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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Moderne Verführung - Evangelium light?

von solana am 11.09.2018 11:25

Ja, Leah, Ehrfurcht ist aber etwas anderes als Angst vor der Hölle.
Und die Angst, die bei der Begegnung mit dem lebendigen, heiligen Gott entsteht, ist auch anders als Angst vor der Hölle.
Sie kommt nicht daher, dass Menschen einem in der Verkündigung Angst einjagen, "wehe wenn ...."

Ich konnte als Kind nicht verstehen, warum bei Begegnungen mit einem Engel oder gar wenn Gott sich selbst offenbart hat, immer gesagt wurde: "Fürchte dich nicht ....."
Ich dachte, wovor denn fürchten - ist das nicht überhaupt das Schönste, was einem passieren kann, wovor haben die denn nur Angst?"

Bis ich selbst so ein Erlebnis hatte.
Das war eigentlich in keiner Weise beängstigend, im Gegenteil, es war unfassbare Liebe.
Und ich hatte eine Angst, wie ich sie nie gekannt habe, das Herz schlug mir bis zum Hals, noch lange danach.
Ich wollte meinen Blick abwenden, weil ich es kaum aushielt, war aber wie erstarrt und konnte mich nicht bewegen.
Als es mir dann doch gelang, wegzusehen, bereute ich es sofort und hatte eine riesige Sehnsucht, mehr davon zu sehen .... aber da war nichts mehr.

Das Erlebnis hat mich tief getroffen und berührt.
Das mit der Angst konnte ich jetzt gut verstehen.
Und ich wusste, dass Gott immer bei mir ist und mich mit einer unfassbar grossen Liebe liebt. Das hat mir viel Kraft gegeben, als Kind ist es nicht leicht in einem nicht-gläubigen Umfeld zu glauben ....

Aber diese Angst hat gar nichts mit Hölle oder Strafe zu tun.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Von Gott kommt die Not im Leben der Menschen?

von Burgen am 11.09.2018 11:12

Es ist natürlich gut, wieweit wir schon ausklamüsert haben, dass Gott gut ist, Liebe ist und liebt. Ja auch Geduld hat bis zu einem Punkt.
Wir wissen, dass Gott in Jesus den Menschen nachgeht, sie sucht, sie zu sich zieht.

Andererseits sehen wir zB dass die Welt, die Erde erschüttert wird durch Beben, Regen und Fluten, Stürme, Hagelkörner so groß wie Tennisbälle und und und.
Das begegnet uns, Mensch und Tieren, der ganzen geschaffenenen und von Menschen veränderten Welt sozusagen von außen.
Das bringt alles was lebt in große Not.

Der Mensch muss sich mit den Folgen, dazu Krankheiten, Streit und co arrangieren. Hat Gott das alles verursacht indem er diese Not schuf, erschuf?
Nein.
Der Mensch war getrieben im Garten, begierig dessen, was er vor Augen hatte, essen zu wollen.
Sozusagen war sein Gehirn von dieser Begehrlichkeit abgeschaltet worden.

Wir können schmerzhaft sehen, auch heute, an unseren Körpern, aber nicht nur da, wohin dieses führt.
Und inzwischen ist dies alles so kompliziert geworden, es gibt einfach nicht mehr diesen reinen, unverdorbenen, bis in die Gedanken und Gefühle hinein reinen Menschen. Aber, und das ist die wunderbare Botschaft Jesus an uns, er hat den Willen, den Wunsch und die Möglichkeit und Kraft, uns zu erretten.

Dadurch werden wir nicht zu besseren Menschen, jedoch haben wir es besser, weil die Ewigkeit in uns beginnt und wir in Ewigkeit auf der neuen Erde und dem neuen Himmel bei Gott und mit Gott, Jesus und seiner ganzen Braut zusammen sein werden.

Das Denken und die Gefühle eines Menschen sind manchmal wie ein Hauch, vergänglich, aber mit Folgen, die in Not führen können.
Daher sind wir zu Wachsamkeit aufgerufen - allezeit auf Jesus zu schauen, ihm zu vertrauen, auch wenn, weil wir in der gefallenen Welt unser Leben leben,
in Not geraten. Einen Unfall oder Krankheit haben, wo vielleicht ein Fuß amputiert werden muss und durch eine Prothese ersetzt werden kann. ...

Burgen

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5495

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Cleopatra am 11.09.2018 11:05

Burgen: Wir wissen, Gottes Geist - weht wo und wie er will. Da denke ich gerade an Elia, als Gott am Ausgang der Höhle vorüber schritt.

Stimmt
Zudem, wie du gerade schriebst, denke ich nicht, dass die vom Heiligen Geist erfüllten Menschen, die als betrunken sich darstellten, selbst die Worte, die sie Aussprachen, verstehen konnten.

Liebe Burgen,
darum geht es ja.
Das fettmarkierte steht eben so nicht in der Bibel, es wurde von Pal in der zweiten Minute so interpretiert.
1 Und als der Tag des Pfingstfestes erfüllt war, waren sie alle an einem Ort beisammen.
2 Und plötzlich geschah aus dem Himmel ein Brausen, als führe ein gewaltiger Wind daher, und erfüllte das ganze Haus, wo sie saßen.
3 Und es erschienen ihnen zerteilte Zungen wie von Feuer, und sie setzten sich auf jeden Einzelnen von ihnen.
4 Und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und fingen an in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.
5 Es wohnten aber in Jerusalem Juden, gottesfürchtige Männer, von jeder Nation unter dem Himmel.
6 Als aber dieses Geräusch entstand, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt, weil jeder Einzelne sie in seiner eigenen Mundart reden hörte.
7 Sie entsetzten sich aber alle und wunderten sich und sagten: Siehe, sind nicht alle diese, die da reden, Galiläer?
8 Und wie hören wir sie, ein jeder in unserer eigenen Mundart, in der wir geboren sind:
9 Parther und Meder und Elamiter und die Bewohner von Mesopotamien und von Judäa und Kappadozien, Pontus und Asien
10 und Phrygien und Pamphylien, Ägypten und den Gegenden von Libyen gegen Kyrene hin und die hier weilenden Römer, sowohl Juden als auch Proselyten,
11 Kreter und Araber - wie hören wir sie von den großen Taten Gottes in unseren Sprachen reden?
12 Sie entsetzten sich aber alle und waren in Verlegenheit und sagten einer zum anderen: Was mag dies wohl sein?
13 Andere aber sagten spottend: Sie sind voll süßen Weines.
Wir lesen- der Geist kam, die Jünger gingen raus und redeten- und die Leute die es mitbekamen, waren erstmal sehr erstaunt und einige sagten das betrunkene doch spottend.
Ich weiß jetzt nicht, ob du schonmal betrunken warst.
Aber kannst du im betrunkenen Zustand Zeugnis geben?
So dass die anderen es eben klar als große Taten Gottes erkennen?
Bevor jetzt Gegenfragen kommen- ich weiß aus Erzählungen, Filme und Co, dass dies im betrunkenen Zustand nicht geht
Und ja, das was du zum Video 2 sagst bezüglich schunkeln und so, das hört sich für mich nach bayrischem Oktoberfest an ..
Hm, das war nun nicht gemeint mit dem Oktoberfest, hör es dir am Besten an, das zweite Video, Minute 2.
Lg Cleo
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Moderne Verführung - Evangelium light?

von Leah am 11.09.2018 11:03

Hallo Solana,

der echte Glaube beginnt mit einer Furcht/Ehrfurcht vor Gott, die sehr erschrecken kann.

 

Ps 111,10 Die Furcht des HERRN ist der Weisheit Anfang: eine gute Einsicht für alle, die sie ausüben. Sein Ruhm besteht ewig.

Spr 1,7 Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis. Weisheit und Zucht verachten nur die Narren.

Spr 9,10 Die Furcht des HERRN ist der Weisheit Anfang; und Erkenntnis des allein Heiligen ist Einsicht.

 

Aber bei der Evangelisation bewusst Angst oder Druck machen, macht keinen Sinn. Nur dass es Angst machen kann, die ganze Wahrheit zu sagen, das ist so. Da hatte aber weder Jesus, noch Paulus ein Problem damit.

Jesus redete oft davon, dass die Mehrheit verloren gehen wird. Er redete davon, dass auf Ungläubigen der Zorn Gottes bleibt (nichts von der Liebe!!!) und davon, dass der Weg und die Tür schmal ist und nur wenige hindurchgehen. Er redete von ewiger Pein, Verdamminis und sprach die Pharisäer konkret an, als das Maß voll war und er ihnen sagen musste, dass sie das Heil verpasst haben, weil sie ihn wider besserer Einsicht mit Satan gleichmachten.

Es ist schwer, sich vom Geist Gottes leiten zu lassen, wenn man vorgefertigte Gedanken im Kopf hat, was man wie sagen soll und was nicht. Daher habe ich die wesentlichen Wahrheiten im Kopf und bete um Weisheit und die rechten Worte. Sind die hart, ist es halt so. Sind sie oberflächlich, dann das, und sind sie einladend, dann war eben das dran.

Jesus evangelisiert die kanaanitische Frau und macht sie mit Hunden gleich, sie kommt zum Glauben und will dann eben das, was für die Hunde abfällt, er spricht mit der samaritischen Frau am Jakobsbrunnen freundlich über ihre Sünde und überführt sie und sie kommt zum Glauben, und er droht Menschen an andere Stelle mit der Verdammnis (Lk 11, 31,32), sie waren noch nicht so weit für die Perlen, die wir ja den Hunden und Schweinen (Bilder für Menschen, die die Sünde noch lieben) nicht hinwerfen sollen.

Leah

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.09.2018 11:05.

Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Von Gott kommt die Not im Leben der Menschen?

von Leah am 11.09.2018 10:47

Hallo Jonas,

Du verdrehst, weil Du "Leid/Not kommt von Gott" und "Böses kommt aus Gott" eins machst. Das habe ich nicht gesagt.

Nochmal. Gott lässt das Leid zu (das er verhindern könnte), um seine guten Ziele zu erreichen. Er lässt auch das Böse zu.

Wie könnte der Mensch erkennen, dass er böse ist und einen Retter braucht, wenn Gott das Böse und das Leid nicht zulassen würde.

Daher kann man sagen, das Leid kommt von Gott. Aber er ist nicht böse, sondern nichts unreines ist in ihm. Die Wahrheit des gefallenen Menschen ist böse und das muss erkennbar sein, denn das Blöse verursacht Leid. Daher ist das Motiv und das Ziel Gottes gut, wenn er das Böse zulässt, auch wenn es Leid verursacht.

Gott erreicht aber noch mehr gute und heilige Ziele, indem er Leid zulässt. Siehe die Predigt, die ich weiter oben eingestellt habe.

Hier muss man auf die Worte achten. Wenn ein allmächtiger Gott etwas zulässt ist es gleichbedeutend damit, dass er es gibt. Es ist nicht gleichbedeutend damit, dass er es tut.

Leah

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.09.2018 10:48.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Burgen am 11.09.2018 10:46

Liebe Cleo,

Wir wissen, Gottes Geist - weht wo und wie er will. Da denke ich gerade an Elia, als Gott am Ausgang der Höhle vorüber schritt.

Zudem, wie du gerade schriebst, denke ich nicht, dass die vom Heiligen Geist erfüllten Menschen, die als betrunken sich darstellten,
selbst die Worte, die sie Aussprachen, verstehen konnten.
Es ist „nur“ die Rede davon, dass die Menschen, die aus dem ganzen Land in Jerusalem versammelt waren, ihre eigenen Sprachen hörten. Das bedeutet, dass kein anderer diese Gottesworte erst noch übersetzen oder auslegen musste. Sie hörten Gott sprechen, ähnlich dem Esel, als Gott ihn in menschlicher Sprache hat sprechen lassen.

Und ja, das was du zum Video 2 sagst bezüglich schunkeln und so, das hört sich für mich nach bayrischem Oktoberfest an ...

Gruß
Burgen

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (1) wir sind geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken Eph 2,10

von Burgen am 11.09.2018 10:35

Gottes Wahrheit ist Schirm und Schild. Psalm 91,4

Der Herr ist treu, der wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen. 2.Thessalonicher 3,3

1.Timotheus 6,(3-5) 6-11a
Habakuk 3,1-19

Unter deinem Schirmen bin ich vor den Stürmen aller Feinde frei.
Lass den Satan wettern, lass die Welt erzittern, mir steht Jesus bei.
Ob es jetzt gleich kracht und blitzt, ob gleich Sünd und Hölle schrecken, Jesus will mich decken.
(Johann Franck)

::: *** :::
aus 1.Timotheus 6, 3-5, 6-11a

6 Es ist allerdings die Gottesfurcht eine große Bereicherung, wenn sie mit Genügsamkeit verbunden wird.
7 Denn wir haben nichts in die Welt hineingebracht, und es ist klar, dass wir auch nichts hinausbringen können.
8 Wenn wir aber Nahrung und Kleidung haben, soll uns das genügen!
9 Denn die, welche reich werden wollen, fallen in Versuchung und Fallstricke und viele tödliche Begierden,
welche die Menschen in Untergang und Verderben stürzen.
10 Denn die Geldgier ist eine Wurzel alles Bösen, etliche, die sich ihr hingegeben haben, sind vom Glauben abgeirrt
und haben sich selbst viel Schmerzen verursacht.
11 Du aber, o Mensch Gottes, fliehe diese Dinge,
jage aber nach Gerechtigkeit, Gottesfurcht, Glauben, Liebe, Geduld, Sanftmut!
12 Kämpfe , den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, zu dem du auch berufen bist
und worüber du das gute Bekennrnis vor vielen Zeugen abgelegt hast.

.:: *** :::
Herr Jesus hilf.

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Moderne Verführung - Evangelium light?

von solana am 11.09.2018 10:35

Wenn ich mir mal die "Rolle" der Angst ansehe, die sie im Glauben spielen könnte, dann finde ich keine Grundlage dafür.



Denn, was bedeutet es denn, Angst zu haben, wovor, was steht dahinter?

Dass ich vielleicht nicht gut genug bin?

Das bedeutet doch dann, dass ich mein "Werk"/meine "Leistung" als die Grundlage meiner Erlösung ansehe und nun befürchten muss, evtl hinter den gestellten Anforderungen zurück zu bleiben - nicht gut genug zu handeln oder auch nicht gut genug zu glauben, evtl vielleicht in einem Punkt etwas falsch verstanden zu haben und da nicht zu 100% genau das ganz richtige zu glauben, und dann war alles umsonst ....



Oder - wenn ich davon ausgehe, dass es doch nicht meine eigene Leistung irgendwelcher Art ist, mit der ich mir die Erlösung verdienen muss, sondern Gottes Gnade - was würde in diesem Zusammenhang Angst bedeuten?

Fehlendes Vertrauen? Zweifel an Gottes Liebe? Zweifel an seinen Zusagen?



Sehr deutlich wird mir der Zusammenhang zwischen Angst und Gesetz (knechtischer Gehorsam aus Angst vor Strafe unter der Zuchtrute des Gesetzes) und die liebende Antwort des kindliches Vertrauens durch den Geist, der ruft: "Abba, lieber Vater!" in Gal 4, wo das direkt nebeneinander gestellt ist.



Wenn man nun statt vor der Zuchtrute des Gesetzes die Angst hat, den Anforderungen nicht zu genügen, die an einen "echten und richtigen Glauben" (insbesondere mit allen zu 100% richtigen und richtig verstandenen Glaubensinhalten), dann hat man eigentlich nur die Taten des Gesetzes durch eine intellektuelle Leistung ersetzt. Die wieder unter eine Zuchtrute führt, nicht in Freiheit, Vertrauen und Liebe.



Ich denke nicht, dass du das so krass verstehst, Leah.

Aber ich weiss, dass es viele Christen gibt, die - unbewusst - viel von dieser "Idee" im Hinterkopf haben und unter diesem Druck stehen.

Deshalb wende ich mich so gegen diese Formulierung, die - meiner Einschätzung nach - eine solche falsche Glaubensgrundlage verstärkt.



Gruss

Solana

Ich habe deinen Beitrag erst nach dem Absenden gesehen.
Ja, wie ich auch schrieb, ich gehe nicht davon aus, dass du selbst so denkst.
Aber, so wie du es formuliert hast, klingt es für mich sehr missverständlich und kann Menschen weiter in eine Unfreiheit treiben.
Die ich so schade finde, weil uns eben ein Zugang zu so reichem, erfüllten Leben eröffnet ist in Liebe, Freude und Friede.

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.09.2018 10:40.

Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Moderne Verführung - Evangelium light?

von Leah am 11.09.2018 10:29

Hallo Solana,

ich bin da ganz Deiner Meinung und nehme daher an, dass Du mich missverstanden hast.

Wie ich schrieb ist der Herr Anfänger und Vollender des Glaubens. Er muss den Menschen erleuchten (Joh 1,9), überführen (Joh 16,7-11) und in alle Wahrheit führen (Joh 16,13). Ein erleuchteter Mensch erkennt, dass es Gott gibt und die Schrift Gottes Wort ist und wahr. Dadurch lässt er sich überführen. Wie kann man denn glauben, wenn man nicht sicher ist, ob es wahr ist? Um die Schrift richtig zu verstehen, braucht man den heiligen Geist.

Wie bei einer natürlichen Geburt ist es auch bei der geistlichen. Der Mensch bekommt Leben schon vor der Geburt (Öl beim Gleichnis der Jungfrauen), damit er sich bekehren kann. Tut er es, wird er wiedergeboren und bekommt genug Öl/den heiligen Geist in seiner Fülle, um auszuharren und den alten Menschen zu überwinden. Bekehrt er sich nicht, kommt es übertragen zu einer Totgeburt. Derjenige ist unerrettet. Im Gleichnis mit den Jungfrauen sehen wir, dass das bedeutet, dass er verloren geht. Dasselbe sagt uns der Hebräerbrief: Hebr.6, 5-8).

Ein wiedergeborener Gläubiger glaubt Gott, weil er weiß, dass es wahr ist, was er sagt. Und daher hört und tut er das Wort und baut sein Haus auf einen Felsen. Er wird vollendet und geheiligt.

Leah

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.09.2018 10:30.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Bekehrung ~ Glaube vorleben (mein Freund)

von Burgen am 11.09.2018 10:15

Hallo Stillness,
zufällig war auf meinem Smarti folgender Vortrag:

Die Kunst, eine Frau zu lieben - 45 Min.

Da rein zu hören ist fast so wie der Briefaustausch zwischen Goethe und Schiller. Stelle ich mir so vor .-))

LG
Burgen

Antworten
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