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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: "Leidet Christus weiter?"

von Burgen am 15.03.2021 19:09


Paulus schreibt: "...und erfülle durch mein Fleisch, was an den Leiden Christi noch fehlt."
Leid und Verfolgung wird es bis ans Ende geben - es wird sogar zunehmen und hat in den letzten Jahren schon zugenommen. Jeder von uns hat einen Teil davon zu tragen - bzw. es ist Christus, der an seinem Leib alles trägt. Nur so macht die Aussage des Pauluis einen Sinn und widerspricht auch nicht dem Rest der Bibel!

Paulus war ja ein brillianter Redner ... . 
Vermutlich demütigt er sich derart unter Christus, dass er weiß, dass es bis ans Ende der Zeit derartiges Leid geben wird, was sich damals und heute sich noch niemand so recht vorstellen kann. Und er will keinesfalls den bequemen Weg gehen. 

Meine Frage an dich ist: hast du eine Vorstellung für dich gefunden, wie du dir das jetzige Leiden Christi aufgrund der Schrift vorstellen willst? 

Jesus lebt jetzt völlig im Geist als Person. 


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Justasking123

-, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 7

Verhätetes Herz

von Justasking123 am 15.03.2021 18:49

Hallo, ich bin neu und komme wegen Schwierigkeiten..ich habe wegen absichtlichen Sünden mein Gewissen verloren und mein Herz verhärtet. 

Es ist als ob ich weiß was ich tun sollte in meinem Kopf, leider kann ich keine tiefe Reue im Herzen empfinden..damit kann ich nicht umkehren und die Sünden mit Gott bereinigen.

Hat schon jemand das erlebt, was kann man dann tun? Es ist schwer zu beten und das Wort zu lesen, weil ich dann heuchlerisch bin da mein Herz nicht aufrichtig ist.

Liebe Grüße

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.03.2021 18:50.

Derglueckliche

52, Männlich

  Neuling

Beiträge: 14

Re: Petrus, der auf dem Wasser gehen konnte

von Derglueckliche am 15.03.2021 18:09

Zitat von Cleo: Lieber Derglückliche, ich habe nicht ganz verstanden, worauf sich dein Beitrag bezieht, dieses "A" und "B", waren das Unterteilungen von dir?

---------------------

 hi Cleo,
ja, mit der Unterteilung wollte ich gerne die beiden Welten (diese Welt und das Reich Gottes) aufzeigen. Das gehört bspw. zu die höhe und die Tiefe.
( Epheser 8,18 damit ihr mit allen Heiligen begreifen könnt, welches die Breite und die Länge und die Höhe und die Tiefe ist, 19 auch die Liebe Christi erkennen könnt, die alle Erkenntnis übertrifft, damit ihr erfüllt werdet, bis ihr die ganze Fülle Gottes erlangt habt.)

Johannes 6,19 Als sie nun etwa fünfundzwanzig oder dreißig Stadien gerudert waren, sahen sie Jesus auf dem Meer gehen und nahe an das Boot kommen; und sie fürchteten sich. 20 Er aber spricht zu ihnen: Ich bin's; fürchtet euch nicht! 21 Da wollten sie ihn ins Boot nehmen; und sogleich war das Boot am Land, wohin sie fahren wollten.
25 Und als sie ihn fanden am andern Ufer des Meeres, fragten sie ihn: Rabbi, wann bist du hergekommen?
 (zu Vers 19 = wären es ca. 5 kilometer das die Jünger zurück legten, dass entspricht bei Matthäus 14,24 Das Schiff aber war schon mitten auf dem See und litt Not von den Wellen; denn der Wind stand ihnen entgegen.) 

die Lippe = im Hebräischen "Safa" und bedetet auch Ufer, Küste, Rand.
Der See mit seinem Ufer, sehe ich als ein Spiegelbild von Munde Gottes. Und was es sonst noch im Tempel Gottes zu sehen gibt. Wird in den Geschichten mitgegeben, damit man die Bildersprache/Heiligtumssprache beobachten kann.
Damit man auch unter anderem herausfinden kann, wo Christus inwendig in einem Wohnt.

-------------------------------------------------

Die Predigt von Abdul über Petrus kann man in der suchleiste bei Youtube eingeben:

= Abdul - Stürme und Ängste, die Sicherheit der Gläubigen in Christus (Mt 14,22-33)


LG Felix


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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Petrus, der auf dem Wasser gehen konnte

von geli am 15.03.2021 17:08

Burgen: Interessant finde ich auch, dass die Menschen ihn teilweise einfach nur berühren wollen, weil sie irgendwie spüren, dass eine Kraft sogar von seinem Gewandsaum ausgeht. Jeder, der ihn berührte, wurde ganz gesund.

Ja, die Menschen kamen zu Jesus, weil sie Heilung suchten. Vorher, als er ihnen Brot gab, wollten sie ihn zum "Brotkönig" machen.
Aber Jesus flüchtete auf einen Berg, um zu beten.

Derweil schickte er seine Jünger in eine sehr bedrohliche Situation. Und er war nicht bei ihnen...
In einem anderen Fall kamen sie auch in einen Sturm, da war Jesus dabei uns schlief. Sie weckten ihn, und er gebot dem Sturm.

Diesmal war er nicht mit im Boot, diesmal waren sie vermeintlich ganz alleine.

warum schickte Jesus seine Jünger in diesen Sturm hinein? 
Ich persönlich glaube, dass er sie tiefergehend lehren wollte, wer er ist und warum er gekommen war. Denn "Brot" und "Heilung" sind zwar wichtige und gute Dinge - aber nicht das, wozu er gekommen war.

Man kann auch gesund und satt verloren gehen... 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Gottes Gnade empfangen durch Gottes Wort - 2.Korinther 12,9

von geli am 15.03.2021 17:02

derglückliche: Ich kannte mal eine Frau, es war ein ungewohntes Bild für mich, obwohl es ihr sehr schlecht ging, schlecht Luft bekam, versicherte sie mir, das alles gut sei.

Die versicherte: Es ist alles gut... - das empfinde ich als Gnade!

Paulus schreibt: "Ich vermag alles durch den, der mich kräftig macht."

Gnade ist für mich - unter anderem - dass ich in allen Umständen, egal, wie schwer sie auch sein mögen - am Glauben und am Vertrauen festhalten kann und seinen Frieden erfahren kann.

Zusammen mit der Zusage, die Gott uns gibt: Er wird uns nicht über unsere Kraft hinaus versuchen lassen - können wir leben, können wir durch Schwierigkeiten gehen, aber mit diesen Zusagen können wir auch getrost sterben, so wie diese Frau!

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: "Leidet Christus weiter?"

von geli am 15.03.2021 16:55

Burgen: ehrlich gesagt habe ich nie in der Schrift gelesen, dass Jesus, der Christus weiterhin leidet.

Natürlich steht das so nicht in der Bibel. Aber wenn man verschiedene Aussagen zusammen überlegt, dann macht es absolut Sinn.
 Wir (Christen) sind sein Leib - wer leidet dann also, wenn wir hier verfolgt werden?
Er sagt: "Saul, warum verfolgst du MICH?

Wenn wir Christen verfolgt werden, dann wird ER verfolgt und leidet mit uns. Wenn ein Gleid leidet, leiden alle anderen mit. Also auch er als unser "Haupt".

Es stellt sich mir auch die Frage: Leiden wir in Verfolgung FÜR Jesus, oder MIT" Jesus?

Natürlich - damit es keine Mißverständnisse gibt: Jesus hat am Kreuz alles Leiden erfüllt für unsere Erlösung und Rettung von unseren Sünden. Dieses Leiden ist "vollbracht", da gibt es nichts weiter hinzuzufügen.

Er als Haupt ist im Himmel, und er - sein Leib - ist hier auf der Erde. Hier auf dieser Erde ist das Leben für seine Nachfolger eben nicht nur eitel Sonnenschein...
Paulus schreibt: "...und erfülle durch mein Fleisch, was an den Leiden Christi noch fehlt."

Diese Aussage hat mich schon oft beschäftigt, und sie ergibt nur im og. Zusammenhang einen Sinn.

Wir leben in einer Art "Zwischenzeit" - es gibt ein "bis": Bis die Zahl der Heiden vollendet ist - Rö. 11,25: "Verstockung ist Israel widerfahren, solange, bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist."

Auch in Off. 6,10-11 lesen wir von einem "bis": 
Die Seelen derer, die umgebracht worden waren, schrieen: Wie lange richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?"
Die Antwort: "sie müßten ruhen noch eine kleine Zeit, bis vollzählig hinzukämen ihr Mitknechte und Brüder, die auch noch getötet werden sollten sie sie."

"Bis"... Bis zu einem gewissen Punkt - bis die Vollzahl der Heiden vollendet ist, und auch, bis alle, denen es bestimmt ist, noch getötet sein werden - solange wird es Verfolgung und Leiden geben. Also ein ganz bestimmtes "Maß", das erfüllt sein wird bis zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Paulus hat von diesem "Maß" einiges getragen - bzw. Jesus, der sich selbst ja mit uns und auch mit Paulus so sehr identifziert, dass er sagen kann: "sie verfolgen MICH".

Leid und Verfolgung wird es bis ans Ende geben - es wird sogar zunehmen und hat in den letzten Jahren schon zugenommen. Jeder von uns hat einen Teil davon zu tragen - bzw. es ist Christus, der an seinem Leib alles trägt.
Nur so macht die Aussage des Pauluis einen Sinn und widerspricht auch nicht dem Rest der Bibel!

Wolfgang Häde drückt es so aus:
"Wie die Erlösung durch Leiden erworben wurde, so muß das Evangelium nun durch Leiden bekanntgemacht und dadurch ausgebreitet werden. So wie Leiden instrumental war für den Erwerb der Erlösung, so ist es instrumental für  die Ausbreitung der Erlösung. 
Für diese Ausbreitung des Evangelium leidet Jesus selbst weiter - aber nun durch seinen Leib auf dieser Erde, durch seine Gemeinde.
Gott hat ein Maß an Leiden bestimmt, das bis zur vollständigen Einsammlung seiner Gemeinde erbracht werden wird.

Herr Häde fragt am Ende: "Bin ich bereit, mit Freuden einen Teil dieser "Leiden des Christus" zu übernehmen?"

Ich glaube, in vielen Ländern ist das keine Frage für die Christen - wir hier im "sicheren Westen" haben meist eine andere Sichtweise des Evangliums. 
Da ich mich persönlich frage, wie lange wir hier in Europa noch "sicher" sind, beschäftigt mich dieser Gedanke, denn ich möchte vorbereitet sein auf das, was die Zukunft bringt.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: "Leidet Christus weiter?"

von Burgen am 15.03.2021 16:08



Liebe Geli, ehrlich gesagt habe ich nie in der Schrift gelesen, dass Jesus, der Christus weiterhin leidet. 

Ich kann mich jedoch an die Aussage einiger weniger Menschen geben, die sehr fromm sind,

also dass sie sagen, der Heilige Geist würde über dies und das bei ihnen bewirkt hat, dass sie weinen mussten.


Ich denke, wir müssen unsere eigenen Emotionen unterscheiden vom Heiligen Geist.

Das bedeutet natürlich nicht, dass wir uns spalten sollen. Wir sind ganze Menschen.

Jesus wirkt durch den Heiligen Geist Veränderung, Heilung, Wiederherstellung usw.

Er selbst jedoch sitzt fürbittend neben ABBA-Vater Gott  auf dem Thron, und er schenkt uns Kraft. 

Kraft nicht im Selbstmitleid und Leiden zu versinken und liegen zu bleiben.


 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: "Leidet Christus weiter?"

von geli am 15.03.2021 12:28

Burgen: Man könnte meinen, dass Paulus seine Gemeinden liebt, und mitleidet, wenn sie verfolgt werden.

Ja, das sicher auch. Aber der Gedanke war ja der: Ob Christus auch heute noch leidet?
Jedenfalls konnte er zu Paulus - als er noch "Saulus" war - sagen: "Saul, Saul, was verfolgst du MICH?"

Auch heute - und gerade heute - werden noch Christen verfolgt. Sie werden diskriminiert, zurückgesetzt, angeklagt und in Gefängnisse geworfen, getötet... 

Wer sind die Christen? Sie sind der Leib Jesu. Wenn sie verfolgt, gequält und getötet werden - dann geschieht das doch, wie wir aus der Frage an Saulus wissen, IHM persönlich. Da leidet er!

Das war für mich ein völlig neuer Gedanke - Christus leidet! 
Bisher sah ich ihn eher im Himmel droben sitzend, fern von allem Leid. 
Und uns hier unten auf der Erde - mittendrin im "Schlamassel".

Burgen: Das ist jedoch nicht alles, denn Jesus h a t ja schon am Kreuz gelitten und für jeden Menschen "bezahlt". So ist es eher so, dass er uns aus dem Leiden herausrettet. Wenn der Mensch dieses zulässt.

Muss man hier nicht unterscheiden zwischen dem Leid - also dem Tod am Kreuz - für unsere Sünden, damit wir Menschen die Möglichkeit haben, um vor dem Zorn und dem Gericht Gottes gerettet zu werden,
und dem Leid, das dadurch entsteht, weil die Menschen "die Finsternis mehr liebten (und lieben!) als das Licht? 
Ist es nicht ein Leid, das daher entsteht, dass "der Knecht nicht größer ist als sein Herr"?

So ist es eher so, dass er uns aus dem Leiden herausrettet.

Ist das tatsächlich so - dass er uns ein Leben ohne Leid versprochen hat? 
Oder geht es bei "Rettung" nicht um etwas ganz anderes, als uns vor Leid zu erretten?

Diese Frage habe ich so ähnlich auch vor einiger Zeit bei FB gestellt, an Weihnachten, wo ja immer gesagt wird: "Christus, der Retter ist da": Ja, wenn er der "Rettet" ist - wovor rettet er uns denn eigentlich?

Ich denke, hier herrscht oft Unklarheit, und daher werden auch viele Aussagen der Bibel mißverstanden.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: "Leidet Christus weiter?"

von Burgen am 15.03.2021 10:29



Man könnte meinen, dass Paulus seine Gemeinden liebt, und mitleidet, wenn sie verfolgt werden. 

Genauso, wie er ja sein ganzes Glaubensleben dieses an seinem eigenen Glauben, Denken und Leib 

erfahren musste. 

Sagen Eltern nicht auch öfter mal zu ihren Kindern: Ich hoffe, dass es dir einmal besser gehen wird als uns. 

Damit drücken sie doch aus, dass sie selbst durch schwere Zeiten gegangen sind, und dieses wollen sie 

ihrem Nachwuchs ersparen. 

ZB in De die Weltkriege, frühere Pandemien, Seuchen wie die Pest, Schweinegrippe, Spanische Grippe, 
Finanzielle Crashs, Arbeitsosigkeit, Hunger, überhöhte Steuerabgaben, und vieles mehr. 
In anderen Ländern Gewalt, Denkverbote, und mehr. 

Wenn ich mir dann vorstelle, wie schön, umfassend, perfekt Gott alles geschaffen und vorbereitet hat - 
damals für den Menschen. Es war so gut, jedes Geschaffene wahr fruchtbar im guten Sinne. 
Aber dann, dann fiel der Mensch von Gottes Einfluss ab und die Erde wurde verflucht. 

Trotzdem sehen wir schöne kreative ZB Gebäude und schöne kleine Lebensinseln für einzelne Menschen. 
Alle schwarz/weiß/graubereiche sind unermüdlich damit befasst, für sich das Beste herauszuholen. 
***
Ich denke, genau daran "leidet Christus weiter", muss aber anders definiert werden.
Das ist jedoch nicht alles, denn Jesus  h a t  ja schon 
am Kreuz gelitten und für jeden Menschen "bezahlt". 
So ist es eher so, dass er uns aus dem Leiden herausrettet. Wenn der Mensch dieses zulässt. 

Das Leid, was Paulus erlebt ist sicherlich genau das menschliche Leid, wie oben beschrieben. 
Normalerweise will ein Mensch nicht, dass seine Liebsten leiden und will ihn bewahren davor, 
dasselbe durchmachen zu müssen wie man selber. 

Und doch gibt es den geistlichen Bereich, der aus Leid Segen machen kann. 


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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Petrus, der auf dem Wasser gehen konnte

von Burgen am 15.03.2021 10:09



Für mich ist das ganze Kapitel ein sehr wichtiges, auch emotionales, Kapitel, denn es enthält den Tod des Johannes den Täufer.
Er musste für die Wahrheit sterben, wurde wegen einer Wette und dessen Folgen geköpft.

 

Jesus zieht sich zurück - jedoch die Menschenmassen folgen ihm.
Und Jesus erbarmte sich ihrer, heilte ihre Kranken.
Anschließend speist er 5 Tausend Männer, und dazu Frauen und Kinder mit Brot
(Brot steht ja auch für seinen geschundenen späteren Leib: "durch seine Strieme, seine Wunde, seinen gebrochenen Leib - sind
sind wir geheilt" von Krankheit und mehr )

Und endlich kann er sich auf den Berg zum Gebet mit seinem Vater zurückziehen.
Vorher jedoch sorgt er dafür, dass seine 12 Jünger ins Boot steigen. Sie sollen auf die andere Seite fahren.
Dabei mindestens fünf gestandene Seeleute, nämlich Fischer von Berufs wegen.

Doch dann, fast schon vor Tagesanbruch, Sonnenaufgang - um die 4. Nachtwache, kommt der Sturm auf.
Der See Genezareth ist bekannt dafür, dass das Wetter von jetzt auf nachher plötzlich umschlagen kann.

Doch diesmal wird alles anders werden. Denn Jesus in seiner Kraft, Stärke und Verbindung mit seinem Vater,
nutzt dies Geschehen für einen "Vertrauenstest" seiner Jünger.
Er spricht ganz einfach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Ich bin's. V27, nachdem die Jünger meinen einen Geist
gesehen zu haben, der auf dem Wasser zu ihnen kommt.

Und Petrus, wie meist vorneweg: Jesus, wenn du es (wirklich) bist, dann befiehl mir, zu dir auf dem Wasser
zu kommen. V28
Und ich denke, dass wir selber in unserem Leben diesen Glaubensschritt samt Erfahrung alle schon mal
erlebt haben und tun mussten. Nämlich, meist sehen wir nur das was vergänglich ist mit unseren Augen.

V29 sagt Jesus ganz schlicht: Komm! Und Petrus steigt aus dem Boot. Hierzu gibt es viele gegenwärtigen Predigtteile.
Denn ein Glaubensschritt, lebenslang, ist immer damit verbunden, seine Gewohnheit hinter sich zu lassen und
auf die kleine, fast unhörbare Stimme in uns zu hören und zu wagen, den bis dahin sicheren Hafen zu verlassen.
Es gibt dazu auch das Bild eines Schaukelstuhls. Vor und zurück, sich völlig einlullen im hin und her der Schaukel.

Doch dann wendet Petrus den Blick ab von Jesus und seht nur noch die starken und vermutlich lauten Wellen.
V30 schreit er: Herr, rette mich! In anderen Erlebnissen rufen, bitten wir : Herr, erbarme dich meiner!

V31 streckt Jesus ihm seine Hand aus, ihm entgegen. Und hier das auch für uns wichtige: Du Kleingläubiger.
Er sagt damit, ich bin doch da. Warum zweifelst du.

Nach dieser Erfahrung, nachdem Jesus mit ihnen im Boot war und der sturm sich augenblicklich gelegt hatte,
beten ihn diese Männer auf Knien an mit den Worten:
V32 du bist wahrhaftig Gottes Sohn!

Und endlich, vielleicht ca 6 Uhr kommen sie am anderen Ufer an.
Es ist inzwischen hell und schon warten wieder viele Menschen auf Jesus und bringen alle kranken Menschen
zu ihm.
Interessant finde ich auch, dass die Menschen ihn teilweise einfach nur berühren wollen, weil sie irgendwie spüren,
dass eine Kraft sogar von seinem Gewandsaum ausgeht. Jeder, der ihn berührte, wurde ganz gesund.

*** Aus dem Boot aussteigen bedeutet eben auch, aus seinen eigenen eingefahrenen Wegen mit Jesus zusammen
etwas Neues wagen. Im Denken, Tun und Wollen. ***

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