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Jaco
Gelöschter Benutzer
Re: Die Passion Christi von Mel Gibson
von Jaco am 24.04.2014 15:32Hallo, Ihr Lieben !
Der grosse Regisseur Sam Peckinpah hat mal gesagt: "Die meisten Menschen wissen
gar nicht, was es bedeutet, von einer Gewehrkugel getroffen zu werden. Ich versuche es, Ihnen zu zeigen."
Ebenso sehe ich das bei Mel Gibson: und es ist ihm sehr gut gelungen, das einmal darzustellen,
was Jesus dort in Jerusalem leiden und durchmachen musste.
Auch ich habe geweint, als ich den Film sah...
...am liebsten wäre ich in den Film hineingesprungen und hätte geschrien: "Jetzt hört auf, hört endlich auf...!"
Auf einem Kreuzgang, der in unserer Gemeinde mal über mehrere Etagen dargestellt worden war,
habe ich mir mal eine Dornenkrone auf den Kopf gesetzt... nein, nicht gesetzt...ganz, ganz vorsichtig
auf meinen Kopf platziert. Ich konnte machen, was ich wollte, selbst wenn ich ganz sanft mit
dieser Dornenkrone umging, sofort drückten die Dornen in meine Kopfhaut. Es tat unglaublich weh !
Und IHM, Unseren Heiland, haben sie die einfach brutal drüber gestülpt.
Wenn der Film endlich mal Rückblenden aus Jesu Leben zeigte, emfpand ich es "wie Luft holen"
bis die nächsten Folter- und Qualszenen wieder begangen.
Den Kreuzgang Jesu zu lesen, ist eben etwas anderes als ihn bildlich vor Augen geführt zu bekommen.
Euch Allen Gottes Segen, Jaco
*habe hier bewusst auf Smilies verzichtet, seht es mir bitte nach*
Jaco
Gelöschter Benutzer
Re: Wortkette (2)
von Jaco am 24.04.2014 15:13Wahrungs_Ethik 
*burgold, du bist aber doch auch SPITZE ((((burgold)))) <3 <3 <3
*
Re: Eigenverantwortung versus Gottes Verantwortung
von solana am 24.04.2014 14:58Ihr Lieben - wenn ihr erlaubt möchte ich dazu mal ein praktisches Beispiel in die Runde werfen:
Mt 19,24 Und weiter sage ich euch: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme.
1. Kor 1, 26 Seht doch, liebe Brüder, auf eure Berufung. Nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Angesehene sind berufen.
27 Sondern was töricht ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er die Weisen zuschanden mache; und was schwach ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er zuschanden mache, was stark ist;
28 und das Geringe vor der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt, das, was nichts ist, damit er zunichte mache, was etwas ist,
29 damit sich kein Mensch vor Gott rühme.
Was bedeutet nun das für die Fragestellung?
Wer reich ist, hat halt nun mal Pech gehabt?
Oder hat er doch noch eine Chance auf Erwählung, wenn er seinen Reichtum verschenkt - wie Jesus es vom reichen Jüngling fordert?
Oder kann er selbst gar nichts tun und nur hoffen, oder noch nicht mal das?
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Eigenverantwortung versus Gottes Verantwortung
von cipher am 24.04.2014 14:49Pal schrieb: wir haben mit diesem Thema ein überaus schweres, und "heißes Eisen" berührt, worüber sich die Theologen bereits seit Jahrhunderten den Kopf heiß reden und schreiben. Ob das den Theologen nun gerade zur Anerkennung gereichen sollte, kann man ja mal so dahingestellt sein lassen. Gott hat die Bibel für uns alle gemacht - da sollte es nicht so rasend schwer sein, darüber Klarheit zu erhalten.
Re: Eigenverantwortung versus Gottes Verantwortung
von Pal am 24.04.2014 14:38Ob ihr es wißt oder nicht, wir haben mit diesem Thema ein überaus schweres, und "heißes Eisen" berührt, worüber sich die Theologen bereits seit Jahrhunderten den Kopf heiß reden und schreiben.
Martin Luther hat dazu eine Schrift verfaßt: "Vom unfreien Willen" - die habe ich mir gerade mal vorgeknüpft... (kann man über Google holen..) und da kommt allerhand zum Vorschein...
Nun haben wir die Axt an einen großen Baum gesetzt. Mal schauen ob er umfällt?
Hauptsache ist nur, der Baum fällt nicht so, das der eine und andere von uns "erschlagen" wird.
Also bitte, bitte ganz lieb, nett und nicht so barsch, wie Luther mit Erasmus umgesprungen ist!
Dann könnte unser Thread ein riesen Segen werden - für alle!
Re: Unverlierbares versus verlierbares Heil
von Pal am 24.04.2014 14:26Lieber Cipher, an einem einfachen "sorry" wäre mir mehr gelegen als an deiner brüderlichen "Liebeserklärung".
Aber ich schätze dich, wie schon geschrieben, um Gottes Wort willen.
Und ich werde dich weiterhin noch mehr schätzen, wenn du mit den persönlichen Angriffen und Seitenhieben tatsächlich aufhörst...
das wird sich zeigen...
Danke!
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Eigenverantwortung versus Gottes Verantwortung
von Wintergruen am 24.04.2014 14:02oh lieber cipher,,
ein sehr tiefgründiges Thema,, ich habe gerade keine Zeit mehr werde mich aber zum letzteren noch äußern.. ich glaube zu wissen was du meinst und wie du es verstehst,,, jaa in der Tiefe gebe ich dir sogar ob teilweise oder ganz recht , kann ich dir noch nicht sagen,, werde mich aber damit später noch beschäftigen.. nun erstmal alles Liebe euch allen
cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Eigenverantwortung versus Gottes Verantwortung
von cipher am 24.04.2014 13:57Gut, dass Du "Eigener Wille" und nicht "freier Wille" formuliert hast. Den wie wir natürlich eine Art "eigenen Willen" haben - so sehr frei, wie Mensch ihn sich wünscht, ist der Wille sicher nicht.
Eigentlich ist schon meine Aussage "...da habe ich mich für Jesus entschieden" eine Anmaßung, denn aus mir selbst heraus, der ich "unter die Sünde verkauft war" konnte ich diese Entscheidung nicht treffen. Jesus sagt in Joh. 15,16 gnadenlos dem selbstbestimmenden Menschen zum Trotz: 16 Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und euch dazu bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit der Vater euch gibt, was auch immer ihr ihn bitten werdet in meinem Namen." Rrrumms! So ist es und nicht anders!
Meine Aussage: "...habe mich für jesus entschieden..." klingt so nach ... Gefälligkeit. Dabei ist es eben ganz genau umgekehrt. Jesus "tut uns den Gefallen" - wobei das im Ausdruck wirklich sehr schwach für das ist, was Jesus da für und an uns tut.
Und Glauben bedeutet nicht, etwas zu entscheiden. Glauben bedeutet, zu erkennen. Petrus sagt zu Jesus: "Herr, zu wem sollen wir denn gehen? Du hast Worte ewigen Lebens und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Christus bist, der Sohn des lebendigen Gottes!" Da hatten sich auch einige geärgert, denn Jesus sagte kurz zuvor: "Niemand kann zu mir kommen, außer es wird ihn von meinem Vater so gegeben." Das hat etliche der Jünger, die damals mit Jesus gingen wohl so verärgert, dass sie ihn verließen. Und dann fragte Jesus die Übriggebliebenen: "Und - wollt Ihr mich jetzt auch verlasse?", worauf Petrus mit den bekannten Worten antwortete.
Nein, Wintergruen, ich denke nicht, dass wir überhaupt dazu in der Lage gewesen sind, uns frei für Jesus zu "entscheiden". "Entschiedene Christen" sind Christen aus eigener Vollmacht und die erkennt man rasch am Glanz ihrer Arroganz und ihrem religösem Hochmut. Die Bibel eklärt sogar noch etwas dazu: Matth. 15,13: Er (Jesus) aber antwortete und sprach: Jede Pflanze, die nicht mein himmlischer Vater gepflanzt hat, wird ausgerissen werden. Das ist's, was mit "selbstentschiedenen" Christen geschieht.
ER wählt aus. Nicht wir!
Re: Wortkette (2)
von burgold am 24.04.2014 13:35Fristwahrung 
Zeph 3, 17 17 Der Herr, dein Gott, ist in deinen Mauern, er ist mächtig und hilft dir. Er hat Freude an dir, er droht dir nicht mehr, denn er liebt dich; er jubelt laut, wenn er dich sieht.
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Eigenverantwortung versus Gottes Verantwortung
von Wintergruen am 24.04.2014 13:21Lieber Cipher
du schreibst: Aber kein Mensch will von sich aus gerettet werden, das kann nur der Heilige Geist bewirken
oh dem muss ich aber widersprechen... Wenn das so wäre, dann hätte derjenige der beispielsweise in die Hölle käme eine sehr gute Ausrede vor dem Herrn.
``Herr du gabst mir nicht den Heiligen Geist der das hätte in mir bewirken können``
der Mensch kann von sich aus nichts bewirken.. ABER ihm wurde eine Freiheit gelassen.. sein eigener WILLE... Er kann für sich entscheiden ob er den Weg zur Linken gehen möchte ,sprich der Weg zur Hölle oder den rechten Weg der zum ewigen Leben führt. Alles voran entscheidet er das selbst mit seinem Willen.. Den Rest, danach also .. bewirkt der Heilige Geist...
iwie verstehe ich nicht wie du das meinen könntest
du schreibst : Wenn Du Deinen Willen bekundet hast, zum Herrn zu gehören - von wem kam dieser Wille? ja er kommt von mir aus selbst, denn genau dazu bin ich frei geschaffen worden, DAS zu wählen.....Aus dir und Deiner sündigen Natur heraus oder vom Heiligen Geist? ja von mir alleine.......Hättest Du ohne den Heiligen Geist den Willen haben können, dich zu Jesus zu bekehren?
oh ja so sehe ich das...
Es sprechen zwei ins Gewissen.. auf der einen Seite die Engel und auf der anderen die Dämonen... es kommt darauf an, auf wessen Stimme wir hören und folgen wollen.. wenn du das so meinst mit dem heiligen Geist.. ja dann kann ich zustimmen indem ich sage.. ich habe auf die Stimme des Heiligein Geistes gehört und habe MICH entschieden den guten Weg zu gehen... aber nicht der Heilige Geist bewirkt den Willen in mir.. Nein auf keinen Fall.. denn dann müsste man sich fragen, warum bewirkt er es beim x und beim y nicht... hm.. nein.. . Und wenn man dann noch weiter in die tiefe gehen würde,, Gott hat schon jemanden vor der Geburt erkannt.. dann hat immer noch derjenige die Ausrede .. er könne nichts dafür,, es war ja so vorherbestimmt,, in dem Moment wird Gott als ungerechter Gott dargestelllt.. Der Sünder kennt sich nicht, er kann sich bewähren,, wenn ihm die Möglichkeit im Leben gar nicht gegeben wird um später evtl zu erkennen das er zu RECHT in der Hölle schmorrt, so kann in der Tat von einem ungerechten Gott sprechen.. Aber sowas trifft eben nicht zu
oh lieber Pal nun hab ich deinein Beitrag zum Judas gelesen,, stimme mit dir absolut überein,,
Lieben Gruß

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