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Sonnenkind

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Christliche Politik

von Sonnenkind am 09.11.2019 09:46

Wahrscheinlich wurde es schon mehrfach hier diskutiert, aber es regt mich noch immer auf.
 
Gestern wurde über die Verfassungsklage gegen die Kriminalisierung des "Containerns" berichtet. In einem Nebensatz hieß es, dass ein Gesetzentwurf für ein Verbot des Wegwerfens von Lebensmitteln wie in Frankreich "an den CDU-Ländern" scheiterte. Heißt CDU nicht Christlich soziale Union ? Und ist es christlich, das Wegwerfen von Lebensmitteln für legal und das Herausholen aus den Abfallbehältern als kriminell zu klassifizieren?
 
 
Gruß
Sonnenkind

. . . Ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde (1. Mos. 1,29)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.11.2019 09:47.

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5531

Re: Was genau soll die angestrebte Ökomene auch der Freikirchen werden?

von Cleopatra am 09.11.2019 08:53

geli: Ja, aber genau das ist eigentlich auch das Problem: Diejenigen, die sich für die "Ehe für alle" öffnen, begründen das in der Regel auch mit der Bibel

 
Also, als ich das las, musste ich doch erstmal schlucken. Welche Bibelstelle wiederlegt bitte die Aussage des alten Testamentes, dass dies Gott ein Gräuel ist? Und welche Bibelstelle wiederlegt der Aussage dessen, dass dies eine Sünde ist?
 
Ich war nicht in diesem Gottesdienst, weil ich mir wirklich nicht sicher war, ob ich mich mit dieser Kirche noch "eins" machen kann...
Ehrlich gesagt, wenn diese Kirche das so öffentlich nun sagt, würde ich auch nicht hingehen. Das kann ich total gut verstehen, ansonsten würde man das doch nur unterstützen.
 
Allerdings: Wenn "Christsein" in der Außen-Wahnehmung damit in Zusammenhang gebracht wird, dass wir "Ehe für alle", "Genderismus" und was noch alles "gut" und "biblisch" finden - machen wir uns dann, wenn wir hier "zusammenarbeiten", nicht mit schuldig?

 Meiner Meinung nach ja. Ganz einfach. Denn: Satan versucht natürlich sich überall einzumischen und auch in Gemeinden und Kirchen aufzumischen. Nicht umsonst hat gerade Paulus so vehement davor gewarnt (er schrieb nicht "es könnten Irrlehren und Verführer kommen, sondern "sie kommen definitiv, also seit gerüstet.")


 

Unumstritten ist es doof, anzuecken und vielleicht auch doofe Kommentare zu bekommen, weil man nicht mit dem Strom schwimmt und alles so wischiwaschi toleriert und so. Aber Gottes Wort ist klar und ich finde, das sollte Maßstab sein.
 
Wir tun uns keinen Gefallen daran, dann nichts zu sagen und Stellung zu beziehen. Im Gegenteil, denn für die Außenwelt werden wir so doch nur unglaubwürdiger, finde ich.
Ich muss gerade an die Geschichte Israels denken, schon von Anfang an, unter der Führung Jakobs bereits. (Nein, schon bei Lot war es ja):
 
Immer, wenn sich das Volk irgendwo in der Fremde niederließ und bei einer Stadt war, die schlechte Einflüsse hatte, dann war das Volk am Ende gestraft, weil es sich einfach von Außen irreleiten ließ und quasi angesteckt wurde.
Der Mensch ist so. Wir passen uns an.
 
Und dann werden Moralvorstellungen von Außen plötzlich die eigenen.
 
Lot bot am Ende seine eigenen Töchter zur Vergewallltigung an, stellt euch das mal vor! 2 Söhne von Jakob haben ganz Sichem verwüstet und ermordet aus Rache wegen der Schwester Diana.
 
Es endete immer in einem Desaster, nur, weil das Wort Gottes nicht mehr aktuell war, sondern sich immer angepasst wurde.
 
Und ich finde, da müssen wir heute auch aufpassen. Gottes Wort ist klar und deutlich.
 
Und Gottes Wort sollte immer Maßstab sein und auch bleiben.
 
Liebe Grüße, Cleo
 
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5531

Re: Die "liebe Obrigkeit" - Römer 13,1-7 : Thema Unterordnung unter die Obrigkeit ...

von Cleopatra am 09.11.2019 08:36

Nun, ich finde, die bereits genannten Beispiele aus der Bibel sagen ganz klar und deutlich aus "du sollst Gott mehr gehorchen als den Menschen."
 
Denn das ist eben in meinen Augen das Wesentliche.
 
Beim Beispiel mit dem Bäcker musste ich auch an meine damaligen beiden Arbeitsstellen denken, wenn Cheffin nicht gesprochen werden wollte und ich sagen sollte, sie sei nicht da, das konnte ich nicht, da sie ja neben mir stand.
 
Ich habe dann gesagt, dass sie gerade nicht sprechen könne oder so.
 
Mir wird bewusst, wie auch Chefs ihre Rangordnung ausnutzen zum Schlechten, das finde ich schlimm. Aber ok, sie werden sich irgendwann vor Gott selbst rechtfertigen müssen.
 
Für uns gilt- was tun wir? Leben wir zu Gottes Ehre?
 
Und zum Gehorsam gehört eben auch der Verstand. Und immer die Grundordnung: Du sollst Gott mehr gehorchen als den Menschen.
 
Und wenn etwas nicht dem Willen Gottes wiederspricht, dann besteht aus meinen Augen kein Anlass, sich nicht unterzuordnen.
 
Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (6) Gott sprach und spricht heute: Ich will mit dir sein ...

von Burgen am 09.11.2019 08:15



(Letzter (6.)Tag der Woche)

Wer bestimmt den Geist des HERRN, und welcher Ratgeber unterweist ihn? __ Jesaja 40,13

Wir sollen nicht meinen, die Gottheit sei gleich den goldenen, silbernen und steinernen Bildern, durch menschliche Kunst und Gedanken gemacht. __ Apostelgeschichte 17,29

Sprüche 3,1-8
Tobias 14,1-15 (1-17)     oder     Hiob 42,10-17


(Gebet)
Lasst mir meinen Gott.
Zerredet ihn mir nicht,
macht ihn mir nicht zum Nebel,
zur Formel.

Mein Gott muss ein Gesicht haben, einen Namen.
Lasst mir einen Gott, mit dem ich sprechen kann;
auf den ich hoffen,
von dem ich glauben darf, dass er mich liebt
über den Tod hinaus.
(Paul Roth)  



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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2534

Re: Wer kennt einen Glaubensgrundkurs

von Merciful am 08.11.2019 21:30

An einem Alpha-Kurs habe ich auch einmal teilgenommen.

Er wurde damals in meiner Gemeinde durchgeführt.

An mehreren Abenden wurden unterschiedliche Themen behandelt.

Gestartet wurde immer mit einem gemeinsamen Abendessen.

Dann gab es einen Vortrag, meist durch den Pastor der Gemeinde.

Anschließend Gespräch in kleinen Gruppen.

Zusätzlich haben wir uns an dem Buch von Nicky Gumbel orientiert.

Nicky Gumbel: Fragen an das Leben. Eine praktische Einführung in den christlichen Glauben.

Merciful

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Was genau soll die angestrebte Ökomene auch der Freikirchen werden?

von geli am 08.11.2019 20:40

Burgen: ? Sogar dann, wenn man verheiratet ist mit dem anderen Geschlecht.


Ja, das war eigentlich nur ein Beispiel, auch weil es ja gerade sehr aktuell ist.

Ja, wie weit kann man sich "eins" machen mit Christen, die ganz klar Dinge, die Gott verabscheut, die er Sünde nennt, für gut befinden?

Ich denke, hier müssen schon klare Linien gezogen werden. 
Es geht ja nicht darum, was Menschen für "gut" befinden, sondern was wir aus der Bibel wissen, was Gott "gut" nennt.

Und doch denke ich auch, letztlich, als Christ, sind wir a l l e. Sünder, gerettete Sünder.

Natürlich sind wir alle gerettete Sünder. Aber das heißt ja nun nicht, dass wir nach unserer Errettung fleißig weiter sündigen dürften, weil es uns halt gerade gut ins Leben hineinpasst. Wer "gerettet" ist, und wiedergeboren, kann nicht mehr einen sündigen Lebensstil weiter bestehen lassen, sondern muss schauen, wo sein Leben Änderung nötig hat.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Was genau soll die angestrebte Ökomene auch der Freikirchen werden?

von Burgen am 08.11.2019 14:28



Ach, bin ich vom Thema abgedriftet? 

Jedoch hat die Ökumene auch etwas Gutes. Wieso? Sie lässt die zigKonfessionen über den Tellerrand schauen.

Die unterschiedlichen Denominationen lernen miteinander sich austauschen.

Ökumene kann allerdings auch viel verwässern.

Das ist mir schon in manch einem Andachtsbuch und so aufgefallen.

Da fehlt dann irgendwie der Tiefgang. Man will ja niemanden vor den Kopf stoßen.

Als "Fundamentalist" hat man da ein gutes "Arbeitsfeld" ... , denn der Hunger kann nur von Jesus durch den Heiligen Geist gestillt werden .



Gruß
Burgen


 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Was genau soll die angestrebte Ökomene auch der Freikirchen werden?

von Burgen am 08.11.2019 14:21



Ja, es  I s t. schwierig. 

Und doch, es gibt soviel "hungrige" Menschen.

Auch hier, bezüglich Ehe für alle, früher erhielten sie Segnung, und freuten sich am Segen Gottes.

Jetzt, in der Ehe zu zweit, gehören sie 'irgendwohin' , können sich auf den Partner verlassen, haben ein Zusammenheitsgefühl.

Ich meine, das bringt jedem Menschen irgendwie auch eine Sicherheit, die sie sonst so nicht hätten.

Es gibt so unendlich viele Menschen, die nicht recht was mit sich anfangen können, weil oft niemand da ist,

mit dem manche Dinge besprochen werden können.

Man muss ja nicht immer das Bild von Sexalität vor den Augen haben. 

Ich weiß natürlich, dass dies Geschriebene nicht hierher passt, würde ich mal sagen.

Und doch denke ich auch, letztlich, als Christ, sind wir  a l l e. Sünder, gerettete Sünder.

Wir alle gehören zum Leib Christi. Wir alle sind auf dem Weg. Wir alle machen mal hier auch Halt auf dem Weg. 

Und jeder weiß, dass es verschiedene Knotenpunkte gibt. Sind sie irgendwann aufgedröselt, kann man weitergehen, 

sich weiterentwickeln mit Gottes Hilfe. 

*** 

Ich denke auch, dass der damalige Tempelgötzendienst - Tempelprostitution - in unterschiedlichen Varianten Gott ein Gräuel war und ist. 

Oder die Scheidung, die Wiederheirat. Und dergleichen gibt es viel. 

Es trifft jedoch auch zu, dass, wenn jemand wiedergeboren ist, steht er schon im Reich Gottes. Es geht da um die beiden Reiche. 

Einmal die Welt mit ihren Verpflichtungen als Mensch und einmal das Himmelreich des geistgewirkten Lebens. 

Die Frage ist doch auch, morgens, nach dem Wachsein, bin ich bereit, Jesus die Führung für den Tag zu überlassen? 

Oder mache ich mein Ding? Sogar dann, wenn man verheiratet ist mit dem anderen Geschlecht. 

*** 
Lieben schließt Begehren eigentlich aus. 




Gruß 
Burgen 



 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Wer kennt einen Glaubensgrundkurs

von Burgen am 08.11.2019 13:52


Hallöchen 

vermutlich wäre ein Alpha-Kurs ganz gut.

Manche überregionales Gemeinden, Versammlungen laden dazu ein.

Früher nannte man es anders. Der Ablauf ist aber jeweils ähnlich. 

Johannes Hansen und Billy Graham sind mir diesbezüglich gut in Erinnerung. 

Gruß 
Burgen 



 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Was genau soll die angestrebte Ökomene auch der Freikirchen werden?

von geli am 08.11.2019 12:52

Cleo: Aber wenn etwas gutgeheißen wird, was laut Bibel eben Sünde ist, dann kann da ja etwas nicht stimmen.

Ja, aber genau das ist eigentlich auch das Problem: Diejenigen, die sich für die "Ehe für alle" öffnen, begründen das in der Regel auch mit der Bibel  Gerade die evangelische Kirche ist ja mittlerweile auch "offen" für diese Dinge.

Gerade vor einer Woche gab es bei uns in der Stadt einen gemeinsamen Gottesdienst mit der Ev. Kirche - ich glaube, es war am Reformationstag.

Ich war nicht in diesem Gottesdienst, weil ich mir wirklich nicht sicher war, ob ich mich mit dieser Kirche noch "eins" machen kann...  obwohl ich grundsätzlich sehr dafür bin, wenn wir Christen uns zusammenschließen.
Allerdings: Wenn "Christsein" in der Außen-Wahnehmung damit in Zusammenhang gebracht wird, dass wir "Ehe für alle", "Genderismus" und was noch alles "gut" und "biblisch" finden - machen wir uns dann, wenn wir hier "zusammenarbeiten", nicht mit schuldig?
Eine schwierige Frage...

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