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Pal

67, Männlich

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Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Pal am 11.09.2018 13:57

Liebe Burgen, ich weiß zwar nicht was "Online-Papier" ist,  aber es freut mich hier Menschen zu lesen, die vergleichbare Herrlichkeiten erleben...
Burgen: Wie gut, dass es den Heiligen Geist gibt und ihn zu begrenzen liegt eben an uns, nicht an dem, was Gott uns nicht schenken will.

Ich denke da immer so etwas an einen wirklich vornehmen, edlen Gentleman. ER (also jetzt im Bild gesprochen der Hl.Geist) möchte dich auf einen "Tanzboden" einladen, wo ER dich in seine Arme nimmt und dich an SEINEN "Herzens-Takt" gewöhnt.
Doch falls es dir dabei irgendwie "schwindelig" wird, oder du gewisse Skeptik hast, dann wird ER dir niemals eine "Draufhauen" um dich in das Vergnügen zu zwingen. Das paßt nämlich nicht zu so einem absoluten "Kavalier"!
Dazu braucht es KINDLICHES Vertrauen...
Und wenn du nicht "tanzen" magst, dann bleibst du trotzdem sein vollwertiges, echtes, liebes Kind. PUNKT!
Aber König David hat es mir vor der Bundeslade vorgetanzt, los und frei, in der Jubelfreude seines Gottes... mit Bewegung und Lebensströmen...

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solana

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Beiträge: 4164

Re: Moderne Verführung - Evangelium light?

von solana am 11.09.2018 13:46

Vielleicht hilft das, die Verwirrung etwas aufzulösen:
Ich trenne nicht so wie du: zuerst wird jemand von der Angst motiviert und das ist gut so.
Wenn er dann zu Gott gefunden hat, geht die Angst weg und es wird Liebe draus.

Ich sehe das vielmehr zusammen: die Entscheidung soll freiwillig sein und ohne Angst, schon von Anfang an, wenn Gott "zieht".
Die Motivation in der Nachfolge ändert sich meiner Ansicht nach nicht so einfach von Angst, die dann weggeht und in Liebe umschlägt .... ich stelle mir das eher sehr schwer vor, wenn so eine Angst in Bekehrungspredigten aufgebaut und geschürt wurde und das die Motivation dafür ist, sein Leben Jesus zu übergeben. Dann diese Angst wieder los zu lassen und sich auf einmal von der Liebe motivieren zu lassen.

Abgesehen davon, dass eine Entscheidung, die unter "Androhung" und Angst gefällt wurde, auch keine wirklich belastbare Entscheidung ist. Wer diese Motivation hat, kann auch weiterhin nur so bei der Stange bleiben.

Wer sich freiwillig für etwas entschieden hat, weil ihn die Liebe Gottes überzeugt hat und er Vertrauen gefasst hat, der will auch aus dem Herzen heraus nachfolgen, nicht aufgrund der drohenden Konsequenzen falls er es nicht tut.

Deshalb bin ich gegen das Prinzip: lasst uns Angst schüren und Gott wird dann später schon irgendwie Liebe drraus machen.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Moderne Verführung - Evangelium light?

von Burgen am 11.09.2018 13:42

Das liebe Leah, ist dein Weg mit Gott durch Jesus.

Andere erleben es eben anders. Ich auch.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Burgen am 11.09.2018 13:38

Danke Burgold für dein Zeugnis.

Und ja, vielen ist dieses verschlossen. Nun, so ist es eben.

PAL, das was du oben auf Online-Papier niedergelegt hast ist das allerbeste, was dieser Thread u.a. hergibt. Danke dir dafür.

Wie gut, dass es den Heiligen Geist gibt und ihn zu begrenzen liegt eben an uns, nicht an dem, was Gott uns nicht schenken will.

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Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Pal am 11.09.2018 13:33

Burgold: Der Heilige Geist läßt sich nicht fassen , nicht in eine Richtung oder Schublade stecken. Ich kann nicht so toll mit Bibelstellen um mich werfen wie einieg es können, für mich ist lesen oft anstrengend . Aber ich kann Gott spüren und jesus folgen , so wie es der Geist in mir leitet. Ich sehe Zungenbeten gerade im Privat gebrauch als echte Hilfe an. Wenn mir die eigenen Worte fehlen - gebe ich bewußt dem Heiligen Geist in mir Raum. Gott weiß was ich meine - der sieht tief in meinen Herzen hinein. Und warum gab Jesus uns eine Helfer , wenn ich den nicht auch beim Gebet zur Hilfe rufen darf? Jeder erlebt es eben anders , Gott würde einen nie was aufdrängen.

Genau so sehe ich es auch! Der Hl.Geist ist kein toter Buchstabe, sondern eine lebendigmachende Kraft.
Und wenn dieser in mir mit "unaussprechlichen Seufzen" seufzt, wie mag das wohl sein? - Unaussprechlich innig und eben doch herzerweichend durch einen Menschen...
Röm 8:26 In gleicher Weise nimmt sich der Geist Gottes auch unserer Schwachheit an, denn wir wissen nicht, wie man richtig beten soll. Er tritt mit einem Seufzen für uns ein, das man nicht in Worte fassen kann. (neue Evangelistische)

Ist der Hl.Geist nur verstandesmäßig? Hat ER auch Gefühle zu vermitteln? - Muß ER sich dann immer vernünftig verhalten?
Ich habe schon im Geist gelacht, das ich mich krümmte vor Lachen, und dannach tatsächlich Bauchmuskelkater hatte.
Ich kann so etwas nicht aus mir selbst heraus produzieren, dazu bin ich auch viel zu sehr verstandesmäßig veranlagt. (Männer ticken nämlich etwas anders als Frauen...) Aber wer solche Dinge durchlebt hat, weiß um was es da geht.
Und um das dann als sogar als dämonisch zu verurteilen, halte ich persönlich sogar für gefährlich. -

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Von Gott kommt die Not im Leben der Menschen?

von Burgen am 11.09.2018 13:30

Die Wahrheit ist - was ist Wahrheit, fragte Pilatus Jesus - , ist, dass wir zur Zeit nicht aus dem Gesetz leben, welches sowieso niemand erfüllen kann,
sondern durch Jesus aus Gottes Gnade.

Gerade die Botschaft, das Evangelium, der Gnade ist es, das die Menschen überführt, sie umkehren, also Buße tun.
Siehe die Geschichte des Kerkermeisters, als Paulus und Silas (oder war es Petrus) gefangen im Kerker waren und Gott Loblieder sangen,
sodass die Gefängnistüren sich öffneten.
Die Folge war, dass sein „ganzes Haus“ sich zu Jesus bekehrte.

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Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Moderne Verführung - Evangelium light?

von Leah am 11.09.2018 13:26

uuups Solana,

Jetzt bin ich aber verwirrt. Es geht hier doch nicht um uns, denn wir sind ja gläubig. Uns gilt ja: Fürchte Dich nicht.

Es geht doch um das Thema Evangelisation. Nun weiß ich nicht, muss ich jetzt alles, was Du gesagt hast, neu bewerten mit Blick darauf, dass Du Dich meinst und denkst, ich meine mich....

Und da wird es dann aber recht wirr.

Also, als ich zum Glauben kam, hatte ich massive Ängste, als mir bewust wurde, dass ich schuldig und nochmal schuldig bin vor Gott. Und troitzdem liebte ich Gott weil er so heilig war, dass er mich so wie ich war nicht in seiner Nähe ertragen kann. Um so größer war die Freude dann, als ich das Evangelium begriff. Ich wurde von Gott überführt, ohne dass da Menschen mitgewirkt haben. Als ich da durch war, war eines klar: Nichts, aber auch rein gar nichts anderes, als Jesus alleine rettet.

Erst dann konnte ich sagen, ich fürchte mich nicht, ohne die Heiligkeit und die Gerechtigkeit Gottes verniedlichen zu müssen. Es war nun auch erst einmal keinesfalls so, dass ich die Liebe Gottes erfassen hätte können. Das kam erst nach und nach. Durch seine Kraft ist es aber sogar so, dass ich zuerst ihn will, nicht seinen Segen oder seine Liebe, ihn begehre ich, seine Gegenwart. Und daher ist der Rest egal, er ist ja auch im Leid da.

Leah

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Moderne Verführung - Evangelium light?

von solana am 11.09.2018 12:43

Wie du meinst, Leah, ich will dir deine Angst nicht ausreden.
Ich lasse mir aber auch keine einreden 😉 und halte mich an die Zusage: Fürchte dich nicht, die ich erlebt habe und immer wieder erlebe.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Moderne Verführung - Evangelium light?

von Leah am 11.09.2018 12:39

Hallo Solana,

ja, richtig, aber wenn Wahrheit Angst macht, dann macht sie trotzdem frei.

Dazu ist Weisheit nötig, deshalb Gebet.

Leah

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Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Leah am 11.09.2018 12:37

Hallo Pal,

 

Und das wäre wohl nicht der Fall gewesen, wenn da nur einfach, "kultiviert" Zeugnisse in Fremdsprachen zu hören gewesen wären,

 

Nun, es waren da Juden, die fremde Sprachen sprachen und Gott lobten, was von denen gehört wurden, die als Ausländer in Jerusalem waren und staunten, dass sie in ihrer Fremdsprache angeredet wurden.

Das ist ja eindeutig dem Text zu entnehmen. Als  Sprache, nicht "Unsprache".

Nun hörte das eine Menge Leute und die, die diese Sprachen verstanden, waren es, die sich über dieses Wunder entsetzten. Und da waren dann noch "Andere", wie wir lesen, die spotteten. Das waren dann wohl die, die diese Sprachen nicht verstanden und daher dachten, die Juden plappern wirr.

Fest steht aber, dass es um verständliche Sprachen ging, nicht um wirres Zeug. Sonst hätten sie ja nicht folgendes gesagt:  Als aber dieses Geräusch4 entstand, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt, weil jeder Einzelne sie in seiner eigenen Mundart reden hörte. Sie entsetzten sich aber alle und wunderten sich und sagten: Siehe, sind nicht alle diese, die da reden, Galiläer? 8 Und wie hören wir sie, ein jeder in unserer eigenen Mundart, in der wir geboren sind:

Es war also nicht nur das Sprechen einer Fremdsprache, sondern sogar das Sprechen in der Mundart, die nur ein in dieser Sprache geborener und aufgewachsener so gut beherrscht.

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.09.2018 12:37.
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