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Re: Tages (18) Gnade sei mit dir, mit euch, und Friede von Gott, dem Vater, und unserem Herrn Jesus Christus, der sich selbst für unsere Sün
von Burgen am 01.12.2022 09:55
DEZEMBER in der Adventszeit
Monatsspruch:
Der Wolf findet Schutz beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein.
Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Junge leitet sie. Jesaja 11,6
Losung und Lehrtextvers
Jakob sprach:
Lasst uns nach Bethel ziehen, dass ich dort einen Altar errichte dem Gott, der mich erhört hat
zur Zeit meiner Trübsal und mit mir gewesen ist auf dem Wege. 1.Mose 35,3
Sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles. Epheser 5,20
Der mich bisher hat ernähret und mir manches Glück bescheret, ist und bleibet ewig mein.
Der mich wunderbar geführet und noch leitet und regieret, wird forthin mein Helfer sein.
(Nürnberg 1676)
ooo***ooo
Damals wars ... ;) als ich wissen wollte was das dicke Buch so besonders macht,
begann auf den ersten Seiten, über die Apokryphe bis Offenbarung zu lesen.
Zwei Dinge fielen mir ins Auge und bewegten das Herz - bis heute.
Einmal das Wort Altar.
Immer wenn das Volk eine besondere Erfahrung mit Gott gemacht hatte,
wurde ein Altar zur Erinnerung gebaut.
Zweitens die Menschen wurden im Laufe der Zeit immer jünger wenn sie starben.
Drittens wurde ausführlich die Liebe auf manchen Seiten in den Mittelpunkt gestellt.
Viertens fand ich die Geschichten und Erzählungen in der Bibel total spannend.
Wünsche euch allen auch wunderbar erhellende, tröstende auch anmahnende Offenbarungen und Erfahrungen
mit unserem Gott und Heiland zu haben - auch oder gerade über vielfach Jahrzehnte des irdischen Lebens hinweg.
Gott liebt seine Menschen, dafür dass er das tut, sei ihm herzlichst dankend gedankt.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Hört Gott (alle oder welche) Gebete
von Burgen am 01.12.2022 09:29
Hallo Leonardo
Ein schönes Thema.
Jesus wohnt ja in uns mittels des Heiligen Geistes. Somit hört er ja jedes Wort welches wir sprechen.
Da er im Menschen wohnt, nimmt er auch jede kleinste Erschütterung und Schattierung in uns wahr.
Gruß
Burgen
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Jesaja 45,6-7 und Deutungen dazu
von Cleopatra am 01.12.2022 07:20Guten Morgen,
deine Antwort zum Brief: Es tut mir echt leid, dass du ein solches Gefühl hast.
Ich wünsche dir von Herzen, dass du für dich die Aufklärung bekommst, dass alle Zweifel weggeblasen werden können.
Ich selbst habe ein solches Gefühl nicht und bin sehr froh darüber, weil ich mir gut vorstellen kann, wie belastend das sein kann.
Zum Anderen:
Das bezieht sich ja auch mit auf das eigentliche Thema hier im Thread.
Und ich denke, dass dir eben diese Art von Thematik fremd ist.
Gott gibt jedem Menschen die freie Wahl. Und demnach aber auch die Konsequenz.
Gott ist aber eben nicht so, dass er jedem grund- und wissenslos seinem Schicksal ergibt. Nein, die Regeln und so die sind ja bekannt.
Ich versuche es nochmal mit einem Beispiel:
Wenn du hier ekalierst, beleidigst, pöbelst und so weiter, dann wird der Account hier gelöscht.
Diese Regeln sind bekannt. Man kann es total doof finden, aber es ändert nichts daran, dass ein solches Verhalten zu diesen Konsequenzen führt.
Nun gibt es sogar noch Hilfen, zB Erinnerungen- wenn man hier einen Beitrag schreibt, steht über dem "Absenden-Button" der Hinweis, dass bitte unter anderem auf Freundlichkeit geachtet wird.
Das ist jetzt ein kleines Beispiel.
Die Regeln Gottes sind klar.
Der Mensch ist es, der sich nicht daran hält.
Und trotzdem hat Gott den Weg draus sogar schon vorbereitet und es uns enorm einfach gemacht.
Genau das bezieht sich ja eben auch das, was ich vorher schrieb:
.....
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Leonardo
Gelöschter Benutzer
Hört Gott (alle oder welche) Gebete
von Leonardo am 30.11.2022 23:23Hallo,
Also, ich dachte mir, ich versuch es nochmal mit einem neuem Thema, vielleicht wäre das auch ein interessantes Thema! Ich werd versuchen, andere Sichtweisen zu respektieren und wo ich kann auch stehen zu lassen.
Ich kam auf dieses Thema wegen folgender Bibelstellen:
Darum sage ich euch: Alles, was ihr betet und bittet, glaubt nur, dass ihr's empfangt, so wird's euch zuteilwerden. Markus 11,24
Und wenn wir wissen, dass er uns hört, worum wir auch bitten, so wissen wir, dass wir erhalten, was wir von ihm erbeten haben. 1. Johannes 5,15
Wir wissen aber, daß Gott die Sünder nicht hört; sondern so jemand gottesfürchtig ist und tut seinen Willen, den hört er. Johannes 9,31
Hmm... würdet ihr mir verraten, wie sich diese Bibelstellen mit eurer Erfahrung vereinbaren lassen, was Gebet und Erhörung angeht?
Ich kann von mir dazu sagen, das ich ein Sünder bin, und wie es scheint trotzdem gehört und erhört wurde von Gott, und nicht nur ein Mal, sondern oft. Aber bei Weitem nicht immer, wie es die ersten beiden genannten Bibelstellen versprechen...
Vielleicht kann jemand was Hilfreiches dazu sagen. Und das Ganze ist nicht als Fangfrage oder sowas gedacht.
LG Leonardo
Leonardo
Gelöschter Benutzer
Re: Jesaja 45,6-7 und Deutungen dazu
von Leonardo am 30.11.2022 20:51Hallo Plueschmors,
Das ist ne interessante Sicht! Denke nicht, das das auf jeden Menschen zutrifft, aber trotzdem.
LG Leonardo
Plueschmors
Gelöschter Benutzer
Böses wird durch Gutes böser
von Plueschmors am 30.11.2022 20:24Hallo Leonardo,
natürlich stimmt es, daß Gott das Unheil schafft, weil er nämlich das Gute will und die Gottlosen durch die Forderung und Förderung des Guten durch Gott noch verstockter und verhärteter werden und damit nimmt das Unheil seinen Lauf. Das ist aber nicht die Schuld Gottes, der das Gute will, sondern die Schuld der Gottlosen, die um keinen Preis das Gute wollen, das Gott fordert. Dadurch "schafft" Gott das Unheil. Er schafft nicht das Böse, weil er selbst böse wäre, sondern unsere böse von Gott abgekehrte Natur wird vom Guten gereizt, das Böse zu tun. Erst das Gute schafft das unheilvolle Böse, weil Böses durch das Angebot des Guten noch böser wird.
Aber dabei muß es nicht bleiben, denn Gott kann aus unserem Bösen und dem Unheil noch Gutes machen. Das ist immer sein Werk gewesen und ist es noch. Gott sei Dank!
Liebe Grüße und Segen,
Plueschmors.
Leonardo
Gelöschter Benutzer
Re: Jesaja 45,6-7 und Deutungen dazu
von Leonardo am 30.11.2022 19:54Was ich meinte in meiner Antwort zuvor, ist 2.Timotheus 3,16 und nicht 2,16
Habe mich selbst korrigiert.
Leonardo
Gelöschter Benutzer
Re: Jesaja 45,6-7 und Deutungen dazu
von Leonardo am 30.11.2022 19:26Hallo.
Nun, würde ich glauben das dies alles Sein Wort ist, ohne nachträgliche Zusätze und Weglassungen, dann würde ich auch sagen: Jesus, ich versteh es nicht, aber Du hast es gesagt, in deiner Weisheit, also nehme ich es so an, und handele ich danach.
Wieso macht das wenig Sinn? Für mich macht das ne Menge Sinn! Jesus ist ne historische Person. Und Mal zur Erinnerung: Die Bibel ist NICHT Gott. :)
Sondern eine Sammlung von ausgewählten Schriften in denen Menschen über ihre Erlebnisse mit Gott sprechen, meinetwegen ist es teils inspiriert von Gott, teils. Was die Schrift ist, sagt die Bibel ja selbst in 2.Timotheus 2,16 glaub ich. Berichtigt mich, falls es die falsche Stelle ist. Frei ausm Gedächtnis geschrieben.
Dies gilt aber auch wieder nur für die Schrift, die wirklich von Gott inspiriert ist. Nicht für eventuelle Hinzufügungen etc.
Sehr gute Idee, versuchen wir es. :)
Also Cleopatra,
Der Vergleich mit dem Brief. Stell dir vor, du liest diesen Brief und stellst fest das der Text vorne und hinten nicht passt. Dir kommt die Idee, das jemand nachträglich etwas daran verändert hat... du kannst das nicht beweisen, aber alles in dir sagt dir das, weil vom Text ausgehend, da entweder der Autor eine gespaltene Persönlichkeit sein muss, oder jemand was dran gedreht hat. Anders kannst du es dir nicht erklären, weil du dem offiziellen Autor nicht eine Persönlichkeitsstörung diagnostizieren würdest...
Zu dem Anderen... nun ja, ich geb ja zu, es könnte so sein. Könnte. Muss nicht. Nach dieser Logik aber gibt Gott Menschen, die gesündigt haben praktisch zum Tod frei. Das ist etwas, das keinen Sinn macht. Die Völkermorde die ich meine, wurden zwecks Landnahme befohlen. Gottes Volk sollte in dem Land wohnen, wo zuvor Andere wohnten... also entweder die machen Platz da und überlassen Gottes Volk ihr Zuhause, oder sie müssen sterben, mitsamt Frauen, Kindern, und sogar das Vieh soll sterben, letzteres ist ja besonders sinnvoll.
Betrachte ich die ganze Bibel, dann weiß ich wirklich nicht wie man die Behauptung retten will, das es alles Gottes Wort ist. Dann muss man schon viele Sachen nicht weiter beachten. Ist mein Eindruck, nicht mehr.
Nun ja, hoffentlich war das cool genug geschrieben. Wir sind nun weg von Jesaja 47, und komplett anderes Thema, fällt mir auf. Hatte nicht vor, in diese Richtung zu gehen eigentlich.
Wie auch immer. Wünsche allen eine schöne Adventszeit.
LG Leonardo
Re: Raum der Stille und des Gebets
von Merciful am 30.11.2022 13:21Plueschmors
Gelöschter Benutzer
Re: Offenbarung
von Plueschmors am 30.11.2022 13:08Liebe pray,
tot in Sünden ist tot. Es gibt nicht "mehr oder weniger tot" oder "toter als der oder die". Alle Menschen starten mit der Seuche Sünde als Kinder des Zorns in die Welt. Der Unterschied zwischen einem grausamen Mörder und dem liebsten Menschen der Welt ist nur hauchdünn. Beide können sich jeweils in den anderen verändern, dazu gehört oft nur eine Krise: "Es haben die barmherzigsten Frauen ihre Kinder selbst kochen müssen, damit sie zu essen hatten" (Klgl 4,10). Nicht immer äußert sich Sünde als offenbares Verbrechen. Dem freigebigsten Spender kann es allein um gesellschaftliches Ansehen gehen. Oder dem allein um Ehrsucht, der sich in der Gemeindearbeit aufreibt. Sünde hat tausend Gesichter und ist subtil. Bei Maria muß man mit der Lupe suchen, aber daß sie "unbefleckt empfangen" gewesen sein soll, das kann ich nicht zugeben. Trost haben wir m.E. doch nur, wenn wir bedenken, daß sie ein Mensch war wie wir und keine ätherische Himmelskönigin. Was Gott mit ihr getan hat, kann er auch für uns tun, wenn wir nämlich sein Wort behalten und es bewegen in unseren Herzen (siehe Lk 2,19).
Liebe Grüße und Segen,
Plueschmors.


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