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Ein besonderer Briefumschlag zu Weihnachten
von pray am 29.12.2020 12:44Mir schickte jemand über whats app ein berührendes Video, in dem es darum ging, dass ein kleiner thailändischer Junge auf dem Markt 2 Flaschen Medizin für seine kranke Mutter stahl und erwischt wurde. Ein Imbissverkäufer erstattete der Bestohlenen das Geld und gab dem Jungen sogar noch eine gute Suppe für die Mutter mit. 30 Jahre später wurde der Imbissverkäufer krank und ein Arzt half ihm. Die Arztrechnung wurde auf Null gesetzt mit dem Text, dass diese Rechnung bereits vor 30 Jahren durch 2 Flasche Schmerzmittel und 1 Suppe bezahlt wurde. Die Geschichte endete dann damit, dass wir auch mit etwas Geld die Herzen der Leute in Not erreichen können - so ungefähr.
Beflügelt davon steckte ich zum Einkaufen einen Tag noch einen 5 Euro Schein ein mit der Bitte an Gott, mir jemanden zu zeigen, der das und ein gutes Wort brauchen kann....aber ich fand keinen, dem ich das hätte geben können.
Als ich nach Hause kam, klebte an der Scheibe zu der Haustür ein Umschlag mit dem Hinweis: Dieser Umschlag wollte genau von dir gefunden werden. Also der Umschlag prangte so auffällig an der Tür, dass ihn jeder vorbeigehenden Passant, oder wer vor mit ins Haus geht, hätte abpflücken gekonnt. Ich dachte, dass das sicher ein Traktat drin sein könnte und guckte noch ein Haus weiter, ob das auch so ein Umschlag hing, aber da war nichts.
Im Umschlag befand sich dann.....ein 5-Euro Schein mit einer Weihnachtskarte und dem Hinweis: Ein kleiner Gruß, der dir etwas Freude bereiten soll.
Wow, das hat er tatsächlich!!! Ich habe mich mega gefreut und mein Gebet war, dass ich diese unbekannte Person einmal treffen kann.
Ich fand die Idee so gut, dass ich genau dasselbe auch gemacht habe, Weihnachtskarte, 5 Euro und diesen Gruß dazu schrieb. Und fand am 2. Weihnachtstag eine Frau, die im Müll wühlte und gab ihr den Umschlag mit genau dem selben Grußwort drin. Sie hat ihn geschlossen gelassen und sagte, sie geben ihm ihrem Sohn, der an Weihnachten so traurig war, weil ihm kein Mensche frohe Weihnachten gewünscht hat, keiner habe ihn angerufen, keiner kam und er keine Freunde habe und auch keine Arbeit. Wir haben noch über Gott gesprochen und ich hab mal gewagt zu sagen, dass dieser Umschlag von Gott kommt, dass sie ihm das bitte sagen soll . Bitte nicht falsch verstehen, ich bin nicht Gott, aber ich denke, dass Gott das alles so gewollt und eingefädelt hat.
Re: Eine zaghafte (Wieder-) Annäherung an Gott
von pray am 29.12.2020 12:21
In der Bibel stellt sich Gott sowohl als Gott der Liebe, aber auch als gerecht dar.
Selbst der Mensch hat ein "Gerechtigkeitsempfinden", wenn es um ein Verbrechen und die Verurteilung geht. Einen Richter, der einem, der dich bestohlen hat, sagen würde: "Ist alles wieder gut, es gibt keine Strafe bei mir, weil ich so ein lieber Richter bin!" , würden wir als komisch empfinden.
Weil aber Gott Liebe ist, will er dich und mich nicht bestrafen, sondern bot ein stellvertretendes Opfer an. Dies war im 1. Bund mit dem Volk Israel das Tieropfer.
Man sagt immer, dass man das NT ohne das AT nicht verstehen kann und so sehe ich das auch. Würde es nur das NT als Grundlage für meinen Glauben geben, hätte ich niemals verstanden, warum Jesus am Kreuz hat sterben müssen. So aber verstehe ich es - weil Er ja mit einem einmaligen Opfer die immer wiederkehrenden Tieropfer abgelöst hat.
Außerdem muss ich einfach anerkennen, dass Gott beschlossen hat, dass ohne Blutvergießen keine Vergebung geschieht. (Hebr. 9,22)
Wenn im AT an einigen Stellen steht, dass Gott die Tieropfer nicht gewollt hat, so steht das meiner Meinung nach in Verbindung mit dem äußerlichen Gottesdienst des Volkes Israels. Das Herz und der ganze Gehorsam war nicht mehr bei Gott, daran ändern auch oberflächlich dargebrachte Tieropfer nichts mehr.
Hier noch ein Link zu einer finde ich guten und kompakten Erklärung zu dem Thema:
https://www.gotquestions.org/Deutsch/Tieropfer.html
Leonardo
Gelöschter Benutzer
Re: Eine zaghafte (Wieder-) Annäherung an Gott
von Leonardo am 29.12.2020 11:42Ja so ist das. Genau so.
Will jetzt keine Grundsatzdiskussion anfangen, warum Gott alles so gemacht hat. Vieles werde ich für meinen Teil niemals verstehen können. Ich glaube es dennoch, entgegen meinem Verstand. Danke für eure Gedanken dazu. :)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Eine zaghafte (Wieder-) Annäherung an Gott
von Burgen am 29.12.2020 10:35Ja, so ist das gemeint.
"Normalerweise" hätte Gott zB entweder seinen Plan, in Menschen sein liebendes gegenüber zu haben, sofort verwerfen müssen. Dann wäre die Erde zB menschenleer geblieben. Denn schon im ersten Garten begann die Liebesgeschichte Gottes mit Menschen, seinen Menschen.
Satan wollte und will sie abspenstig machen, er will Gottes Stelle im Menschen einnehmen. Dafür tut er noch heute alles. Obwohl jetzt hat er nicht mehr Zugang zu allen Menschen, Männern. Es sind zu viele.
Zum Glück hat er "nur" 1/3 Dämonen, die ebenfalls ehemals Engel waren. Im Himmel bei Gott sind 2/3 Engel, in Herrlichkeit und Pracht, Gott zu loben, ihm dienstbar zu sein, seine Menschen zu schützen. - Wenn sie es denn wollen, die Menschen.
***
Deshalb also "musste" damals für sein Volk, dass im Begriff war, sein ureigenes Volk zu werden, ein Tier geopfert werden. Denn "eigentlich" hätten die Menschen diesen körperlichen Tod "verdient".
Er begann also, sogenannte Blutstädte zu errichten. Dahinein konnten Mörder sich schützend hinwenden. Ähnlich geben ja auch Kirchen heute noch Menschen Asyl.
Aber das, was du schreibst, macht ja gerade deutlich, einerseits, dass es damals notwendig war, die Gesetze und Gebote diesem Volk zu geben, zu verordnen. Jedoch nur solange Jeshua noch nicht geboren worden war. Genau darin liegt der Unterschied. Nicht daran, dass wir evangelisch, katholisch oder reformiert sind.
Jeshua wurde durchgängig vorhergesagt, prophezeith. Seine erste Lesung in der Synagoge macht dies sehr deutlich. Er sprach davon, dass er als Retter in diese Welt gekommen war. Also als der Christus.
Das installierte Gesetz von damals hat seine Forderung verloren.
Jesus/Jeshua ist Gottes Lamm. Und dieses Lamm trägt die Sünde dieser Welt.
Darum geht's.
Die Verantwortlichen damals und bis in die heutige Zeit hinein, lesen ihre Schrift nicht so, dass sie darin Jeshua als ihren Retter annehmen wollen. Die messianischen Juden jedoch schon. Und wie manchmal zu hören ist, nehmen immer wieder sogar orthodoxe Juden im Glauben Jeshua als ihren Christus an. Und dann kommen sie wie gläubige Christen, in den Genuß, die ganze Bibel mit den Augen und Herzen Jeshuas zu sehen, lesen und hören.
Bisher bei den Juden sind viele Vorschriften und Bibelworte nur zeichenhafte Andeutungen. Und auch für uns gläubige ist die Heilige schrift in ihrer Fülle kaum auslotbar. Aber am Ende werden wir von Jesus/Jeshua in Empfang genommen und unsere Tränen abgewischt. Dann erübrigen sich alle Fragen, denn wir werden ihn sehen und sein werden wie er.
Re: Eine zaghafte (Wieder-) Annäherung an Gott
von Cleopatra am 29.12.2020 10:23Aber es gibt ganz viele andere Hinweise, die passen.

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Eine zaghafte (Wieder-) Annäherung an Gott
von Cleopatra am 29.12.2020 10:18Ich stelle mir das traumatisierend für die zwei Menschen auch vor, wir wissen ja nicht, wie viele Jahre sie zuvor im Garten Eden mit diesen Tieren zussammengelebt haben.
Deshalb gab es damals schon stellvertretende Sündopfer (ja, Burgen hat ja auch schon angedeutet, wie genau sie sein sollten, um als Sündopfer zu genügen). Es gab mehrere Opfer, die du dir mal in Ruhe durchlesen mussst, sie zeigen vor allem, wie genau man sein soll, dass man nicht leichtfertig sein kann und auch, das Tiere nicht gequält werden.
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Leonardo
Gelöschter Benutzer
Re: Eine zaghafte (Wieder-) Annäherung an Gott
von Leonardo am 29.12.2020 06:50Hallo Burgen,
Das "Lösen" der Erstgeburt hat hier nicht scheinbar mit einem "auslösen" im Sinne von "ersetzen" zu tun, meinst du?
Der eine Vers geht so: "...Und jedes Erstgeborene des Esels sollst du mit einem Lamme lösen, und wenn du es nicht lösest, so brich ihm das Genick; und jedes Erstgeborene des Menschen unter deinen Söhnen sollst du lösen."
Wenn man sogar ein Erstgeborenes des Esels mit einem Lamme "lösen" sollte, dann klingt das doch sehr nach ersetzen damit.
Es gibt ja in der Bibel, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, auch ein "lösen" des Erbes. Das wäre ja dann ein "einlösen" praktisch, hier ist dasselbe aber vermutlich nicht gemeint
Es geht mir mehr darum, WARUM Gott Tieropfer geboten hat, was der Hintergrund, der eigentliche Grund war. Für mich macht das Sinn, das es deshalb war, um die Menschenopfer von vornherein auszuschließen
Und, weil du mit Yeshua angefangen hast, deuten wir ruhig schon Teil 2 vorsichtig an. Die Juden, also jene die Yeshua ablehnen, für die gibt es diese ganzen Verbindungen zwischen altem Testament und neuem Testament nicht, oder den Schreibern des neuen Testaments wird unterstellt, alles so zurechtgeschrieben zu haben, das es scheint, als wenn mit verschiedenen Dingen Yeshua gemeint bzw. es auf ihn hindeutet.
Bei ihnen ist in Jesaja 53 nicht von Yeshua die Rede, sondern vom Volk Israel.
Dasselbe in Daniel 9 (9 glaube ich war das)
Wenn im neuen Testament Hosea 11,1 zitiert und auf Yeshua bezogen wird, dann könne man daran sehen, das etwas mit der Yeshua-Geschichte nicht stimmt, weil es da ja nach ihnen um das Volk Israel geht, und es scheint tatsächlich so zu sein, als wenn es da "nur" um das Volk Israel geht.
Für mich persönlich ist es logischer, das da von Yeshua die Rede ist, also in Jesaja 53 und Daniel 9. Aber ich denk immer, wie könnte man das einem Menschen klar machen, für den das neue Testament ein Märchen ist.
Da mich das privat besonders interessiert, beschäftige ich mich momentan wieder damit, neben dem normalen Bibellesen.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Eine zaghafte (Wieder-) Annäherung an Gott
von Burgen am 29.12.2020 00:37
Hallo Leonardo,
meist bedeutet das Lösen einer Erstgeburt, also den ersten Sohn dem Propheten zu übergeben.
So zB wuchs Samuel bei Elia auf. Er war der Sohn der ehemals unfruchtbaren Frau, der Lieblingsfrau ihres Ehemannes.
1.Mose 3 wird erzählt, dass Gott sofort seinen Heilsplan für die Menschen verordnete, nachdem A&E vom Satan dazu
gebracht worden waren, von dem Baum die verbotene Frucht zu essen. Sie mißbrauchten ihren freien Willen und starben
den geistlichen Tod. Damit kam dann auch der physische Tod in die Welt. Dennoch hielt Gott an seinen Menschen fest.
Satan versuchte auch später, die ganze Bibel hindurch Menschen von Gott wegzubringen. Er verursachte, dass Menschen einander
Umbrachten, weil er ua dachte, damit könne er verhindern, dass der verheißene Nachkomme der Frau , nämlich Jeshua/Jesus
geboren werden würde.
Gott hat es hier angekündigt:
1.Mose 3,15 NLB
"Von nun an setze ich Feindschaft zwischen dir und der Frau und deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen. 4
Er /Jeshua/Jesus, wird dir den Kopf zertreten und du wirst ihn in die Ferse beißen."
Das genau ist am Kreuz geschehen.
In manchen Bibeln steht nicht Nachkommenen sondern "Samen". Das ist eine ganz wunderbare Bezeichnung, denn
eine Frau hat keinen Samen, sondern Eizellen. Der Same in diesem Fall war der Samen Gottes durch den Engel,
als Jesus in den Leib seiner zukünftigen Mutter, Maria, gebracht wurde.
Und ja, das Blut von Jeshua/Jesus war und blieb rein. Bis zum Tod am Kreuz. Deshalb hat es bis heute nichts an seiner
sündenvergebenden und heilenden Auferstehungskraft verloren.
Die ganzen Kinderopfer- tötungen sind ursächlich nicht von Gott gewollt.
Die Lamm - und Taubenopferungen - alle sind stellvertretend für das Lamm Jeshua/Jesus.
Sicherlich wirst du noch lesen, dass dem Lamm ohne Fehl und Tadel, die Sünde des Menschen für ein Jahr übergeben
wurde, und dadurch die Schuld des Menschen für ein Jahr gesühnt war.
Das ist jetzt für den Menschen, der sein Leben Jeshua/Jesus anvertraut hat nicht mehr der Fall.
Darin liegt ja gerade die Gnade Gottes, dass er dafür alles getan hat, dass dem Menschen vergeben werden kann.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslesung (11) Ich will des Morgens rühmen deine Güte; denn du bist mir Schutz und Zuflucht -- Ps 59,7
von Burgen am 29.12.2020 00:10
Euch, die ihr meinen Namen fürchtet, soll aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit und Heil unter ihren Flügeln. __ Maleachi 3,20
Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf.
Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden: denen, die an seinen Namen glauben. __ Johannes 1,11-12
Kl: 1.Johannes 4,11-16a
Bl: Lukas 2,25-35
In Zeiten wie diesen, verfinstert von Gewalt und Terror, von Angst und Entsetzen, will ich mein Gesicht in die Sonne halten und mich durchwärmen lassen vom Licht, das Leben schafft und mich Mensch sein lässt.
Denn in Zeiten wie diesen, wo es am Tage dunkel ist, ist es Zeit, aufzustehen im Namen dessen, der auferstand, als die Sonne am Ostermorgen aufging. (Dorothea Rohde)
Leonardo
Gelöschter Benutzer
Re: Eine zaghafte (Wieder-) Annäherung an Gott
von Leonardo am 29.12.2020 00:01Teil 1 des ganzen Themas:
Es gibt Leute, die nur an das alte Testament, also den Tanach glauben, das neue Testament ablehnen, das sind nicht nur orthodoxe Juden.
Ein Argument ist, das Gott Menschenopfer ablehnt im Tanach, also wieso sollte er plötzlich das Opfer von Yeshua wollen.
Hab mich oft gefragt, warum Gott Tieropfer geboten hat. Warum all diese armen Tiere sterben sollten, um geopfert zu werden.
Hier meine Gedanken dazu.
Könnte es nicht sein, das Gott natürlich bewusst war, das bei den Israel umgebenden Völkern Menschenopfer verbreitet waren, und er nicht wollte, das so etwas auch in Israel gemacht wird?
Aber er seinem Volk Israel eine Art Ersatz gegeben hat, für die Menschenopfer, um diese abzulösen/zu ersetzen? Darum die Tieropfer, die Gott aber eigentlich ebenfalls nicht wollte. Damit war klar, Menschen opfern ist Israel verboten, stattdessen sollen sie Tiere nehmen, doch Gott würde in der Zukunft auch die Tieropfer unterbinden.
Hesekiel 20,25-26
Und auch ich gab ihnen Satzungen, die nicht gut waren, und Rechte, durch welche sie nicht leben konnten. 26 Und ich verunreinigte sie durch ihre Gaben, indem sie alles, was die Mutter bricht, durch das Feuer gehen ließen: auf daß ich sie verwüstete, damit sie wissen möchten, daß ich Jehova bin.
2.Mose 22,29-30
Mit der Fülle deines Getreides und dem Ausfluß deiner Kelter sollst du nicht zögern. Den erstgeborenen deiner Söhne sollst du mir geben. 30 Desgleichen sollst du mit deinem Ochsen tun und mit deinem Kleinvieh; sieben Tage soll es bei seiner Mutter sein, am achten Tage sollst du es mir geben.
2.Mose 13, 1-16
Und Jehova redete zu Mose und sprach: 2 Heilige mir alles Erstgeborene, was irgend die Mutter bricht unter den Kindern Israel, an Menschen und an Vieh; es ist mein. -
aus 2.Mose 13:
10 Und du sollst diese Satzung beobachten zu ihrer bestimmten Zeit, von Jahr zu Jahr. 11 Und es soll geschehen, wenn Jehova dich in das Land der Kanaaniter bringt, wie er dir und deinen Vätern geschworen hat, und es dir gibt, 12 so sollst du Jehova alles darbringen, was die Mutter bricht; und alles zuerst Geworfene vom Vieh, das dir zuteil wird, die Männlichen gehören Jehova. 13 Und jedes Erstgeborene des Esels sollst du mit einem Lamme lösen, und wenn du es nicht lösest, so brich ihm das Genick; und jedes Erstgeborene des Menschen unter deinen Söhnen sollst du lösen.
Das „lösen" der Erstgeburt der Menschen, bedeutet wie es scheint, das die Erstgeburt ausgelöst wurde, also praktisch ersetzt durch eine Tieropferung. Gott hätte damit, der damals verbreiteten Praxis der Menschenopfer in der Gegend um Israel herum, für Israel einen Riegel vorgeschoben, in Israel nicht geboten an dieser Stelle, sondern Tieropfer zum ersetzen von Menschenopfern geboten. Später, in Hesekiel 20,25-26 nennt er selbst diese Gebote zu Tieropfern „nicht gut".
Psalm 40,6
An Schlacht- und Speisopfern hattest du keine Lust; Ohren hast du mir bereitet: Brand- und Sündopfer hast du nicht gefordert.
5.Mose 18,9-10
Wenn du in das Land kommst, das Jehova, dein Gott, dir gibt, so sollst du nicht lernen, nach den Greueln dieser Nationen zu tun. 10 Es soll keiner unter dir gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen läßt, keiner, der Wahrsagerei treibt, kein Zauberer oder Beschwörer oder Magier,
Hosea 6,6
Denn an Frömmigkeit habe ich Gefallen und nicht am Schlachtopfer, und an der Erkenntnis Gottes mehr als an Brandopfern.
Micha 6,7-8
Wird Jehova Wohlgefallen haben an Tausenden von Widdern, an Zehntausenden von Strömen Öls? Soll ich meinen Erstgeborenen geben für meine Übertretung, die Frucht meines Leibes für die Sünde meiner Seele?" 8 Er hat dir kundgetan, o Mensch, was gut ist; und was fordert Jehova von dir, als Recht zu üben und Güte zu lieben, und demütig zu wandeln mit deinem Gott?
aus Hebräer 10
1 Denn da das Gesetz einen Schatten der zukünftigen Güter, nicht der Dinge Ebenbild selbst hat, so kann es nimmer mit denselben Schlachtopfern, welche sie alljährlich ununterbrochen darbringen, die Hinzunahenden vollkommen machen. 2 Denn würde sonst nicht ihre Darbringung aufgehört haben, weil die den Gottesdienst Übenden, einmal gereinigt, kein Gewissen mehr von Sünden gehabt hätten? 3 Aber in jenen Opfern ist alljährlich ein Erinnern an die Sünden; 4 denn unmöglich kann Blut von Stieren und Böcken Sünden hinwegnehmen.
Das ist Teil 1 von 2 des Themas. Wie denkt ihr darüber?


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