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NennmichThomas
Gelöschter Benutzer

Re: Im Willen Gottes leben _ Grundlagen des Christusglaubens

von NennmichThomas am 27.10.2018 14:00

Sich selbst vergeben..-?

Du sprichst wohl davon, das ich mir es nicht selbst übel nehme, wenn ich bestimmte Ziele nicht erreiche..-?

Wenn es darum geht, das ich die Rechte eines anderen Menschen verletzt habe, dann kann ich mir hier nicht selbst vergeben. Ich kann lediglich meine Schuld diesem Menschen gegenüber, dem ich Unrecht getan habe, bekennen. Sagen - Du, ich habe dies und das gesagt/getan. Das war nicht richtig...


Dann habe ich meine Schuld bekannt. Und ich kann somit auch vor Gott dann wieder rein dastehen.





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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2535

Re: Im Willen Gottes leben _ Grundlagen des Christusglaubens

von Merciful am 27.10.2018 13:31

Liebe Burgen,

ich denke, du tust recht daran, das Leben im oder nach dem Willen Gottes mit dem Glauben an oder in Jesus zu verbinden.

Denn der Mensch wird durch den Glauben aus Gnaden gerechtfertigt, durch Glauben, der in Liebe tätig und wirksam wird.

Der von dir bereits erwähnte Schweizer Theologe Adolf Schlatter schrieb 1885 ein Buch, das auch heute noch wegweisend ist.

Mit seinem Buch 'Der Glaube im Neuen Testament' wurde er damals in der wissenschaftlichen Welt bekannt.

In seiner Autobiographie merkte er später an, dass er sich von dem Gedanken leiten ließ, dass eine Theologie und Christenheit, die nicht mehr wisse, was das Neue Testament Glaube nenne, tot wäre.

So erarbeitete er in diesem Buch zunächst, was die palästinische und griechische Synagoge vor und neben Jesus unter dem Glauben verstand.

Dann leitete er über zum Glauben des Täufers und den Worten Jesu über den Glauben nach dem Bericht der Evangelisten.

Schließlich untersuchte er das Verständnis des Glaubens bei Jakobus, Petrus und Paulus.

1927 legte Schlatter seine letzte Bearbeitung des Buches in vierter Auflage vor.

Das Buch 'Der Glaube im Neuen Testament' dokumentiert Schlatters Anliegen, Christsein aus der ganzen Fülle des Neuen Testaments als Glaube, der in Liebe tätig und wirksam wird, zur Sprache zu bringen.

Freilich hat Schlatter neben diesem Buch viele weitere Bücher geschrieben, sowohl für Kirchen und Gemeinden als auch solche für die Hand des Pfarrers und der Theologen, Bücher, die die Kenntnis der alten Sprachen voraussetzen.

Im Alter von etwa 85 Jahren schrieb er 1937/38 schließlich sein letztes Buch mit dem Titel 'Kennen wir Jesus?'.

In diesem Buch formulierte er den Glauben und die Liebe in Form einer Darstellung des Lebens und Wirkens Jesu Christi.

Dies war und ist eben deswegen so wichtig, weil der Glaube immer Glaube an und in Jesus ist, der das Fleisch gewordene Wort Gottes war und ist, der auf Erden lebte und wirkte, der gekreuzigt wurde und auferstand aus dem Tode.

Wo und wenn von Glaube gesprochen wird, ist sogleich immer von Jesus zu sprechen. Darum gründet jegliche Soteriologie und Ethik, die sich dem Wort Gottes verpflichtet weiß, in der biblisch-historischen Christologie.

Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.10.2018 14:36.

Doerte
Gelöschter Benutzer

Re: der Spruch

von Doerte am 27.10.2018 12:04

Handy_339.jpg

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Doerte
Gelöschter Benutzer

Re: Wortkette(1),Tiere und Pflanzen.

von Doerte am 27.10.2018 12:02

Lotus

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Doerte
Gelöschter Benutzer

Re: Ich packe meinen koffer, und nehme mit...

von Doerte am 27.10.2018 12:01

Ich packe meinen Koffer und nehme mit :
Badetuch, Handschuhe, Etui, Igel - Bürste, Einstecktuch,
Haarspangen, Nachthemd, Bibel, Lesebrille,Echthaarperücke, Ehering,
Gürtel, Löffel, Leselampe, Einmalhandschuhe, Esel - mein Kuscheltier,

 

Taschenmesser, Reisset, T - Shirt, mein Kindle ( E Bock )Tachenlampe,Radio, eine Hand voll Sonnenschein,

2 ten Koffer,

Flug-Ticket,Turnschuhe, Lampenöl, Block, Kuschelsocken, Nasenspray,
Deocreme, 

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Doerte
Gelöschter Benutzer

Re: ein Spiel mit Sätzen und Fantasie

von Doerte am 27.10.2018 12:00

Vorrecht haben wir auch unsere Schätze im Himmel zu sammeln.

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Doerte
Gelöschter Benutzer

Re: Im Willen Gottes leben _ Grundlagen des Christusglaubens

von Doerte am 27.10.2018 10:35

Hallo Thomas,


Die Vergebung - die Jesus erwirkt hat- bringt zwar nicht die Schuld aus der Welt, aber sie hilft uns dann, dort wo wir schuldig werden/geworden sind, sie abzugeben/loszuwerden.


Erstens habe ich nicht geschrieben, dass man aus der Vergebung heraus lebt. Was aber wenn man es genau nimmt, doch so ist. Denn wenn Gott dir und allen anderen nicht vergeben hätte und dafür seinen Sohn geopfert hätte. Hättest du sicher mehr Probleme.
Gott hätte sicher keine Probleme eine neue Sinnflut über diese "verkommene" Welt, von Menschengeist zerstörte Schöpfung - Gottes - zu schicken, sie zu fluten und eine neue zu schaffen.

Aber Gott lebt auch sicher nicht in einer Wegschmeißgesellschaft. Sondern repariert, pflegt, erhält und heilt .... und trennt irgendwann vollkommen, die Sünde vom Heil und bis dahin wird Gott eben retten was sich retten läßt. Wahrscheinlich am liebsten alles, aber alles will nun mal nicht, sondern schuldig bleiben.


Zweitens schrieb ich  handeln Christen im besten Falle erst nach dem sie einem anderen vergeben haben. Durch was sonst heben sie sich von anderen ab ?

Aus Wut, Zorn, Hass, Schuldzuspruch zu handeln ? - kann doch jeder aber und wieder einmal ! das sind Adams und Evas Züge. Adam schob die Schuld auf Eva und Eva auf die Schlange und so kam die Schuld in die Welt. Es bleibt dabei. Die Vergebung bringt die Schuld aus der Welt und ein Nicht vergeben bringt immer mehr davon, in diese Welt. 

und es ist irrsinnig wenn Gott dir vergibt ? sich selbst wieder schuldig zu sprechen. Lerne Vergebung auch anzunehmen ! Ein Teil der Liebe Gottes zu uns ist das er uns ... vergeben hat. Nimmst du sie nicht an, lehnst du diesen Teil der Vaterliebe, die er für dich hat, ab. 

*lG* Dörte


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NennmichThomas
Gelöschter Benutzer

Re: Auslegung/Austausch zur Offenbarung des Johannes

von NennmichThomas am 27.10.2018 10:18

Ich habe jetzt gerade die letzten Tage die komplette Offenbarung nochmal durchgelesen und in weiten Teilen auch verstanden. Bin dabei jetzt Hesekiel zu lesen und habe da gleich eine Parralele zu unserem nächsten Kapitel gefunden.    


Offenbarung 10


1 Und ich sah einen andern starken Engel vom Himmel herabkommen, mit einer Wolke bekleidet, und der Regenbogen auf seinem Haupt und sein Antlitz wie die Sonne und seine Füße wie Feuersäulen.
2 Und er hatte in seiner Hand ein Büchlein, das war aufgetan. Und er setzte seinen rechten Fuß auf das Meer und den linken auf die Erde,
3 und er schrie mit großer Stimme, wie ein Löwe brüllt. Und als er schrie, erhoben die sieben Donner ihre Stimmen.
4 Und als die sieben Donner geredet hat
ten, wollte ich es aufschreiben. Da hörte ich eine Stimme vom Himmel sagen: Versiegle, was die sieben Donner geredet haben, und schreib es nicht auf!

Johannes sieht also Stück für Stück die Zukunft und auch die Zusammenhänge an Ereignissen, die sich schon zu allen Zeiten hier immer wiederholt haben. Insofern es nichts Neues unter der Sonne gibt und viele Ereignisse in ähnlicher Form auch früher schon stattfanden. So wie auch Jesus und Paulus davon sprachen, das schon viele Antichristen in der Welt sind.
Nur das sich am Ende alles nochmal zuspitzen wird. Bis wir dann auf ein neues Universum hinsteuern.

Hier soll etwas versiegelt werden. Und ich denke manchmal ist es auch für uns besser, nicht immer gleich alles was wir wissen hinauszuposaunen. Immerhin steht in Offenbarung 1, selig ist wer da hört und BEWAHRT..

5 Und der Engel, den ich stehen sah auf dem Meer und auf der Erde, hob seine rechte Hand auf zum Himmel
6 und schwor bei dem, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, der den Himmel geschaffen hat und was darin ist und die Erde und was darin ist und das Meer und was darin ist: Es soll hinfort keine Zeit mehr sein,
7 sondern in den Tagen, wenn der siebente Engel seine Stimme erheben und seine Posaune blasen wird, dann ist vollendet das Geheimnis Gottes, wie er es verkündigt hat seinen Knechten, den Propheten.
8 Und die Stimme, die ich vom Himmel gehört hatte, redete abermals mit mir und sprach: Geh hin, nimm das offene Büchlein aus der Hand des Engels, der auf dem Meer und auf der Erde steht!
9 Und ich ging hin zu dem Engel und bat ihn, mir das Büchlein zu geben. Und er sprach zu mir: Nimm und verschling's! Und es wird dir bitter im Magen sein, aber in deinem Mund wird's süß sein wie Honig.
10 Und ich nahm das Büchlein aus der Hand des Engels und verschlang es. Und es war süß in meinem Mund wie Honig, und als ich's gegessen hatte, war es mir bitter im Magen.

Vollendet das Geheimnis Gottes, Gottes Gerechtigkeit und Gottes Pläne für die Welt werden für jedermann offenbar sein. Es wird keine Geheimnisse mehr geben. Alle werden erkennen, das es Gott gibt und warum es so und nicht anders kommen konnte. Kommen musste.
Johannes bekommt nun ein Büchlein aus der Hand des Engels (Mittlers) zu essen. Was bedeutet er soll es verinnerlichen, den Text sich zu eigen machen.

Das gilt auch für uns, das wir das Wort Gottes verinnerlichen sollen (to learn by heart - im Englischen : Auswendig lernen - sich zu Herzen nehmen, im Herzen bewahren).

Und nun noch mal die Parralellstelle aus Hesekiel 2:


1 Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, stelle dich auf deine Füße, so will ich mit dir reden.
2 Und als er so mit mir redete, kam der Geist in mich und stellte mich auf meine Füße, und ich hörte dem zu, der mit mir redete.
3 Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, ich sende dich zu den abtrünnigen Israeliten und zu den Völkern, die von mir abtrünnig geworden sind. Sie und ihre Väter haben sich bis auf diesen heutigen Tag gegen mich aufgelehnt.
4 Und die Kinder, zu denen ich dich sende, haben harte Köpfe und verstockte Herzen. Zu denen sollst du sagen: »So spricht Gott der HERR!«
5 Sie gehorchen oder lassen es – denn sie sind ein Haus des Widerspruchs –, dennoch sollen sie wissen, dass ein Prophet unter ihnen gewesen ist.
6 Und du, Menschenkind, sollst dich vor ihnen nicht fürchten noch vor ihren Worten fürchten. Es sind wohl widerspenstige und stachlige Dornen um dich, und du wohnst unter Skorpionen; aber du sollst dich nicht fürchten vor ihren Worten und dich vor ihrem Angesicht nicht entsetzen – denn sie sind ein Haus des Widerspruchs –,
7 sondern du sollst ihnen meine Worte sagen, sie gehorchen oder lassen es; denn sie sind ein Haus des Widerspruchs.
8 Aber du, Menschenkind, höre, was ich dir sage, und widersprich nicht wie das Haus des Widerspruchs. Tu deinen Mund auf und iss, was ich dir geben werde.
9 Und ich sah, und siehe, da war eine Hand gegen mich ausgestreckt, die hielt eine Schriftrolle.
10 Die breitete sie aus vor mir, und sie war außen und innen beschrieben, und darin stand geschrieben Klage, Ach und Weh.

11 Und mir wurde gesagt: Du musst abermals weissagen von Völkern und Nationen und Sprachen und vielen Königen.

Hesekiel 3
1 Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, iss, was du vor dir hast! Iss diese Schriftrolle und geh hin und rede zum Hause Israel!
2 Da tat ich meinen Mund auf und er gab mir die Rolle zu essen 3 und sprach zu mir: Du Menschenkind, gib deinem Bauch zu essen und fülle dein Inneres mit dieser Schriftrolle, die ich dir gebe. Da aß ich sie, und sie war in meinem Munde so süß wie Honig.


So süß wie Honig ist ein Verweis dann auf Weisheit, die einem damit geschenkt wird. 
Bitter ist dann das, was sich als Gericht erweist. In Hesekiel bleibt dieses Gericht noch offen. In Offenbarung 10 ist es dann beschlossene Sache.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Im Willen Gottes leben _ Grundlagen des Christusglaubens

von Burgen am 27.10.2018 10:14

Hallo Thomas

sich selbst vergeben kann man nicht, schreibst du. Doch ich kann mir selbst vergeben. Denn auch da ist Jesus der Mittler und der Heiler.

Vielleicht könnte man das etwas anders ausdrücken, das kann schon sein. Der Mensch ist ja ständig mit sich selbst zusammen.

Und vielfach „redet“ der Mensch am Tag öfter mit sich selbst. Der Mensch ist ja zudem vielschichtig.

Jedoch als wiedergeborener Christ führen die Gedanken bestenfalls in oder unter den Gehorsam Gottes Gedanken denken über einen selbst.

Gruß
Burgen

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NennmichThomas
Gelöschter Benutzer

Re: ein Spiel mit Sätzen und Fantasie

von NennmichThomas am 27.10.2018 09:57

Los lassen zu können, ist ein großes Vorrecht.

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