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StefanS

67, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 441

Re: Sensible Menschen

von StefanS am 20.07.2016 15:54

Ja geli, das Bild ist schön. Meine Herzenstür ist auch nicht mehr für jedermann offen. 

Letztendlich ist es Jesus, der alles gut macht.
Und ER allein weiß, wann und wem wir helfen sollen. 

Jeder verdient Aufmerksamkeit und Zuwendung.
Nur muss es nicht immer ich sein, der dafür verantwortlich ist. 

 

So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Sensible Menschen

von geli am 20.07.2016 14:46

Also hier mein "inneres Bild":

Ich hab einen wunderschönen Garten gesehen, mit allerlei Pflanzen, Blumen, Bäumen mit Früchten usw.
Und mittendrin stand Jesus - und ich hab ihn gesehen, wie er liebevoll Blumen zusammengebunden hat, die zu groß wurden, wie er liebevoll  Altes und Vertrocknetes abgeschnitten hat, wie er sich auch gefreut hat über all das Wachsen.

Und dann hab ich gesehen, wie ich selbst die Gartentüre geöffnet habe, um allerhand Menschen hineinzulassen in meinen Garten - der mein eigenes Herz darstellen sollte.

Ja, und diese Leute haben dann alles abgeerntet, alles zertrampelt, also den Garten wirklich verwüstet.
Danach sind sie gegangen.

Das ging viele Male so - und jedes Mal, wenn wieder alles verwüstet war, rannte ich zu Gott, der dann meinen Garten wieder aufbaute.

Bis ich dann endlich kapierte, was Gott mir sagen will: "Angela, laß deine Gartentüre zu und lass nur Jesus hinein. Er wird dir zeigen, wem du deine Türe aufmachen kannst, und wem nicht."

Dazu wurde mir damals Hoheslied Kap. 4  sehr wichtig - besonders die Verse 12 - 16 und 5, 1.

Lg, geli

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Sensible Menschen

von geli am 20.07.2016 14:37

Schade, dass ich meiner Umwelt, wenn sie mich nicht kennt, nun als Axt im Wald erscheine

Wenn Du den Menschen so erscheinst, dann ist das schade - aber mir hat einmal ein Therapeut zu einer bestimmten Situation gesagt: "Angela, das ist nicht dein Problem" - und das war für mich sehr entlastend.
Zu erkennen, dass es Dinge gibt, die nicht mein Problem (und auch nicht meine Schuld) sind.

Ich denke, dass, je sensibler ein Mensch ist, der desto mehr "Abschottung" braucht - also Zeit für sich alleine mit Gott, wo er Dinge verarbeiten und mit IHM besprechen kann.

Wenn es da Menschen gibt, die dafür kein Verständnis haben, zeigt das nur ihre mangelnde Wertschätzung und ihren mangelnde Achtung vor den Bedürfnissen eines anderen Menschen.

Ich persönlich hatte dazu einmal vor langer Zeit ein "inneres Bild" - ich schreibe es im nächsten Beitrag einmal auf und hoffe, dass es jemandem unter uns Mut macht!

Lg, geli

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Tagwandler
Gelöschter Benutzer

Re: Die heilige Stätte heute

von Tagwandler am 20.07.2016 13:29

Mir ging es tatsächlich nicht darum, zum nackt rumrennen zu "animieren",
[solches würde ich dann auch eher auf die eigenen vier Wände bzw. den FKK-Strand beschränken. ]

...sondern vielmehr darum mit der (Marken-)Kleidung auf einen möglichen vorhandenen Götzen hinzuweisen.

Sonnigen Gruß 

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StefanS

67, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 441

Re: Sensible Menschen

von StefanS am 20.07.2016 12:32

Schöner und wertvoller Thread.

Erstaunlich, wie viele Menschen "hochsensibel" sind und daran leiden, bzw gelitten haben. 
Ich habe auch diese Eigenschaft und habe nach einer langen Burnout- und Depressionssphase gelernt, mich abzuschotten. 

Schade, dass ich meiner Umwelt, wenn sie mich nicht kennt, nun als Axt im Wald erscheine, aber es ist meine einzige Möglichkeit, zu überleben. 
Ich bin hart und unnahbar geworden. Nur tief drin kann ich mich nicht verleugnen. 

Ehrlich gesagt empfinde ich hohe Sensibilität (nicht Empfindlichkeit) als Kreuz. Sie lässt Menschen immer wieder zu viele Lasten tragen, die sie nicht im gleichen Maße abwerfen können.


Ich selektiere heute bis in meine Familie hinein, wer in meinem Herzen Gehör findet. 
Nur deshalb lebe ich noch. 
Letztendlich musste ich schmerzhaft lernen, dass ein gesunder Egoismus dazugehört. 

So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Sensible Menschen

von solana am 20.07.2016 12:12

Ja, liebe Burgen, wir Menschen sind nun mal ein "irdenes Gefäss", leicht zerbrechlich und verwundbar. 
Und zugleich haben wir einen unermesslich reichen Schatz in uns.

2Kor 4,7 Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns.

Und gerade durch die Risse unserer Verletzungen und unserer Schwachheit kann Gottes Licht besonders hell strahlen, seine Kraft ist den Schwachen besonders mächtig. Er schenkt Heilung und füllt all unseren "Mangel" aus - wenn wir uns an ihn halten und alles in seine gute Hand loslassen, was uns beschwert.
Von ihm alles erwarten - nicht von Menschen, auf deren Anerkennung und Zustimmung bauen, uns von ihrem Respekt abhängig machen und uns unter ihr Urteil beugen ..... 
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (33) Lebt als Kinder des Lichts; ... Epheser 5, 8-9 (10)

von Burgen am 20.07.2016 11:35


Losung: 5. Mose 16,17  ;  1. Petrus 4, 10

Ein jeder gebe, was er geben kann nach dem Segen, den dir der HERR, dein Gott, gegeben hat.

Dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes.

*******
Tageslese
Matthäus 5, 33, 37

fortlaufende Lese
Markus 3, 31 - 35
*******

Ich danke dir, Gott, dass ich nicht allein bin auf dem Weg durch den Tag.
Du hast mir Menschen gegeben, die mich begleiten, die mich verstehen, die mich lieben.
Segne unsere Gespräche, hilf uns teilen, was du schenkst und was du uns auflädst.
Hannover 1993




 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Sensible Menschen

von Burgen am 20.07.2016 11:07


Hallo,

in einer Gesellschaft gibt es fast genausoviele Menschen, die kennengelernt haben, wie es ist, wenn sie gehäselt, mißbraucht, niedergemacht wurden usw. wie solche, denen ein ebendies Schicksal erspart blieb.

Manche machen im Laufe des Lebens 'dicht' und andere versuchen sich da herauszuarbeiten.
Und wiederum etlichen Menschen wird bewusst, dass Gott sie liebt und durch Jesus erlösen will.

Gottes Plan ist ja von Anbeginn, dass er sie in seinem Reich haben will.
Und deshalb dürfen Menschen darauf bauen, dass:
Schönheit / Schmuck statt Asche Lebensmotto sein kann, mit Hilfe Jesu täglich.

Jesaja 61 spricht davon:

3 ... den Trauernden in Zion (du bist gemeint) zu helfen, 
damit ihnen Schmuck statt Asche und Freudenöl statt Trauer und
Gewand des Ruhms anstatt eines betrübten Geistes gegeben werden,
da sie Bäume der Gerechtigkeit, Pflanzung des HERRN genannt werden zu seinem Ruhm.

Gruß
Burgen


 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Die heilige Stätte heute

von Burgen am 20.07.2016 10:53

Also hier bei uns sieht man sehr viele Menschen, die täglich joggen.

Etliche tragen am Arm ihr Smartphone. Da wird während der Laufzeit der Puls, Herzfrequenz, km und mehr angezeigt. Laut Werbung gibt es eben dann auch die Nachricht auf dem Uhr- oder Smartphone die Mitteilung, dass man für den heutigen Tag sein "Bewegungsziel" noch nicht erreicht hat.
Also sollte man schnell nochmal Klimmzüge oder ähnlich ins Bewegungsprogramm des Tages einbauen.

Ganz anders die Sache mit den Markenartikeln.
Die Kinder in der Schule werden schon darauf eingestimmt, dass sie "wertvoller" sind, wenn sie bestimmte Markenkleidung tragen. Nicht selten werden sie von anderen Kindern/Jugendlichen gehänselt, wenn die Eltern scheinbar nicht in der Lage sind, ihre Kinder mit Markenartikeln auszustatten.
Haben sie dann mal so ein Produkt an oder bei sich, wird es ihnen geklaut.
Immer wieder kommt es vor, dass diese Kinder z.B. barfuß nach Hause gehen müssen, weil sich andere an ihnen vergangen haben.

Das hat also total nichts mit der normalen Uhr oder den üblichen Schuhen, Ranzen usw. zu tun.

In der Gesellschaft ist es halt oft "in", besondere Zeichen eines besonderen Stils oder Marke zu tragen.
Darum, glaube ich, ging es Tagwandler.

Gruß
Burgen 

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5547

Re: Die heilige Stätte heute

von Cleopatra am 20.07.2016 10:25

Ich war auch zuerst etwas Stutzig, als ich den ersten Beitrag gelesen habe.

Eine Uhr trage ich zwar nicht, aber der Kalender ist mir wichtig.
Alle zwei Wochen muss ich ein Medikament nehmen.
Alle 5 Wochen bekommt mein Kater ein Antifloh/zeckenmittel.
Dann Arzttermine, Termine mit Freunden, ein bevorstehender Umzug.
Ich glaube, ich würde total durcheinander kommen, wenn ich den Kalender nicht hätte ;-D

Und ich finde es auch nicht schlimm. Es macht ja nichts schlimmes mit mir, es hilft mir eben.

Ich arbeite übrigens in einer Praxis. Ohne Kalender wäre es hier auch sehr schwer, Termine zu vergeben

Ja, es ist ja bei so vielen Dingen- ein Extrem sollte nicht mit einem anderen Extrem verwechselt werden.

Es kommt wie bei so vielen Dingen wie Fernsehen, Süßigkeiten essen und so weiter auf das Mittelmaß und die eigene Einstellung dazu an.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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