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Poola
Gelöschter Benutzer
Kayla
Gelöschter Benutzer
Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?
von Kayla am 04.01.2015 11:58edit: themenferner Beitrag auf die Person gerichtet, die im späteren Verlauf Teil einer Streitigkeit wird, daher entfernt, Lg Cleo
cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?
von cipher am 04.01.2015 11:47Da gibt es einige Fakten:
Die törichten Jungfrauen. Das sind die "Allerweltsgläubigen", die Buddhisten, Hunduisten, Moslems, Zeugen Jehovas, hunderte von Sekten. Sie leben religiös, glauben an "den lieben Gott" oder ihre eigenen Kräfte oder Mutter Erde...
Die klugen Jungfrauen. Menschen, die an Jesus Christus den Sohn Gottes glauben. In dem Sie Vergebung ihrer Sünden und ihre Errettung durch Jesus Christus erfahren haben, wurden Ihre Lampen, also ihr Leben mit dem "Öl" des Heiligen Geistes erfüllt.
Erst, wenn der Bräutigam, Jesus, kommt, werden die Törichten feststellen, dass ihnen etwas fehlt, etwas ganz wesentliches. Weil er überraschend kommen wird. "Wie der Dieb in der Nacht", so heißt es. Und dann ist es eben zu spät. Für die, die sich nicht von Jesus haben ansprechen lassen, gibt es ein "Zuspät".
Was soll nun die "Umkehrfrage"? Wer zu Jesus gehört, hat keinen Grund, sich vom Gleichnis der Jungfrauen beunruhigen zu lassen. Wer sich davon so hat beunruhigen lassen, dass er sich das Öl doch noch rechtzeitig holt, der hat sich von dieser Bibelstelle zu Jesus ziehen lassen. Den hat dieses Gleichnis beunruhigt - mit Erfolg - nun trifft es auf ihn nicht mehr zu, weil er zur klugen Jungfrau wurde.
Wo siehst Du da ein Problem?
Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?
von solana am 04.01.2015 11:36Hallo Pal
Ich würde die Frage so beantworten:
Das "Öl" ist nicht "unser Öl".
Und das lernen wir zu erkennen, wenn wir "unser Öl verbrannt" haben und mit wahrhaft leeren Händen da stehen.
Dann zeigt sich, ob wir vorher nur "aus einer selbstgegrabenen, rissigen Zisterne" geschöpft haben - und nun ist es "aus", Ende, leer, nichts mehr da...
Oder ob wir - nachdem nun die "Schichten unserer eigenen Grabearbeiten" beiseite geräumt sind - an der wahren Quelle des Lebens hängen, die auch da sprudelt (und gerade da um so mehr) wo kein eigenes "Zisternenwasser/Öl mehr übrig ist.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?
von Pal am 04.01.2015 11:24Wenn ich diese heikle Frage auf mich persönlich anwende, so tue ich mir eigentlich unrecht, denn: 1Jo 3:19 Daran erkennen wir, daß wir aus der Wahrheit sind, und damit werden wir unsre Herzen vor Ihm stillen, 1Jo 3:20 daß, wenn unser Herz uns verdammt, Gott größer ist als unser Herz und alles weiß.
Gott weiß, das ein Wiedergeborener niemals eine törichte Jungfrau sein kann. Punkt. - GOTT ist allwissend.
Doch nun haben wir uns hier ja schon oft genug über unseren "Anteil" an dieser Sicherheit des göttlichen Wissens "gestritten". - Leider!
Die Umkehrfrage lautet auch:
Wenn ein Wiedergeborener keine törichte Jungfrau sein kann, wem gelten dann diese Verse? Könnte ich sie, für mich, einfach Akt-akta legen? -
Und wenn diese Verse überhaupt irgend einen "noch nicht echt Wiedergeborenen" ansprechen sollen, dann müßte er sich von diesem (lebensgefährlichen) Zustand ja einwandfrei und vollständig abwenden, um sich eben von einer törichten in eine kluge Jungfrau zu verändern.
Hat er das dann erreicht, könnte er die Ermahnung für die Törichten ja auch wiederum "akt-akta" legen. Das ist dann abgehandelt und spricht ihn nicht mehr an! - Sollten wir so mit dem warnenden Bibeltext umgehen?
sylvaki
Gelöschter Benutzer
Re: Oase 12 Und die Herrlichkeit des Herrn umleuchtete sie , ...Lukas 2 ff
von sylvaki am 04.01.2015 11:17
Losung und Lehrtext für Sonntag, den 4. Januar 2015
„Ich will euch heimsuchen, spricht der HERR,
nach der Frucht eures Tuns."
(Jeremia 21,14)
„Vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern."
(Matthäus 6,12)
© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine (www.ebu.de)
Weitere Informationen finden Sie hier: www.losungen.de
SonntagsGrüße auch von mir.
Schnee iss wieder da und Sonne und gleich geh ich spazieren :)
Sylvaki
Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?
von solana am 04.01.2015 11:01Ich denke, wir alle kennen Anfechtungssituationen, in denen denen wir "bis aufs Blut" geprüft wurden und in denen unser Glaube nicht mehr die Kraft hatte, sich "strahlend" als "unanfechtbar" darzustellen.
Wo uns schmerzhaft diese Tatsache bewusst wurde: (Zeile aus einem bekannten Lied) "Nichts hab ich zu bringen ...."
Aber auch gar nichts - nur noch Scherben ... auch kein "Öl" mehr für "das Licht des Glaubens".
Aber das Lied geht weiter, bleibt nicht dort stehen, sondern mündet aus der Erkenntnis der eigenen "Nichtigkeit" in die Erkenntnis: "Alles, Herr, bist du!"
Das zu erleben - dass da nicht "Nichts" ist und bleibt, wenn ich "vergehe" - sondern dass gerade in meiner "Nichtigkeit" der grösste Raum für Gottes Kraft in mir eröffnet wird, das ist die erfahrbare "Dynamik"/Kraft (griechisch "dynamis") die "aus dem Staub erhebt und "auffahren lässt wie mit Adlerflügeln".
Ich denke, es ist nicht die Frage, ob so eine Frage "erlaubt" ist;
In der tiefsten Anfechtung kommt sie, ob wir das erlauben wollen oder nicht.
Und dann können wir uns nur ganz auf den einlassen, der in unserer "Nichtigkeit" unser "Alles" ist.
Denn wer einmal "geschmekt" hat, der kann nirgendwo anders mehr hin, auch wenn er meint, er "vergeht".
So wie Petrus sagt:
Joh 6,68 Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, wohin sollen wir gehen? ....
Es gibt - auch in dieser Situation - keine Alternative...
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Wirkt der Heilige Geist heute anders, als früher?
von Henoch am 04.01.2015 10:55Hallo Cipher,
ja, stimmt. ich stelle fest, dass mich der Herr zu den Zäunen und Randbereichen unserer Gesellschaft führt. Er schickt mich (krank) ins Krankenheus, weil da jemand ist, der für das Evangelium offen ist und er schickt mich dahin, wo ich einem Alkoholiker begegnen kann, er schickt mich zu dem, der sich umbringen will und zu dem, der um ein Haar sein Leben verloren hat. Immer sorgt er für die Begegnung und auch für die Situation, die zum Gespräch über den Herrn führt. ich bete darum und er sorgt dafür, dass ich dort bin und rede.
Henoch

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