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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Wirkt der Heilige Geist heute anders, als früher?

von Wintergruen am 03.01.2015 21:35

ok lieber Cipher, dann habe ICH dich missverstanden.. Natürlich kann das Gute Wort oder das Evangelium JEDER verkünden... da spricht nichts dagegen ... jedoch muss man auch wissen , Wann und Wo und bei Wem.... Nur das Wort verkünden,, es gibt einen Jesus der retten kann,, DAS kann jeder in der Bibel nachlesen.. das bedarf keine besondere Fähigkeit,, selbst jeder Atheist kann das nachplappern .. Ich hoffe du verstehst was ich sagen will.. Das Wort alleine verkünden,, ist ja nicht das was es ausmacht,, 

der Mensch muss auch verstehen , oder begreifen das ohne Reue und Buße ohne die Wirkung des hl. Geistes ohne den Glauben an Christus  und ohne die dazugehörigen Werke nichts erreichen kann..  ABER ZUERST MUSS ER ES WOLLEN UND DAZU BEREIT SEIN .... Es gibt soviele Probleme während des  geistigen Lebens , soviele Versuchungen, soviele Drangsale und dann bedarf schon Älteste mit reicher Erkennnis die dem gläubigen auf seinen Weg begleiten und ihm helfen diesen zu meistern..,Und ohne die Wirkung des hl. Geistes,, ohne diese Weihe,, denk ich auch aus dem Bibel verständnis das nicht möglich ist.. Siehe die Handauflegung der Apostel... was ich als Weihe ansehe ... Aber diese gesunde Lehre  mit allem was damit zusammenhängt  das bedarf etwas mehr, als nur zu predigen.. jesus ist gekommen , wer an ihn glaubt ist gerettet....

zu joh. 6,44  Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.

es ist nicht wichtig ob wir  merken wen der Vater  zieht oder nicht ,, Der Vater zieht nicht ohne den Willen des Menschen.. sonst wäre er ungerecht .. denen gegenüber die nicht zu ihm finden ... oder meinst du nicht ?? 

wichtig ist was Jeder einzelne aus seinem Leben macht.. und jeder muss für sich selbst Rechenschaft ablegen ..Wir können füreinander da sein und annehmen , aufnehmen in Liebe , Geduld, Barmherzigkeit usw... Aber da wir nicht als Anfänger  gleich die reiche Erkenntnis haben, können wir einen anderen auch nicht führen.. Das Wort alleine sagen,, reicht eben nicht... 
ein Schiff fährt auch nicht ohne Steuermann und ein Orchester kann nicht funktionieren ohne seinen Dirigenten.. Ebenso fährt das Auto auch nicht ohne den Fahrer... alles das sind  gute Beispiele um zu erkennen,, man braucht Lehrer  oder gute Älteste die ähnlich den Aposteln gleichen .. und das sauge ich mir nicht einfach so aus den Fingern.. ich hoffe du verstehst mich jetzt etwas mehr,, was auch nicht so wichtig ist, da du eh wie jeder andere seine eigene Meinung dazu hat , anhand seiner Erkenntnis..

LG

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.01.2015 21:36.

solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Wirkt der Heilige Geist heute anders, als früher?

von solana am 03.01.2015 21:20

Cipher schrieb:

Heute gibt es Hilfsmittel jede Menge. Rundfunkt und TV, Internet, Bücher, Telefon, schnelle Verkehrsmittel. Aber sieht es nicht dennoch so aus, als würde heute durch den Glauben weniger bewegt, als damals, zu den Zeiten der ersten Jünger?++

 

Vielleicht ist ja gerade das ein Teil des Problems.
Wir haben heute einfach zu viel - und ein sehr Reicher kommt nun mal schwer durchs Nadelöhr ....
Vielleicht sind wir heute einfach schon "zu satt" geworden.

Dort, wo Not und Verfolgung herrscht, das wirkt auch der Heilige Geist auch heute noch spürbar.
Dort wo Menschen nichts eigenes mehr zu bringen haben und sich ganz in die Abhängigkeit von Gott begeben und in Demut empfangen, da ist Raum für das Wirken des Heiligen Geistes.

Das ist nun vielleicht keine umfassende Erklärung, aber zumindest ein ganz wichtiger Aspekt, so wie ich das sehe.
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Wirkt der Heilige Geist heute anders, als früher?

von cipher am 03.01.2015 21:12

Wintergrün schrieb: In jeder Gemeinde bestellten sie durch Handauflegung Älteste und empfahlen sie mit Gebet und Fasten dem Herrn, an den sie nun glaubte.. diese Handauflegunge war so was wie eine Weihe,, es gibt auch andere Bibelstellen die belegen das Älteste /Priester usw.. nicht von sich aus solche wurden, sondern dazu geweiht wurden
Danach habe ich doch überhaupt nicht gefragt. Meine Frage lautete:
Cipher fragte: Weißt Du eventuell wo in der Bibel steht, woran wir erkennen können, ob der Vater jemanden "gezogen" hat? Oder wo es steht, dass nur bestimmte Menschen mit einer "Weihe" das Evangelium weitersagen dürfen?
Es hat doch gar niemand von "Irrlehre" oder dergleichen gesprochen.

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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Wirkt der Heilige Geist heute anders, als früher?

von Wintergruen am 03.01.2015 21:09

@Cipher 

Ansonsten möchte ich zu Deinen Worten nichts mehr schreiben außer, dass ich über das, was Du und wie Du schreibst ziemlich erschrocken bin.

 ich hoffe du stehst nicht nahe eines Herzinfarktes,,(sollte nicht witzig sein,,) denn beim Erschrecken setzt immer für einen kurzen Moment das Herz aus... ,, ich würde mir dann aber nicht die Schuld  geben.. deshalb schön locker bleiben .. :))) 

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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Wirkt der Heilige Geist heute anders, als früher?

von Wintergruen am 03.01.2015 20:59

@Cipher 

In jeder Gemeinde bestellten sie durch Handauflegung Älteste und empfahlen sie mit Gebet und Fasten dem Herrn, an den sie nun glaubte..

diese Handauflegunge war so was wie eine Weihe,, es gibt auch andere Bibelstellen die belegen das Älteste /Priester usw.. nicht von sich aus solche wurden, sondern dazu geweiht wurden.. sei es durch Handauflegung oder  je nachdem wie es heute praktiziert wird... und ich glaube NICHT das damals die Urchristen nach Jesus eine komplett falsche Lehre vertraten und erst 2000 Jahre später die Wahrheit und Richtigkeit ans Licht kam... aber jedem das Seine ...

liebe Tefila

Wenn ich an der ALDI-Kasse stehe und sich eine kleine Gelegenheit ergibt, ein segensreiches Wörtchen weiterzusagen, sehe ich ja erst danach, ob die Perle zertreten wird. 

da spricht auch nichts dagegen,, das tu ich auch,, ..

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.01.2015 21:04.

Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Wirkt der Heilige Geist heute anders, als früher?

von Wintergruen am 03.01.2015 20:44

Liebe Tefila ..

Schließlich werden die Pfarrer / Pastor ja auch dafür bezahlt, es zu verkünden.

das ist aber nicht gut,, denn es steht geschrieben: der gute Hirte nimmt keinen Lohn,,, also alle Kirchen und Gemeinden wo  ein Pfarrer, Prediger oder Priester bezahlt werden,, muss ich ehrlich sagen, die meide ich ... in den Landeskirchen z.b. wird man weder getraut weder , weder getauft usw.. soweit man keine Kirchensteuer bezahlt... ist ein Unding und absolut unbiblisch ,, ... in so einer Kirche bzw. Gemeinde kann kein heiliger Geist wirken .. ich meine damit das sie nicht geleitet wird vom hl. Geist.. der einzelne Mensch der ahnungslos ist,, der wird natürlich davon überschattet werden ..

und von einem Sondergut der orthodoxen Kirche sprach ich doch nicht.. oder ?????

LG 

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chestnut
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Beiträge: 729

Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von chestnut am 03.01.2015 20:38

Liebe Hauskreismitglieder

 

Weihnachten und Neujahr sind vorüber. Allen die ich nicht gesehen habe bisher, ein frohes und gesegnetes neues Jahr.

In unserem ersten Hauskreis des Jahres 2015 wollen wir über den Losungstext des Sonntages nachdenken:

Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Matthäus 6,12

Wir wollen über diesen Satz aus dem Unser Vater in unserem Hauskreis nachdenken.
Eingeladen sind die Hauskreismitglieder

Sonntag 4. Januar im Raum Hauskreis-Miteinander, um 20.30 Uhr

Liebe Grüsse
Cosima und Chestnut

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Wirkt der Heilige Geist heute anders, als früher?

von cipher am 03.01.2015 20:18

Wintergrün schrieb: Ich bin eben der Meinung das Gottes Wort nicht einfach so weggeworfen werden soll und das man niemanden evangelisieren kann,, dadurch der hl. Geist nicht wirken kann, sofern der Betroffene um den es geht selbst nicht Will..
Gut, Deine Meinung kennen wir nun. Jesus hat bei seinem Auftrag an die Jünger aber nicht nach Deiner und nicht nach unserer Meinung gefragt. Wollen, Wintergrün, will von sich aus niemand. Joh. 6, 44 Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, dass ihn der Vater zieht, der mich gesandt hat; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.

Weißt Du eventuell wo in der Bibel steht, woran wir erkennen können, ob der Vater jemanden "gezogen" hat? Oder wo es steht, dass nur bestimmte Menschen mit einer "Weihe" das Evangelium weitersagen dürfen?

Ansonsten möchte ich zu Deinen Worten nichts mehr schreiben außer, dass ich über das, was Du und wie Du schreibst ziemlich erschrocken bin.

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tefila
Gelöschter Benutzer

Re: Wirkt der Heilige Geist heute anders, als früher?

von tefila am 03.01.2015 20:13

Wintergrün: Und eine Predigt bzw. Mission findet man meiner Meinung nach in einer Kirche bzw. in einer Gemeinde ... und vorallem von predästinierten Menschen die entweder die Priesterweihe erhalten haben oder eben ihnen zuvor die Hände aufgelegt wurden, so wie es im Evangelium steht ... aber heutzutage meint fast jeder der eine Bibel zur Hand nimmt,, gleich aufgehen zu müssen in die Mission ... ich finde das unbiblisch ... Man kann das Gute Wort überall und jeder zeit verkünden,, aber man muss auch wissen wann , wo und bei wem.... sonst gilt für mich ,, Perlen vor die Seue werfen... usw.

Liebe Wintergrün,

also, DEINE Aussage - oben das Hervorgehobene - ist m. E. unbiblisch. Damals waren es EINFACHE Leute (Fischer, Zeltmacher), die von Jesus weitersagten.
Ich glaube, daran sollte sich heute nichts geändert haben.
Klar, am einfachsten wäre es, wenn der Suchende in eine Gemeinde ginge, um Gottes Wort zu hören. Schließlich werden die Pfarrer / Pastor ja auch dafür bezahlt, es zu verkünden. Aber ich finde es weitaus beeindruckender, wenn ich jemanden in "Zivil"...sein Glaubenszeugnis geben höre.

Das ist m. E. Sondergut der orthodoxen Kirche dass es da prädistinierte Menschen gibt, denn die Bibel nennt alle Christen Priester, also "Vermittler zu Gott". (1. Pt. 2,5.9).

Guck dazu mal, wie der Brief an die Philipper beginnt Kap. 1 und beachte die Reihenfolge in Vers 1: ERST werden alle Heiligen angesprochen und DANN die Bischöfe.

Wenn das so einfach ist, sage ich auch gleich schon mal: Entschuldigung Wintergrün wegen dem Sondergut deiner Kirche. Echt sorry, ich wil nicht auf einer Kirche "herumhacken" - darum geht es ja hier total nicht, oki?



Noch kurz zu den Perlen vor die Säue:

Wenn ich an der ALDI-Kasse stehe und sich eine kleine Gelegenheit ergibt, ein segensreiches Wörtchen weiterzusagen, sehe ich ja erst danach, ob die Perle zertreten wird. Mir tun eher die verpassten Gelegenheiten leid, als die vermeintlich vergeblichen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.01.2015 20:15.

cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Wie Versuchungen zum Allerbesten dienen

von cipher am 03.01.2015 19:34

MichaR schrieb: Hatten wir uns damals nicht geeinigt das...
Keine Ahnung. Und wenn, ist das schon Jahrtausende her.

Wie Du weißt, bin ich kein Freund davon, Stellen der Bibel, die "irgendwie" unklar zu sein scheinen, einfach so lange zu beackern, bis sie passen. Doch bei meinen Nachforschungen bin ich darauf gestoßen, dass Jesus dieses Gebet nicht in Griechisch, sondern in Aramäisch gesprochen hat. Dr. George M. Lamsa, aramäischer Muttersprachler, hat die Bibel aus dem Aramäischen ins Englische übersetzt. Er übersetzt diese Worte so: "„Lass uns nicht in Versuchung fallen! Oder: Führe uns, auf dass wir nicht in Versuchung fallen!" Einen Tag vor seiner Hinrichtung sagte Jesus zu seinen Jüngern: "Mark. 14, 38 Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt! Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.

So gesehen muss ich den Worten keine Gewalt antun, damit sie der Bibelstelle des Jakobusbriefes entsprechen. "Versuchung" ist etwas Hinterhältiges, Böses. Natürlich ist Gott dazu nicht in der Lage. Darum muss er nicht darum gebeten werden, den Menschen nicht in Versuchung zu führen. Er würde das nicht tun. Wohl kann er, wie bei Hiob ersichtlich, Versuchungen des Satan als Prüfung zulassen. Dennoch dürfen wir beten, dass er uns vor und in Verschungen (Prüfungen) bewahren möge.

Antworten
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