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Re: Luthers Disputatio de Homine: “Partialaspekt der Heiligung” ?
von Burgen am 11.05.2023 16:49
Hallöchen, herzliches Willkommen hier bei uns "Königskindern".
Deine obigen Ausführungen zeigen etwas umständlich auf, was eine gute Umschreibung der Übergabe des eigenen Lebens an Jesus bedeutet und die Wiedergeburt beschreibt. Aus Glauben die Gerechtigkeit Gottes in Jesus Christus sein. So wie damals Abraham gerechtigkeit aus Glauben empfing.
Abraham, Vater vieler Völker - im AT.
Mit umständlich meine ich die komplizierte Sprache, die Fremdwörter für unstudierte Menschen. Luther sollte ja Juristerei studieren und obiges ist wohl aus der lateinischen Schriftart?
Schau mal auf
logos.com
da gibt es reichlich Lesestoff für umsonst. Vielleicht findest du dort was du brauchen könntest.
LG
Burgen
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Luthers Disputatio de Homine: “Partialaspekt der Heiligung” ?
von Fuyukko am 11.05.2023 16:34Hallo :)
Ich lerne Religion für mein Evangelisch - Kolloquium. Im Themenbereich „Entwürfe neuzeitlicher Anthropologie" wird Luthers „Disputatio de homine" abgefragt; unteranderem auch der Total- und Partialaspekt der Erlösung (These 33-38).
Vor allem letzteren kann ich anhand unserer Lernmaterialien überhaupt nicht nachvollziehen.
Im Internet finde ich auch keine Erklärung; alles was Informationen zu enthalten scheint ist kostenpflichtig (und ich will eigentlich keinen dicken theologischen Wälzer kaufen wegen einer Frage). Mein Lehrer ist nicht erreichbar und ich habe im einer Woche Prüfung...
Kann mir jemand bitte in halbwegs einfachen Worten erklären was dieser Partialaspekt besagt ?
Ps; ich hoffe das hier ist das richtig Forum... ich bin neu hier >.<
Hier noch was mein Lernskript schreibt:
6. Entwürfe neuzeitlicher Anthropologie: Luthers Disputatio de homine (1536).
[...]
Diesem"Totalaspekt" der Erlösung ordnet Luther dann den "Partialaspekt" der Heiligung unter (Th. 36.38), der zeigt, dass Christi Gerechtigkeit uns nicht nur von aller Welt unbemerkt in den himmlischen Gnadenstand hebt, sondern sicht- und spürbar durchdringt ein bisschen zumindest: unser irdisches Leben als Stoff, der (von Gott) geknetet und veredelt sein will, um Gottes Ebenbild allmählich wieder zum Vorschein zu bringen.
Streng beachtet muss allerdings werden: Weder annulliert es den Gnadenstand, wenn die im Glauben empfangene Gerechtigkeit Christi scheinbar zu keiner Heiligung führt, noch können eine gehobene Moralität und der Anschein der Heiligung Gottes Gnade zertifizieren, denn das neue Leben des Christen bleibt zuletzt eben doch mit Christus verborgen in Gott" (Kol 3,3).
[Dr. Claus Bachmann 2021]
Re: alte Themen neu aufgreifen, bedenken ...
von Burgen am 11.05.2023 13:27Einige römische Kaiser hielten sich ja für Gott oder zumindest Gott ähnlich, aber die waren offenbar mehr (z.B. Caligula) oder weniger (z.B. Domitian, der Kaiser zur Zeit der Johannes-Offenbarung) wahnsinnig.
Jesus beim Wort nehmen, sich zB auch vorstellen, dass Jesus ein gesunder, kräftiger und emphatischer gut aussehender Mann war.
Schreibst Du hier von einer Art "vergeistigter Sexualität", wie es z.B. Augustinus unnachahmlich in seinen "Confessiones" verewigt hat?
Sinnlichkeit im Glauben ist mir persönlich zwar fremd, aber gerade wer keusch oder alleine lebt, hat da sicher andere Zugänge.
Nein, über sexuelle Themen und so schreibe ich nicht, zudem bin ich nie katholisch gewesen.
Ich denke ganz pragmatisch daran, dass es Menschen gibt, die aufgrund persönlicher Umstände denken, sie seien Jesus und haben dann auch schon mal die Einrichtungen zur Therapie von innen besucht.
Allerdings finde ich die Gespräche aus meiner Laienbeurteilung nicht angebracht.
Johann Blumhardt ua haben zB Dämonen aus ähnlich gestrickten , vermutlich psychisch kranken Menschen, ausgetrieben.
Da empfehle ich lieber jetzt sich mit dem Helm des Heils zu kleiden. Besser noch, die ganze Waffenrüstung Gottes täglich anzuziehen und dann getrost durch den Tag leben und Ordnung halten. Epheserbrief
Es gibt ein amerikanisches Kinderlied:
Gott liebt mich. Woher weiß ich das? Die Bibel sagt mir dies.
Da war ein Pastor in der psychiatrischen Klink eingeteilt den Menschen das Wort zu verkündigen.
Er war ratlos und wusste nicht mit den Menschen umzugehen. Alle waren unruhig und auch recht laut.
Dann fiel ihm dieses kleine Kinderlied ein.
Er setzte sich in der Mitte des Raumes auf den Boden und sang dieses eine ganze Stunde lang.
Mit den Monaten war es dann so, dass immer mehr dieser Patienten sich ebenfalls setzten und mitsangen.
Schlussendlich konnten fast alle erstmal auf die normale Station verlegt werden und nach einiger Zeit wurden diese Männer, bis auf zwei glaube, entlassen ohne "rückfällig" geworden zu sein.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: alte Themen neu aufgreifen, bedenken ...
von Burgen am 11.05.2023 13:09wie es z.B. Augustinus unnachahmlich in seinen "Confessiones" verewigt hat?
Sinnlichkeit im Glauben ist mir persönlich zwar fremd,
aber gerade wer keusch oder alleine lebt, hat da sicher andere Zugänge.
Wir dürfen ja keine Namen nennen. Jedoch höre und sehe ich fast regelmäßig über Jahre hinweg schon die Predigten von mindestens drei großen Glaubenswerken.
Meine Prägung ist die Landeskirche und darin enthalten, als ich älter wurde, lange die Landeskirchliche Gemeinschaft und hin und wieder die Gemeindeerneuerung.
Also eher freikirchlich und charismatisch angehaucht.
Allerdings nicht nebenan "verbindlich" anwesend.
Ein ganz großer Schatz bis heute war mir Bad Liebenzell und Breklum oben an der Nordsee.
Ach ja, in Kiel lernte ich OA kennen. Das waren damals junge Erwachsene, wie ich, die sich mindestens 40 Pers wöchentlich im offenen Kreis um die Bibel versammelten, genau wie davor in der Landeskirchlichen Gemeinschaft in Hamburg Harburg.
Ich weiß natürlich, dass wir die Hausgemeinde nicht verlassen sollen. Jedoch seit ich mehr oder weniger so lebe wie ich eben lebe, ist meine Verbindung zum Herrn und Heiland sehr, sehr viel besser als früher.
Vermutlich war ich damals viel mehr nach aussen hin orientiert als heute. Bedauern tue ich nichts, auch heute nicht.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
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Re: Raum der Stille und des Gebets
von Merciful am 11.05.2023 12:21Re: Das Buch 1. Samuel
von Merciful am 11.05.2023 12:21Plueschmors
Gelöschter Benutzer
Re: alte Themen neu aufgreifen, bedenken ...
von Plueschmors am 11.05.2023 10:56Hallo Burgen,
danke für die Aufklärung. Das macht mich unendlich froh
.Wie denkst Du denn darüber, wie Menschen einzuschätzen sind, die sich für Gott halten? Einige römische Kaiser hielten sich ja für Gott oder zumindest Gott ähnlich, aber die waren offenbar mehr (z.B. Caligula) oder weniger (z.B. Domitian, der Kaiser zur Zeit der Johannes-Offenbarung) wahnsinnig.
Schreibst Du hier von einer Art "vergeistigter Sexualität", wie es z.B. Augustinus unnachahmlich in seinen "Confessiones" verewigt hat? Sinnlichkeit im Glauben ist mir persönlich zwar fremd, aber gerade wer keusch oder alleine lebt, hat da sicher andere Zugänge.
Kannst Du hier ein paar konkrete Namen nennen, damit das nicht zu allgemein bleibt?
Um ein Leben vollumfänglich zu meistern, bedarf es irgendwann aus meiner Sicht des ganzen Psalters zum Trost. Darin sind alle Erfahrungen der menschlichen Existenz abgebildet. Je älter man wird, desto vertrauter werden einem die Worte der Psalmen. Dennoch wachsen einem gewisse Psalmen besonders ans Herz. Das ist wahr.
"Täglich eingenommen"? Das klingt nach Klosterleben. Bist Du Teil einer solchen Gemeinschaft oder täglich deren Gast? Oder meinst Du das geistlich?
Liebe Grüße und Segen,
Plueschmors.
Re: Gemütliches Café
von Burgen am 11.05.2023 10:23
Habe gestern einen Regenwurm gerettet
Wir haben einen Spazierweg, der vor einigen jahren tauglich hergerichtet für Reinigungsfahrzeuge, Fahrräder und eben als Fußgängerweg meist genutzt wird. Dies besonders auch als Durchgangsspielweg mit Hunden.
Und gestern auf halber Überquerung von einem Wiesenstück zum anderen war ein einzelner Regenwurm unterwegs. Früher war der ganze Weg gewimmelt voll von ihnen. Gestern nur der eine. Ich setzte ihn dann drüben wieder ab und beobachtete weiter.
Er war zunächst tatsächlich etwas orientierungslos. Als mein Hund mich ablenkte war er nicht mehr zu sehen - sah aus wie ein kleiner dürrer Ast. Dann aber bewegte er sich.
Mir fiel auf, dass eine Seite dicker war als die andere. Die dünne Spitze schien der Kopf zu sein. Das hintere Drittel enthielt wohl die Organe, dachte ich mir. Sah etwas ungewöhnlich aus und die Bewegungen sahen schnell wie im Sekundentakt aus.
Als Kind war immer alles voller Regenwürmer und heutzutage sind sie sogar als Haustiere zu kaufen um die Küchenabfälle aufzufressen.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
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Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken
von Andreas am 11.05.2023 08:5331 Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.
Sein Wort ist unvergänglich. Sein Wort lebt und geschieht. Sein Wort für uns: Komm zu mir mein geliebtes Kind.
Danke Herr, dass wir bei Dir unsere ewige Heimat haben.
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Re: Tageslosung (19) Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei. Joh 8,36
von Burgen am 11.05.2023 00:20
Donnerstag
So spricht der HERR:
Wie wenn man Saft in der Traube findet und spricht:
Verdirb es nicht, denn es ist ein Segen darin!, so will ich um meiner Knechte willen tun,
dass ich nicht alles verderbe.
Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte,
sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.
Jesaja 65,8 ; Johannes 3,17 ; Sinfonia Oecumenica
Gott, wir kommen vor dich, inmitten all dessen, was uns täglich in Atem hält,
voller Durst nach Leben.
Erfrische uns mit deiner Gegenwart.
Erneuere deine Energien in uns.
Reinige uns von allem, was dein Ebenbild in uns verzerrt.
Das bitten wir durch Jesus Christus.
Amen.
1.Korinther 14,6-9.15-19
Psalm 108 Sprüche 8,1-21
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)


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