Klagelieder 3,37

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frank
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Klagelieder 3,37

from frank on 01/25/2022 05:46 PM

Wer darf denn sagen, daß solches geschehe ohne des Herrn Befehl. Klagelieder 3,37


Es ist ein fester Grund unserer Seele unter allen Leiden, Widerwärtigkeiten und Stürmen, daß sie glaubt:

"Es kommt alles von Gott: Glück und Unglück, Leben und Tod, Armut und Reichtum" (Sir 11,14).

Alles aus der Hand Gottes anzunehmen, Böses und Gutes, ob es vom Bösen oder Guten kommt, das ist die beste und unfehlbarste Regel eines auf Gott vertrauendem Lebens. Sie führt immer zum Frieden, dagegen alle anderen Gedanken und Mutmaßungen führen zum Unfrieden und verwirren das innere Leben. Darum hat auch König David, als ihm Schimei auf seiner Flucht schmählich fluchte, die Worte gesprochen: "Der Herr hat's ihn geheißen" (2Sam 16,11), und hat damit das Herz Gottes bewegt, ihm wieder Gutes zu tun. Und dieser Beispiele ist die Schrift voll. Auch Christus selbst, als er vor seinem Richter Pilatus stand, antwortete ihm: "Du hättest keine Macht über mich, wenn sie dir nicht von oben her gegeben wäre" (Joh 19,11).

Alles ist von Gott gewollt, alles wenigstens von ihm zugelassen. Wer das recht glaubt, dem sind alle Zufälle des Lebens, alle Schickungen die besten Lehrmeister. Und was soll ich aus allen Erlebnissen, bösen und guten, lernen? Vor allem: Ich bin ein Sünder (von Gott abgesondert)! Gott will mich in Güte und Ernst zur Buße / Besserung (Umkehr) leiten.
Zum anderen aber: Gott ist die Liebe! Aus allem, allem will er ein Mittel machen, mich näher zu ihm zu ziehen, einen Weg zu ihm bahnen. Es gibt keinen "Zufall" in meinem Leben; es entspringt alles aus einem tiefen, verborgenen Plan der Wahrheit und der Liebe. Darum will ich es (er)leiden!

Und genau hier - in der persönlichen Annahme (meines!) Lebens - liegt (in meiner Wahrnehmung) die „Notwendigkeit" des Glaubens, die Aufgabe des Glaubens,der Sinn des Glaubens und sein tragendes Element = auch in allen Zeite von Pandemien und gesellschaftlichen Zwängen.

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Sabode

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Posts: 10

Re: Klagelieder 3,37

from Sabode on 02/10/2022 12:01 PM

..oder wie es im ev. Gesagbuch im Lied 533 heist du kannst nicht tiefer fallen als nur in Gottes Hand.

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Burgen
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Re: Klagelieder 3,37

from Burgen on 02/10/2022 12:26 PM



Jesus nimmt die Sünder an ... , er hat ihnen den liebenden, vergebenden Gott gezeigt. 
Die Evangelien sind voll davon. 
Er selbst sagt, dass er gekommen sei um Sünder zu retten, sie zu erlösen. 

Mit seiner Kreuzigung, Tod und Auferstehung ist der Vorhang zerrissen, der Weg direkt zu Gottes Herzen ist frei. 
Für uns Nachgeborenen also beginnt ein neuer Zeitabschnitt, wenn wir dem Ruf Gottes für unser Leben Folge leisten. 
Heißt, wenn wir Jesus, dem Christus und HErrn der Erde und des Himmels glauben, ihm unser Vertrauen und Leben anvertrauen - also wiedergeboren worden sind, werden wir nicht mehr den Sündern zugerechnet. Denn nun sind wir Gottes geliebte und gerettete Kinder. 

Unser Geist ist erneuert, und wir lernen immer besser, die Denkweise und die Verhaltensweisen Gottes Reden, Denken und Wollen einerseits zu erneuern und andererseits gerne zu wollen. 
Diese Veränderung - das was du isst und trinkst - beeinflusst dein Leben. 

Mit der Wiedergeburt sind wir neue Menschen und der Geist Gottes in uns ist versiegelt. Wir sind versiegelt, wie ein noch ungelesener Brief das Siegel des Königs trägt. Niemand kann den Inhalt lesen, rauben. 

Aber: je "besser" wir Gottes Geist erlauben in uns und durch uns zu tun, was wir hier auf Erden tun sollten, desto gnadenloser werden wir auch verfolgt werden. Sogar merken wir das dann auch daran, dass in uns selbst ein großer oder kleiner Kampf entsteht. Un den können wir nur gewinnen, indem die Augen hilfefordernd, auf Jesus gerichtet sind. Und gut würde es sein, dem Kampf eine wörtliche Verheißung entgegenzuwerfen. 

Mit "wir" meine ich keine bestimmmten Menschen, jedoch die an Jesus Gläubigen. Denn uns ist auch empfohlen, "Wirf die Sorgen, Ängste usw. auf Gott oder bringe eigene Schuld ans Kreuz, wirf sie ins Meer - und lasse sie dort. 

Ein wiedergeborener Mensch ist eine neue Geburt und mit dem Heiligen Geist versiegelt. Und er lernt im weiteren Leben sein Leben im Vertrauen in Jesus als ein geliebtes, gerecht gesprochenen Kindes zu leben. Bestenfalls täglich reingewaschen durch das Blut Jesus. 



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