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Sonnenkind

79, Weiblich

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Beiträge: 240

Re: Die heilige Stätte heute

von Sonnenkind am 20.07.2016 08:18

Hallo,

also ich trage seit ca. 40 Jahren eine Automatik-Armbanduhr, die sich meinem Rhythmus anpasst: Wenn ich gut geschlafen habe, geht sie morgens ein paar Minuten nach, wenn ich mit Stress hektisch war, geht sie ein bisschen vor. Mir macht das nichts, die ungefähre Zeit reicht mir. Und bei Terminen bin ich deshalb immer etwas früher, die Zeit auf meiner Uhr ist ja nur ein grober Anhaltspunkt. Manchmal stelle ich die Uhr. Aber das hält höchstens einen Tag vor.

Gruß
Sonnenkind 

. . . Ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde (1. Mos. 1,29)

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Sensible Menschen

von Burgen am 20.07.2016 00:44

Hallöchen,

wir wissen ja, dass Jesus in uns lebt durch den Heiligen Geist.

Unsere Schwierigkeit liegt wohl darin, Gott in uns nicht immer wahrnehmen zu können.

Ich meine damit, dass die "Sensibilität" viel mehr sogleich benützen, als Geschenk, als Gabe Gottes ansehen.

Und sie als innere Sprache Gottes verstehen.

Jesus ist unser Retter, Erlöser, und wir sind aufgefordert, die Sensibilität richtig einzuordnen um verstehen zu können.

Gott liebt, rettet. Und er will uns gebrauchen.

Also, bedeutet es, egal, wie es uns gerade geht, sofort einen inneren Schritt zurück gehen und sozusagen nach oben zu blicken - es verarbeiten - im Nachdenken

und dann Fürbitte tun und IHM danken. 

Ja, das alles braucht Zeit, viel Zeit.

Gott liebt uns und will nicht, dass auch nur eines seiner Kinder verloren geht.

Aber, er wird seinen Plan mit der Welt zuende bringen. Und wir können es den Menschen etwas erleichtern.

LG
Burgen 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Gott liebt mich

von Burgen am 19.07.2016 20:57

Hallo ligthy

du schreibst, dass du jetzt endlich erkennen durftest, dass es Liebe ist, mit der Gott dich liebt.

Da gratuliere ich dir.

Gott behüte dich und er schenke und erhalte dir den F r i e d e n, den Jesus uns hinterlassen hat.

LG
Burgen


 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Sensible Menschen

von geli am 19.07.2016 20:36

Pausenclown, da hast Du recht - das wurde nicht ausdrücklich so geschrieben.
Allerdings wurde Sensibilität explizit mit mangelndem Selbstwertgefühl, mit Mangel, mit Defiziten, auch mit Depression gleichgesetzt.
Das empfinde ich Menschen gegenüber, die diese Sensibilität haben, als abwertend, sie werden nicht ernst genommen, fast als "krank" hingestellt.

Aber grundsätzlich stimmt es - meine Wortwahl war nicht korrekt! Tut mir leid.

lg, geli

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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Sensible Menschen

von pausenclown am 19.07.2016 19:50

Hallo Geli, wer und wo hat hier in einem posting dich oder jemand als Schwächling betitelt?  
Kannst du mir das bitte zeigen?

Pausenclown 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Sensible Menschen

von geli am 19.07.2016 19:49

denke auch nicht, dass Schwächen ein Hindernis sind für Gottes Wirken in einem Menschen, selbst wenn er selbst daran schuld sein sollte, dass er sich Dinge zu sehr zu Herzen nimmt.

Nein, das denke ich auch nicht - im Gegenteil: Sensibilität ist im Hinblick auf das Wirken Gottes keine Schwäche, sondern eher Stärke. So empfinde ich es jedenfalls.
Je sensibler ich bin, desto besser kann ich auf Gottes Wort eingehen.
Denn Gottes Wort will und soll ja zu Herzen genommen werden!

Lg, geli

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Sensible Menschen

von geli am 19.07.2016 19:39

Jemand der selbst nicht so feine Antennen hat oder ein dickeres Fell und genügend Selbstbewusstsein, kann so etwas nicht nachempfinden und wird solchen Menschen ihre "Schwäche" eher noch vorwerfen - "selbst schuld, sei doch nicht immer so empfindlich ...."

Genau - so ist es. Jemand, der sehr empfindsam ist und ganz feine "Antennen" für alles hat, wird leicht als "nicht normal", als "Spinner", als "empfindlich", als "Schlächling" verurteilt, wie man ja auch an einigen Post hier lesen kann.

Wer so denkt, der zeigt damit, dass er sicher nicht zu den sensiblen Menschen gehört...

Ja, sehr feine Antennen zu haben, ist nicht immer leicht, denn mit allem, was man wahrnimmt, muss man auch umgehen lernen.
Wer von 10 Dingen, weil er eben nicht so sensibel ist, nur eines wahrnimmt, hat es eben nun mal leichter, als wenn man von den 10 Dingen alle wahrnimmt und diese dann auch verarbeiten muss.

Der kann sich dann leicht lustig machen über den, der noch mit den 9 anderen Dingen zu tun hat - während er schon lange "weitergeht" im Programm...

Dabei könnte man ja auch sagen: Der "Unsensible" hat einen Defizit - es gibt da 9 Dinge, die er weder hört noch sieht noch spürt, obwohl sie doch da sind?

Wie Solana schon schreibt: Der Hochsensible hat nicht nur Probleme, sondern er kann auch auf der anderen Seite viel intensiver auf Gott hören und sein Reden wahrnehmen.
Er kann sich auch sehr gut in andere Menschen hineinversetzen und spüren, was der andere gerade braucht.

Mich hat mein sensibles Gespür z.B. auch schon vor manchen Gefahren bewahrt - wo jemand anderes wahrscheinlich einfach weitergegangen wäre.

Ich bin z.B. auch froh darüber, dass ich ein feines Gespür dafür habe, ob ich eventuell jemanden verletzt haben könnte - dann kann ich nachfragen und es auch nach Möglichkeit wieder in Ordnung bringen.
Denn ich möchte nicht einen Menschen verletzen und es noch nicht einmal merken...und ihm vielleicht, wenn er kommt und es anspricht, vorwerfen, er sei halt nur zu empfindlich und selbst schuld, wenn er sich kein dickeres Fell zulegt.

Also nicht alles ist ein Problem, wenn jemand hochsensibel ist, sondern vieles ist auch gut dabei, und Gott kann es gebrauchen - und das ist auch immer mein Wunsch: Meine Sensibilität so zu gebrauchen, dass Gutes daraus entsteht, dass andere dadurch gesegnet werden.

Lg, geli

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Tagwandler
Gelöschter Benutzer

Re: Die heilige Stätte heute

von Tagwandler am 19.07.2016 18:37


Hä? Verbieten?
Man, man...ist doch alles nur Anregung zum eigenen (spirituellen) Gebrauch.
(Nich´ so egozentrisch bis polarisierend handhaben bitte )

Ergänzung:
Ich trage selber eine Armbanduhr. Jedoch auch soweit möglich (s. Berufs- und Familienmanagement) auch mal gerne bewusst nicht.

Mir ging es um das Aufzeigen eines gesellschaftlich durchaus üblichen überzogenen möglicherweise unbewusst freiwilligen (seelisch ungesunden) Unterordnens unter den Taktgeber Uhr (Vereinzelt oder in großer Zahl; möge jeder für sich selbst beurteilen, s.a. Stichworte wie "Höher, schneller, weiter", Entschleunigung usw.)

Die Alternative des bewussten Umgangs auch im Sinne einer gesellschaftlichen Anpassung hingegen ist kaum zu kritisieren.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.07.2016 18:40.

solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Sensible Menschen

von solana am 19.07.2016 16:24

Pausenclown schrieb:

Sehr geehrte Solna. Nun es liegt mir fern ihre Erfahrungen und Sichtweisen zu zerpflücken.

So hab ich es auch nicht aufgefasst, sehr geehrter Pausenclown.
Ich habe nur an bestimmten Dingen angeknüpft, die mir auch aus meiner eigenen Erfahrung bekannt sind, um Erfahrungen und Erkenntnisse weiterzugeben, von denen ich meine, dass sie anderen vielleicht helfen könnten.

War nicht persönlich gemeint, als Kritik oder Wertung.
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Sensible Menschen

von pausenclown am 19.07.2016 16:00

Sehr geehrte Solna. Nun es liegt mir fern ihre Erfahrungen und Sichtweisen zu zerpflücken. Doch es sie sind ihre Erfahrungen. Fachlich sieht es anderst aus. Diese zu bewerten liegt mir ebenso fern. Jeder darf es bewerten wie er möchte, als Gabe oder Fluch. 
Damit belasse ich es.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.07.2016 16:02.
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