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Re: postevangelikale Glaubensrichtung, was ist darunter zu verstehen ?
von Cleopatra am 16.03.2019 10:59
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslosung (3) suche Frieden - und - jage ihm nach __ Psalm 34,15
von Burgen am 16.03.2019 09:53
Der HERR ist gerecht und hat Gerechtigkeit lieb. __ Psalm 11,7
Ihr sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist. __ Matthäus 5,48
Römer 6,12-18
1.Samuel 13,1-23
Gerecht vor Gott sind die allein, die diesen Glauben leben; es wird des Glaubens heller Schein durch Werke kund sich sich geben.
Mit Gott der Glaub ist wohl daran, und an der Liebe siehet man, dass du aus Gott geboren.
(BG: Paul Speratus)
***
aus Römer 6,12-18 (NGÜ)
12 Euer vergängliches Leben darf also nicht mehr von der Sünde beherrscht werden, die euch dazu bringen will, euren Begierden zu gehorchen.
13 Stellt euch nicht mehr der Sünde zur Verfügung, und lasst euch in keinem Bereich eures Lebens mehr zu Werkzeugen des Unrechts machen. Denkt vielmehrdaran, dass ihr ohne Christus tot wart und dass Gott euch lebendig gemacht hat, und stellt euch ihm als Werkzeug der Gerechtigkeit zur Verfügung, ohne ihm irgendeinen Bereich eures Lebens vorzuenthalten.
14 Dann wird nämlich die Sünde ihre Macht nicht mehr über euch ausüben. Denn ihr lebt nicht unter dem Gesetz; euer Leben steht vielmehr unter der Gnade.
15 Was heißt das nun? Wenn unser Leben unter der Gnade steht und nicht unter dem Gesetz, ist es dann nicht gleichgültig, ob wir weiterhin sündigen? Niemals!
16 Überlegt doch einmal: Wenn ihr euch jemand unterstellt und bereit seid, ihm zu gehorchen, seid ihr damit seine Sklaven; ihr seid die Sklaven dessen, dem ihr gehorcht. Entweder ihr wählt die Sünde und damit den Tod, oder ihr wählt den Gehorsam Gott gegenüber und damit die Gerechtigkeit.
17 Aber Dank sei Gott, dass 'die Zeit vorbei ist, in der' ihr Sklaven der Sünde wart, und dass ihr jetzt aus innerster Überzeugung der Lehre gehorcht, die uns als Maßstab für unser Leben gegeben ist und auf die ihr verpflichtet worden seid.
18 Ihr seid 'von der Herrschaft' der Sünde befreit worden und habt euch in den Dienst der Gerechtigkeit stellen lassen.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: postevangelikale Glaubensrichtung, was ist darunter zu verstehen ?
von Burgen am 16.03.2019 09:21
Nun, wurde nicht zu Beginn, in einem anderen Thread gesagt, dass es manche Aussagen in der Schrift gibt, die ursprünglich nicht dort geschrieben wurden. Sondern durch Übersetzer und Kirchenmänner der Frühzeit der Bibel zugedacht und geschrieben wurde?
Genau darauf zielen ja immer wieder "Streitereien" ab.
In früheren Zeiten, spätestens zur Zeit des Pietismus, wurde zB Tanzen nicht erlaubt.
Oder mir selbst wurde untersagt, eine bestimmte, wunderschöne blaue Lederjacke zu tragen. Das geziehme sich nicht für eine Frau.
Und ja, die Kopftuchgeschichte - das Haupt bedecken. Auch die Bedeutung wird im kulturellen Hintergrund erfragt werden können.
Es steht ja sogar im Raum, wegen geäußerte Wortansichten eben eine Gemeinde oder wie hier, ein Forum, verlassen zu wollen.
Die scheinbar engen Gedanken zu einzelnen Bibelaussagen nicht glauben zu können.
Für mich zB war es in jungen Jahren ganz schlimm, immer nur von ihm - und ihr zu lesen.
Jedenfalls meist.
Das beste Beispiel hierzu war 1.Korinther 13. Dazu noch als Lektorin zu lesen: Als ich ein Mann ward ...
Ich war nie ein Mann!
Und gerade, warum seid ihr denn alle eingestiegen auf die kulturellen Begebenheiten und Erklärungen der Sexualität.
Ich meinen Teil finde es furchtbar, wie schnell jemand auf Sexualität herabgestuft wird.
Ein Prediger erzählte, dass er, als er jung war, nicht mal mit seiner zukünftigen Frau Händchen haltend durch die Zeit gehen durfte. Es war damals üblich, alles nicht zu dürfen, bevor jemand verheitratet war.
Und steht das in der Schrift?
Und was bisher eben überhaupt nicht deutlich herausgestellt wurde, ist, was ist denn evangelikal?
Einfach nur eine enge Auslegung, wie ein konservtives Bibelverständnis und dazu den Heiligen Geist?
Klar, wir können uns natürlich im Internet belesen, Bücher gibt es ja auch. Doch darum geht es ja gar nicht.
Re: postevangelikale Glaubensrichtung, was ist darunter zu verstehen ?
von Cleopatra am 16.03.2019 08:54Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: postevangelikale Glaubensrichtung, was ist darunter zu verstehen ?
von Cleopatra am 16.03.2019 08:40Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: postevangelikale Glaubensrichtung, was ist darunter zu verstehen ?
von Hyperion am 16.03.2019 02:45Das hat doch auch niemand behauptet. Es geht vielmehr um das sehr bedauerliche Driften des Threads ins völlige Offtopic. Denn man kann doch nicht auf die Frage "was versteht man unter postevangelikaler Glaubensrichtung" mit einer Diskussion über Homosexualität antworten. Und das nur, weil es einen vielbeachteten Worthaus-Vortrag zu diesem Thema gibt und die einzige Postevangelikale unter uns gesagt hat, dass sie Worthaus gut findet. Höchstwahrscheinlich mag Bithya85 auch sowas wie Schokoladenkuchen und trotzdem ist es sicher kein Kennzeichen des Postevangelikalismus täglich Dr. Oetker Backmischungen zusammenzurühren. Das ist so ungefähr das gleiche Niveau....
Angemessener fände ich es da schon, wenn man sich über sowas wie geistlichen Missbrauch innerhalb des evangelikalen Spektrums unterhalten würde. Denn dieser scheint ja mitverantwortlich für die Herausbildung eines Postevangelikalismus zu sein. Würd' mich als Evangelikalen nun schon herausfordern mal zu gucken was da los ist, wenn sich solche Phänomene wie der Postevangelikalismus auftun. Ich glaub' da könnte man allerhand bei lernen!
LG
Hyperion
Immer ist die wichtigste Stunde die gegenwärtige; immer ist der wichtigste Mensch der, der dir gerade gegenübersteht; immer ist die wichtigste Tat die Liebe.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: postevangelikale Glaubensrichtung, was ist darunter zu verstehen ?
von Burgen am 15.03.2019 23:52Ja, hier kommen einige Themen in den Blick, die es wert sind betrachtet zu werden.
Und auch diejenigen, die ihre Gedanken hier mitgeteilt haben, schreiben auf, was ihnen gerade wichtig geworden ist oder worüber sie schon früher nachdachten, wo sie zu einem anderen Zeitpunkt mit ähnlichen Auffassungen oder gar Gefühlen dazu konfrontiert worden waren.
Von daher kann ich nicht sehen, dass in diesem Thread sich lustig gemacht worden ist.
Der Prof Zimmer hat in seinem Vortrag die kulturellen Ansichten von damals bis heute anhand der Bibelverse dargelegt.
Wer nicht darüber Bescheid weiß und eben „nur“ die Bibel hat und somit die Verse betrachtet und zu sich sprechen lässt ohne den Kult von damals miteinzubeziehen, für den ist klar, dass Sexualität in die Ehe gehört.
3.Mose ist ja das Gesetzbuch. Gott wollte sich damals ein heiliges Volk schaffen, welches nicht dieselben Taten vollbringt wie die Völker ringsum, genannt Heiden.
Die Evangelikalen und die anderen haben zum Gesetz im 3.Mosebuch vermutlich ganz eigene Ansichten.
Ähnlich wie die 10 Gebote mit den zwei Steintafeln. Die erste Tafel, da geht es um Gott, ihn anzubeten, ihn allein.
In der zweiten Tafel wird uns anbefohlen, wie wir, das Volk des ersten Bundes, sich im zwischenmenschlichen Bereich zu verhalten hat. Und da scheitern die Menschen. Denn ohne Jesus und sein vollbrachtes Werk am Kreuz sowie seiner Auferstehung, haben die Menschen nicht die Kraft den Willen Gottes zu tun, bei der Stange zu bleiben.
Im 3.Mosebuch wird durchaus eine starke Anleitung zum und für das Leben aufgezeigt. Jedoch spricht niemand darüber. Manche haben ein Empfinden für richtig oder falsch. Und weil Gott ein heiliges, reines Volk wollte, das sich absondert von der heidnischen Bevölkerung, war die Todesstrafe allgegenwärtig.
Heute sieht dies nun ganz anders aus. Wir leben heute aus dem Bewusstsein der Vergebung.
Und Beziehungen zum Nächsten können vielfältig sein. Es ist meines Erachtens ein Geschenk Beziehung zu leben. Oft wird unterstellt, so oder so zu sein. Es gibt so unendlich viele Menschen, die allein sind. Allein, nicht einsam. Aber auch trauen sich viele nicht Beziehung einzugehen. Wegen dem Gerede, oder weil sie Beziehung nicht gelernt haben, oder lieber sich in manchen Gruppen lieber bewegen. Es gibt da viele Möglichkeiten.
Re: postevangelikale Glaubensrichtung, was ist darunter zu verstehen ?
von Bithya85 am 15.03.2019 21:18Wollt ihr nicht so langsam einen neuen Tread auf machen "Wir lästern über Homosexuelle"? Ist so langsam etwas off-topic.
Gemig-Blog Schaut gerne mal vorbei 
Re: postevangelikale Glaubensrichtung, was ist darunter zu verstehen ?
von Jonas am 15.03.2019 20:19Hallo Burgen und Hannalotti!
Weil all die möglichen Gefühle, in diesem Fall gleichgeschlechtliche, zuallererst einmal etwas sehr privates, ausschließlich der eigenen Persönlichkeit betreffende Regungen sind, finden sie vorerst wenig bis keine Beachtung.
Gefühle ansich können noch keine Sünde sein, weil sie nicht unmittelbar kontrollier- bestimmbar sind.
Erst wenn aus den Gefühlen Tat-sachen werden, werden sie beurteilt.
Bei jeder Art von Diskriminierung spielen viele, das jeweilige Thema betreffende, spezifische Faktoren mit, die Menschen dazu verführen, andere zu verurteilen.
Scham, Angst, Ausgrenzung, Tod, Arbeitsverlust usw. können auch dem widerfahren, der anderen gegenüber die Wahrheit spricht.
Und das schneller als man glauben mag.
Ich denke nicht, dass das unmittelbar mit Religion etwas zutun hat.Auch im atheistischen Kommunismus wurden/werden Homosexuelle bedrängt und verfolgt.
Nicht nur.
Unzucht ansich ist, das primäre Ziel der Sexualität, nämlich Leben weiter zu geben, bewußt zu verhindern, es absichtlich zu verunmöglichen.
Dadurch wird die eigene Triebbefriedigung, die den jeweils anderen zum Objekt dekradiert, als alleiniges Ziel angestrebt.
Mit besten Grüßen
Re: postevangelikale Glaubensrichtung, was ist darunter zu verstehen ?
von Hannalotti am 15.03.2019 13:42ja, das ist kein leichtes Thema und oftmals wird das Thema HS vermieden und verdrängt, nach dem Motto: "In unserer Gemeinde gibt es keine Homosexuellen."
Dazu fällt mir ein Satz von Jesus ein:
...aus Matthäus 19, 12.
Ich bin überzeugt, dass es bei den Verschnittenen, die von den Menschen verschnitten worden sind, nicht nur um eine wortwörtliche Aussage geht, sondern um eine "Verschneidung" an der Seele. Durch Missbrauch etc.


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