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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (9) Jauchzet Gott, alle Lande ! __ Psalm 66,1

von Burgen am 20.05.2020 08:08





Der Gerechte erkennt die Sache der Armen. __ Sprüche 29,7 

Gott ist nicht ungerecht, dass er vergäße euer Werk und die Liebe, die ihr seinem Namen erwiesen habt, 
indem ihr den Heiligen dientet und noch dient. __ Hebräer 6,10 


Kl: Markus 9,14-29 
Bl: 1.Timotheus 5,3-16 


Christsein wird heute nur in zweierlei bestehen: 
Im Beten und im Tun des Gerechten unter den Menschen. (Dietrich Bonhoeffer) 



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Cleopatra
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Beiträge: 5530

Re: Salböl - AT und NT - Priesterschaft

von Cleopatra am 20.05.2020 07:30

pausenclown: da ich meinen verstaubte Bibel nicht mehr anfasse, muss ich es aus dem Gedächtnis schreiben und ich meine 4 Mose 4, steht dass das Berühren der bundeslade verboten ist, auch was die Folgen ist.

 
Hallo pausenclown,
 
danke dir, wie gut, dass die Bibel nicht beleidigt wird und man jederzeit wieder nach ihr greifen kann...
 
Auch dir danke, Burgen, für das genaue heraussuchen der Bibelstelle.
 
Burgen: So wie ich das Salböl verstehe, schenkt uns Gott damit ein *Bild* seines Sohnes. Und Jesus lässt sich für uns malträtieren, genau wie die Oliven. Auch Jesus wurde mehrfach schmerzhaft gepresst, gebrochen, bis kein Öl mehr herausgepresst werden konnte. Der Unterschied nun zum materiellen Oel ist der, dass es, genau wie sein Blut, uns als Salböl dient.
Ein interessanter Vergleich/ eine interessante Sichtweise, die ich mal so unkommentiert stehenlasse.
Es hilft, näher zu verstehen.
 
Burgen: Klar, in der Schrift damals wurde es in den neugegründeten Gemeinden nicht so durchgeführt. Ich meinerseits bin sehr froh, nicht mehr unter dem Gesetz leben zu müssen. Jedoch ist die Zeit bis zum Kreuz sehr lehrreich für die Zeit nach dem Kreuz.
Definitiv, ich bin auch froh, dass wir nicht mehr unter dem Gesetz leben.
Und ich glaube, dass wir uns auch dessen bewusst sind, denn auch, wenn wir ja darüber nachdenken, was die ersten Christen so getan haben, dann sehen wir es ja nicht als Gesetz.
 
Zum Beispiel sehe ich es auch nicht als Gesetz, dass man sich nach der Bekehrung taufen lässt- dies haben die ersten Christen auch getan. Nur, um ein Beispiel zu nehmen.
 
Auch teile ich die Meinung mit dir, dass die Zet vor dem Kreuz sehr hilfreich ist, was unsere Zeit (die Zeit nach dem Kreuz) angeht.
Sie hilft enorm viel, zu verstehen und zu begreifen.
 
Man kann natürlich nicht pauschal sagen "was so nicht genauestens in der Bibel gemacht wurde, das ist für mich heute Tabu"- denn dann müsste ich mein Auto abgeben, könnte nicht mehr mit meinem Hudn Gassi gehen und hätte keinen Kühlschrank mehr- das wäre sehr schade .
 
Ich denke außerdem, dass Gott uns in vielen Dingen viel Freiraum gibt.
 
Mir persönlich ist eben nur auch wichtig, welche Hintergründe etwas hat und ob es demnach etwas für mich wäre- nur, um das einmal richtigzustellen, falls da was falsches verstanden wird.
 
Mir ist gestern aufgefallen, dass ich noch garnicht so viel über die Praxis dazu gelesen habe, bis auf dein Eingangspost, liebe Burgen.
 
Nun, ist es denn so zu verstehen, dass vor jedem Gang zur Schule zum Beispiel die Eltern dem Kind etwas Öl an die Stirn geschmiert haben?
Ich kenne ein Ehepaar welches zum Beispiel jeden Tag vorher mit dem Kind für Bewahrung betet.
Wäre dies dem gleichzusetzen, nur eben mit der Handlung des Ölens?
 
Und was genau beinhaltet das "Gegenstände salben"?
 
Burgen: Da stellt sich die lebenswichtige Frage nach der seite, auf welcher Seite will ich das meinige Leben bestreiten? Dem natürlichen Menschen leben oder dem geistlichen Reich mein Vertrauen permanent unterstellen?
Eine sehr wichtige Frage, die, wie ich finde, sich jeder immerwieder stellen sollte.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Corona - Virus hat De erreicht ...

von geli am 19.05.2020 19:35

Cleo: Die Frage ist ja: Was ist wirklich unser Job als Jünger und was ist unser Wunsch, um ein möglichst angenehmes Leben zu führen....?

Also mein Wunsch wäre das schon - allerdings haben wir als Nachfolger Jesu dafür keine Verheißung.

Noch nicht einmal die Menschen aus der "Welt" haben das. Denn wenn man so die Offenbarung liest - das klingt nicht wirklich nach "bequemem Leben". 
Weder für Christen, noch für Nichtchristen.

Ja, aber was haben wir denn dann weiterzugeben? - Jedenfalls keine "Garantie" dafür , das ein Virus oder sonst ein Unglück oder Erdbeben oder was auch immer uns auf jeden Fall verschonen wird. Nein, wir werden auch als Christen nicht von allem Übel bewahrt - wenn wir für Dinge beten, für die Gott uns keine Verheißung gegeben hat, dann können wir das Blut Jesu noch soviel "anwenden", wie wir wollen. Und auch Salböl an den Türpfosten wird da wenig nützen.

Natürlich gibt es Bewahrung - das ist keine Frage. Aber wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir hier auf dieser Erde "keine bleibende Stadt" haben. Nämlich dass unser Bürgerrecht im Himmel ist, wo auch unser Erbe für uns aufbewahrt wird.
Wenn wir bereit sind, unser Leben "zu verlieren", dann werden wir es gewinnen. 

Unsere Hoffnung kann also nicht unbedingt "Bewahrung" sein, sondern unsere Hoffnung liegt an einer anderen Stelle. Wir Christen wissen, dass es noch mehr gibt als dieses Leben hier auf dieser Erde, und deshalb müssen wir nicht mit aller Kraft an diesem Leben festhalten, so wie die Menschen es tun, die nichts von Gott wissen.
Wir können unser Leben ganz getrost in Gottes Hand legen, denn unsere Zeit steht in seinen Händen. Deshalb müssen wir nicht, wie die anderen Menschen, vergehen  "vor Furcht und Erwartung der Dinge, die da kommen sollen über die ganze Erde".

Wer Frieden mit Gott hat durch die Vergebung, die in Christus Jesus ist, der kann sein Haupt erheben, weil er weiß, dass seine Erlösung naht.



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Andreas

75, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 896

Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken

von Andreas am 19.05.2020 19:25

23 In ihrer Synagoge war ein Mensch, der von einem unreinen Geist besessen war. Der begann zu schreien:

Wagen wir uns noch zu schreien? Lauthals unsere Sorgen und Nöte zu Ihm bringen. Unser ganzes Elend zu seinem Kreuz tragen und dass alles im festen Vertrauen, dass Er uns hört und erhört.

Danke Herr, dass wir mit all unseren Sorgen zu Dir kommen dürfen.

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Corona und was es mit unserem Verstand abstellt

von geli am 19.05.2020 19:12

Ja die bösen Verschwörungstheorien und ihre Anhänger.
Der Link ist Beitrag auf BR. Ende Januar. Der Tenor der Sendung, wer behauptet das das Virus gefährlich ist, ist ein rechter Verschwörungstheoretiker.
Öhm Wochen später, ist ein Verschwörungstheoretiker, dass Gegenteil, hä?


Ja, so schnell kann sich die Meinung ändern...  

Aber wer darüber redet, was die Bibel über unsere Zeit heute zu sagen hat, der ist sowieso ein "Verschwörungstheoretiker" 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.05.2020 19:13.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (9) Jauchzet Gott, alle Lande ! __ Psalm 66,1

von Burgen am 19.05.2020 10:14




So kehrt nun um von euren bösen Wegen. Warum wollt ihr sterben? __ Hesekiel 33,11 

Zachäus aber trat herzu und sprach zu dem Herrn: 
Siehe, Herr, die Hälfte von meinem Besitz gebe ich den armen, und wenn ich jemanden betrogen habe, so gebe ich es vierfach zurück. __ Lukas 19,8 


Kl:         Lukas 18,1-8 
Bl: 1.Timotheus 4,6-5,2 


Glaubst du auch nicht, bleibt er doch treu. 
Er hält, was er verkündet. 
Er wird Geschöpf - und schafft dich neu, den er in Unheil findet. 
Weil er sich nicht verleugnen kann, sieh ihn, nicht deine Schuld mehr an. 
Er hat sich selbst gebunden. 
Er sucht: Du wirst gefunden! (BG:Jochen Klepper) 

*** 
aus Luk 18,1-8 
Das Gleichnis vom ungerechten Richter 

Er sagte ihnen aber auch ein Gleichnis, um ihnen zu zeigen, dass es nötig ist, allezeit zu beten und nicht nachlässig zu werden; 

und er sprach: Es war ein Richter in einer Stadt, der Gott nicht fürchtete und sich vor keinem Menschen scheute. 

Es war aber eine Witwe in jener Stadt; die kam zu ihm und sprach:
Schaffe mir Recht gegenüber meinem Widersacher.

Und er wollte lange nicht; danach aber sprach er bei sich selbst (Gott sprach auch im AT bei sich selbst, weil er bei keinem größeren schwören konnte): Wenn ich auch Gott nicht fürchte und mich vor keinem Menschen scheue,

so will ich dennoch, weil  mir diese Witwe Mühe macht, ihr Recht verschaffen, damit sie nicht unaufhörlich kommt und mich plagt. (wie menschlich ...) 

Und der Herr sprach: Hört, was der ungerechte Richter sagt! 

Gott aber, wird er nicht seinen Auserwählten Recht schaffen, die Tag und Nacht zu ihm rufen, wenn er auch lange zuwartet mit ihnen? 

Ich sage euch: Er wird ihnen schnell Recht schaffen! Doch wenn der Sohn des Menschen kommt, wird er auch Glauben finden auf Erden? 




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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Salböl - AT und NT - Priesterschaft

von Burgen am 19.05.2020 09:51



In 4.Mose 4 lesen wir die Betriebsanweisung der Leviten beim Aufbruch aus der jeweiligen Lagerstädte der Stämme, des Volkes. Die ganze Beschreibung all der decken, aller Geräte sowie der Farben dieser, haben Bedeutungen hinsichtlich Jesus vor seiner Menschwerdung. Kein Wort ist leichtfertig mitgeteilt. 

Es wird auch einmal unterschieden zwischen den Leviten, die am Heiligtum wirken, Eleaser zB trägt die größte Verantwortung, und dem Stamm, der für das Tragen des Heiligtums zuständig ist. 

4.Mose 4,15 - 20 macht dies deutlich: 
Wenn nun Aaron und seine Söhne beim Aufbruch des Lagers mit dem Bedecken 
des Heiligtums und aller seiner Geräte fertig sind, so sollen danach die Söhne 
Kahats hineingehen, um es zu tragen; 
sie sollen aber das Heiligtum nicht anrühren, sonst würden sie sterben (wie A&E im Garten). 
Das ist die Arbeit an der Stiftshütte. 

*** 
Es wird mehrfach unterschieden zwischen, einfach Oel und dem Salböl. 

Die Witwe, deren Oel uns mitgeteilt wird, ging erst aus, als sie kein leeres Gefäß mehr hatte. 
Das kann ein Bild dafür sein, dass (auch ntl.) das oel nicht mehr fließen kann in das Leben der Gläubigen hinein, 
wenn der Mensch mit sich selbst, also seinem natürlichen seelischen Anteil, so voll ist, dass 
für den Heiligen Geist kein Platz ist. 

Das mag bei den 5 schlafenden Jungfrauen der Fall gewesen sein. Sie waren sozusagen passiv (e) Christen, 
die aus sich selbst heraus lebten. 
Die anderen fünf Jungfrauen hingegen lebten in freudiger Erwartung ihres Bräutigams. 
Heißt, sie lebten im Geist heraus. 

*** 

Das Gewand Jesus bei der blutflüssigen Frau zeigt, in welch einer Kraft Jesus lebte. Er war völlig durchtränkt mit der Kraft Gottes. Heute sagen wir vielleicht dazu, er hatte eine kraftvolle 'Ausstrahlung'. 
Normalerweise hat es die negative Seite leicht in einem Menschen die Seele herunterzuziehen und die entsprechenden Gedankenbilder dazu wirken krank - panik machend.
Das heißt ja nicht, seinen trauernden, verzweifelten, ängstlichen, kleinmachenden usw. Zustand nicht wahrzunehmen. 
Jedoch dabei zu bleiben, zu verharren, ist auch eine Art Tod - Leben in Finsternis. 

Da stellt sich die lebenswichtige Frage nach der seite, auf welcher Seite will ich das meinige Leben bestreiten? 
Dem natürlichen Menschen leben oder dem geistlichen Reich mein Vertrauen permanent unterstellen?

*** 

So wie ich das Salböl verstehe, schenkt uns Gott damit ein *Bild* seines Sohnes. 
Und Jesus lässt sich für uns malträtieren, genau wie die Oliven. 
Auch Jesus wurde mehrfach schmerzhaft gepresst, gebrochen, bis kein Öl mehr herausgepresst werden konnte. 
Der Unterschied nun zum materiellen Oel ist der, dass es, genau wie sein Blut, uns als Salböl dient. 

Sein Blut nehmen wir normalerweise nicht überall mit hin. Das ausgesonderte Salböl jedoch schon. 

*** 

Durch das Kreuz sind wir alle Königskinder einerseits und Priester andererseits. 
Der ordinierte Mann/oder Frau steht nicht über dem normalen Christenmenschen. 
Sogar die Taufe kann von einem nichtordinierten Menschen durchgeführt werden. 

Klar, in der Schrift damals wurde es in den neugegründeten Gemeinden nicht so durchgeführt. 
Ich meinerseits bin sehr froh, nicht mehr unter dem Gesetz leben zu müssen. 
Jedoch ist die Zeit bis zum Kreuz sehr lehrreich für die Zeit nach dem Kreuz. 



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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Salböl - AT und NT - Priesterschaft

von pausenclown am 19.05.2020 07:51

Hallo Cleo,

 

da ich meinen verstaubte Bibel nicht mehr anfasse, muss ich es aus dem Gedächtnis schreiben und ich meine 4 Mose 4, steht dass das Berühren der bundeslade verboten ist, auch was die Folgen ist.

LG

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Cleopatra
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40, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5530

Re: Salböl - AT und NT - Priesterschaft

von Cleopatra am 19.05.2020 07:39

Guten Morgen,
 
Burgen: wie deinem Beitrag zu entnehmen ist, hast du ja schon recht viele Gedanken zusammengetragen. Viel mehr als ich
Oh, so wie ich sehe, scheinbar noch nicht genug, ich habe nur gestern morgen einmal nachgesehen.
Und es hat sich dabei ja auch ein Fehler eingeschlichen, wie pausenclown festgestellt hat ;-D
 
Danke pausenclown für deine Berichtigung. Weißt du, weshalb Uria dann starb, als er die Bundeslade anfasste?
 
Dein Beispiel mit der armen Witwe, deren Öl und Mehl nicht versiegelten, kann ich gut nachvollziehen.
Ja, da waren es tatsächlich materielle Dinge, wobei ich persönlich hier wieder vorsichtig bin, denn im Umkehrschluss habe ich bisher auch noch kein geheiligtes Mehl oder einen geheiligten Stab (der Stab des Mose) und so erlebt verstehst du, was ich meine?
 
Vermutlich geht es dann aber mehr darum, dass in der Bibel das Öl mehr verwendet wird, und Mehl oder ein Stab zum Beispiel nicht?
 
Ich habe es übrigens so verstanden, dass das Öl (jedenfalls im Gleichnis der 10 Jungfrauen und eben auch in den zwei Versen aus dem neuen Testament- wobei hier nicht explizit von Öl, sondern vom salben gesprochen wird) als Beispiel für den heiligen Geist, nicht von Jesus verstanden.
 
Oh, vielen Dak für das Heraussuchen der vielen Bibelverse, das ist echt super.
 
Ja, es zeigt, wie oft das Öl verwendet wurde und zu welch vielen Zwecken.
 
Öl ist wirklich eine Kostbarkeit, sogar heute in der Medizin, in der Nahrungszubereitung und und und.
 
Ich habe gestern gesehen, dass es in der Übersetzung unterschiedliche Worte gibt fürs "salben" oder für "Öl", je nachdem, in welchem zusammenhang es steht und was damit gemeint ist.
 
Natürlich finde ich dann auch wichtig, dass wir dann das deutche Wort nicht quasi alles in einen Topf werfen.
 
Burgen: Unser Öl in den Fläschchen wird "geheiligt", indem es ausgesondert wird für besondere Zwecke - im Gebet natürlich.
Vielen Dank, das ist mir eine sehr hilfreiche Antwort.
 
Ausgesondert, ok, dass man auch dafür betet- definitiv. Für bestimmte Zwecke sowieso.
Das findet in den Industrien auch so statt, vo Olivenbaum bis hin zum Produkt.
Aber für Gott ausgesondert wird dann ja vom Besitzer selbst gemacht.
 
Ok, das hat mir schon sehr weitergeholfen, wo ich eben noch meine Probleme habe sind zwei DInge:
 
- eben die Sache mit dem Salben für Kranke, welches meiner Meinung nach eben den Ältesten vorbehalten ist
- und die Gegenstände, die dann als "geheiligt" angesehen werden.
 
Dazu noch der Gednake, dass natürlich damals zur Zeit des alten Testamentes auch Gegenstände Hilfsmittel waren.
Als wirklich geheiligt fällt mir gerade nur die Bundeslade und die darin enthalteten gegenstände, sowie das heiligste in der Stiftshütte ein.
 
Aber im neuen Testament finde ich nur den Saum des Gewandes Jesu, in der einmal aufGrund einer Berührung eine Frau geheilt wurde.
 
Von den ersten Christen und auch ansonsten finde ich keinen Zusammenhang von einer Rettung, einer Heilung oder einer Segnung aufGrund etwas Materiellen.
Für Korrekturen bin ich aber natürlich immer offen.
 
Mir stellt sich hier die Frage: Ist es ein Hilfsmittel, welches Gott einsetzt, ein Gegestand (kann man Öl als Gegenstand nennen...?) oder Ähnliches, durch welches Gott eben diese Heilung, die Rettung, den Segen erst durchsetzt?
 
Klar, wir wissen alle, dass Gott keinen Gegenstand und so nötig hat, das hatte er aber im alten Testament auch nicht.
 
Die nächste Frage wäre für mich, ob ein Christ, welcher das nicht praktiziert, nicht etwas vermisst bzw ihm etwas entgeht, wenn er es nicht tut...?
 
Liebe Grüße, Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Salböl - AT und NT - Priesterschaft

von Burgen am 18.05.2020 22:51




Hier folgen einige Verse aus NT, die Salböl enthalten: 


Matthäus 26,7:
7 kam eine Frau zu ihm, die ein Alabasterfläschchen mit sehr kostbarem Salböl hatte, und goss es aus auf sein Haupt, als er zu Tisch lag.

Matthäus 26,12:
12 Denn indem sie dieses Salböl über meinen Leib gegossen hat, hat sie es zu meinem Begräbnis getan.
Markus 14,3:

3 Und als er in Bethanien war, im Haus Simons, des Aussätzigen, kam, während er zu Tisch lag, eine Frau, die ein Alabasterfläschchen mit Salböl von echter, sehr kostbarer Narde hatte. Sie zerbrach das Alabasterfläschchen und goss es aus auf sein Haupt.

Markus 14,5:
5 Denn dieses Salböl hätte für mehr als dreihundert Denare verkauft und den Armen gegeben werden können. Und sie fuhren sie an.

Lukas 7,37:
37 Und siehe, eine Frau, die in der Stadt war, eine Sünderin, erfuhr, dass er in dem Haus des Pharisäers zu Tisch liege, und brachte ein Alabasterfläschchen mit Salböl,

Lukas 7,38:
38 und hinten zu seinen Füßen stehend und weinend, fing sie an, seine Füße mit Tränen zu benetzen; und sie trocknete sie mit den Haaren ihres Hauptes und küsste seine Füße und salbte sie mit dem Salböl.

Lukas 7,46:
46 Du hast mein Haupt nicht mit Öl gesalbt; diese aber hat meine Füße mit Salböl gesalbt.

Johannes 11,2:
2 (Maria aber war es, die den Herrn mit Salböl salbte und seine Füße mit ihren Haaren abtrocknete; deren Bruder Lazarus war krank.)

Johannes 12,3:
3 Da nahm Maria ein Pfund Salböl von echter, sehr kostbarer Narde und salbte die Füße Jesu und trocknete seine Füße mit ihren Haaren. Das Haus aber wurde von dem Geruch des Salböls erfüllt.

Johannes 12,5:
5 Warum ist dieses Salböl nicht für dreihundert Denare verkauft und den Armen gegeben worden?

Offenbarung 18,13:
13 und Zimt und Amom und Räucherwerk und Salböl und Weihrauch und Wein und Öl und Feinmehl und Weizen und Vieh und Schafe, und von Pferden und von Wagen und von Leibeigenen, und Menschenseelen.

(Dieser letzte Vers passt vielleicht nicht ganz hierher. Denn es geht darin um das Gericht Babylons. Die Kaufleute weinen, weil niemand ihre Waren kauft, und die Leibeigenschaft - also Sklavenhaltung beginnt wieder. Obwohl, Sklavenhaltung war ja leider nie ganz ausgerottet ... bis hinein in unsere Zeit wie zB Sexsklaven von Mädchen, Jungen und Erwachsenen.) 




Im AT steht Salböl fast immer mit Weihen von Kleidern, Vorhang, Menschen und kostbarem Räucherwerk 

zB 

2.Mose 25,6
Oel für das Licht, Gewürze für das Salböl und das wohlriechende Räucherwerk; 

2.Mose 29,7 
Und nimm das Salböl und gieße es auf sein Haupt und salbe ihn. 

2.Mose 37,29 
Und er machte das heilige Salböl und das reine wohlriechende Räucherwerk, ein Werk des Salbenmischers. 

3.Mose 8,30 
Und Mose nahm von dem Salböl und von dem Blut, das auf dem Altar war, und sprengte es auf Aaron, seine Kleider und auf seine Söhne und auf die Kleider seiner Söhne mit ihm; und er heiligte Aaron, seine Kleider und seine Söhne und die Kleider seiner Söhne mit ihm. 

Hohelied 1,3
Lieblich an Duft sind deine Salben, ein ausgegossenes Salböl ist dein Name; darum lieben dich die Jungfrauen. 



Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.05.2020 23:01.
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