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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Frage zu Mt. 17,1ff. Verklärung auf dem Berg
von Burgen am 01.02.2020 10:44
Hallo pray,
vielleicht kann jeder mal seinen eigenen Freundeskreis betrachten?
Der Freund
die Freunde
darum herum weitere Freunde usw.
Und auch um Jesus herum sehen wir diese Kreise der Beziehungen.
Diese drei waren körperlich, emotional und lehrmäßig eng um Jesus.
Und trotzdem offenbarte er sich ihnen nicht im engen Sinne.
Wir lesen ja, dass er sich ihnen nicht anvertraute, denn er wußte, was in ihnen war/ist.
Ich denke, dass es auch um die Zahl drei geht.
Ein Beispiel ist Vater, Mutter Kind. Die kleinste Einheit einer Familie.
Und natürlich die Dreieinigkeit Gottes. Da wo diese Einheit des Geistes ist, kann und wird
Gottes Geist in besonderer Weise wirken.
Der Geist Gottes in Jesus war derart stark, dass er diese drei Jünger bei sich in der engen Nähe halten konnte
und nicht die VErbindung zu Gott verlor.
LG
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Drogensucht
von Burgen am 01.02.2020 10:34
Hallo, liebe pray,
es gibt auch sicherlich bei euch dazu eine Gruppe für Angehörige!?
Du wirst sicherlich auch eine Adresse und Telefonnummer der anomymen Gruppe haben oder finden?
Da kannst du dich melden.
Ich selbst bin mal von einer Betroffenen mitgenommen worden und danach auch allein hingegangen.
Keine wegen Drogen, eine andere Gruppe.
Da brauchst du dich nicht zu fürchten.
Nur du darfst nicht wegen einem "Missionszwang" dorthin gehen wollen.
Denn das Gegenteil ist der Fall. Du wirst von ihnen, den betroffenen Menschen, lernen.
Ja, und auch erstaunt vielleicht darüber, wie zu lernen ist,
wie Gott tatsächlich hilft und Nüchternheit und Befreiung schenkt.
Wir wissen ja selbst, wie diese angeführten Punkte uns helfen können ein neues Leben an der Hand Gottes/Jesus
zu leben. Besonders jeder einzelne, der 12 Schritte, wird im Laufe der Treffen in Gemeinschaft und allein
im Leben "buchstabiert".
Und auch da gilt immer, jeder sehnt sich nach Annahme und Liebe, und manchmal, bei einer erneuten Belastung
scheint alles wie ein Kartenhaus zusammen zu fallen.
Dann beginnt derjenige wieder ganz neu aufzustehen. Genau wie bei einem wiedergeborenen Christen.
Und auch da ist es so, dass keiner über dem anderen steht.
Zu Beginn einer Gruppe wird immer von jedem bekannt, dass er die oder die Sucht hat und sich selbst nicht helfen kann.
Geh ruhig. Ohne Angst. Ohne Furcht.
Es gibt auch manchmal offene Gruppen. Zu denen kann dann auch ein nicht angemeldeter Mensch hingehen.
Sozusagen eine Schnupperbegegnung haben.
Nur Mut.
LG
Burgen
Re: Drogensucht
von Cleopatra am 01.02.2020 08:54Was ich sehr gut finde ist die Ortsuche, wo man zu Meetings hingehen kann.
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Drogensucht
von pray am 31.01.2020 21:56Ich habe noch etwas gefunden.
Wenn man im Internet googelt nach "Anonyme Drogensüchtige", findet man verschiedene Gruppen (sogar auch für andere Nationalitäten), die heißen Narcotics anonymus und treffen sich regelmäßig. Es sind solche, die frei geworden sind oder solche, die kapitulieren und frei werden wollen.
Wen es interessiert der Link: https://www.narcotics-anonymous.de/
Es gibt auch offene Treffen, zu denen Nichtsüchtige willkommen sind. Ich würde da soooo gern mal hingehen, bin aber bisschen zu feige alleine und habe nichts anzubieten an Gemeindeaktionen, auch nicht als Bibelkreis im Moment, wo das ginge. Ich will Gott vertrauen, dass Er eine Idee hat....
Ich habe deren Grundsätze gelesen und gestaunt, dass sie Gott einbeziehen, so wie sie ihn kennen. Ich weiß nicht, wie sie ihn kennen, würde mir aber wünschen, dass diese Leute in den Gemeinden neue Freunde und Inhalt finden würden.
Guckt mal, wie schön!!!!!: (rauskopiert von deren Seite), ist doch echt ein super Anfang!!!
Die 12 Schritte von Narcotics Anonymous
Wie es funktioniert
Wenn Du willst, was wir anzubieten haben, dann bist Du in der Lage, gewisse Schritte zu unternehmen. Hier sind die Schritte, die unsere Genesung ermöglicht haben:
Wir gaben zu, daß wir unserer Sucht gegenüber machtlos waren und unser Leben nicht mehr meistern konnten.
Wir kamen zu dem Glauben, daß eine Macht, größer als wir selbst, unsere geistige Gesundheit wiederherstellen kann.
Wir trafen eine Entscheidung, unseren Willen und unser Leben der Fürsorge Gottes, so wie wir Ihn verstanden, anzuvertrauen.
Wir machten eine erforschende und furchtlose moralische Inventur von uns selbst.
Wir gestanden Gott, uns selbst und einem anderen Menschen gegenüber die genaue Art unserer Fehler ein.
Wir waren vorbehaltlos bereit, alle diese Charakterfehler von Gott beseitigen zu lassen.
Demütig baten wir Ihn, uns von diesen Mängeln zu befreien.
Wir machten eine Liste aller Personen, denen wir Schaden zugefügt hatten, und wurden bereit, ihn bei allen wiedergutzumachen.
Wir machten bei diesen Menschen alles wieder gut, wo immer es möglich war, es sei denn, wir hätten dadurch sie oder andere verletzt.
Wir setzten die persönliche Inventur fort, und wenn wir Fehler machten, gaben wir sie sofort zu.
Wir suchten durch Gebet und Meditation die bewußte Verbindung zu Gott, wie wir Ihn verstanden, zu vertiefen. Wir baten Ihn nur, uns seinen Willen erkennbar werden zu lassen und uns die Kraft zu geben, ihn auszuführen.
Nachdem wir als Ergebnis dieser Schritte ein spirituelles Erwachen erlebt hatten, versuchten wir, diese Botschaft an andere Süchtige weiterzugeben und unser tägliches Leben nach diesen Prinzipien auszurichten.
© Narcotics Anonymous
Frage zu Mt. 17,1ff. Verklärung auf dem Berg
von pray am 31.01.2020 21:37Und nach sechs Tagen nahm Jesus zu sich Petrus und Jakobus und Johannes, seinen Bruder, und führte sie beiseits auf einen hohen Berg (Mt. 17,1)
Gestern fanden wir im Bibelkreis keine Antwort, ob es einen Grund gab, dass Jesus nur diese 3 Jünger und nicht etwa alle mit auf den Berg nahm.
Hat hier jemand vieleicht eine Idee dazu?
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslosung (7) Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen -- Lukas 12,35
von Burgen am 31.01.2020 09:37
Ich habe mein Herz vor dem Herrn ausgeschüttet. __ 1.Samuel 1,15
Alle eure Sorgen werft nun auf ihn; denn er sorgt für euch. __ 1.Petrus 5,7
Kl: Kolosser 1,24-29
Bl: 1.Korinther 4,6-13
Bei dir, Jesu, will ich bleiben; halt mich fest, denn ich bin schwach.
Hilf und stärke meinen Glauben, über Leib und Seele wach'.
Alle Not will ich dir klagen, alles dir ins Herze sagen,
bis du endest meinen Lauf, und dann hört mein Weinen auf.
(BG: Georg Heinrich Loskiel)
Burgen
Gelöschter Benutzer
geli
Gelöschter Benutzer
Re: 1. Kor. 3,12 - das Feuer und die Werke
von geli am 30.01.2020 21:59Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann wäre es ja schön, wenn dem so wäre....
Ja, eigentlich kann es gar nicht anders sein - ich stelle mir gerade vor, wie wir dann im himmlischen Jerusalem wohnen, bzw. wenn wir dann das himmlische Jerusalem "sind", und eine falsche Lehre oder sonst Dinge, die zu Streit führen, wie die vorher von Paulus genannten und gerügten "Parteiungen", hätten dann immer noch Bestand?
Nein, solche Dinge müssen einfach "verbrennen", verschwinden, damit Gerechtigkeit und Heiligkeit dort in Jerusalem einziehen können.
geli
Gelöschter Benutzer
Re: 1. Kor. 3,12 - das Feuer und die Werke
von geli am 30.01.2020 21:53Das ist doch interessant, oder? Wir denken doch, dass Jesus Wohnungen bereitet, so steht es ja in der Schrift,
jedoch denken wir vermutlich kaum, dass ein wiedergeborener Christ so eine Wohnung ist?
Ich denke nicht, dass hier der einzelne Christ gemeint ist, denn es heißt ja: "Wir werden eingefügt und (insgesamt) zu einer Wohnung...
Der einzelne Christ ist, so wie ich es verstehe, nicht die Wohnung, sondern er ist ein "lebendiger (Bau)Stein", wie es an anderer Stelle bei Petrus heißt.
Der gesamte Leib Christi wird einmal das "Himmlische Jerusalem" darstellen, wo Gott selbst wohnen wird. Dort wird es ja dann keinen Tempel mehr geben, sondern dann wird er zusammen mit dem Lamm der "Tempel" sein - Off. 21,22
Jetzt allerdings, hier noch in dieser Welt, stellt die Gemeinde Jesu den "Tempel Gottes" dar.
Natürlich wohnt Gott auch in jedem einzelnen Gläubigen - ich persönlich sehe mich aber eher als ein "lebendiger Stein", der ein Teil dieses Tempels ist. Wobei natürlich auch der einzelne Stein geheiligt und "Tempel" ist.
Es heißt, dass alles, was wir empfangen haben - seien es Gaben, oder auch, wie hier an dieser Stelle, die Lehre, die wir weitergeben, dazu dienen soll, die Gemeinde zu "erbauen".
Ich verstehe es so, dass alles, was wir hier auf dieser Erde zur Erbauung der Gemeinde, des Leibes Christi, eingesetzt haben und in Zukunft noch einsetzen werden, auch in der Ewigkeit Bestand haben wird. Es sind also "Werke aus Gold und Edelsteinen".
Alles, was wir eingesetzt haben, und das aber nicht zur Erbauung diente, sondern zu Problemen und zum Streit führte, wird in der Ewigkeit nicht mehr relevant sein, es wird "verbrennen", so wie Heu und Stroh im Feuer verbrennt.
Natürlich geht es auch um jeden Einzelnen, wie er sich zur Gemeinde verhält - aber in erster Linie sind hier, denke ich, die Lehrer gemeint.
Aber obwohl die "Werke", also die Lehre, verschiedener Gläubigen verbrennen und für die Ewigkeit keinen Bestand haben werden, sind sie dennoch gerettet. Allerdings wird es aber auch Menschen geben, die am Ende von Gott abgelehnt werden und nicht gerettet sind.
Diese sind gemeint mit: "Wenn jemand den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben, denn der Tempel Gottes ist heilig, und der seid ihr - 1. Kor. 3,17
Hierzu habe ich in der Luther-Bibel erklärt gefunden:
"Noch verheerender als jene zwar redlichen, doch unbeständig bauenden Brüder sind diejenigen, die die Gemeinde regelrecht zerstören, indem sie sie spalten, wie etwa die in Phil. 3,2 genannten "Arbeiter"; denn sie verwirren und schädigen nicht nur einen Zusammenschluss von Menschen, z.B. einen Verein, sondern Gottes Tempel, die Gemeinde Jesu. Solche Leute können auch nicht mehr "hindurchgerettet" werden.
Ich denke, das sind auch diejenigen, von denen Jesus sagt: "Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die, die den Willen tun meines Vaters im HImmel". - Matth. 7,21
Phil. 3,2:" Nehmt euch in acht vor den Hunden, nehmt euch in acht vor den böswilligen Arbeitern, nehmt euch in acht vor der Zerschneidung!"

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