn waren, samt den Zwölfen nach den Gleichnissen.
Und er sprach zu ihnen:
Euch ist das Geheimnis des Reiches Gottes gegeben;
denen draußen aber widerfährt es alles in Gleichnissen,

aufdass sie mit sehenden Augen sehen und doch nicht erkennen
und mit hörenden Ohren hören und doch nicht verstehen,
damit sie sich nicht etwa bekehren und ihnen vergeben werde.

...
Selbst das ist doch eigentlich nicht einfach zu verstehen.
Für mich bedeutet es eben, dass das Licht eine Besonderheit in den Fokus aufstellt,
und die Geschichte drumherun (also die 99) Beiwerk sind.
Auf diese Weise hat jedes Gleichnis, wie im Theater oder Film,
einen bestimmten Fokus zu beleuchten, ihn für das Reich Gottes in den Vordergrund zu rücken.

Ein Gleichnis kann niemals 'die ganze Schrift' betrachten.
Die Pharisäer und Schriftgelehrten werden dabei ja nicht vergessen.
Im Gegenteil, Jesus konfrontiert sie recht hart und kompromisslos,
aber eben an anderer Stelle.

So sehe ich das -;)
Gruss
Burgen


 

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geli

61, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 787

Re: Gibt es ohne die Erlösung durch Christus "Gerechte", die eine Erlösung nicht mehr benötigen?

von geli am 17.10.2017 09:43

Heute war in der Bibellese das Gleichnis vom "Pharisäer und Zöllner" dran, und es hat mich noch einmal neu an unser Thema erinnert.

Denn wenn man davon ausgeht, dass wirklich nur das eine Schaf verloren war - wie viele ja meinten - dann muss man, wie es ja auch angel tut, davon ausgehen, dass es "Schafe" gibt, die tatsächlich keine Buße benötigen, weil sie sowieso schon gerecht sind.

Da dies aber vielen anderen Bibelstellen widerspricht, kann ich das so nicht bejahen.

Hier nun, beim Pharisäer und Zöllner, wird es deutlicher ausgedrückt, was gemeint ist, wenn  in Luk. 15 Menschen als die "Gerechten, die keiner Buße bedürfen" beschrieben werden:

Luk. 18,9:
Er sagte aber zu etlichen, die sich selbst vermaßen, dass sie fromm wären, und verachteten die anderen, dies Gleichnis:
(andere Übersetzung:: "Jesus wandte sich nun an einige, diein falschem Selbstvertrauen meinten, in Gottes Augen gerecht zu sein, und die deshalb für andere nur Verachtung übrig hatten)

Er spricht hier zu denen, die meinen, gerecht zu sein und keinerlei Buße zu bedürfen - also das, was auf die 99 Schafe, die er in der Wüste zurückläßt, ebenfalls zutrifft.

Gott hat Jesus zu den "verlorenen Schafen des Hauses Israel" gesandt - aber von diesen (im Gleichnis 100) verlorenen Schafen erkannten in Mehrheit nur die Zöllner und anderen Sünder (im Gleichnis das "verirrte" Schaf), dass sie tatsächlich verloren waren, und nahmen Jesus an.

"Verloren" war aber nach meinem Verständnis nicht nur das eine Schaf, das sich verirrt hatte, sondern verloren waren eigentlich alle.

Denn man dieses Gleichnis so auslegt, dass nur eines verloren war - wie es oft geschieht -  dann gibt das auch für uns heute Probleme.

Oft habe ich in der Kinderstunde gehört: Ja, Jesus sucht das verlorene Schäfchen und bringt es heim. Das ist sehr "kuschelig" für die Kinder - das kleine Schäfchen auf Jesus Schulter, wie er es heimbringt. Einfach "süß", und alle finden es lieb.
Aber wie wird das - von Kindern und auch von Erwachsenen - meist verstanden?

Ja, das "Verlorene" - das bin ja nicht ich. Das ist der Drogenabhängige, der Dieb, eben der "böse" Mensch von nebenan - aber das sind nicht wir, die wir (meistens) getauft sind und in die Kirche gehen und bei denen ja "alles in Ordnung" ist.

Durch diese Auslegung wird verhindert, dass manche Menschen sich als Sünder erkennen können, dann umkehren und Buße tun können, weil sie sich nicht wirklich angesprochen fühlen. "Verloren" - das bin ja nicht ich, sondern das sind die anderen. Ich gehöre zu den "Gerechten"...

Nein - ich verstehe dieses Gleichnis so: Alle sind Sünder, sowohl das eine, verirrte Schaf, als auch die 99, die sich noch nicht als Sünder erkennen konnten,  genauso auch die "anderen Schafe, die nicht aus diesem Stall sind", und die Jesus auch noch heimholen will (also die Menschen außerhalb des Volkes Israel).

Nur so ist dieses Gleichnis "kompatibel" mit den anderen Aussagen der Bibel, die einheiltich betonen, dass alle Menschen Sünder sind, dass alle Menschen Buße tun und umkehren müssen. Da gibt es keine Ausnahme von "99, die meinen, gerecht zu sein und der Buße nicht zu bedürfen".

Ich denke, das gleiche Gleichnis aus Matth. 18,12 hat eine andere Bedeutung und müßte gesondert betrachtet werden.
Denn hier spricht Jesus zu seinen Jüngern, während er in Lukas hauptsächlich zu den Schriftgelehrten und Pharisäern spricht, und auch die Zöllner und Sünder angesprochen sind.

Das wäre aber nun hier zu verwirrend...

LG, geli

Ich bin dabei, durch Gottes Gnade das zu werden, was ich seit meiner Wiedergeburt schon bin

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.10.2017 09:47.

Burgen

90, Weiblich

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Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1

von Burgen am 17.10.2017 09:11

Losung 

Wer des HERRN Namen anrufen wird, der soll errettet werden.    Joel 3,5 

Klopfet an, so wird euch aufgetan.    Lukas 11,9 

Markus 3, 31-35
Lukas 18, 917

Mk 3, 31-35
Und es kamen seine Mutter und seine Brüder und standen draußen,  
schickten zu ihm und ließen ihn rufen.
Und das Volk saß um ihn. Und sie sprachen zu ihm:
"Siehe, deine Mutter und deine Brüder und deine Schwestern draußen  fragen nach dir." 

Und er antwortete ihnen und sprach:
"Wer ist meine Mutter und meine Brüder?" 
Und er sah ringsum auf die, die um ihn im Kreis saßen, und sprach: 
"Siehe, das ist meine Mutter und das sind meine Brüder"! 
Denn 
"wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter."



 

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SMart

-, Männlich

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Beiträge: 23

Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)

von SMart am 17.10.2017 03:34

... Prediger.

Dürfte ich der Nachwelt einen Satz hinterlassen, ...




Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.10.2017 03:34.

Cleopatra
Administrator

31, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 2493

Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)

von Cleopatra am 16.10.2017 19:07

... es schließlich um die Rettung ihrer Seelen geht.

Mein Lieblingsbibelbuch ist....

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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geli

61, Weiblich

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Beiträge: 787

Re: Gibt es ohne die Erlösung durch Christus "Gerechte", die eine Erlösung nicht mehr benötigen?

von geli am 16.10.2017 18:31

solana: Diese Aussage sehe ich genauso strukturiert wie die mit den 99 Gerechten.

Ja, sie hat die gleiche Aussage wie die in Lukas 15, so verstehe ich das auch.

Er ist für die "Kranken" und die "Sünder" gekommen - für alle, die sich als solche erkennen können.

Wer sich selbst für "gerecht" hält und meint, er habe Buße nicht nötig, für den ist Jesus nicht zuständig. Weil diese Menschen ihn ja auch gar nicht brauchen.

LG, geli

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osmin

60, Männlich

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Beiträge: 10

Re: Bibelschule, welche Erfahrung habt ihr dort sammeln können?

von osmin am 16.10.2017 18:25

In Bad Gandersheim geht es nicht um Religion, sondern um eine Herzensbeziehung zu Jesus. Dort ist jeder willkommen. Ich war dort auf einer Männerkonferenz. Ich kann nur sagen, immer wieder gerne. 

Habe ich dir nicht geboten, daß du stark und mutig sein sollst? Sei unerschrocken und sei nicht verzagt; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir überall, wo du hingehst! (Jos1,9)

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pray

54, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 60

Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)

von pray am 16.10.2017 18:12

...bin ich nicht mehr auf den Bürgersteigen der Großstadt unterwegs.

Ich erzähle Menschen von Jesus und dem Heilsweg, weil....

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