Auftrag der Heilung

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Burgen

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Re: Auftrag der Heilung

von Burgen am 11.10.2018 10:37

Aus Matthäus 8,14-17

14 Und als Jesus in das Haus des Petrus kam,
sah er, dass dessen Schwiegermutter daniederlag und Fieber hatte.
15 Und er rührte ihre Hand an; und das Fieber verließ sie,
und sie stand auf und diente Ihnen.

16 Als es aber Abend geworden war, brachten sie viele Besessene zu ihm, und er trieb die Geister aus mit einem Wort und
heilte alle Kranken, 17 damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaja gesagt ist, der spricht:
„Er hat unsere Gebrechen weggenommen und unsere Krankheiten getragen“.

18 Als aber Jesus die große Volksmenge sah,
befahl er, ans jenseitige Ufer zu fahren. ...

Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben. Offb 2,10 b
Ich will, HERR hilf!  

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Cleopatra
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Re: Auftrag der Heilung

von Cleopatra am 13.10.2018 09:01

Burgen: in der Fußnotenerklärung steht nichts vom dämonischen Geist

Ich habe nicht so ganz verstanden, was du mit dieser Aussage sagen wolltest?
Welcher Geist der Krankheit war es denn deiner Meinung nach?
nennmichdu: 9 einem anderen Glauben in demselben Geist; einem anderen Gnadengaben der Heilungen in demselben Geist;

Genau das meinte ich eben auch.
In dem zitierten Buch wird ja (so wie ich es verstanden habe) behauptet, dass jeder diese Gnadengabe erhalten kann, sofern er Gott darum gebeten hat und offen dafür sei.
Aber Gott selbst entscheidet ja eben, wer diese Gnadengabe bekommt.
Auch ist eben die Frage, ob jede Krankheit geheilt werden muss, wenn man quasi nur genug glaubt oder eben Vergebung erfahren hat und so.
Das sehe ich nämlich nicht so, schließlich leben wir nicht auf der Erde, um ein Lottaleben zu führen und es sich gut machen.
Wenn Gott Heilung schenkt, dann ist es Gnade, so meine Meinung.
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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nennmichdu
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Re: Auftrag der Heilung

von nennmichdu am 13.10.2018 09:39

Im Ältesten Gebet nach Jakobus ist es einerseits die Erwartung des Kranken: Der rufe zu sich...!
Und andererseits das Gebet des Glaubens (siehe den Verweis auf Elia) der Ältesten. 

In Verbindung mit in Obhut nehmen (Hand auflegen) und mit Öl Salben (mit/im heiligen Geist begegnen ..bzw über ihn dann kommen lassen).

Siehe auch die Menschen aus Samarien, die lediglich auf den Namen Jesu getauft waren, aber den heiligen Geist noch nicht empfangen hatten. Da kamen dann die Apostel. 

In der Christlichen Gemeinde geht es dann aber darum einander die Sünden zu bekennen und füreinander zubitten. Auf das wir gesund werden.


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Burgen

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Re: Auftrag der Heilung

von Burgen am 13.10.2018 10:06

Liebe Cleo,

die „Fußnote“ zum Bibeltext Lukas 13,10-17 ist die Bibelerklärung in der Neues Leben Bibel, geschrieben und nachgedacht, studiert von John MC Arhur.

V11 steht , einen Geist der Krankheit = oder „der Schwäche“.
Das bedeutet, dass ihr Leiden von einem Bösen Geist verursacht war. Christus müsste hier keinen Dämon ansprechen und austreiben, sondern er erklärte sie einfach für befreit. V 12
Daher erscheint ihr Fall etwas anders als die anderen Fälle von Besessenheit, denen Jesus häufig begegnete.

Ich meine, dass diese Art auch in unseren Tagen öfter vorzufinden ist. Denn Satan setzt ja laut Joh10,10 alles daran, die Menschen zu schwächen, zu binden usw. Er tut alles, damit die Menschen mehr ihm glauben als Jesus zu glauben, dem, was das Wort sagt und gilt.

V12 Hier hat nicht die Frau Jesus seine Kraft angezapft, wie bei der blutflüssigen, unreinen Frau.
Jesus sah diese Frau unter allen anderen ihm umgebenden Menschen. Er rief sie einfach zu sich und sie folgte dem Ruf.
Und dann, wie schön, er sagt ganz schlicht: „Frau, du bist „erlöst“ von deiner Krankheit“ und dann legte er seine Hände auf sie. Und sogleich wurde sie gerade und pries Gott. Heißt, in ihren Körper kam Kraft durch den Geist Gottes, sodass sie wieder gerade wurde.

Wir wissen nichts um ihren vorherigen emotionalen inneren Zustand.
Denn auch von uns heutigen, haben wohl auch schon erlebt, dass zB Sorgen, Mutlosigkeit, Stress und Angst uns die Kraft rauben will.
Meist wird uns in der heutigen Zeit Bewegung, Sport und gute Ernährung, verordnet, dazu auch gute, aufbauende Gedanken, Umgang mit positiven Menschen oder ganz schlicht, etwas für jemanden etwas Gutes tun.
Oder nicht?

Mir gefallen die Verse 16-17. Sie stellen nochmal als Extrakt vor Augen, wie es den meisten Menschen im Alltag ergeht.
Meist kann man es Ihnen rein äußerlich auf einen Blick gar nicht ansehen. Erst dann, wenn sich jemand traut, von sich selbst zu erzählen.


Und Jesus allein ist eben befähigt, Erlösung des ganzen Menschen zu geben.
Manchmal sofort, meist jedoch von innen nach außen über einen längeren Glaubens- und Vertrauensprozesses.
Gelobt sei Gott, der niemanden aufgibt.

Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben. Offb 2,10 b
Ich will, HERR hilf!  

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Burgen

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Re: Auftrag der Heilung

von Burgen am 13.10.2018 12:57

Nachtrag: obige Bibelzitate sind entnommen der Schlachter 2002 Studienbibel , kommentiert John MC Arthur

Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben. Offb 2,10 b
Ich will, HERR hilf!  

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Burgen

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Re: Auftrag der Heilung

von Burgen am 13.10.2018 13:10

Einander die Sünden zu bekennen in der Gemeinde:

Ja, so steht es in der Bibel.

Doch wie sieht aktuell es in der Praxis aus?

Bin ich zB in einer Abendandacht, nehme daran teil, neben mir sitzt jemand, dessen Gesicht mir nicht mehr fremd ist, oder ich den Menschen noch nie gesehen habe, nichts von, über und durch ihn weiß - werde ich und ihr sicherlich auch, nicht zu dem Menschen erzählen, bekennen, eine bestimmte Sünde im Denken und im Gefühl oder so, getan habe.

In erster Linie geht es in der Gemeinde, die Erfahrung zu machen, vom Wort Gottes im Hören des Wortes überführt, hingewiesen zu werden, umzukehren vom derzeit eingeschlagenen Denken und Tun.

Denn selbst anerkannte Seelsorger oder gar Therapeuten sind oft ratlos demgegenüber, was der andere Mensch von sich gibt.

Letztlich ist es der Geist Gottes in uns, der führt, leitet, aufdeckt, hilft, Erkenntnis schenkt und Kraft gibt umzukehren.

Manche Menschen sind getrieben davon, in allem, was sie in der Schrift lesen, hören, in sich selbst bemerken, Sünde zu entdecken.
Das ist sicherlich nicht gesund.

Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben. Offb 2,10 b
Ich will, HERR hilf!  

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Doerte

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Re: Auftrag der Heilung

von Doerte am 13.10.2018 20:38

Manche Menschen sind getrieben davon, in allem, was sie in der Schrift lesen, hören, in sich selbst bemerken, Sünde zu entdecken. Das ist sicherlich nicht gesund.



Hallo Burgen,
nein sicher ist das nicht gesund und daraus wachsen auch keine Früchte, die genießbar sind ! Geb ich dir voll Recht ! 

lieben Gruß

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Pal

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Re: Auftrag der Heilung

von Pal am 15.10.2018 05:40

Manche Menschen sind getrieben davon, in allem, was sie in der Schrift lesen, hören, in sich selbst bemerken, Sünde zu entdecken. Das ist sicherlich nicht gesund.

Und was ist dann gesund? - Sünde nur nicht zu entdecken? - Wird das heilsam sein? Oder in dem Selbstbetrug von Laodicea enden? -
mE wird Sünde, in der Bibel, als ein Hauptthema, behandelt. Warum wohl? -
Aber was behandelt ein Wohlstandsevangelium als "Hauptthema"? - Da steht der "liebe, gute Mensch" im Zentrum...

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Cleopatra
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Re: Auftrag der Heilung

von Cleopatra am 15.10.2018 07:26

Ganz und garnicht, ich denke, so ist das nicht gemeint gewesen lieber Pal.
Aber ich gebe da Burgen und Dörte Recht.
Aufmerksam sein- ja.
Aber die ganze Zeit nur den Blick zu halten auf ein "oh, bin ich schlecht, oh ich elender Sünder, oh weh oh weh" zieht ja die ganze Zeit runter.
Wir dürfen uns auch freuen, dass Jesus gekommen ist und unsere Schuld vergibt.
Wir dürfen also den Blick nach unten (auf uns selbst) aufrichten nach oben (auf Gott).
Und uns darüber freuen.
Lg Cleo

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NennmichThomas

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Re: Auftrag der Heilung

von NennmichThomas am 15.10.2018 09:10

Moin,

ich hatte mich als NennmichDu abgemeldet, weil ich eigentlich gar nicht so viel Zeit habe hier alles mitzulesen und zuschreiben.

Aber da ich Euch ja doch ein wenig lieb gewonnen habe,  habe ich mich nochmal als NennmichThomas angemeldet und möchte auch gleich zu diesem sehr schönen Thema hier weiterschreiben.

Cleo hat zuletzt geschrieben, das wir - frei von uns selbst und frei davon auf uns selbst zu blicken - dann nur auf Jesus zu schauen brauchen -- in der Nachfolge. Um Heilung zu erfahren.

Nach meiner Erfahrung müssen wir aber in erster Linie Jesus Christus auch verkörpern, um Licht zu sein. Salz zu sein. 

Nur ins Licht (auf Jesus) schauen, wenn man ihn selbst noch nicht verkörpert, macht blind. 

Heilung oder Heiligung ist ein auch ein Prozess, wie hier schon richtig gesagt wurde.

Aber Heilung hat Jesus dann auch gewirkt. Und die geschah in allen Fällen sofort. Ebenso auch die Apostel haben Menschen geheilt. Die Krank waren. Und das geschah auch sofort. Wobei wir dann auch unterscheiden müssen, wo Jesus und seine Jünger Menschen befreit haben, vor geistigen Einflüssen, die sie gefangen hielten und wo sie Kranke und Niedergeschlagene aufgerichtet haben.

Einen wirklichen Auftrag zur Krankenheilung gibt es dann nicht im speziellen. Manche haben die Gabe der Heilung. Aber nicht alle.

Aber wir können füreinander Bitten. Wir können anderen ihre Verfehlungen an uns vergeben. Gott bitten, das er anderen ihre Sünden nicht nachträgt. Anderen ihre Sünden vorhalten - ihnen nicht zu vergeben, wäre anderen die Konsequenzen ihrer Sünden  dann am eigenen Leibe/Geiste erfahren lassen.
Dort, wo wir sie nicht warnen, wenn wir sehen das sie auf einem falschen Wege sind.


Bei Ältestengebet ist es der Glaube der Ältesten die Heilung und Vergebung zuspricht. Sodass Heilung/Heiligung geschehen kann, weil derjenige weiß und hört, das ihm Schulden erlassen worden sind. Sünden vergeben worden sind - von Gott selbst.

Insofern haben die Jünger Jesu - sofern sie denn in Christus sind - eine hohe Verantwortung, wenn es heißt, wem ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen und wem ihr die Sünden behaltet, denn sind sie behalten.


Mt 18,18 Wahrlich, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, soll auch im Himmel gelöst sein.


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