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Re: Apokryphen
von Lila am 09.06.2016 15:41Man sollte bedenken, dass in der Zeit Jesus und Apostel kein kanonisierte Bibel gab, denn sowohl das Tanach, wie auch der Altes Testament wurden später kanonisiert. Damals gab es als „Heilige Schrift" der Torah (5 Mose Bücher) und als einzelne Rollen, die Propheten und die andere Bücher. Ja, auch im Tanach wurde die Bücher der Apokryphen nicht aufgenommen, dennoch waren sie so viel ich weiß, als Geschichtsbücher sehr wohl bekannt.
Was das Tempelweihfest betrifft, ist es schon interessant zu wissen, was damals geschah:
Das Volk Israel erlebte unter dem syrischen Seleukidenherrscher Antiochus Epiphanes im 2. Jahrhundert vor Christus eine Zeit der Unterdrückung und Demütigung. Der König zwang den Juden die griechische Kultur und Religion auf und verbot ihnen unter Androhung schwerer Strafen, ihre Söhne zu beschneiden und den Schabbat zu halten. Den nach dem Exil in Babylon wieder errichteten Tempel in Jerusalem weihte Antiochus dem griechischen Göttervater Zeus. Auf dem Zeusaltar ließ der König Schweine opfern, was eine zweifache Entweihung des Tempels darstellte: im heiligen Tempel wurden einem Götzen unreine Tiere zum Opfer dargebracht. Eine Provokation ohnegleichen. Denn der Tempel war der Ort, an dem Gott unter seinem Volk wohnen wollte (2. Mo. 25,8). Mit der Entweihung des Tempels war das jüdische Volk zutiefst gedemütigt und der Gegenwart Gottes beraubt.
Doch mit dieser himmelschreienden Aktion hatte Antiochus nun endgültig den Bogen überspannt. Es kam zum Makkabäer-Aufstand, der die Herrschaft der Seleukiden über Judäa beendete. Unter großem Einsatz konnte nach drei Jahren Kampf der Tempel 164 v. Chr. zurückerobert und neu geweiht werden.
Weiter:
Und genau das sah schon früher Daniel:
Es werden auch von seinen Truppen zurückbleiben und das Heiligtum, die Festung, entweihen und das beständige Opfer abtun und den Greuel der Verwüstung aufstellen. 32 Und er wird die, welche gegen den Bund freveln, durch Schmeicheleien zum Abfall verleiten; die Leute aber, die ihren Gott kennen, bleiben fest.
Dan 11,31-32 und weiter...
Jesus sprach auch über dieser Prophetie, und Epiphanes ist eine „Vorbote" der noch kommenden Trübsal. Denn Jesus sagte:
Wenn ihr nun den Greuel der Verwüstung, von welchem durch den Propheten Daniel geredet worden ist, stehen sehet an heiliger Stätte (wer es liest, der merke darauf!), 16 alsdann fliehe, wer in Judäa ist, auf die Berge; 17 wer auf dem Dache ist, der steige nicht hinab, etwas aus seinem Hause zu holen; 18 und wer auf dem Felde ist, der kehre nicht zurück, um sein Kleid zu holen. 19 Wehe aber den Schwangern und den Säugenden in jenen Tagen! 20 Bittet aber, daß eure Flucht nicht im Winter, noch am Sabbat geschehe. 21 Denn alsdann wird eine große Trübsal sein, wie von Anfang der Welt an bis jetzt keine gewesen ist und auch keine mehr kommen wird. 22 Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch errettet werden; aber um der Auserwählten willen sollen jene Tage verkürzt werden.
Mt 24,15-22
Es ist Ermutigung zu wissen, was Jesus sagte nach seiner Auferstehung:
Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. 19 Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker, indem ihr sie taufet auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes 20 und sie halten lehret alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit!
Mt 28,18-20
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Apokryphen
von pausenclown am 09.06.2016 14:49Hallo.
warum die Apokryphen nicht zu den Schriften gezählt werden.
Selbst im Judentum wurden sie nicht anerkannt und zu den Schriften gezählt. Das hatte auch einen guten Grund, nach dem die letzten Propheten Sacharja, Haggai, Maleachi gestorben sind wich der Heilige Geist aus Israel ( Talmud, Sanhedrin 11a).
Kein Prophet und Schreiber hatte nun mehr die Autorität den Schriften noch was hinzu zu fügen.
Dieses führte zu einer großen Trauer unter den Juden, selbst das wird in den Apokryphen so bezeugt 1Makkabäer 9.27
Und war in Israel solche Trübsal und Jammer, desgleichen nicht gewesen ist, seitdem man keine Propheten gehabt hat.
Die Apokryphen wurden z.B. in die Kath Bibel als Gegenreaktion der Reformation aufgenommen.
Pausenclown
Re: Wozu die Hölle gut ist
von nusskeks am 09.06.2016 13:36Wozu die Hölle gut ist? Irgendwo müssen die Leute die nicht mit Gott leben wollen ja hin.
nusskeks
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Apokryphen
von nusskeks am 09.06.2016 13:33Im AT werden ein paar Schriften erwähnt die nicht überliefert wurden. Waren wohl nicht wichtig. Manche Apokryphe die anfangs als wunders was tolle Neuheit gefeirt wurde, stellte sich später als Fäschung heraus. Ich finds gut, dass die Dinger nicht in den Bibeln mit abgedruckt werden. Erstens werden die Bibel dann so dick und zweitens sind die Apos von recht fadenscheiniger Qualität.
Weg damit.
nusskeks
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Warum Christentum, und wenn ja, WIE?
von Merciful am 09.06.2016 13:30@Wintergruen
Mein letzter Beitrag antwortete nicht auf die Frage: "Warum Christentum?"
Sondern auf die Frage: "Ist er mit mir?"
Insofern stellt sich mir diese Frage an dieser Stelle eigentlich nicht, wer sich zur Liebe Gottes bekennen könnte.
Ich denke aber, dass die Botschaft von der Liebe Gottes in Jesus Christus eine spezifisch christliche Lehre darstellt.
Auch jene Lehre von der Einwirkung des Heiligen Geistes im menschlichen Herzen ist, so weit ich sehe, spezifisch christlich.
Die Gewissheit des Glaubens wächst in und an der Erfahrung dieser Liebe als Kraft Gottes im eigenen Herzen.
Es ist aber zu erwägen, dass auch Menschen anderer Kulturen und Religionen durch die Erfahrung der Liebe Gott zu sehen, zu spüren oder zumindest zu erahnen vermögen.
Merciful
Re: Apokryphen
von Greg am 09.06.2016 13:00Angie...Angie....
Da muss ich immer an die Rolling Stones denken. 
Cooler Name! 

Ich bin eine fröhliche Knackwurst!
Re: Wozu die Hölle gut ist
von Greg am 09.06.2016 12:58@Jamescook:
98% der Thailänder würden sich fragen, wie Du in dieser Zeit nicht daran glauben kannst.
Das Menschen, trotz besseren Wissens, sich lieber für das Unvernünftige und Zerstörerische entscheiden. Davon können dir einige hier ein Zeugnis ablegen.
Ich bin eine fröhliche Knackwurst!
Re: Wozu die Hölle gut ist
von solana am 09.06.2016 11:59Ich frag mich wie man an so etwas glauben kann, vor allem in dieser "modernen" Zeit.. Möchte nicht sagen dass die Menschen dumm sind, nein auf keinen Fall, nur ist es interessant wie der Mensch so tickt.
Ich staune auch immer darüber, wie dumm die "modernen" Menschen doch sind!
Wie sie all den Stimmen glauben, die behaupten, die "Wahrheit" zu besitzen und die sagen, sie wüssten, worauf es im Leben ankommt und woher Glück, Freude und Zufriedenheit kommt, was man tun muss, um ein erfülltes, "selbstverwirklichtes" leben zu haben.....
Dass es nur darauf ankommt, bspw den richtigen Joghurt und die richtiigen Möbel zu kaufen, um das richtige "Feeling" zu bekommen, das richtige Auto und den richtigen Fernseher zu kaufen, damit die Nachbarn vor Neid platzen und man selbst sich so wohl fühlt, dass es nicht mehr zu toppen ist ....
Und dass Menschen sich selbst und anderen dann auch noch einreden, sie glauben das eigentlich ja gar nicht wirklich .... und dann rennen sie ein Leben lang trotzdem diesen "Zielen" nach und merken nicht, dass sie eigentlich nur nach dem Wind haschen und nie wirklich etwas inder Hand haben, was dauerhaftes Glück bringt.... Und wenn ihnen dann doch mal der Verdacht kommt, da könne etwas nicht stimmen - dann muss halt die Automarke gewechselt werden (oder bspw der Ehepartner
) ....Und auf Menschen, die im Glauben das finden, was andere anderswo suchen und dort nicht finden - auf diese Menschen sieht man arrogant herab und sagt: das ist alles nur "Pseudo", die machen sich etwas vor, die haben es im "realen Leben" nicht geschafft und nn suchen sie Trost in unbewiesenen Märchen ....
Wer macht sich da nun etwas vor und merkt es nicht?
Sicherlich sind manche Bilder, die sich gläubige Menschen über die Ewigkeit machen, ein bisschen naiv in den Augen moderner, aufgeklärter Menschen....
Aber diese "Naivität" hat keinen Einfluss auf das, worauf es im Leben wirklich ankommt.
Wenn man aber von einem Joghurt ein Weekend-Feeling erwartet und in allem, was "neu" und "noch besser" ist, das Glück und Erfüllung im Leben sucht, dann verstellt man sich damit den Blick dafür, überhaupt erkennen zu können, worauf es wirklich ankommt.....
Und gerade die Menschen, die über die Naivität im Glauben spotten, sind meistens besonders gross darin
.Nur mal eine kleine Anmerkung am Rande, mit der ich niemandem zu Nahe treten will
. Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Wozu die Hölle gut ist
von Pal am 09.06.2016 11:48Lieber @James, desgleichen die von dir noch ganz unberührte Antwort auf meine Frage, in welchem Zusammenhang Golgatha, mit der Hölle, stehen könnte?
Siehst du da keine Verbindung, warum Schmerzen und Weh zur "Abrechnung" dazu gehören?
Re: Wozu die Hölle gut ist
von Pal am 09.06.2016 11:08Hallo, James, wiederholt habe ich dir eine Frage gestellt, deren Antwort du absolut zu meiden scheinst:
Natürlich sollte ich dann auch einen Blick auf das ewige Himmelsleben werfen. Denn auch das, so wird euch eure menschliche Logik sagen, erscheint "zieeeeeenmich ungrecht".
Jetzt hat ein Christ "nur" eine Herzensveränderung (Wiedergeburt) erfahren und das Blut Jesu Christi hat ihn gereinigt und befreit vom Bösen. Und jetzt soll diese Person eine unaufhörliche Herrlichkeit erlangen? Das ist doch völlig ungrecht! - Ja, menschlich, irdisch gesehen!
Aber von Gottes Standpunkt aus ist die Sühnung, von Golgatha, dermaßen wertvoll, das es eine unbeschreibliche, unendliche Himmelswelt "verdient hat". Ich weiß, das mag die menschliche Logik gar nicht hören. Aber so lese ich es in meiner Bibel
Also mit deinen mathematischen Zeitberechnungen, wie sieht diese Frage aus?
Muß man das ewige Leben nicht auch, als "mathematisch" völlig unzutreffend und damit als ungerecht, verwerfen?
Gerade bei diesem Gedanken, könntest du den Schlüssel dafür bekommen, warum auch eine unaufhörliche Verwerfung genauso stimmig ist. Es kann faktisch gar nicht anders sein!
Es sei denn, du entwickelst jetzt eine neue Theorie, wonach sich im Hernachmals Herzen noch verändern können. Also sowohl Himmelsbewohner noch in Sünden fallen können und Höllenbewohner sich, in der Hölle, bekehren könnten.
Für diese neue Theorie erwarte ich dann von Dir ein paar eindeutige Bibelstellen.
Danke!


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