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NennmichThomas
Gelöschter Benutzer

Re: Hausgemeinde gründen

von NennmichThomas am 03.11.2018 08:40

Desweiteren wollen wir auch uns Gedanken über das 4 Gebot machen, daß wir heute aus beruflichen Gründen kaum noch halten können. Aber vllt wenigstens soweit wie möglich daran halten können und orientieren können.



Ja - schönes Thema.

Du sollst Vater und Mutter ehren.


Wie tun wir das?
 - Unter Berücksichtigung das wir keinen anderen unseren Vater nennen sollen als den Vater im Himmel und die Mutter auch die Gemeinde aus Gläubigen ist:


Mt 12,49 Und er streckte die Hand aus über seine Jünger und sprach: Siehe da, das ist meine Mutter und das sind meine Brüder!


Mt 23,9 Und ihr sollt niemand euren Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater: der im Himmel.

Wie gehen wir mit unseren leiblichen Eltern um? Sie sind dann zwar einerseits - wenn sie (noch) nicht zu Gottes Volk gehören -  wie alle anderen (Heiden)Menschen zu behandeln.

Aber in Bezug auf die Verheißung des AT - das erste Gebot mit Verheißung eines langen Lebens, insofern wie es beachten - wie stellt ihr euch das praktisch vor?

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NennmichThomas
Gelöschter Benutzer

Re: Hausgemeinde gründen

von NennmichThomas am 03.11.2018 08:34

Du sollst Vater und Mutter ehren -


ach du Schreck - das ist das 4 Gebot..
muss ich doch gleich noch mal den ganzen Eingangsbeitrag lesen... sorry.. Moment...

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NennmichThomas
Gelöschter Benutzer

Re: Hausgemeinde gründen

von NennmichThomas am 03.11.2018 08:32

so sehe ich das auch pray,


aber über das 4 Gebot - du sollst nicht morden -

was (im Sinne von Töten) aus beruflichen Gründen der Schreiber des Eingangspostings nicht mehr zu halten vermag,
könnten wir uns dann auch unterhalten.

Hmm - wenn in unserer aufgklärten Runde hier noch Bedarf dazu besteht...-

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Hausgemeinde gründen

von pray am 02.11.2018 22:37

Hallo Thomas, nein, bei dieser Gruppierung - wenn denn nochmal eine Rückmeldung kommen würde - geht es, so wie ich es bewerte,  keinesfalls darum, dass sie "Schwache im Glauben" sind bzw, sich so sehen würden, ganz im Gegenteil.

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NennmichThomas
Gelöschter Benutzer

Re: Hausgemeinde gründen

von NennmichThomas am 02.11.2018 16:42

ich meine - lass sie...  wenn sie ihres gleichen finden... die hier meinen das koscher zu leben als Christ...

spricht nichts dagegen...


aber auch nichts dafür, insofern es dann starke und schwache im Glauben gibt - die einen wissen, das sie alles essen dürfen...die anderen verzichten auf bestimmte sachen...


jeder sei seiner Meinung gewiß

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Hausgemeinde gründen

von pray am 02.11.2018 14:48

Hallo,
ich glaube, ich kenne die Lehre, die du bringst. Darf ich deshalb dazu fragen, ob du der Meinung bist,
1.) dass die jüdischen Feste die Feste Gottes sind, die Christen auch heute feiern sollen?
2.) Ist das Neue Testament in griechisch oder aramäisch geschrieben?  und
3.) soll ein Christ nach dem Vorbild Jesu, der auch beschnitten wurde, sich beschneiden lassen?

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NennmichThomas
Gelöschter Benutzer

Re: ein Spiel mit Sätzen und Fantasie

von NennmichThomas am 02.11.2018 10:59

Sammeln tut meine Frau

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Hausgemeinde gründen

von solana am 02.11.2018 10:40

Hallo EngelGottes

Ich kann das gut verstehen, wenn sich jemand nicht identifizieren kann mit allem, was in einer Gemeinde getan wird. Auch mir ging es so, als ich wieder stärker mit dem Glauben beschäftigte und mir unsere Gemeinde wie ein Haufen satter und selbstzufriedener Schläfer vorkam.

Allerdings habe ich mich da nicht ganz zurückgezogen, sondern mich mit Gleichgesinnten zusammengetan, auch für einen Bibelgesprächskreis, aber innerhalb der Gemeinde.

Wir waren der Meinung, dass wir dort, in der Gemeinde, auch eine Aufgabe haben und uns nicht daraus zurückziehen und " unser eigenes Süppchen kochen" sollten.

Die Gemeinschaft hat und allen sehr gut getan und uns gestärkt im Umgang mit der restlichen Gemeinde.

Und auch die Auseinandersetzung und gegenseitige Korrektur finde ich wichtig. Daran lernt man auch, einander anzunehmen und bestimmte Dinge nicht über zu bewerten, wie bspw Feiertage. Darüber schreibt Paulus ja in Röm 14 ausführlich, zusammen mit dem Beachten der Speisegebote.

Und ihm ist es da sehr wichtig, dass das richtige, formale Einhalten von Feiertagen und Speisevorschriften nicht zu Streit und Spaltungen führt, nicht diese Regeln und Meinungen dazu im Vordergrund stehen. "Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist."

 

Gerade im Umgang, der Auseinandersetzung mit und in der liebenden Annahme von Geschwistern, die nicht in allen Punkten gleich denken und gleich den Glauben in der Praxis leben, wachsen wir in der Liebe und lernen, dem Heiligen Geist mehr Raum in unserem Leben zu geben und teil zu haben am Reich Gottes in Frieden und Freude und Freiheit.

 

Gruss

Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.11.2018 10:42.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (2) Seid auch ihr geduldig und stärkt eure Herzen; denn das Kommen des Herrn ist nahe. - Jak 5,8

von Burgen am 02.11.2018 09:42

Gott hatte sie mit großer Freude erfüllt; und auch die Frauen und Kinder freuten sich.
Und noch von ferne war die Freude Jerusalems zu hören. ___ Nehemia 12,43

Paulus schreibt:
Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! ___ Philipper 4,4

1.Johannes 3,19-24
Offenbarung 9,13-21

Gebet:
Gib mir die Gabe der Freude, Gott, jeden Tag, damit ich lerne, nicht nur zu bitten, sondern zu danken für jede Stunde,
die du mir reichst wie ein Stück Brot, nahrhaftes, auf der Reise durch die Zeit.
Gib mir die Gabe der Freude, Gott, jeden Tag.
(Hildegard Nies)

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Hausgemeinde gründen

von Burgen am 02.11.2018 09:32

Hallo,

ja, mir fiel es auch schwer diese Sätze von links nach rechts durchzulesen.

Selbst in der Bibel finden wir Verse, ganze Sätze und Absätze. Oder in Liedtexten usw.

Mein Vorschlag ist folgender,
vielleicht erstmal Kontakt mit einer Messianisch geprägten Christlichen Gemeinde aufnehmen und sie über einen längeren Zeitraum kennenlernen.

Denn dort wird der Sabbatbeginnam Freitagabend gefeiert, Samstag - also am Sabbat zusammengekommen.
Gefeiert, Bibelarbeit durchgeführt, oftmals gemeinsam gegessen usw.

Ganz ähnlich wie die Hausgemeinschaften von Paulus beschrieben wurden.

In unserer Stadt zB ist der Gemeindeleiter ein früherer Katholik und viele der Mitglieder entstammen aus östlichen Ländern.

Ein paar Frauen sind von hier und gehen Sonntags ebenfalls in ihre „übliche“ Kirchgemeinde.

Und alle sind durch den Heiligen Geist in Jesus in dieser Zeit immer neu beschenkt.

***
zum Schweinefleisch: und anderes:
Petrus musste lernen, dass Speise, die zum Mund hineingeht nicht unrein ist. - Kann aber eklig sein ..-
Unreinheit kommt aus dem Mund, die Quelle der Unreinheit ist das menschliche Herz.

Bis zu Moses Zeit, der für das Gesetz, also Forderung, steht, gab es die Gesetze nicht.
Die Gesetze gab Gott, damit die Menschen demütig würden, indem sie erkannten, dass sie ohne Gott nichts sind.

Abraham bis Mose gibt Zeugnis Gottes seiner Liebe zum Menschen und der Gnade und Wahrheit Gottes.
Das ist in Jesus Christus am Kreuz und seiner Auferstehung die Wende von Moses Gesetzen.

Jedoch, bei einer gründlichen Wortbetrachtung darf jeder erkennen, dass Jesus in den Mosebüchern fest verankert ist.
Deshalb, nur das AT zu betrachten um nach den Traditionen in ihnen zu leben, wird Gottes Absicht nicht gerecht.

Paulus wiederum ist ein „Heiden“Prediger. Zu denen wir auch gehören, denn wir entstammen meistens nicht dem Volk der Israeliten.
Paulus verkündet die Gnade, versteckt eben auch Jesus in den Briefen an die durchaus nicht vorbildlichen ersten Gemeinden.
Auch da können wir heute lebenden Menschen über alle Jahrtausende hinweg sehr viel „Liebe“ und Wahrheit und Gehorsam lernen.
Das Wort lernen, betrachten von allen Seiten und den Heiligen Geist im Herzen seine Arbeit tun lassen.

Ja, die Dreieinigkeit ist speziell nicht in der Schrift als Worthülse genannt.
Dennoch lesen wir Gott
wir lesen Jesus Christus oder Christus Jesus, was auch eine Bedeutung hat
und wir lesen Heiliger Geist
der in uns Wohnung nimmt, die wir der Tempel Gottes sind, so ein Mensch die Neugeburt _ wie bei Nikodemus, erlebt hat.
Nikodemus kam bei Nacht, in der Dunkelheit zu Jesus.
Obwohl er die Schrift des AT auswendig kannte, wusste er doch nichts über die neue Geburt aus Glauben durch den Heiligen Geist in Jesus.
Was hat uns das Heutigen zu sagen ?

Alles Gute , war schön, euch mal hier zu lesen!
LG
Burgen

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