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Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Erfahrungen mit anderen Christen
von Leah am 17.09.2018 10:05Hallo Solana,
Du hast ja recht. Und trotzdem. Wenn mir, wie so oft, ein Fehler passiert, bin ich eher in der Lage, meinen Fehler zu gestehen, wenn ich weiß, es kommt mir Erbarmen entgegen und nicht Verurteilung. Da fühle ich mich geliebt und angenommen. Und auch beschämt, wegen meiner eigenen Härte. So etwas ist heilsam.
So macht es doch auch der Herr. Er kommt zu uns in unsere Abgründe und in unser Versagen, er tröstet uns über unsere Sünde, wie eine Mutter ihre Kinder tröstet und er hilft uns und liebt uns in unserem Versagen.
Ich wünschte, ich könnte das so wie er, aber da muss ich ebenso sagen, das eine ist die Theorie und das andere Versagen meinerseits.
Leah
Re: Erfahrungen mit anderen Christen
von solana am 17.09.2018 09:46Ja, Cleo, so habe ich das auch empfunden, als Armutszeugnis.
Leah, ich weiss, dass man das Gleichnis vom barmherzigen Samariter auch anders auslegen kann. Ich verstehe es so, wie oben beschrieben und kenne das als gängigste Auslegung und mich hat die Situation daran erinnert.
In solchen Situationen muss jeder selbst entscheiden, was für ihn Priorität hat, auch ganz unabhängig von der Auslegung.
In wie weit er sich da angesprochen fühlt, wenn jemand Hilfe braucht oder ob es für ihn Priorität hat, auf keinen Fall zu spät in den Bibelkreis zu kommen.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Prophetie, eine Not oder eine Tugend?
von Leah am 17.09.2018 09:41Hallo Burgen,
ja, heute wirkt der heilige Geist seine Gabe Prophetie im wesentlichen im Sinne von Weissagung und zur Erbauung der Gemeinde während der Versammlung.
Danke für die guten Bibelstellen.
Leah
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Prophetie, eine Not oder eine Tugend?
von Burgen am 17.09.2018 09:351.Korinther14, 29-34, 37-40 unter der Überschrift zu lesen: Geistliche Ordnung in den Gemeindezusammenkünften
29 Propheten aber sollen zwei oder drei reden, und die anderen sollen es beurteilen.
30 Wenn aber einem anderen , der dasitzt, eine Offenbarung zuteil wird, so soll der erste schweigen.
31 Denn ihr könnt alle einer nach dem anderen weissagen, damit alle - ermahnt - werden.
32 Und die Geister der Propheten sind den Propheten Untertan.
33 Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens, wie in allen Gemeinden der Heiligen.
37 Wenn jemand glaubt, ein Prophet zu sein oder geistlich, der erkenne, dass die Dinge, die ich (Paulus) euch schreibe, Gebote des Herrn sind.
38 Wenn es aber jemand missachte will, der missachte es!
39 Also,ihr Brüder, strebt danach, zu weissagen,und das Reden in Sprachen verhindert nicht.
40 Lässt alles anständig und ordentlich zugehen!
::: *** :::
zu Vers 32 steht:
die Propheten sollten sich untereinander beherrschen. Gott möchte keine hypnotischen >von Sinnen - Erfahrungen<.
Wer das Wort Gottes empfing und verkündete, sollte bei klarem Verstand sein.
Die Offenbarung und Verkündigung des Wortes Gottes hat nichts mit bizarren Ekstasen oder wilder Trance zu tun, wie es bei dämonisch Erfahrungender Fall ist.
Das haben wir hier ja auch schon „herausgearbeitet“.
Jedoch die Prophetie, wie es zu dem einen oder anderen kommt, noch nicht.
Der Geist Gottes kann einem anderen durchaus etwas ins Herz legen, was für den anderen, ermahnend oder aufbauend ist.
In der heutigen Zeit, auch vorher schon, kann Gott wegweisend zu einer ganzen Gemeinde sprechen, eine wegweisende Offenbarung geben.
Falsch hingegen ist, wenn ein Mann oder eine Frau den „Impuls“ verspüren, überzeugt davon zu sein, den oder die heiraten zu sollen, obwohl beide in einer Ehe verbunden sind und sich nun angeblich anderweitig verwandeln sollen. Das gibt es immer wieder.
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Erfahrungen mit anderen Christen
von Leah am 17.09.2018 09:35Ja, Cleo,
aber Erbarmen mit einem Bruder oder Sünder, der gefehlt hat, ist auch eine Tat...
Leah
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Prophetie, eine Not oder eine Tugend?
von Leah am 17.09.2018 09:34Hallo Pal,
also ehrlich gesagt redet der Herr selbst zu mir. Und auch wenn er einmal durch einen Menschen zu mir reden sollte, ist es der heilige Geist, der mir im Herzen offenbart, dass das jetzt von Gott ist und meistens ist es eine Bestätigung einer Sache, die er mir schon offenbart war.
Ehrlich gesagt, erinnert mich das, was Du Prophetie nennst, an das, was ein Medium macht. Diese Verkündigung der Gedanken Gottes gibt es in allen Religionen.
Prophetie ist sowohl Weissagung, als auch Vorhersage des Zukünftigen. Ja. Aber auch hier liegt der Schwerpunkt darin, dass uns Gottes Ziele verkündigt werden und ich versichere Dir, dass Du in der Schrift keine Weissagung oder Prophetie zu einer einzelnen Person lesen kannst, die für den Empfänger angenehm war. Immer brachte ihn die Prophetie in einen ernsten Konflikt mit der Welt. Der Herr hat ihm also etwas vorhergesagt, um ihn zu stärken im Glauben, wenn die Bedrängnis dann eintritt, damit er durchhält.
Das geschieht heute noch. Zum Beispiel bei den Muslimen, die der Herr oft schon bei der Bekehrung warnt, dass es sie oder ihrer Familie das Leben kosten wird. Er fragt sie, ob sie trotzdem an ihn glauben wollen. Das stärkt sie, wenn es dann eintritt, auch im Sterben zu vertrauen.
Wie Cleo sagt, ein Prophet war einer, der für seine Treue im Dienst recht regelmäßig das Leben lassen musste. Heute ist Christus selbst der Prophet eines Christen, denn wir hören seine Stimme.
Als Paulus gemahnt wurde, dass er verhaftet würde, wenn er nach Jerusalem geht, sagte er, er wäre bereit, für Christus zu sterben. Daran sieht man, dass der Prophet zwar im Namen des Herrn sprach, aber Paulus auch selbst eine Offenbarung hatte. Sonst hätte er die Warnung ja auch als eine Hilfe und Bewahrung sehen können, dass er mit seiner Reise nach Jerusalem noch warten soll. Aber er ging wie Jesus nach Jerusalem, wissend, dass Gott auch in der angekündigten Not mit ihm sein würde und mit einem gestärkten Herzen, das entschlossen war seinem Gott zu dienen, einem Gott, der seine Vertrauenswürdigkeit nicht zuletzt dadurch bewies, dass er seinen Kindern die Wahrheit auch dann sagt, wenn sie furchtbar ist.
Leah
Re: Erfahrungen mit anderen Christen
von Cleopatra am 17.09.2018 09:30Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Prophetie, eine Not oder eine Tugend?
von Cleopatra am 17.09.2018 09:28Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Prophetie, eine Not oder eine Tugend?
von Cleopatra am 17.09.2018 09:27Was verstehst du unter "Offenbarung"?
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslosung (1) wir sind geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken Eph 2,10
von Burgen am 17.09.2018 09:00Aus Römer 6, 18-23
17 Gott aber sei Dank, dass ihr Sklven der Sünde gewesen seid, nun aber von Herzen gehorsam geworden seid dem Vorbild der Lehre, das euch überliefert worden ist.
18 Nachdem ihr aber von der Sünde befreit wurdet, seid ihr der Gerechtigkeit dienstbar geworden.
19 Ich muss menschlich davon reden wegen der Schwachheit eures Fleisches. Denn so, wie ihr (einst) eure Glieder in den Dienst der Unreinheit und der Gesetzlosigkeit, so stellt jetzt eure Glieder in den Dioenst der Gerechtigkeit zur Heiligung.
20 Denn als ihr Sklaven der Sünde wart, da wart ihr frei gegenüber der Gerechtigkeit.
21 Welche Frucht hattet ihr nun damals von den Dingen, deren ihr euch jetzt schämt? Ihr Ende ist ja der Tod.
22 Jetzt aber, da ihr von der Sünde frei und Gott dienstbar geworden seid, habt ihr als eure Frucht die Heiligung als Ende aber das ewige Leben.
23 Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.
::: *** :::
Danke Herr Jesus, dass du selbst unser Herz berührst und führst dein Wort in uns in Wahrheit empfangen lässt.
Du selbst bist der Eckstein, den wir in unser Lebensgebäude brauchen, jeden Tag.
Verlass uns nicht und tue deine Hand nicht von uns. Vater und Mutter mögen uns verlassen (weil sie schon bei dir sind oder ...) du aber verlässt uns nicht .
Wir bleiben bei dir und lernen von dir dein Wort, welches nicht von uns weichen will.
danke

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