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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslosung (3) suche Frieden - und - jage ihm nach __ Psalm 34,15
von Burgen am 13.03.2019 09:30
Mein Herz freut sich, dass du so gerne hilfst. __ Psalm 13,6
Leidet jemand unter euch, der bete;
ist jemand guten Mutes,
der singe Psalmen. __ Jakobus 5,13
5.Mose 8,11-18
1.Samuel 10,17-27
Wenn Trost und Hilf ermangeln muss, die alle Welt erzeiget,
so kommt, so hilft der Überfluss, der Schöpfer selbst,
und neiget die Vateraugen denen zu, die sonsten nirgends finden Ruh.
Gebt unserm Gott die Ehre!
(Johann Jakob Schütz)
***
Es ist so wunderschön zu lesen, wie Gott selbst uns in seinem Wort zum Wort zurückführt und so antwortet.
Meditieren wir über solch ein Wort, stellen wir fest, dass das Wort wahr und wahrhaftig ist und so uns selbst
in die Wahrheit führt, das sich unser Herz in Freude zu Gott/Jesus erheben kann.
Es ist die Freude, die sich durch den Lobpreis bahn bricht in unserer Seele.
Das Unterbewusstsein wird programmiert zu unserem Besten.
Wir erstarken innerlich in der Beziehung zu Jesus und wirkt sich aus in dem wir anders reagieren als vorher.
Da hilft es auch sich selbst zu sagen: Sei achtsam, was über den Mund aus deinem Herzen kommt.
Hiob hat geschwiegen. Nichts Böses, keine Aufgeregtheit stellte sich gegen Gott.
Er versündigte sich nicht, auch dann nicht, wenn er Gott in seinem Leben nicht verstand.
aus 5.Mose 8, 11-18 (Schl 2T)
11 und wenn du gegessen hast und satt geworden bist, dann sollst du den HERRN, deinen Gott loben für das gute Land, das er dir gegeben hat.
17 und damit du nicht in deinem Herzen sagst:
Meine eigene Kraft und die Stärke meiner Hand hat mir diesen Reichtum [Wohlsein und satt sein, Überfluss] verschafft!
18 So gedenke doch an den HERRN [Jesus] , deinen Gott, - denn Er ist es, der dir Kraft gibt, solchen Reichtum zu erwerben -, damit er seinen Bund aufrecht erhält, den er deinen Vätern [AT] geschworen hat, wie es heute geschieht.
19 Wenn du aber den HERRN, deinen Gott, wirklich vergisst und anderen Göttern nachfolgst, und ihnen dienst und sie anbetest, so bezeuge ich heute gegen euch, dass ihr gewiss umkommen werdet. ..., weil ihr der Stimme des HERRN eures Gottes, nicht gehorsam seid.
***
Diese Worte stehen im AT, ja, doch genauso sind sie für uns, die (wiedergeborenen) Christen durchaus ansprechend.
Durch die Jahrtausende und Jahrhunderte hat das Evangelium vielfältig Veränderung erfahren. bis hin, dass das Wort, und seine Symbole, wie Kreuze aus Ämtern verschwunden sind. Und auch speziell Religionsunterricht, Studium und anderes, sich oftmals nicht mehr im Wort gründen.
Und auch der normale Bürger, der an Jesus glaubende Mensch der Straße, steht in Gefahr, der Habgier hinterher zu laufen. Alles ist billig, vieles geht nach 1-2 Jahren kapputt und muss erneuert werden. Die Tempel der Menschen sind zB auch die Kaufhäuser. Die Kirchenräume sind leer, die Läden sind voll.
Und als Christ sind wir oft nicht von anderen zu unterscheiden.
Habgier ist Götzendienst. So steht es in der Schrift.
Habgier bedeutet nicht immer nur materielle Dinge zu sammeln.
Anbetung - Gottes - , das erscheint mir ein Schutzschild zu sein. Dazu benötigen wir das Wort Gottes, welches in Christus Mensch wurde. Keiner kennt uns so genau und umfassend, wie unser Bruder, Freund, Geliebter und Bräutigam wie ER.
Re: postevangelikale Glaubensrichtung, was ist darunter zu verstehen ?
von Jonas am 13.03.2019 09:21Danke für den Hinweis!
Ist mir schleierhaft, wie man derartiges Verhalten aus den Evangelien ableiten oder überhaupt mit diesen in Verbindung bringen kann?
Aber scheinbar gelingt es doch einigen und man tut sicher gut daran, hierbei in der Entwicklung nicht stehen zu bleiben.
mit besten Grüßen
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: postevangelikale Glaubensrichtung, was ist darunter zu verstehen ?
von pausenclown am 13.03.2019 08:50Shalom Bithya,
Eine Frage an dich , Jesus sagte es ist vollbracht , ist das Lyrik oder Prosa oder ..?
LG
Re: postevangelikale Glaubensrichtung, was ist darunter zu verstehen ?
von Bithya85 am 13.03.2019 08:25Du sollst gar nichts aussortieren, wenn du gut klar kommst
es geht auch nicht darum, dass wir, also Postevangelikale, etwas aus der Bibel aussortieren oder uns über die Bibel stellen. Es geht um die (menschengemachten und in die Bibel projizierten) Dogmen und um soziale Vorschriften, die wir in (fundamentalistisch) evangelikalen Gemeinden gelernt und erlebt haben. Vielleicht kann ich es am Besten an Beispielen beschreiben:Es gibt eine Bibelstelle, die Frauen dazu auffordert, ihr "Haupt bedeckt zu halten". Jetzt wird in einigen Gemeinden gesagt, dass Gott deswegen wolle, dass Frauen Kopftücher tragen. Und da hängt nicht nur ein Kleidungsstück dran, sondern noch ein ganzer Rattenschwanz an Denkweisen, Verhaltensvorschriften, sozialen Rollen. Dass die Frau deutlich unter dem Mann stehe, am Besten unsichtbar sei, nichts sagt, nicht aufmuckt, egal, was ihr passiert, auch zum Beispiel, wenn es Gewalt ist. Sondern demütig ihren von Gott (bzw. der Gemeinde) zugewiesenen Platz einnimmt. Jetzt gibt es Frauen, die merken, dass sie daran kaputt gehen. Sie werden körperlich, emotional und sexuell misshandelt und müssen sich dafür auch noch rechtfertigen und dankbar sein. (Ich kenne Fälle, an denen am Ende der Selbstmord bzw. Selbstmordversuch stand.) Und jetzt gibt es welche unter diesen Frauen, die anfangen zu denken, dass Gott, der ja ein Gott der Liebe ist und auch sie liebt, trotz dieser Bibelstelle nicht wollen kann, dass sie innerlich und äußerlich kaputt gehen. Sie fangen an, sich selber zu informieren, was es mit dieser Stelle auf sich haben könnte und kommen vielleicht darauf, dass es damals im sozialen Kontext üblich war, dass Frauen sich bedecken, aber gleichzeitig sehen sie, wie Jesus zB mit Frauen umgegangen ist und dass es in den ersten Gemeinden tatsächlich Frauen in Leitungspositionen gab. Und nicht selten entsteht durch diese Erkenntnis die Ahnung, dass es vielleicht noch andere Dinge gibt, die Menschen einfach Gott in den Mund gelegt haben, die er so nie gemeint haben kann. So entwickelt man ein vielleicht umfangreicheres Gottesbild und ein informierteren Zugang zur Bibel als man es in evangelikalen Gemeinden gelernt hat. Oft eckt man dann in diesen Gemeinden sehr stark an, so dass man sie verlassen muss. Viele haben eine gemeindefreie Zeit, die ist mal kürzer, mal länger, bei mir waren es ungefär zwei Jahre, andere gehen 20 oder 30 Jahre nicht in Gemeinden, bevor man sich wieder etwas sucht. Das sind dann aber normalerweise andere Gemeinden als die, aus denen man ursprünglich gekommen ist. Es ist trotzdem mehr als ein einfacher Gemeindewechsel, denn die Denkweise hat sich ja komplett verändert.
Kann man so nicht pauschal sagen. Erfahrungen stehen vielleicht über einem bestimmten Schriftverständnis. Aber das tun sie ja bei uns allen, denke ich mal. Oder ich hoffe es
denn sonst müssten wir denken, dass der Hase ein Wiederkäuer und die Erde eine Scheibe ist. Ich glaube, wir sehen die Bibel differenzierter als wir sie noch zu unseren evangelikalen Zeiten gesehen haben, denn wir scheren nicht mehr alles über einen Kamm, was darin steht. Wir differenzieren zB zwischen der Wahrheit von Lyrik, die ja eine andere ist, und der von Ratschlägen in Briefen und der von historischen Berichten. Wir fragen danach, was der Schreiber der Texte (zB Paulus oder Lukas) gedacht hat, in welchem System er gelebt hat und wie der Text auf die gewirkt haben muss, die ihn als erste gelesen haben. Wir sagen nicht mehr einfach "Da steht es doch und gut ist." in gewisser Weise ist es ja auch so, das bezieht sich aber eher auf das persönliche Erleben, da wir schon das Gefühl haben, über unsere evangelikale Vergangenheit hinaus gewachsen zu sein, ohne dass wir deswegen Evangelikale von oben herab behandeln wollen. Was aber zugegeben manchmal leider passiert.
Oh scheibenkleister, so spät schon? Muss schnell los!
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Re: Seid gegrüsst
von Cleopatra am 13.03.2019 07:31Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: postevangelikale Glaubensrichtung, was ist darunter zu verstehen ?
von Cleopatra am 13.03.2019 07:27
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: postevangelikale Glaubensrichtung, was ist darunter zu verstehen ?
von Bithya85 am 12.03.2019 22:55Genau, evangelikal ist etwas völlig anderes als evangelisch. In manchen Bereichen kommt mir das Evangelikale, so wie ich es erlebt habe, mehr katholisch vor.
Da hast du recht. Wobei nicht alle gleich stark das Evangelikale kritisieren und auch nicht dasselbe. Es wird schon auch überlegt, was ist wertvoll und gut und was sollten wir beibehalten, aber eben auch, was sollten wir lieber aussortieren. In sofern doch eigentlich ganz gesund :)
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Re: postevangelikale Glaubensrichtung, was ist darunter zu verstehen ?
von Merciful am 12.03.2019 22:40In der Überschrift des Threads geht es aber um postevangelikal, nicht um postevangelisch.
Ich persönlich lese diesen Begriff hier erstmals.
Er scheint sich auf den Evangelikalismus zu beziehen.
Nicht eigentlich also auf den gesamten Protestantismus.
Vielleicht auch nicht eigentlich auf das ursprüngliche Evangelium.
Vermutlich eher auf einzelne Aspekte innerhalb des Evangelikalismus.
Merciful
Re: postevangelikale Glaubensrichtung, was ist darunter zu verstehen ?
von Jonas am 12.03.2019 20:58Grüß Dich Bithya85!
Ich denke, es ist wie Du sagst, der Begriff ist sehr unglücklich gewählt.
Ich habe nur versucht den Begriff Postevangelisch zu beschreiben und die Vorsilbe post- heißt ja in diesem Fall nichts anderes als nach, also was nach dem Evangelium kommt und das Alte zu überwinden sucht.
Also ein Postevangelikaler kann sich schon per Definition nicht dem genauen Wortlaut des Evangelium verpflichtet fühlen, sondern dass, was er über das Evangelium hinaus noch so alles entwickelt.
Du sagst es ja selbst:
Mit besten Grüßen
Re: Seid gegrüsst
von Bithya85 am 12.03.2019 17:55ich hab schon auf Burgens Frage im neuen Tread geantwortet
Wenn du es genauer wissen willst, frag gerne noch mal nach, ich versuche, es so gut ich kann zu beantworten.
LG
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