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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: ZERBRUCH - pro und contra

von Pal am 01.10.2018 06:37

Da stimme ich mit dir überein, @nennmichdu!
=====
Das dieses Sterben / Zerbruch kein Event sondern ein lebenlanger Prozess ist, drückst du sehr gut aus =>
nennmichdu: das Christus durch seinen heiligen Geist mehr und mehr in unserem Leben Gestalt annimmt. Ein lebenslanger Prozess - der Heiligung genannt wird.

=========
Eine mir dazu sehr wichtige Bibelstelle ist auch:
Psa 34:18 Der HERR ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, deren Geist zerschlagen ist.
um dann auch den Umkehrschluß als folgerichtig zu ermpfinden:
Der HERR ist ferne denen, die unzerbrochenen Herzens sind, und hilft denen nicht, deren Geist unzerschlagen ist.

Was meint ihr dazu? -

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: ZERBRUCH - pro und contra

von nennmichdu am 01.10.2018 00:50

Hallo Pal,

du zitierst Johannes 3,30

zuvor musst du dir aber Johannes 3,3 vor Augen führen:


3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.

Wenn jemand nicht sein eigenes, selbstbestimmtes Leben in den Tod gegeben hat (das letztendlich ist das Bild für die Taufe)   .... so kann er das Reich Gottes nicht sehen..

Und wenn er es in den Tod gegeben hat...

dann gilt es täglich sein Kreuz auf sich zu nehmen:

Sprich sich für gestorben zu halten...  im heiligen Geiste zu wandeln -- auf das wir die Werke des Fleisches dann nicht mehr vollbringen..


Johannes der Täufer war der Wegbereiter auf Jesus hin:

Er rief zur Umkehr auf, von Verfehlungen im Gesetz des Mose...  
Konnte aber durch seine Taufe nur hier Vergebung von Schuld zusprechen ... ohne hier dann die Kraft zu geben, wie es Jesus tat - die Taufe im heiligen Geist--


dann auch durch den Geist die Werke des Fleisches nicht mehr zu vollbringen sondern die Werke Gottes zu tun...darin zu wandeln



28 Ihr selbst seid meine Zeugen, dass ich gesagt habe: Ich bin nicht der Christus, sondern ich bin vor ihm her gesandt.
29 Wer die Braut hat, der ist der Bräutigam; der Freund des Bräutigams aber, der dabeisteht und ihm zuhört, freut sich sehr über die Stimme des Bräutigams. Diese meine Freude ist nun erfüllt.
30 Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen.


Nach der Taufe für den Christen, nach dem Empfang des heiligen Geistes gilt es nun diesem Raum zu geben in unserem Leben. Das Land einzunehmen, so wie Josau im alten Testament mit dem Volk Israel (nach dem es den Jordan überquerte - den Jordan...der das Zurücklassen/Sterben des alten Menschen symbolisiert--die Wassertaufe)

Und nun gilt es dann, das Christus durch seinen heiligen Geist mehr und mehr in unserem Leben Gestalt annimmt. Ein lebenslanger Prozess - der Heiligung genannt wird.

Findet diese Heiligung nicht statt, sind wir tot und bleiben ohne Frucht.

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Jüdische Feste - Weckruf der Kirche, der Braut Christi

von nennmichdu am 01.10.2018 00:37

Hallo Burgen,


wem folgen wir nach? Wem wollen wir gleich werden?



welchen Weg wollen wir gehen?   Wollen wir herrschen, über andere bestimmen? Oder wollen wir dienen, so wie Jesus unser eigenes Leben zurückstellen, verleugnen, auf das Christus in uns zum Vorschein kommt?

Gehören wir zu denen, die sich vor Jesus stellen im Endgericht mit vor Stolz geschwellter Brust in voller (vermeintlicher) Gewissheit und im Blick auf das was wir meinen an Großem im Reich Gottes getan zu haben, Wunder gewirkt zu haben, Kranke geheilt, Dämonen ausgetrieben?


Oder gehören wir zu denen, die an den Geringsten Gutes getan haben - ohne das wir hier auf uns sehen, auf unsere Verdienste verweisen?

Ich habe ein großes Problem mit den Leuten, die sich scheinbar schon im Himmel sehen in ihrem Lobpreis und hier einen König feiern und sich daran berauschen, ohne das zu tun, was Jesus und was auch Gott , der Vater im Himmel von uns erwartet:

Mi 6,8 Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Jüdische Feste - Weckruf der Kirche, der Braut Christi

von Burgen am 30.09.2018 23:45

Messias bedeutet, heißt: der Gesalbte. Der Christus. Und kommt über 500 mal im NT vor. Im AT auch.

Www.bibelwissenschaft.de und Wiki Lexikon geben darüber dicht Auskunft.

Meschiach gehört auch noch dazu.

Messias ist auch ein Titel

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Jüdische Feste - Weckruf der Kirche, der Braut Christi

von nennmichdu am 30.09.2018 22:25

Hallo Pausenclown,


du schreibst, du folgst deinem Messias...--?

Ist er denn schon da? 
So weit ich weiß, sitzt er nämlich noch zur rechten Gottes von der er erst noch kommen wird. Der Vater im Himmel allein weiß wann.

Und als Christ folge ich dann dem Lamme nach. Gehe  den Weg der Demut, diene den Menschen, so wie Jesus mir gedient hat (indem er mir meine Sünden vergeben hat und mir neues Leben in Christus - durch seine Auferstehung - geschenkt hat --- durch den heiligen Geist).

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Christentum versus Islam

von nennmichdu am 30.09.2018 22:18

Hallo ihr Lieben,


ein schönes, ein wichtiges Thema. Christentum und der Isalm. Müssen wir den Islam fürchten? 

Ich denke nicht. Und doch wird manch einem dies vielleicht solange Angst machen, solange er darüber nicht informiert ist.

Soweit meine Kenntnisse reichen, leitet sich der Islam über den Erstgeborenen Sohn Abrahams - Ismael - ab. Der Sohn der Magd Abrahams, nachdem Sara - die bisdahin unfruchtbar war - Abraham bat, doch durch ihre Magd Hagar einen Sohn zu zeugen. Sodass Ismael geboren wurde. Der Sohn der Knechtschaft wie er auch genannt wurde. Während dann später Abraham ja auch noch durch Sara dann einen Sohn zeugte. Isaak, der Sohn der Verheißung. Aus dem heraus dann Jakob (Israel) hervorging. Und später dann auch wir Christen, als Kinder Gottes (der Verheißung).

Der Koran vertauscht nun dieses und sieht in Ismael letztendlich die Generationenabfolge, die sich letztendlich über Gott ableiten tut. Sehen also in Mohammed, als letzten Propheten Gottes (für sie war Jesus auch ein Prophet nur) ihr Gottesbild begründet.

Aus Ismael sind dann auch viele Nachkommen abgeleitet wurden (ich meine auch 12 Stämme/12 Fürsten) die auch von Gott eine Verheißung haben, sich mehren und ausbreiten zu dürfen. Immer auch gegenüber den leiblichen Nachkommen Isaaks in Konkurenz (der dann über Jakob und seinen 12 Söhnen das Volk Israel darstellt). Das Volk Israel heute in einem Staatsgebiet, was den Moslems (den Nachkommen Ismael) solange ein Dorn im Auge ist, wie es überhaupt Anspruch erhebt, sich als Volk Gottes zu sehen.

Als Christ ist man dann eigentlich aussen vor, weil wir als Christen dann sagen können, das wir hier keine bleibende Heimat auf Erden haben -in Form von Anspruch auf Landbesitz - da wir unsere Heimat im Himmel letztendlich haben, hier nur die Aufgabe haben, die Erde zu hegen und zu gestalten/bewahren.

Als Christ können wir darüber hinaus Vorbilder sein, worin der Israelit (unter dem alten Bund und unter der Decke des Gesetzes im großen und ganzen noch sich befindend) uns nacheifern könnte/sollte da wir ihn eifersüchtig machen in unserer Freiheit als Christen (worin auch die Jüdische fromme Elite vor 2000 schon eifersüchtig auf Jesus war.....)

((Römer 11....:Verstockung ist Israel zum Teil widerfahren, bis die Vollzahl der Nationen hineingekommen sein wird; 26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: "Es wird aus Zion der Retter kommen, er wird die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden; 27 und dies ist für sie der Bund von mir, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde." 28 Hinsichtlich des Evangeliums sind sie zwar Feinde um euretwillen, hinsichtlich der Auswahl18 aber Geliebte um der Väter willen.)

Moslems können wir dann ein Beispiel sein, das wir einen gnädigen Gott haben, der uns in auch in eine Freiheit gestellt hat, nicht mehr durch Werke gerecht werden zu müssen.

Verfolgung hat ansonsten der Gemeinde Jesu meistens gut getan, weil darin der Glaube bewährt und hinterher meist gestärkt daraus hervor geht.

Wir Christen hier in Europa haben dann eher das Problem der Endzeitgemeinde (siehe die Sendschreiben an Laodizäer). Lauheit und Weltlichkeit - liebe zur Welt.

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Uwe_Be

61, Männlich

  Neuling

Beiträge: 18

Mein Weg zu Christus-meine Stärke und mein Schild

von Uwe_Be am 30.09.2018 22:16

Liebe Schwestern und Brüder,
mein Weg zu Christus begann auch mit einer Krise, wobei ich seit Kindheitstagen den Glauben nie vollständig verloren hatte. Letztes Jahr, so ca. 1,5 Wochen vor Ostern, musste ich ins Krankenhaus und mein Leben hing an einem seidenen Faden. Die Ärzte gaben mir eine 50/50-Chance. Wieder daheim war ich mit der Situation konfrontiert, dass einfach alles weg war. Ich konnte nicht mehr arbeiten gehen und auch mein Hobby nicht mehr ausüben. In dieser Zeit fragte ich mich, was ich eigentlich mit meiner Restlebenserwartung (5-6 Jahre) überhaupt anfangen sollte und wie ich die letzten beiden Jahrzehnte verbracht hatte. Was hab ich für mich, meinen Geist und meine Seele getan? Antwort: herzlich wenig. Dann folgte der zweite Klinikaufenthalt und danach trat ich wieder in die Kirche ein und seitdem beschäftigte ich mich auch mit der Schrift. Ich wurde nochmals eingesegnet und es war wunderschön.
Nach Krankenhausaufenthalt drei und vier wurde ich mit einer Horrorprognose nach Hause entlassen. Mein Hausarzt gab mir weniger als ein Jahr. Wenige Tage später bekam ich das ein weiteres Mal zu hören, nämlich dass meine Nieren zu schwach sind, Wasser nicht mehr ausgeschwemmt werden kann, aber das Nierenversagen ein gnädiger Tod sei und ich nicht werde leiden müssen, da ja die Palliativmedizin bereits so weit sei. An diesem Abend habe ich völlige Ohnmacht erlebt und legte mein Schicksal in die Hand von Gott. Ich hab dann auch aufgehört um einzelne Dinge zu bitten. Komischerweise fühlte ich mich anschließend ruhiger.
Mein Leben hat sich drastisch geändert. Dinge, die vorher scheinbar wichtig waren sind es nun nicht mehr. Das Loslassen war sehr schwierig, denn mir war klar, dass ich Menschen hinterlassen werde, die mir sehr wichtig sind und dass ich dann nichts mehr tun kann. Außerdem musste ich alle weltlichen Sachen regeln, wie z. B. Patientenverfügung, wie ich beerdigt werden möchte, wer die Grabrede halten soll und was ich nicht möchte, dass es angesprochen wird sowie die Frage, wer alles in meinem Todesfall informiert werden soll.
Das Loslassen und die Akzeptanz waren jedoch der schwierigste Part, denn mir war klar, dass ich nicht in der Vergangenheit leben darf, weil ich daran nicht mehr anknüpfen kann, und gleichzeitig darf ich nicht an die Zukunft denken, denn sonst trauere ich jetzt schon einer Zukunft nach, die ich wahrscheinlich ohnehin nicht haben werde. Zwei Tage im Voraus, maximal, muss reichen.
Seitdem ging es gesundheitlich wieder besser, was ziemlich unwahrscheinlich war. Es gibt zwar keine Heilung, aber mit etwas "Glück" habe ich noch einige, wenige Jahre. Okay, regelmäßige Blut-Laboruntersuchungen sind notwendig und ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich nicht regelmäßig angespannt bin, bevor das Ergebnis da ist. Außerdem steht mir noch ein weiterer Eingriff bevor und ich kann nur hoffen, dass meine Organe mitspielen.
Wäre das alles nicht passiert, dann hätte ich mein altes, oberflächliches Leben einfach weitergeführt. Ich weiß, dass wir mehr sind, als eine bloße Ansammlung von biologischen Zellen und ich durfte auch eine spirituelle Erfahrung machen. Wenn man das auch nur ein einziges Mal gespürt hat, dann möchte man es am liebsten hier, jetzt und sofort wieder haben. Es ist unglaublich!
Als ich mich hier anmeldete, wurde ich mit Psalm 28 Vers 7 empfangen und es trifft den Nagel auf den Kopf. Mein Glaube hilft mir sehr bestimmte Dinge zu unterlassen und mich an die Regeln der Ärzte zu halten. Dafür bin ich total dankbar und das wollte ich hier zum Ausdruck bringen. Jesus ist der einzig gangbare Weg und als ich die Entscheidung traf, tat ich es nicht mal aus Angst heraus, da mir einige Jahre als noch genug Zeit erschien. Ich konnte ja nicht wissen, was dann noch kommen sollte. Ich glaube, dass ich ohne diese Entscheidung bestimmt schon Dummheiten gemacht hätte, aber, wie gesagt, gibt mir der Galube unglaublich Kraft und ich bin auch für mein stabiles soziales Umfeld dankbar.
Das ist meine Geschichte. Habt keine Angst!
Liebe Grüße
Uwe Be

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Christentum versus Islam

von Burgen am 30.09.2018 21:54

Nachtrag zu meinem obigen Beitrag, eigentlich eine Korrektur ...

Dort geschrieben: jüdisch/christlicher Gott.

Heißen müsste es: Gott, Elohim - Schöpfergott.
Das Video durch Uwe eingestellt, sah ich mir an und finde es wirklich sehr hilfreich.
Der Sprecher sagte ja, dass es viele Bilder von Gott gibt. Und Gott ist eben nicht derselbe Gott zwischen den Religionen.

Jedoch beim näherer Überlegung komme ich zu dem Schluss, dass es nur einen einzigen Gott gibt.
Das sagt Gott von sich selber so.
Die anderen Religionen jedoch haben andere Gottesbilder. Unser Gottesbild hat ihre Prägung für uns durch die Schrift, das was wir dort lesen. Und dann das, wie jeder selbst Gott erfährt in seinem Leben. Und da kommen eben die vielen Bilder "über" und "von" Gott ins Spiel.
Viele Menschen haben im Herzen die Vorstellung, dass Gott ein alter Mann ist, dass er ein harter Gott ist. Einer vor dem man Angst haben muss. Andere verwechseln Gott mit den Eigenschaften ihres eigenen Vaters. Und vieles mehr.
Und weil eben ein großer Teil der Weltbevölkerung nicht lesen kann, haben die Herrscher und Verführer usw. leichtes Spiel. Denn sie wissen nur das, was in der Kultur üblich ist.
Und das wird in Traditionen verpackt und als Religion verfestigt.
Die meisten von uns hier im Forum wissen aus eigener oft leidhaften Erfahrung wie lange es dauert einen liebevollen Gedanken zB ins Herz fallen zu lassen, wenn wir selber eine harte Kindheit hatten.
Verfolgung durch andersgläubige steht von Anbeginn als verheißung in der Bibel.
Es ist eigentlich müssig sich zu fragen warum es so ist wie es ist. Dabei helfen die Christen doch so oft mangel in anderen Kontinenten zu beseitigen. Das wird dann manchmal sogar als Einmischung empfunden.
Nun, die Finsternis schreitet voran.
Gruß
Burgen

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5494

Re: Christentum versus Islam

von Cleopatra am 30.09.2018 19:11

Die Juden waren auch Bewohner dort. Und der größte Unterschied ist der, dass die Juden Abrahams nachkommen von der Frau Sara annehmen, die Muslime aber die nachkommen der Magd.
Ismael vs. Isaak
LG cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.09.2018 19:24.

Uwe_Be

61, Männlich

  Neuling

Beiträge: 18

Re: Christentum versus Islam

von Uwe_Be am 30.09.2018 18:44

Ich vergaß. Der Satz "Juden, die in aller Welt gehasst werden" fiel natürlich auch. Warum hassen die eigentlich die Juden mehr, als uns? Wegen der Geschichte des Staates Israel, gegen den die nicht ankommen? Würde ich mal vermuten.
Viele Grüße
Uwe Be

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