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geli
Gelöschter Benutzer
Re: 1. Kor. 3,12 - das Feuer und die Werke
von geli am 30.09.2019 11:48Ja, genau - es geht um das Endresultat - nachdem Gott uns in diesem Leben geformt, beschnitten und geheilgit hat - dazu die Beispiele "Töpfer und Ton", und "Weinstock und Rebe, die beschnitten wird".
In der Beurteilung, von der in 1. Kor. 3 die Rede ist, geht es darum, wie weit Gottes Beschneiden und Formen "Erfolg" hatte.
Nein, das kann nicht sein, denn es heißt: "so wird das Werk eines jeden offenbar werden... und von welcher Art eines jeden Werk ist, wird das Feuer erweisen."
Da geht es eindeutig um "Werke" - es wird also alles, was wir im Leben getan - oder auch, was wir nicht getan haben, beurteilt werden, ob es für die Ewigkeit Bestand hat, oder nicht.
Es geht nicht real um Gold, Silber, Holz oder Stroh, sondern es geht darum, dass "Werke", die vor Gott keinen Bestand haben, wie Holz, Stroh oder Heu verbrennen werden, "Werke", die Bestand haben, die also Gottes Prüfung bestehen, bleiben werden, so wie Gold, Silber und Edelsteine Feuer überstehen.
Je nachdem, wieviel aus dem Leben Bestand hat, also die Prüfung, das "Feuer" überstanden haben, so wie Gold ein Feuer übersteht, so viel "Lohn" wird er von Gott empfangen.
Das, was nicht vor Gott taugt, wird "verbrennen", so wie auch Heu und Stroh keinem Feuer standhalten können.
Wichtig ist, dass man dieses "Gericht", wo es um "Belohnung" geht, nicht verwechselt mit dem Gericht, bei dem es darum geht, ob jemand gerettet ist oder nicht.
Deshalb bevorzuge ich eigentlich das Wort: "Beurteilung", und nicht "Gericht", wenn es um die Stelle in 1. Kor. 3 geht.
Denn in 1. Kor. 3 werden nur Gläubige beurteilt - die auf jeden Fall gerettet sind, egal, wie die Beurteilung der Werke ausgeht. Selbst wenn alle Werke "durchfallen", so sind und bleiben sie dennoch gerettet - zwar "So wie durchs Feuer hindurch" - sie werden nichts mit in die Ewigkeit mitnehmen können und wahrscheinlich auch nur wenig Lohn bekommen - aber dennoch gerettet.
Re: Der christliche Marktplatz.
von Merciful am 30.09.2019 11:48geli
Gelöschter Benutzer
Re: Abraham und Sara - die unter besonderer Aufmerksamkeit Gottes stehen
von geli am 30.09.2019 11:29Mir ist wichtig geworden, dass in der Bibel immer wieder Abrahams Glauben gelobt und erwähnt wird - obwohl er ja auch des öfteren "Umwege" gegangen ist. So hat er zweimal Sarai als seine Schwester ausgegeben - den gleichen Fehler sogar zweimal!
Und er ließ sich von seiner Frau zu dem eigenmächtigen Handeln bewegen, so dass Ismael geboren wurde.
Ja, und erst beim zweiten Ruf Gottes ist er wirklich ausgezogen - vorher hatter einen "Zwischenstopp" in Haran gemacht. (Oder erging der Ruf an Terach? Denn es heißt: Da nahm Terach seinen Sohn Abram und Lot, den Sohn seines Sohnes Haran, und seine Schwiegertochter Sarai, die Frau seinesn Sohnes Abram, und führte sie aus Ur in Chaldäa, um ins Land Kanaan zu ziehen. Und sie kamen nach Haran und wohnten dort.) - 1. Mose 11,31
Trotz diesen "Fehltritten" hat Gott ihm Treue erwiesen und seine Pläne durch und mit Abraham ausgeführt.
Das gibt mir die Zuversicht, dass Gott auch mit mir - trotz "Fehltritten" und mancherlei Zweifel und manchmal Unglauben, seine Ziele erreichen wird.
Gerade heute habe ich in 1. Kor. 1,8 gelesen - das passt gerade dazu:
"Der wird euch auch fest erhalten bis ans Ende, dass ich untadelig seid am Tag unseres Herrn Jesus Christus.
Denn Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn."
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Abraham und Sara - die unter besonderer Aufmerksamkeit Gottes stehen
von geli am 30.09.2019 11:17Nämlich: Abra (ha) m und Sarai (ah) Abraham und Sarah (oft ohne h bei seiner Frau, das h geht zu ihm.
Ich hab gerade nochmal im Lexikon nachgeschlagen, damit ich nichts Falsches schreibe

Vorher hieß er "Abram" - was bedeutet: "Vater ist erhaben".
Danach hieß er "Abraham" - das bedeutet: "Vater einer Menge, oder "Vater vieler Völker".
Vorher hieß Abrahams Frau "Sarai" oder auch "Sara" - das bedeutet: "Herrin, Vornehme, Fürstin".
Danach hieß sie "Sarah" - das scheint nicht ganz klar zu sein, aber vielleicht: "Gott hat gedeihen lassen" (Was ja gut passen würde).
Interessant ist, dass Abraham diesen Namen (Vater vieler Völker) noch vor der Geburt Isaaks bekam!
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Der christliche Marktplatz.
von geli am 30.09.2019 10:53Nein, ich glaube nicht, dass man Bücherverkauf, oder auch CDs usw., mit den "Geldwechslern" im Tempel vergleichen kann.
Ich persönlich habe schon oft von einem guten Buch profitiert, und ich schätze auch sehr meine Bibel-Kommentare, denn sie helfen mir ja, Zusammenhänge in der Bibel zu erkennen und auch verschiedene Hintergründe, wie z.B. die damalige Kultur, besser zu verstehen.
Natürlich muss man jedes Buch auch "kritisch" lesen, man muss alles mit der Bibel vergleichen und sich auch selbst Gedanken machen, sich mit einem Thema auseinandersetzen - und, was meiner Meinung nach ganz wichtig ist - man muss über alles mit Gott reden und ihn darum bitten, dass er selbst Dinge bestätigt oder eben auch nicht.
Hier denke ich an die "Beröer", von denen es ja auch hieß, dass sie alle Lehre mit der Schrift verglichen, um zu prüfen, ob es sich auch wirklich so verhielte, wie sie es in der Lehre hörten.
ApG. 17,11: "...sie nahmen das Wort bereitwillig auf und forschten täglich in der Schrift, ob sich´s so verhielte."
Natürlich will jeder Autor auch "Geld verdienen" - aber warum sollte das verwerflich sein? So wie ich z.B. mein "Geld" verdiene - jetzt zusätzlich zu meiner Rente - indem ich alte Leute betreue, oder ein Pastor damit "Geld" verdient, indem er predigt, so verdient eben ein Autor sein Geld damit, dass er Bücher schreibt und damit seine Erkenntnisse und Erfahrungen an andere weitergibt.
Ich sehe auch einen großen Unterschied zwischen den "Geldwechslern" und dem Verkauf von christlichen Büchern.
Die Geldwechsler waren meist Betrüger, die im Tempel Geschäfte damit machten, die Opfertiere sehr teuer zu verkaufen, oder vielleicht auch, um ausländisches Geld zu teuren Preisen zu wechseln, damit Leute ihre Tempelsteuer bezahlen konnten.
Da ging es - jedenfalls soweit ich es verstehe - nicht nur darum, den Menschen Opfertiere (die sie ja benötigten und auch nicht immer von zu Hause mitbringen konnten) zu verkaufen, sondern vor allem darum, unrechtmäßige Geschäfte zu machen und Waren zu Wucherpreisen zu verkaufen. Und das auch noch genau im Tempel - der ja das "Haus des Vaters" war. Deshalb nennt Jesus das ja auch: "Räuberhöhle".
Man hätte die Opfertiere ja auch an anderer Stelle und zu normalen Preisen anbieten können, dagegen hätte Gott sicher nichts gehabt.
Es geht also meiner Meinung nach nicht darum, dass man mit christlichen Büchern kein"Geld verdienen" darf - dagegen hat Gott sicherlich nichts, denn wir alle brauchen Geld, um leben zu können. Sondern es geht darum, das man Menschen betrügt und übers Ohr haut mit den Dingen, die man verkaufen möchte - dagegen hat Gott mit Sicherheit etwas.
Gott hat immer etwas dagegen, wenn Menschen übers Ohr gehauen und betrogen werden - ganz besonders aber, wenn man dazu seinen Namen hernimmt und den geistlichen Hunger der Menschen ausnützt, wie das damals im Tempel geschehen ist.
Sternchen
Gelöschter Benutzer
Der christliche Marktplatz.
von Sternchen am 30.09.2019 10:11Wie steht ihr dazu?
Ist es noch notwendig sich mit christlicher Literatur zu befassen?
Reichen die Worte von Jesus Christus (aus der Bibel) nicht vollkommen aus?
Mir geht immer dieser Satz durch den Kopf aus Matthäus 23,8-11.
Ich möchte niemanden beschuldigen, aber mir scheint es geht Heutzutage nur noch um reine Geldmacherei.

Burgen
Gelöschter Benutzer
Abraham und Sara - die unter besonderer Aufmerksamkeit Gottes stehen
von Burgen am 30.09.2019 09:53Hallöchen, Abraham und Sara sind bemerkenswerte Persönlichkeiten, die bis heute in unsere Leben hineinwirken.
In 1.Mose 11,26 wird uns der Vater von Abram vorgestellt.
Terach hatte drei Söhne: Abram, Nahor und Haran.
Sie lebten damals in einem heidnischen Umfeld mit Götzendienst.
Ab dem Alter von 70 Jahren wurden die drei Söhne gezeugt. Und der Sohn Haran hatte den Sohn namens Lot bekommen. Haran selbst war dann gestorben, als Terach in 1.Mose 11,31 seine Familie in Ur sammelte, um die Gegend zu verlassen.
Sie wanderten von Ur in Chaldäa aus, um nach Kanaan zu ziehen, das Land, in dem Milch und Honig 🍯 war.
Terach wurde dann jedoch in Haran sesshaftig, blieb also dort.
Er wurde zweihundertfünf 205 Jahre alt.
1.Mose 12,1-13
Hier spricht Gott das erste mal zu Abram und trägt ihm auf, sein Vaterland und seine Verwandtschaft zu verlassen.
Vermutlich weil sie ändern Göttern nachfolgten ...
V 2 und 3 verspricht Gott ihm ihn zu segnen und dass i n i h m alle Geschlechter auf Erden gesegnet sein sollen.
( hört sich ganz nach Jesus Christus an, oder?)
Ab V 4 beginnt die eigentliche Geschichte mit Abram (Abraham) und seiner Frau Sarai (Sara)
Abraham war zu dem Zeitpunkt fünfundsiebzig 75 Jahre alt. Sarai war sehr schön und 10 Jahre jünger.
(also schön nach heutigem Massstab nicht mehr gebärfähig - zudem konnte sie keine Kinder bis dahin gebären, empfangen)
Mit sechsundachtzig 86 Jahren (Kap16,26) wurde Abram der Sohn Ismael geboren, der Sohn Hagars, der ägyptischen Magd Sarai’s.
19,1 mit neunundneunzig 99 Jahren Abrams schließt Gott den Bund mit Abram.
Bis hierhin lebte er schon von den Zusagen Gottes für ihn und der Zukunft .
Er und seine Frau bekommen neue Namen zugesprochen von Gott.
Nämlich: Abra (ha) m und Sarai (ah) Abraham und Sarah (oft ohne h bei seiner Frau, das h geht zu ihm.
Das hat Bedeutung, die ich mir leider nicht aufschrieb anhand einer Predigt.
V10 und 11 wird der Bund durch Beschneidung der männlichen Vorhaut beschlossen und besiegelt.
Ismael war zu dem Zeitpunkt dreizehn 13 Jahre alt, Abraham 99 und seine Frau Sara 89 Jahre alt.
1 Jahr später wurde Isaak geboren durch Sara.
17,16
wird Isaak versprochen. Das bedeutet, dass der Leib mit 90 Jahren durch Gott wie heute zwischen 20 - 35 Jahren ca aussah und gebärfähig wurde.
Bis dahin war sie immer noch sehr schön und manch ein Herrscher hätte sie gerne im Harem gehabt - ist nachzulesen)
Gott hat sie schön und jung gemacht.
18,19
Bei der Ankündigung, sie lauschte am Zelteingang als der Engel des HERRN erschien, lachte Sara.
Und der HERR sprach:
Sollte dem HERRN etwas unmöglich sein?
.
Die ganze Lebensgeschichte des Abrahams ist mit soviel Liebe und Zuwendung, Verheißungen und Hinweise auf Jesus Christus, geschrieben. Sie macht glücklich und dankbar.
Vielleicht kann jemand etwas beisteuern, was für ihn wichtig geworden ist?
.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslosung (6) Gott sprach und spricht heute: Ich will mit dir sein ...
von Burgen am 30.09.2019 08:01Sammle meine Tränen in deinen Krug; ohne Zweifel, du zählst sie. __ Psalm 56,9
Gelobt sei Gott,
der Vater unseres Herrn Jesus Christus,
der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes,
der uns tröstet in aller unserer Bedrängnis,
damit wir auch trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind. __ 2.Korinther 1,3-4
1.Mose 16,6b-14
Matthäus 19,13-15
Ist alles dunkel um mich her, die Seele müd und freudenleer, bist du doch meine Zuversicht,
bist in der Nacht, o Gott, mein Licht.
(Johann Caspar Lavater)
***
aus 1.Mose 16, 6b-14
8b der Engel des HERRN sprach zu Hagar, der Magd Sarai’s:
Wo kommst du her, wo willst du hin?
Sie sprach:
Ich bin von Sarai, meiner Herrin, geflohen.
9 Und der Engel des HERRN sprach zu ihr:
Kehre wieder um zu deiner Herrin und demütige dich unter ihre Hand.
10 Und der Engel des HERRN sprach zu ihr:
Ich will deine Nachkommen so mehren,
dass sie der großen Menge wegen nicht gezählt werden können.
11 Weiter sprach der Engel des HERRN zu ihr:
Siehe, du bist schwanger geworden und wirst einen Sohn gebären,
dessen Namen sollst du Ismael nennen;
denn der HERR hat dein Elend gehört.
12 Er wird ein wilder Mensch sein;
seine Hand wider jedermann und jedermanns Hand wider ihn,
und er wird wohnen all seinen Brüdern zum Trotz.
13 Und sie nannte den Namen des HERRN, der mit ihr redete:
„Du bist ein Gott, der mich sieht. Denn sie sprach:
Gewiss hab ich hier hinter dem hergesehen, der mich angesehen hat.“
14 Darum nannte man den Brunnen „Brunnen des Lebendigen, der mich sieht“.
Er liegt zwischen Kadesch und Bered.
15 Und Hagar gebar Abram einen Sohn, und Abram nannte
den Sohn, den ihm Hagar gebar, Ismael.
16 Und Abram war sechsundachtzig 86 Jahre alt, als ihm Hagar den Ismael gebar.
17,1 Als nun Abram neunundneunzig 99 Jahre alt war, erschien ihm der HERR und sprach zu ihm:
Ich bin der allmächtige Gott;
wandle vor mir und sei Fromm.
2 Und ich will meinen Bund zwischen mir und dir schließen und will dich über alle Maßen mehren.
3 Da fiel Abraham auf sein Angesicht. Und Gott redete weiter mit ihm und sprach: ...
.
Re: 1. Kor. 3,12 - das Feuer und die Werke
von Cleopatra am 30.09.2019 07:49Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: 1. Kor. 3,12 - das Feuer und die Werke
von Cleopatra am 30.09.2019 07:45Ich denke mal, dass du auf die Stelle in Jesaja ansprrichst, ja, so sehe ich das auch, unser Leben als Christ ist ein ständiges Wachstum und manchmal kann es auch mal schmerzen.
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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