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Re: Bekehrung ~ Glaube vorleben (mein Freund)
von Stillness am 10.09.2018 16:38Hallo nennmichdu,
da hast du recht. Gestern wurde in einer Doku gesagt, dass Christen mit Ungläubigen zu viel über deren Fehlverhalten und wo sie noch überall sündigen reden. Das mehr über die Liebe Jesu geredet werden sollte.
Danke liebe Cleo für deine Worte, ich hatte glaube ich schon erwähnt, dass ich noch keine Gemeinde für mich gefunden habe. Ich werde mir aber nochmal eine FeG anschauen :)
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Bekehrung ~ Glaube vorleben (mein Freund)
von nennmichdu am 10.09.2018 15:25Hallo Stilness,
den anderen Menschen nur ganz so zu lieben wie Gott ihn liebt, lässt in anderen Menschen etwas von Gott vielleicht in deinem Leben erkennen
Re: Bekehrung ~ Glaube vorleben (mein Freund)
von Anne am 10.09.2018 15:09Hallo Cleo,
danke für deine lieben Worte und für das Gebet.
In meiner Gemeinde sind alle ausreichend mit Verwandte/Freunde/Bekannte versorgt. Ich glaube, es ist immer schwierig, wenn man sich "spät" dazu gesellt. Oder es liegt an meiner Wohngegend. Erschwerend kommt noch hinzu, dass ich ein eher stiller Mensch bin.
Lukas 16,20-31
Offenbarung 21,4
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: Fürbitte~ wer möchte für andere mitbeten
von Poola am 10.09.2018 15:06danke für jeden neuen Tag.
Danke, dass ich all meine Sorgen auf dich werfen mag.
danke, oh Herr, für jedermann.
3.) Danke für meine Arbeitsstelle,
danke für jedes kleine Glück.
Danke für alles Frohe, Helle und für die Musik.
danke für jedes gute Wort.
Danke, dass deine Hand mich leiten will an jedem Ort.
danke, dass deinen Geist du gibst.
Danke, dass in der Fern und Nähe du die Menschen liebst.
danke, ich halt mich fest daran.
Danke, ach Herr, ich will dir danken, dass ich danken kann.
Re: Von Gott kommt die Not im Leben der Menschen?
von solana am 10.09.2018 11:43Wie sehr es auf den Kontext der Erkenntnisse ankommt und dass es nicht reicht, nur einzelne Dinge zu erkennen und Gott selbst aussen vor zu lassen, steht auch anschaulich in dem Abschnitt von Röm 1.
Weil sie Gott nicht erkannten, hat sie Gott dahingegeben an die Nichtigkeit ihrer Gedanken und sie sind zu Narren geworden, die sich für weise hielten ....
Und an anderer Stelle: Da die Welt in ihrer Weisheit Gott nicht erkannte, gefiel es Gott wohl, durch törichte Predigt (Wort vom Kreuz) zu retten ....
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Von Gott kommt die Not im Leben der Menschen?
von Leah am 10.09.2018 11:23Hallo Solana,
ja, das ist nicht zwangsläufig so.
Stimmt.
Leah
Re: Von Gott kommt die Not im Leben der Menschen?
von solana am 10.09.2018 11:22Ja,Leah, ich gebe dir recht, dass Formulierungen falsch verstanden werden können.
Wenn bspw ein Anhänger des Taoismus das liest, wird er es im Sinne des taoistischen Weltbilds verstehen.
Dieses Weltbild ist aber mehr als eine Formulierung und diese Aussage hat einen ganz bestimmten Stellenwert im Gesamtbild. Und dieses Gesamtbild und der Stellenwert der Einzelaussage darin sind völlig anders als im Christentum.
Gerade der Kontext ist da immer mit zu berücksichtigen, nicht einzelne Worte, die im Kontext eines anderen Weltbildes etwas anderes aussagen.
Von mir aus darfst du da ruhig pingelig sein.
Und wenn man weiss, dass etwas anders verstanden werden kann, tut man auch gut, solche Formulierungen eher zu meiden, man kann es ja auch anders ausdrücken.
Ich wende mich nur gegen die Gleichsetzung: wenn einer das so formuliert, dann denkt er so, wie in der asiatischen Philisophie.
Das ist nämlich nicht zwangsläufig so.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Von Gott kommt die Not im Leben der Menschen?
von Leah am 10.09.2018 11:06Hallo Solana,
ich denke, dass es wohl auf die Formulierung ankommt, denn Formulierung transportiert Information.
Gott ruft alles seinende, aber er ist es nicht...z.B.
Dass Gott alles seiende ist, ist Tao/Dao.
Hier die Definition davon nach Wikipedia: Das DaoTao
Das Wort „Daoismus" leitet sich ab von „Dao" (Tao), einem Begriff der chinesischen Philosophie, der bereits vor dem Daodejing verwendet wurde, aber erst in diesem Text seine zentrale Stellung und besondere, universale Bedeutung erhielt. „Dao" bedeutete ursprünglich „Weg", im klassischen Chinesisch aber bereits „Methode", „Prinzip", „der rechte Weg".
Bei Laozi nimmt dann der Begriff des Dao die Bedeutung eines der ganzen Welt zugrunde liegenden, alldurchdringenden Prinzips an. Es ist die höchste Wirklichkeit und das höchste Mysterium, die uranfängliche Einheit, das kosmische Gesetz und Absolute. Aus dem Dao entstehen die „zehntausend Dinge", also der Kosmos, und auch die Ordnung der Dinge entsteht aus ihm, ähnlich einem Naturgesetz, doch ist dem Dao selbst kein omnipotentes Wesen zuzuschreiben, sondern es ist Ursprung und Vereinigung der Gegensätze, womit es letztlich undefinierbar ist.
Philosophisch könnte man das Dao als jenseits aller Begrifflichkeit fassen, weil es der Grund des Seins, die transzendente Ursache ist und somit alles, auch den Gegensatz von Sein und Nicht-Sein, enthält. In diesem Sinne kann nichts über das Dao ausgesagt werden, weil jede Definition eine Begrenzung enthält. Das Dao ist aber sowohl unbegrenzte Transzendenz, als auch das dem Kosmos, dem All immanente Prinzip.
Für mich ist das Wort Gottes ein scharfes zweischneidiges Schwert und kein Suppenlöffel.
Gut.
Natürlich ist Gott nicht einer, der das Böse tut, aber erlässt es zu zu einem höheren Ziel. Und er lässt Leid zu aus dem selben Grund. Leid ist nicht daher nicht das selbe wie böse .... Gott gibt also Leid, aber nicht das Böse.
Biblische Beispiele:
Joh 9, 1 Und Jesus ging vorüber und sah einen Menschen, der blind geboren war. 2 Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Rabbi, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren ist? 3 Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern es sollen die Werke Gottes offenbar werden an ihm.
Joh 11, 4 Als Jesus das hörte, sprach er: Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Verherrlichung Gottes, dass der Sohn Gottes dadurch verherrlicht werde.
Hiob
Es ist einfach, Gott zu vertrauen, wenn man von ihm nur Segen erwartet. Und doch gefiel es ihm, als sein Sohn zerschlagen wurde. Es heißt, dass uns Leiden bestimmt sind, wir werden durch Leiden dem Herrn gleichgestaltet.
Nichts für ungut. Ich denke, ich bin da einfach pingelig. Die Irrlehren fangen immer in unscheinbaren "Falschformulierungen" an und prägen dann ganze Gemeinde bis zum Abfallen. Ein bisschen Sauerteig durchsäuert den ganzen Teig, das hat der Herr versprochen.
Wenn Gott allmächtig ist, heilig, gut, Liebe und vollkommene Gerechtigkeit (und weiteres), und über allem ist, wie kann man dann sagen, dass das, was geschieht, nicht von Gott ist, auch wenn es in dem Sinne von Gott ist, dass er zulässt. Ist er denn nicht allmächtig, es abzuwenden? Warum tut er es nicht? Weil er böse ist? Nein, weil er Gut ist und heilig und Liebe und gerecht, aber wir böse sind. Aber natürlich dient alles seinen Zielen und die sind immer vollkommen gut.
Leah
Burgen
Gelöschter Benutzer
Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus. - Philipper 4,13
von Burgen am 10.09.2018 10:06Hallo ihr Lieben,
Das Thema ist eine bekennende Aussage des Mannes und Apostel Paulus an die Philipper.
Er bekennt in dem gesprochenen und geschriebenen Wort seine Glaubensgrundlage.
Dieser Satz ist Geimeinde übergreifend und spricht in die Herzen der heutigen Menschen genauso hinein.
Meine Gedanken beschäftigen sich, ob dies „nur“ für Männer gilt, oder eben für Frauen ebenfalls.
Ich meine, an so einem Satz kann Gnade oder Gesetz auf den Prüfstand gestellt werden.
Paulus hatte immerhin als Mann 4 unglaublich beschwerliche Reisen in seinem Leben als Christ bewältigt.
Wir haben in unseren Landen aufgrund seiner Reisen, seiner Predigten und Gemeindegründungen (Hauskreise) zu verdanken, dass das Evangelium in unseren Breiten Fuß fassen konnte. In aller Vielfälrigkeit, allem auf und ab durch Institution Kirche, Mittelalter und Verfolgung und und und ...
Luther und Paulus werden oft wie aneinander, nebeneinander gestellt. Starke, unbeugsame Männer.
Frauen waren zuhause oder gründeten Kloster, in denen sie ihren Glauben ausleben konnten.
Erst gestern war eine Einrichtung zu sehen, die Krankenhaus mit modernsten Geräten und eine Kellerei betätigten.
Alles durch Spenden und eigene Erwirtschaften um alles zu unterhalten.
Grundstock gelegt und auch derzeit von einer Glaubensfrau geleitet.
Und ja, der Eintritt neuer Glaubensschwestern fehlt, sodass diese Frauen bemüht sind, das ganze Unternehmen langfristig in gläubige Hände von anderen Menschen zu legen.
Meine eigenen Gedanken gehen dahin, dass der Heilige Geist keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern macht, da er Geist ist. Er füllt mit seiner Kraft den ganzen Menschen aus. Der Unterschied liegt in der Persönlichkeit der Menschen, die sich von ihm gebrauchen lassen.
Die Gedanken im Gehirn eines Menschen können sowohl von einem Mann wie auch von einer Frau gedacht, verarbeitet und geführt werden.
Viele Frauen werden gedeckelt und besuchen irgendwann eine psychiatrische Einrichtung, weil sie nicht in einer harten Welt zurechtkommen.
Sie dürfen nicht wagen, ihre Gedanken laut zu äußern.
Ich weiß noch, wie befreiend für damals es war, sich zum Frühstücksseminar zu treffen.
Oder auch, als die Frauen Theologie studieren dürften. Und lange Zeit später nicht nur Lehrerin an einer Schule sein , sondern ihrem Theologiestudium Rechnung tragen.
Wir sollen Denken wie Gott denkt.
Denkt Gott in einer Frau anders als in einem Mann?
Gott denkt von Mann und Frau, Jude oder Heiden - Christen, gleich.
Die ganze Bibel spricht in die Herzen hinein, erweckt Einsicht, Verständnis und Glaube samt Vertrauen in IHN.
Uns allen zum Segen.
Gruß
Burgen
Re: Von Gott kommt die Not im Leben der Menschen?
von solana am 10.09.2018 09:58Hallo Leah und die anderen
Ich finde diese Formulierungen nicht so, dass sie der christlichen Lehre widersprechen würden.
Auch in der Bibel finden wir es zT ähnlich ausgedrückt (zB Röm 4, 17 "ruft das nicht seiende ins Dasein").
Nur weil in andere Religionen oder Philosophieen auch manche Dinge richtig erkannt wurden, heisst das doch nicht, dass diese Erkenntnisse quasi"vergeben" sind und sich die christlichen Formulierungen davon unbedingt irgendwie absetzen müssten.
Ich sehe hier eher ein Wissen und Erkennen, das allen Menschen ins Herz gelegt ist und das sie auf die Suche nach Gott und dem Sinn und Ziel ihres Lebens treibt. Nur die Wege sind dabei unterschiedlich und führen eben nicht alle zum Ziel. Weil nur der Weg wirklich zum Ziel führen kann, der von Gott selbst ausgeht, der den Menschen zu sich empor holt. Und nicht umgekehrt, dass der Mensch irgendwie von sich selbst aus die Grenzen seiner Menschlichkeit überwinden könnte.
Wenn Jonas das so formuliert, ohne Taoismus und andere asiatische Religionen und Philosophien zu kennen, bestätigt das eigentlich nur das, was in Röm 1 darüber gesagt, dass alle Menschen das von Gott erkennen können, was er in seinen Werken uns offenbart und wahrnehmen lässt.
Die Frage, um die es hier geht, ist ja, in wie weit das Böse und das Leid von Gott kommen und er es in seiner Hand hat und somit auch die Verantwortung dafür. Oder ob das Böse machen kann, was es will, innerhalb bestimmter Grenzen, und Gott hat nichts damit zu tun, es hat quasi seine eigene Souveränität und Macht.
Dass das Negative die unvermeidliche Kehrseite des Guten ist, zeigt sich bei den Geboten im At.
Wer danach lebt, dem ist Leben und Segen verheissen.
Und wer nicht danach lebt, hat beides nicht - und dass bedeutet nun mal: Tod und Fluch, so steht es auch direkt dabei.
Die Abwesenheit von Leben ist Tod und die Abwesenheit von Segen ist Fluch.
Und Freiheit und erfülltes Leben gibt es nur in der Gemeinschaft mit Gott und in der Erfüllung seines Willens.
Alle Trennung von ihm und das Abweichen von seinem Willen bedeutet Leid und führt letztendlich in den Tod. Der Mensch ist darin gefangen und verstrickt sich ohne Gott immer mehr darein, muss ihm "dienen", wenn er sich erst einmal darauf eingelassen hatund kann nur durch Gottes Gnade wieder da raus geholt werden. ....
Das Leid ist also schon die Kehrseite des Guten und der Freude.
Indem Gott das Gute schafft und dem Menschen die Freiheit einräumt, sich dagegen zu entscheiden, gegen seinen Willen, ist er quasi schon "verantwortlich" dafür. Aber das Leid kommt nicht daher, dass Gott es geschaffen und geschickt hätte, um ins Menschen zu quälen, sondern aus der Gottesferne, in der wir leben.
Und Gott in seiner Liebe lässt uns da nicht allein, sondern geht mit in die tiefsten Tiefen und hält seine rettende Hand immer ausgestreckt.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver


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