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Trisgump
Gelöschter Benutzer

Re: Ist mein Glauben nur von meiner Herkunft bestimmt?

von Trisgump am 08.06.2016 12:33

Und ein weiterer Punkt ist in diesem Thema wohl auch jener:
Satan ist nach wie zuvor immernoch der momentane Fürst dieser Welt und an der Zahl seiner Anhänger (jaja, schon klar. Ich meine nicht Satanisten aber alle die NEIN zu Gott sagen) ist seine Macht sichtbar. Aber geht man nach der Bibel, so wird sich das Blatt früher oder später ändern. Und ja, ich glaube an noch ausstehende große Bekehrungsbewegungen, gerade auch in Deutschland...

(das nur so nebenbei)

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Trisgump
Gelöschter Benutzer

Re: Ist mein Glauben nur von meiner Herkunft bestimmt?

von Trisgump am 08.06.2016 12:28

So jetzt gebe ich auch mal meinen Senf dazu.
Eine sehr wichtige, aber in dieser Diskussion wohl noch nicht zu genüge beleuchtete, Frage gilt es wohl als erstes zu klären, ehe sich zu fragen, ob wirklich die Umstände und das Umfeld maßgeblich verantwortlich für die eigene Welt- und Gottesanschauung sind/ist.

Also:
Ist Gott nur ein stiller Teilhaber an seiner eingenen Schüfpung und hält er sich gerne einmal raus?
Oder Ist Gott jener, der alles permanent erhält und alle Dinge und ich meine ALLE Dinge beeinflusst oder gar ganz steuert?

Ich bin wohl davon überzeugt, dass Gott sich auch von gewissen Dingen oder Menschen "abwenden" kann und dies auch tut, nur muss dazu doch schon einiges passieren, oder etwa nicht? Aber wenn wir dennoch davon ausgehen, dass Gott kein stiller Teilhaber ist, dann muss er doch zwangsläufig in das Leben eines jeden einzelnen einwirken können, oder? So ist es meiner Meinung nach wirklich eine Tatsache, dass uns weltliche Einflüsse steuern, aber viel wichtiger sind doch gewisse Meilensteine, in denen Gott bei dem ein oder anderen an die Tür klopfen und den noch so überzeugtesten Moslem ins schleudern und zum Nachdenken bringen können.

Und wie sich einige schon denken können, habe gerade ich mich die letzte Zeit intensiv mit dieser Frage beschäftigt und glaube nun mit meiner These nicht gar so abwegig zu liegen.

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Vertrauenslos

43, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 62

Re: Wenn verschüttete Dinge wieder hochkommen...

von Vertrauenslos am 08.06.2016 12:16

Ich habe mich stark zurückgezogen, derzeit bin ich ziehmlich wütend. In der Nacht hatte ich nen seltsamen Traum. Ich bekam ein brennendes Schwert in die Hand gelegt. Ich wollte es nicht und versuchte es fallen zu lassen. Gelang mir nur nicht. Was wird das nur wieder?

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Trisgump
Gelöschter Benutzer

Re: Warum Christentum, und wenn ja, WIE?

von Trisgump am 08.06.2016 12:14

@Wintergruen
Und genau das ist der Punkt um den es sich mir dreht und mich immer wieder stuzig macht.

@Cleopatra
2 Dinge die ich korrigieren würde:
a) Nach der Rentabilität (und das ist mir sehr wichtig zu sagen), suche ich nicht, sondern nach Wahrheit, um es mal auf ein Minimum herunter zu brechen.
b) Die Opferung der Tiere ist meines Wissens nach nicht dazu dienlich gewesen die Sünde abzudunkeln, sondern auf das perfekte und noch ausstehende Opfer (Jesus) hinzuweisen.

Alles in Allem denke ich aber, dass du ziehmlich richtig liegst.
Und ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich das Beste ist, sich einen unglaublich-komplexen Glauben zu entwickeln, bis man am Ende selbst nicht mehr so recht durchsteigt. Daran werde ich jetzt die nächste Zeit wohl sehr stark daran arbeiten müssen.

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Jamescook

27, Männlich

  Neuling

Beiträge: 71

Re: Ist mein Glauben nur von meiner Herkunft bestimmt?

von Jamescook am 08.06.2016 11:40

"da war christliher Glaube total out, man wurde schief angesehen, wenn man sich dazu bekannte.
Während man Anerkennung erntete, wenn man sich bspw als Buddhist bezeichnete."

Ist heute noch genau so.

Ja aber man bemerkt das in DE immer mehr Atheisten werden. Und der atheismus wird noch weiter wachsen, dauert halt noch etwas, weil die Menschen früher, hier in Europa usw. Gläubig und es halt den Kindern weitergegebenen haben. Aber da immer mehr Leute sich über die Kirche usw lustig machen wird man sozusagen angesteckt. Das breitet sich natürlich bei den Kindern aus. Von mein Cousin die Eltern sind ungläubig. Er ist es genau so. Meine Eltern sind Christen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.06.2016 11:41.

solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Ist mein Glauben nur von meiner Herkunft bestimmt?

von solana am 08.06.2016 11:34

Wenn unser Glaube von unserer Herkunft abhinge, dann gäbe es wohl kaum noch Christen.
So atheistisch und materialistisch, wie unsere Umgebung geprägt ist und wie unsere ganze Erziehung abläuft.

Ja, in christlichen Familien mit einem lebendigen Glauben wird davon noch etwas mitgegeben.
In meiner Familie nicht.....
Und wenn ich mich so umschaue, auch im Forum, sind doch die meisten nicht irgendwie in den christlichen Glauben hineingewachsen und haben dann "ungebrochen" diese Tradition fortgeführt.

Und wenn ich mich zurückerinnere an meine Jugendzeit (und soooo viel hat sich da auch bis heute nicht geändert) - da war christliher Glaube total out, man wurde schief angesehen, wenn man sich dazu bekannte.
Während man Anerkennung erntete, wenn man sich bspw als Buddhist bezeichnete. Angesehen als "Selbständig Denkender" ....

Wenn nun die Herkunft so eine grosse Rolle spielt, wie könnte dann die östliche Philosophie und Religion in den westlichen Ländern auf einmal solche Blüten treiben? (Das ganze Denken dahinter ist uns doch eigentlich total fremd .... und so werden oft Begriffe einfach in unser Denken übertragen und mit europäischen Gedankengut vermischt - und dann kommt etwas ganz anderes heraus, als ursprünglich gemeint  ).
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Beroeer

68, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 270

Re: Gnade und Gerechtigkeit

von Beroeer am 08.06.2016 11:33

Volle Zustimmung, treffend formuliert.

LG
Beroeer

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Greg

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 707

Re: Ist mein Glauben nur von meiner Herkunft bestimmt?

von Greg am 08.06.2016 11:09

Okay, ich hänge in so manchen Plattformen wie Instagram ab. Da wird hauptsächlich (von den reichen) geprotzt. Googlet mal dan Bilzerian. Voll von Sünden, ekelhaft schon. Dem geht's hier Supi. Sowie allen anderen die Protzen. Was ist mit den Armen in armen Ländern?

Den armen geht es besser als der reiche, der eine Leere seele hat und nach anerkennung sucht.

Prediger 5:9
9 Wer Geld liebt, wird Geldes nimmer satt; und wer Reichtum liebt, wird keinen Nutzen davon haben. Das ist auch eitel.

 

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.06.2016 11:15.

solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Gnade und Gerechtigkeit

von solana am 08.06.2016 10:58

Vielleicht ist folgender Punkt auch noch wichtig, zu beachten: Gottes Gnade bedeutet nicht "einfach Schwamm drüber".
Gottes Gnade bedeutet: Er schenkt uns die Gnade, aus seiner Kraft ein neues Leben zu führen. Und das Alte nimmt er ganz weg, nagelt uns nicht darauf fest, sondern schafft in uns etwas Neues. Etwas Neues, das so rein und heilig ist, dass es in seinem Reich leben kann.

Deshalb kann - wie ich oben schon schrieb - Gnade nicht bedeuten, dass ein Gottloser einfach so "gnädigerweise" doch in seinem Reich geduldet werrden könnte.
Gnade heisst nicht Toleranz jeder Bosheit gegenüber, sie wachsen und gedeihen lassen .... 
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Warum Christentum, und wenn ja, WIE?

von Wintergruen am 08.06.2016 10:42

Hey Merci

nun ja,, das selbe kann dir ein Moslem auch bezeugen ...

LG 

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