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Re: Hat Jesus im Christentum nichts mehr zu melden?
von JeanS am 19.08.2018 04:16Hallo Cleopatra
Aufgrund auch dessen was einige hier schreiben, bekam ich den Eindruck, dass Jesus Christus Lehren nicht den Stellenwert zu haben scheinen, wie es ihm und den getreulichen Verbreitern seiner göttlichweisen Lebenslehren für innige Gottgemeinschaft, bezüglich auch Reiches Gottes auf Erden in der Bibel zustehen würde.
Wer Jesus Christus wahrhaftig liebt, ändert doch sein Leben allmählich bis vollkommen in Christi Sinn, was ja dann zu wahrem Christsein führt und nicht zu einem Pseudochristsein, wo man glaubhaft gemacht wird, dass man nach einem gesprochenen Übergabegebet nun von Gott in die Heilige Familie aufgenommen worden sei, mit dem Heiligen Geist versiegelt und dass der Einlass in den Himmel somit gewährleistet sei(unabhängig davon ob man den Kriterien Gottes Sohnes hierfür entspricht) Die Sünden solcher würden dann von Gott nicht mehr gleich gewichtet wie von Unbekehrten.
So wie ich den wahrhaftigen Gott durch Jesus Christus kennengelernt habe, möchte er, dass Menschen seinem Widersacher immer mehr, bis vollkommen den gehorsam verweigern, also wie Paulus es lehrte, im Geiste wandeln und somit dem Teufel keine Angriffsfläche mehr bieten. Doch der eigentlich von Christus angestrebte Weg zu nurmehr gottgefälligem Verhalten, im Sinne seines Vaters im Himmel wohlverstanden, wird ja als unmöglich gelehrt, obwohl auch eifrige Bibelleser wissen müssten dass dies einen wahren, glaubwürdigen Christen auch gemäss biblischen Vorgaben ausmacht.
Ich habe das Gefühl bekommen, dass Jesus Christus Lehren vom Geschehen auf Golgatha in den Hintergrund gedrängt werden, und von Altkirchenväterdogmen überschattet. Paulus wird dermassen einseitig zitiert, einzelne aus dem Zusammenhang gerissenen Bibelstellen von ihm mussten für angeblich christliche Glaubensdogmatik herhalten. Dass auch Paulus überall für längst fällig gewesenen Gesinnungswandel, wachsende Liebe plädierte und für die Verbreitung der Kriterien für das Reich Gottes ebenfalls sein Leben riskierte, das kommt doch auch viel zuwenig zur Geltung. Findest Du nicht?
Gruss Hans
Re: Hat Jesus im Christentum nichts mehr zu melden?
von JeanS am 19.08.2018 03:58Hallo nusskeks
Ich wohne in einer Gegend, wo es viele angebliche christliche Gemeinden gibt, die sich zum Teil gegenseitig wahren Christusglauben absprechen ihre teils ureigene Sicht von wahrem Christsein haben, teils Jesus wohl als Gott selber bezeugen, jedoch was er lehrte geringer werten als das was der Hebräerbriefschreiber von sich gab, respektive Päpste und Bischöfe als angeblich christlichen Glauben verbreiteten, und dies mit aus dem Kontext gerissenen und verfälschten Bibelzitaten angeblich belegen könnten. Pfingstgemeinden, Freie evangelische Gemeinden, Neuapostolische Gemeinden, katholische und reformierte Landeskirche, Methodisten, Zeugen Jehovas, Serbisch Orthodoxe usw.
Doch dass das Befolgen Jesus Christus Lehren, Gebote,Bergpredigt zu einer gottgefälligem Denken und entsprechendem Verhalten führt, das dem Aufbau Gottes Reiches auf Erden dient, das vermisste ich in all jenen Glaubensgemeinschaften, obwohl man in der Bibel erkennt, dass die Jünger und Apostel auf das Reich Gottes hinarbeiteten, Menschen überall aufriefen sich im Sinne Jesus Christus zu verändern, einen allenfalls notwendigen Gesinnungswandel vorzunehmen.
In unserer Gegend wird mehrheitlich statt auf das verinnerlichen Jesus Christus Lehren in der Bibel ,darauf hingewiesen, dass tägliches Bibellesen, wennmöglich nach Bibelleseplan schon mal Zeichen wahren Christseins sei, da man ja nur durch eifriges Bibellesen so quasi mit Gott kommunikativ verbunden sei. Ich erlebe Gott im Alltag, und die Lehren Jesus Christus meines Erlösers von falschen Glaubensdogmatik und ebensolchen falschen Gottesglauben, haben mir geholfen, ein neues Leben unter seiner göttlichweisen Führung angehen und bislang beibehalten können.
Doch seltsam finde ich e schon dass wenn man auch für das Umfeld erkennbar eine neue Kreatur in Christus geworden ist, also nicht nach herkömmlichen, theoretischen Vorgaben sondern wahrhaftig ein sozuagen neuer Mensch, der nurmehr tut was Gott gefällt, von aller Bosheit bewusst abgekehrt ist, weil dies ein wunderbares Lebensgefühl gibt und Gott sicher freut, dann wird einem eingeredet, dies sei unmöglich, niemand könne dies erreichen, sei ja auch nicht wirklich nötig, man sei ja schon durch das Bekehrungsritual allein eine neue Kreatur und versuche natürlich täglich, nicht mehr zu sündigen. Widerspruch total wage ich zu behaupten.
Gruss Hans
Re: Hat Jesus im Christentum nichts mehr zu melden?
von JeanS am 19.08.2018 03:34Hallo Burgen
Ich vermisse nun mal in unterschiedlichen angebllich christlichen Gemeinden, die ich besuchte, weitgehend das wahrhaftige, beherzte Dranbleiben am Missionsauftrag Jesus Christus den er nach seiner Kreuzigung und Auferstehung an seine Jünger, die ersten Christen weitergab. Sie hielten sich noch daran, obwohl auch sie wegen der für Schriftgelehrten befremdlichen Gotteslehre, verfolgt und getötet wurden.
Statt dessen gibt man oftmals ungeprüft weiter, was dereinst Päpste als christliche Glaubensbasis eingeführt, dem Christentum aufgedrängt haben.
In keinem der je entstandenen Glaubensbekenntnisse wird hervorgehoben, was Jesus Christus über wahrhaftigen Gottesglauben und die gnadenvolle Liebe seines barmherzigen Vaters lehrte und dass die gelebte Liebe, der wertschätzende Umgang untereinander das Wichtigste sei.
Kennst Du ein offizielles Glaubensbekenntnis, das dem enspricht, was Jesus Christus Lehren, insbesondere auch was er als Evangelium verkündete entspricht? Nicht einmal die für einen Grossteil von Gläubigen relevante Glaubensbasis der Europäischen Evangelischen Allianz wird dem was Jesus Christus lehrte gerecht. Im Gegenteil.
Gruss Hans
Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von chestnut am 19.08.2018 00:14Ohne Salz ist ein Essen fade. Es braucht nicht einmal viel davon. Salz wird auch gebraucht, um Esswaren zu konservieren, Fleisch z.B.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Was passiert mit der Seele nach dem Tod?
von Burgen am 18.08.2018 23:52Hallo pray
deine obigen Gedanken und Fragen sind wirklich sehr gut. Jedenfalls, ich bin dir sehr dankbar.
Mir war nie so recht klar, welche Gründe es sind, dass die ZJ als Sekte bezeichnet werden.
Sekten gelten als Irrlehre in dem, was sie verkünden.
Heutzutage geht man allgemein etwas vorsichtig damit um eine Glaubensgemeinschaft so zu bezeichnen.
In den 70iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts nahm man kein Blatt vor den Mund.
Gruß
Burgen
Re: Das Buch: die Hütte
von chestnut am 18.08.2018 23:34Re: Gemeinsamkeit im Alltag
von chestnut am 18.08.2018 23:17Hier noch ein paar Eindrücke einer Wanderung
Dies war die Aussicht vom einen Aussichtspunkt, der sich Bellevue (Schöne Sicht) nannte.

Ein Grossteil des Weges ging durch den Wald. Der Waldboden war über weite Teile voll von Brombeerstuden, die Früchte trugen, teilweise wirklich fast so grosse wie Gartenbrombeeren und meist auch sehr süss. Der Regen vor rund 14 Tagen hat denen wohl geholfen, sich doch noch zu entwickeln.

Wollte noch eine besondere Blume einstellen, aber zur Zeit geht das grad nicht, irgendwie etwas funktioniert nicht.
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Das Buch: die Hütte
von Leah am 18.08.2018 22:43Liebe Chestnut,
was an dem Buch (ich habe es gelesen) das Problenm ist, ist, dass es zu einem niedlichen, knuffigen und unheiligen Gott führt, der dem offenbarten Gott nicht entspricht.
Ebenso verkündet das Buch ein unbiblische Theologie.
Ich will es erklären:
Zum einen ist es nicht geistlich, sich durch eine fiktive Geschichte von traumatischen Erfahrungen zu lösen, sondern es ist geistlich, wenn man die traumatischen Erfahrungen durch eine Beziehung zum wahren Gott bewältigt und in seiner Kraft vergibt und die, die verletzt haben, segnet und für sie betet.
Ferner hat dieser Herr Young ein sehr unbiblisches Gottesbild und daher ist es ihm eben auch gar nicht möglich, seine Erlebnisse über eine Beziehung zum wahren Gott zu verarbeiten, denn er hat sich einen Götzen aus Gedanken gemacht. Dieser niedliche Gott aus drei seltsamen Personen hat nichts mit dem heiligen und durchaus unerbittlich strengen Richter zu tun, den die Bibel offenbart. Die Tatsache, dass Gott gut ist, ist ein Problem für uns, und nicht etwas, was uns vor diesem herrlichen Gott in Sicherheit bringt. Die backende und kochende afrikanische Mama-Gott und Jesus-Bub als ein lässiger Schreiner in Jeans sowie der Heilige Geist,eine asiatische Frau namens Sarayu, verkündigen ganz unverblümt ein anderes Evangelium:
Einige Aspekte daraus: Mitglied der wahren Kirche des wahren Gottes wird man, indem man einfach sein Leben mit den Mitmenschen liebevoll teilen will. Und der heilige Geist verrät uns, dass das Gesetz nicht mehr gilt und nun alle Dinge erlaubt sind.
So werden wir mit folgenden "Irrlehren"vertraut gemacht.
-Gott, der Vater wurde mit Jesus gekreuzigt
-Gott ist so sehr Liebe, dass diese ihn daran hindert, Gerechtigkeit zu üben, Gericht und eine ewige Hölle gibt es daher nicht.
-Am Kreuz wurde allen Menschen vergeben, und daher ist auch allen vergeben. Gläubige haben sich halt schon hier für eine Beziehung zu Gott entschieden.
-Gott lässt sich von Menschen in seinen Entscheidungen beeinflussen.
Nun, da Gott nun einmal heilig ist, ist es äußert fragwürdig, ihn zu einem Knuffeltrio herabzuwürdigen und so zu tun, als wäre Gott davon abhängig, uns zu lieben und zu retten. In Wahrheit sind wir davon abhängig, dass er uns liebt und rettet. Und weil er heilig ist, musste es einen Erlöser geben.
Liebe Chestnut, bitte entschuldige meine harte Antwort, aber das Evangelium zu verändern ist das schlimmste, was man tun kann. Die Schrift sagt uns, dass man die, die das tun, nicht einmal grüßen soll. Deshalb kann ich mit diesem Buch nicht freundlich umgehen.
Und, wie schrecklich es ist, dass Gott gut ist und wir nicht, erklärt Paul Washer wunderbar: https://www.youtube.com/watch?v=Cy1epivxPsw
Leah
Re: Das Buch: die Hütte
von chestnut am 18.08.2018 19:42Danke für deinen Kommentar!
Meine Erfahrungen sind die, dass die Christen (ich rede jetzt nicht von Theologen, die ein Studium hinter sich haben), die das Buch nicht gelesen haben, es sehr viel mehr verdammen als die, die es gelesen haben. Es gab soviele Zerreiss-Kritik zu diesen Buch, die teilweise wirklich krass danaben war; ich habe einge dieser Kritiken gelesen und ich habe mich echt gefragt, wie kommen die dazu und wie begründen die das.
Nochmals:
Man muss es so lesen wie es gedacht ist, als Roman und Geschichte wie jemand ein Trauma überkommt und wie Gott ihm dabei hilft. Das Buch räumt auch auf mit vielen sehr harten und anklagenden Gottesbildern, die leider in vieler unserer Köpfe sind.
Der Film macht dies in seinen Bildern noch sehr viel anschaulicher, er kann einem nicht kalt lassen.
Liebe Grüsse
Re: Gemeinsamkeit im Alltag
von burgold am 18.08.2018 19:19
Zeph 3, 17 17 Der Herr, dein Gott, ist in deinen Mauern, er ist mächtig und hilft dir. Er hat Freude an dir, er droht dir nicht mehr, denn er liebt dich; er jubelt laut, wenn er dich sieht.


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