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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslesung (5) Zum Frieden hat euch (dich) Gott berufen. __ 1.Korinther 7,15

von Burgen am 02.07.2019 08:10



HERR, neige mein Herz nicht zum Bösen. __ Psalm 141,4 

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem. __ Römer 12,21 


2.Mose 2,11-15 (16-22) 23-25 
Jakobus 1,13-18 


Jesu, lehre mich stark und festiglich, tausend Böses zu verriegeln, tausend Gutes zu versiegeln; 
das sei meine Stärk und mein Tageswerk. 
(BG: Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf/Albert Knapp) 

*** 
aus 2. Mose der Tageslese (passend zum vergangenen Sonntagstext) 

11 Es geschah aber zu der Zeit, als Mose erwachsen geworden war, da ging er hinas zu seinen brüdern und sah ihre Lasten; und er sah, dass ein Ägypter einen Hebräer schlug, einen seiner Brüder.
12 Da schaute er sich nach allen Seiten um, und als er sah, dass kein Mensch anwesend war, erschlug er den Ägypter und verscharrte ihn im Sand. 

13 Am zweiten Tag ging er auch hinaus, und siehe, zwei hebräische Männer stritten miteinander, und er sprach zu dem Schuldigen: Warum schlägst du deinen Nächsten? 
14 Er aber sprach: Wer hat dich zum Obersten und Richter über uns gesetzt? Willst du mich auch töten, wie du den Ägypter getötest hast? Da fürchtete sich Mose und sprach: Wahrlich, die Sache ist bekannt geworden! 
15 Und es kam vor den Pharao, und der trachtete danach, Mose umzubringen. Aber Mose floh vor dem Pharao und hielt sich im Land Midian auf. 

(Dort wohnte er im Hause eines Mannes, (als Schafhirte, Ehemann und Vater zweier Söhne), der auch Priester war und sein Schwiegervater wurde. 
Zwei Söhne bekam er durch seine Frau Zippora) 

24 Nachdem der Pharao in Ägypten gestorben war, seufzten und schrien die Kinder Israels über ihre Knechtschaft. Und ihr Geschrei über ihre Knechtschaft kam vor Gott. 
24 Und Gott erhörte ihr Wehklagen, und Gott gedachte an seinen Bund mit Abraham, Isaak und Jakob. 
25 Und Gott sah auf die Kinder Israels, und Gott nahm sich ihrer an. 

*** 
Ein bisschen kann man vielleicht sofort die Brücke in die heutige Zeit schlagen ohne gleich "superfromm" in den Text der Bibel versinken. Denn auch heute hören und sehen wir, wie schnell jemand umgebracht wird. Ohne dass derjenige rechtmäßig verurteilt worden war. Oder der Umgebrachte überhaupt etwas gesetzeswidrige getan hatte. 
Um ein Täter zu werden gibt es viele undefinierte Motivationen und angeblich logische Gründe. 

Was jedoch hier auffällt ist, dass alles irgendwann an den Tag kommt, ans Licht kommt. Und Mord verjährt bis heute nicht.
Und hier kommt Gott ins Lebensspiel.
Seine Augen und Ohren sind nicht verschließbar. Er hört und sieht, inklusive der Engel, die vor seinem Thron sich aufhalten und die Erde durchstreifen. Ein eindrückliches Bild der Augen Gottes lesen wir im Buch der Offenbarung. Und Gott ist derselbe, damals heute und morgen. 

Nur jetzt, also inzwischen, gibt es den Mensch gewordenen Jesus, der sich selbst geopfert hatte um die Welt mit Gott zu versöhnen.
Die Feinde werden unter seine Füße gelegt, er selbst sitzt auf seinem Thron zur rechten Hand Gottes, der auf seinem Thron sitzt.
Und Gott schaut Jesus an.
Sein Blut ist es, das unsere Sünde, Verdammnis und Schuld gereinigt hat. Und uns frei sein lässt. 
Ich glaube, dies ist jeden Tag aufs neue ein Wunder, solange die alte Erde noch Bestand hat.

allerdings nur dann, wenn unser Glaube an Jesus groß we ein Senfkorn zunächst ist und er unser Zentrum sein darf um den sich unsere kleine oder größere Welt im Alltag, Feiertag und Sonntag dreht  


  

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Hypersensibel - gut damit leben lernen - wie zeigt sich dies?

von Burgen am 01.07.2019 23:43

Ihr Lieben.

Für heute Abend war ja ein Webinar angekündigt zu dem ich mich angemeldet hatte.

Als Christ eigentlich nicht viel neues, zumindest von der Sache her.

Zuerst schrieb ich so einige Punkte mit. Später nicht mehr. Die Folien, von denen er wortgetreu ablas wechselten zu schnell.

Für uns hier ist vielleicht die Feststellung interessant, dass Hypersensibilität seit ca 1970 ein Thema geworden ist.

Und die Aussage, dass dass es ein angeborener Wesenszug ist - also ein Charaktermerkmal.

Durch die intensive Reizaufnahme und - Verarbeitung ermüden HSP schneller und brauchen dann Ruhe und Zeit für sich,
um sich zu regenerieren. (kann ich alles bestätigen)

Schwierigkeiten sich abzugrenzen

Die Spiegelneuronen im Gehirn sind aktiver und es führt zu einer ausgeprägten Empathie

Diese Menschen haben gute Verbindung zur Intuition und

Gefühle und Emotionen von anderen sind sehr gut zu erspüren.

Sie sind offen für Spiritualität


Einige allgemeine Punkte ließ ich jetzt aus.
Ich denke, da dies ja keine Krankheit ist, sondern eher ein Lebensstil, sind diese Menschen bei Gott/Jesus in den allerbesten Händen
um den Glauben voll ausleben zu können.
Jeder da, wo er sich von Gott hingestellt weiß.

Und dann erst kann daraus eine von Gott gesegnete Gabe werden.
Den Psychiater wird man vielleicht nicht brauchen, eher eine Anleitung dafür, wie der Glaube in der Gerechtigkeit in Jesus
zu leben ist.

Gebet, Ruhephasen, Schriftstudium und natürlich einen achtsamen Umgang mit sie selbst.
Und kein hilfloser Helfer werden.
Lieber mal eine Stille-Klausur durchführen ...

LG
Burgen

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Cosima
Administrator

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Beiträge: 951

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von Cosima am 01.07.2019 22:57


Nun bin ich fast eine Woche nicht dazu gekommen, hier mal zu schreiben.

Dabei hatte ich "frei", denn meine Schwiegertochter hatte für zwei Wochen eine 
Familien-Frau zum Helfen. Aber das ging nur bis zum 1.7., morgen fahre ich wieder 
zu ihr um ihr zu helfen.
A
m Samstag war ich auch dort, denn da hatte mein Enkelsohn Sommerfest im Wald-
Kindergarten. Da bin ich gerne mit gegangen, denn "Wald" liebe ich sehr. Und den 
Zwillingen hat es da auch gut gefallen - sie waren lieb - und so hatten wir alle einen 
schönen Nachmittag mitten in der Natur. 

Waldkindergarten_1.jpg

Eltern, Großeltern und Geschwister waren auch dabei und haben mit gefeiert....


                                               Waldkindergarten_4.jpg
Das selbst gebaute Auto wird tüchtig benutzt.

Waldkindergarten_2.jpg                     Waldkindergarten3.jpg
und daneben sammeln sie Heidelbeeren - direkt in den Mund.... oder schaukeln am Baum....

Es war für alle ein schöner, entspannter Nachmittag. Die Erzieherinnen hatten natürlich einiges 
zu tun. Sie machten eine Wanderung mit allen, quer durch den Wald.

Auf einer Lichtung wurden dann Spiele vorgeführt und Kuchen und Getränke verzehrt.
Gegen Abend gab es auch noch ein kleines Buffet, mit leckeren Salaten, Obst und Gemüse...

Da ich als Kind auch viel im Wald war, freue ich mich, dass mein Enkelsohn sich dort so wohl 
fühlt - nicht nur bei so schönem Wetter, wie am Wochenende. Die Kinder genießen es auch 
in Pfützen zu springen - und im Regen oder bei Schnee, draußen zu spielen. 

Das wollte ich euch erzählen, weil es mir Freude gemacht hat. 
Herzliche Grüße von Cosima.

Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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Koenigstochter
Gelöschter Benutzer

Re: Leben mit schweren psychischen Erkrankungen als gläubiger Christ

von Koenigstochter am 01.07.2019 20:55

Ich verstehe unter Verlassenheitsgefühl das Wegsein von Geborgenheit. So wie ein Kind sich verlassen/ hilflos fühlt, weil es allein gelassen wurde.
Also wenn du dieses Gefühl meinst chestnut, dann kenne ich einige Menschen die sich so fühlen.Das sind oft Pflegekinder. Oder Erwachsene die Pflegekinder waren.
Bei den Kindern merkt man sehr deutlich, dass sie doppelt soviel Liebe und Geborgenheit brauchen wir ein Nicht-Pflegekind. Und stabile soziale Beziehungen. Also wenn diese Kinder dann noch hin und hergeschoben werden, geht noch mehr kaputt.
Bei Erwachsenen ist es nicht anders, würde ich sagen.

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Micro
Gelöschter Benutzer

Re: Leben mit schweren psychischen Erkrankungen als gläubiger Christ

von Micro am 01.07.2019 19:19

Ich weiß nicht mal was Verlassenheitsgefühle sein sollen.
Einsamkeit?
Sorry, vielleicht stehe ich auch auf dem Schlauch. Oder das Gefühl ist mir so fremd, dass ich dem nicht nachspüren kann.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.07.2019 19:20.

chestnut
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Re: Fürchte dich nicht, ich bin dein Erlöser - Jesaja 43, 1-5 (a) - 8-13 -

von chestnut am 01.07.2019 10:28

Dein Text Burgen erinnert mich an den Vers aus 1. Johannes 4.18:


Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat mit Strafe zu tun; wer sich nun fürchtet, ist nicht vollkommen geworden in der Liebe.


Liebe ist immer in Verbindung mit einer Beziehung.

Weil er uns liebt brauchen wir uns nicht zu fürchten. Er rechnet Schuld nicht an, wenn wir ihn um Vergebung bitten, denn er ist gnädig. Dies ist bei Menschen nicht immer der Fall, bei Gott aber schon


Das ist doch etwas absolut tolles.
Verdient als Mensch haben wir das nicht.


Liebe Grüsse
Chestnut

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chestnut
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Re: Leben mit schweren psychischen Erkrankungen als gläubiger Christ

von chestnut am 01.07.2019 10:05

Etwas anderes, das in diesem Thema angeschnitten wurde, ist das Thema Verlassenheitsgefühle.

Dies mag sicher ein Teil bei Borderline sein, kann aber sicher auch völlig unabhängig davon entstehen, bzw. sich jemand mit Verlassenheitsgefühlen herumschlagen, ohne eine psychische Krankheit zu haben.


Kennt ihr das?
Kennt ihr Menschen, die sich so fühlen?
Und wie geht ihr selbst damit um, oder wie können wir Menschen begegnen, die sich so fühlen?


Liebe Grüsse
Chestnut

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chestnut
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Re: Leben mit schweren psychischen Erkrankungen als gläubiger Christ

von chestnut am 01.07.2019 10:01

Ich habe das ganze Thema nochmals durchgelesen.

In Bezug zur letzten Thematik ist mir die Situation meiner Freundin in den Sinn gekommen. Sie wurde aus einer Gemeinde ausgeschlossen, nachdem sie nicht gesund wurde nach Gebet für und mit ihr. Begründung: Du musst noch Sünde in deinem Leben haben, weil du nicht gesund geworden bist.
Anfänglich erhielt sie viel Hilfe, sie hat sich dort auch sehr eingesetzt - und dann mehr oder weniger von einem Tag auf den andern vor die Tür gesetzt.

Dies ist und bleibt hoffentlich wirklich ein krasser Einzelfall.

Aber es zeigt eben auch die Tendenz, Dinge zu "werten".


Liebe Grüsse
Chestnut

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslesung (5) Zum Frieden hat euch (dich) Gott berufen. __ 1.Korinther 7,15

von Burgen am 01.07.2019 09:14

Montag: 
Monatsspruch: Jakobus 1,19 


Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn.

Losung

Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich's meine.
Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege. __ Psalm 139,23-24

Wer ist weise und klug unter euch?
Der zeige mit seinem guten Wandel seine Werke in Sanftmut und Weisheit. __ Jakobus 3,13


Sprüche 9,1-10
Jakobus 1,1-12


Erhalte mich auf deinen Stegen und lass mich nicht mehr irre gehn;
lass meinen Fuß in deinen Wegen nicht straucheln oder stillestehn; 
erleucht mir Leib und Seele ganz, du starker Himmelsglanz! 
(Johann Scheffler) 



Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.07.2019 09:14.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Hypersensibel - gut damit leben lernen - wie zeigt sich dies?

von Burgen am 30.06.2019 23:27

Gerade (2017) ist ein Buch herausgekommen mit dem Titel:

Die Liebe empathischer Menschen: die Gratwanderung zwischen wahrer Liebe und seelischen Verletzungen.
Geschrieben von Luca Rohleder.

41 Rezessionen gibt es zu dem Buch, die ich soeben durchgelesen habe.
Die meisten sind sehr positiv, einige wenige lehnen dies Buch ab.

Diejenigen, die es positiv beurteilten waren teilweise wirklich dankbar, endlich ein Buch in die Hände bekommen zu haben, das ihre eigene Geschichte erzählt.
Andere sind dankbar, endlich erfahren zu haben, warum sie fast immer anders sind als andere. Und oft wissen scheinbar auch Psychologen nicht die Andersartigkeit ihrer Kunden / Patienten, Hilfe suchenden richtig einzuordnen. Zumal der Begriff, die Benennung „Hochsensibel“ nicht geschützt ist, weil es auch erst in neuerer Zeit ein Thema geworden ist.

Obiges Buch wird von den Betroffenen als ein Handbuch für das Leben empfunden, gesehen.

Ich für meinen Teil könnte mir vorstellen, dass dies alles im Alltag und auch in Syptombeschreibung dicht bei Narzismus zu liegen kommt.
Es geht eben auch darum, sich im Gegenüber, dem Partner, Freund usw. in einer Weise zu spiegeln, besonders wenn ein Problem auftaucht und bewältigt, bearbeitet werden will. Wachstum, Verarbeitung trägt dazu bei, dass beide sich auf Augenhöhe treffen.

Keine Abhängigkeit, sondern durch den Spiegel das Verarbeiten und Loslassen eine Veränderung der seelischen Befindlichkeit erfahren.
Ich würde sagen, es ist eine andersartige Logik. Nicht zu verwechseln mit der Logik in der Mathematik. Die Denkwege sind eben etwas anders. Und das ist mit ein Grund, dass andere Menschen oft nicht verstehen können. Und so Verletzungen entstehen.

Das normale Denken ist ja die Prägung der linken Gehirnhälfte des griechischen Modells, Denkweise.

Antworten
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