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sandraausbasel

50, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 6

Dass es dich gibt und warum

von sandraausbasel am 30.03.2026 00:13

Heute erreichte mich Peters Nachricht.
Er fühle sich "verdammt einsam", so sein Wortlaut. 
Ich fand es unpassend, dass ein angesehener Chirurg, ein Mann seiner Grösse, sich so ausdrückte, traute mich aber auch nicht, ihn zurechtzuweisen. 
Der Inhalt seiner Nachricht hingegen gab mir zu denken. 
Diese Einsamkeit, von der er spricht. 
Er stelle die Fragen, sagt er und gebe gleichzeitig die Antwort. 
Ob es denn nicht Gott sein könnte, der die Antwort gibt?, will ich wissen. 
Er winkt ab. 
Welcher Gott denn?
Na derjenige, der die Gehirne schuf, für die du so schwärmst, entgegne ich. 
Peter meint, Gott sei nichts als eine Metapher. 
Ja, die haargenaue Feinabstimmung der Naturkonstanten im Universum sei schon beeindruckend, gibt er zu.
Aber die Wissenschaft werde irgendwann auch dieses Geheimnis lüften. 
Ich spüre ein Unbehagen. 
Wie kann es sein, dass Peter, ein kluger Mann, nicht einfach seiner Einsamkeit ins Auge sieht. 
Dass er zugibt, ihm fehle Gott - der Partner unserer intimsten Selbstgespräche, wie Frankl ihn nannte. 
Peter zögert, das zuzugeben, aus Angst vor Arbeitsplatzverlust. 
Die verbleibende Vertragslaufzeit beträgt gut und gerne zehn Jahre und jetzt, da er zwei Drittel davon immerhin schon hinter sich gebracht hat, will er's sich nicht verscherzen. 
Was für Schlagzeilen das gäbe, wenn der Chef höchstpersönlich, der er ja ist, sich plötzlich als Christ outen würde!
Partneruniversitäten würden die Abkommen kündigen, Patienten würden auf andere Kliniken ausweichen. 
Eine Katastrophe. 
Nicht auszudenken. 
Vorsichtshalber gibt sich Peter deshalb als Agnostiker oder gar Atheist aus und katalogisiert seinen "Glauben" als Aberglauben, dabei mit den Augen zwinkernd, so als wäre jegliche Form von Glauben nichts Ernstzunehmendes, eine Laune oder ein Zeitvertreib.
Ich finde das schade. 
Gerne hätte ich mich mit Peter über Gott unterhalten. 
Und nicht nur das: 
Ich war bereit, mit ihm zusammen zu beten. 
Leider war das nicht möglich. 
Ein Rest an Ungesagtem bleibt. 
Gott ist irgendwie in der Luft. 
Aber in Peters Gegenwart darf ich nicht davon reden. 

Diese Anekdote habe ich aufgeschrieben, im Wissen, dass du, mein Gott, sie siehst und verstehst. 
Du bist da und kennst alles. 
In deinem Angesicht dürfen wir sein,
mit unseren Höhen, Tiefen und Unzulänglichkeiten. 
Mein Leben soll Dank und Lobpreis an dich sein. 
Gerne mit Peter an meiner Seite. 
Sonst auch ohne ihn. 
Ich bin sicher, auch er findet seinen Weg zu dir. 
Danke, Jesus.
Amen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.03.2026 00:15.

Geist-Licht

77, Männlich

  Neuling

Beiträge: 74

Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Geist-Licht am 29.03.2026 23:11

Grüß Gott
 
Eine Frage, von mehrern, habe ich da:
Wie findet ein Mensch zum Heiligen Geist, ohne diesen Geist?
 
?

Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.

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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2486

Re: Raum der Stille und des Gebets

von Merciful am 29.03.2026 18:02

 
(Christoph Zehendner, Gerth Medien, YouTube)
 
Merciful

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chestnut
Administrator

63, Weiblich

  fester Bestandteil

Chatleitung

Beiträge: 714

Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von chestnut am 29.03.2026 15:20

„Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht." (Johannes 14,27) 

Frieden, ist das Abwesenheit von Krieg? Das ist sicher eine Definition.
Aber wie steht es mit Frieden zwischen Mitmenschen? Und selbst wenn da alles gut ist, was ist, wenn wir in uns selbst unzufrieden sind und mit uns hadern?

Friede ist mehr als nur das, was zwischen Menschen steht.
Die Bibel definiert Friede vor allem zwischen Gott und Mensch. Es geht um den Frieden, den er uns ins Herz legen will. Dieser Friede ist etwas, das bleibend ist.

Sonntag, 29. März 2026, 20.00 Uhr, Raum Hauskreis-miteinander

Herzliche Einladung
Chestnut und Team

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pausenclown

-, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 499

Re: Nikodemus

von pausenclown am 29.03.2026 12:46

Hallo.


Bevor ich darüber schreibe, wie wir Juden zur des zweiten Tempels feiern, schreibe ich mein traurigstes Pessah.
Jesus ist vor seiner Kreuzigung am 10. Nisan auf einem Esel nach Jerusalem geritten.
Wie ich schon geschrieben habe, wurden am 10 die Lämmer ins Haus geholt und wie geschrieben steht:
Sacharja 9,9: „Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel.

Die Volksmenge empfing Jesus mit Palmzweigen und dem großen Hallel auf dem Psalm 118.
O Herr, hilf doch! O Herr, lass es wohl gelingen!" Das hebräische Wort für "Hilf doch!" ist Hoshi'a na.
Diese Elemente gehören eigentlich zum Laubhüttenfest (Sukkot) und damit wird die Ankunft des Messias gefeiert, hier vermischen sich Pessah und Sukkot.
So wie die Lämmer geprüft werden zwischen dem 10 und 14 Nisan, wurde auch Jesus geprüft und der, der ohne Fehler war, wurde am Ende verurteilt und gekreuzigt.

So wurde aus dem kleinen Jeshu, das wahre Lamm Gottes.
Einige haben als Kind mit ihm gespielt und viele kennen ihn, als er offensichtlich mit seinen Jünger durchs Land zog. Seine Wunder, seine Predigten, sein Ruf zur Umkehr und das, das Himmelreich nahe sei….

 
Es ist ja nicht so, als gäbe es eine Willkür und keine Gesetze, um jemanden zu schützen….
Jesus hatte kein faires Verfahren vor dem Hohen Rat und dem Sanhedrin.
In unserer Tradition gibt es strenge Regeln in einem Strafprozess und diese wurden an vielen Punkten gebrochen.
Verbot von Nachtsitzungen: Strafprozesse durften nur tagsüber verhandelt werden. Das Urteil musste ebenfalls bei Tageslicht verkündet werden. Jesus wurde jedoch in der Nacht verhaftet und verhört.

Verbot an Festabenden: Es durfte kein Prozess am Vorabend eines Sabbats oder eines hohen Feiertags (wie Pessah) beginnen, da ein Todesurteil erst nach einer eintägigen Bedenkzeit vollstreckt werden durfte und Hinrichtungen an Feiertagen verboten waren.


Keine Selbstbezichtigung: Ein Geständnis allein reichte nicht für eine Verurteilung aus; es mussten mindestens zwei übereinstimmende Zeugen vorhanden sein. Bei Jesus wurde sein eigenes Wort („Du sagst es“) als Hauptgrund für die Verurteilung wegen Blasphemie genutzt.
Wartefrist für Todesurteile: Ein Freispruch durfte sofort verkündet werden, aber ein Schuldspruch, der zum Tode führte, musste um einen Tag verschoben werden, um den Richtern Zeit zum Fasten und Überdenken zu geben. Jesus wurde noch am selben Tag verurteilt und hingerichtet.

Einstimmigkeits-Regel: Wenn alle Richter sofort und einstimmig für „schuldig“ stimmten, galt dies ironischerweise als Zeichen für ein Komplott oder Voreingenommenheit, und der Angeklagte musste freigelassen werden. Im Fall Jesu gab es eine sofortige, geschlossene Verurteilung. 
Usw….

Als Mitglied des Sanhedrins konnte ich seine Verurteilung nicht verhindern, was folgte ist bekannt…..

Shalom 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.03.2026 12:48.

Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 2747

Re: Namen Gottes - Name Jesus Christus ...

von Burgen am 29.03.2026 10:34





Zitat einem Andachtsbuch:
Kenne seinen Namen
»Ich will ihn schützen, weil er meinen Namen kennt.«

 

Psalm 91,14 elb

Unser Herr Jesus kam, um den Namen »Vater« zu offenbaren. Vater zeugt von Familie, von Nähe und Vertrautheit. Du kannst Gott als Eljon, den Höchsten, kennen. Als El Schaddai, den allmächtigen Gott. Als Jahwe, den Herrn, den bündnishaltenden Gott. Als Elohim, den mächtigen Schöpfer von Himmel und Erde. Alle diese Namen sind von großer Bedeutung, da jeder einzelne eine andere wunderbare Seite unseres Gottes offenbart. Doch wenn du Gott als Vater kennst, werden alle seine Fähigkeiten, Eigenschaften und seine ganze Kraft für dich wirksam, um dich unter seinen Schutz zu stellen und dich zu retten.

Unser Herr Jesus betete: »Bald bin ich nicht mehr in der Welt, ich komme ja zu dir, Vater, du heiliger Gott. Sie aber sind noch in der Welt. Bewahre sie in der Macht, die du mir gegeben hast, in der Macht deines Namens,  
Zitat Ende  

Habe vorhin überlegt, wann selbst vielleicht zum ersten mal mit dem Namen "Jesus, Gott" durch die Ohren usw in Kontakt kam. Und konnte mich erinnern, dass wir in der Küche einen Neukirchner Abriß Kalender hängen hatte. Das war, als ich schon lesen konnte und gerne das jeweilige Blatt abriß. 
Davor beteten meine Großeltern mit mir - meine Oma brachte mir später das "Vater, unser, ..." bei. Abends im Bett beteten sie und auch meine Mutter gemeinsam über mich, später mit mir. 
Das waren dann so die damals üblichen Kinderlieder und Kindergebete. 

Während der Konfirmationszeit ging gerne zur Kirche - und in dieser Zeit spürte immer, dass, wenn von der Kirche am Sonntag nach Hause kam, die Atmosphäre in mir ein wunderbarer Friede war bis mich wieder die sonntägliche allgemeine Atmosphäre und Gedanken usw. einholte.  Das empfand ich damals immer recht enttäuschend, aber es musste wohl so sein, dachte ich. 

Heute denke ich, dass damals die Neugeburt nur ein Gebet weit entfernt war - welches dann mit einem "Ja" zum Schluss der KonfiZeit abschloss. Danach begann Gott seine weitere Arbeit an meinem Herzen ...  , es wurde nicht einfacher ;) 

Und der Name ist mir bis heute und in Zukunft der wichtigste Name meines Lebens - 


Weiß nicht wie es in eurem Leben war oder ist. Die Spuren, die Jesus im Leben hinterlässt, reichen bis in die Ewigkeit hinein, auch oder wenn andere Dinge, Menschen das für unmöglich halten. 
Da fallen mir zB auch die obdachlosen Menschen ein, manchmal sieht man, dass jemand recht neu auf der Straße lebt ...  Wie damals innerhalb der Bibel die durch Lepra, Blut und anderes von der Allgemeinheit ausgestoßenen Menschen ... 


Im Namen Jesus, seinem Wort, liegt Kraft zum Neubeginn, jeden Tag. 




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 2747

Re: Hallo an alle...

von Burgen am 29.03.2026 09:39


Hallo Pralinenbaum,  

welch ein schöner Name ;). Schön, dass es dir hier im Forum gefällt.  
Große Familie hast du. Viel Verantwortung ...  

Habe letztens vor unserem Haus zwischen den Steinplatten zwei kleine Blütenstengel entdeckt. Bis sie gewachsen und voll erblüht mit Stifmütterchenblättern war, endlich ein Foto gemacht. 
Es ist immer wieder, jedes jahr erstaunlich, mit welch einer Kraft die Natur sich in Kraft entwickelt, um in Schönheit zu erblühen, und Augen und Herzen selbst zum Erblühen bringt. 

Gott ist soo gut!  

LG 
Burgen  



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 2747

Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27

von Burgen am 29.03.2026 09:30


6. Sonntag der Passionszeit - Palmsonntag   

Der Menschensohn  muss  erhöht werden,  
auf dass alle, die an ihn glauben
das ewige Leben haben.    Joh 3,14b.15   



WoLied: 91  Herr, stärke mich, dein Leiden zu bedenken ... 
     oder 14  Dein König kommt in niedern Hüllen, ... 
                  O mächt' ger Herrscher ohne Heere, gewaltger Kämpfer ohne Speere, ...  

Ev: Johannes 12,12-19   Ep: Philipper 2,5-11  
AT: Jesaja 50,4-9   Predigt: Markus 14, (1-2) 3-9  
fortlL: Philipper 2,6-11   

LOSUNG 

Mose sprach zu dem HERRN: 
   Wenn nicht dein Angesicht vorangeht, 
       so führe uns nicht von hier hinauf.  2.Mose33,15   


Sie nahmen Palmzweige und 
    gingen hinaus Jesus entgegen  

und schrien: Hosianna!   
    Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn,   

der König von Israel!    Johannes 12,13 


Lied: BG: 141,2 
Auf, ihr betrübten Herzen, der König ist gar nah; ... 



 


Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5486

Re: Hallo an alle...

von Cleopatra am 29.03.2026 07:58

Guten Morgen, Pralinenbaum, 

schön, dass du da bist.
Ich liebe ja auch die Natur und knipse ständig mit meinem Handy Bilder- in der Schöpfung sieht man ständig neue kleine Wunder.
Die Idee, ein Bild mit dem Klavier zu machen mit dem Bibelvers, die gefällt mir richtig gut.
Ich bin gespannt, was da noch kommt .

Liebe Grüße, Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5486

Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Cleopatra am 29.03.2026 07:55

Guten Morgen, 

nein, nicht ganz so ist es.

Der heilige Geist wird nicht vorher gegeben, um errettet zu werden, der heilige Geist wird nachher gegeben, wenn man bereits errettet ist:

- Epheser 1,13-14 (LUT): „...da ihr geglaubt habt, versiegelt worden seid mit dem Heiligen Geist, der verheißen ist, welcher ist das Pfand unseres Erbes, zur Erlösung des erworbenen Besitzes, zum Preise seiner Herrlichkeit."

- 2. Korinther 1,21-22 (ELB): „Er hat uns aber auch versiegelt und das Pfand des Geistes in unsere Herzen gegeben."

- 2. Korinther 5,5 (NGÜ): „Gott selbst aber hat uns auf diese Zukunft vorbereitet und uns als Anzahlung dafür seinen Geist gegeben."

Bedeutung des Geistes als Pfand:
Garantie (Anzahlung): Der Geist ist ein Vorgeschmack auf die himmlische Herrlichkeit und garantiert, dass Gott sein Versprechen der Errettung hält.
Siegel: Er ist Gottes Eigentumszeichen, das zeigt, dass ein Mensch zu ihm gehört.
Bestätigung: Der Heilige Geist bestätigt die Sündenvergebung und die neue Identität als Kind Gottes.


Das kann man auch an der Apostelgeschichte erkennen- die Menschen waren bereits wiedergeboren und sogar getauft. 

Liebe Grüße, Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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