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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Gesetze und Gebote Gottes - ein Unterschied? Sirach 35,1 + Mt 23.13-33

von pausenclown am 10.11.2020 17:32

Seit wann steht oder stand ein nicht Jude unter dem Gesetz Mose?

Vermutlich sind die meisten Juden sich einig, nie.

LG

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BibleDictio...

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Re: Gesetze und Gebote Gottes - ein Unterschied? Sirach 35,1 + Mt 23.13-33

von BibleDictionary am 10.11.2020 16:39

@Burgen & geli:

 

Was das AT angeht, müssen wir zunächst einmal auseinanderhalten

(1) das Moralgesetz, also den Dekalog, die sog. Zehn Gebote,
(2) das Zeremonialgesetz, welches das religiöse Leben Israels mit seinen Riten regeln sollte,

und

(3) das Zivilgesetz, welches das Verhältnis der Israeliten untereinander und ihren sozialen Umgang mit nichtisraelitischen Menschen in ihrer Mitte regeln sollte.

Wenn man bedenkt, dass es im alttestamentlichen Gesetzeskomplex diese Dreiteilung in ein Moral-, ein Zeremonial- und ein Zivilgesetz gab, dann wird beim Bibellesen vieles einfacher.

Während das Zeremonialgesetz für uns Christen keinerlei Rolle spielt (mit der Ausnahme, dass wir aus dem Studium derselben natürlich eine Menge lernen können), wir uns also nicht beschneiden lassen oder an rituelle Reinigungsvorschriften halten müssen, und während das Zivilgesetz für uns in diesem Sinne eben auch nicht relevant ist, weil es einem Israel gegeben wurde, das eine irdische Nation war, während das neutestamentliche Israel, die Gemeinde, ein Volk aus vielen Völkern ist, bleibt das Moralgesetz Gottes stehen: Darin drückt sich Gottes Wille, sein moralischer Anspruch, aus.

Und doch sind wir auch hier vom Gesetz befreit: Die Zehn Gebote sind keine Forderung an uns, die wir erfüllen müssen, um vor Gott gerecht dazustehen. Sondern die uns Gläubigen geschenkte Gerechtigkeit Christi, der alle Forderungen des Gesetzes erfüllt hat, macht uns vor Gott gerecht. Wir müssen nicht, um gerechtfertigt zu werden, das Gesetz erfüllen, und wir werden, wenn wir fallen, auch nicht unmittelbar verurteilt. In unserer Lebensverbindung mit Jesus Christus ist uns das Vorrecht gewährt, in den Willen Gottes hineinzuwachsen – durch Erkenntnis des göttlichen Wesens. Kraft der geistlichen Wiedergeburt aufgrund des Erlösungswerkes Christi lernen wir, Gottes Heiligkeit zu lieben, und haben den Wunsch, entsprechend dieser Heiligkeit zu leben. Die Gegenwart des Herrn in unserem Leben verändert uns. So sind wir einerseits frei vom Gesetz und doch nicht gesetzlos.

Liebe Grüße

Christian

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BibleDictio...

37, Männlich

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Beiträge: 53

Re: Gottes neue Welt

von BibleDictionary am 10.11.2020 16:22

@LittleC:

 

Nun denn, das ist natürlich ein stark philosophischer – wenn nicht sogar liberaltheologischer – Ansatz: ein Ansatz, der auch davon ausgeht, dass die Verfasser der biblischen Texte als »Kinder ihrer Zeit« in ihren Darstellungen eben nicht objektiv, sondern subjektiv vorgegangen seien.

Christen hingegen gelten die heiligen Schriften in ihrer Gesamtheit als objektiv wahr – was nichts anderes bedeutet als: Die Bibel bedarf keiner »modernen« Interpretation. Wiewohl es wahr ist, dass die Verfasser der biblischen Texte in gewisser Weise »Kinder ihrer Zeit« waren, so wahr ist es eben auch, dass dies keinen Einfluss darauf gehabt hat, wie viel von dem, was sie geschrieben haben, objektiv wahr ist: Die Inspiration durch den Heiligen Geist hat dafür gesorgt, dass die Verfasser für jeden Sachverhalt einen angemessenen Ausdruck gefunden haben, der heute nicht besser und treffender sein könnte als vor zwei oder mehr Jahrtausenden.

Kurzum: Für den Christen würde es hinsichtlich des Wahrheitsgehalts der Schrift keinen Unterschied machen, ob Gott die Bibel nun unmittelbar selbst verfasst hätte oder ob die biblischen Texte durch Menschen zustande gekommen sind, denen der Geist Gottes Einsichten in Gottes Ratschluss gewährte.

Das nur mal so nebenbei als »evangelikaler Einschub« ...

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Gottes neue Welt

von geli am 10.11.2020 11:27

LittleC: Jeder Mensch kann zwar nach seinem eigenen freien Willen handeln; aber da jeder Mensch ja auch Teil der Gesamtheit aller Existenz ist und bleibt kann er folgerichtig nicht gegen den Willen dessen sein, woher er kommt und wohin er wieder zurückgeht.

Ist das nicht ein Widerspruch?
Entweder habe ich einen freien Willen, und kann auch eine Entscheidung treffen, die gegen den Willen Gottes ist, oder ich habe ihn nicht und muß zwangsläufig das tun, was Gott will.

Wenn wir Menschen folgerichtig nicht gegen Gottes Willen handeln und entscheiden könnten, wäre ja auch Jesu Tod am Kreuz nicht nötig gewesen - wir würden ja sowieso alle wieder dahin zurückgehen, wo wir hergekommen sind.

kehrt alles (bis ins kleinste Atomteilchen) wieder in die Gesamtheit Gottes zurück und die Seele jedes Geschöpfes erhält den von Gott zugewiesenen Platz (Wohnung) im ewigen Gesamtgeist Gottes (Joh 14,2)

Ja, wir kehren zurück und werden alle einmal vor Gott stehen, um ihm Rechenschaft zu geben. 
Aber woher nimmst Du den Gedanken, dass jeder Mensch einmal eine von Gott zugewiesene Wohnung beziehen wird?

Jesus sagte ja eindeutig: "Wenn ihr nicht von Neuem geboren seid, könnt ihr das Reich Gottes nicht sehen." Joh. 3,3 und 5
Bei dieser Neugeburt geht es darum, dass Gottes Geist uns neues Leben gibt. 
Dazu heißt es in Eph. 2, dass wir "tot waren durch unsere Übertretungen und Sünden", dass wir nun aber mit Christus lebendig gemacht hat".

"Mit Christus" -  ohne ihn bleiben wir "tot in unseren Sünden", getrennt von Gott und ohne eine Wohnung im Himmel, die Jesus seinen Nachfolgern in Johl. 14,2 versprochen hat.

Diese Stelle hattest Du auch angeführt - allerdings gilt das nicht für alle "Seelen", sondern im Vers davor lesen wir, dass dies nur für die gilt, die an Gott und an seinen Sohn glauben. Die anderen sind da nicht mit eingeschlossen.

Das stimmt auch überein mit Joh. 3,18: "Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes."
Nur wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben bei Gott, nur für ihn sind die Wohnungen, von denen Jesus gesprochen hat, vorbereitet.

Vers 36 sagt es ganz klar: "Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm".

Das sind klare Worte, die Jesus da ausspricht. Nicht jeder will das hören - viel lieber sehen wir Jesus als jemand, der immer nur liebevoll lächelt und nur liebhat...

Weil wir Menschen aus GOTT kommen und nur in IHM existieren können, darum bin ich mir sicher, dass Gottes Reich bereits inwendig in uns ist. Wir müssten es nur endlich erkennen...

Ja, für diejenigen, die schon neu geboren sind, die an Jesus Christus glauben und ihm gehorsam sind - für die trifft das zu. 

Es gibt aber leider auch eine andere Gruppe - diese wird in 2. Kor. 4,3 beschrieben:

"Ist nun aber unser Evangelium verdeckt, so ists denen verdeckt, die verloren werden, den Ungläubigen, denen der Gott dieser Welt den Sinn verblendet hat, dass sie nicht sehen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit Christi, welcher ist das Ebenbild Gottes."

Es gibt also einen "Gott dieser Welt", der in den Ungläubigen regieren kann. Diesem "Gott" haben Adam und Eva durch die Sünde Rechte verliehen. Da, wo Sünde besteht, hat dieser "Gott" (Satan) das Recht, sein Unwesen zu treiben. 
Naütrlich hat der ewige Gott letzten Endes auch über diesen "Gott" die Macht - er bestimmt das Maß dessen, was er anrichten darf, und setzt ihm zuletzt ein Ende.
 
Dennoch kann dieser "Gott" - Satan - auf dieser Erde sehr viel Unheil anrichten, wie man sieht, und sein "Reich" mit seinem Anhang steht dem Reich Gottes und seinen neu geborenen Menschen immer feindlich gegenüber.


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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslesung (11) Ich will des Morgens rühmen deine Güte; denn du bist mir Schutz und Zuflucht -- Ps 59,7

von Burgen am 10.11.2020 00:06


Wende dich zu mir und sei mir gnädig; stärke deinen Knecht mit deiner Kraft ! __ Psalm 86,16 

Mein Gott aber wird all eurem Mangel abhelfen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus. __ Philipper 4,19 


Kl: Jeremia 18,1-10  // Die Arbeit des Töpfers // 
Bl: Jeremia 40,1-16 // Jeremia wird entlassen und steht in der Gunst des Oberen der Leibwache, durch Gottes Gunst // 


Fragt nach dem Herrn und seiner Stärke; der Herr ist groß in seinem Werke. 
Sucht doch sein Freundlich Angesicht: Den, der ihn sucht, verlässt er nicht. 
Denkt an die Wunder, die er tat, und was sein Mund verspochen hat. 
(Matthias Jorissen)  


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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Gottes neue Welt

von Burgen am 09.11.2020 23:47


und mit dem Absterben unserer körperlichen Hülle kehrt alles (bis ins kleinste Atomteilchen) wieder in die Gesamtheit Gottes zurück und die Seele jedes Geschöpfes erhält den von Gott zugewiesenen Platz (Wohnung) im ewigen Gesamtgeist Gottes (Joh 14,2)

"den zugewiesenen Platz", das hat mich berührt. Auch oder gerade in Verbindung mit der "Wohnung", von der wir wissen, dass Jesus Christus selbst uns die Wohnung bereitet, zubereitet. Meine Auffassung jedoch geht dahin, dass ich denke, dass wir selber mit an dieser Wohnung arbeiten. Wobei arbeiten in diesem Fall nichts mit Leistung und Werkgerechtigkeit zu tun hat. Im Gegenteil. Je mehr wir es zulassen, dass Jesus immer mehr Raum in uns gewinnen darf, und wir immer mehr in sein Bild verwandelt werden - wie in dem Beispiel des Tontöpfers - , desto mehr verändern sich unsere klitzekleinen Atomteilchen, sowie auch die Gehirnneuronen usw. . 
Im Umkehrschluss: entsprechend "schöner" und vielleicht "zweckmäßiger" wird unsere jeweilige Wohnung sein. Nicht statisch, sondern immer in Bewegung. 


Weil wir Menschen aus GOTT kommen und nur in IHM existieren können, darum bin ich mir sicher, dass Gottes Reich bereits inwendig in uns ist. Wir müssten es nur endlich erkennen... LG von LC

Ja, das wird kurz und knackig im "Vater unser" - Gebet ausgedrückt. Wie im Himmel, so auf Erden. 

Zwischen Himmel und Erde gibt es sehr viel mehr als das was wir zu sehen bekommen mit unseren menschlichen Augen. Da denke ich an die zB Ozonschicht, oder die einzelnen Luftströme zwischen der Erde, von der wir ja auf ihr mit den Füßen gehalten werden. Eigentlich würden wir, wenn das Magnetfeld nicht wäre, planlos im all herumfliegen. 

Und ausserdem ist dieses Feld der Erde der Spielplatz des Widersachers, das wird oft vergessen. Er versucht ständig, hier und da die Menschen, den menschlichen Geist gegen Gott aufzuwiegeln und auszuspielen. 



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LittleC

81, Männlich

  Neuling

Beiträge: 44

Re: Gottes neue Welt

von LittleC am 09.11.2020 21:18

Hallo, Ihr lieben Mitleser- und SchreiberInnen,
@ geli

Dem Willen Gottes stand und steht nirgendwo auch nur das Geringste entgegen, denn er alleine ist der einzige Gott und zugleich der Schöpfer von allem, aus dem also auch alles entstanden ist, was überhaupt existiert. Alles kommt nach seinem alleinigen Willen durch IHN, von IHM und einzig aus IHM.

Gott hat die Menschen erschaffen "nach seinem Gleichnis". Für mich ist darin auch die Grundlage zu sehen, dass der Mensch über einen freien Willen verfügt. Der ewige und allmächtige Gott kannte und kennt von Anfang an jedes Geschöpf und bis ins Kleinste den Verlauf jeder Einzelexistenz.
Jeder Mensch kann zwar nach seinem eigenen freien Willen handeln; aber da jeder Mensch ja auch Teil der Gesamtheit aller Existenz ist und bleibt kann er folgerichtig nicht gegen den Willen dessen sein, woher er kommt und wohin er wieder zurückgeht.
Kein Kind -und hätte es auch einen noch so großen Willen- kann der Geburt aus der Mutter und dann, am Lebensende, dem Absterben des Körpers entgegen wirken...

@ Theophilus

Für mich ist GOTT das unendliche All, die Gesamtheit aller sichtbaren und unsichtbaren Dinge, von unserer menschlichen Wissenschaft bezeichnet als "ursprüngliche Singularität" (seit und in Ewigkeit). Diese Gesamtheit, vielfach als "Schöpfung" (fälschlicherweise nur) neben Gott gesehen, unterliegt nicht einer Knechtschaft der Sterblichkeit.
Diese Gesamtheit, GOTT (s. oben), ist zwar unendlich und ewig, sie ist aber ganz gewiss nicht statisch.
Für mich befindet sich die Gesamtheit Gottes in einem fortlaufenden Wandel, der für uns Menschen nicht zu überblicken oder gar zu ergründen ist. Gott ist Alles und zeigt sich gleichzeitig in allen sichtbaren und unsichtbaren Dingen/Formen. Gott ist auch das LEBEN (und damit selbstverständlich inwendig in jedem "Geschöpf").

Jedes Ding, jedes Einzelwesen, jeder Mensch kommt nach SEINEM Willen aus GOTT und mit dem Absterben unserer körperlichen Hülle kehrt alles (bis ins kleinste Atomteilchen) wieder in die Gesamtheit Gottes zurück und die Seele jedes Geschöpfes erhält den von Gott zugewiesenen Platz (Wohnung) im ewigen Gesamtgeist Gottes (Joh 14,2)

Ich persönlich bin davon überzeugt, dass Jesus mit seinen Aussagen "Wer mich kennt, der kennt auch den Vater und wer den Vater kennt, der kennt auch mich..." (Mt 11; Lk 10), genau darauf hinweisen wollte, was er unter dem "Vater im Himmel" und "woher alle Geschöpfe einschließlich der Menschen kommen", verstand. Nur, die Menschen in der damaligen gesellschaftlichen Situation konnten ihn nicht verstehen.

Weil wir Menschen aus GOTT kommen und nur in IHM existieren können, darum bin ich mir sicher, dass Gottes Reich bereits inwendig in uns ist. Wir müssten es nur endlich erkennen...

LG von LC

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.11.2020 21:26.

burgold

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Re: Gemütliches Café

von burgold am 09.11.2020 14:43

IMG_20180210_125134_2.jpg
So einen Meinst du, ein junger Europäischer Uhu , den ich mal im Kinderhospiz traf. Mit der Wirkung , das der zuerst arg aufgedrehte Uhu dann einschlief als ich mich zu ihm und seiner Falknerin setzte. Sie sagte damals, ich habe eine sehr beruhigende Austrahlung und daher sein deutliches Entspannen. Zum Abschluß des Besuches versuchten wir ein Foto, naja wie man sieht, Kerlchen kann seinen ganzen Kopf einfach umdrehen.

Zeph 3, 17 17 Der Herr, dein Gott, ist in deinen Mauern, er ist mächtig und hilft dir. Er hat Freude an dir, er droht dir nicht mehr, denn er liebt dich; er jubelt laut, wenn er dich sieht.

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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Ist sich als Christ "ausschließlich" an die Bibel zu halten?

von pausenclown am 09.11.2020 10:40

Hallo und OT.

Das Wort Logos aus jüdischer Sicht.
Das ist ein alter kurz Artikel von mir hier, auch hier schon einmal gepostet.
Sicherlich wissen sie das Johannes kein Christ ist ihrem Sinne war, sondern ein Jude der z.B. griechisch gesprochen hat. Sein Denken, Handeln, seine Muttersprache z.B. Aramäisch/Hebräisch. Als Johannes diese Worte schrieb, suchte er ein griechisches Wort für Memra (Aramäisch). Dafür gab es aber keines, so nahm er das Wort Logos, was ihm als am besten passte.
Selbst zur Zeit Johannes war Memra ein fester Begriff im Judentum, wie es auch heute im rabbinischen Judentum ist. Memra ist ein Konzept:
1. Manchmal ist Memra das gleiche wie Gott, aber manchmal ist es getrennt von Gott.
2.Memra war Wirkende in der Schöpfung , immer wenn Gott schaffend wirkte, tut er das durch Memra.
3 Memra ist der Wirkende bei der Errettung, Wann immer Gott z.B. im AT errettet hat, dann durch Memra.
4. Memra war auch as Mittel, durch das Gott im AT sichtbar wurde. Die Rabbiner nennen es Schechinah.(Herrlichkeit) Wann immer der unsichtbare Gott sichtbar wurde, war es die Schechinah (Licht, Feuer, Wolke). Memra ist das Mittel durch das Gott sichtbar wurde.
5. Memra ist der Ursprung der Offenbarung, Wenn Gott sich dem Menschen offenbart hat, dann durch Memra.
6. Memra ist das Mittel, mit dem sine Bündnisse besiegelte.
So lesen sie doch mal die ersten Verse aus dem Joh.ev mit diesem Blickwinkel, setzen sie Memra da überall all ein.
Was die Rabbiner nicht wussten, Memra hatte einen 7 Punkt.
 Memra hat einen Namen, Yeschuah (Jesus)
 Pausenclown

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Gesetze und Gebote Gottes - ein Unterschied? Sirach 35,1 + Mt 23.13-33

von Burgen am 09.11.2020 10:13


Danke, geli. 

Die anderen derzeitigen Threads sind ziemlich kompakt. Und es macht deutlich, auch unter dem Aspekt der Gedanken dieses Threads, dass wirklich  j e d e r  Mensch sozusagen andere Schwerpunkte und Erfahrungen des Glaubens macht. 

Und das ist das einzigartige der Bibel. Bibel heißt ja eigentlich nur Buch. Für uns ist es die Heilige Schrift, Holy Bible wie gestern ein Afrikaner nach dem Gottesdienst seiner afrikanischen Gemeinde ein Notizbuch und eben seine Holy Bible in die Straßenbahn sichtbar trug. 

Wir sprechen ja über unseren Glauben. 
Manchmal denke ich, kommt ein suchender Mensch in einen Gottesdienst oder sogenannte small group, wie Hauskreis, wird er ja mit der Vielfalt der Glaubensüberzeugungen anhand der Heiligen Schrift konfrontiert. 
Und da seinen "eigenen" Weg zu finden ist nicht so einfach, zumal das INet und die Papierregale voller Informationen sind, zumindest in der westlichen Welt. 

Der eventuelle neue Christ wird also hineingeworfen in die Gemeinschaft der Glaubenden. Und muss für sich selbst viele Entscheidungen treffen. Hat er sich zumindest für den Weg mit Jesus entschieden, geht es im Leben erst so richtig los. 
Nun lernt er Jesus kennen und lernt das, was unsichtbar ist zu glauben und im Leben anzuwenden, also zu tun. Wir Christen sagen dazu oft, nun beginnt der Weg der Heilung und der Heiligung. 
Dabei ist er ja durch den Glauben, den er empfangen hat schon ein Heiliger. 

Wir aus den anderen Threads ersichtlich, beginnt die geistige/geistliche Auseinandersetzung mit dem, wie derjenige die Worte der Schrift, und das, was nicht in ihr geschrieben steht - Menschen jedoch für wahr halten. Und oftmals daraus eine Lehre bzw. Glaubensaussage schaffen, mit der sie gut im alltäglichen Leben an der Seite Jesus, zurechtkommen. 

Und dies umfasst das Denken, die Gefühle gleichermaßen und das Tun indem das im Leben umgesetzt wird. Wie zB Barmherzigkeit üben, Frieden Gottes in sich haben , eine freudige Grundstimmung entwickeln usw. 
Da entwickelt sich sogar ein Glaubensgehorsam, der in Projekte mündet, wie ZB ein Missionswerk ins Leben rufen, oder ein Waisenhaus gründen, Freizeitzentren für Kinder- u. Jugendliche und und und. 

Doch dies alles zu tun aus dem Leben mit Jesus heraus, bedarf doch auch einer Priorität, Gottes, Gottes Prinzipien finden und sich selbst umgestalten zu lassen. Wie auch das Beispiel vom Töpfer und seinem Ton, welches er liebevoll bearbeitet. 
Ich glaube, damit und den Schmerzen während des Prozesses hat jeder Christ zu tun, manchmal auch immer wieder mal. 

Und da mitzugehen, sich nicht aufgeben, sondern vertrauensvoll sich wieder Jesus hinzugeben, das ist wohl das Wichtigste womit wir Gott in unserem irdischen Leben ehren können. 



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