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Re: Familie - Nicht Frieden (untereinander), sondern das Schwert...
von solana am 15.07.2016 11:34Röm 12,18 Ist's möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden.
Ich denke, dieser Satz gilt genauso innerhalb der Familie wie ausserhalb.
Und mit jemandem, der Frieden halten will und alles, was an ihm liegt, dafür tut, ist schwer zu streiten ....
.
Also wenn alle, an die der Satz gerichtet ist, sich daran halten würden .....
Aber innerhalb der Familie ist die Hemmschwelle zum Streit oft viel niedriger als Fremden gegenüber, da genügen manchmal Kleinigkeiten, um einen Streit auszulösen. Da kann man viel schwerer eine Ungerechtigkeit ertragen, eine Behauptung unwidersprochen stehenlassen usw.
Ich denke nicht, dass das Wort Jesu vom Schwert solche Situationen betrifft; dass derjenige, der sich auf der Seite der Wahrheit glaubt, sich in jedem Fall mit seiner Ansicht durchsetzen soll, koste es, was es wolle, und auch wenn die ganze Zeit Streit darüber ist, weil die anderen anderer Ansicht sind.
Dieses Wort vom Schwert betrifft doch die Situation der Christenverfolgung, wo ein Riss mitten durch die Familie gehen kann, wo ein Familienmitglied das andere verrät oder vielleicht sogar selbst bei der Verfolgung mitmacht.
Es betrifft doch nicht die Situation, dass ein gläubiger Ehepartner sich seinem ungläubigen (oder in seinen Augen "nicht richtig gläubigen") Partner gegenüber so durchsetzen muss, dass es in Streit und Scheidung führt.
Im Gegenteil, für diese Konstellation ist der gläubige Teil doch aufgefordert alles zu tun und so zu leben, dass der Partner für Christus "gewonnen" wird, nicht, dass um jeden Preis so um die "Wahrheit" gestritten wird, auch wenn der Partner und Ehe dabei auf der Strecke bleibt.
Diese Aufforderung finde ich dabei besonders wichtig:
Röm 12,21 Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.
"Böses" nicht im Streit niederzuringen versuchen, sondern mit Gutem überwinden.
Hier ist in erster Linie "Kampf" in uns selbst gefragt - der Kampf gegen den Impuls, Böses" mit gleicher Münze zu vergelten, auf sein Recht und seine Ansprüche zu pochen, auf Verletztsein beharren und Wiedergutmachung verlangen usw.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase 32 ; Meine Stärke und mein Lied ist der HERR, er ist für mich zum Retter geworden. 2.Mose 15,2
von Burgen am 15.07.2016 11:09Losung: 2. Mose 20,14 ; Hebräer 13,4
Du sollst
nicht ehebrechen
Die Ehe soll in Ehren gehalten werden.
***
Tageslese
Lukas 22, 14 - 20
fortlaufende Lese
2. Mose 40, 1 - 17
***
Lass unsre Liebe ohne Wanken, die Treue lass beständig sein.
Halt uns in Worten und Gedanken von Zorn, Betrug und Lüge rein.
Lass uns doch füreinander stehn,
gib Augen, andrer Last zu sehn.
Walter Heineke
Re: "Sie werden gebraucht ..."
von Lila am 15.07.2016 11:04Es tut mir leid, liebe Burgen, vielleicht hätte ich es anders formulieren sollen... Das kam so spontan...
Ein gesegneter Tag wünsche ich Dir!
Lila
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
Re: Des Vaters Wille
von Lila am 15.07.2016 10:57Das werde ich mir merken, danke liebe Solana!
Jesus begegnete sowohl die fleischliche Nöten wie auch gleichzeitig die seelische Nöten. Er hat nicht nur über tausende Hungernden versorgt, sondern auch erklärte:
Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. 33 Denn das Brot Gottes ist derjenige, welcher vom Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt. 34 Da sprachen sie zu ihm: Herr, gib uns allezeit dieses Brot! 35 Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.
Joh 6,32-35
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: "Sie werden gebraucht ..."
von Burgen am 15.07.2016 10:57Dann danke ich dir , liebe Lila.
Tatsächlich blieb ich an dem Wort "böse" hängen. Das kostete mir den Schlaf der Nacht ... , aber:
Alles dient zum Besten, dem der glaubt.!
2. Korinther 6,2
Die Gnade Gottes sagt:
"Ich habe dich zur angenehmen Zeit erhört und habe dir am Tag des Heils geholfen.
Sieh, jetzt ist die angenehme Zeit !
Sieh, jetzt ist der Tag des Heils "
Re: Des Vaters Wille
von solana am 15.07.2016 10:45Ein sehr schönes Projekt der Hilfe zur Selbsthilfe, bei der alle nur profitieren - auch die Unterstützer , ist dieses:
https://de.wikipedia.org/wiki/Emmaus_(Organisation)
Wenn man sich etwas Neues anschaffen will und das Alte ist noch funktionsfähig, kann man es dort abgeben und tut noch etwas Gutes damit. Oft sind die Dinge ja viel zu schade zum Wegwerfen, und um sie selbst zu verkaufen, fehlt meistens die Zeit .... so werden die Schränke immer voller ....
Auch wenn eine Wohnung aufgelöst wird, kann man dort anrufen und sie holen alles ab.
Und in den Geschäften kann man wunderbar stöbern, sie sind wie Flohmärkte. ZT mit ganz einfachen, billigen Gebrauchsgegenständen, aber auch richtigen Schätzen wie antiken Möbeln, und die auch überhaupt nicht teuer (aber so wertvoll, dass hier in der Stadt ins Möbellager eingebrochen wurde, um solche Möbel zu stehlen).
Es gibt praktisch alles für Haus und Garten, sogar Baumaterialien, Waschbecken usw...
Ich gehe immer gerne dahin.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Des Vaters Wille
von pausenclown am 15.07.2016 10:42Ist am Ende wichtig welche Not? Oft höre ich einen Satz, Menschen gehen verloren. Ich sage sich d es heute schon. Wer sucht und verkündigt ihnen?
LG Pausenclow
Re: Des Vaters Wille
von Lila am 15.07.2016 10:28Lieber Pausenclown, ich denke in unserer Gesellschaft hat ein Denkweise gebildet, wonach für „soziale Angelegenheiten" sind das Sozialamt und die Wohlfahrtsverbände zuständig. Man spendet halt, und damit sind die Gewissen beruhigt. Sicher ist es gut, das wir über eine soziales Netz verfügen, und auch Spende ist notwendig, dennoch kann man die persönliche Verantwortung damit nicht auf die Seite schieben. Jeder von uns wird einmal verantworten müssen, wie wir die Christi Liebe gelebt haben. Irrende Schafe brauchen Hilfe und wenn wir unsere Augen offen halten, werden wir sie auch finden.
Sehr oft befinden sich die irrenden Schafe nicht in soziale Not. Die seelische Not ist größer, als der Fleischliche. Wir viele Menschen sind ausgebrannt, hoffnungslos. Sie brauchen Gottes Botschaft!
LG, Lila
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Des Vaters Wille
von pausenclown am 15.07.2016 09:33Gerne erzähle ich euch mal von einem Teenager. Ich nenne sie mal Franzi.
Sie wuchs in Stuttgart auf und ging zu der Zeit auf den Kinderstrich. Nicht um damit Drogen zu kaufen, für sich Schöne Dinge. Sondern um Daheim den Kühlschrank zu füllen.
Medikamente für ihren Jüngeren Bruder zu finanzieren.
Darum ging sie anschaffen
Damals hatte sie den Wunsch einmal so richtig Weihnachten feiern mit ihren Freundinnen.
Diesen Wunsch konnte ich mit Hilfe anderen Erfüllen. Einfach Summe X auf den Tisch legen für die Party.
Pausenclown
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Des Vaters Wille
von pausenclown am 15.07.2016 09:02Hallo Lila,
Stimmt was du schreibst. Ein Satz der mein Leben geprägt hatte ist: Bei Jesus ein tauchen heißt, bei den armen auftauchen.
Wie viele wollen da auftauchen?
LG Pausenclown


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