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Cleopatra
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Beiträge: 5494

Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von Cleopatra am 28.09.2018 07:20

Ich denke, jeder Christ ist geisterfüllt, schließlich ist der heilige Geist auch ein Pfand für den Himmel.
Er ist "Dolmetscher" und Helfer. Er ist in uns, wenn wir bekehrt sind.
Ob ein Gefühl nun gerade fleischlich oder geistlich ist, denke ich, kann jeder selbst wunderbar anhand der Bibel überprüfen.
Galater 5, 16 Ich sage aber: Wandelt im Geist, und ihr werdet die Begierde des Fleisches nicht erfüllen.
17 Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist auf, der Geist aber gegen das Fleisch; denn diese sind einander entgegengesetzt, damit ihr nicht das tut, was ihr wollt.
18 Wenn ihr aber durch den Geist geleitet werdet, seid ihr nicht unter dem Gesetz.
19 Offenbar aber sind die Werke des Fleisches; es sind: Unzucht4, Unreinheit, Ausschweifung,
20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Zornausbrüche, Selbstsüchteleien, Zwistigkeiten, Parteiungen,
21 Neidereien, Trinkgelage, Völlereien und dergleichen. Von diesen sage ich euch im Voraus, so wie ich vorher sagte, dass die, die so etwas tun, das Reich5 Gottes nicht erben werden.
22 Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue,
23 Sanftmut, Enthaltsamkeit. Gegen diese ist das Gesetz nicht gerichtet.
24 Die aber dem Christus Jesus angehören, haben das Fleisch samt den Leidenschaften und Begierden gekreuzigt.
25 Wenn wir durch den Geist leben, so lasst uns durch den Geist wandeln!
26 Lasst uns nicht nach eitler Ehre trachten, indem wir einander herausfordern, einander beneiden!
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von Burgen am 28.09.2018 00:08

Vermutlich können innerhalb einer geisterfüllten Gemeinde Menschen einander abspüren und sehen an den Früchten ob jemand geisterfüllt ist.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.09.2018 00:09.

Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von Pal am 27.09.2018 19:08

Burgen: Wo ist meine Gefühlswelt fleischlich, normal?

Bzw. wo ist meine Gefühlswelt geistlich, gott-durchdrungen?
Das genau ist die so wichtige Frage! Wer gibt mir die Antwort? -

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.09.2018 19:09.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von Burgen am 27.09.2018 16:42

Wo ist meine Gefühlswelt fleischlich, normal? Das war oben eine Frage von Pal.

Ist es nicht so, dass wir Menschen sind? Mensch wie Gott uns geschaffen hat? Allerdings heute sind die Menschen nicht mehr so, wie Gott sie einst gedacht hat und aufgrund seines Denkens geformt hat.
Und das geschah aufgrund dessen, dass der Mensch den freien Willen aufgrund von Augenlust mißbraucht hat, indem ihm anderes wichtig wurde.

In solch einem „Fahrwasser“ befinden sich alle Menschen, wirklich alle. Und Gott definiert dieses eben, indem er sagt, des Menschen Herz ist böse von Jugend an.
Und deswegen haben wir seit 2 T Jahren diesen wunderbaren Mittler bekommen, Jesus Christus, den Fleisch geborenen Gottessohn.
Im Glaubensbekenntnis bezeugen die Christen seit alters her die Wahrheiten, die zu unserem Schutz und Glauben dienen.
Und meist mündet das Glaubensbekenntnis in das Gebet des Vater unsers.
Beides kraftvolle, starke Glaubensinhalte, die den Christen über die Tausende von Jahren vermittelt worden sind.

Nur wie gehen wir im Alltag damit um? Lassen wir uns mit ihrer Hilfe in die neue Gegenwart Gottes in uns hineinziehen?
So wie die ersten Menschen Angst vor Gott bekamen als ihnen ihre Augen geöffnet, eigentlich verschlossen, wurden, haben wir heute die Möglichkeit dieses Erlebnis wieder umzukehren.
Und bei all dem bleiben wir Mensch mit Gefühlen, Denken und Tun. Wir rutschen menschlich gesehen auch immer mal wieder aus, vermutlich. Aber jederzeit darf uns bewusst werden, eine unmögliche Wortwahl oder Gesichtsausdruck oder Überlegungen zu der Ortsgemeinde, der Kommune oder oder, getroffen haben.
Das Gute daran ist eben, dass wir als Christen wirklich jederzeit aus der Angst vor Gott in das Vertrauen zu Gott durch Jesus kommen sollen und dürfen.

Ähnlich einem Gummiband. Mal ist es stramm, dann wieder total locker. Oder bei Bergsteigern das Seil während des Auf - und Abstiegs. Das Seil bleibt.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.09.2018 00:05.

solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von solana am 27.09.2018 13:33

Ja, Cleo, eigentlich habe ich die Bilder eingestellt und kann sie auch sehen. Sind sie für euch nicht sichtbar?

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von solana am 27.09.2018 09:56

Ja, das hast du gut beschrieben, Pal.

Und ja, der erste Impuls, das erste Gefühl, das als Reaktion auf etwas als " negativ " erlebtes aufsteigt, ist oft "fleischlich" - man kann auch sagen: " Der alte Mensch", der zwar eigentlich "gestorben" und "abgelegt" ist, aber dennoch sehr aktiv .....

Deshalb muss man sich dessen auch nicht schämen und meinen, das darf nicht sein, ich bin doch ein guter Christ.
Sondern richtig damit umgehen. Es dahin schicken, wo es hingehört und dem Raum und Herrschaft überlassen, dem unser Leben gehört.
So wie in Mt 12 der ausgetriebene Dämon es sich in einem "leeren, geputzten und geschmückten" Haus gemütlich machen kann und gleich noch andere mit einziehen lassen ... weil es leer ist und kein Stärkerer da, der das verhindern könnte ....

Aber wir sind ja nicht "leer" und in uns herrscht der, der stärker ist, wir sind "versiegelt" mit dem Heiligen Geist und wir müssen dem ersten Impuls und den negativen Gefühlen in uns keinen Raum geben, sie dürfen uns nicht beherrschen und unsere Gedanken und Gefühle bestimmen. Wir sind ihnen nicht ausgeliefert, wir müssen uns nicht mit unserem "alten Menschen" "identifizieren" und sagen: " ich bin halt so, ich kann nun mal nicht aus meiner Haut und wenn ich wütend werde, dann platze ich halt und wenn mich einer verletzt, dann bin ich halt beleidigt ....."

Wenn das Haus leer ist, dann ist das wie eine Einladung, es in Besitz zu nehmen.
Wenn ein stärkerer darin wohnt, dann ist es bewacht.
Deshalb fordert Paulus auf, "im Geiste zu wandeln" - dann haben die "fleischlichen" Impulse keine Chance, sich durchzusetzen.

Oder auch wie in einem Garten das Raum einnimmt und gedeiht, was gehegt und gepflegt wird.
Wir können nicht verhindern, dass auch Unkrautsamen hineinfallen. Und wenn man nichts dagegen tut, dann wächst das Unkraut schneller und kräftiger und die Saat, die man eingesät hat, wird erstickt - das kennt jeder Gartenbesitzer.
Die gute Saat fördern und Unkraut erkennen und ihm keine Ausbreitungsmöglichkeit zu geben, ist wichtig. Und am besten mitsamt der Wurzel ausreissen - daher mein Rat, dem nachzudenken: woher kommt dieses Gefühl, was steckt dahinter, warum bin ich jetzt so wütend, was scheint mir so unerträglich und warum?

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (1) wir sind geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken Eph 2,10

von Burgen am 27.09.2018 08:32

Mein Herz wendet sich gegen mich, all mein Mitleid ist entbrannt.
Ich will nicht tun nach meinem grimmigen Zorn.
Denn ich bin Gott und nicht ein Mensch, heilig in deiner Mitte. Hosea 11,8.9

Wo die Sünde mächtig geworden ist, da ist doch die Gnade noch viel mächtiger geworden. Römer 5,20

Apostelgeschichte 5,34-42
Galater 2,1-10

Zwar unsere Schuld ist groß und schwer, von uns nicht auszurechnen, doch dein Barmherzigkeit ist mehr, die kein Mensch kann aussprechen:
Die suchen und begehren wir und hoffen, du lässt es an dir uns nimmermehr gebrechen. (Michael Weiße)

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von Burgen am 27.09.2018 08:20

Doch, das geschieht jedem von uns, pal. Jedoch, wir leben aus dem, was Jesus für uns am Kreuz vollbracht hat.
Jeden Tag neu. Und das ist unsere Gerechtigkeit aus Glauben. Dieses dürfen und sollen wir auch, jeden Tag neu in Empfang nehmen.
Schon bevor wir unsere Lagerstätte der Nacht verlassen. Das allein ist zunächst wie ein andocken, ein sich ausrichten auf Jesus.
Das kann erstmal „nur“ ein kleines „Guten Morgen, lieber Jesus“ sein. Der Kompass wird ausgerichtet auf IHN.

Wir haben keine Angst etwas falsch zu machen. Selbst dann, wenn wir verstrickt in zB Rechthaberei sind, oder Kettenrauchen und was es alles so gibt, eben auch unter Christen. Sind wir jedoch in Jesus, sind wir trotzdem in Gottes Gunst stehend und wie Abraham sind wir aus Glauben in der Gerechtigkeit Gottes. Das hört sich kompliziert an, wegen der vielen Worte. Jedoch dafür hat Jesus am Kreuz unsere Sünden, Verdammnisse, Krankheiten und alles auf sich genommen.

Und Abraham hat v o r. Den 10 Geboten und dem allem , was danach kam, gelebt.
Dieses darf uns Freudigkeit schenken und auch Freiheit. Selbst dann, wenn wir gefühlsmäßig ganz unten zu sein empfinden.
Wir sind gerechtfertigt im Glauben. Gerade das macht unser Leben so spannend. Wir brauchen keine Angst zu haben und uns selbst bespiegeln. Von innen heraus werden wir verwandelt werden. Abraham machte zwei mal denselben Fehler indem er seine Frau als Schwester ausgeben ließ um seiner eigenen Seele Willen. Und Gott machte zwei mal Sara so jung und schön, dass die damaligen Herrscher sie in ihrem Harem einverleiben wollten.
Zweimal schützte Gott Sara und ließ Abraham sehr reich das Land der Herrscher verlassen, um seiner Gerechtigkeit Willen. Weil Abraham Gott geglaubt hatte.

Und wieviel mehr uns als wiedergeborene, glaubende Christen ...
da passt heute der Vers von Hosea wie die „Faust aufs Auge“ :
Mein Herz wendet sich gegen mich, all mein Mitleid ist entbrannt. Ich will nicht tun nach meinem grimmigen Zorn. Denn ich bin Gott und nicht ein Mensch, in deiner Mitte. Hosea 11,8.9
Und so ist auch Gottes Gnade in uns gegenwärtig. Er schaut Jesus an, nicht unseren Zorn und das sündige Verlangen unserer uns gegenüber eigenen Schuld. Das heißt ja nicht, dass das gut ist, was unser Gefühl uns vermitteln will.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.09.2018 08:41.

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5494

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von Cleopatra am 27.09.2018 07:20

Guten Morgen, ihr lieben,
ja, jetzt ist es aber doch ziemilich kalt und feucht geworden, der Herbst ist da ;-D

Dienstag Morgen, als ich draußen war, stand ich mitten im Nebel.
Diese kleinsten Wassertropfen, die so in der Luft hinundher flogen, und dann beim Ausatmen nochmal der Dampf- es war schon echt faszinierend,vor allem, wenn man bedenkt, dass dies alles die gleiche Materie ist.
Gott ist echt groß.
Liebe solana, das mit der Nuss ist ja witzig, hast du das mal fotografiert?
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Pal

67, Männlich

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Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von Pal am 27.09.2018 07:08

Joh 6:63 Der Geist ist's, der da lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze...

Für mich ist es das Wichtigste auch hinsichtlich meiner Gefühle.
Wo ist meine Gefühlswelt "fleischlich, normal" und wo stehen meine Gefühle unter dem Einfluß des Hl.Geistes?
Wenn ich den Unterschied nicht bemerke, bin ich eh aufgeschmissen.
Hierzu das Beispiel von Samuel, bei den Söhnen von Isai.
Er hatte ein spontanes Gefühl, aus dem Fleisch, als der Älteste kam=
1Sa 16:6 Da sie nun hereinkamen, sah er den Eliab an und gedachte, der sei vor dem HERRN sein Gesalbter.

Doch der HERR konnte zu Samuel reden:
1Sa 16:7 Aber der HERR sprach zu Samuel: Sieh nicht an seine Gestalt noch seine große Person; ich habe ihn verworfen.

Wir wissen nun nicht wie der HERR hier zu Samuel redete. Es wäre eine Gedanken-Inspiration möglich. Oder eben auch ein GEFÜHL, das er merkte, das sein erster Impuls eben nur fleischlich war...
Und genau so, meine ich, kann Gott über Gefühle zu uns reden.
Manchmal bekomme ich in meinen Gedanken eine Besorgnis und die ist recht unangenehm. Aber ich weiß, dahinter steht der Friede.
Schwer zu erklären... es ist eine "Beunruhigung des Geistes" und ich tue gut daran, darauf zu achten und dementsprechen zu reden oder zu handeln.
Dann wieder kann es ein anderes erfreulicheres Gefühl aus dem Geist sein...
Das hat absolut nichts mit dem Fleisch gemein...
ich weiß, nicht ob ihr mich verstehen könnt? -
========

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