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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Ein Versuch

von Burgen am 12.01.2021 18:53



Hallöchen, 

in einem Andachtsbuch war ein Satz der mci sehr berührt hat. 
In etwa so: Vielleicht wird Jesus später mit uns allen oder während der letzten irdischen Herrschaft mit den Menschen sich mit dem Bibelwort unterhalten. Immerhin ist er ja "das Wort". 
Das lässt durchaus fragen, was reden wir denn alles wenn der Tag lang ist? Und woraus speist sich das Gespräch mit anderen Menschen? 

Ich finde dies recht interessant zu bedenken. 
Immerhin geben die Worte, das Wort, uns Kraft und noch viel mehr. 



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Leonardo
Gelöschter Benutzer

Re: Ein Versuch

von Leonardo am 12.01.2021 17:27

Hehe. 

Es war meine Entscheidung, trotz aller Zweifel und unbeantworteter Fragen, mich FÜR das Vertrauen in die Bibel zu entscheiden. 
Vielleicht ist es das, was Yeshua/Jesus mit sich selbst verleugnen meinte. Oder es ist unter anderem auch das. 

Seitdem schlittere ich sozusagen immer mehr wieder "rein" in das Ganze  

Und es ist wie es jetzt scheint, die beste Entscheidung gewesen die ich seit Langem getroffen habe. =) 

 

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Kronleuchter
Gelöschter Benutzer

Re: Ein Versuch

von Kronleuchter am 12.01.2021 17:07

Wirklich?! Erzähl! Was hat Deinen Zweifel weggenommen?

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Leonardo
Gelöschter Benutzer

Re: Ein Versuch

von Leonardo am 12.01.2021 15:09

Kronleuchter: Ich zweifle jedoch nicht daran, dass er durch die Bibel zu uns spricht!

Ich auch nicht mehr :)

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5457

Re: Römer 12,2 in der Praxis- Gnadenzeit oder Zeit der Verführung....?

von Cleopatra am 12.01.2021 13:53

Verführung Nummer 1: Die Bibel reicht nicht mehr
 
Ich habe mal gehört, dass viele Christen auch ohne Bibel wunderbar zurecht kommen.
Aber in Büchern zu bestimmten Themen wird viel gelesen- was an sich nicht dramatisch ist.
Aber ich versuche mal, kurz zu erklären:
Bei uns gilt seit heute die neue Regelung, dass aufgrund der hohen Ansteckungen die sogenannte "15-Kilometer-Regel" eintrifft.
Nun gibt es viele Nachrichten in den Medien.
Einige haben nun Bilder veröffentlicht, in der zu sehen ist, wie rund um den oberbergischen Kreis 15 Kilometer agesteckt wurden- dies geht dann bis zu Siegen, Rösrath und so weiter.
Nun gibt es Stimmen, die besagen, dass man also bis nach Rösrath und Co fahren darf- 15 Kilometer von Oberberg entfernt.
Liest man aber genau in der öffentlichen Bekanntmachung, sieht man, dass da was anderes steht: Nämlich, dass die 15 Kilometer entlang des Wohnorts (der Stadt, nicht des ganzen Kreises) gemeint ist.
 
So entstehen plötzlich zwei unterschiedliche Aussagen, die im schlimmsten Fall sehr teuer werden können.
 
Und so kommt es mir manchmal auch vor, wenn wir in die Bibel schauen. Es gibt zu wirklich jedem Thema der Welt ein buch mitlerweile, teilweise mit sehr vielen unterschiedlichen Interpretationen und Aussagen.
 
Teilweise lässt sich ja auch schon ein wenig steuern, welches Fazit wir dann am Buch lesen, wenn wir die Autoren oder den Vertrieb kennen. Dann können wir ein "siehst du- da stehts doch" argumentieren, aber ist das dann richtig...?
 
Gerade in den Medien exestieren ja auch wirklich alle möglichen Meinungen und Gedanken.
Jeder veröffentlicht irgendwelche Statements und Interpretationen.
Die Gefahr, ohne Überprüfung alles dann als "wahr" anzunehmen ist größer als noch zu vor 20 Jahren, als dies nicht so leicht und schnell möglich war.
 
Die Medien sind hier also auf der einen Seite gut- wiel man sich leichter informieren kann- aber eben auch eine große Gefahr, weil man auch viel Mist liest und als "seriöse" Quelle verstehen kann.
 
 
 
Verführung Nummer 2: Die schnelle Zeit:
 
Heute haben wir alles ganz schnell und das sind wir auch so gewohnt.
Sei es bei einer Bestellung- am nächsten oder spätestens am übernächsten Tag muss es da sein.
Die Email, die sofort da sein muss, lange Wartezeiten an der Kasse werden gaaarnichtgerne gesehen.
Wir sind es gewohnt, schnell und möglichst sofort etwas zu bekommen.
 
Lesen wir in der Bibel, dann lesen wir auch sehr schnell zum Beispiel Eingriffe Gottes in der Not.
Aber das manchmal viele Jahre zwischen den Versen lagen, scheinen wir zu überlesen.
Wie lange war Mose in der Wüste als "Vorbereitung"?
Wie lange musste Abraham warten, bis er seinen Sohn bekam?
Ja, sogar Paulus- wie lange blieb er still und fleißig in der Gemeinde, bis er die großen Missionsreisen begann? (das wurde mir letzte Woche nochmal klar, als ich mir sein Leben angeschaut habe- es waren 30 Jahre!).
Heute meinen wir etwas erkannt zu haben und erwarten manchmal soooo schnell eine Reaktion.
 
Heute, wenn Gott nicht sofort antwortet- fragen wir uns dann, ob Gott überhaupt antwortet, oder haben wir Vertrauen...?
 
Ich denke,Gottes Zeitplan verläuft ganz ganz anders und manchmal sollten wir nochmal etwas Geduld üben, auch wenn es schwer ist und irgendwie so garnicht in unsere Zeit passt.
 
 
Verführung Nummer 3: Die Sensationen/Visionen:
 
Bitte jetzt nicht aufbäumen- ich weiß, dass Wunder da sind, ich weiß, dass Gott auch durch Visionen spricht und so weiter ;-D
Aber als ich letzte Woche nochmal Paulus Leben angesehen habe, fiel mir auf, dass er ja auch Visionen gehabt hat.
Ich habe schon Aussagen gehört, dass Paulus es gut gehabt habe, schließlich hätte Gott hier direkt zu ihm gesprochen und ihm Aufgaben gegeben.
Mir kam so der Gedanke, ob Paulus nicht geantwortet hätte, was er alles dafür getan hätte, wenn er nur die ganze Bibel in der Hand haben könnte...?
 
Wir haben es doch soooo gut! Wir haben es viel besser als die, die damals noch was mehr auf die Heilungen und auch Visionen angewiesen waren.
Wir haben hier Gottes Wort persönlich in den Händen und können hierin studieren und Gott zu uns sprechen lassen!
 
Es gibt auch Christen, die verzweifeln udn sagen "Oh bitte Gott, sprich zu uns und sage uns, was wir tun sollen!"
Sie meinen, keine Antwort zu erhalten und flehen immer weiter- und das schreibe ich ohne Bewertung!
Wir haben heute die Möglichkeit, ganz einfach die BIbel aufzumachen, dort steht ganz viel drin, was wir tun sollen.
Daran können wir uns orientieren.
Ja, dort steht nicht, in welchen Ort wir heute ziehen sollen, oder ob es an der Zeit ist, ein zweites Kind zu bekommen, solche ganz individuellen Dinge.
Es ist total wichtig, Gott um Rat zu fragen.
 
Was ich meine ist, dass wir nicht auf Wunder und Visionen offen auf Kosten des Bibellesens. Kein "Anstelle von".
 
 
Das käme mir vor, wie ein Mensch, der in Badeklamotten ins Reisebüro geht und sagt "Bitte, können Sie mir sagen, ob ich einen Gummistiefel, oder einen Wanderschuh eher brauche für den Himalaya...?" Hier würde der Reiseleiter wohl empfehlen: "Ziehen Sie sich erstmal allgemein was warmes an und dann reden wir über Ihr individuelles Schuhwerk."
 
Verführung Nummer 4: Der Luxus:
 
Ja, heute haben wir alles, heute bekommen wir vieles.
Und ich habe das Gefühl, dass viel Dankbrkeit, aber auch Bodenständigkeit verloren geht.
Wenn ich Menschen schimpfen höre, dann frage ich mich, ob dies noch die Menschen vor 30 Jahren gesagt hätten, hätten sie diese "Probleme".
Wir leben im Überfluss.
"Gestern war ich im Rewe und wollte gerne eine bestimmte, total gute Art von Apfel haben. Leider gab es diese nicht- schon doof und gemein, oder?
Die anderen 7 Sorten gefielen mir nicht..."
Ist das nicht Meckern auf sehr hohem Niveau?
 
Wenn ich heute manche ältere Geschwister reden höre, dann staunen sie über die "Probleme" vieler Menschen, die diese im Internet kundtun.
Letztens noch meinte eine ganz liebe Frau zu mir: "Weißt du, als ich noch ... Jahre alt war, war ich in Berlin Schulmädchen.
Da kamen Amerikaner und haben auf uns gezielt- das sind Probleme und Todesanst, nicht irgendein Lappen vor dem Gesicht."
Mir ist dieser Satz noch lange nachgehalten, er ließ mich nicht los.
Ich denke, wenn wir mal besehen, mit welchen "weltlichen" Problemen sich manche Gemeinden zerstreiten, dann finde ich das alamierend!
Dann müssen wir hellhörig werden.
 
Meiner Meinung nach darf ja auch jeder seine Meinung haben und kundtun- aber ich habe festgestellt, dass es mir besser geht, wenn ich in der Einstellung und in der Gesinnung grundsätlich immer im Hinterkopf habe, dass wir uns dann nicht über sooo wichtige Dinge unterhalten.
 
Es gibt ja diese Die Bedürfnispyramide von Abraham Maslow.
Hier wird deutlich, auf welchem hohen Niveau wir manchmal streiten und uns aufregen. Aber ist das dann wirklich das Wichtigste...?
 
Verführung Nummer 5: Der Individualismus:
 
Ich habe das Gefühl, dass "die Welt" ganz viel das "Ich", das "Selbst" und so weiter streichelt. Das wird ja vor allem ganz viel in Therapien deutlich.
In Zeiten, in denen man nur Gehör bekommt, wenn man in den Medien eine große Persönlichkeit ist (sei es, weil man hohe Macht hat, weil man besonders toll singen oder schauspielen kann, weil man hohe "Followerzahlen" hat und so weiter), da wird das immer mehr und mehr ansteckend, wie ich finde.
 
Das "Sich mal selbst zurücknehmen", sogar vielleicht mal unterordnen- das scheint unbeliebt zu werden.
 
Ich hörte mal von einer Christin sinngemäß: "Unterordnen vor den Ältesten? Wir leben hier im Jahr 2020!"
Auch das hatte mich mal sehr erschreckt, weil ich denke, dass Unterordnung oder sich zurücknehmen in dieser Welt mit Schwachheit gleichgestellt wird.
 
Aber es ist doch total biblisch!
 
In der Bibel gab es keine Individualisten, die alles taten, um ihren Willen durchzuboxen.
Ja, es gab viele Persönlichkeiten, aber wenn wir sie mal ganz genau anschauen- gerade die des neuen Testamentes- dann sehen wir doch so viel Demut!
Die Anzahl der Reden, die Paulus zB hielt, in denen er mal in Autorität sprach (übrigens- er war auch Apostel und hatte Autorität) entgegen der vielen Jahrzehnte stillen dienens und Unterwerfung, später sogar Gefängnisstrafe, Folter und so weiter- die dürfen wir dabei auch nicht vergessen.
 
 
Diese Verführungen fallen mir gerade so ein, vielleicht kennt ihr ja auch Ähnliche oder andere Verführungen?
Mit meinen Ausführungen habe ich keine bestimmte Person im Kopf, diese Gedanken sind mir mehr und mehr so aufgefallen und ich bin mehr und mehr darauf gestoßen, immerwieder.
 
Ja, und wenn wir uns über die "modernen Verführungen" unterhalten, ist es natürlich auch total ratsam, uns anschließend anzuschauen, wie wir uns davor widmen können.
Die Kenntnis darüber zum Beispiel finde ich als den ersten Schritt in die richtige Richtung.
 
Liebe Grüße, Cleo
 
 
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.01.2021 13:55.

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5457

Römer 12,2 in der Praxis- Gnadenzeit oder Zeit der Verführung....?

von Cleopatra am 12.01.2021 13:18

Mich beschäftigt dieses Thema schon was länger.
 
Ich zitiere mal Römer 12,2:
 
Elberfelder: Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, dass ihr prüft, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
 
Luther: Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, auf dass ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
 
Hoffnung für Alle: Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an, sondern lasst euch von Gott verändern, damit euer ganzes Denken neu ausgerichtet wird. Nur dann könnt ihr beurteilen, was Gottes Wille ist, was gut und vollkommen ist und was ihm gefällt.
 
Gute Nachricht Bibel: Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an. Lasst euch vielmehr von Gott umwandeln, damit euer ganzes Denken erneuert wird. Dann könnt ihr euch ein sicheres Urteil bilden, welches Verhalten dem Willen Gottes entspricht, und wisst in jedem einzelnen Fall, was gut und gottgefällig und vollkommen ist.
 
Neues Leben Übersetzung: Deshalb orientiert euch nicht am Verhalten und an den Gewohnheiten dieser Welt, sondern lasst euch von Gott durch Veränderung eurer Denkweise in neue Menschen verwandeln. Dann werdet ihr wissen, was Gott von euch will: Es ist das, was gut ist und ihn freut und seinem Willen vollkommen entspricht.
 
 
 
Soweit erstmal dieser Text.
Eigentlich scheint es ja ganz einfach zu sein- einfach mehr Bibel lesen und sich nicht so beeinflussen lassen von dem Lauf der Welt da draußen.
 
Doch sehe ich irgendwie auch viele Gefahren in dieser Zeit und ich fänd es schön, wenn wir mal hier zusammentragen können, wo wir aufpassen müssen, wo wir angreifbar sind, selbst, wenn wir meinen, nicht groß angreifbar zu sein.
 
Denn diese Maßstäbe dieser Welt- in dieser Welt leben wir ja- sie beeinflussen auch uns, auch in unserem christlichen Denken, finde ich.
 
Das fängt im Kleinen an und deshalb finde ich es wichtig, aufmerksam zu sein.
 
Maßstäbe dieser Welt- zum Beispiel, dass man nurnoch Modelmaße braucht, total gut singen muss um jemand zu sein und die sogenannte "Ellebogengesellschaft" ist uns ja oft ein Begriff und können wir auch schnell als "nicht biblisch" entlarven und richtigstellen.
 
Doch welche Gefahren und Versuchungen haben wir auch?
 
Mich beschäftigt das Thema schon lange.
 
Als ich das Buch "Als die Erde noch ein Baby war" geschrieben habe, habe ich mich auch mit dem Leben von Jacob beschäftigt.
 
Hier können wir das dramatische Ende einer Toleranz mit der Welt und der "Maßstab-übernahme" sehen.
 
In 1. Mose 33 lesen wir, wie Jacob sich entschied, im Ort "Sichem" zu bleiben, da dort die Grünfläche verführerisch aussah.
Ursprünglich war er auf dem Weg nach Bethel.
Jacob ließ sich von seinen Augen verführen und lebte also in Sichem.
In Sichem gab es aber ganz andere Ethik und Moral, die hier verhehrend wurde.
In 1. Mose 34 lesen wir, wie ein Mann sich Dina, die Tocher Jacobs nahm und die Brüder Rache übten- mal etwas harmlos dargestellt.
 
Die Brüder hatten die Moral übernommen, das hatte verheerende Auswirkungen.
 
Ich denke, dass uns die Geschichten des alten Testamentes auch sehr zur Warnung mitgegeben werden, deshalb finde ich es wichtig, daraus zu lernen.
Eben, dass wir uns nicht zu sehr von außen anstecken lassen.
 
Im nächsten Beitrag möchte ich gerne einige Punkte nennen, wo ich denke, dass wir in dieser modernen Zeit angreifbar sind (angreifbar bedeutet nicht dass wir garantiert falsch liegen, sondern dass eben vergrößerte Verführung da ist).
 
Liebe Grüße, Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.01.2021 13:54.

Kronleuchter
Gelöschter Benutzer

Re: Ein Versuch

von Kronleuchter am 12.01.2021 13:06

Hallo Leonardo,
die Frage ist nicht doof!
Ja, ich bin gläubig. Ich glaube - wie du auch - an Gott, der das Universum erschuf. Ich zweifle jedoch nicht daran, dass er durch die Bibel zu uns spricht! Ich zweifle auch nicht daran, dass er uns liebt und Gemeinschaft mit uns haben möchte. Das bedeutet aber nicht, dass ich schon alles verstanden hätte und dass es sich immer gut anfühlt.

Danke für Euer willkommen!

Liebe Grüße 
Kronleuchter 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslesung (11) Ich will des Morgens rühmen deine Güte; denn du bist mir Schutz und Zuflucht -- Ps 59,7

von Burgen am 12.01.2021 10:01



Ich will die Übriggebliebenen meiner Herde sammeln aus allen Ländern und will sie wiederbringen zu ihren Weideplätzen, dass sie fruchtbar sein sollen und sich mehren. * Jeremia 23,3 

Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat und, wenn er eines von ihnen verliert, nicht die neunundneunzig in der Wüste lässt und geht dem verlorenen nach, bis er's findet? * Lukas 15,4 


Kl: 1.Korinther 2,11-16 
Bl: Lukas        4,38-44  


Schau die Zertrennung an, der kein Mensch sonst wehren kann; 
sammle, großer Menschenhirt, alles, was sich hat verirrt. 
(Johann Christian Nehring)   




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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Wieso musste Jesus Blut vergossen werden?

von Burgen am 12.01.2021 09:52


Hallo Jonas, 

Jonas: Es wäre eine Schmälerung der Allmacht, Weisheit und Barmherzigkeit Gottes, würde man meinen, das Blutvergießen wäre das für Gott einzig mögliche Mittel zur Erlösung. Gott kann ohne Verletzung seiner Gerechtigkeit dem reumütigen Sünder auch ohne gleichwertiger Buße Verzeihung und Gnade schenken.

In der biblischen Beschreibung wird jedoch genau dies zu Gottes Grundlage des Glaubens aufgezeigt. 
Und beginnt schon in der Genesis. Die Allmacht Gottes, die Heiligkeit Gottes lässt genau dies zu um seiner Gerechtigkeit teilhaftig zu werden. 


J: Sühneakt der die Sünde vollkommen aufwiegt, hypothetisch notwendig

Nicht nur "hypotetisch" , sondern notwendig. Gott sieht das Herz des Menschen an! und hört auf die Worte und Gedanken des Menschen. 

J: dem Menschen die stärksten Motive gibt, nach Heiligkeit zu streben

Was ist denn bei dir damit gemeint - nach Heiligkeit - zu streben? 


J: Das Blutvergießen Christi ist aufgrund seines Wertes überfließend, erstreckt sich somit über die gesamte Menschheit durch alle Zeiten.

Ja, Gott hat "die Welt" mit sich versöhnt durch den Kreuzestod Jesus, des Christus. Das ist etwas ganz Neues, daher heißt es ja auch, dass dieses die "Markierung" des Neuen Bundes ist. 


J: Der Kreuzestod Jesu ist die allgemeine, objektive Erlösung. Es fehlt eben hierbei dann noch eine ganze Dimension, die Erlösung des Einzelnen, die subjektive Erlösung durch dem Einzelnen.

Was meinst du mit allgemein, objektiv und subjektiv? Dies finde ich so nicht als Erklärung in der Schrift beschrieben, erzählt. 
Verstehe es also nicht. Kann es nicht für mich anwenden, umsetzen. 


J: Ich halte es nicht für sinnvoll, so pauschal gegen die Realität anzusprechen


J zu G: ch denke nicht, denn Du erfährst den Zorn, das Leid in Form von zumindest einmal schlechten Gefühlen

Wir leben im Glauben und nicht in den Gefühlen. 
Jedoch erleben wir, dass viele Menschen "wütend" auf Gott sind. Auch Christen, leider. 


J zu G: Und es ist schließlich doch zumeist das Leid, nicht nur das Leid als Opfer sondern auch als Täter, das einem Gläubigen sich immer wieder dem Gekreuzigten zuwenden läßt.

Leid erleben Gläubige und Ungläubige, egal welchen Glaubens. Und ja, wenn zB Kinder auf ihre Eltern wütend sind weil sie sich ungerecht behandelt wähnen, hat das enorme Auswirkungen auf sie selbst, auf die Eltern und auf die meisten Lebenszusammenhänge. 

Und darin liegt ja auch Gottes Barmherzigkeit: wenn wir zu Jesus kommen, ihm unser Leid, unsere Sorge, unsere Angst usw. in die Hände legen, ist er treu und gerecht, uns zu vergeben. Und Gott liebt seinen Jesus Christus so sehr, dass er Jesus schaut und unserer Sünde nicht mehr gedenkt. Und die Frucht eines glaubenden Herzens ist eine Veränderung des Herzens - also von innen nach außen, beginnend in den Gedanken. 

So steht es geschrieben. Beispiele in der Schrift gibt es viele, die uns helfen können von ihnen für das eigene Leben zu lernen. 
***

Lieber jonas, ich will dich nicht ärgern oder so, nur aufzeigen, dass deine Worte wirklich schwer verständlich sind. Wir kennen uns ja nicht und haben also nur die geschriebenen Aussagen. Habe wie auch Cleo mehrmals deinen obigen Text gestern und heute gelesen. 

Sei gesegnet. 


Antworten

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5457

Re: Ein Versuch

von Cleopatra am 12.01.2021 09:39

Hallo Kronleuchter,
 
das ist aber mal ne kreative Vorstellung
 
Willkommen bei uns, ja, schau dich ruhig bei uns ein bisschen um und entscheide dann.
 
Leonardo: Darf ich fragen, ob du gläubig bist? Sorry, falls die Frage doof ist, aber ist mir nicht klar geworden.
Schau mal ihr Profil an, ich denke, da wird es deutlich
 
Liebe Grüße, Cleo
 
PS: Ich mag Katzen

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