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solana

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Re: Jakobis 4,7

von solana am 16.09.2015 11:22

Hallo Cleo und Marjo
Ich finde, gleich der Vers im Anschluss gibt einen wichtigen Hinweis:

Jak 4,8 naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch! Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Herzen, die ihr geteilten Herzens seid!

Wir selbst können gegen den Teufel gar nichts ausrichten, deshalb nützt es auch gar nichts zu versuchen, ihn zu "bekämpfen".
Das Böse kann nur durch das Gute überwunden werden:

Röm 12,21 Laß dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse durch das Gute!

Und das Gute kommt nicht aus uns selbst, sondern von Gott.
Deshalb lautet die "Überwindungsstrategie": Gott mehr Raum geben in unserem Leben - "ungeteilten Herzens!"
"und heiligt eure Herzen," = "sondert eure Herzen aus für Gott", dass sie ihm allein gehören.
Dann hat das Böse keine Chance.

Es hat nur so viel Chance an uns, wie wir uns ihm öffnen, es in unser Herz, unsere Gedanken und Gefühle hinein lassen, ihm Raum geben.
Raum, der nicht "bewohnt" ist.
So wie es vom bösen Geist in Mt 12 heisst, der in das leer gelassene Haus zurückkehrt:

Mt 12,44 Dann spricht er: Ich will in mein Haus zurückkehren, aus dem ich gegangen bin. Und wenn er kommt, findet er es leer, gesäubert und geschmückt.
 
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Jakobis 4,7

von marjo am 16.09.2015 11:01

Ich denke, dass Jakobus sich auf folgendes bezieht:

Math. 4,10+11"Da sprach Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn es steht geschrieben (5.Mose 6,13): »Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen.«11 Da verließ ihn der Teufel. Und siehe, da traten Engel zu ihm und dienten ihm."

Cleo fragte: Wie kann es sein, dass der Teufel vor uns fliehen kann?

Gar nicht. Er flieht ja nicht vor uns, sondern von uns. Auch wenn wenige Bibelübersetzungen ein "vor" anstelle ein "von" übersetzen, halte ich ein "von" für angebrachter. Nicht wir sind es, die den Teufeln in die Flucht schlagen. Es ist der Heilige Geist in uns (Jakobus 4,5), der uns versiegelt hat. Daher muss der Widersacher auch nur von Christen fliehen und nicht von allen Menschen da Gott eifersüchtig über uns wacht (auch Jakobus 4,5).

Da der Widersacher bezüglich der Christen vollkommen entmachtet wurde (Kol 2,15), bleibt ihm nur noch die Lüge. Widerstehen wir der Lüge, so wie Jesus in dem Beispiel aus Math. 4,10+11) muss der Widersacher von uns weichen... zumindest eine Weile, bis zur nächsten Lüge (siehe Lukas 4,13).

gruß, M. 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.09.2015 11:01.

Cleopatra
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Beiträge: 5435

Jakobis 4,7

von Cleopatra am 16.09.2015 10:45

In Jakobus 4,7 steht:

Unterwerft euch nun Gott! Widersteht aber dem Teufel! Und er wird von euch fliehen.

Was bedeutet der Vers für euch?
Wie kann es sein, dass der Teufel vor uns fliehen kann?
Wie genau sieht die Unterwerfung aus, und wie der Widerstand? Habt ihr dafür Beispiele?

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Im Gespräch mit Vater

von marjo am 16.09.2015 06:29

Der Zeitpunkt hätte nicht besser sein können. Bevor wir viele Schulden machen müssen um das Haus zuende bringen zu können, bekommt wir ein weiteres Angebot für das alte Haus meiner Schwiegereltern. Ich freue mich leise und jubele schüchtern. Der Vater im Himmel steht zu seinem Werk, ich habe mich nicht getäuscht, bin fest geblieben im Vertrauen.

"Mein Bruder wird dabei sein, wenn sich die Interessenten das Haus ein weiteres Mal anschauen.", berichtet mir meine Frau. Das Herz rutscht mir in die Hose und ich gucke vermutlich wie ein Bus in einer Leerfahrt. Der Bruder? Ausgerechnet der Bruder? Dieser Ausbund an Unzuverlässigkeit. Ich sehe das alte Haus quasi einstürzen, so viel an möglicher Unsicherheit traue ich meinem Schwager zu. Rasch beginne ich auf meine Frau einzuwirken. "Nur nicht dein Bruder!", rufe ich entsetzt aus. Meine Frau schaut mich verständnis los an. "Wer weiß, was er den Interessenten noch alles erzählt. Selbst beim Kauf eines Handys hat er sich schon übers Ohr hauen lassen. Wie soll es denn erst bei dem großen Haus werden?!", rufe ich fast verzweifelt hinterher. Meine Frau wiegelt ab, ich ziehe mich in Gedanken voller Unbehagen zurück.

Später begreife ich, was passiert ist. Der Ewige Gott hat es bereits zwei Mal geschafft Interessenten für dieses Haus zu finden. Es ist ein großartiges Haus, aber es hat auch ein paar wenige Nachteile, der Denkmalschutz gehört dazu. Schwer, so etwas zu verkaufen, dass mussten wir erfahren. Nun sind da also die Interessenten und ich habe Gott dafür gedankt und nun das.

Fast höre ich die Stimme in mir die sagt: "Wenn Du mir zutraust diese Interessenten zu finden und mit dafür dankst, ist das gut. Deinem Schwager zuzutrauen mir durch Unachtsamkeit in die Quere zu kommen, ist allerdings ein starkes Stück." Natürlich hätte Gott recht, würde er mir so etwas sagen. Ich muss an Elia denken. Zwar bin ich kein Prophet, aber in die Wüste rennen würde ich jetzt am liebsten auch.

So sitze ich hier und trinke einen Kaffee mit Gott. Ich atme durch und lasse ihn einfach machen. Vielleicht schickt er mir ja auch noch ein sanftes Sausen.  

Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.09.2015 12:29.

bluetchen

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Re: Wortkette (1) biblisch _Land, Stadt, Fluss

von bluetchen am 15.09.2015 22:21

Damaskus

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burgold

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Re: Wortkette (1) biblisch _Land, Stadt, Fluss

von burgold am 15.09.2015 18:53

Nod

1Mo 4,16 So ging Kain hinweg von dem Angesicht des HERRN und wohnte im Lande Nod, jenseits von Eden, gegen Osten.

Zeph 3, 17 17 Der Herr, dein Gott, ist in deinen Mauern, er ist mächtig und hilft dir. Er hat Freude an dir, er droht dir nicht mehr, denn er liebt dich; er jubelt laut, wenn er dich sieht.

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Poola
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Re: Wortkette (1) biblisch _Land, Stadt, Fluss

von Poola am 15.09.2015 17:26

Theheran

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burgold

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Re: Wortkette (1) biblisch _Land, Stadt, Fluss

von burgold am 15.09.2015 17:02

Euphrat

off.9 , 14 zu dem sechsten Engel, der die Posaune hatte, sagen: Löse die vier Engel, die an dem großen Strome Euphrat gebunden sind

Zeph 3, 17 17 Der Herr, dein Gott, ist in deinen Mauern, er ist mächtig und hilft dir. Er hat Freude an dir, er droht dir nicht mehr, denn er liebt dich; er jubelt laut, wenn er dich sieht.

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solana

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Re: Gleichnishafte Bilder in der Bibel

von solana am 15.09.2015 11:49

Ja, Cleo, an den Vorgängen in der Natur können wir so viel erkennen und es ist sehr schade, dass das heutige Leben so "naturfern" geworden ist, manche Kinder als Herkunftsort unserer Nahrtung nur den Supermarkt kennen - und um Lebenswmittel in guter Qualität zu bekommen, gibt man Geld aus ....


Das ist ein ganz anderer Zusammenhang, als wenn man Die Vorgänge von Säen, Wachsen und Gedeihen und Ernte direkt sehen kann.
In diesem Zusammenhang gibt es ja auch viele Gleichnisse - bspw vom 4geteilten Ackerfeld (zB Matthäus 13,3-8).

Aber auch schon im AT gibt es dieses Bild von Gottes "ausgesätem" Wort:

Jes 55, 10 Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen,
11 so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.

Nun kann die Erde nichts anderes tun, als zu "empfangen", dem gesäten Samen Raum zur Entfaltung geben und Nährstoffe. Sie kann nicht aus sich selbst heraus Frucht hervorbringen ohne den richtigen Samen.
Wenn nicht genug Raum und Nahrung "in der Tiefe" da ist, dann kann der Same nicht genug wurzeln, um die Pflanze zu erhalten, sie vertrocknet, weil ihr der Zufluss von Wasser fehlt (auch Wasser ist ein wichtiges Bild).
Wenn gleichzeitig noch sehr viel Unkraut gleichberechtigt wachsen darf, dann hat das die unangenehme Eigenschaft, viel robuster zu sein und sich schneller zu entwickeln - auch völlig ohne "pflegende Gärtnerhand". Das kommt einfach so, von allein.
Das "Himmelreich" hingegen braucht besondere Aufmerksamkeit. "Trachtet zuerst ...."; "Niemand kann 2 Herren dienen ...."
Es geht unter und wird erstickt, wenn es nur als "Teil der Vielfalt" im Leben eines Menschen eine untergeordnete Rolle spielen soll.

Und da gibt es noch viel mehr wichtige und interessante Aspekte .....
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Cleopatra
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40, Weiblich

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Re: Oase (23) Das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt. (Joh 4,14)

von Cleopatra am 15.09.2015 11:01

Guten morgen,

gestern Abend begann der Kurs für Frauen.
Eine Schwester hat einen Vortrag gehalten.
Das Thema gestern war: Wie sieht uns Gott?"
Es wurde nochmal deutlich, wie of wir uns von Gefühlen leiten lassen.
Wenn wir das Gefühl haben, etwas nicht zu können, bedeutet das ja nicht, dass wir es tatsächlich nicht können.
Die Wahrheit finden wir in der Bibel.
Und so geht es eben auch mit uns selbst.
Wenn ic das Gefühl habe, dass Gott zu streng ist, dann bedeutet das nicht, dass dem so ist.
Wenn ich das Gefühl habe, dass Gott sich von mir entfernt, bedeutet das nicht, dass dem so ist.

1.Johannes 3,19 Hieran werden wir erkennen, dass wir aus der Wahrheit sind, und wir werden vor ihm unser Herz zur Ruhe bringen,
20 dass, wenn das Herz uns verurteilt, Gott größer ist als unser Herz und alles kennt.
21 Geliebte, wenn das Herz uns nicht verurteilt, haben wir Freimütigkeit zu Gott,
22 und was immer wir bitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und das vor ihm Wohlgefällige tun.

Wie sieht uns Gott also?

Ich habe die Bibelverse mal mitgeschrieben, ich finde es sehr ermutigend zu sehen, wie Gott uns tatsächlich sieht:

Zefanja 3, 17 Der HERR, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held, der rettet; er freut sich über dich in Fröhlichkeit, er schweigt in seiner Liebe, er jauchzt über dich mit Jubel.

Psalm 139, 13 Denn du bildetest meine Nieren. Du wobst mich in meiner Mutter Leib.
14a Ich preise dich darüber, dass ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin.

Psalm 8,5 Was ist der Mensch, dass du sein gedenkst, und des Menschen Sohn, dass du dich um ihn kümmerst?
6 Denn du hast ihn wenig geringer gemacht als Engel, mit Herrlichkeit und Pracht krönst du ihn.
7 Du machst ihn zum Herrscher über die Werke deiner Hände; alles hast du unter seine Füße gestellt:

Epheser 1, 11 Und in ihm haben wir auch ein Erbteil erlangt9, die wir vorherbestimmt waren nach dem Vorsatz dessen, der alles nach dem Rat seines Willens wirkt,

Hebräer 13, 5 Der Wandel sei ohne Geldliebe; begnügt euch mit dem, was vorhanden ist! Denn er hat gesagt: "Ich will dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen",
6 so dass wir zuversichtlich sagen können: "Der Herr ist mein Helfer, ich will mich nicht fürchten. Was soll mir ein Mensch tun?"

Epheser 1,3 Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus! Er hat uns gesegnet mit jeder geistlichen Segnung in der Himmelswelt in Christus,
4 wie er uns in ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, dass wir heilig und tadellos vor ihm seien in Liebe,
5 und uns vorherbestimmt hat zur Sohnschaft durch Jesus Christus für sich selbst6 nach dem Wohlgefallen seines Willens,
6 zum Preise der Herrlichkeit seiner Gnade, mit der er uns begnadigt hat in dem Geliebten.

Sind das nicht ermutigende Verse, wie Gott uns sieht?
Ich habe versucht, auch hier in diesen Versen natürlich den Kontext zu beachten.
Klar, hier wurde nirgens eine "Cleo" beim Namen genannt. Aber es beschreibt Gottes Sicht und Liebe, deshalb kann ich diese grundsätzlliche Liebe auch für mich beanspruchen.
Ich bin froh, dass Gott mich so sehr liebt und annimmt.
Ändern will ich mich selbst auch positiv, das ist klar. Aber Gott selbst liebt mich trotzdem und beschenkt uns noch so sehr.
Das ermutigt mich sehr.

Ich hoffe, dass euch diese Verse auch ermutigen, vor allem in Zeiten, wenn die Gefühle uns wieder etwas anderes sagen wollen

Lg Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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