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jesus4ever

70, Weiblich

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Beiträge: 98

Re: Wann und wie der Heilige Geist im Leben wirkt...

von jesus4ever am 26.02.2016 10:45

Liebe Solana

Hier ist wohl auch klar, dass hier die Worte nicht an die im 1. Kapitel erwähnten alle Geliebten Gottes und berufenen Heiligen in Rom gerichtet sind:

Römer 2. 17 Siehe aber zu: du heißest ein Jude und verlässest dich aufs Gesetz und rühmest dich Gottes 18 und weißt seinen Willen; und weil du aus dem Gesetz unterrichtet bist, prüfest du, was das Beste zu tun sei, 19 und vermissest dich, zu sein ein Leiter der Blinden, ein Licht derer, die in Finsternis sind, (Matthäus 15.14) 20 ein Züchtiger der Törichten, ein Lehrer der Einfältigen, hast die Form, was zu wissen und recht ist, im Gesetz. 21 Nun lehrst du andere, und lehrst dich selber nicht; du predigst, man solle nicht stehlen, und du stiehlst; (Psalm 50.16-21) (Matthäus 23.3-4) 22 du sprichst man solle nicht ehebrechen, und du brichst die Ehe; dir greuelt vor den Götzen, und du raubest Gott, was sein ist; 23 du rühmst dich des Gesetzes, und schändest Gott durch Übertretung des Gesetzes; 24 denn "eurethalben wird Gottes Name gelästert unter den Heiden", wie geschrieben steht. 25 Die Beschneidung ist wohl nütz, wenn du das Gesetz hältst; hältst du das Gesetz aber nicht, so bist du aus einem Beschnittenen schon ein Unbeschnittener geworden. (Jeremia 4.4) 26 So nun der Unbeschnittene das Gesetz hält, meinst du nicht, daß da der Unbeschnittene werde für einen Beschnittenen gerechnet? (Galater 5.6) 27 Und wird also, der von Natur unbeschnitten ist und das Gesetz vollbringt, dich richten, der du unter dem Buchstaben und der Beschneidung bist und das Gesetz übertrittst. 28 Denn das ist nicht ein Jude, der auswendig ein Jude ist, auch ist das nicht eine Beschneidung, die auswendig am Fleisch geschieht; 29 sondern das ist ein Jude, der's inwendig verborgen ist, und die Beschneidung des Herzens ist eine Beschneidung, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht.

Lieben Gruss jesus4ever

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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Johannes 6,1-15: Sättigung von ca. 5.000 Menschen

von Rapp am 26.02.2016 10:36

Ich frage nicht mehr warum, ich frage lieber warum denn nicht?

Vater ist jederzeit für Überraschungen gut. Darf ich euch reinschauen lassen in ein vielleicht ungewöhnliches Gebetsleben? Der Kontakt, den ich mit Vater in meinem Alltag pflege ist für mich das Natürlichste in meinem Leben. Das kommt nicht von selbst. Wie ein Pflänzchen nicht einfach so wächst und blüht, es sei denn ich pflege es, so ist es mit meinem Leben: Vom ersten Tag, an dem ich mit Jesus lebe, ist beten mein Umgang mit ihm und Vater.

Es war in einem Jugendlager. ein kleiner Junge hatte Asthma. Wir Großen knieten hinten im Raum und zwei Jungs hielten den Kleinen beim Fenster fest, damit er Luft bekam. Unser Pastor kam rein. "Was macht ihr da hinten?" Ich erkläre die Sache. "Sag mal, schlägst du die Axt da hinten ein, wenn du vorne nen Stock spalten willst? Ab, zum Fenster! Leg dem Jungen die Hände auf und bete dort mit ihm!" So tat ich es zitternd. Der Junge atmete sofort frei. In jenem Lager hatte er keine Anfälle mehr. Das war eine der ersten Erfahrungen, die ich mit der Kraft des Gebets machen durfte.

Mit den Jahrenn durfte es weit einfacher werden. Warum? Beten ist meine Dauerverbindung mit Vater. Wir leben im Gespräch miteinander. Mit oder ohne Worte.

Was mir immer wichtiger wird: bei einem Gespräch ist zuhören ebenso wichtig wie reden...

Willy

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jesus4ever

70, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 98

Re: Wann und wie der Heilige Geist im Leben wirkt...

von jesus4ever am 26.02.2016 10:35

Liebe Solana

Bei den Galatern wendet sich Paulus klar an solche die sich haben verführen lassen.....und auch an jene die standhaft geblieben sind.

Gruss jesus4ever

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marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Die Sündendiskusion

von marjo am 26.02.2016 10:22

Zum Thema:

Was ich noch nicht verstehe ist der Umgang mit dem Ergebnis meiner Eigenbeurteilung von sündlosem Leben und der eigenen Nachfolge. Weder soll ich mich für schlechter ansehen als ich bin, noch soll ich mich überheben. Vor Beidem werde ich von Gott in der Schrift gewarnt, da beides Gott die Ehre nimmt.

Was ich bisher erkannt habe ist, dass ich in meiner Nachfolge natürlich nicht den Fokus auf Jesus verlieren soll, um mich ständig zu reflektieren. Ab und an ist dieses Reflektieren aber notwendig und zwar schon deshalb, um nicht Anderen Rat zu geben und selbst den Balken im eigenen Auge gar nicht erkannt zu haben.

Mein Ergebnis wird vermutlich immer Verbesserungspotential enthalten. Zurzeit ist es für mich nicht vorstellbar, dass an meinem Leben dereinst nichts auszusetzen wäre. Trotzdem wird und muss es in meinem Leben Dinge geben, die Jesus durch den Heiligen Geist in mir bereits verändert hat. Es muss Bereiche geben, die ich als Frucht des Geistes sehen und auch benennen kann. Gott bleibt in meinem Leben nicht in der Theorie verhaftet. 

Diese Bereiche zu bezeugen kann nicht mit Arroganz oder Hochmut gleichgesetzt werden. Es wäre Paradox die bezeugte Frucht des Geistes im Leben eines Menschen als "Hochmut" wahrnzunehmen. Denn es ist eine Frucht des Geistes und nicht das Ergebnis eigener Leistung. Trotzdem nehme ich ein solches Zeugnis fast reflexhaft als "Arrogant" oder zumindest als "Geschmäckle" wahr. Ein Umstand, der mir nicht behagt.

Gruß,
marjo

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Wann und wie der Heilige Geist im Leben wirkt...

von solana am 26.02.2016 10:08

J4e schrieb:

Liest man die Worte so sieht man auch an wen was gerichtet wurde.

Ja, liebe J4e, wenn man schon eine vorgefasste Meinung hat und dann die Worte durch dir Brille dieser Meinung "auseinander sortiert", weil man meint, das eine kann nur für die einen zutreffen und das andere nur für die anderen .... dann ist es klar, dass man in den Texten genau das findet, was man vorher schon gedacht hat. 

Das steht aber in keinem einzigen Text so drin.
Paulus schreibt an alle Geliebten Gottes und berufenen Heiligen in Rom (Röm 1, 7) - nicht an "ein paar Heilige unter euch - für euch sind die Verse mit den Zusagen - und den Rest, der es noch werden muss - für euch sind die Ermahnungen".
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Wann und wie der Heilige Geist im Leben wirkt...

von marjo am 26.02.2016 10:02

Buchempfehlung: "Gottes Geist und die Gemeinde: Leben in der radikalen Mitte"
Autor: Gordon D. Fee

Nach der Bibel eines der besten Bücher zum Thema "Heiliger Geist".

gruß, marjo

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Wann und wie der Heilige Geist im Leben wirkt...

von Burgen am 26.02.2016 09:50

Hallöchen,

das Übergabegebet ist die Antwort auf Bekehrung.
Bekehrung ist die Bitte um Vergebung und die Einladung an Jesus,
Mittelpunkt im Leben zu werden.

Wiedergeburt ist die Taufe mit dem Heiligen Geist Gottes.

Früchte des Glaubens erwachsen durch die Beziehung und das Leben mit Jesus.
Die Bedingung schmackhafter Früchte ist die intensive Beziehung mit Jesus.
Früchte werden von anderen gegessen, sie sind kein Selbstbedienungsladen.

Die Gaben sind Gottes Geschenk an uns für die Gemeinschaft der Gläubigen.
Er kann sie durchaus verändern, wegnehmen und stattdessen andere Gaben fördern, hervorbringen. U.U. je nach Gehorsam des jeweiligen Menschen oder
nachdem, was für die Gemeinschaft gerade erforderlich ist.

Die eigenen Fähigkeiten werden zudem geläutert durch Gott.

So verstehe ich im Moment die Vokabeln des Lebens.

Gruß Burgen 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.02.2016 09:52.

jesus4ever

70, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 98

Re: Wann und wie der Heilige Geist im Leben wirkt...

von jesus4ever am 26.02.2016 09:47

Liebe Solana

Ich stehe noch immer mit beiden Füssen auf der Erde. Ganz "vergeistigt" sein wirkt für mich eher so abgehoben, als nurmehr geistlich zu handeln.

Liebe Jesus4ever Also ist dein Fleisch "weg"? Bist du ganz "vergeistigt"? Also die Adressaten der Briefe waren es offensichtlich nicht, denn sonst müssten sie nicht dazu aufgefordert werden mit den Versen, die du zitiert hast. Wäre ihr Fleisch "weg" gewesen, dann würden sie ja automatisch im Geist wandeln und müssten erst nicht dazu aufgefordert werden.


Man kennt ja an den Worten Paulus, an wen er sich jeweils gewandt hat. Teils an solche die rückfällig geworden sind und dann wiederum an jene die trotz Verführungsversuchen durch andere in der Lehre Jesu Christi standhaft geblieben sind.

Das war bei den Galatern wie bei den Römern so. In Rom gab es  ja solche die sich von Gottes Geist leiten liessen und dann wiederum solche von denen keiner Gutes tat, indem sie eilten, Blut zu vergiessen. Liest man die Worte so sieht man auch an wen was gerichtet wurde.

Gruss jesus4ever

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marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Zeugnis unverdienter Rettungs-Gnade

von marjo am 26.02.2016 09:39

Er ist vermutlich auch ein netter Typ.

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Greg

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 707

Re: Zeugnis unverdienter Rettungs-Gnade

von Greg am 26.02.2016 09:36

Pal sieht aus wie ein netter typ.

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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