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sylvaki
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (25) ..er ist langmütig gegen uns, da er nicht will, dass jemand verloren gehe.. <3
von sylvaki am 17.10.2015 14:46
Losung und Lehrtext für Samstag, den 17. Oktober 2015
„Nicht werde jemand unter dir gefunden,
der Wahrsagerei, Hellseherei,
geheime Künste oder Zauberei treibt.
Denn wer das tut,
der ist dem Herrn ein Gräuel."
(5.Mose 18,10.12)
„Da die Menschen sich für Weise hielten,
sind sie zu Narren geworden
und haben die Herrlichkeit
des unvergänglichen Gottes
vertauscht mit einem Bild."
(Römer 1,22-23)
© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine (www.ebu.de)
Weitere Informationen finden Sie hier: www.losungen.de
Re: Nähe vs. Distanz
von solana am 17.10.2015 13:47Im Vaterunser geht keine Danksagung hervor .
Ja, so meinte ich es auch nicht, liebe Wintergruen.
Es ging mir um die Einstellung: "Um Brot und andere alltägliche Kleinigkeiten sollten wir Gott nicht mit Bitten belästigen, darum sollen wir uns einfach selbst kümmern, das ist zu profan für Gott."
Diese Einstellung, finde ich, führt dazu, dass unser Leben in 2 Bereiche unterteilt wird:
1. das "Geistliche", das wir mit Gott leben, was unser Seelenheil direkt betrifft.
2. Alles "Profane", Alltägliche, um das wir uns selbst kümmern sollen - und dazu gehört auch unsere Nahrung.
Worum ich mich selbst kümmere, zu dem habe ich eine andere Einstellung als zu dem, was ich erbitte und dann dankbar aus Gottes Hand empfange.
Gruss
Solana
Nachtrag:
Mir ist dieser Punkt deshalb wichtig, weil ich eine Zeit in meinem Leben kenne, in der ich gerade diese 2-Teilung als sehr unbefriedigend erfahren habe.
Und es hat mir sehr viel Freude und inneren Frieden gebracht, alle Bereiche des Lebens mehr für Gottes Nähe zu öffnen, mit ihm zu rechnen, ihm zu vertrauen und auch in Kleinigkeiten auf ihn hin ausgerichtet zu leben, im "Dialog", mal mit, mal ohne Worte. (Nicht dass ich damit schon "fertig" wäre...
)
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Nähe vs. Distanz
von Wintergruen am 17.10.2015 13:18Liebe Solana
ja du hast vollkommen recht was die Dankbarkeit angeht. Jedoch geht aus dem Vater Unser das nicht hervor .
Eher geht hervor das Er,König, Herrscher , Mächtig, Allgegenwärtig ist , das sein Wille geschieht, es geht um Vergebung , um Erlösung von allem Bösen und somit auch von der Sünde usw..
Und das Brot von morgen wie es aus dem griechischen hervorgeht, ist die geistige Nahrung um die wir bitten, mit der Er uns speißen soll die für unser Seelenheil notwendig ist . Das alles was uns fehlt er uns gibt um darin gesättigt zu werden , ..Und das ist nicht das irdische Brot mit gemeint . Im Vaterunser geht keine Danksagung hervor .
LG
NorderMole
Gelöschter Benutzer
Re: Nähe vs. Distanz
von christ90 am 17.10.2015 11:32
Hallo Cleo,
Ist jetzt nicht weiter schlimm, hat mich in dem Moment halt nur etwas verwundert mir negative Erfahrungen zuzuschreiben (persönlich oder mit anderen Christen).
Wo ich ja zuvor bereits dezidiert schrieb:
und wie ja auch aus dem Text schon hervorgeht: "Es gibt Menschen, ..."
Ich unterstelle dir da keine böse Absicht oder so; so kleine Unachtsamkeiten können schon mal passieren. Gerade wenn es um subjektive Belange geht empfiehlt es sich daher auch schon mal genauer (im Zweifelfall auch mehrmals) zu lesen.
Die mir persönlich bekannten Christen sind im Übrigen durchweg in Ordnung.
Re: Nähe vs. Distanz
von solana am 17.10.2015 11:04... Und dann wird es ganz deutlich , das nicht das Brot mit gemeint ist, welches mit Mehl und Hefe gebacken wird .. In dem Gebet geht es nicht darum das unser Bauch satt wird ...
Liebe Wintergruen, natürlich steht der "Bauch" nicht im Vordergrund beim Beten.
Aber auch das dankbare Empfangen von ganz alltäglichen Speisen gehört mit zur Gemeinschaft, die der Mensch mit Gott hat. Das Bewusstsein, dass Gott uns versorgt und wir in allem von ihm abhängig sind und dass er in allem - auch in ganz profanzn Lebensbereichen - überreichlich schenkt, was wir brauchen.
Wenn du Essen ausklammerst, dann kannst du auch nicht dankbar dafür sein, weil du es nicht aus Gottes Hand empfängst, sondern dich selbst versorgst; Dadurch entgeht viel Freude und eine Distanz wird erzeugt, eine Trennung in profanes und geistliches Leben.
Daher denke ich, dürfen wir auch jederzeit unsere Sorgen um die alltäglichen Dinge vor Gott bringen und sie ihm abgeben. Ihm so unser Vertrauen aussprechen. Das macht uns frei für das, was wirklich wichtig ist in unserem Leben, frei für das, was er uns zeigen und lehren will. Und wenn wir alles dankbar aus seiner Hand empfangen, dann ehren wir ihn doch damit auch.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Worte des Lebens
von alles.durch.ihn am 17.10.2015 10:41(aus Römer 1 / Schlachter 1951 über "Bibel-online. net" mit Parallelversen)
Gottes Zorn über die Gottlosigkeit der Menschen
Liebe Segensgrüße,
adi / alles.durch.ihn
..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3
Re: Nähe vs. Distanz
von solana am 17.10.2015 10:23Wenn Nähe wirkliche Nähe ist (und nicht nur ein einseitiges Vereinnahmen) und wenn ein Dialog ein wirkliches Zwiegespräch ist (und nicht nur ein "Pseudomonolog"), dann ist der Mensch in diesem engen Verhältnis auch der "Hörende" und der "Reagierende" - auf das, was Gott ihm sagt und an ihm tut.
Und selbst wenn dann etwas Unangebrachtes in der inneren Einstellung ist - Gott wird den Hörenden darauf aufmerksam machen, ihn korrigieren und ihn verändern. Im Gespräch und in der engen Gemeinschaft.
Daher finde ich, Gottes Nähe zu suchen und sein Reden und Eingreifen in unser Leben wirklich zu erwarten, ist das beste "Heilmittel" gegen falsche Einstellungen und Vorstellungen , auch gegen falsche" Distanzlosigkeit". Sich ihm immer mehr zu öffnen.
Das "Gegenteil" führt eher von Gott weg: zu grosses Distanz; zu meinen, man dürfe sich Gott so, wie man gerade ist und sich gerade fühlt, nicht nähern. Man müsse erst seine innere Haltung in Ordnung bringen, bestimmte - zu profane - Lebensbereiche ausklammern, aus dem Blick bekommen, damit selbst fertig werden, Gott nicht damit belästigen.
So wie ich es sehe, will Gott, dass wir ihm unser ganzes Leben ganz öffnen und ganz unterstellen. Nicht erst einmal selbst probrieren und das profane, einfache selbst erledigen und nur das wirklich Schwierige vor ihn bringen.
Jeder der sich Gott naht und sich ihm öffnet - und wirklich bereit ist, auch zu hören und sich verändern zu lassen - wird von Gott in die richtige Richtung geführt werden, da bin ich mir sicher. Deshalb mache ich mir auch keine Sorgen über falsche Distanz/-losigkeit.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Wortkette- Tier-Arten (Unterarten)
von Cleopatra am 17.10.2015 10:21Habicht
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Nähe vs. Distanz
von Cleopatra am 17.10.2015 10:19Guten morgen, christ90,
na das ist doch super, dass du es ansprichst. Frag doch einfach in Zukunft sofort nach 
Das kann ich dir sagen- ich habe diesen Eindruck bekommen anhand der Texte von dir.
Du hast viele negative "Urteile" gesprochen und zwischendurch immerwieder betont, dass dieser Thread über Erfahrungen sprechen soll.
"Jene ist getragen von einer tiefen Ehrfurcht und innerer Weite, während letztere doch sehr menschlich ist, mit einem Zug zur Vereinnahmung."
"Ich kann hier nur für mich selbst sprechen und meine Beobachtungen mit persönlicher Erfahrung in Bezug stellen."
"Es gibt Menschen, die fortwährend aus sind auf „Nähe", sei es im Lobpreis oder in Situationen des Alltags. Jedes kleinste vermeintliche Erlebnis mit Gott wird gleichsam protokolliert. Sie wähnen sich Gott nahe, wiewohl er seine Finger in Wahrheit schon längst nicht mehr im Spiel hat; einer Veräußerlichung des Glaubens leistet er schließlich keinen Vorschub. Auch diese Menschen führen in Wahrheit einen Scheindialog."
Das sind jetzt nur kleine Auszüge und nicht alle.
Negative Beobachtungen und du möchtest einen Thread über Erfahrungen.
Also nahm ich an (und ich verstand andere auch so), dass du diese Erfahrungen so mit anderen Christen machst.
Deshal wünsche ich dir auch andere Erfahrungen mit Christen.
Und deine Texte lasen sich für mich oft so, als sei eben der Bezug in den Alltag falsch.
Denn ich versuche oft, Gott in den Alltag mitzunehmen, Rapp beschreibt das auch.
Du sprichst von Monolog, Zwiesprache- es scheint mir also, als hätten wir unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen.
Daher wünsche ich dir auch in dem Hinblick positive Erfahrungen, wie wir sie haben.
Das ist doch alles nett gemeint und es kommt eben manchmal vor, dass man falsch verstanden wird, wenn man nur einen Bildschirm hat und nicht sofort nachfragen kann.
Jeder hinterlässt mit seinem Beitrag automatisch einen Eindrucl über sich. Ob dieser nun richtig ist oder nicht, ist nicht fest, kann jederzeit geändert werden, ist doch auch nicht so schlimm ,oder...?
Ich fand Wintergrüns Beispiel sehr schön. Ein wenig musste ich schmunzeln, Wintergrün, du hast es schön beispielhaft erklärt.
Und dann habe ich mich mal daraufhin hinterfragt-
also, was ich denn tun soll, das frage ich oft Gott.
Ich gebe Gott nicht die Verantwortung über meine Entscheidungen, so dass er am Ende schuld ist, wenn was schief läuft oder so...
Aber ich hbe zB manchmal Gott gefragt bei schlechtem Wetter, welchen Weg ich mit dem Hund gehen soll.
Oder er sagte mir durch starkregen, dass ich stehenbleiben soll und nicht weiterkann. Später sah ich den Grund- umgestürzte Bäume auf dem Weg zu der Zeit, die ich vorhatte.
Abends frage ich Gott manchmal, was ich tun soll (Forum, Lesen, schreiben, jemanden anrufen). Ja, auch in so kleinen Alltagsdingen frage ich Gott.
Und er antwortet meißtens auch sehr schnell. Und es stellt sich oft heraus- es war das richtige.
Also in der Hinsicht mache ich es schon ein wenig.
Aber das übertriebene (ich gehe jetzt auf Toilette, welchen Kuchen soll ich backen) sowas mache ich nicht, das versinnbildlicht meiner Meinung nach gut das "Plappern", weil es ja kein wirkliches Gespräch mit Gott ist, sondern mehr ein Selbstgespräch, oder?
Aber im Alltag ist Gott immer anwesend. Und ich genieße seine Anwesenheit. Und Gott möchte, dass wir im Gespräch (nicht plappern) mit ihm sind.
Ich denke aber auch, dass dieses "Plappern" nur von jedem selbst erkannt werden kann. Denn nur wir selbst können wissen ,ob es wirklich in Ehrfurcht ist oder nur ein rumgerede. Das ist schwer, über andere zu urteilen.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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