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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von Burgen am 27.09.2018 00:52

Mein persönlicher Glaube ist der, dass alles gut wird. Gott ist da und Jesus ist bei mir und ich bin in ihm. Das ist eine tolle Zuversicht, an die ich mich auch tagsüber erinnere, wenn es vielleicht mal kompliziert werden sollte.
Und dann habe ich gelernt ein Stoßgebet an Jesus zu richten und mir auch die rechten Worte zu schenken, wenn es eng wird.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von Burgen am 27.09.2018 00:45

Liebe Solana, das hört sich ja nach einer außerordentlich gesunden Haselnusskartoffelvariante an ...

Also, wenn Nüsse, wie auch Eicheln von den Bäumen fallen. Zeiht man ja automatisch hinterher den Kopf ein. Da steckt ganz schön viel Kraft hinter und tut auf dem Kopf sogar weh.

Bei uns ins Leben ist jetzt eine süße kleine fast 11 jährige Bolonka/evt. Pudelhündin gekommen. Vielleicht ist auch ein kleiner Schnauzer oder Terrier mit dabei - was ich mir aber nicht denke. Denn sie ist meinem jüngeren Pudelmädchen so unglaublich ähnlich. Heute war sie mit auf dem Hundeplatz. Beide Hunde waren während der Übungen zusammen an einer längeren Leine. Das war echt gut. Trixi ist zuerst durch den langen dunklen Tunnel gelaufen. Sie musste hinterher und war total hinterher stolz darüber. Im normalen Alltag läuft sie überall ohne Leine. Und auch bei uns wird sie immer lockerer. Alles ganz toll. Nur vor den Katzen hat sie Angst. Die jedoch ignorieren sie und gucken weg, damit sie sich sozusagen unsichtbar machen, wenn sie an ihr vorbei gehen müssen.
Sie zittert und hält sich dicht in meiner Nähe. Ihr Frauchen erzählte heute, dass sie gestern Abend auf der Wiese, wo sie sich lösen wollte, eine Katze sahen und sie dann laut geschrien hätte.
Nun es braucht wohl noch etwas, bis sie meinen alten Katzen vertrauen kann. Aber ich bin voller Hoffnung. Heute in der Hundegruppe nahm sie auch schon Leckerli an. Und wurde zunehmend lockerer und entspannter. Im Bus saßen die beiden Hunde auch ganz entspannt nebeneinander in der Transporttasche.
Das ist alles eine gute Entwicklung. Frauchen hat nämlich eine neue Arbeitsstelle und die Hundezeit passt gut mit unseren Zeiten zusammen. Früher in den vergangenen Jahren konnte der liebenswerte kleine Hund immer mit zur Arbeit.

Eine gute Nacht und einen guten Tag
Burgen

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von solana am 26.09.2018 22:11

Eigentlich wollte ich das schon vor ein paar Tagen erzählen, was ich beim Kartoffelschälen gefunden habe. Jetzt komme ich endlich dazu.

Mit dem Schälmesser kam ich auf etwas Hartes, Dunkles, innen weiss - und wunderte mich. Versuchte, es wegzuschälen, ging nicht, war zu hart.



Ich pulte es schliesslich ganz raus:



Eine Haselnuss! Ohne Schale.
Wie kommt eine geschälte Haselnuss in eine von aussen völlig intakte Kartoffel?  Das ist mir ein Rätsel.

Ja, vielleicht hat ein Eichörnchen sie auf dem Kartoffelacker verloren - aber wie kann es sein, dass die Kartoffel so drum herum gewachsen ist, dass man von aussen nichts davon sah?

Dann wollte ich den kleinen braunen Fleck wegkratzen, dachte, das ist wohl von der Haselnusshaut.
Und da kam noch eine 2. Nuss zum Vorschein:



Seltsam, seltsam ....
Neue Züchtung? Haselnusskartoffel? 

Liebe Grüsse
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von solana am 26.09.2018 20:38

Noch ein Punkt, der mir dazu einfällt: Gefühle können ein wichtiger Indikator sein und sollten deshalb ernst genommen werden. Es lohnt sich sehr oft, nachzuhaken und zu überlegen, woher genau ein Gefühl kommt, besonders wenn es sich um ein negatives handelt.
Da sind wir eher geneigt, das einfach wegzuschieben, zu verdrängen, an etwas anderes denken, sich ablenken usw.

Doch wenn man negativen Gefühlen auf den Grund geht, kann man viel entdecken.

Als einfachstes Beispiel: die Enttäuschung.
Das bedeutet doch im Grunde nichts anderes, als dass man sich vorher getäuscht hatte, von falschen Voraussetzungen ausgegangen war, aufs falsche Pferd gesetzt hatte und nun ist die Täuschung aufgeflogen und man ist ent"täuscht".
Also eigentlich doch eine gute Sache, dass die Täuschung jetzt weg ist ...
Aber dennoch fühlt man sich mies. Weil man sich so auf etwas Bestimmtes versteift hatte und damit gerechnet hatte, dass einem ohne dieses etwas fehlt.
Man kann auf diese Weise sehr viel über sich selbst erfahren, vor allem, wenn man dann weiter fragt: warum war mir das jetzt so unheimlich wichtig, dass ich mich dermassen davon runterziehen lasse, nur weil ich es nicht bekommen habe? Oder weil etwas anders gelaufen ist als gewünscht?

Gefühle kommen ja nicht einfach so.
Auch nicht der Schmerz oder eine Verletzung, wenn jemand anderes etwas tut oder sagt.
Auch so ein Gefühl sollte man nicht verdrängen oder von sich wegschieben und sagen:"Als guter Christ darf ich nicht beleidigt oder eingeschnappt sein!"
Lieber dem auf den Grund gehen und fragen: Was genau ist es, das mir da so weh tut, was ist mir unerträglich und warum ist das so schlimm für mich? Wenn bspw andere Menschen mir die Anerkennung nicht geben, von der ich meine, dass sie mir zusteht? Warum ist mir diese Anerkennung so wichtig? Warum ist es mir überhaupt wichtig, was andere über mich denken - eigentlich hatte ich doch gedacht, ich bin da so weit "fortgeschritten", dass ich da drüber stehen kann ....

Und das dann vor Gott bringen.
Ihn bitten, zu zeigen, was noch unklar ist und zu helfen, die innere Einstellung zu verändern, frei zu werden ....
So dass der Schmerz, die Enttäuschung oder was auch immer weicht und der Friede wieder einkehrt und die Freude.
In Freiheit durch die Erkenntnis, nicht durch Verdrängung und Kampf/Krampf.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Wird Jesus Glauben finden?

von nennmichdu am 26.09.2018 18:21

Ja, es sieht so aus, das Jesus alles im "völligsten Alleingang" getan hätte!


in diesem Falle zumindest --- vor Pfingsten.... war das noch...


später geschahen durch die Apostel größere Wunder...

da reichte der Schatten aus.... --- natürlich in der Kraft des Herrn ....

Doch könnte nicht ein direkter Zusammenhang zwischen Jesu Eingreifen und dem Vertrauensgewinn des ehrlichen Vaters bestand? -


Wann griff denn erst Jesus ein?    Doch erst als sich ein Menschenauflauf anbahnte...


und dem Vertrauensgewinn des ehrlichen Vaters bestand? -


der überließ es einfach Jesus... 
von Vertrauensgewinn steht da nix .... sicherlich hinterher wird das wohl auch beim Vater des geheilten Früchte getragen haben... aber darüber wissen wir nichts...darum geht es hier auch nicht..



Das Jesus tat, was er tat, aufgrund der liebenswerten Gesinnung des Vaters?


Nein --- der Vater hatte lediglich eine große Not mit seinem Sohn...wollte die Heilung..

Wenn du etwas kannsts ....!

das klingt nicht nach liebenswerter Gesinnung...

abgesehen davon, das wir echte Liebe sowieso nur als Frucht durch den heiligen Geist hervorbringen können.. bzw. darin wachsen.. danach uns ereifern können zu lieben


und unsere natürliche (fleischliche) Gesinnung - wie hier die des Vaters - erstmal nur auf unsere eigenen Interessen - hier die Heilung seines Sohnes - gerichtet sind...

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Wird Jesus Glauben finden?

von Pal am 26.09.2018 15:43

nennmichdu: Und gleichzeitig gesteht er seinen Unglauben ein. Das ist schon ein großer Schritt. Und er bittet Jesus auch ihm hier zu helfen, das er glauben kann. Allerdings ist in der Regel dazu nicht eine Wunderheilung nötig.

Das zum Glauben keine Wunderheilung nötig sei, denke ich auch.
nennmichdu: Aber was wir festhalten müssen, das Bedrohen des Geistes selbst - der dann ausfuhr - hat letztendlich nichts mit dem Einfluss oder dem Glauben des Vaters zu tun.

Ja, es sieht so aus, das Jesus alles im "völligsten Alleingang" getan hätte! - Doch könnte nicht ein direkter Zusammenhang zwischen Jesu Eingreifen und dem Vertrauensgewinn des ehrlichen Vaters bestand? -
Das Jesus tat, was er tat, aufgrund der liebenswerten Gesinnung des Vaters?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.09.2018 18:20.

nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Wird Jesus Glauben finden?

von nennmichdu am 26.09.2018 15:40

Also nocheinmal verständlicher:

Zum Austreiben eines Geistes bedarf es lediglich des Glaubens desjenigen, der diesen Geist austreibt. 

Zur Heilung von Gebrechen die (oft auch - nicht immer nur) ihre Ursachen haben in den Sünden/Verfehlungen eines Menschens , bzw. die Folgen der Sünden der Eltern/Voreltern/Vorvoreltern ..usw.) , ist zuerst der Empfang von Vergebung von seiner Sündenschuld Gott gegebenüber nötig, auf das dann eine Heilung einsetzen/geschehen kann.

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Wird Jesus Glauben finden?

von nennmichdu am 26.09.2018 15:30

wäre es nicht denkbar, das Jesus dem Vater, wegen seiner Bitte um Abhilfe seiner Zweifel, tatsächlich geholfen hat, und der Vater neues Vertrauen erlangte und der Sohn aufgrund dieser Glaube (natürlich inspiriert von Jesus) die Ursache für die Heilung wäre - nur so als Vermutung. Sodaß Jesus dann nach dem bekannten Motto verfuhr => Mar 2:5 Da aber Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gichtbrüchigen...



Wir sind ausgegangen von der Heilung eines "Fallsüchtigen - der von einem stummen,tauben Geist hin- und her geworfen wurde"  - ich will mich nicht auslassen über Epilepsie und ähnliches was wir heute dahinter vermuten könnten -- sondern hier ganz beim Text bleiben..

Nachdem bislang niemand seinem Sohne helfen konnte....


14 Und als sie  zu den übrigen Jüngern kamen, sahen sie eine große Volksmenge um sie her und Schriftgelehrte, die mit ihnen stritten.

15 Und sobald die ganze Volksmenge ihn sah, erstaunte sie sehr; und sie liefen herbei und begrüßten ihn.
16 Und er fragte sie: Worüber streitet ihr mit ihnen?

17 Und einer aus der Volksmenge antwortete ihm: Lehrer, ich habe meinen Sohn zu dir gebracht, der einen stummen Geist hat;
18 und wo er ihn auch ergreift, zerrt er ihn zu Boden, und er schäumt und knirscht mit den Zähnen und wird starr. Und ich sagte deinen Jüngern, dass sie ihn austreiben möchten, und sie konnten es nicht.

Der Streit könnte also um die Frage gegangen sein, wie denn nun diesem "Fallsüchtigen" geholfen werden kann und aufgrund wessen er überhaupt in diese Lage gekommen ist ----

Jesus antwortet:


19 Er aber antwortete ihnen und spricht: Ungläubiges Geschlecht! Bis wann soll ich bei euch sein? Bis wann soll ich euch ertragen? Bringt ihn zu mir!

.....
Der Vater des Fallsüchtigen sagt dann:


Aber wenn du etwas kannst, so habe Erbarmen mit uns und hilf uns!

 --- noch kein Glaube....im ersten Satzteil --  lediglich der verzweifelte Versuch eines Vaters alle Hilfsmöglichkeiten auszuprobieren, damit seinem Sohn geholfen wird...

 --- so  habe Erbarmen mit uns und hilf uns!

Ja das klingt einerseits wie ein Aufschrei, anderer seits wie ein flehender Aufruf des Vater, der nun all seine Hoffnung auf eine Person zu setzen bereit ist - wenn diese Person denn auch in der Lage ist zu helfen...


23 Jesus aber sprach zu ihm: Wenn du das kannst? Dem Glaubenden ist alles möglich.

24 Sogleich schrie der Vater des Kindes und sagte: Ich glaube. Hilf meinem Unglauben!

Hier würde ich das jetzt so verstehen -- Der Vater sagt -- ich glaube - oder will annehmen - das du zu helfen vermagst.

Und gleichzeitig gesteht er seinen Unglauben ein. Das ist schon ein großer Schritt. Und er bittet Jesus auch ihm hier zu helfen, das er glauben kann.

Allerdings ist in der Regel dazu nicht eine Wunderheilung nötig.


Aber was wir festhalten müssen, das Bedrohen des Geistes selbst - der dann ausfuhr - hat letztendlich nichts mit dem Einfluss oder dem Glauben des Vaters zu tun.


Anders ist das bei Markus 2,5

von der Heilung des Gelähmten, dem Jesus erst die (seine) Sünden vergeben hat, bevor er dann auch noch sein Gebrechen  heilte (was er nicht hätte tun müssen --- denn auch ein Gelähmter dem die Sünden vergeben sind - ist am Ende bei Gott im Himmel)  also seine Sünden/Verfehlungen bzw. die seiner Vorfahren abzuleiten auf den ersten Sündenfall von Adam und Eva...was aber nicht immer so sein muss als Grund für Krankheit...wenn Menschen geheilt/befreit werden... es gibt hier viele Gründe..)


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Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Wird Jesus Glauben finden?

von Pal am 26.09.2018 14:29

Hallo Thomas,
wäre es nicht denkbar, das Jesus dem Vater, wegen seiner Bitte um Abhilfe seiner Zweifel, tatsächlich geholfen hat, und der Vater neues Vertrauen erlangte und der Sohn aufgrund dieser Glaube (natürlich inspiriert von Jesus) die Ursache für die Heilung wäre - nur so als Vermutung.
Sodaß Jesus dann nach dem bekannten Motto verfuhr =>
Mar 2:5 Da aber Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gichtbrüchigen...


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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Wird Jesus Glauben finden?

von nennmichdu am 26.09.2018 14:00

Also war die Bitte des Vaters, - hilf meinem Unglauben - ziemlich nichtig. Denn es kam, nach deiner Darstellung, eh nur auf Jesu Glauben an und nicht auf den des Vaters. - Warum reizt Jesus den Vater aber dann mit den herausfordernden Worten: "Dem Glaubenden ist alles möglich!" Damit scheint mir Jesu Augenmerk vollständig auf den Glauben / Zweifel des Vaters gerichtet zu sein. Das Jesus genug Glauben hatte, ist ja wohl eh gewiß. ========== Aber nun kommt es ja gerade hier so deutlich zum Vorschein, das der MENSCH ebenfalls gefragt ist und Jesus nicht alles allein zu verrichten hätte. Zumindest nach mM.



Hallo Pal,

hier finden wir eine andere Situation,   ein Vater sucht Hilfe für sein Kind --- die Jünger Jesu konnten nichts machen --

Nun wendet sich dieser Vater an Jesus selbst...

Und Jesus treibt diesen Geist aus..


Die Aussage Jesu: dem Glaubenden ist alles möglich bezieht sich dann auch darauf, das auch der Vater selbst hier in der Lage sein könnte, seinem Kinde hier zu helfen..

Der Vater erkannte, das er den dafür nötigen Glauben nicht hatte und sprach zu Jesus ---soviel wie Hilf du mir ... da ich diesen Glauben nicht habe..

Und Jesus heilte den Jungen.

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