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Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Irritationen beim Bibellesen 02 - 1.Mose 6 und Matthäus 6
von Leah am 05.07.2022 05:41Hallo Manuel,
Ich will noch einmal antworten, vielleicht lag es ja doch an der " Länge " meiner Antwort, dass Du sie verworfen hast.
Math 5, 14 -16
Licht leuchten vor den Menschen, dass sie die guten Werke sehen = bezeugt Gottes Liebe handelnd, nicht in Worten
Math 6, 1-4
Almosen verborgen= macht es nicht öffentlich, um gut da zu stehen. Es reicht ( das gilt für alle guten Werke), wenn es der weiß, dem es gilt.
1 Mose 6,3
Gottes Erzehungsmassnahmen werden von 1000 auf 120 Jahre begrenzt.
Mose 6,6-9
Gott will segnen, nicht richten. Es schmerzt ihn, wenn er richten muss.
Weil er heilig ist tut er es. Der leibliche Tod hat keine Bedeutung. Wenn sich der Mensch endgültig von Gott abgewendet hat, weiß Gott das. Damit ist sein Lebenziel erreicht. Unser Leben ist nur gegeben, damit wir uns für oder gegen Gott entscheiden können.
Leah
Manuel1987
Gelöschter Benutzer
Irritationen beim Bibellesen 02 - 1.Mose 6 und Matthäus 6
von Manuel1987 am 05.07.2022 00:48Hallo,
Hier also nun meine Beobachtungen zu 1.Mose 6 und Matthäus 6. Denke mal, so kann man das posten, ohne das einer die Krise bekommt deshalb.
Matthäus 6, 1-4:
„Habet acht, daß ihr euer Almosen nicht gebet vor den Menschen, um von ihnen gesehen zu werden; wenn aber nicht, so habt ihr keinen Lohn bei eurem Vater, der in den Himmeln ist. 2 Wenn du nun Almosen gibst, sollst du nicht vor dir her posaunen lassen, wie die Heuchler tun in den Synagogen und auf den Straßen, damit sie von den Menschen geehrt werden. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin. 3 Du aber, wenn du Almosen gibst, so laß deine Linke nicht wissen, was deine Rechte tut; 4 damit dein Almosen im Verborgenen sei, und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten."
Matthäus 5, 14-16:
„Ihr seid das Licht der Welt; eine Stadt, die oben auf einem Berge liegt, kann nicht verborgen sein. 15 Man zündet auch nicht eine Lampe an und setzt sie unter den Scheffel sondern auf das Lampengestell, und sie leuchtet allen, die im Hause sind. 16 Also lasset euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen."
Fällt hier nur mir wieder was auf? Almosen = auch gute Werke, lasst eure guten Werke sehen, aber Almosen sollen im Verborgenen sein? Was denn nu? Oder meint Jesus, das es darum geht, nicht nur darum Almosen zu geben, um gesehen zu werden, was für ein guter Mensch man doch ist? Aber das Almosen soll doch ausdrücklich im Verborgenen sein...bisschen widersprüchlich 🤔
1.Mose 6,3
„Und Jehova sprach: Mein Geist soll nicht ewiglich mit dem Menschen rechten, da er ja Fleisch ist; und seine Tage seien 120 Jahre."
Hier kürzt Gott einfach mal so nebenbei, kurz erwähnt unsere Lebenserwartung von vorher bis zu tausend Jahren, runter auf 120 Jahre...
1.Mose 6,6-9
„Und es reute Jehova, daß er den Menschen gemacht hatte auf der Erde, und es schmerzte ihn in sein Herz hinein. 7 Und Jehova sprach: Ich will den Menschen, den ich geschaffen habe, von der Fläche des Erdbodens vertilgen, vom Menschen bis zum Vieh, bis zum Gewürm und bis zum Gevögel des Himmels; denn es reut mich, daß ich sie gemacht habe. 8 Noah aber fand Gnade in den Augen Jehovas. 9 Dies ist die Geschichte Noahs: Noah war ein gerechter, vollkommener Mann unter seinen Zeitgenossen; Noah wandelte mit Gott.
Drei Beobachtungen:
- Liest sich wie: Den Menschen, der so lebt wie Gott will, der darf leben bleiben...der Rest macht was Anderes, die können darum ruhig sterben...
- Es fällt diesem allwissenden, allmächtigen Gott ja reichlich früh ein, das die Menschen viel Böses hervorbringen. Ich verstehe, das auch wenn er es vorher wusste, was die Menschen tun würden, das es ihn trotzdem reut. Versteh ich. Aber wieso hat Gott all das Leid das Menschen sich antun, in Kauf genommen? Uns trotzdem erschaffen, obwohl er es wusste? Und wieso hat er uns nicht gütiger erschaffen? Dann hätte all das nicht passieren müssen...freier Wille wäre trotzdem möglich gewesen...nur das wir so gebaut wären, das wir Böses nicht oder viel schwerer übers Herz bringen? Sowas tun können, wenn wir wollen, aber es nicht tun, weil wir es vor lauter von Gott gegebener Güte nicht wollen...Warum warum warum???
- Warum auch die Tiere? Was können die dafür? Nach der Logik, müssten noch mehr Völker mit ihren Herrschern oder Anführern sterben, nur weil ihr Anführer Mist gemacht hat. So nach dem Motto: „König Karl hat Krieg mit König Fritz begonnen, diesen Krieg aber verloren...jetzt muss auch die Bevölkerung umgebracht werden, die von König Karl regiert wurde" Das soll gerecht sein? Und überhaupt, das alles soll derselbe Gott getan haben, von dem im neuen Testament behauptet wird, die Liebe zu sein?
Was die Sintflut und die Arche betrifft, das Thema hatten wir ja schon, als ich damals als Leonardo hier ankam...die angegebenen Maße der Arche ergeben eine Gesamt-Fläche von etwas mehr als einem Fußballfeld. Viel zu klein für all die Tiere usw.
Aber das hatten wir ja schon, darum führ ich das nicht weiter aus. Sind damals zu keiner Übereinkunft gekommen.
Würde euch bitten wollen, nicht wieder alles mögliche, was mit den genannten Bibelstellen und Beobachtungen nichts zu tun hat, drauf los zu lallen. Ich weiß aber, es ist schwierig für euch. Hab auch meinen Verdacht, wozu ihr das macht. Bei mir wird das aber nicht mehr funktionieren, nehm ich stark an.
Und ich würd mich noch bedanken wollen, das ich das hier veröffentlichen darf. Dankeschön! Ist ernstgemeint.
Manuel1987
Gelöschter Benutzer
Re: Irritationen beim Bibellesen 01 - 1.Mose 1-5 und Matthäus 1-5
von Manuel1987 am 04.07.2022 23:31Ihr glaubt ja nicht, was ich vorhin gemacht habe, zähneknirschenderweise.
Ich hab jemand eine Predigt empfohlen - weil es ihm/ihr hoffentlich helfen könnte, in seiner/ihrer derzeitig extrem schwierigen Lebenssituation.
Ich bin jetzt nicht fürs gendern - das ihm/ihr usw. soll helfen, nicht aus Versehen mehr zu verraten als gut ist.
Weiß nicht, ob das richtig war, ihm/ihr das zu empfehlen. Na man wird sehen...
Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken
von Andreas am 04.07.2022 21:043 Er antwortete ihnen: Was hat euch Mose vorgeschrieben?
Jesus dreht den Spieß um und fragt sie, ob sie das Gesetz kennen. Die Pharisäer lassen sich darauf ein und merken nicht, dass sie sich dabei lächerlich machen, weil doch gerade sie das Gesetz kennen müssen.
Danke Herr, dass wir unsere Mitmenschen nicht Schulmeistern müssen.
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Irritationen beim Bibellesen 01 - 1.Mose 1-5 und Matthäus 1-5
von Leah am 04.07.2022 20:49Hallo Manuel,
Es ist nicht so, dass ich schon immer so sicher hätte sagen können, dass ich rettenden Gauben hatte. Es dauerte über 10 Jahre, bis der Geist Gottes meinem Geist bestätigte, dass ich ein Kind Gottes bin.
Leah
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Was fördert/hindert den Glauben, was sagt die Schrift?
von Leah am 04.07.2022 18:26Hallo Merciful,
Ja, das ist sehr hilfreich. An Punkt 5 wäre ich fast gescheitert. Ich hielt mich mehr an meinem Glauben fest als an dem HERRN.
Leah
Re: Projekt Bibel 2022
von Merciful am 04.07.2022 17:53Re: Was fördert/hindert den Glauben, was sagt die Schrift?
von Merciful am 04.07.2022 17:33Pneuma
Gelöschter Benutzer
Re: Betrachtungen als Christ an Wochentagen
von Pneuma am 04.07.2022 12:44Betrachtung am 4. Juli - Von der Barmherzigkeit Jesu gegenüber Sündern
Wie groß ist des Erlösers süße Huld.
Er sucht die Sünder freundlich anzuziehen,
Und schenket allen Reuigen die Schuld.
Warum denn wollt, vor Angst, ihr Sünder fliehen?
1. Fliehe nicht wie Kain vor dem Angesicht deines Gottes, wenn es dir widerfuhr, in eine Sünde zu fallen. Denn immer pflegt der unsichtbare Versucher den Menschen nach dem Fall sich Gott als einen zornigen Rächer vorzustellen. Und gelingt es ihm auch nicht immer, den Gefallenen zur Verzweiflung zu bringen, so verliert doch meist, wer diese arglistige Schlange anhört, das Vertrauen und wird kaltsinnig, wodurch die freundliche Güte Gottes mehr noch als durch die Sünde selbst beleidigt wird, weil dies Misstrauen ihn verhindert, seine großmütige Barmherzigkeit zu üben, die er reuigen Sündern mit zuvorkommender Liebe erzeigt.
2. Hat hingegen Gottes Güte von schweren Fällen dich behütet, dann preise seine Barmherzigkeit. Bewahre dich in demütiger Furcht und hüte dich vor pharisäischem Stolz, der die Sünder verachtet. Die von ihrer vermeintlichen Gerechtigkeit eingenommenen Schriftgelehrten und Pharisäer verachteten die Sünder, ja sogar den Herrn selbst, weil er mit ihnen umging. Scharf sahen sie die Splitter in den Augen ihres Nächsten, und nahmen den Balken der Überheblichkeit, des Geizes, der Heuchelei und Unbarmherzigkeit in ihren eigenen Augen nicht wahr. Darum auch blieben sie, indes die freundliche Güte Jesu diese Sünder anzog und zur Bekehrung führte, in ihrer Verstocktheit, und wurden von Gott verworfen.
3. Der Herr selbst versichert uns, es sei mehr Freude im Himmel über einen Sünder, der da Buße tut, als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen, und zeigt auch in rührenden Parabeln die Ursache dafür: Weil nämlich ein verlorenes, und nach mühsamen Suchen wiedergefundenes Kleinod größere Freude gewährt, als viele, die man in Sicherheit besaß. Welchem Sünder muss diese liebevolle Güte Gottes nicht das größte Vertrauen schenken. Weit mehr wurden Gott und seine Engel über die Buße eines David, einer Magdalena, eines Augustinus und zahlloser anderer Büßer erfreut, als über ihre frühere Gerechtigkeit. Vermehren auch wir die Anzahl dieser heiligen Büßer. Tobit 13,6b: "Kehrt um, ihr Sünder, und übt Gerechtigkeit vor ihm, unserm Herrn! Wer weiß, ob er euch nicht wieder wohlwill und euch Barmherzigkeit erweist!"
Zitiert mit freundlicher Genehmigung, von Mathias Herget
https://www.marianisches.de/
(Thema wechselt Täglich und ist nicht gespeichert in der WebSeite.)
Liebe Grüße, Pneuma
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Was fördert/hindert den Glauben, was sagt die Schrift?
von Leah am 04.07.2022 10:50Stimmt Burgen,
Der Glaube muss von Gott kommen, sonst ist er nichts wert.
Deswegen heißt es ja, dass Jesus Christus der Anfänger und Vollender des Glaubens ist. An ihn müssen wir uns wenden und ihn bitten, wenn wir glauben und Gott vertrauen wollen.
Ich denke an die Bergpredigt. Da steht viel, wie wir " Jünger Jesu" werden können und was hindert. Und ich denke auch an das Gleichnis vom 4 fachen Ackerfeld. Da erklärt der Herr, dass Buße nötig ist, damit der Same aufgeht und kein oberflächliches steiniges Ackerfeld, so dass man auch das Evangelium oberflächlich annimmt und in der Sünde und der Welt bleibt. Eine Suche von Herzen, damit Dornen, Disteln unseren Blick auf Gott nicht ersticken und Innehalten, damit die Saat nicht auf den Weg fällt. Nur ein gut vorbereitetes Ackerfeld kann die Saat empfangen und Frucht bringen.
Leah

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