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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Buchstabe und Geist
von Burgen am 26.10.2019 09:10
Ja, pausenclown und alle
Wie damals Paulus die meiste Zeit mißhandelt wurde und in den Gefängnissen der damaligen Welt untergebracht wurde, wird auch heute dies an Gott glaubenden Juden und die an Jeshua glaubenden Christen dies durchgeführt, weil sie gehasst werden.
Jede Religion oder Ideologie ist getränkt mit dem Wunsch, sich selbst darzustellen, und nur seine eigenen Gesetzmäßigkeiten zu glauben.
Ein gutes nachrichtliches Beispiel unserer Tage sind die derzeitigen Kriege mit ihren Konsequenzen für die "Zivilgesellschaft" und Nachbarvölker. Und gerade in besonderer Weise der große Berg der Urvölker. Gestern war der letzte Tag, dass er von den Massen bestiegen werden durfte, denn er ist ein "heiliger" Berg für die Ureinwohner des Landes. Die Menschen haben lange dafür gekämpft, dass nicht alles für alle zu gelten hat. Es ist i h r Berg. Und diejenigen, die immer etwas Neues erleben wollen, müssen dies respektieren. Das ist in der heutigen Zeit ein schwieriges Unterfangen.
Naja.
Gruß
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslosung (6) Gott sprach und spricht heute: Ich will mit dir sein ...
von Burgen am 26.10.2019 08:54
Du bist ein heiliges Volk dem HERRN, deinem Gott, und der HERR hat dich erwählt, dass du sein Eigentum seist, aus allen Völkern, die auf Erden sind. __ 5.Mose 14,2
Es ist der eine Gott, der gerecht macht die Juden a u s dem Glauben und die Heiden d u r c h den Glauben. __ Römer 3,30
Matthäus 5,17-24
Tobias 4,1-21 (1-22) oder Hiob 6,1-30
Entscheidet euch, sagt heute: Ja. Die angenehme Zeit ist da.
Folgt heute freudig seinem Ruf, lebt dem, der neues Leben schuf.
(BG: Charles Wesley/Ulrike Voigt)
***
aus Mt 5,17-22 (in der Schlachter 2 Tausend)
Die Absatzüberschriften lesen:
a) Die Erfüllung des Gesetzes und b) Ermahnung zu Versöhnlichkeit
a)
V 17 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten auzulösen.
Ich bin - nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu erfüllen. ...
V 20 Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft,
so werdet ihr gar nicht in das Reich der Himmel eingehen.
*** Das sind klare, unmissverständliche, Worte Jesu an seine Jünger.
Wer sind nun die Menschen, die diese Worte hören? Es sind die Menschen des Volkes, Juden, die ihm gefolgt sind zu dem Berg, den er hinaufstieg, als er sah, welch eine große Menschenmenge ihm folgte.
Ein heutiger Pastor, der oft Israel besucht und auch dort predigt, sagte, dass dort eine hervorragende Akkustik ist und die Stimme weit über das Tal hinaus zu hören war und ist. Nur heute wird ein Mikrophon in die Hand genommen.
Das Mt-Evang. ist also von Juden an Juden gesprochen von dem König der Könige.
Welch einen Reichtum enthält es, auch und gerade für die Menschen, deren König Jeshua ist.
Im anderen Threas wird sich zum Gesetz und den Geboten ausgetauscht.
Hier lesen wir, dass auch für uns Christen heute gilt, dass unsere Gerechtigkeit die der anderen weit übertreffen sollte, weil wir sonst gar nicht in das Himmelreich eingehen werden.
Da fragt sich doch auch hier: Welche Gerechtigkeit ist gemeint? Was ist die Gerechtigkeit? Wie bekommen wir diese Gerechtigkeit? Man könnte auch ganz einfach sagen und antworten: Die Gerechtigkeit, die Leben schenkt und bewahrt, ist die aus Glauben, die, die schon vor dem ganzen Gesetzes- und Gebotenkatalog Gott die Ehre gab.
Gott war und ist ja schon immer gegenwärtig gewesen, nur nicht so präsent wie im AT, als er sich in der zeitlichen Geschichte ein auserwähltes Volk als Gegenüber schuf.
b) Ermahnung zur Versöhnlichkeit 21 - 24 (Abendmahlfeier)
V 23 Wenn du nun deine Gabe zum Altar bringst und dich dort erinnerst, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, 24 so lass deine Gabe dort vor dem Altar und geh hin zuvor hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und dann komm und opfere deine Gabe!
*** Da stellt sich doch ehrlicher Weise die Frage danach, wie diese Ermahnung zur Versöhnlichkeit (wie bei Kain und Abel bespielsweise) für uns heute in den vielfältigen Gemeindestrukturen gehandhabt wird? Ist das überhaupt ein Thema, welches über glatte Worte im Anschluss an eine Predigt hinausgeht? Wie praktiziert das jemand in der derzeitigen Zeit?
Manchmal kann man sehen, dass nicht jeder vorn zum Altar geht um die Oblate und den Wein anzunehmen. Oder wenn Beides durch die Reihen weitergereicht wird Brot und Wein an sich selbst vorbeigereicht wird.
In manchen Gemeinden wird beides am Eingang schon mitgenommen und später als Glaubensakt zum Abschluss des Gottesdienstes zelebriert.
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Buchstabe und Geist
von pausenclown am 26.10.2019 08:52Die jüdische Sichtweise und Geschichte, ist nicht Gott, gibt Gebote und Gesetze die niemand halten kann, er ist der uns aus Ägypten befreit hat, er ist der, der zuerst Passa schenkt und dann Pfingsten, an dem die Torah geschenkt wurde.
Apostelgeschichte 25.8
während Paulus sich also verteidigte: Weder gegen das Gesetz der Juden, noch gegen den Tempel, noch gegen den Kaiser habe ich etwas verbrochen!
Nicht erstaunlich was Paulus schreibt ?
LG
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Buchstabe und Geist
von geli am 25.10.2019 21:28aber im Judentum geht es schon immer um das Wort Gnade
Nein, es verwirrt mich nicht, denn die Menschen des AT wußten, dass sie das Gesetz und die Gebote nicht erfüllen konnten. Das zeigte ihnen - genauso wie uns heute - die tägliche Lebenspraxis.
Deshalb ordnete Gott ja auch die verschiedenen Opfergaben an - und dadurch, dass er sie annahm, zeigte er seine Gnade dem Menschen gegenüber.
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Buchstabe und Geist
von pausenclown am 25.10.2019 13:10Hallo,
Vielleicht mag es den einen oder anderen Christen verwirren,
aber im Judentum geht es schon immer um das Wort Gnade, es geht nicht um werkgerechtigkeit, noch doch Gesetzlichkeit den Himmel verdienen sondern ausschließlich um Gnade.
Ein Ausschnitt aus dem gebet Vater und König, zu dem Fest yom Kippur.
Unser Vater, unser König, tue es um deines großen, mächtigen und furchtbaren Namens willen, der über uns genannt wird!
Unser Vater, unser König, aus Gnade erhöre uns, denn wir haben keine verdienstvollen Handlungen, erweise und Milde und Huld und hilf uns!
LG
Re: Buchstabe und Geist
von Merciful am 25.10.2019 12:27Das Buch Rut - mit seiner lieblich malerischen Beschreibung ländlichen Lebens in Israel - ist sehr wertvoll.
Wie kaum ein anderes gibt es uns Einblick in das Leben der Menschen Israels zur Zeit des Alten Testaments.
Ich denke mir, die Handlung spielt im 11. Jahrhundert vor Christus.
Auch wenn man davon ausgeht, dass das Gesetz vielleicht erst in späterer Zeit schriftlich fixiert worden ist -
so werden doch in jener Zeit die Gebote, die Jahwe dem Volk durch Mose gab, im Bewusstsein des Volkes präsent gewesen sein.
Zumindest gab es Menschen, ich denke jetzt an Boas, die den Glauben an Jahwe tief verinnerlicht hatten.
Boas wird beschrieben als ein ausgesprochen frommer Mann, aufrichtig, redlich, angesehen.
Ich erinnere mich an den Wortlaut im Buch Genesis, wo es heißt, Jahwe habe gnädig angesehen das Opfer Abels.
Auch Hagar urteilte, Jahwe habe sie angesehen.
Darin wird einerseits die Gnade Jahwes offenbar, andererseits wird die Redlichkeit etwa des Boas zum Ausdruck gebracht.
Mein Eindruck ist: Boas lebte den Glauben an Jahwe. Er lebte nach den Geboten Jahwes. Er wertschätzte diese.
Aber ich sehe bei ihm keine Gesetzlichkeit. Keinen Gedanken an einen Verdienst, den er sich bei Jahwe erwerben könnte.
Noch weniger sehe ich bei Boas das Bestreben, durch Gehorsam gegenüber dem Gesetz Ruhm zu erlangen.
Nein, ich empfinde seine Frömmigkeit als echt und wahrhaftig.
Er lebt im Vertrauen auf Jahwe und aus der Ehrfurcht vor Jahwe.
Aber ich sehe nicht, dass das Gesetz für ihn eine Last bedeuten würde.
Das Gesetz bereitet ihm keinen Druck, eine religiöse Leistung erbringen zu müssen.
Die Gebote sind für ihn vielmehr wertvolle Wegweiser, hilfreiche Kraftquellen eines tief religiösen Lebens.
Ich möchte meinen: Für einen Boas braucht es eher keine Befreiung vom Gesetz.
Denn das Gesetz bereitet ihm keine Not. Ist es doch auch für ihn 'seines Fußes Leuchte und ein Licht auf seinem Weg'.
Wir haben also auch im Alten Testament bereits aufrichtige Frömmigkeit.
Eine Frömmigkeit, die die Gebote Jahwes bejaht und befolgt, ohne aber in Gesetzlichkeit zu verfallen.
Eine Frömmigkeit, die tief in der Gnade Jahwes verwurzelt ist und aus dieser lebt.
Weil Boas Gnade erlebte und erfuhr, war er imstande, der Rut Gnade zu erweisen.
Merciful
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslosung (6) Gott sprach und spricht heute: Ich will mit dir sein ...
von Burgen am 25.10.2019 08:37
Gott tut große Dinge, die wir nicht begreifen. __ Hiob 37,5
Von ihm und durch ihn sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit.! Amen. __ Römer 11,36
Römer (14,20b-15,1) 15,2-6
Tobias 3,7-17 (7-25) oder Hiob 5,1-27
Unser Wissen und Verstand ist mit Finsternis verhüllet, wo nicht deines Geistes Hand uns mit hellem Licht erfüllet;
Gutes denken, tun und dichten musst du selbst in uns verrichten. (Tobias Clausnitzer)
Re: Buch zu vergeben
von Sonnenkind am 24.10.2019 08:35. . . Ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde (1. Mos. 1,29)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Die Schöpfung - Konsequenzen für uns täglich ?!?
von Burgen am 24.10.2019 08:06
Zitat
Schöpfung
Der lebendige Gott ist der Schöpfer aller Dinge, der die sichtbare Welt aus Unsichtbarem durch sein Wort geschaffen hat (vgl. Hebr 11,3; Kol 1,15-17). So wird das ganze geschaffene Universum als »Schöpfung« bezeichnet (vgl. Röm 8,19-22). In Christus hat Gott eine neue Schöpfung geschaffen, und wenn jemand durch den Glauben in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung (vgl. 2Kor 5,17; Gal 6,15).
aus Studienhilfen zur Schlachter 2000
Zitat Ende /
aus Kommentar von Gaeblein (geb 1861 - 1945)
Gaeblein wurde in De geboren und wanderte aus nach Amerika, seine Entwicklung lief zur Evangelisation und er liebte die Juden.
Seine Arbeit und Glaubensüberzeugung war ähnlich die von "Bengel". Und war das Gegenteil der kritischen Exegese.
Hallöchen
Vor kurzem las/hörte ich eine Geschichte über die Entstehung der Welt.
Urknall, Theorie der Erschaffung der Menschen usw., einhergehend etlicher Absurditäten ...
Bisher wurde meistens gesagt, zu Beginn gab es die bewusste Kaulquappe, die dann Füße bekam und sich über einen großen Zeitraum über Fisch, Säugetier wie Affe (Menschenaffen - die ja ausgerottet werden inzwischen) bis hin zum Menschen in unterschiedlichen Rassen entwickelten.
Und auch da viel Ausrottung ganzer Völker zur Folge hatte ... . Das zeigt mM auch, wie der einzelne Mensch sich selbst sieht ...
Ja, und es gibt nun eben auch die Theorie, dass der Mensch sich aus "Nebel" entwickelte.
Man stelle sich dies mal vor.
Aber - in der Schrift zu Beginn steht auch, dass GOTT dem Lehm und Sand Leben, Lebenskraft, e i n h a u c h t e , und dieser "Hauch" auch Lebensodem genannt wird und dafür verantwortich ist, lebende Pflanzen, Tiere, und Menschen sich fortpflanzen zu lassen.
Nur, wenn dann andererseits feststeht, dass die Erde zum Mond und zur Sonne in einem festsitzenden Abstand steht, schwebt, dreht, kann eigentlich nicht daran gedacht werden, dass dies ein Zufall, eine Mutation der Natur ist. Oder?
***
Schöpfung
Der lebendige Gott ist der Schöpfer aller Dinge, der die sichtbare Welt aus Unsichtbarem durch sein Wort geschaffen hat (vgl. Hebr 11,3; Kol 1,15-17). So wird das ganze geschaffene Universum als »Schöpfung« bezeichnet (vgl. Röm 8,19-22). In Christus hat Gott eine neue Schöpfung geschaffen, und wenn jemand durch den Glauben in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung (vgl. 2Kor 5,17; Gal 6,15).
aus Studienhilfen zur Schlachter 2000
***
So hat mich heute dieser kleine Abschnitt besonders angesprochen.
Weil, könnte es sein, dass, wenn wir heute wiedergeboren sind, wir dennoch in Verantwortung stehen, diese neue Schöpfung in und durch uns, selber mit zu gestalten?
Schauen wir uns um, blicken wir oft auf uns selbst, auf unsere Befindlichkeiten und versuchen dann, daraus Schlüsse zu ziehen, warum und wieso wir da uns so oder so verhalten. Mit oder ohne innerem Schmerz und dennoch ganz gewiss, sollten wir späteren Tags sterben, in den Himmel zu kommen. ?
Daraus ergibt sich die Frage: Was oder wo ist der Himmel? Bekannt ist, dass es da mehrere gibt.
Wie können wir also dessen gewiss sein, wenn wir morgens aus dem Haus gehen, eingebettet sind i n Jesus, unter seinem Schutz befinden?
Einerseits wie ein Regenschirm bedeckt sind, andererseits das Herz ruhig im Frieden Gottes sich befindet?
Selbst in der Bahn oder auf der Autobahn im eigenen Auto auf dem Weg zur Arbeit?
Und wenn dann doch der Nachbar nervt, oder plötzlich die Pferde aus der Koppel den Weg auf die Straße finden und eine Notbremsung trotzdem das Auto mit Totalschaden sein lässt?
Dabei haben wir doch vielleicht vorher gebetet: "Wie im Himmel, so auf Erden"?
Trifft es dann automatisch zu: "Alles dient zum Besten dem der glaubt".?
Was "macht" das alles mit einem?
Und dennoch, eine der Hilfen ist, trotz seelischem (psychischem) Chaos, die inneren Augen - zusammen mit den Herzensgedanken auf Jesus zu richten, dabei kurze Worte der Schrift zitieren, über Tag immer wieder, ohne Unterlass, diese im Herzen bewegen.
Sollte anderes wichtiger werden, wieder neu zentrieren und sich an Jesus in uns erfreuen.
Sein Wort ist wahr.
Wie seht ihr das?
Gruß
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Buch zu vergeben
von Burgen am 24.10.2019 06:58
Hallo Sonnenkind,
wollte gerne mal nachfragen, ob du dort schon öfter Bücher usw. eingestellt hast?
Das ist dort ja ein reichhaltiges Angebot.
Habe mir überlegt, meine Hundebücher und etliche Kochbücher dort anzubieten.
Jedoch, wie große ist die Chance zB innerhalb 1/2 Jahres sie dann auch tatsächlich weggegeben zu haben?
Hast du eine kleine Vergleichsahnung?
Danke für eine Antwort.
Gruß
Burgen

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