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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Jüdische Feste - Weckruf der Kirche, der Braut Christi
von Burgen am 01.10.2018 09:03Re: ZERBRUCH - pro und contra
von Pal am 01.10.2018 08:34Ich finde diesen Umkehrschluß, für mein Leben, doch sehr passend.
Da muß ich nur an meiine Anfangsjahre, als Christ, denken. Ja, ich war so begeistert von Jesus! Die erste Liebe war flammend. - Natürlich war Gott mir damals in einer gewissen Weise "nahe", aber ich war doch so sehr stark in mir selbst, das ich meiner eigenen Religiösität, nicht wirklich entkommen konnte.
Dann habe ich fantastische Zerbrüche erlebt, die mir tatsächlich zu einer unbeschreiblichen Vertiefung meiner Gottesnähe verholfen haben.
Und für diesen gottgewollten Prozeß finde ich viele biblische Vorbilder.
Ja, das ist wirklich eine gute, grundlegend wichtige Frage!
=====
Für mich erscheint, das nur ein zerbrochener Mensch wirklich "in Jesu Bild" verändert werden kann.
Das enthält dann die Kraft der Veränderung, wo aus einem Mann, der mit bloßen Händen einen Ägypter totschlagen konnte, folgendes Veränderung eintrat:
...natürlich alles nur meine Vermutung...
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Auslegung/Austausch zur Offenbarung des Johannes
von nennmichdu am 01.10.2018 07:41Danke Solana, danke Pausenclown für eure Beiträge hier überhaupt..
Alle Äußerungen sind mir wichtig und jeder von euch ist mir lieb. Natürlich darf jeder fragen und schreiben nach Lust, Laune und Bedarf.
Wenn wir denn vor Augen haben einander zu erbauen, dann sind wir schon auf dem rechten Weg der Nachfolge Jesu.
Ich möchte weitermachen mit den nächsten Versen von Offenbarung 1 - es steckt soviel drin...das ich immer nur einen Teil beleuchten kann.. auch nicht in voller Tiefe immer... sodass jeder vielleicht hier dann etwas findet, was er gerne vertieft haben möchte...oder selbst weiter betrachten und im Herzen bewegen möchte...
Offenbarung 1 (Luther 2017)
4 Johannes an die sieben Gemeinden in der Provinz Asia: Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind,
5 und von Jesus Christus, welcher ist der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten und Fürst der Könige auf Erden! Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unsern Sünden mit seinem Blut
6 und uns zu einem Königreich gemacht hat, zu Priestern vor Gott und seinem Vater, dem sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
7 Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Stämme der Erde. Ja, Amen. 8 Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.
Der Jünger Johannes gibt hier die Botschaft Gottes weiter an sieben Gemeinden (in der heutigen Türkei) - die damals und wohl heute auch eine Vollzahl - eine repräsentativen Querschnitt - aller Gemeinden zu allen Zeiten (seit Beginn der Gemeinde zu Pfingsten) darstellen. Zeitgeschichtlich in ihren jeweils für diese Zeit bestimmden Kirchenepochen -- und aber auch repräsentativ für den Einzelnen Christen, der sich hier oder da wiederfinden kann.
Als erstes spricht Gott den Gemeinde Gnade zu, insofern das sie stets daraus schöpfen können (mit euch) und sollen...
wir Leben aus der Gnade - sprich wir kommen aus dem, was Gott ..was Jesus Christus für uns getan hat ... unsere Sünden unsere Verfehlungen sind vergeben... Gott sieht uns gnädig an...wir haben Zugang zu ihm... es ist ein Opfer da.... und wo wir unsere Sünden einander bekennen, so ist er treu und gerecht und vergibt uns und reinigt uns...
Und Friede - im Frieden Gottes bleiben ... Gott möchte Frieden schenken für seine Kinder... möchte das sie in Eintracht miteinander bleiben...kommen...
Dann folgt eine Beschreibung Gottes -- der da ist ---- DER EWIG SEIENDE ---- Gott umgibt uns...ist immer präsent... immer für uns da...in der Gegenwart.. wo wir in Frieden in ihm ruhen können (u.a. von unseren Werken - siehe Hebräerbrief..)
Der da war -- Gott war auch in Vergangenheit immer präsent, hat auch in Vergangenheit alles letztendlich bestimmt und geführt als das er hilfreich seine Kinder aus der Welt herausholt und gewillt ist sie zum ewigen Leben zu geleiten... (Jesus als Bräutigam - wir seine Braut --- ihm versprochen --- er sagt ja zu uns ... er ist treu .... wir eilen ihm entgegen --- unsere Treue wird immer wieder geprüft... hier steht unsere Verantwortung u.a.) bis wir im Himmel vermählt sein werden..
Und der da kommt..... Jesus kommt an einem bestimmten Tag - den nur der Vater im Himmel weiß - für alle Menschen auf Erden sichtbar wieder -- für seine Kinder spätestens dann - wenn sie nach ihrem irdischen Tod/Ableben dann beim Herrn sind.
Der da kommt -- aber dann auch immer wieder im Leben des Einzelnen hier schon auf Erden Gestalt annehmend... Christus in uns...
Gott selbst - in seiner ganzen Vielfalt und Manigfaltigkeiten durch 7 Geister präsentiert... hier nun sich durch Johannes den Menschen offenbarend, die wie Johannes auch sich als Knechte des Herrn sehen....als Jünger Jesu...
soweit für den Augenblick
Re: Jüdische Feste - Weckruf der Kirche, der Braut Christi
von Cleopatra am 01.10.2018 07:39Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: ZERBRUCH - pro und contra
von Cleopatra am 01.10.2018 07:34Was sind denn "zerschlagender Geist" und "zerbrochene Herzen"?
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Jüdische Feste - Weckruf der Kirche, der Braut Christi
von nennmichdu am 01.10.2018 07:18Hallo Pausenclown,
seine dann "ewige" Wohnung im Himmel als Himmelsbürger und Gast hier Erden zu wissen ist schön,
diesen Status dann aber zu verlieren ist unmöglich --wie auch Paulus sagt:
Röm 9,3 Denn ich wünschte, selbst verflucht und von Christus getrennt zu sein für meine Brüder, die meine Stammverwandten sind nach dem Fleisch.
LG
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Jüdische Feste - Weckruf der Kirche, der Braut Christi
von pausenclown am 01.10.2018 07:12Hallo Burgen und OT,
damit bin ich wohl gemeint, damit habe ich kein Problem und ich gebe mein Platz im Himmel gerne her für Menschen die die Hölle auf Erden erlebt haben.
LG
Re: ZERBRUCH - pro und contra
von Pal am 01.10.2018 06:37=========
Was meint ihr dazu? -
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: ZERBRUCH - pro und contra
von nennmichdu am 01.10.2018 00:50Hallo Pal,
du zitierst Johannes 3,30
zuvor musst du dir aber Johannes 3,3 vor Augen führen:
3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.
Wenn jemand nicht sein eigenes, selbstbestimmtes Leben in den Tod gegeben hat (das letztendlich ist das Bild für die Taufe) .... so kann er das Reich Gottes nicht sehen..
Und wenn er es in den Tod gegeben hat...
dann gilt es täglich sein Kreuz auf sich zu nehmen:
Sprich sich für gestorben zu halten... im heiligen Geiste zu wandeln -- auf das wir die Werke des Fleisches dann nicht mehr vollbringen..
Johannes der Täufer war der Wegbereiter auf Jesus hin:
Er rief zur Umkehr auf, von Verfehlungen im Gesetz des Mose...
Konnte aber durch seine Taufe nur hier Vergebung von Schuld zusprechen ... ohne hier dann die Kraft zu geben, wie es Jesus tat - die Taufe im heiligen Geist--
dann auch durch den Geist die Werke des Fleisches nicht mehr zu vollbringen sondern die Werke Gottes zu tun...darin zu wandeln
28 Ihr selbst seid meine Zeugen, dass ich gesagt habe: Ich bin nicht der Christus, sondern ich bin vor ihm her gesandt.
29 Wer die Braut hat, der ist der Bräutigam; der Freund des Bräutigams aber, der dabeisteht und ihm zuhört, freut sich sehr über die Stimme des Bräutigams. Diese meine Freude ist nun erfüllt.
30 Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen.
Nach der Taufe für den Christen, nach dem Empfang des heiligen Geistes gilt es nun diesem Raum zu geben in unserem Leben. Das Land einzunehmen, so wie Josau im alten Testament mit dem Volk Israel (nach dem es den Jordan überquerte - den Jordan...der das Zurücklassen/Sterben des alten Menschen symbolisiert--die Wassertaufe)
Und nun gilt es dann, das Christus durch seinen heiligen Geist mehr und mehr in unserem Leben Gestalt annimmt. Ein lebenslanger Prozess - der Heiligung genannt wird.
Findet diese Heiligung nicht statt, sind wir tot und bleiben ohne Frucht.
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Jüdische Feste - Weckruf der Kirche, der Braut Christi
von nennmichdu am 01.10.2018 00:37Hallo Burgen,
wem folgen wir nach? Wem wollen wir gleich werden?
welchen Weg wollen wir gehen? Wollen wir herrschen, über andere bestimmen? Oder wollen wir dienen, so wie Jesus unser eigenes Leben zurückstellen, verleugnen, auf das Christus in uns zum Vorschein kommt?
Gehören wir zu denen, die sich vor Jesus stellen im Endgericht mit vor Stolz geschwellter Brust in voller (vermeintlicher) Gewissheit und im Blick auf das was wir meinen an Großem im Reich Gottes getan zu haben, Wunder gewirkt zu haben, Kranke geheilt, Dämonen ausgetrieben?
Oder gehören wir zu denen, die an den Geringsten Gutes getan haben - ohne das wir hier auf uns sehen, auf unsere Verdienste verweisen?
Ich habe ein großes Problem mit den Leuten, die sich scheinbar schon im Himmel sehen in ihrem Lobpreis und hier einen König feiern und sich daran berauschen, ohne das zu tun, was Jesus und was auch Gott , der Vater im Himmel von uns erwartet:
Mi 6,8 Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.

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