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Cleopatra
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Beiträge: 5532

Re: Können Menschen auch nach dem Tod noch durch Jesus gerettet werden?

von Cleopatra am 12.09.2019 07:41

Hallo liebe Leute, es sieht so aus, dass dieses Thema noch nicht behandelt wurde (sicher bin ich mir natürlich nicht). Mit innerem Zittern wage ich den Start dieses Fadens jetzt.

....
 
O Mann/Frau, ich hab hier jetzt was angestoßen! Bin gespannt, wie ihr das seht.
Alles gut, lieber Vielton, du siehst, dir reißt hier keiner den Kopf ab.
 
Ich werde mich später darüber äußern, werde mir erstmal einige Gedanken dazu machen.
 
Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5532

Re: Auftrag von Jesus.

von Cleopatra am 12.09.2019 07:33


 
Hach ihr lieben, mir brannte es die ganze Zeit unter den Nägeln, zu antworten und dann ging mein Laptop hops.
 
Arg, ein schlimmer Tag gestern, wo irgendwie alles schief lief, was schief laufen konnte.
 
Liebe Sternchen, mir kam zuerst der Gedanke, wie du denn Christentum siehst.
 
Jesus sagte nicht "nur der ist Christ, der auch andere heilen kann", sondern der erste Auftrag ist die Weitergabe des Evangeliums.
 
Das ist ganz klar der wirkliche Job eines Christen. Natürlich, ist ja auch verständlich, wir haben ein so großes geschenk bekommen, es ist doch auch unser Anliegen, dass andere von diesem Geschenk erfahren.
 
In Markus wird noch etwas prophezeit, nämlich, dass es eben noch große Dinge geschehen werden, das hat Jesus an anderer Stelle auch schon prophezeit: 12 "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe." aus Johannes 14.
 
Es gibt diese Wunder, ja, ich selbst habe auch schon welche erlebt (die Frage aber ist, ob unser Glaube es nötig hat, ein Wunder zu sehen, oder ob wir auch ohne glauben, denn das ist es, was Gott will.)
 
Aber wer ist denn nun Christ?
 
Nicht jemand, dem Gott diese Gabe gibt (das ist ganz Gott überlassen), sondern der, der an Jesus glaubt. Der, der glaubt, dass Jesus für unsere Sünden gestorben ist, auferstanden ist und somit der Weg für uns zu Gott frei ist.
 
Der, der "Wiedergeboren" ist, sein Leben auf Gott ausrichtet.
 
Das hat mit den Gaben erstmal nichts zu tun.
 
Erst im Anschluss entscheidet Gott selbst, wem er welche Gabe vergibt, das liegt nicht in unserem Ermessen.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.09.2019 07:36.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Können Menschen auch nach dem Tod noch durch Jesus gerettet werden?

von Burgen am 12.09.2019 00:23

In Sprüche 11,7 ist folgender Vers so zu lesen:

Wenn ein gesetzloser Mensch stirbt, wird seine Hoffnung zunichte,
und die Erwartung der Frevler ist zunichte geworden.

Die Schlachter 2T drückt es so aus:

Wenn der gottlose Mensch stirbt, so ist seine Hoffnung verloren,
und die Erwartung der Gewalttätigen wird zunichte.

:::
Das zeigt einerseits die Verstrickung zwischen den Menschen.
Ganz klar wird auch gezeigt, dass dem Menschen das gute Leben nach dem Tod 💀 ein Ende hat.
:::
Ganz anders ergeht es dem Christen.
Apostelgeschichte 9,36-42 zeigt den Kontrast.

In Joppe aber war eine Jüngerin namens Tabitha, was übersetzt >Gazelle< heißt:
diese war reich an guten Werken und Wohltätigkeit, die sie übte.

Und es geschah in jenen Tagen, dass sie krank wurde und starb;
und man wusch sie und legte sie ins Obergemach.

Weil aber Lydda nahe bei Joppe liegt und die Jünger gehört hatten, dass Petrus dort war,
sandten sie zwei Männer zu ihm und baten ihn, nicht zu zögern und zu Ihnen zu kommen.

Da stand Petrus auf und ging mit Ihnen.
Und als er angekommen war, führten sie ihn in das Obergemach,
und alle Witwen traten zu ihm, weinten und zeigten ihm die Röcke und Kleider,
die Tabitha gemacht hatte, als sie noch bei Ihnen war.

>>> Da ließ Petrus alle hinausgehen, kniete nieder und betete;
>>> dann wandte er sich zu dem Leichnam und sprach:
>>> Tabitha, steh auf!
>>> Sie aber öffnete ihre Augen und als sie den Petrus sah, setzte sie sich auf.

Und er reichte ihr die Hand und richtete sie auf.
Und er rief die Heiligen und die Witwen und stellte sie ihnen lebend vor.

Es wurde aber in ganz Joppe bekannt, und viele wurden gläubig an den Herrn.

:::

Ich denke, dass wir hier auf Erden Christen werden, also Jesus kennenlernen und mit ihm zusammen hier leben.

An anderer Stelle steht auch, dass die gefallene Welt durchs Feuer gehen wird und zusammengefaltet wird,
und so Himmel und Erde dann erneuert werden.
Da wird dann das Gericht gewesen sein, und die Christen Rechenschaft Gott gegenüber gegeben haben.

Die Nahtod, diejenigen, die zurück auf die Erde in diese gefallene Welt kamen, waren nicht in der Ewigkeit.
Jedoch hörten viele wunderbare Musik und wundervolle Farben sahen sie.
Am Tor zur Ewigkeit jedoch ging es nicht weiter.

Gott lässt keine Sünder in die Ewigkeit. Alle menschlichen Versprechungen sind Lüge.
Jesus i s t. das A&O.
J e t z t ist die Zeit und die Möglichkeit durch Jesus und i n IHM zu Gott, unserem Papa, Abba zu kommen.

Aber, ja, wir wissen nicht, wie es in den Herzen der sterbenden Menschen zum Zeitpunkt ihres Todes aussieht.
Das weiß nur Gott/Jesus.


Und das Gericht ist schrecklich.

Ja, das ist interessant, dass die Menschen während der 1000 Jahre nicht mehr lernen Krieg zu führen, weil Jesus regiert.
Und dennoch werden viele Menschen nicht an ihn glauben.
Vermutlich sind die dann verbliebenen Völker diejenigen, die während der 1000 Jahre an ihn glaubten.

Und j e t z t gibt es noch die Möglichkeit zu seiner Braut zugehören.
Und alle Christen stehen heute in der Verantwortung den Nächsten zu lieben und ihm Jesus vor Augen zu malen, damit er glauben kann.
So ähnlich steht es in den Evangelien. ...

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Auftrag von Jesus.

von Burgen am 11.09.2019 21:37

Meine Antwort steht versehentlich in dem Nachbarthread.

Cleo wird den Beitrag sicher hierher ziehen:
 
"Es ist sicherlich so, dass es Menschen gibt, die die Gabe der Heilung geschenkt bekommen haben.

Auf jeden Fall gehört wahrlich Mut dazu, auszusprechen, was noch nicht zu sehen ist.

Das Motiv?

Und dann gibt es Menschen, die die Schrift ernstlich studieren mit Hilfe des Heiligen Geistes und lernen anzuwenden, was ihnen offenbart wird.

Das klingt vielleicht etwas „hölzern". Hoffentlich versteht ihr?

Es ist also einmal die Lehre, die der Mensch kennengelernt hat und daraufhin der leidende Mensch dieses genau mit Gott „im Gebet durcharbeitet".

Denn Gott will eigentlich nicht, dass ein Mensch krank ist.

Und ja, Geli hat das gut ausgeführt. Und die meisten Menschen hängen am Leben und gerade in unserem Land werden die Praxen vielfältig gut besucht. So gut, dass die Ärzte und Krankenkassen per Geld dagegen steuern wollen.

Gruß
Burgen"

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.09.2019 07:35.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Können Menschen auch nach dem Tod noch durch Jesus gerettet werden?

von Burgen am 11.09.2019 21:27

Oh, ich habe versehentlich im falschen Thread soeben geschrieben.
Vielleicht kannst du, liebe Cleo den Beitragrüberziehen?

Vielen Dank
Burgen

Antworten

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Können Menschen auch nach dem Tod noch durch Jesus gerettet werden?

von Burgen am 11.09.2019 21:25

edit, verschoben in den Nachbarthread, Lg Cleo

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.09.2019 07:37.

geli
Gelöschter Benutzer

Re: Können Menschen auch nach dem Tod noch durch Jesus gerettet werden?

von geli am 11.09.2019 21:14

Ja, das ist eine Frage, die mich auch immer wieder beschäftigt.


Gerade lese ich das Buch "Handbuch der Prophetie" von Arnold G. Fruchtenbaum. Es ist sehr empfehlenswert  

Das hat mich in vielen Punkten bestätigt.
Das Zeitalter der Gemeinde ist nämlich nicht, wie viele Christen meinen, das "A und das O", sondern es ist nur ein "Einschub" in Gottes große Pläne.
Und seine Pläne sind vor allem mit seinem Volk Israel. Auch nach der Entrückung, wenn die Gemeinde, die Braut Christi, nicht mehr hier auf der Erde weilen wird, geht Gottes Geschichte mit seinem Volk weiter. Und ich denke, er wird auch weiterhin noch die bis dahin unbekehrten "Heiden" im Blick haben. Denn - selbst wenn nach der Entrückung nur alleine die, die Christus abgelehnt haben, zurückbleiben - dann werden aber auch danach noch Menschen geboren, die nicht mehr zur Gemeinde gehören können. Oder auch diejenigen, die nie von Christus gehört haben? Oder diejenigen, die vor Christus hier auf dieser Erde gelebt haben?

Nein, ich glaube nicht, dass es Gott "nur" um die "paar" Leute, die zur Gemeinde gehören, geht. 

Fruchtenbaum schreibt etwas, was ich sehr interessant finde. In Off. Kap. 7 beschreibt Johannes die 144000 "Versiegelten" aus den Stämmen Israels. Er ist überzeugt, dass diese 144000 Versiegelten für Gott Zeugnis ablegen, und dass die große Schar, die ab Vers 9 beschrieben ist, das Ergebnis ihrer Predigt ist. Die "große Schar" kommt nämlich aus der "großen Trübsal" - die eigentlich (nach meiner Meinung und Prüfung vieler Bibelstellen) nach der Entrückung, nach der "Heimholung der Braut" stattfinden wird.

Auch die "beiden Zeugen" aus Off. 11 haben ein "Zeugnis" - und was kann es anderes sein, als den Menschen von Gottes Plan zu erzählen - und sie werden dann, nachdem sie getötet wurden und alle Welt sie drei und einhalb Tage tot liegen sah, auferweckt und von Gott in den Himmel geholt. 
Alle Welt sieht sie - in unserer Zeit kein Problem mehr. 
Interessant ist, was die Folge dieser "Heimholung" - und die Folge des "Großen Erdbebens" ist, das danach folgt:
..."und die anderen erschraken und gaben dem Gott des Himmels die Ehre." - Vers 13.

Die meisten von denen, die "Gott nun die Ehre " gaben, waren sicherlich Juden - denn dies alles geschieht in Jerusalem. Aber wahrscheinlich wird dieses Ereignis auch Thema der Nachrichten in aller Welt sein. 

Ebenso ist auch 1. Petr. 3,19 ein "Indiz" dafür, dass noch andere Menschen außer der Gemeinde von Christi Auferstehung bis zur Entrückung die Predigt geört haben:

In ihm (dem Geist) ist er (Jesus) auch hingegangen und hat gepredigt den Geistern im Gefängnis, die einst ungehorsam waren, als Gott harrte und Geduld hatte zur Zeit Noahs...

Also hier hat Christus persönlich den Geistern, die damals nicht mit in die Arche wollten, gepredigt   - Was wird er wohl gepredigt haben?

Eine andere Übersetzung dieser Stelle lautet:
"Er ging auch zu den Geistern, die in der Totenwelt gefangengehalten werden, und verkündete ihnen die gute Nachricht."

Auch in unserem Glaubensbekenntnis heißt es:

"Hinabgestiegen in das Reich des Todes".

Auch Vers 4,6 ist zwar umstritten, und es gibt leider auch keine Parallelstelle dazu:

Denn dazu ist auch den Toten das Evangelium verkündigt, dass sie zwar nach Menschenweise gerichtet werden im Fleisch, aber nach Gottes Weise das Leben haben im Geist. - Zu dieser Stelle gibt es dann die Verweisstelle in 1. Petr. 3,19, die ich oben aufgeführt habe.

Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass Christus wirklich hinunter ins Totenreich gestiegen ist und dort denen gepredigt hat, die in ihrem Leben keine Gelegenheit hatten, seine Botschaft zu hören. 

Ja, dazu könnte man noch viel schreiben - aber eines steht für mich fest:
Die "Gemeinde" ist nicht die einzige, die gerettet werden wird. Gott hat genauso auch Pläne für Menschen, die nicht in dieser Zeit lebten, und auch für die, die keine Gelegenheit (mehr) hatten, die gute Botschaft (rechtzeitig) zu hören.

Ich denke, die Gemeinde, die "Braut", wird immer eine besondere Stellung bei Gott haben, genauso, wie auch die (bekehrten) Juden als Gottes Volk immer ihre besondere Stellung haben werden - auch in die Ewigkeit hinein.

Aber darüber hinaus gibt es auch noch "Völker" - Off. 21,24:
"Und die Völker werden wandeln in ihrem Licht, und die Könige auf Erden werden ihre Herrlichkeit in sie bringen."
Vers 26:"Und man wird die Pracht und den Reichtum der Vöälker in sie hineinbringen" - 

Oder auch in Off. 22,2:  "...und die Bätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker".

"Gott und das Lamm und seine Knechte, die "Braut", die geschrieben ist im Lebensbuch des Lammes, sie werden regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit."

Wenn also nur diejenigen gerettet sein werden, die im Zeitalter der Gemeinde sich bekehren - wer sind dann die "Völker", und wen werden sie regieren, wenn ja sonst niemand gerettet und ins ewige Leben hineinkommen würde?

Nur so meine Gedanken...  - ich behaupte nicht, alles richtig zu verstehen...  

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Sternchen
Gelöschter Benutzer

Re: Können Menschen auch nach dem Tod noch durch Jesus gerettet werden?

von Sternchen am 11.09.2019 20:52

Hallo :)
Okay. Ich fange einfach mal an.
Aus meiner Sicht wäre es reine Gnade wenn Gott Menschen während des Sterbens zu sich zieht.
Er ist ja souverän.
Es gab hierzu schon einen Bericht: Die Geschichte von Ian Mc Cormacck. Ein Mann, welcher mit Gott nichts am Hut hatte,der von einer Würfelqualle gestochen wurde und im Sterben lag, war Tod  wurde von Gott begnadigt und ins Leben zurückgeholt.
Ich muss noch hinzufügen das seine Mutter stets für Ihn gebetet hatte und ich meine das Sie damit eine Menge bewirkt hat.

Antworten

Toni

78, Männlich

  Neuling

Beiträge: 41

Können Menschen auch nach dem Tod noch durch Jesus gerettet werden?

von Toni am 11.09.2019 19:54

Hallo liebe Leute, es sieht so aus, dass dieses Thema noch nicht behandelt wurde (sicher bin ich mir natürlich nicht). Mit innerem Zittern wage ich den Start dieses Fadens jetzt.
Meine Antwort auf die Frage ist Ja!

Denn wäre es nicht so, würde der weitaus größte Teil der Menschheit in die Hölle fahren, möglicherweise – wie ich mal gelesen habe – mehr als 99%. (und für diese tolle Rettung sollen wir Gott loben und danken?)
Ich habe den Eindruck, viele Christen denken so: die meisten Menschen gehen verloren. Wie viele sterben allein im noch einigermaßen christlich geprägten Europa jeden Tag, die nicht vor ihrem Tod zu Jesus gefunden haben.

Nein, das Erlösungswerk des Herrn ist viel umfassender und größer!
Da ist z.B. der Nahtodbereich (OK, ist weder nach dem Tod, noch vor, sondern irgendwie während): Dass Menschen, die mit dem Glauben „nichts am Hut" hatten, durch solch ein Erlebnis Christen wurden, ist nachweislich der Fall. Und von den aller aller aller aller meisten, die diesen Bereich durchschreiten, wissen wir nichts!!!
Und was ist mit dem Scheol, dem Totenreich, in das Jesus hinabgestiegen war? Und wer weiß, was es noch gibt. In der Bibel steht möglicherweise nicht alles.

Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: Meineserachtens ist es sogar der „Regelfall", dass Menschen hier Jesus nicht kennen gelernt haben, sondern erst nach dem Tod zu Ihm finden. Gute Menschen – nur Gott, der ins Herz sieht, kann beurteilen, wer dazu gehört – haben sozusagen „das Herz auf dem rechten Fleck", so dass sie sich nach dem Tod (bzw. im Nahtodbereich oder wo auch immer) zum Herrn bekehren werden. „Menschen Seines Wohlgefallens" (Lk 2, 14b).

Ich bin kein Anhänger der Allversöhnungslehre. Es gibt leider wohl doch verlorene Menschen. Ich denke dabei an solche, die bewusst auf Dauer einen bösen Weg eingeschlagen haben, die Egomanen, die Skrupellosen, die rücksichtslos nur ihr eigenes Wohlergehen im Blick haben, die ihr Gewissen durch ständige Negierung abgetötet haben, auch mit dem Denken: mit dem Tod bin ich weg, deshalb ist es eh wurscht, was ich mache. Solche Menschen, bei denen der letzte Rest an Menschlichkeit (sage ich mal) erloschen ist, haben möglicherweise die Zu-spät-Grenze schon vor dem Tod erreicht. Wenn solche Individuen dann auch noch große Macht erlangen, dann wird es ganz fatal. Vielleicht erklären sich so die Despoten der Menschheitsgeschichte von Nero bis Hitler etc..

Ich vertrete eher eine Mehrheitsversöhnungslehre und denke, dass auch Jesus das so gesehen hat. Er sagt z.B. in Mt 5, 3-9: Selig sind die geistlich Armen die Trauernden, die Sanftmütigen, die nach Gerechtigkeit Hungernden, die Barmherzigen, die ein reines Herz haben, die Frieden stiften. Und nachdem er sich den Zöllnern und denen, die als Sünder galten, zugewendet hatte, sagt er: „nicht die Gesunden bedürfen des Arztes sondern die Kranken. ... Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder" (Mt 9, 12-13). Ja, wer waren denn die Gesunden bzw. die Gerechten??? Anscheinend doch die Mehrheit des Volkes, die natürlich auch gesündigt haben, aber – ich sag mal – guten Willens waren und nicht bewusst und auf Dauer einen bösen Weg gingen. Und warum musste Jesus das Verlorene suchen, wenn alle oder die meisten verloren sind? „denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist (Lk 19, 10).

Ich fasse zusammen: Nur durch das Sühneopfer des Herrn können die meisten Menschen gerettet werden. Wann diese Rettung sozusagen besiegelt ist, ist individuell ganz unterschiedlich. Die „Zu-spät-Grenze" kann vor dem Tod liegen, kann der Tod selbst sein oder nach dem Tod liegen, je nach Wissensstand und Möglichkeiten, die der einzelne hatte.
In diesem Zusammenhang ist auch Römer 1, 18 bis 2, 16 und Matth. 25, 31 – 46 interessant. Wer auf sein Gewissen hört, ist nicht gottlos, selbst wenn er Atheist ist. „Jesus ist nicht nur für unsere Sünden gestorben, sondern für die der ganzen Welt" (1. Joh 2, 2)

Wir, die wir jetzt schon wiedergeboren sind, haben natürlich eine ganz besondere Stellung, aber auch Verantwortung! Ich muss nicht mehr danach fragen, ob ich gut oder böse bin. Ich bin durch Glaube und Gnade jetzt schon gerechtfertigt.

O Mann/Frau, ich hab hier jetzt was angestoßen! Bin gespannt, wie ihr das seht.

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Auftrag von Jesus.

von geli am 11.09.2019 18:27

Mit Zungensprache kenne ich mich ehrlich gesagt nicht sehr gut aus. Dachte immer es handele sich hierbei um das Sprechen in Gleichnissen oder Bildern.

Nein, es geht da um Sprechen in einer anderen Sprache, die man vorher nicht sprechen konnte.
Das passierte zum ersten Mal in ApG, 2,4 und Vers11, als die Jünger mit Heiligem Geist erfüllt wurden und danach in fremden Sprachen predigten, die sie aber vorher nie gelernt hatten. 

Man kann das auch in ApG. 10,44 -46 lesen - da wurden auch die Heiden mit Heiligem Geist erfüllt (das "Pfingsten der Heiden"), und begannen, in "Zungen" zu reden und Gott hoch zu preisen.

Auch Kap. 19,6 wird berichtet, dass Menschen mit dem Heiligen Geist erfüllt wurden und dann in "Zungen" redeten.

Allerdings ist das ein großes Thema, um das auch viele verschiedene Ansichten verbreitet sind.
Die Charismatiker sprechen in Zungen, aber das ist dann keine "echte" Sprache (jedenfalls habe ich das nicht erlebt), sondern sie erhalten diese "Gabe" meist durch Handauflegung, und das, was sie dann "empfangen", sind verschiedenen Laute, die aber niemand, auch sie selbst nicht, versteht.

Ich will nun nicht behaupten, dass niemand von ihnen "echt" in Zungen sprechen kann, aber meiner Meinung nach ist ein hoher Prozentsatz dieses Zungenredens selbst "gemacht" und nicht unbedingt durch den Heiligen Geist bewirkt. Wie gesagt: Meine Meinung. Ich kann mich natürlich irren.

Wenn Sie etwas tödliches trinken wird es Ihnen nicht schaden, sprach Jesus. Ich glaube er meinte wohl die Verletzungen, welche ein Kind Gottes in dieser Welt und in der Nachfolge durchmacht.

Ja, man könnte es so auslegen, aber ich denke eher, dass Jesus das ganz konkret und nicht bildlich gemeint hat.


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