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burgold

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Chatleitung

Beiträge: 379

Re: Gemütliches Café

von burgold am 16.10.2020 17:41

Huhu ihr lieben
Ja ich habe geschlafen , bin inzwischen zum andere trösten in der Kassel-Gruppe übergegangen. Die meisten haben eben nicht Gott , wo sie ihre Enttäuschung hin bringen können um entlastung zu finden.
Selbst die Admins, die die Planung haben sind masslos traurig , das es ausfällt. Irgendwie hat Gott mir nun die Stärke gegeben, jetzt auch für die anderen da zu sein. Und ich gehe da ja offen mit um,  das ich bekennende Christin bin. Eventuell machen wir mal 1 oder 2 Stunden Treff dann im Chat , werde hier Asly für die kleine Gruppe beantragen Wäre ja eh nur eine einmalige Angelegenheit. Und "Kirchenasyl " soll es ja geben. Lach .
Jetzt bleibt mir nur nach vorne schauen , an Jesus Hand bleiben und versuchen dieses Unwwetter namens Corrona zu überstehen. Bleibt alle gesund und passt gut auf euch auf.

Zeph 3, 17 17 Der Herr, dein Gott, ist in deinen Mauern, er ist mächtig und hilft dir. Er hat Freude an dir, er droht dir nicht mehr, denn er liebt dich; er jubelt laut, wenn er dich sieht.

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Sternenreit...
Gelöschter Benutzer

Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von Sternenreiterin am 16.10.2020 15:23

@ cleo:
Danke für Deinen Beitrag.
Wo ich nun nicht zu schreibe, das sehe ich genau so.

Daher möchte ich nur 2 Punkte nennen, falls ich da falsch verstanden wurde:

Was mich angeht, so bezog ich das "Jesus zu sehr losgelassen" auf mich persönlich, inwieweit das andere betrifft ist eine andere Sache.

Ja, unter einem Alkoholkranken Mann leidet man, klar. Und unter anderen Umständen auch.
Egal, ob liebloser Ehemann, Krankheiten oder was auch immer.
Aber man leidet in dieser Welt immer wieder an irgend etwas.

Ängste, Lieblosigkeiten, Kranhkeiten (chronische Behinderungen oder Erkrankungen, mein Asthma hat mich früher oft an den Rand der Verzweiflung Gott gegenüber gebracht).
Doch wie wir es annehmen und letztlich erleben, das hängt meiner Erfahrung nach sehr davon ab, ob wir Jesus kennen und wie eng verbunden wir mit IHM leben und uns von IHM leiten lassen, und Freude und Stärke und Kraft geben lassen.

"Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Frucht, sondern der Kraft der Liebe und der Besonnenheit".
Steht im neuen Testament so.

Und das meinte ich damit.
Dann kann man auch im anhaltenden Leid Freude in Jesus erfahren, Habe ich oft in meinem Leben so erlebt.

Und traurige, ausweglose und beängstigende Situationen habe ich in meinem Leben schon oft erlebt. Finde ich.

Das bedeutet auch mir nicht immer 24/7 - Annahme und Freude aller Dinge in meinem Leben.
Das sei dazu gesagt.
Aber mir geht es hier um das Auferbauen und Hinweisen auf den, der uns liebt und trägt - der uns erlöst hat und unsere Freude ist.

"Seid froh in dem Herren allezeit, abermals sag ich seid froh" haben wir früher viel gesungen.
Und es steht auch - wo? Psalmen? NT? weiß ich gerade nicht genau - wörtlich so in der Bibel.
Darauf wolte ich letztlich hinaus.

Der zweite Punkt ist folgender:
Nein, zu einer Scheidung gehören nicht zwangsläufig immer zwei. Dafür reicht eine(r) aus, der/die gehen möchte. Warum auch immer  - es nicht mehr aushält und gehen möchte oder jemand anderen hat und trotz recht glücklicher Ehe gehen möchte - es reicht eine Person für eine Scheidung.

Aber zu einer gelingenden glücklichen guten  - gottgewollten - Beziehung gehören immer zwangsläufig zwei (logisch?).
Das heißt mir aber nicht, dass ich nicht auch innerhalb einer nicht so guten glücklichen Ehe - so wie auch in einem Leben mit chronischen Behinderungen und/oder chronischer beeinträchtigender Krankheit - froh (im Herren) und mit Freude im Herzen leben kann.

Auch in glücklichen Ehen gibt es oft unvorstellbar großes Leid, da sind dann die Ehepartner (aus anderen Gründen als wegen dem Ehepartner) auch ganz traurig und mutlos, oder depressiv und sehen den Partner gar nicht in seinem Bemühen, usw. worunter dann der andere auch unter Umständen (mit) leidet.
Vielleicht auch "nur", weil er/sie sieht wie der Ehepartner nicht denselben Trost in Jesus erfährt oder fühlen kann (darf?) wie man selber.

Liebe Grüße
Sternenreiterin.

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Sternenreit...
Gelöschter Benutzer

Re: Corona - bald beginnt Herbst 2020 - gibt es was wie wissen sollten?

von Sternenreiterin am 16.10.2020 15:09

Nun hat unsere Stadt auch den Maßnahmenkatalog, der erst vor 2 Tagen von der Bundesregierung ausgearbeitet und verkündet wurde, umsetzen müssen.
Es hacken zwar nun sehr viele Kommentatoren in Nachrichtenforen auf unserem OB herum, aber der setzt ja nur um was die Regierung vorgibt.

Doch die Maskenpflicht im Unterricht, in allen Gängen, Toiletten, Schulhöfen usw. gilt ja eh ab dem ersten Schultag bei uns, zumindest ab der 5. Klasse.
Was jetzt aber für meine Tochter die Frage ist, ist wann nun die SchülerInnen etwas essen und trinken sollen?
Die Maskenpflicht gilt quasi den ganzen Schultag überall, und eigentlich dürfen die SchülerInnen heutzutage sogar im Unterricht ständig eine Trinkflasche auf dem Tisch haben und zwischendurch immer wieder trinken.

Wo aber und wann sollen sie nun trinken? In den Lüftpausen? Aber ohne den 1,5 - Meter - Abstand in der Klasse?
Meine Tochter hat 90 - Minuten - Schulstunden ......
Das wird interessant, denn ohne Trinken kann man die Menschen schlecht lassen 8 bis 9 Stunden ....
(Oberstufe)
In einer Ecke des Schulhofes weit ab vom nächsten Schüler, der sich dann nicht in die Nähe der Klassenkameradin begeben darf?

Was ein Kuddelmuddel - sprich Chaos - an unseren Schulen.
Doch nun steht da im heutigen Text einer Medienzeitung, dass bei 1,5 Meter Abstand die Masken dann DOCH - auch in den Klassenräumen während des Unterrichts - abgenommen werden dürfen.
Aaah, da hat meine Tochter dann ja die Chance in ihrer sehr kleinen Klasse (letzter Jahrgang mit Abiturienten) diesen Abstand haben zu können 
und dann bleibt es eh wie vor den Ferien, was den Klassenraum angeht. Je nachdem was die LehrerInnen dann dazu sagen?

Wenn die Schulen überhaupt offen bleiben, aber 35 Infizierte pro 100.000 Einwohner ist noch nicht so enorm viel finde ich.
Maskenpflicht ab heute in der Innenstadt, auf allen öffentlichen Plätzen und Wochenmarkt.
Aber die Grundschulen bleiben davon auch ab Montag (Schulbeginn in S-H) davon unberührt.
Nur bei dem Gang zur Klasse und tw. wohl während den Pausen (auf dem Schulhof an der frischen Luft wo sie sowieso nur in einer zugewiesenen Ecke mit ihren Klassenkameraden - Kohorten sozusagen - spielen dürfen) ist die Maskenpflicht ja eh schon gewesen seit den Sommerferien.

Und in seiner (unseres jüngsten Sohnes) kleinen Betreuungsgruppe (12 Kinder, zusammen in engen wenn auch hellen Kellerräumen, beim gemeinsamen Frühstück und nach dem Unterricht beim gemeinsamen Mittagessen, Hausaufgaben, Spielen und Programm) ist dann alles auf normal gestellt, was bedeutet so als gäbe es kein Corona, was der speziellen Gruppe geschuldet ist aber auch beim gemeinsamen Essen ja eh nicht geht.
Hinunter gehen zu den Räumen mit Mundschutz, Eltern nur mit Maske auf den Schulhof und zum Kinder Abholen.
Aber da in der Gruppe leben die Kinder dann im normalen Rahmen, was bedeutet volles Risiko menschlich gesehen, außer vielleicht öfter Putzen oder Desinfizieren aber ich weiß nicht ob das dort geschieht.

Aber ist DAS denn überhaupt noch erlaubt in einer Stadt, die Corona-Hotspot wurde?
Na ich werde nicht diejenige sein die das "an das Gesundheitsamt petzt" denke ich mal.
Auch wenn dort dann 12 Kinder und einige Betreuer zusammen leben wie eine Familie.

Es ist für die Kinder nun mal enorm wichtig, das so zu haben und tun zu können, weil sie an ihren "normalen Schwierigkeiten" schon genug zu kämpfen haben und ihnen die Gruppe einfach nur gut tut.
Die brauchen diesen Rahmen, auch unser Jüngster der ansonsten in die (normale 24 Kinder-Klasse in kleinem Klassenraum) 4. Klasse dann hoch geht.

Sorry, auch nicht so kurz dieser Text, aber das musste mal raus hier.

Wie geht es Euch mit den Masken?
Ich als Asthmatikerin bin froh, zur Zeit wegen dem Jüngsten gar nicht arbeiten gegangen zu sein (hatte nach Jahrzehnten wieder vorgehabt mich zu bewerben zuletzt kurz vor Corona ...), denn die Masken sind auf Dauer doch sehr unangenehm, dass hätte ich nicht gedacht.
Aber leichte (gekaufte kochbare) Stoffmaske geht, jedenfalls wenn es nicht zu lange Zeit ist.

Ich habe Schiss vor Corona, sehr sogar. Ich bin inzwischen übergewichtig und von Kind auf an Asthmakrank, "chronisches Bronchialasthma" nennt sich das und ich bin als junge Mutter (Ältester ist weit über 20 Jahre inzwischen) bereits einmal fast an einer Grippe erstickt, da habe ich alle 2 Stunden mein Spray genommen, was gerade so ging wenn es auch grenzwertig war von der Häufigkeit und Menge her. 
War ja nur paar Tage und so habe ich immer wieder atmen können und überlebt.

Gott hat es in der Hand, ob ER uns Corona geben will oder nicht und welche Folgen das haben wird.
Bin trotzdem froh über Sicherheitsmaßnahmen und etwas nervös, dass der Jüngste da so auf vollem Risiko wieder leben soll ab nächste Woche.
Betet wer mit darum, dass ich es aus Gottes Hand nehmen kann - egal was kommt?

Gerne auch für Bewahrung, aber das "Dein Wille geschehe" ist mir dabei immer im Sinn, egal worum ich heutzutage Gott bitten möchte.

Und seit Anfang des Jahres habe ich den Eindruck, dass Corona nicht an uns vorübergehen wird.
Was die Neuinfektionen die täglich herauf gehen ja auch bestätigen.

Aber was dem Einzelnen widerfährt oder nicht, das haben wir ja in Gottes Hand.

Jesus sagt (Johannes- Evangelium):

"In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden" 

Liebe Grüße
Sternenreiterin



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geli
Gelöschter Benutzer

Re: "Es ist vollbracht !" Johannes 19,30

von geli am 16.10.2020 10:49

Ach Burgen - gerade wollte ich schreiben, dass Du das wirklich wunderbar beschrieben hast   - und da sehe ich, dass es gar nicht von Dir ist  

Ja, Jesus hat uns "annehmbar" gemacht - erlöst, geheiligt, gereinigt, "perfekt" in Gottes Augen.

Vor einiger Zeit habe ich etwas gelesen - aber habe vergessen, wo das war.
Da ging es um den neuen Bund, in dem wir ja leben. Dieser Bund ist deshalb vollkommen, und er kann nie zerbrechen, weil er nämlich nicht zwischen Gott und uns Menschen geschlossen wurde, sondern zwischen Gott und Jesus Christus. 
Deshalb kann Paulus schreiben: "Sind wir untreu, so ist er doch treu".

Selbst wenn wir untreu werden - der neue Bund mit Gott zerbricht deshalb nicht. Und wenn wir an Jesus "hängen", gilt er für uns, sind wir in diesen Bund mit hineingenommen. Dieser Bund ist fest und unerschütterlich, weil Jesus treu ist und für uns einsteht, wenn wir untreu sind. So wie er auch zu Petrus gesagt hat: "Simon, Simon, siehe, der Satan hat begehrt, euch zu sieben wie den Weizen. Ich aber habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre." - Lukas 22,32

Wenn wir auf uns selbst schauen, sehen wir nur die Unzulänglichkeit und Nutzlosigkeit unserer Fähigkeiten und unseres Handelns.

Ja, das ist leider auch Teil unseres Lebens - auch als Christen. 
Zwar gilt: "Ich bin durch Jesu Blut erlöst, gereinigt, gerechtfertigt  -ich stehe vor Gott wie jemand, der nie gesündigt hat."

Aber mir macht es immer wieder Mühe, dass zu unserem Leben eben auch Unzulänglichkeit und Unfähigkeit gehört. Nicht unbedingt wegen mir - ich habe ja die Vergebung - aber wegen der Menschen, die das ja meistens betrifft.
Wenn ich z.B. in der Liebe unzulänglich bin, betrifft das meinen Mitmenschen. Da bete ich oft, dass Gott meinen Mangel ausfüllt, und dass Gott ausgleicht, was mir fehlt.

Das wird ja auch in der Geschichte von dem Jungen mit den Broten und den Fischen ausgedrückt:
Der Junge gab das, was er hatte - es war völlig unzureichend für so viele Menschen. Aber Jesus hat das ausgeglichen, er hat das, was dem Jungen fehlte, persönlich aufgefüllt.

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von geli am 16.10.2020 10:24

Cleo: mpfehle da auch eher eben Personen, die sich gut auskennen und Beratungen oder Seelsorge anbieten.

Ja, nur leider mangelt es da sehr oft. 

Eigentlich könnte ja der Bruder oder die Schwester auch Rat oder Trost geben - allerdings geht das auch manchmal schief.
Ich erinnere mich an eine Situation - das war ich wegen unserer Familie wirkich sehr traurig. Mein Mann war dabei, sich vom Glauben zu verabschieden, traf auch Entscheidungen, die direkt gegen Gott gerichtet waren,  mein Sohn zu Hause extrem aggressiv, so dass alle vor ihm Angst haben mußten...meine 12- jährige Tochter kam so gut wie gar nicht mehr nach Hause, weil sie Angst hatte. Die Jüngste hielt sich zu mir, aber sie setzte dem Bruder oft etwas entgegen, so dass ich eher Angst um sie haben mußte, weil man nie wußte, was dann passieren würde. Ein Messer war schnell geholt...Alles in Allem keine schöne Geschichte.

Damals hatte ich viel mit Asylanten zu tun - Armenier und viele Iraner. Ein armenisches Ehepaar führ ich immer vom Gottesdienst nach Hause, und dabei habe ich von unserer Situation erzählt. 

In der Regel wurde mir dann von Geschwistern aus der Gemeinde immer gesagt - oft durfte ich noch nicht mal ausreden: "Aber du redest negativ, das darfst du nicht. Du musst glauben, du musst vertrauen, du musst das Positive aussprechen, sonst brauchst du dich nicht wundern, dass deine Situation so ist. Außerdem hast du Probleme mit Unterordnung und hast Rebellion in deinem Leben... Ja, "du musst, du sollst, du darfst nicht"...  . Ja, und selbstverständlich beten wir für dich.

Ja, und hier habe ich etwas sehr Schönes erfahren - ich nenne es einfach mal "Seelsorge":  Der Mann hörte zu, und er fing mit mir an zu weinen. Und dann luden die Beiden mich ein, noch mit zu ihnen in ihr Zimmer zu kommen (sie wohnten im Asylantenheim), weil sie meinten, wir müßten unbedingt noch beten. Ohne Gebet wollten sie mich auf keinen Fall heimfahren lassen. Ja, und so haben wir dann alle drei zusammen für diese Situation gebetet.

Für mich war das die beste Seelsorge, die ich mir denken konnte. Dazu braucht es doch eigentlich nicht unbedingt "Fachleute"? 

Gerade erinnere ich mich an eine "Seelsorge", die ich vor langem erlebt habe. Da kam eine Schwester zu mir, und ich erzählte ihr von einigen Problemen. Sie hörte einfach nur zu, und am Ende war sie total ehrlich und sprach davon, dass sie nun nicht wüßte, was ich nun vorn ihr erwartete. 
Ich antwortete ihr, dass ich von ihr gar nichts erwartete, aber dankbar war, dass sie mir zugehört hatte. Sie war erst mal erleichtert, und dann wollte sie noch mit mir beten und die Sache vor Gott bringen. Das haben wir dann gemacht.

Ja, vom Seelsorger kann und darf ich nichts erwarten - aber er kann mir zuhören und dann die Dinge mit mir gemeinsam vor Gott bringen, von dem wir alles erwarten dürfen. Und er kann zusammen mit mir auf Gott hören und mir seine Eindrücke mitteilen. 

Also ich bin nicht sicher, ob wir immer so viele "Fachleute" brauchen - oder ob es daran fehlt, dass wir uns gegenseitig umeinander kümmern, uns zuhören, uns gegenseitig ernst nehmen, und dann vor allem: Alles gemeinsam im Gebet vor Gott ausbreiten.
Vielleicht gibt es ja Gemeinden, wo das so ist - aber ich habe das leider nicht erlebt. 

Dazu will ich aber sagen: Gott selbst hat mich geführt - in einem Bild, das ich mal hatte, so: Da habe ich mich mit Jesus zusammen auf einer Eisfläche gesehen, die so dünn war, dass sie nicht mal eine Maus getragen hätte. Aber wir sind nicht eingebrochen  . Solange er an meiner Seite ist, komme ich auch über dünne Eisflächen zum Ziel 



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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslesung (10) Denn Gott hat den Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nich

von Burgen am 16.10.2020 08:58



Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht. __ Psalm 121,4 

Jesus Christus wird euch auch fest machen bis zum Ende. __ 1.Korinther 1,8 


Kl: (14,20b-15,1) 15,2-6 
Bl: Jeremia 15,10.15-21 


Was ich sinne, was ich mache, das gescheh in dir allein; 
wenn ich schlafe, wenn ich wache, wollest du, Herr, bei mir sein; 
geh ich aus, wollst du mich leiten; komm ich heim, steh mir zur Seiten.
(Johann Rist) 



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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von Burgen am 16.10.2020 08:50



Die erste neutestamentliche "Versuchung" finden wir ja, nachdem Jesus getauft worden war und der Himmel
sich über ihm öffnete und der Heilige Geist wie eine Taube auf ihn herabkam.
Und Gott, der Vater ihm zusprach: "Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich große Freude" __ Markus 1,11 

Er lebte mitten unter den wilden Tieren, und Engel sorgten für ihn. 
In Matthäus lesen wir ab Kap 4: 
Nach vierzig Tagen und vierzig Nächten dort in der Wüste, ohne Speise trat der Teufel an Jesus heran und versuchte ihn. 

3 Wenn du der Sohn Gottes bist, dann verwandle diese Steine in Brot. - Was alles essen wir? / ua das Brot und den Wein, ... 
Schokolade, Wurst, Bücher, Kleidung - Wegwerfkleidung ... Autos usw. 
4 Antwort: 
Der Mensch braucht mehr als nur Brot zum Leben. (Ps 23) 
Er lebt auch von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes kommt. 

5 Jesus wird nach Jerusalem auf den höchsten Punkt der Tempelmauer gebracht. 
6 Teufel: Wenn du  der Sohn Gottes bist, dann spring hinunter!
Denn die Schrift sagt: Gott befiehlt seinen Engeln, dich zu beschützen, damit deine Füße nicht stolpern. (Ps 91) 
7 Antwort: 
Fordere den Herrn, deinen Gott, nicht heraus. 

8 Als Nächstes gehen der Teufel und Jesus auf den Gipfel eines hohen Berges. 
Dort zeigt er Jesus alle Länder der Welt mit ihrem Reichtum und sagt: 
9 Das alles schenke ich dir, wenn du vor mir niederkniest und mich anbetest. 
10 Antwort: 
Scher dich fort von hier, Satan, sagte Jesus zu ihm. 
Denn die Schrift sagt: 
Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und nur ihm allein dienen. 

11 Da verließ ihn (zunächst) der Teufel und die Engel kamen und sorgten für Jesus. 

*** 
Ich denke, dass diese komprimierte Versuchung und deren Antworten durch den Mund Jesus deckt auch unsere Versuchungsbereiche ab. 
Und sie zeigt auch auf, mit welch einer Geduld und Gnade wir Menschen hindurchgeführt werden, wenn der Mensch dies zulässt. 

Bei manch einer Augenlust-Versuchung, die auch durch die Ohren in uns hineinkommt, 
sagt einer: Darüber will ich erstmal eine oder ein paar Nächte drüber schlafen, bis ich eine Entscheidung treffen werde. 

Da war letztens zu lesen in Online-Nachrichten: 
Ein Mädchen wachte nach vier Jahren aus dem Koma auf und sagte: Ich habe alles gehört, was gesprochen worden ist. 

Nicht anders ergeht es uns, wandeln wir in Einkaufsstraßen, Kaufhäusern usw. oder auch kluge Seminare, Konferenzen. 

Der "Apfel" des Gartens in Eden lauert uns auch heute überall auf. 
Und jetzt haben wir Jesus, der uns durch sein Wort - die Schrift - uns hilft, bewahrt,
und Gier zB in echte Liebe Gottes verwandeln kann.
Ohne die Kraft des Heiligen Geistes sind wir Menschen meist nicht in der Lage dazu. 


 

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Cleopatra
Administrator

39, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5395

Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von Cleopatra am 16.10.2020 07:47

Guten Morgen, Sternenreiterin,
 
Sternenreiterin: Das Argument, dass Gott über etwas nicht glücklich ist, möchte ich an dieser Stelle allgemein aufgreifen: Die Bibel sagt, man soll auch den wunderlichen Herren untertan sein - da steht nichts von Glück um jeden Preis. Die Bibel sagt, man soll an der Ehe festhalten - da steht nichts von Glück um jeden Preis. Die Bibel sagt, Paulus hatte ein "Pfahl" im Fleisch "trotz" allen Gebetes, da steht ebenfalls nichts von Glück um jeden Preis.
Diesen und nachfolgende Gedanken fand ich total neu, aber auch interessant.
Mir ist auch aufgefallen, dass wir naürlich dazu neigen, ein schönes Leben haben zu wollen- da spricht ja zuerst auch nichts gegen.
Und in Gesprächen über Gott höre ich auch ganz oft "wieso hat er denn dann dies oder jenes zugelassen?"
 
Der Gedanke eines Gottes, der quasi die ganze Zeit aufpasst, dass es uns gut geht und wir sorglos leben können, der kursiert in vielen Köpfen.
Passiert dann doch mal was, dann wird ganz schnell aus Gott der Schuldige.
 
Diesen Gedanke so finde ich nicht in der Bibel.
 
Ja, so wie du es beschreibst, haben wir sehr viele Hinweise udn Anweisungen, wie wir uns verhalten sollen, wenn uns Unrecht wiederfahren wird, wenn wir traurig sind, wenn wir Sorgen haben- also wird ja nicht davon ausgegangen, dass wir davor verschont werden.
 
Ich finde es sehr schön, zu wissen, dass wir aber immer einen Trost da haben.
 Und Gott hat uns versprochen, immer bei usn zu sein.
 
Ich glaube, dass Gott uns total viel gönnt und uns sogar auch sehr oft verwöhnt- einfach aus Liebe heraus.

 
Aber das ist keine Grundvoraussetzung, eher ein riesen Grund zur Freude und Dankbarkeit.
 
Auch viele Christen haben dieses Privileg nicht, sie werden verfolgt, haben Hunger, frieren, haben Ängste.
 
Aber ich finde es sehr wichtig, auch im Hinterkopf zu behalten, dass die Geschenke der "reichen Welt", in der wir hier leben dürfen, eben nicht selbstverständlich sind und auch kein "Normalzustand" eines Christen.
Besonders schlimm wird es ja, wenn einander dann der Glaube abgesprochen wird, wenn man es gerade nicht so gut hat oder Sorge hat.
 
Sternenreiterin;Davon, dass es darum geht dass "Gott glücklich ist" über unsere Situation lese ich nichts. Im Gegenteil, davon dass ER trägt und durch hilft, dass er stärkt, läutert und Liebe schenkt, davon lese ich. Davon, dass die "Liebe alles erträgt und duldet" lese ich. Dass Jesus dann der Halt, die Liebe und die Stärke ist, darauf kommt es an und das dürfen wir erbitten. "Werden auffahren mit Flügeln wie Adler" steht im Jesaja. Ich lese daher auch im NT nur von Trost, von Hilfe und von Stärke im Herrn Jesus in allen Situationen.
Ja, und das ist ein sehr großer Trost, wenn wir auf Gott sehen.
Ich selbst spreche von "Gott glücklich machen" übrigens auch gerne, wenn es darum geht, dass ich freiwillig und bewusst etwas tue oder auf etwas verzichte, weil ich weiß dass es Gottes Wunsch ist.
 
Sternenreiterin: Unglücklich in einer Ehe - trotz Jesus an der Seite und im Herzen? Dann hat man vielleicht den Herrn Jesus zu sehr losgelassen und sich auf falsche Dinge konzentriert.
Hm, ne, das kann ich nicht so sehen.
Ich kenne Menschen, die unglücklich in der Ehe sind, weil der Ehepartner Alkoholiker ist oder sehr aufbrausend.
Ich denke, wenn wir Jesus im Herzen haben, dann haben wir es soooo viel besser, aber wir können und sollten ja auch nicht leugnen, wenn wir leiden, wenn uns Dinge trotzdem verletzen und wir enttäuscht sind. Und sowas kann eben auch passieren, wenn wir Jesus im Herzen haben, denke ich.
 
Du sprichst aber auch Ursachen an, die nicht unbedingt sofort "Sünde" sind, ja das gibt es natürlich auch. Unterschiedliche Sichtweisen, Interessen, und so weiter. Ich habe vor zwei Wochen ein Ehepaar gesprochen, welches festgestellt hat,dass, als sie zusammengekommen waren, sie soooo viel unterschiedlicher Meinung waren.
Aber je länger sie zusammen waren, umso ähnlicher wurden sie einander. Nicht, weil sie nur Kompromisse eingingen, sie haben auch immernoch unterschiedliche Hobbies und teilewiese Interesse.
Nein, sie haben so viel miteinander kommuniziert und besprochen, dass sie meistens schon gleich denken. Das fand ich ein so schönes Zeugnis
 
 
 
 
geli schrieb: Noch ein Gedanke kam mir zum Thema "Unterordnung/Scheidung. Wenn also eine Frau es nicht mehr in ihrer Ehe aushält, und sich vom Mann trennt - dann ist sie schuld, weil sie damit erstens das Gebot der Unterordnung nicht beachtet hat, und zweitens das Verbot der Scheidung nicht beachtet hat. Aber gehören zu einer Scheidung nicht immer zwei Personen - zwei, die beschließen, sich zu trennen? Und was ist mit dem Mann - müßte er nicht seine Frau so lieben, wie Christus seine Gemeinde liebt? Würde - wenn er das auch nur ansatzweise ausleben würde - dann auch nur eine einzige Frau eine Scheidung wollen? Leider geht es meistens nur um die Frau - die muß sich "unterordnen". Aber wer fragt danach, wie sich der Mann verhält? Auch in unserer Diskussion ging es fast die ganze Zeit nur um die Frau.
Oh, aber natürlich gehören zu einer Scheidung meistens zwei.
Es kann gut sein, dass es sich hier erstmal so anhört, als würde die Schuld der Frau gegeben.
Aber das liegt doch nur daran, dass wir hier in diesem Thread über das Thema Frau sprechen.
 
An jedem Streit sind zwei beteiligt, es wäre nicht richtig, sich einfach von außen auf eine Seite zu positionieren, ich selbst halte mich da mehr raus.
Und wenn mir eben eine Seite etwas erzählt- wie gesagt- dann stehe ich meiner Freundin natürlich bei, aber ich mische mich nicht ein und empfehle da auch eher eben Personen, die sich gut auskennen und Beratungen oder Seelsorge anbieten.
 
Liebe Grüße, Cleo
 
 
PS: Ich habe in den letzten Wochen selbst sehr zu schätzen gelernt, wenn Glaubensgeschwister erstmal anderer Meinung waren als ich. Das hört sich vielleicht komisch an, aber diese andere Sichtweise hat mir so oft den Horizont erweitert und mir geholfen, "weiterzusehen" und andere Dinge zu überdenken, und auch andere besser zu verstehen- selbst, wenn ich die Sichtweise anschließend nicht unbedingt geteillt habe
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
Administrator

39, Weiblich

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Beiträge: 5395

Re: Gemütliches Café

von Cleopatra am 16.10.2020 07:24

Guten Morgen, 
 
liebe Burgold, wie geht es dir heute, konntest du gut schlafen?
 
Ich kann die enttäuschung und Traurigkeit auch total gut verstehen, weil du dich so enorm auf das Wiedersehen gefreut hast.
 
Hast du denn noch sonst Kontakt mit den Leuten?
 
Ja, ich wollte dieses Jahr auch mit meiner Zwillingsschwester eine kleine "Motto-Party" machen, wir werden ja im Dezember zusammen 70 Jahre alt.
Wir wollten, dass alle verkleidet kommen, als Großvater und Großmutter.
 
Da es aber sogar auchnoch Bundeslandübergreifend ist, haben wir jetzt doch alles abgeblasen, weil wir nicht planen können, wie die Bestimmungen bis dahin sein werden.
 
Es ist eine ungewisse Zeit. Und es gibt sehr viele Entbehrungen.
Ich habe ja auch einen Job gekürzt bekommen, und viele sind in Kurzarbeit.
 
Ja, wir können so froh sein, dass wir Gott haben, dass wir diese Sicherheit haben, dass wir uns bei ihm geborgen fühlen können.
Aber wir dürfen auch unsere Enttäuschung ausdrücken und ihm sagen, wenn wir etwas schlimm und traurig finden.
 
Ich wünsche allen, die gerade auf Vieles verzichten müssen, viel Kraft und Ruhe im Herrn.
 
Ganz liebe Grüße, Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

"Es ist vollbracht !" Johannes 19,30

von Burgen am 16.10.2020 00:16


Andacht - Erlaubnis eingeholt: 

... mit der er uns begnadigt hat in dem Geliebten. __ Epheser 1,6 

 

Als ich ein Teenager war, war ich Teil einer christlichen Gruppe.
Wir haben damals das folgende Lied gesungen, das dir vielleicht bekannt ist.
Es ging so: »Ist er zufrieden, ist er zufrieden, ist er zufrieden mit mir?
Habe ich mein Bestes getan? Habe ich den Test bestanden?
Ist er zufrieden mit mir?«
Ich muss dir sagen, dass, nachdem wir es zehnmal gesungen haben, ich zehnmal nicht geglaubt hatte,
dass er mit mir zufrieden war.
Wenn wir auf uns selbst schauen, sehen wir nur die Unzulänglichkeit und Nutzlosigkeit unserer Fähigkeiten
und unseres Handelns.
Aus uns selbst heraus werden wir niemals Gottes Maßstab gerecht werden,
damit er mit uns zufrieden ist. Wir werden immer völlig unzureichend sein!
Du kannst dir vorstellen, wie verdammt wir uns jedes Mal fühlten, wenn wir dieses Lied gesungen haben.
Letzten Endes sind wir nie gelehrt worden, dass Gott mit dem Opfer seines Sohnes am Kreuz zufrieden war,
und wir verstanden nicht, worum es im neuen Bund der Gnade ging.

Wir waren jung und eifrig für Gott, lebten aber wegen unseres Mangels an Erkenntnis
in ständiger Niederlage.
Ich wünschte, wir hätten in dieser Zeit so ein Buch lesen können, wie du es gerade in den Händen hältst.
Es hätte uns von dem ständigen Gefühl der Unzulänglichkeit und Unfähigkeit befreit!
Bei allem gebührenden Respekt für den Liederschreiber, von dem ich glaube, dass er dieses Lied mit den
besten Absichten geschrieben hat, muss ich sagen, dass dieses Lied nicht auf dem neuen Bund
der unverdienten Gunst Gottes gegründet ist.
Es verleugnet das Kreuz, flößt Angst ein und legt den Schwerpunkt
wieder auf dich – auf das, was du tun musst, was du erfüllen musst und was du erreichen musst, damit Gott
mit dir zufrieden ist.
Aber die Frage, um die es heute geht, lautet nicht, ob Gott mit dir zufrieden ist.

Die Frage, die wir uns stellen müssen, lautet: Ist Gott mit dem Kreuz Jesu zufrieden?
Und die Antwort ist: Er ist völlig zufrieden!
Am Kreuz finden wir unsere Annahme.
Dort schrie Jesus mit seinem letzten Atemzug: »Es ist vollbracht!« (Joh 19,30).
Das Werk ist vollendet.
Die volle Strafe für unsere Sünden wurde an Jesus am Kreuz ausgeübt.
Gott wird den Gläubigen nicht wieder bestrafen, aber nicht, weil er in Bezug auf Sünde
nachsichtig geworden wäre, sondern weil alle unsere Sünden am Körper Jesu bereits bestraft worden sind.
Gottes Heiligkeit und seine Gerechtigkeit sind nun auf deiner Seite!
Gott beurteilt dich heute nicht aufgrund dessen, was du getan oder auch nicht getan hast.
Er beurteilt dich aufgrund dessen, was Jesus getan hat.
Ist Gott heute mit Jesus zufrieden?
Ja, natürlich ist er es!
Also ist Gott im gleichen Maße, wie er mit Jesus zufrieden ist, auch mit dir zufrieden.

Gottes einziger Sohn musste auf Golgatha zerbrochen werden, damit diese Segnung
in deinem Leben real werden kann.
Das Geschenk seiner unverdienten Gunst und seiner Gerechtigkeit ist für dich heute frei verfügbar,
weil der volle Preis für diese Gabe an Jesu Körper bezahlt wurde.
Das Kreuz bewirkt den entscheidenden Unterschied!
Lass dir von niemandem den Bären aufbinden, du müsstest selbst für deine Sünden bezahlen.
Lass dich von niemandem mit der Lüge irreführen, deine ewige Errettung in Christus sei unsicher und erschütterbar!

gerne können sie diese Andacht in ihr Forum stellen, wenn sie folgende Quellenangebe mit Link hinzufügen: Quelle: Diese Andacht ist aus dem Buch „Joseph Prince, 100 Tage der Gunst“.
Gottes Gunst



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