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Jonas

54, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Die Einehe in der Bibel

von Jonas am 05.07.2018 21:03

Herzlichen Gruß an alle!

 

Jesus hat es unter anderem so ausgedrückt:

Mt 19,4 Er antwortete: Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer die Menschen am Anfang als Mann und Frau geschaffen hat
und dass er gesagt hat: Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein?
Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.

um dann auch noch zu zeigen wie wichtig dem Herrn die Treue zwischen diesen beiden Partnern ist:

Mt 5,27-28
Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst nicht die Ehe brechen.
Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.

Der Herr hat die Ehe als heilige Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau gestiftet, in der der Plan des Schöpfers, die gelebte Nächstenliebe, verwirklicht werden soll.
Das Eheversprechen beider Partner geht idealerweise soweit, sein eigenen Leben zugunsten des anderen aufzuopfern, sowie Jesus sein Leben für die Seinen aufgeopfert hat.

Es kann nur die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau geben, da der Begriff der Treue im Treueversprechen beider Partner füreinander, im Begriff der Liebe enthalten ist.
Im Vergleich dazu die Treue des Herrn, die personifizierte Liebe, zu den Menschen.

Die Gesetze der Menschen seinerzeit bez. der Ehe, zB im Falle einer Scheidung, lauteten schon vielfach anders als vom Herrn selbst:

Mt 19,7-8
Da sagten sie zu ihm: Wozu hat dann Mose vorgeschrieben, dass man (der Frau) eine Scheidungsurkunde geben muss, wenn man sich trennen will?
Er antwortete: Nur weil ihr so hartherzig seid, hat Mose euch erlaubt, eure Frauen aus der Ehe zu entlassen. Am Anfang war das nicht so.

Menschen haben immer schon ihre eigenen Gesetze gelehrt und sowie auch bei der Vielehe, dem Willen Gottes widersprochen.

Mit besten Grüßen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.07.2018 10:25.

geli
Gelöschter Benutzer

Re: Die Einehe in der Bibel

von geli am 05.07.2018 10:56

JeanS:
Keine Massregelung, auch keine heftigen Worte, sondern eine sachliche Feststellung wie mir scheint, dass es so ist, sie also mit einem Mann zusammenlebt, ohne mit ihm verheiratet zu sein.

Ja, das stimmt. Im Allgemeinen wird diese Frau als "Sünderin" dargestellt - aber hier in diesen Versen wird das an keiner Stelle gesagt.

Dass sie mit diesem Mann, den sie "jetzt hat", nicht verheiratet ist,  denke ich auch, denn Jesus sagt ja: "Hole deinen Mann". Und sie sagt: "Ich habe keinen Mann". Da sie aber mit einem Mann zusammenlebt - "der, den du jetzt hast" - ist nicht dein Mann, ist wohl mit "Mann" ein "Ehemann" gemeint.

Mit den anderen vorher war sie wohl auch verheiratet, denn Jesus sagt: "5 Männer hast du gehabt". Nur der Letzte ist "nicht ihr Mann", in dem Sinne, dass sie nicht mit ihm verheiratet ist.

Die einzige Aussage, aus der man schließen könnte, dass diese Situation "Sünde" ist, ist das, was die Frau selbst über sich sagt: "Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe" - daruas könnte man schließen, dass sie es als Sünde bezeichnet, nicht verheiratet mit einem Mann zusammenzuleben. 
Denn man sagt ja oft: "Was hast du getan?", im Sinne von: "Was hast du falsch, oder Böses, gemacht".

Allerdings ist das jetzt fast ein bisschen vom Thema weg - denn sie hatte diese Männer ja nicht gleichzeitig, sondern hintereinander, hat also immer nur einen Mann gehabt. Da geht das Thema eher dahin, ob man heiraten muss oder nicht.

LG, geli

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.07.2018 11:14.

JeanS

70, Männlich

  Neuling

Beiträge: 97

Re: Die Einehe in der Bibel

von JeanS am 05.07.2018 10:26

Also ich habe mich auch schon mehrmals gewundert, was da in AT-Zeiten in im Zusammenleben von Mann und Frau(en) so gang und gäbe war.

In 1. Tim. 3,1- 13 wird aufgelistet, was von den Bischöfen und andern Dienern Christi erwartet wird. Beide Male geht es  Paulus darum je Mann einer Frau zu sein. (unverheiraten zu sein und bleiben findet Paulus zudem persönlich besser = angebliche Begründung Zölibat?)Das wirkt auf mich, wie wenn es auch Vielweiberei im Volk gegeben haben könnte.

In 1. Korinther 7 gibt es noch viele umfangreiche, detailliert aufgezeigte Ausführungen von Paulus, wie er überhaupt zum Heiraten steht. 

1 Wovon ihr aber mir geschrieben habt, darauf antworte ich: Es ist dem Menschen gut, daß er kein Weib berühre. 2 Aber um der Hurerei willen habe ein jeglicher sein eigen Weib, und eine jegliche habe ihren eigenen Mann.

Wie seht Ihr denn das Verhalten Jesus, nachdem er von einer Samariterin um Wasser bittet, die schon 5 Beziehungen hatte und der Mann mit dem sie zusammenlebte nicht ihr Mann ist? Mal abgesehen davon, dass die Frau überrascht gewesen ist, dass ein Jude sie überhaupt ansprach, was offenbar ansonsten nicht der Fall war.

Johannes 4.16 Jesus spricht zu ihr: Gehe hin, rufe deinen Mann und komm her! 17 Das Weib antwortete und sprach zu ihm: Ich habe keinen Mann. Jesus spricht zu ihr: Du hast recht gesagt: Ich habe keinen Mann. 18 Fünf Männer hast du gehabt, und den du nun hast, der ist nicht dein Mann; da hast du recht gesagt.

Keine Massregelung, auch keine heftigen Worte, sondern eine sachliche Feststellung wie mir scheint, dass es so ist, sie also mit einem Mann zusammenlebt, ohne mit ihm verheiratet zu sein. Im Gegensatz dazu ist ja bekannt, dass in vielen, oder fast allen Gemeinden teils heftig reagiert wird, wenn ein Mann und ein Frau ohne Trauschein zusammenleben, resp. wollen, ob jung oder alt. Wäre interessant, finde ich, wie solche diese Joh. 4.16-18 auslegen.

Gruss Hans

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.07.2018 10:28.

geli
Gelöschter Benutzer

Re: Die Einehe in der Bibel

von geli am 05.07.2018 09:36

Ja, an 1. Mose und 1. Tim. habe ich auch gedacht - es kam dann die Frage auf, warum denn die Männer des AT meistens mehrerer Frauen gehabt hatten, und ob das denn Sünde gewesen sei? 
Soweit ich weiß, gab es im AT noch kein Gesetz oder eine Vorschrift, dass jeder Mann nur eine Frau haben sollte.

Jesus hat zwar von Ehescheidung gesprochen - aber ich wüßte nicht, dass es irgendwo eine Vorschrift dazu gäbe, auf der dann die Aussage in 1. Tim. basieren würde. Dort steht nur, dass es so sein soll, dass jeder Mann nur eine Frau haben sollte - aber dann kommt natürlich die Frage auf (auch bei den Menschen, die in heutiger Zeit alle mögliche Lebensformen, dabei auch mit mehreren Frauen, im Sinn haben), wo Gott das genau gesagt hätte, dass er das nicht will?

Ich wüßte dazu nur 1. Mose, weil Gott damals nur einen Mann und eine Frau erschaffen hat. Aber kein Gesetz, kein Gebot, keine Anordnung diesbezüglich.

LG, geli

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (45) Der Menschensohn ist gekommen, um die Verlorenen zu suchen und zu retten. Lk19,10

von Burgen am 05.07.2018 09:22

Losung 

So wahr der HERR lebt: Was mein Gott sagen wird, das will ich reden.    2.Chronik 18,13 

Predige das Wort, stehe dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit.    2.Timotheus 4,2 

Apostelgeschichte 15, 4-12 
Hosea 12, 1-11 

Wenn wir doch wüssten, was wir sagen sollen, wenn uns die Menschen nach dir fragen. 
Schenk uns doch Klarheit,  
Gib uns doch Antwort, 
hilf uns, dich und dein Wort zu verstehen.  (BG: Otmar Schulz) 

******* 

aus Apostelgeschichte 15 

Nach langen Beratungen, während des Jerusalemer Konzils, stand Petrus auf 
und wandte sich schließlich an die Versammlung: 

"Brüder, ihr alle wisst, dass Gott mich vor einiger Zeit erwählt hat, auch den anderen Völkern die gute Botschaft 
zu verkünden, damit sie gläubig werden. 

Gott, der die Herzen der Menschen kennt, hat bewiesen, dass er auch sie annimmt, indem er ihnen genauso 
wie uns den Heiligen Geist schenkte. 

Er machte keinen Unterschied zwischen uns (die aus dem Gesetz kamen) und ihnen (aus den Heiden kommend) , 
denn er reinigte auch ihre Herzen durch den Glauben. 

Warum zweifelt ihr nun an Gottes Weg, indem ihr ihnen eine Last aufbürdet, die weder wir noch unsere 
Vorfahren tragen konnten ?  

Wir glauben, dass wir alle auf demselben Weg wie jene gerettet werden, nämlich 
durch die Gnade des Herrn Jesus. " 

Danach verstummten alle und hörten aufmerksam zu, wie Barnabas und Paulus von den Zeichen und Wundern 
berichteten, die Gott durch sie unter den Nichtjuden gewirkt hatte.    V 7-12 



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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5498

Re: Die Einehe in der Bibel

von Cleopatra am 05.07.2018 07:34

Ich musste hier an 1.Mose denken:
"24 Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und sie werden zu einem Fleisch werden."
In der Bibel sehen wir auch, welche Probleme sich immer auftun, wenn die Männer mehrere Frauen hatten.

Es gab immer irgendwelche Probleme, Machtkämpfe, Eifersucht, Versuche, durch viele Kinder besser dazustehen.

Wie Gott dazu stand, wird nicht berichtet, aber wir können immerwieder sehen, welche Probleme es dann gab.
Gut, die Männer wollten vor allem Nachkommen haben. Und damit dies besser klappt, haben sie eben lieber mehrere Frauen gehabt.
Aber ich glaube nicht,dass Gott das gut fand.
Im neuen Testament finden wir auch noch einen Hinweis, wo der Älteste einer Gemeinde beschrieben wird:

 

"1Tim 3,2 Der Aufseher nun muss untadelig sein, Mann einer Frau, nüchtern, besonnen, anständig, gastfrei, lehrfähig,...."

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.07.2018 07:35.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Jesus fragt: Willst du gesund werden ? Johannes 5,6b

von Burgen am 05.07.2018 01:14

Danke schön für eure wertvollen Gedanken, Antworten.





Erst heute-hörte ich wieder von der Keule Krebs. In dem Zusammenhang, also der Schilderung, fiel mir auf,


dass ein wesentlicher Gesichtspunkt der ist, welche Einstellung der Mensch zu sich, zu seiner Krankheit,


Zu seinem Leben hat.





Wir Christen haben da immer den Blick in die Ewigkeit. ! Ich denke, dass ist ein riesengroßes Geschenk.


Und wir stehen in der Verantwortung, hoffnungsvoll in die Zukunft schauen zu wollen, schauen zu können.





Zum Beispiel:


In dem Monatsmagazin des Deutschen Pudelclubs steht ein Bericht zu Demenz und Alzheimer bei Hunden.


Hunde haben, wie wir Menschen, eine längere Lebenserwartung als noch vor einigen Jahren.


Das liegt zT an der Ernährung. Ich sage immer, wir sind alle konserviert, wegen der Konservierungsstoffe in der Nahrung





Und es ist als Vergleich eben so, dass die Hunde und auch die Katzen dieselben Krankheiten haben wie wir Menschen.


Ein mittelgroßer Hund oder auch großer Hund gilt ab 9 Jahren als alter Hund. Und zwischen 9 und 12 Jahren altert er, uU eben


zeigen sich demente Verhaltensweisen. Genau wie bei Menschen.





Das ist ein Problem. Ich kenne einen dementen Hund und dachte immer, es läge an der Halterin.


Bis ich eben heute diesen Artikel las. Das macht demütig. Und ich werde mich entschuldigen.


Denn ein dementes Tier zu haben ist anstrengend. Die Frau hat Hochachtung verdient.


Denn viele andere Hundehalter geben ihr Tier ins Tierheim oder ab oder vernachlässigen einfach den bis dahin treuen Freund.





Ethik und Moral oder Verantwortungsbewusstsein sind da gefragt. Auch für unser Land. Das wird mir jedenfalls immer bewusster.


Aber - es bedeutet eben auch Stress. Und negativer Stress macht krank. Das ist also ein Problem.





Jedoch der Heilige Geist kann Kraft schenken - und eine gute Einstellung helfen zu bewahren.





Gruß Burgen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.07.2018 01:17.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Die Einehe in der Bibel

von Burgen am 05.07.2018 00:46

Hallo Geli,



da denke ich ganz pragmatisch an Adam, den ersten Menschen und an seine Frau, die Eva.

Hätte Gott gewollt, dass der Mensch, Adam, mehrere Frauen haben sollen, hätte er vermutlich 2 oder 3 Frauen dem ersten Menschen anvertraut.



In späteren zwischenmenschlichen Begebenheiten sieht man immer wieder, welche Komplikationen sich auftun, hat ein Mann mehr als eine Frau zur Seite.

Man könnte natürlich argumentieren, die dann auftretenden Probleme seien eben menschlich.



Wenn man die ganze Geschichte betrachtet, tut sich der Gedanke auf, dass die Frauen mit dem Pferd im Stall verglichen werden könnten.

Je mehr Glämmer der Mann an seiner Seite hat, desto angesehener er ist.



Die Umkehrung liegt darin, dass der Segen Gottes nach wie vor darauf liegt, dass ein Mann und eine Frau verbindlich die eheliche Gemeinschft ausleben,

ausführen. Und das klappt besser, je tiefer die Beziehung des Mannes und der Frau zu Gott ist.

Denn eine Ehe und meist einige Kinder dazu, ist echt eine Beziehungsarbeit, die nicht unterschätzt werden kann.



Das bedeutet allerdings nicht, dass die Eltern nun immer in der Pflicht stehen, ihren Kindern alles zu erlauben oder sie fünf Tage in der Woche hierhin und dorthin zu kutschieren haben. Ich denke nicht, dass darin Gottes Wille zum Ausdruck kommt.



Gruß Burgen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.07.2018 00:49.

geli
Gelöschter Benutzer

Die Einehe in der Bibel

von geli am 04.07.2018 23:33

Wir haben mittwochs immer eine kleine Runde und sprechen über verschiedene Themen des Glaubens. 
Heute hat jemand die Frage gestellt, warum denn im AT die Männer meistens mehrere Frauen hatten - und ab wann denn das Gebot der Einehe entstanden ist.
Ja, da Gott ja immer derselbe ist und seine guten Lebens-Ordnungen sich auch nie ändern, wußte keiner so recht, warum das damals so war und woran man dann genau festmachen kann, wieso Gott nur eine Ehe zwischen einem Mann und einer Frau will.

Leider habe ich dazu auch im Bibellexikon nichts gefunden - vielleicht hat jemand hier Erklärungen oder Bibelstellen dazu?

LG; geli

Antworten

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (45) Der Menschensohn ist gekommen, um die Verlorenen zu suchen und zu retten. Lk19,10

von Burgen am 04.07.2018 09:53

Losung

Lobe den HERRN, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen ! Psalm 103,1

Die ganze Menge der Jünger fing an, mit Freuden Gott zu loben mit lauter Stimme über alle Taten, die sie gesehen hatten. Lukas 19,37

Hesekiel 2, 3-8a
Hosea 11, 1-11

*******
Aus Hesekiel 2

Menschenskind, höre, was ich dir sage. Sei nicht widerspenstig wie dieses widerspenstige Volk.
Öffne den Mund und iss, was ich dir gebe.

Ich schaute auf und sah eine Hand, die sich mir entgegen streckte, sie hielt eine Schriftrolle.

Er breitete sie vor mir aus und ich sah, dass sie auf beiden Seiten beschrieben war. 8-10a

10b es standen Trauerlieder, Totenklage und Drohworte darauf. / dies bezieht sich auf die Zeit des AT. In dieser Zeit war Jesus noch nicht für alles ans Kreuz genagelt worden um alle Widerspenstigkeit , Sünde, Krankheit und Schuld auf auf sich zu ziehen, damit wir frei für Gott werden würden.

Antworten
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