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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Das Matthäus-Evangelium

von geli am 17.02.2020 11:42

Cleo: Ich glaube, die Predigt würde den Titel "Gehorsam" tragen

Ja, und auch "Demut"   

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5531

Re: Das Matthäus-Evangelium

von Cleopatra am 17.02.2020 07:41

Ja liebe geli,
das sehe ich in beiden Punkten auch so.
 
Schade, dass er so wenig erwähnt wird. Von ohm habe ich, soweit ich mich erinnere, nocn nie eine Predigt gehört.
Ich glaube, die Predigt würde den Titel "Gehorsam" tragen
 
Und sein Stammbaum ist ja eben auch schon bemerkenswert.
 
Ich finde es - auch nach 30 Jahren CHristsein - immer wieder total spannend, die Zusammenhänge des AT und des NT zu entdecken, und mich mit den Prophetien des AT zu beschäftigen
 
Ich liebe das auch- total, schon allein die vielen Prophezeiungen und Segen, die genannnt werden und später in Erfüllung gehen, meißtens zu Zeiten, in denen man garnicht mehr daran denkt.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (8) Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes ... Mt 6,33

von Burgen am 17.02.2020 07:31




Es werden sich zum HERRN bekehren aller Welt Enden. __ Psalm 22,28 
Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. __ 1.Timotheus 2,4 


Kl: 5.Mose 32,44-47 
Bl: 1.Korinther 9,19-23 


Tu der Völker Türen auf,
deines Himmelreiches Lauf hemme keine List noch Macht. 
Schaffe Licht in dunkler Nacht. 
Erbarm dich, Herr. 
(Christian Gottlieb Barth) 

*** 

5.Mose 31,30 Moses Lied 
5.Mose 32,1-43 
5.Mose 32,44-47 NLB 

44 Mose und Josua, der Sohn des Nuns, trugen dem Volk alle Worte dieses Liedes vor. 
45 Als Mose allen Israeliten das ganze Lied vorgetragen hatte, 
46 sagte er zu ihnen: 
"Nehmt euch die Worte, mit denen ich euch heute ermahnt habe, zu Herzen. 
Schärft sie euren Kindern ein, damit sie jedes Wort dieses Gesetzes gewissenhaft befolgen.
47 Diese Anweisungen sind nicht nur leere Worte - sie sind euer Leben!
Wenn ihr diese Worte ernst nehmt, könnt ihr lange in dem Land leben,
das ihr erobern werdet, nachdem ihr den Jordan überquert habt."

***
Dieses Lied kommt mir wie ein Manifest vor.
Da ist vielleicht Matthäus 6 mit der Bergpredigt Jesu als Vergleich erlaubt.
Und findet ihr Ende in dem Buch der Offenbarung.

Dazwischen liegt das Leben des einzelnen Gläubigen, als Volk der Hebräer, der Kirche gesamt und 
findet Niederschlag in den Völkern. Viele Irrungen und Wirrungen. 

Wohl dem, der fest mit Gott/Jesus verankert ist und bleibt. 

Denn: 
Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. / 1.Tim 2,4 

Das erfordert die täglichen Perlen in der Heiligen Schrift suchen und finden. 
Er lässt sich finden. Das ist der Weg. 



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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Glaubenskrise

von Burgen am 16.02.2020 22:42



Liebe Betty 

es tut mir sehr leid, dass du deinen Glauben so schwer leben kannst.

Und auch in diesem Fall möchte Gott/Jesus dich nicht loslassen.

Es ist natürlich heftig, was du in den letzten Jahren und Monaten erfahren und durchlitten hast.

Und trotzdem, glaube daran, dass du  d i e. geliebte Tochter Gottes bist.

Wir haben das beste, schönste und wichtigste Buch des Lebens in Händen.

Jesus selbst will in ihm gesucht werden.

Denke doch mal an die Emmausjünger. Sie waren derart traurig nach der Kreuzigung und dem Tod Jesu,

dass ihre Augen auf dem Weg ihres Rückzugs zugehalten waren und den auferstandenen Jesus nicht erkennen konnten.

Erst nachdem Jesus ihnen das Wort Gottes aufschloss und das Mahl mit ihnen gehalten hatte,

gingen ihnen die Augen auf, das Herz sprang vor Freude über.

Und genauso könntest du zusammen mit deinem Mann zuhause das Mahl einnehmen. 

Nicht die Umstände bestimmen bestenfalls den Glauben an Jesus. Sondern das Festhalten an die Worte des Zrostes und der Liebe im Wort Gottes. Entweder mit eigenen Worten oder mit einem oder mehreren Schrifworten.

Wirf dein Vertrauen nicht weg.


Es täte mir leid, sollte ich dich auf dem falschen Fuß getroffen haben. ..-

Gott ist Liebe - Gott liebt dich  

Er ist derselbe der er war der er ist und der er sein wird

Suche ihn im Wort und dann halte ihn fest.

Der Tunnel hat ein Ende und das Licht scheint wieder. 

Vielleicht noch, dies ist ein Weg, der uU länger braucht, jedoch innerhalb des Weges wirst du wachsen. Das ist Fakt.

Halte also das eine oder andere Wort Gottes fest! Sprich es immer wieder in dein Herz hinein,

egal wie die Umstände sind, egal was du denkst, lass nicht los, gib nicht auf.  

Gefühle kommen und gehen. Jesus bleibt.




 

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Cosima
Administrator

85, Weiblich

  fester Bestandteil

Chatadmin

Beiträge: 951

Re: Glaubenskrise

von Cosima am 16.02.2020 22:35

Liebe Betty, 

du weißt, dass ich mit dir leide - dass ich genauso fassungslos war, so verzweifelt, über den Tot eures Sohnes. 
Und dass du hier geschrieben hast, wie es in dir aussieht, das ist gut und richtig. 

Ich denke, Jesus wird zu dir sagen: "Gut Betty, dass du so ehrlich bist! ICH habe dich lieb!" 

Herzliche Grüße von Cosima, die an dich denkt und für dich und deine Familie betet. 

Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Das Matthäus-Evangelium

von geli am 16.02.2020 22:22

Cleo: Für mich ist er ein Vorbild, ich finde das klasse.

Ja, das ist Josef wirklich. Schade, dass er so wenig erwähnt wird. Von ohm habe ich, soweit ich mich erinnere, nocn nie eine Predigt gehört.
Durch ihn ist Jesus auch der rechtliche Nachfolger Davids - denn er hat ihn ja an Sohnes Statt angenommen.

Ich markiere gerade alle Verse, in denen steht "so wie vorrausgesagt wurde....."

Ja, das Matthäus-Evanglium hat sehr viele Verweisstellen auf das AT - ich denke, Matthäus hat auch in erster Linie für das jüdische Volk geschrieben, um ihnen aufzuzeigen, dass Jesus wirklich der erwartete Messias ist und er das erfüllt, was im AT vorausgesagt wurde.

Ich finde es - auch nach 30 Jahren CHristsein - immer wieder total spannend, die Zusammenhänge des AT und des NT zu entdecken, und mich mit den Prophetien des AT zu beschäftigen  

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Warum wir das Buch der Sprüche lesen sollten:

von Burgen am 16.02.2020 22:17



interessant, dass es den Anschein hat, dass die Weisheitssprüche so ablehnend empfunden werden ..- 

Salomo werden sie zugeschrieben und zum Schluss noch ein anderer weiser Mann.

Und sie sind an den Sohn Salomos gerichtet.

Salomo schreibt seinem Sohn quasi : hab acht!

Achte deine Mutter, höre ihren Rat und tue danach.

In gewisser Weise ist es ein "Erziehungsbuch", ja, es stimmt was geli schreibt ...

Jedoch, schauen wir die Verhaltensweisen an, die Salomo seinem Sohn ins Gedächtnis  ruft,malt und 

damit vergleicht, wie sich unsere derzeitige Welt auf im Zwischenmenschlichen darstellt,

kann man nur danken, dass so eine Lebenseinstellung der Narren usw. ins Fach der aufgezeigten Sünde gilt.

Es gibt Orientierung einem jungen Mann für sein weltliches Leben als Christ. Es schenkt Bewahrung. 

Und Jesus war letztlich der einzige Mensch, der diese Weisheit lebte ohne zu stolpern. 

zB nie war er im Bordell. Nie hatte er unreine Gedanken, Vorstellungen usw. 

Im Gegenteil, er deckte auf. 

Ich jedenfalls finde die Weisheitssprüche spannend. Immer wieder unterstreiche ich jeden Monat andere Sätze, die mich anspringen. 

lG 
Burgen 





 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Warum wir das Buch der Sprüche lesen sollten:

von geli am 16.02.2020 21:25

Cleo: weil ich davon ausgehe, nicht verhauen zu werden:

Liebe Cleo, auch ich gehöre zu denen, die es nicht so mit den Sprüchen hat...  

Natürlich steckt da viel Weisheit drin - aber dennoch: für mich - ich empfinde es so - ist es so ähnlich, als würde man dauernd zu mir sagen: "Mach dies, mach das... das ist schlecht, das darst du nicht, das mußt du unbedingt machen... "
Eine Sammlung von "du mußt, du sollst, du darfst nicht"...  

Also nicht der Text meiner ersten Wahl 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Glaubenskrise

von geli am 16.02.2020 21:19

Welchen Zweck soll das alles haben? Was ist das für ein lieber und barmherziger Gott,der seine Schafe so im Stich lässt. Ich komme damit einfach nicht mehr klar.

Es stimmt - solche Verluste sind schwer, und sie verursachen viel Schmerz.
Vor 7 Jahren habe auch ich ein Enkelkind verloren - es ist bei der Geburt gestorben. Jeder Todesfall - vor allem, wenn es unverhofft und plötzlich geschieht, ist ein Ereignis, das man erst mal "verdauen" muss.
Und schnell entsteht die Frage: "Wie kann ein Gott der Liebe das zulassen?"

Wir Menschen verleihen manchmal Dinge - seien es nun Bücher, oder ein Auto, oder andere Sachen. Dabei ist es selbstverständlich, dass wir geliehene Gegenstände auch wieder zurückgeben, wenn der Eigentümer es möchte.

So verstehe ich es auch mit Gott: Unsere Kinder, Ehepartner, Freunde oder andere Menschen sind nicht unser Eigentum, sondern sie gehören Gott. Er ist der Eigentümer, und er hat uns unsere Kinder und andere Menschen "ausgeliehen". Auf unbestimmte Zeit - manchmal für viele Jahre, manchmal nur für kurze Zeit.
Ich perönlich habe Gott meine kleines Enkelkind, wie es da so in seinem kleinen Sarg lag, zurückgegeben. Sie war die "kostbare Perle", die der "Kaufmann", Jesus; hier auf der Erde gesucht hatte und die er mit sich genommen hat (Jesus "verkaufte" alles - er gab sein Leben - und kaufte die Perle - Matth. 13,45-46).
Sie gehörte ihm, war sein Eigentum, und mir nur geliehen. 
Wir wissen nicht, warum er manche Menschen sehr früh zurückholt - aber ich denke, er hat seine Gründe dafür.
Eine Karte zum Tod meiner Enkelin hat mich sehr getröstet: "Sie ist uns nur vorausgegangen".

Habe ich es verdient?

Wenn man es genau nimmt, hätten wir Menschen alle den Tod verdient.
Dass Gott uns in Christus ewiges Leben anbietet, ist Gnade.

So denke ich, dass Schwierigkeiten und Nöte, die uns im Leben treffen, nichts mit der Frage, ob wir es "verdient" häben, zu tun haben.

Ich weiß also, das auch andere Christen leid tragen und wir nicht die Einzigen sind, aber es bleibt die Frage nach dem Warum?

Ja, auch andere Christen tragen Leid - ich denke, hier kommen wir noch "gut" weg. Wenn ich an die Christen denke, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden, die getötet werden, deren Angehörige entführt werden, auch oft ganz junge Mädchen, um mit Muslimen verheiratet zu werden - gerade aktuell ein Mädchen namens Lea Sharibu, die von einer Terrororganisation entführt wurde und die nun schon seit über einem Jahr gefangengehalten wird - dagegen sind unsere Nöte ja noch relativ gering.

Aber ich denke auch, dass die Frage nach dem "Warum" nicht die richtige Frage ist. Diese Frage wird uns Gott manchmal beantworten, oft aber auch nicht.
Wir können hier nur vertrauen, dass er alleine das "Warum" kennt, und dass er das Richtige tut - bzw. zuläßt.

Wenn mich also Nöte und Schwierigkeiten treffen, frage ich in erster Linie: "Herr, was willst du mir zeigen?" - "Was soll ich hierbei lernen?" - Wo willst Du mich hier verändern?" - "Willst Du meinen Glauben prüfen?" - oder ähnliche Fragen.

Oft schon hat mir das Buch Hiob ins Herz gesprochen - auch er wurde ja geprüft, und am Ende war seine Beziehung zu Gott uns sein Glaube zu Gott ein anderer als vorher.

Ich hoffe, Du kannst mit dem, was ich geschrieben habe, etwas anfangen? Vielleicht sind ein paar Denkanstöße dabei, wie sich Deine Beziehung zu Gott neu gestalten könnte?


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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5531

Re: Glaubenskrise

von Cleopatra am 16.02.2020 21:18

Danke liebe betty, für deine Offenheit.
Ich werde beten, bevor ich dir ausführlich schreibe.
Will dich einmal gedanklich ganz lieb in den Arm nehmen und dich drücken.
Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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